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Vortrag von Dr. Hermann Terhalle: Westfälisch-Niederländische Grenze

Zu einem Vortrag unter dem Titel “Zur Geschichte der westfälisch-niederländischen Grenze” lädt der Gesprächskreis Bocholter Stadtgeschichte am Donnerstag, dem 19. März 2009, um 18:30 Uhr ins Stadtarchiv Bocholt, Münsterstraße 76, ein.

Die westfälisch-niederländische Grenze ist zweifellos eine der ältesten in Europa. Zunächst bildete sie eine Grenze zwischen Territorien des Hl. Römischen Reiches. Mit der Unabhängigkeit der Niederlande, die im Vorfrieden zu Münster im Mai 1648 anerkannt wurde, wurde sie eine Grenze zwischen zwei selbständigen Staaten.

Der exakte Verlauf dieser Grenze, die über weite Strecken durch Moor- und Heidelandschaften verlief, war zwischen den Bewohnern beiderseits oft umstritten.

Zunächst wurde die Grenze durch Pfähle markiert, im Laufe des 18. Jahrhunderts aber komplett versteint. Die verschiedenartigen Grenzsteine zwischen Bocholt-Suderwick im Süden und Gronau im Norden künden noch heute von den verschiedenen Grenzverträgen. Von unbedeutenden Korrekturen abgesehen, blieb der Verlauf der Grenze im 19. und 20. Jahrhundert unverändert. Selbst die nach 1945 veränderte Grenze im Bereich Suderwicks wurde 1963 wieder rückgängig gemacht.

Ab 1818 bildete die Grenze auch eine Zollgrenze, die erst im vereinten Europa am Ende des 20. Jahrhunderts verschwunden ist.
Dozent ist Dr. Hermann Terhalle, Vreden. Die Veranstaltung wird moderiert von Stadtarchivar Dr. Hans D. Oppel. Der Eintritt ist frei.


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Versteigerung: Fundsachen in Bocholt

Am Dienstag, dem 10. März 2009, findet ab 16 Uhr im Städtischen Bühnenhaus (Theatersaal) am Berliner Platz 1 die nächste Fundsachenversteigerung statt.

Fahrräder, Regenschirme, Uhren und was sonst noch alles in der Fundsachenkammer der Stadt abgegeben wurde, kommt dann unter den Hammer von Auktionator Werner Nowara.

Meistbietend und gegen Barzahlung lässt sich das ein oder andere Schnäppchen machen. Die Gegenstände können eine halbe Stunde vor der Versteigerung besichtigt werden.

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Bilanz Stadtbibliothek Bocholt im Jahr 2008

In der Sitzung des Schul- und Kulturausschusses am Donnerstag, dem 26. Februar 2009, stellte der Leiter der Stadtbibliothek Bocholt, Johann Fleischmann, die Statistik der Bibliothek für das vergangene Jahr vor.

Fleischmann berichtete, dass die Ausleihzahlen in 2008 gegenüber 2007 um 2,1 % zurückgegangen sind.

Der Rückgang hat betriebsinterne Gründe: wegen einer angespannten Personalsituation konnten im ersten Halbjahr keine Kreativnachmittage und Vorlesestunden für Kinder durchgeführt werden und der Auskunftsdienst konnte nicht im gewohnten Umfang geleistet werden.

Außerdem war von Ende April bis Ende Mai mit Unterbrechungen das EDV-System der Stadtbibliothek ausgefallen. Durch den Ausfall war nur ein reduzierter Ausleihbetrieb möglich.

Positiv merkt Fleischmann an, dass die Stadtbibliothek nach der Schließung der Stadtbildstelle etwa die Hälfte der Medien übernommen hat. Hierdurch wird ein weiterer Ausbau der Kooperation zwischen Schulen und Bibliothek im Bereich der Medienerziehung ermöglicht.

Feuer in Imbiss-Bude in Bocholt

Am Mittwoch, dem 25. Februar 2009, kam es gegen 21.15 Uhr in einer Imbissbude an der Römerstraße zu einer Stichflamme auf dem Herd, wodurch die Dunstabzugshaube in Brand geriet. Zunächst versuchten die zwei Mitarbeiter den Brand mit einer Löschdecke zu bekämpfen.

Hinsichtlich des Feuers auf dem Herd konnte dieses auch erstickt werden. Die Flammen aus der Dunstabzugsanlage versuchten die beiden Mitarbeiter mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen. Als dies nicht vollständig gelang, riefen sie die Feuerwehr. Beim Eintreffen des Löschzuges waren die Flammen bereits von selbst erstickt.

Die beiden Mitarbeiter mussten aufgrund eines Verdachts einer leichten Rauchgasvergiftung zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Insgesamt entstand ein Sachschaden in einer Höhe von rund 5.000 Euro.

Ausverkauft: Frauenkabarett mit Alice Hoffmann in Bocholt

Das Frauenkabarett “Denk emol” mit Alice Hoffmann am Freitag, dem 6. März 2009, 20 Uhr, im Kulturort Alte Molkerei ist restlos ausverkauft.
Dieses teilt die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bocholt, Annette Hünting, mit.

Ruhestand für Tierarzt Mohammad El Masalme aus Bocholt nach 19 Jahren

Mohammad El Masalme, Angestellter des Kreises Borken, ist jetzt in den Ruhestand getreten. 19 Jahre lang leitete der Tierarzt die Untersuchungsstelle des Fachbereichs Tiere und Lebensmittel in Bocholt.

Dort kümmerte er sich unter anderem um die Durchführung der Schlachttier- und Fleischuntersuchung und die Hygieneüberwachung in Zerlegebetrieben in Bocholt und Umgebung.

Nach dem Abitur hatte der gebürtige Syrer zunächst in Damaskus Humanmedizin studiert, 1966 wechselte er zum Studium der Veterinärmedizin an die Karl-Marx-Universität in Leipzig. Nach dem Staatsexamen und zwei Jahren in Syrien zog es ihn 1974 wieder nach Deutschland.

Bis 1979 arbeitete El Masalme als Fleischbeschautierarzt in der Samtgemeinde Artland in Niedersachsen, 1979 wechselte er zum Amt für Fleischhygiene der Stadt Bocholt, das Anfang 1989 in den Fachbereich Tiere und Lebensmittel der Kreisverwaltung integriert wurde.

Im Rahmen einer Feierstunde hat Landrat Gerd Wiesmann ihn nun im Beisein des Personalratsvorsitzenden Jörg Honsel offiziell verabschiedet und ihm für die geleistete Arbeit gedankt.

Runter mit den Heizkosten! Sanierungsberatung für Hausbesitzer in Bocholt

Im Jahr 2009 unterstützt die Stadt Bocholt Hausbesitzer, die den Energieverbrauch ihrer Immobilie senken möchten, durch neutrale Beratungen.

Die nächsten Termine sind am Wochenende des 6. und 7. März 2009.
Der Grundgedanke: Wer sein Wohnhaus energetisch verbessern möchte, braucht eine richtige Strategie.

In welcher Reihenfolge sollen welche Verbesserungsmaßnahmen angegangen werden? Worauf ist bei der Ausführung zu achten? Welche Qualitäten und Dämmstärken sind heute sinnvoll, damit sie auch mit Blick auf die Zukunft erfolgreich sind? Antworten hierauf erhalten Bocholter Hausbesitzer bei einer individuellen neutralen Sanierungsberatung direkt vor Ort.

Sämtliche Beratungsergebnisse werden in einem kurzen Protokoll schriftlich zusammengefasst und dem Eigentümer zur Verfügung gestellt. Die Beratung kostet 100 Euro. Werden im Laufe eines Jahres Verbesserungsmaßnahmen für einen Betrag von mindestens 600 Euro durchgeführt, wird die Beratungsgebühr erstattet.

Anmeldungen sind im Internet unter www.bocholt.de über ein entsprechendes Formular möglich oder unter Telefon (02871) 95 32 54.

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Öffnungszeiten der Verwaltung in Bocholt während der Karnevalstage

Am Altweiberdonnerstag, dem 19. Februar 2009, sind die Dienststellen der Stadtverwaltung Bocholt sowie die Kreisnebenstelle (Kfz-Zulassung) von 8.00 Uhr bis 12.30 Uhr geöffnet. Nachmittags sind diese Dienststellen für den Publikumsverkehr geschlossen.

Die Stadtbibliothek ist an “Altweiber” von 12.00 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet.

Am Rosenmontag, dem 23. Februar 2009, bleiben die Dienststellen der Stadtverwaltung und die Kreisnebenstelle (Kfz-Zulassung) ganztägig geschlossen. Das Standesamt und die Friedhofsabteilung sind für dringende Fälle in der Zeit von 10.30 Uhr bis 12.00 Uhr erreichbar.

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Bodenuntersuchungen für Hobbygärtner in Bocholt

Der Entsorgungs- und Servicebetrieb Bocholt (ESB) bietet auch in diesem Frühjahr vom 17. Februar bis zum 21. Februar 2009 Bocholter Hobbygärtnern an, den Gartenboden auf den Nährstoffgehalt hin untersuchen zu lassen. Einzelne Proben kosten 10 Euro.

“Untersuchungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass viele Gärten, besonders Gemüsebeete, überdüngt sind. Übermäßiger Einsatz von Düngemitteln belastet aber nicht nur das Grundwasser, stark überdüngtes Gemüse ist auch gesundheitsschädlich”, weiß ESB-Experte Albert Feld.

Kennt der Gärtner die Beschaffenheit seines Gartenbodens, kann er gezielt düngen und sich auf die wesentlichen Nährstoffzugaben beschränken.

Probetütchen und eine Anleitung zur richtigen Probenahme gibt es jetzt auf dem Wertstoffhof des ESB an der Schaffeldstraße.

Vom 17. bis 21. Februar 2009 werden dort die gefüllten Probetüten wieder entgegengenommen. Die Untersuchungsergebnisse können vom 31. März bis 4. April auf dem Wertstoffhof abgeholt werden. An diesen Tagen wird Hilfestellung bei der Analyse der individuellen Untersuchungsergebnisse durch die Abfallberatung des ESB angeboten.

Außerdem besteht die Möglichkeit, sich kostenlos mit Kompost zu versorgen, um eventuelle Mängel an Nährstoffen auszugleichen. Feld: “Kompost eignet sich hervorragend als Bodenverbesserer, da er seinen Nährstoffgehalt nur langsam abgibt und somit bei sachgemäßer Anwendung eine Überdüngung nahezu ausgeschlossen werden kann.”

Bocholt soll sauberer werden. Mehr Verantwortung. Mehr Engagement.

Die Stadt Bocholt soll sauberer werden. Um dieses Ziel zu erreichen, hat der Entsorgungs- und Servicebetrieb (ESB) ein neues Konzept entwickelt. Kernpunkt dieses Konzeptes ist die räumliche Bündelung aller Reinigungsaufgaben in sogenannten Reinigungsrevieren. Jedes der insgesamt 6 Reinigungsreviere wird von einem fest zugeteilten Mitarbeiter betreut.

Innerhalb dieses Revieres kümmert sich der jeweilige Mitarbeiter um alle Verschmutzungen, die das Stadtbild spürbar beeinträchtigen. Das Arbeitsspektrum reicht von der Leerung der Papierkörbe, der Reinigung der Containerstandorte für Glas und Papier und der Beseitigung wilder Müllkippen über die Reinigung von Spielplätzen bis hin zur Sauberhaltung des Straßenbegleitgrüns.

Insgesamt hat der ESB im Stadtgebiet fast 300 Papierkörbe aufgestellt, die zum Teil täglich zu entleeren sind. An 129 Stellen im Stadtgebiet stehen Glas- und Papiercontainer. Mehr als 130 Spiel- und Bolzplätze müssen von Unrat befreit werden.

In jedem Revier gibt es darüber hinaus Sonderaufgaben, z.B. die Reinigung nach dem Wochenmarkt oder die Sauberhaltung des Bahnhofgeländes. Beim Bahnhof strebt ESB-Leiter Gisbert Jacobs an, dass die Bahn AG den ESB auch mit der Säuberung der Gleise im Bereich des Bahnsteiges beauftragt.

Dort sieht es in der Regel katastrophal aus, weil die Bahn nur gelegentlich grob säubert.

Neu ist, dass die ESB-Mitarbeiter auch für das Aussehen und die Nutzbarkeit von Bänken oder anderen Stadtmöbeln zuständig sind.

Jacobs ist zuversichtlich, dass mit diesem Konzept einige Verbesserungen zu erzielen sind. “Die Mitarbeiter bekommen in ihrem Revier im Laufe der Zeit die beste Kenntnis darüber, welche Aufgaben wann und wie am Besten zu erledigen sind.” Spielplätze, die regelmäßig am Wochenende stark verschmutzt werden, würden zum Beispiel vorrangig montags gereinigt.

Einzelne die Optik besonders störende Abfallstücke im Straßenbegleitgrün, wie eine große Folie oder eine Radkappe würden nicht erst beim nächsten Pflegedurchgang, sondern zeitnah beseitigt. Die Reinigung orientiert sich weniger an festen Listen, sondern richtet sich stärker nach dem tatsächlichem Bedarf.”

Positiv sei auch, dass der ESB bei kurzfristig notwendig werdenden Einsätzen ohne lange Anfahrtszeiten schnell reagieren kann, weil ein Revierverantwortlicher vor Ort ist. Typisches Beispiel sei die auf dem Radweg kaputt geworfene Glasflasche oder ein Tierkadaver.

Trotz der angestrebten Verbesserungen stellt Jacobs klar, dass das gesamte Stadtgebiet mit 6 ESB-Mitarbeitern nicht so sauber zu halten ist, wie der eigene Garten. “Wir versuchen mit dem zur Verfügung stehenden Budget das Bestmögliche zu erreichen. Die beste Methode sei es allerdings, wenn Verschmutzungen erst gar nicht entstünden.” Um dieses Ziel zu erreichen, führt die Abfallberatung des ESB viele Aktionen durch, vor allem mit Kindern.

Lokales aus dem Norden: Papierkörbe in Flensburg +++ Sitzbänke in Flensburg

Einweihung der Overbergschule in Bocholt vor 50 Jahren

Die Overbergschule im Jahre 1959 (Foto: Stadtarchiv Bocholt)
Die Overbergschule im Jahre 1959 (Foto: Stadtarchiv Bocholt)

Vor 50 Jahren, am 16. Februar 1959, wurde das neu errichtete Gebäude der Overbergschule feierlich eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben. Aus diesem Anlass veröffentlicht das Stadtarchiv Bocholt ein von der Stadtverwaltung erstelltes Bild aus dieser Zeit, das im Rahmen der Reihe “Foto des Monats” ausgewählt wurde.

Es zeigt die Schule mit der St.-Josef-Kirche im Hintergrund von der Karolingerstraße aus nach Nordosten.

Der Neubau entstand nach den Plänen des städtischen Bauamtes und wurde auf dem lang gestreckten Grundstück neben dem Kirchplatz St. Josef zwischen der Karolinger- und der Hohenzollernstraße errichtet.

Er besteht aus drei Bautrakten mit einer kleinen Turnhalle und einer Hausmeisterwohnung. Sechs eingeschossige Schulklassen auf der einen Seite sind durch einen überdachten Pausengang mit dem Verwaltungsteil auf der anderen Seite verbunden.

In ihr und in der Ende 1971 hinzugekommenen Zweigstelle an der Don-Bosco-Straße werden bis heute Kinder unterrichtet, die einer besonderen Hilfeleistung und Fürsorge bedürfen.

Dabei handelte es sich um das erste eigene Gebäude dieser Schule, die zu Ostern 1920 mit drei Klassen gegründet worden war.

Zunächst wurden diese Klassen jeweils an die katholischen Volksschulsysteme Langenberg-, Josef- und Diepenbrockschule angegliedert.

1931 zog die Schule in die Baracken des ehemaligen städtischen Gymnasiums an der Rebenstraße um.

Anschließend befanden sich ihre Räumlichkeiten erneut in der Diepenbrockschule an der Herzogstraße. Nach 1945 kamen die Schülerinnen und Schüler schließlich abwechselnd in Teilen des St.-Georg-Gymnasiums und im wieder aufgebauten Marienlyzeum (heute Mariengymnasium) am Schleusenwall unter.

Erst Ende der fünfziger Jahre reiften die Pläne zur Errichtung eines eigenen Schulhauses, mit dessen Bau im August 1957 begonnen wurde. Seine Einsegnung vor nunmehr 50 Jahren übernahm Dechant Josef Geppert von der benachbarten Pfarrkirche St. Josef.

Mit der Fertigstellung der Overbergschule war das damalige Wiederaufbauprogramm der Stadt Bocholt in Bezug auf die Volksschulen beendet.

Sportplätze in Bocholt gesperrt

Die städtische Grünflächenpflege hat am Morgen alle Sportplätze in Bocholt fürs Wochenende gesperrt.

Das betrifft Rasen- wie auch Aschenplätze. Der Boden ist aufgrund der Witterung hart gefroren.