“Rosen für den Staatsanwalt” habe ich natürlich immer wieder mal gesehen. War gut. Wie sich Täter aus der Nazi-Diktatur durch die Entnazifizierung in das Nachkriegsdeutschland der Adenauer-Ära gerettet haben. Und wie die einfachen Menschen, in diesem Fall Rudi Kleinschmidt (dargestellt von Walter Giller), irgendwie immer die Dummen sind.
Walter Giller spielte in diversen Kinohits der 50er und 60er Jahre mit.
Ich bin kein Cineast und kann die Wertigkeit seiner Filme nicht beurteilen, aber richtig gut hat mir Walter Giller neben Heinz Erhardt und Hans-Joachim Kulenkampff in “Drei Mann in einem Boot” gefallen. Ich mein, bei _der_ Besetzung kann ein Film nicht viel falsch machen. Und so habe ich mir zig Male über die Jahre angeschaut, wie die Drei den Rhein runterschipperten auf der Flucht vor ihrem Leben und der Suche nach einem tieferen Sinn — obwohl man den Film auch einfach als Lustspiel genießen kann.
Tja, nun sind sie alle Drei tot. Mit Walter Giller, der zuletzt in einem Hamburger Altenheim Seniorenresidenz lebte, starb 84-jährig der letzte des Trios. Dabei fällt uns ein, daß auch wir in absehbarer Zeit dieses Leben verlassen werden. Ganz gleich, wie sehr wir die Endlichkeit unserer Existenz auch verdrängen und in eine ferne Zukunft schieben wollen.
Apple-Mitbegründer und überzeugter Buddhist Steve Jobs meinte ja, mit dem Tod sei alles zu Ende. Wenige Wochen vor seinem Tod sah das dann anders aus… hat Steve Jobs doch noch zum Gott der christlich-jüdischen Bibel gefunden? Wie waren seine letzten Worte?
