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Geldbotin in Bocholt überfallen und ausgeraubt

Eine 17-jährige Bocholterin war im Begriff die Tageseinnahmen eines Friseurgeschäftes zur Bank zwecks Einzahlung zu bringen, als sie auf der Rheder Straße von einem bisher unbekannten Täter niedergeschlagen wurde. Der Täter entwendete der Bocholterin die Handtasche, in der sich die Tageseinnahmen in 4stelliger Höhe befanden und flüchtete zu Fuß.


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Wohin mit Tüten aus Bioplastik?

Die Tüte aus Bioplastik gehört in die Restmülltonne (Foto: ESB)
Die Tüte aus Bioplastik gehört in die Restmülltonne (Foto: ESB)

Sogenanntes “Bioplastik” ist derzeit im Kommen. Im Supermarkt gibt es zum Beispiel die Bioplastik-Tüte. Trotz des ungemein ökologisch klingenden Namens gehört Bioplastik nach Gebrauch aber keinesfalls in die Biotonne – sondern in den Restmüll. Darauf weist der Entsorgungs- und Servicebetrieb Bocholt jetzt aktuell hin.

Kunststoffverpackungen, die man aus biologisch abbaubaren Werkstoffen wie zum Beispiel Cellulose oder Maisstärke herstellt, sind zur Zeit von der Rücknahme- und Verwertungspflicht
befreit.

“Lizenzentgelte für den Grünen Punkt oder einen anderen Lizenzpartner müssen für die Entsorgung dieser Verpackungen nicht gezahlt werden”, erläutert Abfallberaterin Karin Kalka-Freundt.

Die Bioplastikverpackungen gehören daher nicht in den Gelben Sack. Doch wohin mit diesen Bioplastikmaterialien? Es gibt mittlerweile Getränkeflaschen, Folien, Plastikschalen und – ganz neu – auch Tragetaschen bei einer großen Lebensmittelkette aus Bioplastik. Pfiffige Hersteller haben das Bioplastik als Lücke im System erkannt, um Kosten für die Lizenzgebühr zu sparen. Zudem lässt sich prima mit dem Verpackungsaufdruck hergestellt aus Bioplastik werben.

“Problematisch wird dies nur dann, wenn diese vermeintlich gut kompostierbaren Verpackungen in der Biotonne landen”, so Kalka-Freundt. Denn biologisch abbaubare Verpackungen benötigten zu lange für die Verrottung. Ziel der Kompostierung in einer großen Kompostanlage sei aber der möglichst rasche und verlustarme Abbau des Materials.

Biomüll, der in Bocholt in der Biotonne landet, muss anschließend im Kompostwerk Gescher in maximal acht Wochen zu fertigem Kompost verarbeitet sein. Für einen vollständigen Abbau des Bioplastiks ist diese Zeit viel zu kurz. Deshalb rät Karin Kalka-Freundt von der Abfallberatung Bocholt, Bioplastik in Bocholt nicht in die Biotonne zu werfen: “Dieser Kunststoff kann zur Zeit nur in der Restmülltonne entsorgt werden.”

Vorsicht sei besonders bei den Biofolienbeuteln geboten, die man in den Vorsortiergefäßen zur Sammlung von Biomüll nutzen könnte, so die Abfallberaterin. Diese Beutel werden von den Müllwerkern wie herkömmliche Plastiktüten angesehen und können dazu führen, dass die Biotonne ungeleert stehen bleibt. Aus diesem Grund sollte man keine Biofolienbeutel für die Biotonne verwenden, sondern sich mit Beuteln aus Papier oder Zeitungspapier zum Einwickeln der Bioabfälle begnügen.

Gleiches gilt auch für die neu auf den Markt gekommenen Tragetaschen aus Bioplastik. Diese dürfen künftig in Bocholt auf keinen Fall in der Biotonne landen, da sonst die Biotonne nicht geleert wird.

Oh je, alle Rasenplätze in Bocholt gesperrt

Wie die Stadt Bocholt in einer Pressemitteilung von Samstag, dem 28. März 2009, mitteilt, sind aktuell alle Rasenplätze gesperrt.

Die städtische Sportplatzkontrolle hat am Morgen aufgrund des schlechten Wetters alle Rasenplätze im Bocholter Stadtgebiet für den Spielbetrieb gesperrt. Ob auf Aschenplätze ausgewichen wird, entscheidet der Schiedsrichter gegebenenfalls vor Ort.

Sportplätze in Bocholt: Barlo und Stenern

Wie die Pressestelle der Stadt Bocholt in einer Pressemeldung vom Samstag, dem 14. März 2009, mitteilt, hat die städtische Sportplatzkontrolle hat am Samstag-Morgen die Rasenplätze der DJK Barlo (Stadionplatz) und der DJK Stenern für den Spielbetrieb gesperrt. Beim SV Hemden ist der Nebenplatz nicht freigegeben.

Wie werde ich mein eigener Chef. Existenzgründer-Seminar (ja, natürlich, Existenzgründerinnen auch)

Am 1. und 3. April 2009 finden in den Räumen der Innocent GmbH im Technologiepark in Bocholt wieder Existenzgründungsseminare statt.

Sein eigener Chef sein – davon träumen viele. Wer ein Unternehmen gründen will, sollte sich vorher gründlich informieren. Hilfe bieten dreitägige Existenzgründungsseminare, die vom 1. – 3. April und vom 3. – 5. April 2009 stattfinden.

Die Teilnahmegebühr beträgt 40 Euro, Anmeldungen ab sofort unter Tel. 02871/953-397 oder -398 (Wendelin Knuf und Anja Engenhorst, Stadt Bocholt, Fachbereich Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung). Die städtische Wirtschaftsförderung als erster Ansprechpartner für Existenzgründer und Existenzgründerinnen bietet das Seminar an. Mit der Durchführung hat sie das überregional tätige Institut für Unternehmensgründungen (IFU) beauftragt. Durch die Veranstaltung führt Nicole Biermann-Wehmeyer, Juristin und Dozentin.

“Gerade, wenn man als junger Unternehmer noch in der Anfangsphase steht oder noch gar nicht sicher ist, ob man sich was Eigenes aufbauen möchte”, weiß Wendelin Knuf vom Fachbereich Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung, “ist die Teilnahme an einem derartigen Seminar wichtig. Anschließend kann im Wege der individuellen Beratung dem Existenzgründer oder der Existenzgründerin weitergeholfen werden.” Behandelt werden in dem dreitägigen Seminar u.a. Marketing, Rechtsform, Kalkulation, Steuer, Gewinnermittlung, Fördermittel, Vertragsrecht, behördliche Genehmigungen und vieles mehr.

Zudem kann die Arbeitsagentur den Start in die Selbständigkeit mit Beihilfen (Gründungszuschuss, Einstiegsgeld) erleichtern. Für Gründungen aus der Hochschule heraus werden spezielle Programme angeboten.

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Regen! Zahlreiche Rasensportplätze in Bocholt gesperrt

Bocholt, Stand: Samstag, 7. März 2009

Ergiebige Regenschauer machen zahlreiche Rasensportplätze in Bocholt unbespielbar.

Gesperrt sind die Rasenflächen folgender Clubs:
DJK Lowick
SC 26
TuB Bocholt
TuB Mussum
SV Biemenhorst
VfL 45
FC Olympia (Stadion)
Borussia
DJK Stenern
DJK Barlo
Hemdener SV
GSV Suderwick
DJK 97
Trainingsplatz Süd-Ost.

Ob auf vorhandene Aschenplätze ausgewichen wird, entscheiden vor Ort Schiedsrichter im Einvernehmen mit den Vereinen.

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Sie können uns mal kreuzweise… helfen: Wahlhelfer in Bocholt

Europa, Bundestag und Kommunen: 2009 ist ein Superwahljahr. Millionen wahlberechtigter Bürger sind aufgerufen, ihre Kreuzchen zu machen. Wer Interesse hat, die Wahlen und die Stimmauszählung im Wahllokal mitzuerleben, kann sich bei der Stadt Bocholt als Wahlhelfer melden. Motto: “Sie können uns mal kreuzweise. helfen!”

Meldungen nimmt das städtische Wahlamt unter der Rufnummer (02871) 953183 oder E-Mail entgegen. Für die Tätigkeit am Wahltag wird ein Erfrischungsgeld von 40 Euro gezahlt.

“Die Demokratie lebt vom Engagement der Bürger, und Wahlen sind Grundlage unserer Demokratie. Alle wahlberechtigten Bürger, die Interesse haben, die Wahlen einmal von der anderen Seite kennen zu lernen, sind herzlich als Wahlhelfer willkommen”, wünscht sich Bürgermeister Peter Nebelo die Mithilfe der Bocholter.

Die Europawahl findet am Sonntag, 7. Juni 2009, zwischen 8-18 Uhr statt. Danach erfolgt die Auszählung. Mithelfen kann jeder wahlberechtigte Bürger ab 18 Jahren.

Die Kommunalwahl findet – nach derzeitigem Stand – am Sonntag, 30. August 2009, ebenfalls zwischen 8-18 Uhr, statt. Als Wahlhelfer fungieren kann jeder wahlberechtigte Bürger ab 16 Jahren.

Die Bundestagswahl schließlich ist am Sonntag, 27. September 2009, zwischen 8-18 Uhr. Wahlhelfer müssen wahlberechtigt und mindestens 18 Jahre alt sein.

Vortrag von Dr. Hermann Terhalle: Westfälisch-Niederländische Grenze

Zu einem Vortrag unter dem Titel “Zur Geschichte der westfälisch-niederländischen Grenze” lädt der Gesprächskreis Bocholter Stadtgeschichte am Donnerstag, dem 19. März 2009, um 18:30 Uhr ins Stadtarchiv Bocholt, Münsterstraße 76, ein.

Die westfälisch-niederländische Grenze ist zweifellos eine der ältesten in Europa. Zunächst bildete sie eine Grenze zwischen Territorien des Hl. Römischen Reiches. Mit der Unabhängigkeit der Niederlande, die im Vorfrieden zu Münster im Mai 1648 anerkannt wurde, wurde sie eine Grenze zwischen zwei selbständigen Staaten.

Der exakte Verlauf dieser Grenze, die über weite Strecken durch Moor- und Heidelandschaften verlief, war zwischen den Bewohnern beiderseits oft umstritten.

Zunächst wurde die Grenze durch Pfähle markiert, im Laufe des 18. Jahrhunderts aber komplett versteint. Die verschiedenartigen Grenzsteine zwischen Bocholt-Suderwick im Süden und Gronau im Norden künden noch heute von den verschiedenen Grenzverträgen. Von unbedeutenden Korrekturen abgesehen, blieb der Verlauf der Grenze im 19. und 20. Jahrhundert unverändert. Selbst die nach 1945 veränderte Grenze im Bereich Suderwicks wurde 1963 wieder rückgängig gemacht.

Ab 1818 bildete die Grenze auch eine Zollgrenze, die erst im vereinten Europa am Ende des 20. Jahrhunderts verschwunden ist.
Dozent ist Dr. Hermann Terhalle, Vreden. Die Veranstaltung wird moderiert von Stadtarchivar Dr. Hans D. Oppel. Der Eintritt ist frei.

Versteigerung: Fundsachen in Bocholt

Am Dienstag, dem 10. März 2009, findet ab 16 Uhr im Städtischen Bühnenhaus (Theatersaal) am Berliner Platz 1 die nächste Fundsachenversteigerung statt.

Fahrräder, Regenschirme, Uhren und was sonst noch alles in der Fundsachenkammer der Stadt abgegeben wurde, kommt dann unter den Hammer von Auktionator Werner Nowara.

Meistbietend und gegen Barzahlung lässt sich das ein oder andere Schnäppchen machen. Die Gegenstände können eine halbe Stunde vor der Versteigerung besichtigt werden.

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Bilanz Stadtbibliothek Bocholt im Jahr 2008

In der Sitzung des Schul- und Kulturausschusses am Donnerstag, dem 26. Februar 2009, stellte der Leiter der Stadtbibliothek Bocholt, Johann Fleischmann, die Statistik der Bibliothek für das vergangene Jahr vor.

Fleischmann berichtete, dass die Ausleihzahlen in 2008 gegenüber 2007 um 2,1 % zurückgegangen sind.

Der Rückgang hat betriebsinterne Gründe: wegen einer angespannten Personalsituation konnten im ersten Halbjahr keine Kreativnachmittage und Vorlesestunden für Kinder durchgeführt werden und der Auskunftsdienst konnte nicht im gewohnten Umfang geleistet werden.

Außerdem war von Ende April bis Ende Mai mit Unterbrechungen das EDV-System der Stadtbibliothek ausgefallen. Durch den Ausfall war nur ein reduzierter Ausleihbetrieb möglich.

Positiv merkt Fleischmann an, dass die Stadtbibliothek nach der Schließung der Stadtbildstelle etwa die Hälfte der Medien übernommen hat. Hierdurch wird ein weiterer Ausbau der Kooperation zwischen Schulen und Bibliothek im Bereich der Medienerziehung ermöglicht.

Feuer in Imbiss-Bude in Bocholt

Am Mittwoch, dem 25. Februar 2009, kam es gegen 21.15 Uhr in einer Imbissbude an der Römerstraße zu einer Stichflamme auf dem Herd, wodurch die Dunstabzugshaube in Brand geriet. Zunächst versuchten die zwei Mitarbeiter den Brand mit einer Löschdecke zu bekämpfen.

Hinsichtlich des Feuers auf dem Herd konnte dieses auch erstickt werden. Die Flammen aus der Dunstabzugsanlage versuchten die beiden Mitarbeiter mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen. Als dies nicht vollständig gelang, riefen sie die Feuerwehr. Beim Eintreffen des Löschzuges waren die Flammen bereits von selbst erstickt.

Die beiden Mitarbeiter mussten aufgrund eines Verdachts einer leichten Rauchgasvergiftung zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Insgesamt entstand ein Sachschaden in einer Höhe von rund 5.000 Euro.

Ausverkauft: Frauenkabarett mit Alice Hoffmann in Bocholt

Das Frauenkabarett “Denk emol” mit Alice Hoffmann am Freitag, dem 6. März 2009, 20 Uhr, im Kulturort Alte Molkerei ist restlos ausverkauft.
Dieses teilt die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bocholt, Annette Hünting, mit.

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