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Stau von 400 Schiffen auf dem Rhein

Bingen (dts Nachrichtenagentur) - Die Rhein-Blockade durch einen havarierten Tanker an der Loreley nimmt immer dramatischere Ausmaße an.

“Bis nach Mannheim und den Main hinauf ankern 380 bis 400 Schiffe und warten darauf, dass die Passage rheinabwärts freigegeben wird”, sagte ein Sprecher des Schifffahrtsamts Bingen dem Nachrichtenmagazin “Focus”.

Der Rhein darf an der Unfallstelle zeitweise flussaufwärts genutzt werden.

Allein im Mainzer Hafen stapeln sich mittlerweile insgesamt 1.300 Container.

Der Geschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Binnenschifffahrt, Jens Schwanen, taxiert den Schaden für die Eigner auf mehrere Millionen Euro.

Täglich fielen im Schnitt pro Schiff 3.000 Euro Umsatz aus.


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Schiffsunfall auf dem Rhein bei St. Goarshausen: Tankschiff mit Schwefelsäure kentert

St. Goarshausen (dts Nachrichtenagentur) - Auf dem Rhein, in der Nähe von St. Goarshausen, werden nach einem schweren Schiffsunfall am Donnerstag-Morgen, dem 13. Januar 2011, zwei Menschen vermisst.


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Wie das Wasser- und Schifffahrtsamt Bingen mitteilte, konnten die zwei anderen Besatzungsmitglieder gerettet werden.

Das mit 2.400 Tonnen Schwefelsäure beladene Tankschiff war aus bisher ungeklärter Ursache gekentert und drohte unkontrolliert abzutreiben.

Der Schiffsverkehr wurde nach dem Unfall sofort gesperrt.

Rettungskräfte und die Wasserschutzpolizei haben nach der Sicherung des Schiffes die Suche nach den Vermissten fortgesetzt.

Ob bisher etwas von der gefährlichen Ladung aus dem Schiff ausgetreten ist, konnte noch nicht ermittelt werden.

Wie lange der Rhein für die Schifffahrt in diesem Abschnitt gesperrt bleibt, ist noch nicht absehbar.

Weihnachten in Bingen: Weihnachtsbaumverkauf der Binger Forstreviere

Am 4. Advent, dem 20. und 21. Dezember 2008, findet der traditionelle Weihnachtsbaumverkauf der Binger Forstreviere am Forsthaus Jägerhaus mitten im Binger-Wald statt.

Eine große Anzahl frisch geschlagener Rotfichten, Blaufichten, Douglasien, Nordmann- und Nobilistannen stehen zur Auswahl bereit. Der Verkauf beginnt an beiden Tagen ab 9.00 Uhr und endet jeweils bei Einbruch der Dunkelheit. Von Waldalgesheim aus ist die Anfahrt zum Forsthaus Jägerhaus ausgeschildert.

„Einheimische Weihnachtsbäume kommen entweder aus speziell angelegten Weihnachtsbaumbeständen oder fallen bei Freischneide- und Pflegearbeiten in Forstkulturen quasi als Nebenprodukt an“, so Forstamtsrat Georg Kiefer vom Forstrevier Jägerhaus. „Gerade diese Maßnahmen in jungen Waldbe-ständen fördern das Wachstum der Bäume und tragen entscheidend zur Stabilisierung und Vorbeugung gegen negative Schadeinflüsse bei.

Die Binger Förster garantieren, dass die erst ab 15. Dezember allesamt im Binger-Wald geschlagenen Weihnachtsbäume nach dem FSC-Gütesiegel zertifiziert sind, das heißt, die Weihnachtsbäume sind gänzlich unbehandelt und frei von Pestiziden und Düngemitteln.

Der Reinerlös aus dem Verkauf der Weihnachtsbäume kommt wieder unmittelbar dem Wald zugute und wird für Aufforstungen und Waldpflegemaßnahmen im Binger-Stadtwald verwandt.

Für das leibliche Wohl nach der Baumauswahl ist bestens gesorgt: Die Wirtin der Waldgaststätte Jägerhaus bietet Glühwein, Erbsensuppe, Würstchen, Kinderpunsch und Waffeln auf der Jägerhaus-Terrasse an.

Internet: www.bingen.de

Feuer im alten Wasser- und Schifffahrtsamt Bingen

Durch namentlich bekannte Zeugen wurde am Samstag, dem 29. November 2008, gegen 19.00 Uhr, ein Brand in dem Abrisshaus altes Wasser-und Schiffahrtsamt gemeldet.

Das seit 10 Jahren leerstehende Haus, welches 2009 abgerissen werden soll, brannte vollstänig aus.

Es kamen keine Personen zu Schaden. Schadenhöhe läßt sich nicht beziffern.

Rodung von Weinbergen in Bingen

Die Stadtverwaltung Bingen am Rhein möchte alle Winzer auf den Abgabetermin für die Rodung von Weinbergsflächen am 15. September 2008 hinweisen.

Die Anträge können für alle Rebflächen, die zulässigerweise mit klassifizierten Reben bestockt sind, gestellt werden. Es können auch Prämien für Teilflächen eines Betriebes im Umfang von mindestens 10 Ar gewährt werden.

Ausgeschlossen sind Rebflächen, die innerhalb der letzten 10 Jahre im Rahmen der Umstrukturierung oder ähnlicher Maßnahmen gefördert wurden.

Die Rodung der Flächen darf aber erst erfolgen, wenn eine entsprechende Mitteilung des Dienstleistungszentrums ländlicher Raum dem Winzer vorliegt.

Internet: www.bingen.de

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