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Was ist eine Hauskirche?

Vor rund 2.000 Jahren wies Jesus prophetisch auf eine Entwicklung hin, die wir seit den 1960er Jahren sehen: Eine zunehmende Abwendung von Gott. Jesus: “Und weil die Missachtung von Gottes Gesetz überhandnimmt, wird die Liebe bei vielen erkalten.” [Matthäus 24:12]

‘Ich will alles. Und ich will es sofort’, ist die Lebensmaxime für viele. Und sie brauchen immer mehr, weil ganz gleich, welchen Vergnügungen sie sich auch hingeben, die innere Leere nicht von irgendwelchen ausgefallenen perversen Sexualpraktiken und auch nicht von immer mehr materiellem Zeugs (noch ein größeres Auto, noch ein größerer Fernseher…) gefüllt werden kann.
Diese innere Leere, dieses diffuse Sehnen hat Gott in jeden einzelnen Menschen hineingelegt. Es soll ihn zu Gott bringen. Aber Gott wird in unseren Gesellschaften immer mehr aus dem Alltagsleben verdrängt.
Nicht mehr unser Schöpfer steht im Mittelpunkt, sondern der Mensch. Hat der Teufel, der alte Lügner, nicht genau das unseren Vorfahren Adam und Eva vor 6.000 Jahren eingeflüstert…

Schuld einfach auf Jesus abladen

Immer mehr, immer schneller, immer heftiger… ‘Du darfst alles, du darfst dich nur nicht erwischen lassen’ sagt man den Menschen, so als ob nicht Gott derjenige ist, dem wir früher oder später für alles Rechenschaft ablegen müssen. Da wird keiner bestehen können, der nicht rechtzeitig zu Lebzeiten das kostenlose Angebot von Gott angenommen hat und all seine Sünden auf Jesus “abgeladen” hat, der am Kreuz die Strafe, die wir verdient hätten, auf sich genommen hat, damit wir rein und frisch und ohne jede Schuld vor Gott treten können. Zu schön, um wahr zu sein? Sie müssen es einfach nur glauben.

Freigabe von immer mehr Drogen… Freigabe von Pornografie… Legalisierung der Abtreibung… sind die Menschen damit glücklicher geworden? Nein, eher im Gegenteil. Immer mehr Menschen taumeln buchstäblich durch ihr Leben und blicken immer weniger durch.
Zunahme vom Burnout-Syndrom, selbst schon Kinder und Jugendliche schlucken Psychopharmaka in einem bis jetzt nicht gekanntem Ausmaß, Depressionen und psychische Erkrankungen auf dem Vormarsch. Ziellose Gewalt und menschenverachtende Brutalität nehmen auf unseren Straßen immer mehr zu.

Dämonisch-Düsteres (denken wir an die Harry Potter-Filme und Vampir-Serien) wird den Menschen von Kinoleinwänden, aus Büchern und aus den Fernsehgeräten in ihren Geist “gekippt”. Während gleichzeitig das Kreuz, _das_ Symbol für uns Christen, welches Erlösung und Rettung gewährt, immer mehr aus dem öffentlichen Raum verdrängt wird.

Hauskirche
Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft (1 Korinther 1:18) [Foto: Hemera Archiv]

“Denn wie es in den Tagen des Noach war, so wird es bei der Ankunft des Menschensohnes sein. Wie die Menschen in den Tagen vor der Flut aßen und tranken und heirateten, bis zu dem Tag, an dem Noach in die Arche ging, und nichts ahnten, bis die FLut hereinbrauch und alle wegraffte, so wird es auch bei der Ankunft des Menschensohnes sein.”
[Jesus in Matthäus Kapitel 24, Verse 37 - 39]
Aber wer hörte schon auf Noah? Und wer hört heute auf die Warnungen von Jesus, daß wir rechtzeitig zu Gott umkehren?

Zunahme von Gottlosigkeit. Und Zunahme der Christenverfolgung

Wir hier im (noch) freien Westen können Gott sei Dank unseren Glauben (noch) offen und ungehindert leben. In Ländern des Kommunismus und des Islam sieht das leider nicht so gut aus. Christen werden massiv unterdrückt und verfolgt.

Anfang Januar 2012 veröffentlichte Open Doors seinen jährlichen Überblick über die Verfolgung von Christen in aller Welt hat. Erschreckendes Ergebnis: Die Situation der Christen verschlechtert sich in einem globalen Ausmaß. Weltweit werden rund 100 Millionen Christen massiv verfolgt.


Meldung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) vom 24.1.2012: Christliche Hausgemeinden im Visier der Islamischen Republik Iran

Jesus kündigte die Verfolgung der Christen für die Endzeit an: “Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden; wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet.” (Jesus in Markus Kapitel 13, Vers 13). Oder auch: “Dann wird man euch in große Not bringen und euch töten und ihr werdet von allen Völkern um meines Namens willen gehasst.” (Matthäus Kapitel 24, Vers 9)
Menschenrechte + Religionsfreiheit. Verfolgung von Christen wird immer schlimmer

In kommunistisch oder durch die islamische Scharia regierten Ländern müssen Christen mit ihrer Anbetung von Gott in die Sicherheit von Privathäusern flüchten. Dort entstehen sog. Hauskirchenbewegungen, in denen die an Jesus als ihren Retter Glaubenden ihren Glauben feiern können. Für China geht man von rund 80 Mio Christen aus, die in solchen Hauskirchen “organisiert” sind.

Warum Hauskirchen in Deutschland? In Deutschland ist es nicht die Verfolgung durch staatliche Stellen, die zur Gründung von Hauskirchen führt, sondern der Wunsch, so zu leben und Gott so zu folgen, wie Jesus es von seinen Anhängern verlangt. Denn so wie das Kreuz immer mehr aus dem öffentlichen Bewußtsein verschwindet, so wird auch die bindende Wahrheit der Bibel, Gottes Wort für uns, mehr und mehr verwässert oder gar als nicht verpflichtend für einen Christen hingestellt. Christen, die einen solchen Weg nicht mitgehen wollen und können, finden sich zu privaten Hauskreisen und Hauskirchen zusammen: “Wir wollen nach der Wahrheit leben, wie sie im Wort Gottes, der Bibel, steht.” heißt es zum Beispiel in der Selbstdarstellung der ‘Gottes Wort Gemeinde’ aus Buchholz/Aller.

Ist der Mensch das Maß aller Dinge? Oder ist es Gott?

In den letzten Jahrzehnten sahen wir, wie der Mensch immer mehr als Maß aller Dinge in den Mittelpunkt gerückt wurde, während gleichzeitig Gott an den Rand gedrückt wurde. Wohin das geführt hat, sehen wir, wenn wir die Nachrichten einschalten oder aus dem Fenster schauen. Glücklich sind die Menschen nicht. Werte wie der selbstlosen Solidarität, Achtung der Eltern-Generation, Streben nach einem Leben als guter, hilfsbereiter Mensch u.ä. bleiben mehr und mehr auf der Strecke.
Während Deutschland noch in der Präambel zu seinem Grundgesetz ausdrücklich die Verantwortung vor Gott betont, haben die Politiker in der EU bewußt auf einen Gott-Bezug verzichtet. Zufall, daß die EU ohne Gott an allen Ecken und Enden wackelt?

Wollen Sie dieses Risiko eingehen? Immerhin geht es um Ihre Ewigkeit.
“Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen.
Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.”

(Jesus in Matthäus Kapitel 10, Vers 32 + 33)

Leider kümmern sich auch nicht wenige Pfarrer und Pastoren mehr um irdische Dinge als um die Verkündung der befreienden Botschaft von Jesus. Man hört leider viel zu oft, daß man auch in den Himmel kommen könnte, wenn man nicht Jesus als seinen Retter annimmt. Ich wußte nicht, daß Jesus ein Lügner ist. Denn Jesus sagt(e): “Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.” (Johannes Kapitel 14, Vers 6)
Viele Wege in den Himmel? Warum, so fragt man sich, hat Gott dann Jesus diesen fürchterlich grausamen Tod am Kreuz sterben lassen? Das hätten sich doch Gott und Jesus schenken können, wenn es auch andere Wege gäbe, die uns frei von aller Schuld machen und uns rein und sauber wie frisch gefallener Schnee vor Gott stehen lassen.

Sind wir fundamentalistisch?

Wir befinden uns in einer ungut-gefährlichen Entwicklung. Wer bibeltreu ist, wer also ernst nimmt, was Jesus und Gott in der Bibel uns Menschen sagen und danach leben will, wird immer häufiger als “erzkonservativ”, fundamentalistisch oder gar als gefährlich hingestellt. Innerhalb der UN gibt es Bestrebungen, die Verkündung von Jesus als einzigem Weg zu Gott, als sog. Haßreder unter Strafe zu stellen. Wie sich das mit Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit vertragen würde? Fragen Sie die linkslastigen UN-Bürokraten.
Wie sagte Jesus? “Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden; wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet.” (Markus 13:13)

Wie wichtig ist ein solides Fundament?

Jesus selber hat darauf hingewiesen, wie wichtig ein solides Fundament für unser Leben ist: “Wer diese meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute.” (Jesus in Matthäus Kapitel 7, Vers 24) Wenn dann Stürme, Erschütterungen und Wolkenbrüche kommen (und die treten in jedem Leben auf), stürzt das auf Fels gebaute Haus nicht ein, weil es auf einem guten _Fundament_ steht.
Umgekehrt jedoch, ohne die Bibel als Fundament unseres Lebens: “Wer aber meine Worte hört und nicht danach handelt, ist wie ein unvernünftiger Mann, der sein Haus auf Sand baute.” (Vers 26) Ein solches Haus stürzt ein, wenn die Stürme toben und am Haus rütteln.


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