Impressum/Datenschutz

Heiraten in Bielefeld: Wie viele Hochzeiten gab es im Jahr 2011?

Im Jahr 2011 verzeichneten die Standesämter in Bielefeld 1358 Eheschließungen, davon 29 Lebenspartnerschaften. Im Vorjahr schlossen insgesamt 1.360 Paare (einschließlich 15 Lebenspartnerschaften) den Bund fürs Leben.

Favorit unter den Bielefelder Standesämtern ist noch immer das Rathaus. Im Trauzimmer des Neuen Rathauses haben 715 Brautpaare (52 Prozent) geheiratet.

Weitere beliebte Zeremonienorte waren mit 279 Eheschließungen die Sparrenburg (20 Prozent) und mit 110 (8 Prozent) die Alte Vogtei in Heepen.

Darüber hinaus wurde der Bund fürs Leben geschlossen im Museum Huelsmann (80), dem Heimathaus Jöllenbeck (66), dem Museumshof Senne (56), dem Heimathaus Senne (38), dem Bauernhaus-Museum (11).

Die Anzahl der Trauungen in der Schüco-Arena (im Vorjahr waren es noch 4) sank im Jahr 2011 auf null. Die drei verbleibenden Eheschließungen erfolgten an anderen Orten.


Anzeigen -

Die beliebtesten Vornamen im Jahr 2011 in Bielefeld

Die Zahlen der in Bielefeld geborenen Kinder sind im Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr etwas zurückgegangen. Demnach kamen mit 4.259 Neugeborenen insgesamt 131 Kinder weniger zur Welt als im Vorjahr.

Klarer Favorit bei den Mädchennamen ist „Sophie“. Dieser Name wurde insgesamt 92 Mal in die Geburtsurkunden eingetragen.

Mit 75 Nennungen folgt auf dem zweiten Platz „Marie“, gefolgt von „Emma“ (38).

Anzeige –

Bücher zu Vornamen bei Amazon

„Ben“ führt 2011 die Hitliste der Jungennamen mit 43 Nennungen an und verdrängt damit den Vorjahresfavoriten „Maximilian“ (41) auf Platz zwei.

„Felix“ und „Leon“ teilen sich den dritten Platz. Diese Vornamen trugen die Bielefelder Standesbeamten bei 33 Neugeborenen in die Geburtsurkunden ein.

“Flensburg online”: Was sind bundesweit die beliebtesten Vornamen im Jahr 2011?

Grußwort vom Bürgermeister. Pit Clausen von der Stadt Bielefeld zum Jahreswechsel

Mit folgendem Grußwort wendet sich Oberbürgermeister Pit Clausen zum Jahreswechsel an die Bürgerinnen und Bürger:

“Liebe Bielefelderinnen und Bielefelder,

die Weihnachtsfeiertage sind vorüber, nun wird endgültig überall für 2011 Bilanz gezogen und der Blick auf das kommende Jahr gerichtet.

Aus meiner Sicht war 2011 für Bielefeld ein „Arbeitsjahr“. Wir haben für mehr Kindergartenplätze, für geordnete städtische Finanzen, für den Rückkauf der Stadtwerke, für eine gerechte Schulentwicklung und vieles mehr gearbeitet. Vieles haben wir erfolgreich auf den Weg gebracht, manches dauert länger und ist schwieriger, als wir uns das gewünscht oder vorgestellt hatten.

Stolz schaue ich darauf, wie sich Bielefeld zur „familienfreundlichen Stadt“ entwickelt. Bielefeld hat die beste Versorgungsquote im Kita-Bereich in NRW. Wir sind spitze! Das gilt gerade auch im Bereich der Unter-3-Jährigen. Mit vielen Ideen verbessern wir auch die Qualität der Angebote. Die Sprachförderung geschieht flächendeckend. Die Verzahnung der Kita-Angebote mit dem organisierten Vereinssport ist in Bielefeld vorbildlich. Und indem wir jetzt jedem Kind zum vierten Geburtstag eine Jahresmitgliedschaft in einem Sportverein seiner Wahl schenken, verbessern wir das Angebot weiter.

Diese Entwicklung zur „familienfreundlichen Stadt“ ist auch wichtig für den Wirtschaftsstandort Bielefeld. Wir wollen ein attraktiver Wohn- und Arbeitsort gerade auch für Leistungsträger sein. Wir wissen: Junge Familien achten heute – und in Zukunft noch viel mehr – darauf, ob an ihrem Wohnort die Angebote familiengerecht sind. Wenn es da nicht passt, zieht man weg. Ich möchte: In Bielefeld soll es passen. Wir freuen uns über junge Familien mit Kindern. Sie sind in Bielefeld willkommen.

Hier können sie zu vernünftigen Wohnungspreisen leben und finden alle Angebote einer modernen Großstadt in der Überschaubarkeit einer kleineren Stadt präsentiert. Hier lebt es sich prima. Davon bin ich ganz persönlich überzeugt, nicht nur „kraft Amtes“. Es gibt kaum eine Stelle in der Stadt, von der aus man mehr als zehn Minuten zu Fuß bis zur nächsten Grünanlage braucht. Urbanität in der Natur – das ist unser Markenzeichen, das macht Bielefeld lebens- und liebenswert.

Vor allem war und ist Bielefeld auch eine multikulturelle, weltoffene, tolerante Stadt. Menschen verschiedenster Nationalitäten und Kulturen leben hier friedlich als Nachbarn miteinander. Daran können auch ewig Gestrige nichts ändern, die in diesem Jahr gleich zweimal vergeblich versuchten, durch die Verbreitung dumpfer Nazi-Parolen und menschenverachtenden Gedankenguts Fuß zu fassen. Aber Bielefeld hat sich quergestellt, die Bielefelderinnen und Bielefelder haben eindrucksvoll deutlich gemacht: Wir wollen euch nicht. Auch darauf bin ich stolz.

Andere Erwartungen haben sich nicht erfüllt. So hätte ich gerne den Stadtwerke-Rückkauf oder die Schulentwicklungsplanung schon in 2011 bewerkstelligt. Beides sind wichtige Projekte für die Zukunft Bielefelds. Aber es dauert eben länger. Dabei gilt: Wir wollen die Stadtwerke zurückkaufen, aber nicht zu jedem Preis oder zu jeder Bedingung. Die Rahmendaten müssen vernünftig und solide sein. Wir wollen auch ein gerechtes Schulangebot. Jedes Kind soll das bestmögliche Bildungsangebot erhalten. Aber die Schullandschaft ist kein Schachbrett, auf dem man die Figuren leicht umstellen kann. Veränderungen brauchen Zeit und Zustimmung. Wir werden uns die Zeit nehmen und die Zustimmung suchen.

Alles in allem meine ich: Bielefeld kann selbstbewusst und zuversichtlich in das neue Jahr 2012 gehen. Unsere Anstrengungen zur Ordnung der Finanzen wirken sich aus. Wir werden in 2012 wieder einen genehmigten Haushalt erreichen und eine Investitionsstrategie verfolgen können. Wir werden nicht alle Wünsche erfüllen können. Und auch in Zukunft müssen wir bereit sein, die Notwendigkeit von lieb gewonnenen Einrichtungen zu hinterfragen. Aber die gute Botschaft heißt: Wir werden das Notwendige und das für die Zukunft der Stadt Wichtige anpacken und gestalten.

In einem Jahr ist der Kesselbrink fertig, Stadtbibliothek und Stadtarchiv am Neumarkt gehören dann längst zum gewohnten Stadtbild. Mit diesen Projekten beweisen wir, dass wir auch in Zeiten knapper Kassen die Innenstadt noch schöner machen können. Vor allem am Kesselbrink entsteht ein Platz mit Aufenthaltsqualität für uns Menschen, wo sich bisher vor allem Autos getummelt haben. „Vorfahrt für die Menschen“ ist eine Leitidee, die wir konsequent weiter verfolgen wollen.

Auch an Bielefelds größter Baustelle – dem Campus – werden im nächsten Jahr die ersten Baumaßnahmen fertig gestellt. Wer heute die Baustelle besucht, der spürt, dass dort Zukunft gemacht wird. Bielefeld ist Hochschulstadt und wird es künftig noch mehr sein.

Liebe Bielefelderinnen und Bielefelder, meine Überzeugung ist: Wir sind auf einem guten Weg. Den werden wir in 2012 weiter gehen. Mit Beharrlichkeit, Entschlossenheit und mit Lösungen, die von einer breiten Basis getragen werden. Auch von Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern. Deshalb werden Rat und Verwaltung auch zukünftig dafür sorgen, dass Ihnen Entscheidungswege vermittelt und Einflussmöglichkeiten eröffnet werden.

Damit wünsche ich Ihnen für das kommende Jahr alles Gute. Mögen alle Ihre Wünsche und Erwartungen in Erfüllung gehen. Vor allem: Bleiben Sie gesund!”

Auf dem Hochrad zum Fahrradführerschein in Bielefeld

In den Ferien bietet das Historische Museum, Ravensberger Park 2, eine zweitägige Veranstaltung für Kinder ab 8 Jahren an, bei der sie einen historischen Fahrradführerschein erwerben können.

Am Donnerstag, 5. Januar, und Freitag, dem 6. Januar 2011, können die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeweils von 14 bis 16 Uhr herausfinden, ob sie auch auf einem Kinder-Hochrad gut Rad fahren oder mit einem Laufrad umgehen können.

Außerdem können sie sich zur Geschichte des Fahrrades schlau machen.

Ihren eigenen historischen Fahrradführerschein mit einem Sepia-Foto in historischer Kleidung auf einem echten Hochrad können sie am Ende mit nach Hause nehmen. Der Teilnahmebeitrag beläuft sich auf acht Euro für beide Tage zusammen.
Telefonische Anmeldung für den Fahrradführerschein unter der Rufnummer (0521) 51-3635.

Demo in Bielefeld gegen Neo-Nazi-Aufmarsch. Links-Radikale wollten Radau machen

Bielefeld (dts Nachrichtenagentur) – In Bielefeld haben an Heiligabend rund 6.500 Menschen gegen einen Aufmarsch von Neonazis demonstriert. Gegen Mittag waren rund 70 Rechtsextreme durch die Stadt marschiert und von Gegendemonstranten mit Steinen beworfen worden. Dabei soll es keine Verletzten gegeben haben.

Rund 30 vermummte Links-Autonome versuchten eine Polizeiabsperrung zu durchbrechen, was unter Einsatz von Reizgas und Schlagstöcken verhindert wurde.

Vier Personen wurden vorübergehend festgenommen.

Von Seiten der Polizei wurden keine Verstöße der Rechten gegen die Veranstaltungsauflagen registriert, hieß es.

Fahrräder in Bielefeld. Von Hochrädern und Knochenschüttlern

Bielefeld (bi). Am Dienstag, dem 27. Dezember 2011, können Kinder ab acht Jahren im Historischen Museum, Ravensberger Park 2, von 15.00 bis 16.30 Uhr herausfinden, wie es früher war, mit dem Laufrad über Kopfsteinpflaster zu huckeln.

Sie erfahren, wie ein Hochrad bestiegen wurde und warum es dafür sogar Fahrlehrer gab. Anschließend können die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst Fahrversuche mit einem Laufrad und einem Kinderhochrad unternehmen.

Der Teilnahmebeitrag beläuft sich auf 5 Euro.
Telefonische Anmeldung unter 0521 / 51-3635.

• Flensburg online: Siehe vielleicht auch: Fahrräder in Flensburg

Bin ich schön? “Beauty School” im Historischen Museum in Bielefeld

Bielefeld (bi). Am Donnerstag, 29. Dezember, findet im Historischen Museum, Ravensberger Park 2, von 15.00 bis 17.00 Uhr wieder die „Beauty School“ statt. Die Veranstaltung richtet sich an Mädchen ab zwölf Jahren.

Die Teilnehmerinnen entdecken, wie sich schon Cleopatra oder Madame Pompadour geschminkt haben.

Sie erhalten wertvolle Tipps, wie sie sich der Typen- und Farbenlehre entsprechend stylen können. Anschließend können die Mädchen selber Puder, Rouge, Lidschatten oder Lipgloss herstellen.

Die Teilnahmekosten betragen 8 Euro. Anmeldung und Informationen telefonisch unter 0521 / 51-3635.

Öffnungszeiten der drei Wertstoffhöfe Weihnachten – Silvester 2011 in Bielefeld

Die drei Wertstoffhöfe des Umweltbetriebes (Nord – Engersche Straße 245, Mitte – Herforder Straße 220, Süd – Senner Hellweg / Ecke Osningstraße) bleiben am Samstag, dem 24. Dezember 2011 (Heiligabend), geschlossen.

Zwischen Weihnachten und Silvester (27. bis 30. Dezember) gelten für alle Wertstoffhöfe die gewohnten Öffnungszeiten (8.00 bis 17.00 Uhr).

Am Samstag, dem 31. Dezember 2011 (Silvester), sind sie von 8.00 bis 12.00 Uhr geöffnet.

Kulturrucksack NRW: Bielefeld macht mit

Beigeordneter Dr. Udo Witthaus und Kulturamtsleiterin Brigitte Brand freuen sich, dass die Stadt Bielefeld die unabhängige Jury des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport mit ihrem Konzept für die „Kulturwandertage in Bielefeld“ überzeugen konnte.

Sie ist damit eine der 25 Pilotkommunen, die ab 2012 bis zunächst 2015 eine Förderung durch das Programm Kulturrucksack NRW erhält.

Die Förderung beträgt jährlich für die Stadt Bielefeld insgesamt rund 71.300 Euro, die vorrangig jungen Menschen im Alter von zehn bis 14 Jahren zugute kommen soll. Das sind in Bielefeld 16.216 Kinder und Jugendliche.

Gemeinsam mit dem Bildungsbüro und unter Einbindung städtischer und freier Kulturakteure hat das Kulturamt das Konzept „Kulturwandertage in Bielefeld“ erarbeitet. Es sieht vor, dass die beteiligten Kulturakteure ab 2012 in einem begrenzten Projektzeitraum von etwa zwei Wochen (vermutlich kurz vor oder nach den Sommerferien) den Zehn- bis Vierzehnjährigen spezielle Kulturrucksackaktivitäten anbieten. Dafür werden den Schulen entsprechende Flyer oder Plakate zur Verfügung gestellt. Die beteiligten Klassen stellen sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften ihr persönliches „Kulturwanderprogramm“ zusammen. Dadurch soll eine möglichst große Beteiligung und die Einbindung auch von den Kindern gewährleistet werden, die bedingt durch ihr Lebensumfeld bislang wenig Zugang zu kulturellen Angeboten haben. Kulturelle Bildung ist gerade für diese Kinder ein wichtiger Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe und Chancengerechtigkeit.

Anbieter sind städtische und freie Kultureinrichtungen, Künstlerinnen und Künstler sowie freie Träger der kulturellen Kinder- und Jugendarbeit. Die große Bandbreite künstlerischer Angebote und Veranstaltungsorte soll den Kindern und Jugendlichen und auch ihren Lehrkräften einen Eindruck von den vielfältigen kulturellen Möglichkeiten ihrer Stadt vermitteln. Dr. Udo Witthaus und Brigitte Brand begrüßen, dass dadurch neue Ideen für eigene und schulische kulturelle Aktivitäten entstehen können.

“Flensburg online”: Kulturrucksack und Mönchengladbach auch?

Geschichte vom Telefon in Bielefeld

Heute hat fast jeder ein Handy und kann immer und überall telefonieren und per SMS schnell Informationen vermitteln. Aber wie war das eigentlich vor 100 Jahren? Wie sahen die ersten Telefone aus? Was ist Telegraphieren und wie funktioniert eigentlich Morsen?

All das können Kinder ab acht Jahren am Mittwoch, dem 21. Dezember 2011, von 15.30 bis 17.00 Uhr, im Historischen Museum, Ravensberger Park 2, herausfinden und sogar selbst ausprobieren – mit alten Morseapparaten, Fernschreibern und Telefonen.

Die Teilnahme kostet 5 Euro. Anmeldung unter 0521 / 51-3635.

“Flensburg online”: Stadtgeschichte: Das erste private Telefon in Flensburg
==> Wie viele Smartphones gibt es in Deutschland?
==> Was zu Weihnachten schenken? Das Smartphone ist das Top-Weihnachtsgeschenk

Tod von Fußgängerin bei Unfall in Bielefeld

Bielefeld (dts Nachrichtenagentur) – In Bielefeld ist am Donnerstagabend, dem 8. Dezember 2011, eine 69-jährige Fußgängerin bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt worden.

Wie die örtliche Polizei mitteilte, wollte die Frau eine Straße überqueren, als von dem PKW eines 43-Jährigen erfasst wurde.

Die 69-Jährige erlag knapp anderthalb Stunden nach dem Unfall im Krankenhaus den Folgen ihrer Verletzungen.

Zur Klärung der Unfallursache ordnete die Staatsanwaltschaft die Hinzuziehung eines Sachverständigen an. Die Ermittlungen der Polizei zum genauen Unfallhergang dauern an.

Wie bewerbe ich mich richtig? Bewerbungstraining in Bielefeld

Am Donnerstag, dem 15. Dezember 2011, findet in der Zentralbibliothek am Jahnplatz, Wilhelmstraße 3, von 17 bis 19 Uhr erneut ein persönlicher Beratungsservice rund um das Thema „Bewerbungen“ statt.

In der 1. Etage der Job-Karriere-Bibliothek können sich Interessierte von Experten kostenlos beraten lassen.

Eine Anmeldung ist bei diesem Angebot, das in Kooperation mit der Volkshochschule veranstaltet wird, nicht erforderlich.

Anzeigen