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Karneval 2012 in Gießen. Bilanz der Polizei

Gießen: Nach dem problemlosen Karnevalsumzug mit tausenden Teilnehmern am Sonntag und den unterschiedlichsten Feiern in Hallen und Lokalen am Wochenende, zieht die Polizei am Aschermittwoch, dem 22.2.2012, eine positive Bilanz der tollen Tage: Die Gießener Narrenschar feierte mehrheitlich friedlich und überwiegend gesittet.

Es blieb bei einigen Auseinandersetzungen ohne gravierende Verletzungen sowie wenigen Sachbeschädigungen und Diebstählen. Die Ordnungshüter aus Gießen und von der Bereitschaftspolizei waren in den letzten Tagen in der Innenstadt und auf den Ausfallstraßen stark präsent. Mehrfach konnten die Beamten Streitigkeiten zwischen den teilweise alkoholisierten Feiernden bereits im Anfangsstadium unterbinden. Es blieb bei Personalienüberprüfungen und einigen Platzverweisen.

Bei Verkehrs-Kontrollen in der Frankfurter Straße, im Schiffenberger Weg und der Marburger Straße fanden die Ermittler bei zwei Männern eine kleinere Menge Betäubungsmittel. Einer trug ohne Erlaubnis eine
Waffe. Sie stellten die Sachen sicher und leiteten entsprechende Strafverfahren ein.

Im Hinblick auf Alkohol oder andere berauschende Mittel waren die Verkehrsteilnehmer insgesamt diszipliniert unterwegs. Neben den bereits gemeldeten Körperverletzungen kam es am Sonntagabend, 19. Februar, um kurz nach 19 Uhr zu einer Schlägerei mit mehreren Personen in der Neuen Bäue. Als die Streifen eingetroffen waren, hatte sich die Lage beruhigt. Aus einer Personengruppe heraus hatte es Schläge und Tritte gegen zwei junge Männer gegeben. Die Sache blieb ohne schwere Folgen. Die Beamten nahmen eine Anzeige wegen Körperverletzung auf.

Ebenfalls am Sonntagabend, zwischen 20 und 20.30 Uhr, entwendete ein Unbekannter in der Ludwigstraße einer jungen Laubacherin das Handy. Sie hatte das Nokia-Gerät in einer Gaststätte kurz mit einer Jacke abgelegt, dann war es weg.

Um den Fahrpreis stritten am Faschingsdienstag gegen 21 Uhr in der Bahnhofstraße ein Taxifahrer und ein angetrunkener Fahrgast. Als die Polizei vor Ort war, einigten sich beide doch noch.

Die Beamten der Polizeistationen am Berliner Platz und in der Ferniestraße sind in diesem Jahr mit den einheimischen Närrinnen und Narren zufrieden. Der Leiter der Polizeistation Gießen Süd, Matthias Hundertmark, sagt: “Alles in Allem, war das Verhalten der feiernden Menschen in diesem Jahr, von einigen wenigen unverbesserlichen Ausnahmen mal abgesehen, vorbildlich.”

Der Chef der Station am Berliner Platz, Thomas Goth, fügt hinzu: “So darf der Fasching in Gießen immer sein”.


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