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Fast jeder dritte Aufsichtsrat hat kein oder nur ein wirtschaftsfernes Studium

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Fast jeder dritte Aufsichtsrat eines deutschen Unternehmens hat kein oder nur ein wirtschaftsfernes Studium. Das ist das Ergebnis einer Studie der Board Academy, berichtet die Tageszeitung “Die Welt” (Donnerstagausgabe).

Board Academy ist eine Initiative unter anderem der Personalberatung Steinbach & Partner, der Beratung Deloitte und der Commerzbank.

Der Untersuchung zufolge stellen zwar Wirtschaftswissenschaftler und Juristen erwartungsgemäß das Gros der Mandatsträger in den Dax-, MDax- und SDax-Unternehmen.

Die drittgrößte Gruppe (17 Prozent) verfügt jedoch über überhaupt kein Studium.

Immerhin 14 Prozent haben einen wirtschaftsfernen akademischen Hintergrund, sind etwa Lehrer oder Informatiker. Ein Großteil dieser Kandidaten entstammt dabei dem Lager der Arbeitnehmervertreter.

In die Untersuchung sind Daten von 1.465 Mandatsträgern aus Unternehmen des Dax, des MDax und des SDax eingeflossen.

Eine effiziente Kontrolle dürfte zudem in vielen Fällen
an der großen Arbeitsbelastung der Kandidaten scheitern: Der Studie zufolge hat etwa ein Drittel aller Aufsichtsräte hierzulande mehr als vier Mandate inne, wobei sich vor allem in den Dax-Konzernen die Vielfachmandate häufen. 33 Kontrolleure sitzen sogar in mehr als zehn Gremien.


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Informationen zum Abitur am Berufskolleg in Bielefeld

Am Dienstag, dem 13. Dezember 2011, informiert das Carl-Severing-Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung in der Außenstelle Grasmückenweg 11 um 20.00 Uhr über die Möglichkeit, die Allgemeine Hochschulreife (Abitur) am Berufskolleg zu erwerben.

Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen sowie an deren Eltern.

Alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I, die eine Zugangsberechtigung zur Gymnasialen Oberstufe besitzen, können das Wirtschaftsgymnasium besuchen. Das dort erworbene Abitur berechtigt zum Studium jeder Fachrichtung an allen wissenschaftlichen Hochschulen und Universitäten.

Die Berufskollegs in Bielefeld stehen mit dem Q-Vermerk neben den allgemein bildenden Gymnasien zur Auswahl.

Beim Besuch des Wirtschaftsgymnasiums werden in drei Jahren die Allgemeine Hochschulreife und berufliche Fachkenntnisse im Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung vermittelt.

Im Anschluss an den Informationsabend stehen Lehrerinnen und Lehrer des Wirtschaftsgymnasiums für eine individuelle Beratung zur Verfügung. Dieser Informationsabend gibt interessierten Schülerinnen und Schülern gemeinsam mit ihren Eltern Antworten auf die Frage: „Q-Vermerk – und wie weiter?“, damit sie sich spätestens zur Anmeldung ab dem 12. Februar 2012 gut informiert entscheiden können.

Wie viele Lehrer gehen statt mit 65 schon mit 58 Jahren in die Rente?

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Rund 19.600 verbeamtete Lehrerinnen und Lehrer sind im Jahr 2010 in den Ruhestand versetzt worden, das entspricht dem bisherigen Höchstwert des Jahres 2007.

Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, erhöhte sich die Zahl der Pensionierungen gegenüber 2009 um 5,6 Prozent.

In den Jahren 2006 bis 2010 gingen jährlich durchschnittlich 19.100 verbeamtete Lehrkräfte in den Ruhestand. Zum Vergleich: Vor 1999 gab es pro Jahr nie mehr als 11.000 Pensionierungen. Ursache für das hohe Niveau der letzten Jahre sind die zahlreichen Einstellungen von Lehrpersonal in den 1960er und 70er Jahren. Diese werden voraussichtlich auch in den kommenden zehn Jahren für eine hohe Zahl an Pensionierungen sorgen.

Zu Beginn des Jahres 2011 erhielten insgesamt rund 295.000 ehemalige Lehrerinnen und Lehrer Ruhestandsbezüge. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich die Gesamtzahl der Ruhegehaltsempfänger um 4,9 Prozent.

Der Anteil der Lehrerinnen und Lehrer, die aufgrund von Dienstunfähigkeit in Pension gingen, sank im Jahr 2010 leicht auf rund 21 Prozent. Dies entspricht dem tiefsten Stand seit Beginn der statistischen Erfassung im Jahr 1993. Damit lag der Anteil der Dienstunfähigkeit bei Lehrkräften auf dem Niveau der übrigen Beamten bei Bund, Ländern und Gemeinden für die ebenfalls die Regelaltersgrenze 65 Jahre gilt.

Das durchschnittliche Alter, mit dem Lehrerinnen und Lehrer im Jahr 2010 wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand gingen, lag bei 58,2 Jahren. Gleichzeitig stieg beim Lehrpersonal der Anteil derer, die nach Erreichen einer Altersgrenze in den Ruhestand gingen, auf 79 Prozent.

Im Durchschnitt waren die Lehrkräfte, die im Jahr 2010 in den Ruhestand versetzt wurden, 62,7 Jahre alt.

Lockerung von Numerus clausus fürs Medizin-Studium? Leistung nicht mehr so wichtig?

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Union und FDP haben die Bundesländer aufgefordert, den Numerus Clausus für das Medizinstudium zu lockern.

Die gegenwärtige Bewertung der Abiturnote solle “vermindert” und daneben auch “andere relevante justiziable Parameter” berücksichtigt werden” heißt es in einem Entschließungsantrag zum Landärztegesetz, der dem “Handelsblatt” (Freitagausgabe vom 2. Dezember 2011) vorliegt und heute vom Bundestag mit Mehrheit verabschiedet wurde.

Es müssten auch Bewerber ausgewählt werden können, “die eine hohe Motivation für die kurative Tätigkeit mitbringen”, heißt es in dem Antrag.

Im Prinzip können die Länder schon heute bei der Zulassung neben der Abiturnote etwa die Ausbildung in einem Gesundheitsberuf oder soziales Engagement in ihre Bewertung einfließen lassen.

Doch bisher wird diese Möglichkeit kaum genutzt. Um Ärztemangel auf dem Land vorzubeugen, sollen zusätzlich Studenten, die sich verpflichten ihre ersten Berufsjahre auf dem Land zu verbringen, vorrangig zugelassen werden. Außerdem sollen die Länder mehr Lehrstühle für Allgemeinmedizin schaffen.

Die Forderungen aus Berlin, die das ebenfalls heute verabschiedete Versorgungsstrukturgesetz flankieren sollen, sind nicht ganz aussichtslos.

Immerhin hat eine Bund-Länderkommission zur Sicherstellung der ärztlichen Versorgung Ähnliches bereits vor einiger Zeit beschlossen.

Wie viel Geld gibt der Staat für Bildung aus? Öffentliche Bildungsausgaben steigen 2011 um 2,6 Prozent

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die öffentlichen Bildungsausgaben in Deutschland steigen im Haushaltsjahr 2011 voraussichtlich um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit.

Insgesamt veranschlagten Bund, Länder und Gemeinden Bildungsausgaben in Höhe von 106,2 Milliarden Euro. Endgültige Angaben zu den öffentlichen Bildungsausgaben liegen bis zum Jahr 2008 vor.

Damals betrugen sie 93,7 Milliarden Euro. Davon stellte der Bund 5,1 Milliarden Euro, die Länder 68,2 Milliarden Euro und die Gemeinden 20,4 Milliarden Euro bereit.

Für Bildung, Forschung und Wissenschaft gaben der öffentliche und der private Bereich im Jahr 2008 insgesamt 214,2 Milliarden Euro aus.

In Relation zum Bruttoinlandsprodukt entsprach dies einem Anteil von etwa 8,6 Prozent.

Im Jahr 2009 betrug das Budget nach vorläufigen Berechnungen 224,0 Milliarden Euro beziehungsweise 9,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.

Schulen in Flensburg. Infos über Schuljahr 2012/2013

Das Schulamt und das Bildungsbüro der Stadt Flensburg laden alle Interessierten zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung zum Thema Schule ein.

Zu den Schwerpunkten zählen die Besonderheiten der Schullandschaft in Flensburg, sowie das bevorstehende Anmelde- und Aufnahmeverfahren für das Schuljahr 2012/13 an den Flensburger Schulen.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, dem 1. Dezember 2011, um 19.15 Uhr, in der Bürgerhalle des Flensburger Rathauses statt.

Harald Lesch wird “Hochschullehrer des Jahres”

Mainz (ots) – Professor Harald Lesch, seit 2008 ZDF Wissenschaftsmoderator, wird “Hochschullehrer des Jahres”. Mit dieser Auszeichnung würdigt der Deutsche Hochschulverband Persönlichkeiten, die “durch außergewöhnliches Engagement in herausragender Weise das Ansehen ihres Berufstandes in der Öffentlichkeit gefördert” haben.

Harald Lesch zeigte sich überrascht von der Ehrung:”Ich freue mich außerordentlich über diese Auszeichnung und fühle mich geehrt, fast schon gerührt. Ich hoffe, der Preis kann dazu beitragen, den menschlichen Faktor an Hochschulen mehr zu betonen.”

Harald Lesch ist Professor für Astrophysik und Philosophie. Als Moderator der ZDF-Sendereihen “Abenteuer Forschung”, “Terra X – Faszination Universum” und “Leschs Kosmos” zeigt er, dass ein Hochschulprofessor durchaus in der Lage ist, Wissenschaft einem Millionenpublikum nahe zu bringen. Er brennt dafür, möglichst vielen Menschen ein Verständnis für die Wissenschaft zu vermitteln.

Die Sendungen zählen zu den erfolgreichsten Wissenschaftsprogrammen im deutschen Fernsehen.

“Harald Leschs Begeisterungsfähigkeit hat etwas Ansteckendes” so die Leiterin der ZDF-Redaktion Naturwissenschaft und Technik, Christiane Götz-Sobel.

“Es macht große Freude im Redaktionsvteam mit ihm zusammen zu arbeiten, und immer wieder lernt man dabei auch selbst etwas Neues.”

Weltrekord! Die größte Chemiestunde der Welt

Das israelische Wissenschaft- und Technologieministerium hat einen Weltrekord aufgestellt. Er wurde jetzt von den Herausgebern des Guinness-Buches offiziell anerkannt.

Die genaue Bezeichnung des Rekords lautet „Größte parallel an mehreren Orten stattfindende Unterrichtsstunde in Chemie“.

Am 22. September 2011 hatten sich im Rahmen der “Langen Nacht der Wissenschaften” 4.207 Kinder und Erwachsene an 13 Orten im ganzen Land versammelt, um gemeinsam an einer Unterrichtsstunde in Chemie teilzunehmen.

Die Teilnehmer stellten in Erinnerung an den ums Leben gekommenen israelischen Astronauten Ilan Ramon das Experiment eines “Chemischen Gartens” nach.

Der chemische Garten ist ein Schauexperiment, bei dem verschiedene farbige Schwermetallsalze in eine wässrige Lösung von Natriumsilicat gegeben werden.

Ilan Ramon hatte das Experiment an Bord des Raumschiffes durchgeführt. Der vorherige, in Belgien aufgestellte Rekord hatte nur 562 Teilnehmer gehabt.
[Quelle: www.israelheute.com vom 25. November 2011]

Schulische Standards von Baden-Württemberg und die Justus-von-Liebig-Schule in Mannheim

Die Justus-von-Liebig-Schule hat bei der Fremdevaluation ein herausragendes Ergebnis erzielt. Das Landesinstitut für Schulentwicklung Stuttgart (LS) bescheinigte der Berufsschule in sieben von 12 Bereichen, dass sie schon heute den angestrebten schulischen Standard des Landes Baden-Württemberg erreicht hat.

Bürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb gratulierte der Schule: „Ihre Schule kann man schon fast als Kompetenzzentrum zur Förderung von besonders benachteiligten Schülern, meist mit Migrationshintergrund, ansehen. Indem die Schule jeden Schüler individuell unterstützt, leistet sie einen direkten Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit. Bildungsgerechtigkeit ist ein zentrales Anliegen der Stadt Mannheim.“

Mit einem besonderem Bildungsangebot für lernschwache Schüler einerseits und einem großen Angebot für die gewerbliche Berufsaus- und Weiterbildung andererseits deckt die Justus-von-Liebig-Schule ein breites Feld ab. Sie ist die erste berufliche Ganztagsschule in Mannheim. Außerdem bringen sich die Lehrkräfte hier aktiv in die Schulentwicklung mit ein.

Die Fremdevaluation bietet eine professionelle Rückmeldung über Stärken und Schwächen aus der Außensicht. Sie stellt den pädagogischen Prozess in den Mittelpunkt und fördert Impulse für die zielorientierte Weiterentwicklung der Schule.

Geld beim Bildungspaket für bedürftige Kinder – vom Staat

Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Vor der am Mittwoch beginnenden Sozialministerkonferenz in Leipzig hat der Sozialminister Nordrhein-Westfalens, Guntram Schneider (SPD), eine Umstellung des Bildungspakets für bedürftige Kinder von Sach- auf Geldleistungen gefordert.

“Beim Bildungspaket müssen immer noch zu viele bürokratische Hürden überwunden werden, bis die Hilfe bei den Kindern ankommt.

Mit einer Barauszahlung an die Eltern würde die Hilfe bei den Kindern schneller ankommen”, sagte Schneider der “Rheinischen Post” (Mittwochausgabe vom 23. November 2011).

“Viele Studien haben gezeigt, dass mehr als 90 Prozent der Eltern dieses Geld auch in die Bildung ihrer Kinder investieren würden”, so Schneider.

Vortrag von Detlev Kaesler über Marc Chagal an der VHS Mönchengladbach

Marc Chagall hat mit den Texten und Illustrationen seiner Autobiographie “Mein Leben” einen konkreten Zugang zu seinem Werk hinterlassen.

Bis Mitte Januar 2011 waren viele der im Vortrag gezeigten Bilder in Hamburg in der Ausstellung “Marc Chagall – Lebenslinien” zu sehen.

Detlev Kaesler bietet in seinem VHS-Vortrag am Mittwoch, 30. November, um 16:30 Uhr an der Lüpertzender Straße 85 einen Einblick in die Kunst Chagalls.

Teilnahmegebühr 5 Euro.
Internet: www.vhs-mg.de

Erziehung ist mehr als Anti-Autorität. Fragen Sie mal Rachel Weisz

Los Angeles (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Schauspielerin Rachel Weisz hat als Teenager mit einer anti-autoritären Weltanschauung gekämpft und war eine schwierige Schülerin.

“Ich wurde sogar gebeten das North London Collegiate zu verlassen. Meine Mutter wollte allerdings nicht, dass ich jemandem davon erzähle”, verriet die 41-Jährige in einem Interview mit der britischen Zeitung “Sunday Telegraph”.

Sie habe zwar nie versucht die Schule anzuzünden, doch es habe quasi keine Grenzen für die Schauspielerin gegeben.

“Ich war einfach der Meinung, dass ein Lehrer nicht das Recht hatte mir etwas vorzuschreiben”, so die Oscar-Preisträgerin.

Trotz dieser Vergangenheit hat Weisz es später geschafft, ein Studium an Englands renommierter Cambridge Universität abzuschließen.

Rachel Weisz wurde durch die Film-Serie “Die Mumie” bekannt und für ihre Rolle in “Der ewige Gärtner” mit dem Golden Globe und dem Oscar als Beste Nebendarstellerin ausgezeichnet.