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Stürme des Lebens

Jesus stand auf und bedrohte den Wind und sprach zu dem Meer: Schweig und verstumme! Und der Wind legte sich und es entstand eine große Stille. (Markus 4 Vers 39)

Man mag zu einem Naturwunder stehen wie man will. An der Einstellung dazu steht oder fällt der christliche Glaube nicht. Die Kirche hat seit je die Geschichte von der Sturmstillung als eine symbolische verstanden. Von den Stürmen des Lebens bedroht können wir alle sein. Es gibt für uns kein immer gesichertes Schiff.

Der Glaube hat jedoch die Möglichkeit, auf den Einen zu vertrauen, der Widerstand gegen die Gewalten und Schutz vor den Gefahren ist und sein will. So wenden sich in ihrer Not Menschen zu dem einen Gott, der durch Jesus gezeigt hat, wie es Hilfen gibt. Die Stille der Geborgenheit ist immer eine gute Erhörung des Gebets gewesen.

Propst i.R. Hans-Peter Martensen, Flensburg


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