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Warum läßt Gott uns scheitern?

Warum läßt Gott zu, daß wir scheitern?
Wenn wir stürzen und auf dem Rücken liegen, können wir prima zu ihm hinauf schauen.

Wenn wir Jesus als unseren Retter angenommen haben und Gott mehr lieben als Geld, Macht, Ansehen, unsere Autos und Häuser, aber auch mehr lieben als unsere Sorgen und unser Jammern – wenn wir Gott lieben, dann geschieht _alles_, aber auch wirklich alles nur zu unserem Besten.

Zugegeben, das einzusehen ist oft nicht leicht. Warum, lieber Gott, tust du mir das an?
Das Geld ist knapp. Das Auto in der Werkstatt. Der Geschirrspüler geht kaputt, und der Hund ist auch gestorben. Warum immer ich, lieber Gott`?!

Aber alles geschieht immer nur zu unserem Besten. Gott hat den völligen Überblick, er sieht, was gut für uns ist und was nicht.
Wir denken vielleicht, es kann doch nicht schlecht sein, wenn wir jetzt endlich im Lotto gewinnen; Gott aber, der uns kennt, weiß, daß wir vielleicht mit dem vielen Geld nicht klar kämen, daß wir in Habsucht und Prahlerei abgleiten würden und spirituell Schaden erleiden würden. Aus Liebe gibt er uns deshalb (jetzt) nicht das Geld.

Das Fitness-Studio von Gott für uns

Oder stellen Sie sich diese Tatsache genauer vor: Werden wir körperlich fit, wenn wir bequem träge und zufrieden auf dem Sofa sitzen oder leidet dann unsere körperliche Fitness mehr und mehr?

Ähnlich ist es mit unserer spirituellen Fitness. Werden wir in unserem Glauben fester und unerschütterlicher, wenn immer die Sonne scheint?
Nein. Ich habe die Nähe zu Gott in meinen katastrophalen Momenten mehr gesucht, als wenn ich im Chevrolet bei angenehmer Musik über die Autobahn segle.

In den Katastrophen, in den Niederlagen, in den traurigen Momenten, in der Verzweiflung, wenn alles, was die Welt zu bieten kann, keinen Sinn mehr macht, dann erkennen wir, wie gewaltig Gott ist, wie er hilft, wie er Kraft und Tröstung geben kann.

Probleme stärken unseren Glauben an Gott

So wie eine Hantel, die wir qualvoll stemmen, am Ende unsere Muskeln stärkt, so stärken uns die Bedrängnisse in unserem Glauben an Gott.

So wie das tägliche Abquälen im Fitness-Studio auf Dauer uns fitter und körperlich gesünder werden läßt, so sind es unsere Herausforderungen und Bedrängnisse, die uns die Chance geben, Gott näher zu kommen.

Denken Sie an eine der schönsten Stellen in der Bibel:
Wir wissen, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt…” [Römer Kapitel 8, Vers 28]
Wir wissen. Nicht wir glauben, nicht wir hoffen, nicht wir wollen annehmen, nicht, es wäre schön, wenn… nein. WIR WISSEN!
Und wir können uns darauf verlassen, daß Gott niemals lügt, und daß er uns niemals fallen läßt und niemals verläßt – ganz gleich, wo wir auch durchmüssen.

Gott macht keine Fehler. Niemals

Wissen Sie, Gott macht keine Fehler. Gott ist auch nicht mit Wichtigerem als mit Ihnen und Ihrem Leben beschäftigt. Gott ist überall. Er kümmert sich um alles und alle und jederzeit.

Ganz gleich, was Ihnen auch widerfahren mag, das ist kein Fehler, kein Versehen, das ist absoluter Wille von Gott. Und nur zu Ihrem Besten.

Ich weiß, oft fehlt uns die Kraft. Oft meinen wir, wir können nicht mehr. Oh doch, wir können, denn Gott – auch das verspricht er uns in der Bibel – mutet uns immer nur das zu, was wir auch durchstehen können. Keine Versuchung, keine Bedrohung ist so groß, daß wir sie nicht durch- und überstehen könnten.

Aber wie schaffen wir das, wenn nichts mehr zu gehen scheint?
Mit Gott. Schreien Sie zu Jesus, rufen Sie und bitten Sie um Hilfe!
Mein Gott ich kann nicht mehr! Ich kann nicht mehr! Hilf mir!

Sie werden sehen, Gott ist immer bei Ihnen. Er ist immer da. Er hilft Ihnen immer. Nicht immer so, wie wir als Menschen das gerne hätten. Aber immer so, wie es für uns – im großen Plan – am besten ist.

Was können wir von Jesus lernen?

Nehmen Sie sich an Jesus ein Beispiel. Er wußte, was mit der Gefangennahme, der Verhöhnung, der körperlichen Mißhandlung und der Kreuzigung auf ihn zukommen würde.
Jesus hat da auch nicht freudig gesagt “Prima, mein Gott, ich freu mich über all den Mist, den ich ertragen muß”.
Nein, Jesus war zu Tode betrübt und traurig und hat gebetet, daß Gott – wenn es irgendwie geht – ihm doch das ersparen möge.
ABER Jesus hat abschließend gesagt: Nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe.

Und das ist der Punkt. Nicht unser Wille geschehe, sondern Gottes Wille geschehe.
Warum? Weil Gottes Wille für uns _immer_ besser ist als das, was wir uns vorstellen und wünschen. Sicherlich nicht immer sofort, aber unter’m Strich, auf Dauer ist das, was Gott für uns will, _immer_ besser. Darauf können wir uns verlassen.

Was also tun, wenn Sie unten und fertig sind?

Sagen Sie Gott ruhig, wie fertig Sie sind. Sagen Sie ihm, daß Sie am Ende sind und nicht mehr weiterwissen.
Sie müssen ihm nichts vormachen (das können wir eh nicht, weil Gott uns besser kennt als wir selber). Sie können Gott offen und ehrlich begegnen. Sie können jammern und weinen und traurig und verzweifelt sein. Sie können ihm auch Vorwürfe machen, wenn Sie völlig verzweifelt sind. Gott versteht uns. Und er liebt uns mehr als irgendjemand uns liebt.

ABER finden Sie dann die Kraft zu sagen: “Ok, mein Gott, nicht wie ich will, sondern wie du willst. Dein Wille geschehe, nicht meiner.”
Und dann bitten Sie Gott um die Kraft und die Führung, daß Sie da durchkommen, was Sie im Moment so bedrängt. Gott hilft Ihnen.


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