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Mann (vermutlich Inder) belästigt 17-Jährige in Ahrensburg

Eine 17jährige Ahrensburgerin ist am Dienstagvormittag, dem 8. Juli 2008, in der Gerhardstraße in Ahrensburg von einem älteren Mann auf offener Straße belästigt worden.

Eine Fahrradfahrerin erkannte die Situation und griff ein. In Höhe des Postgebäudes sprach der Mann gegen 11.00 Uhr die Jugendliche an und fragte nach dem Weg zum Bahnhof. Die 17jährige erklärte ihm den Weg und wandte sie sich ab, um weiter zu gehen. Der ältere Mann hielt sie von hinten an beiden Oberarmen fest, und küsste sie im Nackenbereich.

Zufällig kam die Fahrradfahrerin vorbei und schätzte die Situation richtig ein. Die Zeugin schlug mit ihrer Handtasche mehrmals auf den Mann ein, sodass er von der Jugendlichen abließ und in unbekannte Richtung flüchtete.

Täterbeschreibung
Die Kriminalpolizei in Ahrensburg fragt, wer hat den Vorfall beobachtet und / oder kann Hinweise zum Tatverdächtigen (ca.70 Jahre alt, 175 cm-180 cm groß, schmale aber kräftige Statur, ergrauter
Vollbart, dunkler Teint (vermutlich Inder), sehr dunkle Augen, sprach gebrochen deutsch, trug eine kleine gestrickte, beigefarbene Kappe auf dem Kopf, trug ein beigefarbenes Hemd, ein weißes T-Shirt und einen schwarzen Anzug) geben?

Zeugenaufruf
Die Fahrradfahrerin wird dringend gebeten, sich als Zeugin bei der Kriminalpolizei in Ahrensburg unter
der Telefon-Nummer (04102) 80 90 zu melden.


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Ahrensbuger Stadtfest 2008

Am Wochenende 14. – 15. Juni 2008 fand das 24. Ahrensburger Stadtfest statt.

Für die Polizeidirektion Ratzeburg war es ein verhältnismäßig ruhig verlaufenes Fest. Insgesamt mussten die Beamten dort 56 Einsätze (u.a. Diebstähle, Sachbeschädigungen, Körperverletzungen, Randalierer, Hilflose Personen) wahrnehmen. Daraus resultierten vier Gewahrsamnahmen und 26 Strafanzeigen. Vier Anzeigen davon lagen im Bereich der Gewaltdelikte.

Jugendschutzkontrollen auf dem Stadtfest
Parallel dazu führte die Polizei zusammen mit Mitarbeitern des Jugendamtes Ahrensburg von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag in der Zeit zwischen 21.00 Uhr bis 02.00 Uhr (das Fest Ende war auf 00.00 Uhr festgesetzt) Jugendschutzkontrollen durch.

Bierflasche flog durch die Luft
Ein 29jähriger Ahrensburger musste im Sanitätszelt in der Großen Straße seine Platz- Schnittwunde über dem Auge behandeln lassen, weil er per Zufall gegen 22.15 Uhr eine “fliegende” Bierflasche abbekam. Die Flasche war an seinem Kopf auch noch zerbrochen. Hintergrund war, dass sich zwei junge Männer zunächst gestritten hatten. Im Verlauf dieses Streits warf ein 21jähriger Hamburger eine Bierflasche nach seinem Kontrahenten. Dieser reagierte schnell und bückte sich gerade noch rechtzeitig, so dass die Flasche an ihm vorbei flog und den 29jährigen Ahrensburger am Kopf traf. Zunächst tauchten die beiden Streithähne in der Menge unter. Der 21jährige Hamburger konnte jedoch
gegen 22.40 Uhr aufgrund seiner Beschreibung von der Polizei an der Kreuzung Hamburger Straße / An der Reitbahn angetroffen werden. Der junge Mann war offensichtlich stark alkoholisiert. Den freiwilligen
Atemalkoholtest lehnte er ab. Die Beamten ordneten die Entnahme einer Blutprobe an. Er beleidigte die Polizisten mehrfach und verhielt sich äußerst aggressiv und provozierend. Der 21jährige musste einige Zeit zur Verhinderung weiterer Straftaten und zur Ausnüchterung in der Gewahrsamszelle verbringen. Er wird sich nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und Beleidigung verantworten müssen. Sein Kontrahent blieb verschwunden.

Frauen stritten aus Eifersucht
Auch zwei junge Frauen bekamen sich in der Nacht zu Sonntag im wahrsten Sinne des Wortes mächtig in die Haare. Die beiden 18 und 20 Jahre alten Frauen stritten sich offenbar aus Eifersucht um einen
Mann. Die 20jährige Hamburgerin, aktuelle Freundin eines 20jährigen Ahrensburgers, war offenbar in Rage geraten, als sie sah, dass die 18jährige Bargteheiderin sich mit ihm unterhielt. Die 20jährige war
dazwischen gegangen und hatte die 18jährige angegriffen und geschlagen. Der 20jährige Ahrensburger hatte Mühe die Auseinandersetzung der beiden Frauen zu beenden. Wie er sich die Platzwunde an der Stirn zu gezogen hatte, wusste er nicht mehr. Er musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus zur ambulanten Behandlung gebracht werden. Als kurz darauf die Polizei eintraf, weil ein Anrufer eine Schlägerei gemeldet hatte, kam ihnen die 20jährige mit einer großen Schwellung am Auge entgegen.
Plötzlich, als die 20jährige die 18jährige von weitem sah, rannte sie auf diese zu, griff ihr in die langen Haare und riss und zerrte heftig daran. Beide fingen an zu schreien, denn jetzt griff auch die 18jährige in die Haare der anderen. Die Beamten hatte einige Mühe, die Frauen zu trennen. Die 20jährige tobte und schrie. Angeblich war ihr von der Rivalin in den Bauch getreten worden. Um diese Aussage zu unterstützen, sackte sie zusammen. Die 20jährige wurde vorsorglich mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Die dazu parallel laufenden Jugendschutzkontrollen, die immer aus Teams von mehreren Mitarbeitern des Jugendamtes/ Jugendschutz und Polizei durchgeführt wurden, waren bedauerlicherweise notwendig. In beiden Nächten musste das Verhalten von 30 Jugendlichen und Kindern vornehmlich im Umgang mit Alkohol gerügt werden. Diese Jugendlichen und Kinder waren im Alter zwischen 12 und 17
Jahren. Ihr Alkoholpegel pendelte sich von 0,93 Promille bis 1,71 Promille ein! Das “Samstagsteam” traf gleich zu Beginn eine Gruppe von 12 bis 13jährigen an, die rauchten und eine Flasche Wodka dabei
hatten. Mit ihrem Einverständnis wurde der Alkohol an Ort und Stelle vernichtet. Den Wodka hatte den Kindern ein 18jähriger besorgt, den sie einfach auf der Straße angesprochen hatten. Alle Kinder und
Jugendliche konnten an die Eltern übergeben werden, da sich diese selbst auf dem Stadtfest aufhielten.

Nach Abschluss der Aktion und Aufarbeitung der Sachverhalte, werden seitens des Jugendamtes noch einige Gespräche mit den betroffenen Erziehungsberechtigten geführt. So wird es auch einer 15jährigen Ahrensburgerin ergehen, die um 00.15 Uhr mit 1,37 Promille von ihrem Vater auf der Polizeiwache abgeholt werden musste. Allerdings stand der Vater ebenfalls unter Alkoholeinfluss und trug noch sichtbar zwei Flaschen Alkohol in der Jacke herum. Die Beamten staunten sehr, als der Vater seine Tochter scharf rügte und sie fragte, woher sie denn den Alkohol hätte?!

Schüsse auf Autofahrer in Ahrensburg mit Luftgewehr

Ein 42jähriger Autofahrer, aus Ahrensburg, ist in der Bünningstedter Straße am Mittwoch, dem 28. Mai 2008, von einem Luftgewehrgeschoss durch das geöffnete Beifahrerfenster seines VW Lupos getroffen worden.

Als der Mann gegen 15.00 Uhr durch die Innenstadt fuhr, verspürte er auf einmal ein kurzes Zwicken auf seinem Oberschenkel. Beim Aussteigen fiel ihm ein Projektil eines Luftgewehrs auf und er verständigte die Polizei.

An seinem Oberschenkel hatte er eine kleine rötliche Hautreizung. Die Polizeibeamten ermittelten zwei Jungen, 12 und 16 Jahre alt, die aus dem Fenster des Elternhauses mit einem Luftgewehr geschossen
hatten. Die Jungen hatten auf das Dach des elterlichen Carports gezielt. Dass ein Luftgewehrgeschoss bis zur Straße reichen könnte, war ihnen nicht bewusst. Die Eltern wurden informiert. Die Polizeibeamten stellten das Luftgewehr sowie Munition sicher.

Die Kriminalpolizei Ahrensburg hat ihre Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts einer gefährlichen Körperverletzung, des Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie nach dem
Waffengesetz aufgenommen.

Raubüberfall auf Tankstelle in Ahrensburg

Ein junger Mann überfiel am Freitagabend, dem 25. April 2008, eine Tankstelle im Reeshoop und erbeute wenige hundert Euro Bargeld. Der 55jährige Tankstellenmitarbeiter befand sich allein im Verkaufsraum, als der Tatverdächtige um 21.29 Uhr die Tankstelle betrat.

Unter Vorhalt einer Waffe forderte der Unbekannte die Herausgabe des Geldes. Der Mitarbeiter öffnete die Kasse und holte das Wechselgeld heraus. Dann forderte der Tatverdächtige auch noch das Hartgeld, welches in einem mitgeführten schwarzen Stoffbeutel gelegt werden sollte.

Zu dieser Zeit betrat eine 20jährige Ahrensburgerin die Tankstelle und stellte sich hinter den Tatverdächtigen am Verkaufstresen an. Die junge Frau, hatte den Überfall gar nicht
bemerkt. Der Tatverdächtige flüchtete zu Fuß in Richtung Hermann-Löns-Straße (dortiges Wohngebiet).

Täterbeschreibung:
- ca. 20 Jahre alt
- 165 cm groß
- schmales Gesicht,
- dunkles Haar
- dunkle Augen
- weißes Basecap tief ins Gesicht gezogen,
- dunkle Bekleidung und
- weiße Schuhe.

Die Polizei fragt, wer hat etwas Verdächtiges beobachtet und/ oder kann Hinweise zur Fluchtrichtung des Tatverdächtigen machen?Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei in Ahrensburg unter der Telefon-Nummer (04102) 80 90

Tödlicher Verkehrsunfall in Ahrensburg (Schleswig-Holstein)

Am Samstag, dem 12. April 2008, gegen 06:15 Uhr, ereignete sich in Ahrensburg, Manhagener Allee ein Verkehrsunfall. Hierbei geriet ein 35jähriger Mann aus Sandesneben mit seinem Fahrzeug Ford Transit aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und stiess dort mit dem in Richtung Ortsausgang fahrenden Linienbus der VHH frontal zusammen. Der 35jährige Fordfahrer befuhr die Manhagener Allee in Richtung Innenstadt.

Bei dem Zusammenstoß wurde der 35jährige in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die FFW Ahrensburg freigeschnitten werden. Nachdem er befreit werden konnte verstarb er jedoch noch an der Unfallstelle.

Die 32jährige Busfahrerin und eine 44 jährige Mitfahrerin im VHH Bus wurden bei diesem Zusammenstoß nur leicht verletzt und konnten vor Ort entlassen werden.

Experiment fing Feuer: Schwelbrand in Labor in Groß Grönau

Im Labor einer Firma in der Straße Am Sonnenberg in Groß Grönau (Herzogtum Lauenburg) kam es am Donnerstag-Morgen, dem 10. April 2008, während eines Experimentes zu einem Schwelbrand. Eine 26jährige Laborantin hatte gegen 03.30 Uhr gerade an einem Experiment gearbeitet und dabei auch Aceton und einen Bunsenbrenner verwendet. Offenbar entzündete sich plötzlich das Aceton und das Feuer brach aus. Die Angestellte rief sofort die Feuerwehr an, nachdem eigene Löschversuche fehlschlugen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Die Freiwillige Feuerwehr Groß Grönau bekam den Schwelbrand schnell unter Kontrolle. Teile des Mobiliars und technische Gerätschaften wurden zerstört. Ein Gebäudeschaden entstand nicht. Der genaue Sachschaden steht zurzeit noch nicht fest.

Autoaufbrecher in Ahrensburg ab in Untersuchungshaft

Am Mittwoch, dem 9. März 2008, ist in der Rudolf-Kinau-Straße in Ahrensburg ein Pkw Ford Fiesta gestohlen worden. Das Fahrzeug fiel später bei einer Verkehrskontrolle auf der Bundesstraße 75 in Wesenberg auf. Nach einer Verfolgungsfahrt kam es zu einem Verkehrsunfall des gestohlenen PKW. Keiner der drei Insassen wurde verletzt.

Zwei der Tatverdächtigen, ein 19 und 20jähriger Ahrensburger, flüchteten in den angrenzenden Wald. Die Polizeibeamten fahndeten nach den Tatverdächtigen und nahmen sie vorläufig fest.

Da seinerzeit die Täterschaft nicht eindeutig nachgewiesen werden konnte, wurden die drei Ahrensburger aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Die weiteren Ermittlungen der Ahrensburger Kriminalbeamten ergaben, dass ein 20jähriger Ahrensburger die Tat seinerzeit begangen hatte. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen Drogenabhängigen, der im Bereich der Eigentumsdelikte bereits einschlägig in Erscheinung getreten ist. Das Amtsgericht Ahrensburg erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck gegen den 20jährigen einen Haftbefehl. Die Kriminalbeamten nahmen den Tatverdächtigen am 9.4.2008 fest und führten ihn noch am gleichen Tag der Justizvollzugsanstalt Neumünster zu.

Einbrecher bei Arbeiter Wohlfahrt (AWO) im Woldenhorn

In der Nacht zu Samstag, dem 5. April 2008, kam es im Gebäude der Arbeiter Wohlfahrt (AWO) im Woldenhorn, zu einem Einbruchdiebstahl. Der Einbrecher fand einen Autoschlüssel des Betriebsfahrzeuges der AWO, einen VW Golf, vor und fuhr mit diesem davon. Die Fahndung der Polizei verlief zunächst ergebnislos. Am Dienstagabend, dem 8., APril 2008, fiel einer Zeugin der entwendete Golf auf einem Parkplatz im Bornkampsweg auf. Sie informierte sofort die Polizei. Die Polizeibeamten traten an den PKW heran, in dem sich drei Personen befanden. Die Beamten nahmen die Tatverdächtigen vorläufig fest.
Die Kriminalpolizeibeamten ermittelten, dass einer der Tatverdächtigen, ein 21jähriger, drogenabhängiger Ahrensburger den Einbruchdiebstahl verübt und das Betriebsfahrzeug gestohlen hatte.
Mit dem PKW hatte der Tatverdächtige zahlreiche Fahrten unternommen. Die beiden Mitinsassen, ein 25jährigen Ahrensburger und eine 23jährige Frau ohne festen Wohnsitz waren am Einbruchdiebstahl nicht beteiligt. Sie wurden nach Abschluss der Ermittlungen aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Der 21jährige Ahrensburger ist der Kriminalpolizei hinlänglich, als Tatverdächtiger im Bereich der Eigentumskriminalität, bekannt. Gegen ihn wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck ein Haftbefehl erlassen. Er befindet sich nunmehr in der Justizvollzugsanstalt Neumünster.

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