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Überfall auf Supermarkt in Aschaffenburg. Vorsicht! Täter ist bewaffnet!

Ein Unbekannter hat am Freitagabend, dem 15. Mai 2009, einen Supermarkt überfallen und mehrere tausend Euro erbeutet. Der Täter hatte vermummt die zwei Kassiererinnen bedroht und Geld aus der Kasse und einem Tresor gefordert. Trotz einer Großfahndung konnte der Räuber entkommen.

Gegen 19:50 Uhr hatte der ca. 40 – 50 Jahre alte Mann die Supermarktfiliale in der Friedrichstraße betreten. Als sich gegen 20:00 Uhr keine Kunden mehr im Geschäft befanden, vermummte er sich und ging auf die beiden Angestellten an der Kasse zu. Er forderte zunächst unter Vorhalt einer schwarzen Pistole das Geld aus der Kasse. Anschließend ließ er sich noch Geld aus dem Tresor in einem Büro aushändigen und flüchtete.

Täterbeschreibung:
ca. 180 cm groß und normale Statur,
dunkle dichte Haare und Vollbart
sonnengebräunter Teint
Er war während des Überfalls bekleidet mit:
schwarzer Skimütze und schwarzem Schal,
einer rote Sport- bzw. Skijacke mit blauen Streifen an der Körperseite sowie einer dunklen Hose und dunklen Schuhe mit hellen Einsätzen.
Der Mann sprach den ersten Vernehmungen zufolge osteuropäischen Akzent. Vorsicht, der Täter ist bewaffnet!

Sachdienliche Hinweise nimmt die Kripo Aschaffenburg unter der Telefonnummer (06021) 857-1732 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Besonders interessant für die Ermittler sind Hinweise von Zeugen, die den Täter kurz vor dem Überfall im Bereich des Supermarktes bzw. im Geschäft gesehen haben, als er noch nicht vermummt war.


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Großfahndung der Polizei nach Banküberfall in Aschaffenburg

Ein Unbekannter hat am Freitagnachmittag, dem 8. Mai 2009, eine Filiale der Citibank in der Weißenburger Straße überfallen. Der Mann bedrohte mit einer Pistole die Bediensteten und erbeutete mehrere 10.000 Euro. Danach flüchtete der Bankräuber.

Trotz einer Großfahndung der Aschaffenburger Polizei blieb er spurlos verschwunden. Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Der Unbekannte hatte die Bank kurz vor 16.00 Uhr betreten. Mit seiner Waffe bedrohte er die Bediensteten und einen Kunden. Er zwang die Angestellten, ihm Bargeld auszuhändigen. Mehrere 10.000 Euro verstaute der Mann in einer weißen Plastiktüte mit der Aufschrift „Schlecker“. Danach verschwand der Täter spurlos mit seiner Beute aus der Bank.

Auch über die Fluchtrichtung gibt es noch keine Erkenntnisse. Der Täter ist offenbar zielstrebig vorgegangen. Mit Rücksicht auf die laufenden Ermittlungen können zum genaueren Geschehensablauf momentan noch keine weiteren Angaben gemacht werden.

Der Bankräuber wird wie folgt beschrieben: er ist etwa 30 Jahre alt, ca. 170 cm groß und schlank. Er hatte dunkelblondes, nackenlanges, gewelltes Haar (eventuell Perücke) und einen 3-Tage-Bart. Der Mann trug eine Brille mit hochklappbaren Gläsern (ähnlich Sonnenbrille).

Bekleidet war der Täter mit einer hellbeigen Jacke und einer Cargohose in der gleichen Farbe. Bewaffnet war er mit einer größeren Pistole mit Aufsatz.

Wer hat einen Mann mit der abgegebenen Beschreibung in der Nähe der Citibank in der Weißenburger Straße gesehen?
Wem ist der Täter auf seiner Flucht von der Bank aufgefallen?
Wer hat einen Verdächtigen eventuell bereits vor dem Überfall beim Auskundschaften des Tatortes beobachtet?
Wer hat sonst irgendwelche Beobachtungen gemacht, die mit dem Banküberfall im Zusammenhang stehen könnten?

Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Aschaffenburg unter der Telefonnummer (06021) 857-1732 oder natürlich auch jede andere Polizei-Dienststelle entgegen.

Danke! Polizisten retten Rentnerin aus eiskaltem Wasser des Main

Zwei Polizeibeamte haben am Dienstagnachmittag, dem 10. Februar 2009, eine ältere Frau aus dem Main gerettet. Die 85-Jährige war kurz zuvor aus noch ungeklärter Ursache in das eiskalte Wasser gestürzt, wo eine Zeugin auf die Frau aufmerksam wurde. Die Rentnerin kam mit Unterkühlung in ein Krankenhaus.

Gegen 10:40 Uhr war eine Spaziergängerin am Floßhafen auf die im Wasser treibende Seniorin aufmerksam geworden. Die Hilferufe der Zeugin hatte eine Streifenbesatzung des Kriminaldauerdienstes der Kripo Aschaffenburg gehört, die gerade in der Fischergasse mit einem Dienstfahrzeug unterwegs waren.

Ein Beamter fackelte nicht lange, entledigte sich seiner Kleidung bis auf die Unterhose und sprang in das Wasser, wo die Frau etwa sechs Meter vom Ufer entfernt trieb.

Dem Polizisten gelang es, die ältere Dame ans Ufer zu ziehen. Dort hielt sich der Kriminalbeamte schließlich an einer Leiter fest und bekam kurze Zeit später Unterstützung von einem Beamten der Polizeiinspektion Aschaffenburg.

Dieser sprang in voller Uniform in das eiskalte Wasser, um seinen Kollegen bei der Rettungsaktion zu unterstützen. Gemeinsam mit der kurze Zeit später eintreffenden Feuerwehr gelang es dann, die 85-Jährige über eine etwa zwei Meter hohe Leiter ans sichere Ufer zu bringen.

Die Frau wurde anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert.

Der Kripobeamte trocknete sich anschließend mit Handtüchern ab, die ihm vom Rettungsdienst zur Verfügung gestellt worden waren. Anschließend zog er seine trockene Kleidung wieder an und setzte gemeinsam mit seiner Kollegin, die zuvor den Notruf abgesetzt und die Rettungskräfte eingewiesen hatte, seine Streifenfahrt fort.

Bereits 30 Minuten später nahmen die beiden dann eine Prostituierte fest, die bereits seit längerer Zeit mit Haftbefehl gesucht worden war.

Der Beamte der Polizeiinspektion Aschaffenburg, der mit voller Uniform ins Wasser gesprungen war, ließ sich zur Dienststelle fahren. Nachdem ihm seine Frau eine trockene Uniform von zu Hause gebracht hatte, setzte auch dieser Polizist seinen Dienst fort.

Türkische Autofahrer hatte Pistole im Atlas versteckt

Es war ein nicht alltägliches Versteck, in dem am Dienstagnachmittag, dem 23. Dezember 2008, ein Autofahrer auf der A 3 eine scharfe Pistole samt reichlich Munition transportierte.

Dass die Fahnder der Autopolizei Aschaffenburg aber ausgerechnet in dem so aufwändig präparierten Atlas nachschauen würden, damit hatte der 36-jährige Türke vermutlich nicht gerechnet. Auf den Mann kommt jetzt eine Anzeige zu.

Pistole und Munition im Autoatlas
Es war eine Routinekontrolle, die die Streifenbesatzung der Autobahnpolizei auf der Autobahn bei Weibersbrunn um 15:30 Uhr durchführte. Als die Zivilfahnder begannen, sich in dem Heidenheimer BMW etwas genauer umzuschauen, stießen sie zunächst im Gepäck des Mannes auf ein feststehendes Messer.

Nachdem der Fahrer immer unruhiger wurde, war die dienstliche Neugierde der Beamten erst recht geweckt.

Es fiel ihnen dann auch ein Autoatlas in die Hände, mit dem bei oberflächlicher Betrachtung alles absolut in Ordnung schien. Als die Polizisten den Atlas öffneten, staunten sie nicht schlecht, als sie darin in einem eigens präparierten Versteck eine Pistole mit sieben Schuss Munition fanden.

Die Seiten waren so herausgeschnitten, dass nicht nur für die Waffe, sondern auch für eine Schachtel mit weiteren 47 Patronen genügend Platz war.

Der Türke wurde festgenommen und die Pistole, die Munition und das Messer sichergestellt. Eine erste Überprüfung der Waffe ergab, dass sie bereits seit längerer Zeit als verloren gemeldet war. Nachdem eine Wohnungsdurchsuchung negativ verlaufen war, kam der 36-Jährige nach Abschluss der restlichen polizeilichen Maßnahmen in Absprache mit der Staatsanwaltschaft am späten Abend wieder auf freien Fuß.

Gegen den Beschuldigten wird jetzt Anzeige wegen Verstößen nach das Waffengesetz eingeleitet. Die Ermittlungen zur Herkunft der Pistole dauern an.

Rabiater, 2 Zentner schwerer LKW-Fahrer schlägt am Heiligen Abend

Einen rabiaten Start in den Heiligen Abend haben Beamte der Verkehrspolizei Aschaffenburg und Rettungssanitäter bei einem nächtlichen Einsatz auf der Autobahn A3 erlebt.

Ein Sattelzug hatte sich festgefahren und der Fahrer lag im Führerhaus. Als man den über zwei Zentner schweren Mann befreien wollte, kam der „Bewusstlose“ plötzlich zu sich und attackierte die Helfer.

Ein Polizist erlitt dabei leichte Verletzungen. Wie sich herausstellte, hatte der Brummifahrer aus Österreich fast 2,5 Promille Alkohol intus.

Mit 24 Tonnen Bananen war der 28-Jährige kurz nach 01.00 Uhr in Richtung Nürnberg unterwegs, als er in Höhe der Rastanlage Spessart die Leitplanken touchierte. Danach blieb der Sattelzug im rechten Bankett stecken. Vorbeikommende Verkehrsteilnehmer hatten daraufhin die Polizei verständigt.

Als eine erste Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg am Ort des Geschehens eintraf, war auf den ersten Blick weit und breit nichts von einem Fahrer zu sehen.

Erst beim genaueren Hinschauen entdeckten die Polizisten den 28-Jährigen allem Anschein nach „bewusstlos“ im Fußraum des Führerhauses. Trotz lauter Ansprache zeigte der Mann keinerlei Reaktionen.

Daraufhin verständigten die Beamten den Rettungsdienst und auch gleich die Feuerwehren Weibersbrunn und Waldaschaff, da eine nicht ganz einfache Rettungsaktion bevorstand.

Es war nämlich sehr schnell klar, dass der über zwei Zentner schwere Fahrer nur über die Fahrerseite des Führerhauses herausgeholt werden konnte. Es war deshalb notwendig, den rechten Fahrstreifen der A 3 zu sperren, weil eine Bergeplattform auf der Höhe der Fahrerkabine aufgebaut werden musste.

Als die Helfer bereits gut vorangekommen waren, erlangte der Österreicher wieder das Bewusstsein. Er schlug plötzlich wild um sich und legte eine erstaunliche Gegenwehr an den Tag. Den Autobahnpolizisten blieb keine andere Wahl, als dem Mann Handfesseln anzulegen.

Der Alkoholgeruch, der sich in der ganzen Fahrerkabine breit gemacht hatte, blieb den Beamten natürlich nicht verborgen. Bei einem Alcotest brachte es der 28-Jährige auf einen Wert von 2,4 Promille.

Der Lkw-Fahrer, der offensichtlich keine Verletzungen bei dem Unfall davon getragen hatte, musste daraufhin zur Autobahnpolizeistation mitkommen, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Danach durfte er die ersten Stunden des Heiligen Abends in einer Arrestzelle bis zu seiner Ausnüchterung verbringen.

Der Führerschein des Beschuldigten wurde sichergestellt . Nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung ging es dann mit einem Ersatzfahrer am frühen Morgen in Richtung Heimat weiter. Gegen den Mann läuft jetzt eine Anzeige u.a. wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung.

Zur Bergung des Sattelzuges musste eine Abschleppfirma hinzugezogen werden. Die Autobahnmeisterei sicherte die Unfallstelle während der Bergung bis um 04.15 Uhr ab. Aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens war es zu keinen größeren Beeinträchtigungen des Verkehrs gekommen. Der Gesamtschaden dürfte sich auf etwa 6.000 Euro belaufen.

Diebstahl von Spiele-Konsolen im Wert von 100.000 Euro

Nach intensiven Ermittlungen ist es der Kriminalpolizei Aschaffenburg gelungen, eine Diebstahlsserie von Spielekonsolen aufzuklären.

Wie sich herausstellte, waren auch Bedienstete einer Sicherheitsfirma beteiligt. Der Wert der entwendeten Waren dürfte sich auf über 100.000 Euro belaufen.

Insgesamt wurden gegen zehn Personen im Alter von 17 bis 55 Jahren Ermittlungsverfahren wegen Bandendiebstahls und Hehlerei eingeleitet. Die drei Haupttäter sitzen inzwischen in Untersuchungshaft.

Die Fahnder der Kripo Aschaffenburg hatten im Rahmen anderer Ermittlungen erste Hinweise auf offenbar groß angelegte Diebstähle von Spielkonsolen bei einem Logistikunternehmen im Landkreis Aschaffenburg erhalten.

Bei den daraufhin eingeleiteten Maßnahmen fanden die Beamten sehr schnell heraus, dass seit September mehrere Wachleute die Sicherheitsmechanismen des Unternehmens gezielt unterlaufen hatten.

Bei den Diebstählen behilflich war auch ein Arbeiter des geschädigten Betriebes.

Als sich die Verdachtsmomente weiter konkretisiert hatten, schlug die Kriminalpolizei Aschaffenburg in der vergangenen Woche mit Unterstützung von Beamten der Aschaffenburger und der Alzenauer Polizei sowie Fahndern der hessischen Polizei zu.

Einer der Haupttäter hatte mit Unterstützung eines weiteren Wachmannes mehrere große Kartons mit Spielekonsolen aus dem Lager der Firma entwendet. Das Diebesgut im Wert von etwa 30.000 Euro wurde anschließend bei einem Komplizen zwischengelagert und im Laufe des Nachmittags in einer Gemeinde im Landkreis Aschaffenburg an einen Mann übergeben, der bereits als Hauptabnehmer im Verdacht stand.

Als die Beamten zuschlugen, konnten insgesamt sieben Personen festgenommen werden. Darunter befanden sich auch drei Männer, die ebenfalls Hehlerware übernehmen wollten. Auch weitere Wachleute, die im Rahmen der Ermittlungen in das Visier der Fahnder geraten waren, wurden am Mittwoch festgenommen.

Die Spielekonsolen, die bei dem nächtlichen Diebstahl aus dem Unternehmen am Untermain entwendet wurden, stellten die Beamten ebenso wie einige tausend Euro Bargeld und ein Fahrzeug sicher.

Von den zehn Personen aus dem Raum Aschaffenburg sowie aus Frankfurt, die nach den jetzt vorliegenden Erkenntnissen an den Diebstählen und dem Verschieben der Ware beteiligt waren, mussten neun zur Kriminalpolizei mitkommen. Nach intensiven Vernehmungen wurden sechs auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Gegen drei der Männer wurden Haftbefehle erlassen. Die übrigen Beteiligten kamen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß.

Kriminalität in Aschaffenburg: Überfall auf dem Heimweg

Zwei Unbekannte haben am frühen Samstagmorgen, dem 13. September 2008, einen 16-Jährigen auf dem Nachhauseweg überfallen. Sie stießen ihn herum und raubten sein Handy und den Geldbeutel. Als Freunde des Opfers die Täter kurz darauf in der Nähe antrafen, kam es noch zu einer weiteren körperlichen Auseinandersetzung zwischen den Beteiligten. Bislang fehlt von den Räubern jede Spur. Die Kripo Aschaffenburg ermittelt.

Der junge Mann war gegen 04.00 Uhr, etwas abgesetzt von seinen Begleitern, in der Erthalstraße unterwegs, als er von zwei Personen in englischer Sprache angesprochen wurde.

Plötzlich fing einer an ihn herumzuschubsen. Dabei fiel dem jungen Aschaffenburger sein Handy aus der Hand, welches der Angreifer aufhob. Der zweite Täter nahm ihn daraufhin die Geldbörse mit rund 50 Euro Bargeld ab und stieß den Jugendlichen gegen eine Schaufensterscheibe.

Anschließend machten sich die beiden zunächst zu Fuß aus dem Staub.

Nachdem das Opfer seine Freunde auf den Überfall aufmerksam gemacht hatte, konnten die jungen Leute die Täter etwas später an der Ecke Erthalstraße/Weißenburgstraße nochmals antreffen. Es kam dabei zu einer kurzen handgreiflichen Auseinandersetzung. Anschließend flüchteten die Täter mit einem silberfarbenen Pkw, der an der Bushaltestelle in der Weißenburger Straße geparkt war, über die Hanauer Straße in Richtung Mainaschaff.

Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung der Aschaffenburger Polizei gelang es den Unbekannten, unerkannt zu entkommen.

Die Verdächtigen, die englisch sprachen und in deren Begleitung sich noch eine dritte Person befunden hatte, werden wie folgt beschrieben:
1. männlich, ca. 19-25 Jahre alt, etwa 185 cm groß, dunkelhäutig, (negroider Mischlingstyp) und von kräftiger Statur (Bodybuilder). Er hatte nach hinten geflochtene Haare und war wie ein Hip-Hoper gekleidet. Er trug ein blau-weißes Muskelshirt und eine Sweatshirtjacke.
2. männlich, ca. 20-25 Jahre alt, ca. 180-190 cm groß und vermutlich ebenfalls ein Mischling. Er hatte eine auffällige Rasur an beiden Kopfseiten und trug ein Muskelshirt.
3. von dem Begleiter ist keine Beschreibung bekannt.

Inzwischen hat die Kriminalpolizei Aschaffenburg die weiteren Ermittlungen übernommen. Zeugen, die im Zusammenhang mit dem Überfall am frühen Samstagmorgen verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter Telefon (06021) 857-1732 zu melden.

Propeller erschlug Flugzeug-Pilot auf Flugplatz Ringheim / Aschaffenburg

Am Samstagnachmittag, dem 12. April 2008, ist es auf dem Flugplatz Ringheim zu einem tragischen Unfall gekommen. Bei dem Versuch, ein Flugzeug zu starten, ist ein 63-Jähriger von dem sich plötzlich in Bewegung setzenden Propeller am Kopf getroffen worden. Dabei erlitt er so schwere Verletzungen, dass er gut zwei Stunden später in einem Krankenhaus starb.

Nachdem er zuvor mit einem Bekannten mit einem anderen Kleinflugzeug nach Ringheim geflogen war, wollte der aus dem Landkreis Offenbach stammende Mann kurz vor 14.00 Uhr mit einer Cessna 172, die er vor Ort übernommen hatte, wieder zurück nach Michelstadt fliegen. Dabei kam es zu Problemen beim Starten des Fliegers. Als sich der Motor mit dem elektrischen Anlasser zunächst nicht starten ließ, lief der Pilot vor das Flugzeug zu dem Propeller hin.

In dem Moment setzte sich der Propeller der einmotorigen Maschine in Bewegung und schlug den Mann gegen den Kopf. Obwohl der 63-Jährige nach einer medizinischen Erstversorgung vor Ort anschließend umgehend in ein Aschaffenburger Krankenhaus eingeliefert wurde, waren seine Kopfverletzungen so schwerwiegend, dass er im Laufe des späten Nachmittags verstarb.

Noch am Nachmittag haben Beamte der Kriminalpolizei Aschaffenburg die weiteren Ermittlungen übernommen. Das Flugzeug wurde vorläufig sichergestellt.

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