Impressum/Datenschutz

Einwohner in Bocholt: Sie werden immer älter

Die Bocholter und Bocholterinnen sind mit Stichtag 1. Januar 2011 im Schnitt 41,8 Jahre alt. Das ergaben jetzt Berechnungen, die der Fachbereich Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung der Stadt Bocholt auf der Grundlage eigener Fortschreibungen erstellt hat.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt steigt das Durchschnittsalter um den Wert von 0,3 an. Die am 1.1.2011 insgesamt 74.622 Einwohner hatten zu diesem Zeitpunkt 3.116.014 Jahre “auf dem Buckel”.

Im statistischen Bezirk Innenstadt Süd leben mit einem Durchschnittsalter von 46,5 Jahren die ältesten Bocholter und im Bereich Lowicker Straße (Feldmark) mit einem Durchschnittsalter von 37,4 Jahren die jüngsten.

Ausgewertet wurden die Daten der wohnberechtigten Bevölkerung, das sind solche mit Haupt- und Nebenwohnung.

Auch die Bereiche
Giethorst (45,0),
Barloer Weg (45,7) und
Karolingerstraße (44,9)
liegen weit über dem Durchschnitt.

Nach dem Bereich
Lowicker Straße (37,4) wohnen in
Barlo (38,4) und
Biemenhorst (38,3)
die jüngsten Einwohner.

“Natürlich ist es auch weiterhin so”, erläutert Heinz-Josef Nienhaus, stv. Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung, “dass Familien mit Kindern das Bild in den Neubaugebieten prägen. Diese sorgen damit für einen niedrigeren Altersdurchschnitt.”

In den “alten” Stadtgebieten ebenso wie auch im gesamten Innenstadtbereich stellten dagegen die älteren Bürgerinnen und Bürger den Großteil der Bevölkerung.

Interesse an weiteren statistischen Auswertungen? Ein Blick auf die Internetseiten der Stadtverwaltung auf der www.bocholt.de unter “Rathaus – Zahlen, Daten, Fakten” birgt so manch’ überraschende Zahl.


Anzeigen -

Sperrung vom Westringtunnel

Wegen turnusmäßiger Wartungsarbeiten wird der Westringtunnel von Donnerstagabend, 20. Januar ab 14 Uhr, bis Freitag, dem 21. Januar 2011, gegen 5 Uhr morgens, in beide Richtungen gesperrt.

Die Umleitung erfolgt über die Dinxperloer Straße-Westend-Werther Straße und umgekehrt.

Bocholt-Baum im Schnee: Rossendale tief verschneit

Tief verschneit präsentierte sich der „Bocholt-Baum“ in der englischen Partnerstadt Rossendale. Das Foto wurde zum Jahreswechsel vom ehemaligen Partnerschaftsbeauftragten der Stadt Rossendale, dem Stadtverordneten Tim Nuttal, am dortigen „Bocholt-Way“ aufgenommen.

Der “Bocholt-Baum” im Zentrum des Ortsteils Rawtenstall wird von der Rossendalerin Sharan Bispham regelmäßig fantasievoll geschmückt.

Rossendale: Bocholt-Baum im Schnee. Ein neues Gewand bekam der Bocholt-Baum in der englischen Partnerstadt Rossendale im Dezember von Sharan Bispham verpasst [Foto: Tim Nuttal, Rossendale / Pressestelle Stadt Bocholt]

Passend zur Jahreszeit zierten ihn nun rote Nikolausmützen, grüne und rote Blätter von Weihnachtssternen sowie Lametta und Geschenktaschen.

Der “Bocholt-Baum” ist eine Stahlkonstruktion mit Ästen, Blättern und Vögeln. Er erinnert an den Bocholter Wappenbaum, die Buche. Ende der 80er Jahre hatte ein Rossendaler Künstler diese Skulptur geschaffen, um die engen Verbindungen zwischen den Partnerstädten Bocholt und Rossendale zu dokumentieren.

Leider hielt sich die weiße Pracht in Rossendale nicht besonders lange: Durch das warme Klima des Golfstroms beeinflusst, verschwand der Schnee in Rossendale bereits wieder nach wenigen Stunden.

Entsorgung von Weihnachtsbäumen in Bocholt. Tschüs, Weihnachsmann. Hallo, ESB

Nächste Woche, vom 10. bis 14. Januar 2011, holen die Mitarbeiter des Entsorgungs- und Servicebetriebes Bocholt (ESB) Weihnachtsbäume ab.

Entsorgung von Weihnachtsbnäumen. Tschüs, Weihnachtsmann! Hallo, ESB! (Foto: ESB)

Die Abholung erfolgt am selben Tag wie die Restmüllleerung. Die Bäume sind am Tag der Restmüllleerung bis 6 Uhr morgens bereit zu legen, auch bei Grundstücken, bei denen üblicherweise die Müllabfuhr später kommt. Die Weihnachtsbäume werden nicht mit dem Restmüllfahrzeug abgefahren, sondern in einer separaten Tour.

Damit die Abholung reibungslos funktioniert, sind weitere Regeln zu beachten. Die Weihnachtsbäume sind deutlich sichtbar bereitzustellen, also nicht zwischen Hecken, hinter Zäunen, in Garagenhöfen, Einfahrten oder in Vorgärten ablegen. Alle nicht kompostierbaren Bestandteile, wie etwa Schmuck, Lichterketten, Plastiknetze oder Folien müssen entfernt werden. Mitgenommen werden nur Bäume ohne Ballen.

Bei Bäumen mit Ballen ist dieser abzusägen. Der Ballen kann über die Biotonne entsorgt werden. Es gilt eine Längenbegrenzung von 2,50 Meter. Längere Bäume sind zu kürzen.

Verschmutzungen z.B. durch abgefallene Nadeln sind vom Anwohner zu beseitigen.

Nachfragen beantwortet der ESB unter Tel. 02871/246324.

Wolfgang Tembrink vom Stadtarchiv Bocholt über die Veteranenfeier von 1911

Am 29. Januar 1911 erlebte die Stadt Bocholt ein erhebendes patriotisches Fest, wie sie es wohl seit der Enthüllungsfeier des Kaiser-Wilhelm-Denkmals 1898 nicht mehr gesehen hatte.

Anlass war der 40. Jahrestag der deutschen Reichsgründung mit Kaiserproklamation in Versailles sowie der 53. Geburtstag Kaiser Wilhelms II.

Die Organisatoren, die vereinigten Bocholter Krieger- und Militärvereine und die Stadt Bocholt selbst, veranstalteten dieses Fest in Verehrung und Anerkennung der Verdienste aller 152 seinerzeit noch lebenden Bocholter Kriegsveteranen der Feldzüge 1864, 1866 und 1870/71.

Schon am Vorabend des Jubiläums begannen die Feierlichkeiten mit Fackelzügen und einem separaten Treffen der Mitglieder des Bocholter Krieger- und des Kaiser-Wilhelm-Kriegervereins in den Vereinslokalen “Zum großen Kurfürsten” bzw. “Rotenburg”.

Kanonendonner vor den Toren der Stadt kündigte dann in aller Frühe das große Tagesereignis an.

Am 29. Januar 1911 fand am Rathaus, vor dem damals ein Kaiser-Wilhelm-Denkmal stand, eine Veteranenfeier statt [Foto: Stadtarchiv Bocholt]

Das Bild zeigt insgesamt 138 Kriegsveteranen, die sich gegen Mittag vor dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal versammeln. Die übrigen Teilnehmer, Angehörige der beiden Kriegervereine sowie des Marine- und des Gardevereins umsäumen den Platz im Viereck.

An den Fenstern des beflaggten Rathauses und der angrenzenden, ebenfalls mit Fahnen geschmückten Häuser verfolgen zahlreiche Schaulustige das Geschehen im Zentrum der Stadt. Unter den Klängen des Präsentiermarsches schritten sodann mehrere ältere ausgezeichnete Veteranen, Bürgermeister Clemens Wesemann, der Beigeordnete Dr. Johannes Alff, verschiedene Reserveoffiziere und Max von Velsen vom Kreiskriegerverband die Front vor den altehrwürdigen einstigen Kriegsteilnehmern ab.

Anschließend hielt Dr. Josef Schwartz, der dem Bocholter Kriegerverein seit 1902 vorstand, eine längere Ansprache. Er ging darin auf die Bedeutung der Wiedererrichtung des deutschen Reiches und der Rückkehr des Kaisertums ein und würdigte zugleich die Veteranen, die durch ihre Tapferkeit und unter Einsatz ihres Lebens Anteil daran hatten.

Ferner gedachte er der Gefallenen und jener Bocholter Kriegskämpfer, die in der Zwischenzeit bereits verstorben waren.

Nach dem Hoch auf den Kaiser und dem Absingen der Nationalhymne marschierte man noch zur Gaststätte “Rotenburg”, wo ein Konzert stattfand.

Ein Festessen im Schützenhaus beendete schließlich die Feier zu Ehren der alten Bocholter Krieger.

Bocholts Bürgermeister Peter Nebelo zum Schul- und Bildungsstandort Bocholt

In seiner Video-Kolumne zum Jahreswechsel gibt Bocholts Bürgermeister Peter Nebelo neben einem kurzen Rückblick auf das abgelaufene Jahr einen Ausblick auf 2011.

Die demografische Entwicklung gehe an Bocholt nicht vorbei, so der Bürgermeister. Veränderungen in Schul- und Sportlandschaft stünden unweigerlich an. “Wir müssen alles tun, um unseren Schul- und Bildungsstandort Bocholt zu sichern, das heißt, wir müssen den Standort stärken.”

Als Schulträger sei die Stadt “verpflichtet, den Benölkenplatz und das weitere Umfeld so zu gestalten, damit der Ganztag am St. Georg-Gymnasium zu einer Erfolgsgeschichte wird”, fordert Nebelo.

Auch müsse darüber nachgedacht werden, Studentenwohnungen zu schaffen, um die Stadt für auswärtige Studenten an der Fachhochschule noch attraktiver zu machen.

Die monatliche Video-Kolumne des Bürgermeisters

Gestrandet in Singapur. Hilfe vom Ordnungsamt für Bocholter Bürger

Die Asienrundreise war lange geplant und plötzlich das: Am Flughafen auf der Zwischenstation in Singapur gibt’s statt des nächsten Flugtickets nur ein schnödes Kopfschütteln des kontrollierenden Beamten. Der Reisepass sei nicht mehr gültig, den Weiterflug könne er vergessen. Zerplatzt hier gerade ein großer Traum? Endstation Singapur?

Genau diese Szene erlebte vor einigen Monaten ein Bocholter Bürger. Auch die deutsche Botschaft vor Ort konnte ihm nicht sofort weiterhelfen. Notwendig für einen neuen Pass ist nämlich eine sogenannte “Passermächtigung” – und die kann nur die Behörde im Heimatort ausstellen.

Also rief der Gestrandete wider Willen in seiner Not in Bocholt an.

Aufgrund der Zeitverschiebung war es dort tiefste Nacht. Über die Polizei erreichte er dann die Rufbereitschaft der Stadtverwaltung Bocholt.

Schnell wurde das Problem gelöst. Innerhalb kurzer Zeit sendete ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes eine Passermächtigung an die deutsche Botschaft in Asien.

Diese stellte dem Bocholter umgehend neue Papiere aus, mit denen er seine Reise wie geplant fortsetzen konnte.

Zum Dank bekam der Fachbereich Öffentliche Ordnung jetzt einen von dem Bocholter selbst gestalteten “Servicepreis 2010″ verliehen. Darauf ist ein Wort eingraviert: “Danke”. Dieser Preis hat seither im Ordnungsamt einen ganz besonderen Platz.

Bocholts Bürgermeister Peter Nebelo sendet Grüße an ehemalige jüdische Mitbürger

Auch in diesem Jahr schickte Bürgermeister Peter Nebelo zum kommenden Jahreswechsel wieder Grüße aus Bocholt an die ehemaligen Mitbürgerinnen und Mitbürger jüdischen Glaubens und ihre Angehörigen in aller Welt.

Insgesamt erhalten 19 Familien Post aus ihrer alten Heimat. 13 Briefe gehen in diesem Jahr in die USA, drei wurden nach Argentinien geschickt, einer nach Israel, einer nach Paraguay und einer nach Deutschland.

Diese Tradition geht auf eine Idee des verstorbenen Ehrenbürgers und Ehrenoberbürgermeisters Günther Hochgartz im Jahr 1979 zurück.

In jedem Jahr berichtet der Bürgermeister von Neuigkeiten aus der Stadt Bocholt oder auch wichtigen Ereignissen, die in den vergangenen 12 Monaten in Deutschland geschehen sind. So ging er z. B. kurz auf die Wahl des neuen Bundespräsidenten Christian Wulf nach dem Rücktritt von Horst Köhler ein.

Über die verschiedenen Veranstaltungen, die die Stadt Bocholt in Zusammenarbeit mit vielen ehrenamtlich Tätigen in diesem Jahr durchführte, um an die Gräuel in der Zeit des Nationalsozialismus zu erinnern, berichtete Nebelo ebenso.

Er erinnerte in seinem Schreiben z. B. an die Ausstellung “Zeichne, was du siehst”, die im Februar im hiesigen Stadtmuseum stattfand. Helga Weissova Hoskova hatte als Kind mit Bleistift und Wasserfarben auf Papier ihre traurigen Erlebnisse im Ghetto festgehalten.

Als Zeitzeugin besuchte sie Bocholt, um den nachfolgenden Generationen auf diesem Wege von ihren Erinnerungen aus Theresienstadt zu berichten.

Außerdem schickte der Bürgermeister einen aktuellen Stadtplan mit, der vom Arbeitskreis Synagogenlandschaft der Volkshochschule erarbeitet wurde und die Standorte aller 44 Bocholter “Stolpersteine” zeigt. Im vergangenen Jahr konnte der Künstler Gunter Dennig die letzten 12 “Stolpersteine” in Bocholt verlegen.

Abschließend wies Nebelo auf die Möglichkeit hin, dass die ehemaligen jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie ihre Angehörigen bei Interesse sehr herzlich eingeladen sind, die Stadt Bocholt zu besuchen.

Dafür gilt auch weiterhin die Regelung, Besuche von ehemaligen Mitbürgerinnen und Mitbürgern jüdischen Glaubens seitens der Stadt mit einer kleinen finanziellen Zuwendung zu unterstützen. Mit den besten Wünschen für den kommenden Jahreswechsel beschloss der Bürgermeister sein Schreiben.

Jugendschutz in Bocholt: 8 Kontrollen, 6 Verstöße

Das Ordnungsamt der Stadt Bocholt hat am Montag, dem 20. Dezember 2010, unter Einsatz jugendlicher Testkäufer acht Einzelhandelsgeschäfte bzw. Kioske kontrolliert. In sechs Fällen wurden Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz festgestellt.

In drei Geschäften wurde Tabak an Minderjährige verkauft, an einem Stand hochprozentiger Alkohol ausgeschenkt. Die Herausgabe an Minderjährige ist in beiden Fällen verboten.

In einem Spielwarengeschäft wurde das Video-Shooterspiel “Counterstrike” ungeprüft herausgegeben, obgleich es erst ab 18 Jahren freigegeben ist.

In einem Elektronikladen wurde eine ebenfalls altersbeschränkte Film-DVD ohne Ausweisprüfung an den Jugendlichen verkauft.

Gegen die Verkäufer wird ein Verfahren wegen Verletzung des Jugendschutzes eingeleitet.

In zwei weiteren Geschäften wurde ordnungsgemäß der Ausweis verlangt und die Herausgabe daraufhin verweigert.

Öffnungszeiten der Stadtverwaltung Bocholt an Weihnachten und Silverster

Die Dienststellen der Stadtverwaltung Bocholt bleiben am Freitag, dem 24. Dezember 2010, und am Freitag, 31. Dezember geschlossen.

Verdacht auf Schwarzarbeit in Bocholt

Am Freitag, dem 26. November 2010, kontrollierte der Fachbereich Öffentliche Ordnung der Stadt Bocholt drei Restaurants und drei Imbisse. Dabei kam es dreimal zum Verdacht auf Schwarzarbeit.

Im Rahmen einer unangekündigten Überprüfung durch das städtische Ordnungsamt wurden in den sechs Betrieben insgesamt 12 Personen nach ihrem monatlichen Nettolohn befragt.

Dabei kam heraus, dass in einem Restaurant einem Fahrer ein auffällig geringer Stundenlohn gezahlt wird. In einem anderen Restaurant fielen den Mitarbeitern des Ordnungsamtes gleich zwei Personen mit einem geringen Stundenlohn auf.

Die Erkenntnisse aus der Kontrolle wurden dem Hauptzollamt Gronau zugesandt. Diese Behörde ist für die weitere Verfolgung und Ahndung bei Verstößen gegen das “Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung” (SchwarzArbG) zuständig.

Die Betreiber der beiden Betriebe müssen mit einem Verfahren wegen des Verdachts auf Hinterziehung von Steuern und Sozialabgaben rechnen.

Nikolaus verrichtet “Schwerstarbeit” im “Bocholter”

Vor allem am Freitagnachmittag musste der Nikolaus, der den “Bocholter” auf seinem Weg nach Wesel und zurück begleitete, “Schwerstarbeit” verrichten. Der Zug war so voll, dass schon nach fünf anstelle der geplanten sechs Stunden die Weckmänner komplett verteilt waren.

Viele hatten sich sicherlich aufgrund der winterlichen Witterungsbedingungen den Zug als Reisemittel auf dem Weg zum Weihnachtsmarkt in Bocholt, zum Einkaufen in Bocholt oder – auf dem umgekehrten Weg – in die Fußballstadien der Bundesliga oder auch zum Kurzurlaub in den Schnee, ausgesucht und für jeden hatte der Nikolaus einen frisch gebackenen Weckmann dabei.

Am Donnerstag begleitete er den Zug bereits auf der ersten Fahrt um 5:33 Uhr. “Das haben wir vor zwei Jahren eingeführt und beibehalten”, berichtet Bruno Wansing vom Fachbereich Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung, der die Aktion seit Jahren betreut, “um auch die Reisenden, die ganz früh zur Arbeit fahren, in den Genuss eines Weckmanns kommen zu lassen.”

1.600 Weckmänner waren es in diesem Jahr, die der Nikolaus verteilte, “am Freitag hatten wir ja eigentlich eine Stunde länger vorgesehen, da müssen wir im nächsten Jahr doch ein wenig nachlegen”, so Wansing weiter.

Gute Fahrgastzahlen (täglich um die 1.400 Fahrgäste) und die tolle Resonanz auf Marketingaktionen, wie die mit dem Nikolaus, zeigten, dass der Trend zur Bahn weiter da sei.

Nikolaus im Bocholter 2010. Auch im Jahre 2010 begleitete der Nikolaus den 'Bocholter' auf seinem Weg nach Wesel und zurück. Vor allem bei den kleinen Kindern kommt er dabei immer wieder gut an [Foto: Bruno Wansing / Stadt Bocholt]

Der “Bocholter” sei, spätestens seit der Fahrplanumstellung im Jahre 1998, als die Verbindungen zu den Anschlusszügen über die Rheinschiene erheblich verbessert wurden, eine Alternative zum Auto geworden. Ob zur Arbeit oder Schule, zur Kegeltour oder einfach am Wochenende von Wesel aus zum Einkaufen nach Bocholt, mit dem “Bocholter” lassen sich die passenden Verbindungen zumeist problemlos herstellen.

Anzeigen