Impressum/Datenschutz

Motorrad-Tour der Biker aus Borken nach Ludwigslust: Sternfahrt für Demokratie und Toleranz

Eine Motorradtour der besonderen Art findet am Samstag, dem 9. Mai 2009, im Kreis Ludwigslust, dem mecklenburgischen Partnerkreis des Kreises Borken, statt. Bereits zum neunten Mal treffen sich dort mehrere hundert Biker, um bei der “Sternfahrt für Demokratie und Toleranz” ein Zeichen gegen Gewalt und Rassismus zu setzen.

Wie hier im vergangenen Jahr ermuntert Landrat Gerd Wiesmann (Bildmitte) auch in diesem Jahr die Motorradfahrerinnen und -fahrer aus dem Kreis Borken an der Sternfahrt im mecklenburgischen Partnerkreis Ludwigslust teilzunehmen (Foto: Kreis Borken)
Wie hier im vergangenen Jahr ermuntert Landrat Gerd Wiesmann (Bildmitte) auch in diesem Jahr die Motorradfahrerinnen und -fahrer aus dem Kreis Borken an der Sternfahrt im mecklenburgischen Partnerkreis Ludwigslust teilzunehmen (Foto: Kreis Borken)

Mit dabei waren in den vergangenen Jahren stets auch viele Motorradfahrerinnen und -fahrer aus dem Westmünsterland.

“Auch dieses Jahr sind sie wieder zur Teilnahme eingeladen, um ein Zeichen für Mitmenschlichkeit und Zivilcourage und gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit zu setzen”, erklärt Borkens Landrat Gerd Wiesmann. Interessenten können sich bis zum 24. April 2009 im Partnerschaftsbüro des Kreises Borken bei Mechthild Bertels anmelden, Telefon (02861) 82 21 05 oder E-Mail.Um Übernachtungsmöglichkeiten in Ludwigslust und Umgebung sollten sie sich allerdings selbst kümmern.

Von Borken aus starten die Biker am Freitagvormittag, dem 8. Mai 2009. Das Treffen mit den Motorradfahrern aus dem Kreis Ludwigslust, die den Borkenern bis zur Elbe bei Dömitz entgegen kommen, beginnt am Abend mit einem Grillfest in Grabow.

Am Samstagmorgen startet die etwa 190 Kilometer lange Sternfahrt unter dem Motto “Wir machen mit und zeigen Gesicht” dann um 9.30 Uhr vom Lindencenter in Ludwigslust. Bereits ab 9 Uhr können sich die Tourteilnehmer mit einem Frühstück stärken.

Nach einem ersten Zwischenstopp mit Kranzniederlegung an der Gedenkstätte in Wöbbelin ist die Landeshauptstadt Schwerin das Ziel. Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow wird die Biker begrüßen. Danach führt die Tour über Stralendorf nach Wittenburg, wo das Mittagessen stattfindet. Gegen 13 Uhr geht es weiter über Zarrentin und Boizenburg zum Kaffeetrinken nach Körchow.

Nach einem Zwischenstopp in Hagenow führt die letzte Etappe über Picher zum Zielort Lübtheen. Die Ankunft dort ist für 16.45 Uhr geplant.
Der Kreis Borken hofft auf eine rege Beteiligung der Bikerinnen und Biker aus dem Westmünsterland. Die “Motorradfreunde Gemen” haben ihre Teilnahme an der Tour bereits zugesagt.


Anzeigen -

Tod eines Radfahrers in Borken

Am Dienstag Nachmittag, dem 31. März 2009, kurz vor 16,00 Uhr, befuhr ein 77jähriger Radfahrer aus Borken Burlo die Straße Lange Dieksken in Richtung Borkener Straße.

Er wollte die Borkener Straße überqueren, um anschließend die Fahrt auf dem gegenüberliegenden Radweg fortzusetzen.

In der Fahrbahnmitte wurde er von dem Pkw eines 61jährigen Dingdeners erfasst, der aus Burlo kam. Der Radfahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen, wo er später verstarb. Die Borkener Straße war für die Unfallaufnahme längere Zeit gesperrt.

Borken: Reiter und Sulkys in Freizeitanlage Pröbsting

Wie die Stadtverwaltung in Borken mitteilt, wurde in den vergangenen Wochen mehrfach festgestellt, dass in der Freizeitanlage Pröbsting Reiter, Sulky- und Kutschenfahrer unterwegs sind. Das Befahren und auch das Reiten beschädigt die Wege und häufig werden Fußgänger und Radfahrer genötigt, die Wege zu verlassen.

Reitverbot in der Freizeitanlage Pröbsting (Foto: Presseamt Stadt Borken)
Reitverbot in der Freizeitanlage Pröbsting (Foto: Presseamt Stadt Borken)

Zum Schutz der Fußgänger und um weitere Beschädigungen der Fuß- und Radwege zu verhindern, appelliert die Stadt an die Reiter und auch an die Sulky- und Kutschenfahrer, nur die dafür bestimmten Wege zu nutzen.

Bei wiederholten Vorfällen können sich Besucher der Freizeitanlage Pröbsting mit entsprechenden Hinweisen an das Ordnungsamt wenden.

40-jähriges Dienstjubiläum: Glückwunsch an Egon Böckers

40 Jahre im öffentlichen Dienst ist jetzt Egon Böckers aus Velen-Ramsdorf. Landrat Gerd Wiesmann gratulierte dem Sozialarbeiter dazu gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Personalrates, Jörg Honsel, im Rahmen einer kleinen Feierstunde.

Egon Böckers absolvierte zunächst bei der Bezirksregierung eine Ausbildung zum Regierungsassistenten.

Nach dem Wehrdienst studierte er dann an der Fachhochschule für Sozialarbeit in Münster. Nach einer kurzen Tätigkeit beim Hochsauerlandkreis wechselte er 1975 als Sozialarbeiter zum Kreis Borken. Seit 1980 war er dort als Behindertenbeauftragter eingesetzt. Ihm oblag zudem die Koordinierung der vielfältigen sozialen Dienste im Kreis. Seit geraumer Zeit befindet sich Egon Böckers in der sogenannten Freizeitphase der Altersteilzeit.

Sportabzeichen-Wettbewerb 2008 im Kreis Borken

Die diesjährige Kreis-Ehrung im “Sportabzeichen-Wettbewerb 2008″ findet am 25. März 2009 im Pfarrheim der St. Ludgerus-Pfarre in Borken-Weseke statt. Dann werden Landrat Gerd Wiesmann, der Präsident des Kreissportbundes Hans-Georg Zurhausen sowie Gerd Krämer als Vorstandsmitglied der Sparkasse Westmünsterland im Beisein von Borkens Bürgermeister Rolf Lührmann die Auszeichnungen vornehmen. Die Moderation des bunten Rahmenprogramms übernimmt Manfred Lütjann vom örtlichen Sportverein Adler Weseke.

Geehrt werden die Schulen und die Vereine, die jeweils im vergangenen Jahr die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Sportabzeichen-Wettbewerb aufweisen konnten. Besondere Ehrenpreise des Kreises Borken und des Kreissportbundes Borken erhalten zudem die erfolgreichste Schule und der erfolgreichste Verein. Ausgezeichnet werden auch die Sportlerinnen und Sportler, die 25., 30., 35., 40., 45. oder gar 50. Mal das Sportabzeichen absolviert haben und damit also ein Jubiläum (“Gold mit Zahl”) feiern können.

Außerdem gibt es wieder die Ehrungen im Familien-Wettbewerb. Das Rahmenprogramm gestalten das Jugendorchester Weseke unter Leitung von Rieke Eggink und die Turn-Leistungsriege der Mädchen von Adler Weseke mit ihren Trainerinnen Ines Tenhagen und Viola Strauch.

Die Abriß-Bagger rollen in Borken

Wie die Stadtverwaltung Borken mitteilt, wird ab Montag, dem 16. März 2009, damit begonnen, das Gebäude Heidener Straße 33 abzureißen.

Für die Dauer von zwei Wochen muss aufgrund der Abrissmaßnahme die Zufahrt zur Bahnhofstraße vom Kreisverkehr Heidener Straße / Wilbecke aus gesperrt werden. Für die Dauer der Sperrung wird die Einbahnstraßen-Regelung in der Bahnhofstraße aufgehoben.

Das Eckgebäude, in dem ursprünglich ein Teppichhandel untergebracht war, muss weichen, um auf Dauer eine größere bauliche Anbindung an die Bahnhofstraße zu ermöglichen. Hintergrund für die Planungen sind die Überlegungen, die Bahnhofstraße über die Gleise mit dem Ramsdorfer Postweg zu verbinden. Diese neue Verkehrsbeziehung soll künftig zu einer spürbaren Entlastung des Kreuzungsbereiches Ahauser Straße / Nordring und des Ortskerns von Gemen führen.

Das beauftragte Abrissunternehmen aus Heiden hat gleichzeitig den Auftrag erhalten, direkt im Anschluss, also ab Ende März, das frühere Gebäude der Allianz-Versicherung, Heidener Straße 8 bis 10, abzureißen. Dieses Gebäude macht Platz für die Ansiedlung des Elektrofachmarktes auf dem ehemaligen Menchen-Grundstück.

Kreis Borken: Interkommunaler Bauhof

Grußwort von Herrn Landrat Gerd Wiesmann:
“Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Gäste!
Zur Einweihung des neuen Bauhofes heiße ich Sie alle herzlich willkommen. Ich freue mich sehr darüber, dass Sie der gemeinsamen Einladung der Stadt Gescher und des Kreises Borken zur Einweihungsfeier gefolgt sind.

Heute ist nämlich ein ebenso froher wie denkwürdiger Tag: Ein froher Tag, weil heute ein großes Bauprojekt nunmehr seinen offiziellen Abschluss findet. Ein denkwürdiger Tag deshalb, weil heute erstmals im weiten Umkreis unserer Region ein Interkommunaler Bauhof seiner Bestimmung übergeben wird.

Wie Sie wissen, haben wir lange für diese interkommunale Einrichtung gekämpft. Bei vielen öffentlichen Baumaßnahmen ist ja inzwischen so, dass die Konzept- und Planungsphase die anschließende Bauzeit deutlich übersteigt. Das war hier in der Tat auch so.

Es war sogar noch ein bisschen komplizierter als sonst, da unser innovatives Vorhaben ausgesprochen intensiv gleich in zwei Stadträten, in einem Gemeinderat sowie im Kreistag diskutiert wurde. Wie Sie wissen, hatten sich neben der Stadt Gescher zunächst auch Stadtlohn und Velen für einen gemeinsamen Bauhof mit dem Kreis interessiert.

Ein solches gemeinsames, ein solches interkommunales Projekt hatte bereits vor einigen Jahren der damalige Präsident der Gemeindeprüfungsanstalt NRW, Rainer Christian Beutel, anlässlich eines Besuchs im Borkener Kreishaus ausdrücklich begrüßt und dafür große wirtschaftliche Vorteile ins Feld geführt.

Herr Beutel ist heute Vorstand der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement in Köln und in dieser Funktion war er am 18. Januar wieder im Kreishaus; diesmal als Festredner bei unserem Neujahresempfang. Im Rahmen seines Vortrages mit dem bezeichnenden Titel “Vernetzte Kommunen – nur zusammen sind wir stärker!” hielt er erneut ein Plädoyer für eine stärkere Kooperation.
So sagte er wörtlich, und ich zitiere jetzt eine längere Passage, weil sie sehr wichtig ist: “… die Gestaltung von Arbeit über Verwaltungs- und Kommunengrenzen hinweg ist heute technisch möglich und bringt bessere Qualität zu günstigeren Kosten mit sich.

Die Ausgestaltung der neuen Möglichkeiten steht noch am Anfang. Sie erfordert Phantasie und die Freiheit, Ideen zu entwickeln. Und sie erfordert den politischen und unternehmerischen Willen, Dinge anders zu tun, um Handlungsfähigkeit zu erhalten und Zukunftsfähigkeit zu entwickeln. Vielleicht sollten wir auch über alte Traditionen neu nachdenken, die besonders im ländlichen Raum bis heute ihren Platz haben, aber intensiviert werden können: ich denke dabei an die genossenschaftliche Organisation von Aufgaben: in bäuerlichen Gemeinschaften, in denen Landmaschinen gemeinsam beschafft und genutzt werden, an den Landhandel.

Wir sollten offen sein für neue Genossenschaften, in denen etwa Teile der öffentlichen Infrastruktur gemeinsam organisiert werden.” Das Zitat geht noch weiter: “Denken Sie hier nur an die Möglichkeiten, die gemeinsam betriebene Bauhöfe bieten. Dem wird häufig entgegengehalten, das behindere die Kommunale Steuerungs- und Leistungsfähigkeit vor Ort.

Ich bin der Auffassung, das ist eine reine Organisations- und Managementfrage und man sollte die erheblichen Potenziale zur Steigerung der Qualität kommunaler Leistungen bei gleichzeitiger Kosteneinsparung nicht ungenutzt am Wegesrand liegen lassen. Alleine die Fusion der Bauhöfe Sindelfingen-Böblingen hat bei gesteigerter Leistung 10% jährliche Kostenersparnis gebracht.

Jetzt mag niemand sagen: naja, in Baden-Württemberg mag das gehen – bei uns nicht. Eine solche Aussage würde unser KGSt-Fachteam für interkommunale Zusammenarbeit jederzeit mit belastbaren Daten ins positive Gegenteil verwandeln.” – Ende des Zitats!

Meine Damen und Herren, das war die Aussage eines unabhängigen Fachmannes für Fragen der Wirtschaftlichkeit und Vereinfachung von Verwaltung. Und ich möchte Ihnen heute sagen: Wir wollen unter Beweis stellen, dass soetwas nicht nur in Baden-Württemberg funktioniert, sondern auch bei uns im Kreis Borken.

Entsprechende Überlegungen hinsichtlich einer intensiveren Zusammenarbeit im Bereich der Bauhofleistungen entstanden hier bereits Anfang 2004. Im Juni 2006 fasste der Borkener Kreistag dann den Grundsatzbeschluss zum Verkauf des bisherigen Kreisbauhofes in Borken an das DRK. Gleichzeitig beauftragte er die Verwaltung, die Verhandlungen zur Errichtung eines interkommunalen Bauhofes in Gescher-Estern/Nordvelen fortzuführen.

Ein Jahr später traf der Kreistag dann die Enscheidung zum Bau des Bauhofes zusammen mit der Stadt Gescher.
Im Februar des letzten Jahres begannen daraufhin hier die Bauarbeiten. Bereits im November konnte das Hauptgebäude festiggestellt werden, so dass zunächst die Kreisbediensteten und wenig später dann die städtischen Bediensteten den neuen Bauhof bezogen und dort ab Dezember ihre seither gemeinsame Tätigkeit aufnahmen.

Vor wenigen Tagen schließlich wurden auch die Außenanlagen fertig, so dass wir Ihnen, meine Damen und Herren, inklusive der offenen Fahrzeughallen heute einen voll funktionsfähigen, allen Anforderungen gerecht werdenden neuen Bauhof präsentieren dürfen.
Ich danke allen, die an der Konzeption, Planung und Erstellung dieses Bauwerkes beteiligt waren, ganz herzlich für ihren Einsatz.

Mein Dank gilt insbesondere auch den Mitgliedern des Stadtrates von Gescher und des Kreistages für ihre mutige Entscheidung für diese neue, heute noch nicht selbstverständliche Form der Kooperation. Ich wünsche den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bauhofes, dass sie hier und von hier möglichst effizient und vor allem auch unfallfrei ihre Servicedienste für unsere Bürgerinnen und Bürger erbringen können. Wie wichtig ihre Aufgabe ist, haben wir ja gerade erst in den letzten Wochen und Monaten erlebt, wo der Winterdienst – so häufig wie nie in den vergangenen Jahren – zum Einsatz kam. Vielen Dank!”

Erst Schlägerei. Dann Verkehrsunfall

Am Montagabend, dem 23. Februar 2009, wurden während einer Busfahrt (Linienbus ) mehrere Personen durch zwei Borkener im Alter von 19 und 18 Jahren provoziert.

Nachdem am Borkener Bahnhof alle beteiligten Personen den Bus verlassen hatten, griffen de beiden Borkener nach Zeugenangaben die Geschädigten gegen 21.30 Uhr auf der Heidener Straße an. Der 18-Jährige attackierte dabei einen 43-jährigen Borkener mit einem Rundholz (Stütze für angepflanzte Bäume).

Die Schlägerei verlagerte sich auf die Fahrbahn, so dass eine 19-jährige Autofahrerin aus Velen stark abbremsen musste. Ein nachfolgender 19-jähriger Autofahrer aus Borken konnte zwar noch nach rechts ausweichen, stieß aber gegen einen abgestellten Pkw.

Durch die Wucht des Aufpralls stieß sein Pkw dann auch noch gegen den Pkw der 19-Jährigen aus Velen.

Nach dem Unfall flüchteten die beiden Borkener zu Fuß – der 19-Jährige ließ jedoch seine Jacke zurück, in der sich unter anderen persönliche Dokumenten befanden.

Ein Begleiter der Geschädigten hielt einen Begleiter der beiden Tatverdächtigen fest. Diese hatte sich zwar nicht an den Gewalttätigkeiten beteiligt, wehrte sich aber gegen das Festhalten und verletzte dabei den 50-Jährigen.

Polizeibeamte ermittelten den Aufenthaltsort der Tatverdächtigen und trafen diese kurz darauf auch an. Der alkoholisierte 19-Jährige wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Des Weiteren wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Der 18-Jährige wurde nach Feststellung der Personalien entlassen. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

Da der 19-Jährige in seiner Vernehmung den Ablauf der Dinge teilweise anders darstellt, werden weitere Zeugen gebeten, sich an die Kripo in Borken (02561-9260) zu wenden.

Bauratgeber für Kreis Borken: Energie sparen, Modernisierung, Förderung

Stellten gemeinsam den neuen Bauratgeber vor (v.l.): Redakteur Franz Wennemann, Dr. Heiner Kleinschneider (WFG), Heinrich-Georg Krumme (Sparkasse Westmünsterland), Landrat Gerd Wiesmann, Christoph Bruns und Günther Kremer (beide Kreishandwerkerschaft) [Foto: Presseamt Kreis Borken]
Stellten gemeinsam den neuen Bauratgeber vor (v.l.): Redakteur Franz Wennemann, Dr. Heiner Kleinschneider (WFG), Heinrich-Georg Krumme (Sparkasse Westmünsterland), Landrat Gerd Wiesmann, Christoph Bruns und Günther Kremer (beide Kreishandwerkerschaft) [Foto: Presseamt Kreis Borken]

Das Gebäude der Kreishandwerkerschaft in Bocholt hat die Generalüberholung bereits hinter sich. Ende 2008 sind die Gerüste gewichen und haben den Blick freigegeben auf die energetisch sanierte Fassade. Heute verursacht das Haus des Handwerks nicht nur geringere Energiekosten, sondern stößt auch viel weniger CO2 als vor der Sanierung aus.

“Schließlich haben wir auch so etwas wie eine Vorbildfunktion”, erklärt Christoph Bruns, der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft. “Bei vielen Privat- und Gewerbebauten im Kreis Borken gibt es aber noch Energiespar-Möglichkeiten, die bei überschaubarem Aufwand großen Nutzen bringen”, so Heinrich-Georg Krumme, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Westmünsterland.

Welche Schritte notwendig sind, um einen Altbau zum vorbildlichen Energiesparhaus zu machen, darüber informiert die neue Auflage des Bauratgebers für den Kreis Borken. Gemeinsam mit Landrat Gerd Wiesmann, Dr. Heiner Kleinschneider, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken, und dem stellvertretenden Kreishandwerksmeister Günther Kremer aus Velen stellten Bruns und Krumme jetzt die 82 Seiten starke Broschüre mit dem Titel “Besser wohnen im Münsterland” vor. Sie liegt ab sofort kostenlos in den Rathäusern der Region, beim Kreis Borken und in den Filialen der Sparkasse Westmünsterland aus.

Die Leserinnen und Leser finden in dem Heft Tipps zum Bauen und Modernisieren und informative Beiträge über Heizung und Solartechnik, Bau- und Hauskonzepte, Finanzierung und Förderprogramme sowie ein umfangreiches Adressverzeichnis regionaler Handwerksbetriebe.

“Bei zahlreichen Häusern gibt es viel zu tun. Ich hoffe, dass der Bauratgeber Eigentümern den nötigen Motivationsschub gibt, das Projekt Haussanierung in Angriff zu nehmen”, erklärt Landrat Gerd Wiesmann. Dabei hält das Heft auch ganz praktische Hinweise parat und zeigt Beispiele. So können die Leserinnen und Leser erfahren, wie die Familie Klingeberg aus Isselburg ihr Einfamilienhaus aus den 50er Jahren nicht nur auf den neuesten technischen Stand gebracht, sondern ihm auch ein modernes Gesicht gegeben hat.

Angesichts der vielfältigen Angebote bräuchten Hausbesitzer einen Lotsen, der ihnen den Weg zum passenden Fördertopf weise, betont Franz Wennemann, der die Redaktion des Heftes übernommen hat. Einen Teil dieser Lotsenfunktion übernehme der Bauratgeber, erläutert Dr. Heiner Kleinschneider.

Dabei sieht er in der Broschüre auch einen Beitrag zur Wirtschaftsförderung. “Schließlich bleibt das Geld, das im Baubereich investiert wird, in den meisten Fällen in der Region.”

Auf die Kompetenz der lokalen Unternehmen hat auch die Kreishandwerkerschaft bei der Sanierung ihres Hauses gesetzt. “Schließlich reicht das Spektrum unserer Mitglieder von B wie Beton- und Stahlbetonbauer bis Z wie Zimmermann”, so Hauptgeschäftsführer Christoph Bruns.

Anzeige -

Franz Benning aus Stadtlohn trat in den Ruhestand

Nach 28 Jahren ist Franz Benning, Angestellter des Kreises Borken, jetzt in den Ruhestand getreten.

Der gelernte Landwirt absolvierte 1981 eine Fortbildung zum amtlichen Fachassistenten und arbeitete seitdem als Fleischkontrolleur in der Untersuchungsstelle des Fachbereiches Tiere und Lebensmittel in Schöppingen.

Anzeige -
Thomas Cook - die ganze Welt des Reisens.

Im Rahmen einer Feierstunde hat Landrat Gerd Wiesmann ihn nun im Beisein des Personalratsvorsitzenden Jörg Honsel offiziell verabschiedet und ihm für die geleistete Arbeit gedankt.

Ferdinand van Almsick aus Stadtlohn trat in den Ruhestand

In den Ruhestand verabschiedet hat Landrat Gerd Wiesmann jetzt Ferdinand van Almsick, Angestellter des Kreises Borken, aus Stadtlohn.

Im Beisein des Personalratsvorsitzenden Jörg Honsel dankte er ihm für die geleistete Arbeit. Dabei befindet sich van Almsick wortwörtlich im “Unruhestand”. Zurzeit hilft er an seiner alten Wirkungsstätte, dem Berufskolleg in Stadtlohn, und dem Lise-Meitner-Berufskolleg in Ahaus aus, weil ein Kollege erkrankt ist.

Nach der Volksschule und einer Ausbildung im Bereich Maschinenbau arbeitete van Almsick bei verschiedenen Unternehmen und auch zwei Jahre beim Bundesgrenzschutz. Als Hausmeister am Berufskolleg in Stadtlohn übernahm er seit 1981 neben klassischen Hausmeistertätigkeiten auch Verwaltungsaufgaben und war beziehungsweise ist wichtiger Ansprechpartner für Fragen und Probleme der Schülerinnen und Schüler.

Konzert in Schloß Raesfeld: Kammerorchester des Nationaltheaters Prag und Klaviertrio Concertino

Internationale Gäste kann der Kulturkreis Schloss Raesfeld am Sonntag, dem 1. März 2009, bei seiner Konzertreihe begrüßen. Im Rittersaal des Schlosses spielen um 17 Uhr das Kammerorchester des Nationaltheaters Prag und das Klaviertrio Concertino, das ebenfalls in der tschechischen Hauptstadt zu Hause ist.

Das Klaviertrio Concertino mit (v.l.) Tomáš Jamník, Ivo Kahánek und Jan Fišer tritt gemeinsam mit dem Kammerorchester des Nationaltheaters auf (Pressefoto)
Das Klaviertrio Concertino mit (v.l.) Tomáš Jamník, Ivo Kahánek und Jan Fišer tritt gemeinsam mit dem Kammerorchester des Nationaltheaters auf (Pressefoto)

Auf dem Programm stehen die Ouvertüre zum Orchesterwerk Hipocondria des tschechischen Barockkomponisten Jan Dismas Zelenka, zwei Menuette aus dem KV 105 von Wolfgang Amadeus Mozart, das Concertino für Klaviertrio und Streichorchester H 232 sowie die Bergerettes für Violine, Violoncello und Klavier H 275 des Tschechen Bonuslav Martin (1890-1959) und die Symphonie Nr. 5 B-Dur von Franz Schubert.

Das Kammerorchester des Nationaltheaters entstand im Jahr 1988 auf Initiative führender Instrumentalisten des Opernorchesters. Sie wollten ihre Erfahrungen mit hervorragenden tschechischen und ausländischen Dirigenten im Bereich Oper sowie der Kammermusik und der sinfonischen Musik nutzen. Den Kern des Klangkörpers bilden vor allem die Konzertmeister und Leiter der Instrumentengruppen aus dem Orchester des Nationaltheaters zusammen mit führenden Instrumentalisten aus den Orchestern der Staatsoper und der Prager Sinfoniker.

Die künstlerische Orientierung prägte Zdenk Kosler, ehemals erster Dirigent der Oper in Bratislava und Leiter des Orchesters des Nationaltheaters. Seit seiner Entstehung pflegt das Kammerorchester die Tradition eigener Konzerte und beteiligte sich gleichzeitig auch an Opernaufführungen im Rahmen einheimischer und ausländischer Festivals.

Es trat auf Podien in Deutschland (Hamburg, Schwetzingen, Dresden), Italien (Palermo), Spanien (Santiago de Compostela, Leon, Burgos usw.), Österreich, in Japan (Tokio) und Israel auf. Außerdem ist das Orchester gern gesehener Gast bei internationalen Musikfestivals, wie der Oldenburger Promenade, dem Ebracher Musiksommer oder den Brandenburgischen Sommerkonzerten. In seinem Heimatland trat das Orchester wiederholt mit der tschechischen Sopranistin Nr. 1, Eva Urbanová, auf.

Das Klaviertrio Concertino besteht aus führenden Interpreten einer jungen, nachrückenden Musikergeneration. Alle Mitglieder haben in ihrer eigenen Solokarriere zahlreiche Auszeichnungen erhalten und Erfolge erzielt und stehen am Beginn einer internationalen Laufbahn. Das Trio Concertino entstand bereits im Jahre 1999 am Prager Konservatorium. Nach ersten Erfolgen legte das Trio im Jahre 2000 eine fast vierjährige Pause ein, da der Violinist Jan Fiser zum Studium in die USA ging. Im Jahre 2004 nahm das Ensemble seine Tätigkeit in der Besetzung Ivo Kahánek (Klavier), Jan
Fiser (Violine), Tomás Jamník (Violoncello) wieder auf. Es hat sich schnell sowohl in Prag als auch in anderen Städten der Tschechischen Republik etabliert. 2006 erhielt das Trio den Preis des Tschechischen Vereins für Kammermusik. Auch in Deutschland hat es bereits einige Auftritte absolviert.

Der Eintritt für das Konzert mit dem Kammerorchester des Prager Nationaltheaters und dem Klaviertrio Concertino kostet für Nichtmitglieder des Kulturkreises 17 Euro, Schüler und Studenten zahlen zehn Euro. Karten können bei der Geschäftsstelle des Kulturkreises Schloss Raesfeld im Borkener Kreishaus vorbestellt werden: telefonisch unter der Rufnummer (02861) 82 13 50 sowie per E-Mail.

Anzeige -

Anzeigen