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Tolle Tage: Öffnungszeiten der Kreisverwaltung Borken an Karneval

Die Kreisverwaltung vom Kreis Borken ändert an den Karnevalstagen ihre Öffnungszeiten.

An Altweiber (3.3.2011) sind die Büros der Kreisverwaltung Borken einschließlich aller Nebenstellen in Ahaus, Bocholt, Gescher, Gronau, Rhede und Stadtlohn von 8 bis 12.30 Uhr geöffnet.

Am Rosenmontag (7.3.2011) sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung zwischen 8 und 12 Uhr erreichbar.

Das kreiseigene Hamaland-Museum in Vreden bleibt am Rosenmontag – wie an jedem Montag – geschlossen. An Altweiber hat es wie üblich von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Die Zulassungsstelle in Bocholt schließt sich den Öffnungszeiten der Stadt Bocholt zu den Karnevalstagen an. Am kommenden Donnerstag sind dort also die Türen von 8 bis 12.30 Uhr geöffnet.

Rosenmontag bleibt die Zulassungsstelle geschlossen.


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Lebensmittelüberwachung im Kreis Borken

In 1.069 Betrieben hat die Abteilung Lebensmittelüberwachung des Kreises Borken im vergangenen Jahr Mängel festgestellt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beanstandeten vor allem Mängel in der Betriebs- und Personalhygiene, im Betriebsablauf sowie bei den Eigenkontrollen der Betriebe. Auch einige Baumängel stellten sie fest.

Insgesamt führte der Kreis 5.358 Kontrollen in 3.380 registrierten und EG-zugelassenen Betrieben durch. Dabei zogen die Prüferinnen und Prüfer 2.038 amtliche Proben, von denen 234 beanstandet wurden.

Festgestellt wurden vor allem Kennzeichnungsmängel. Einzelne Proben enthielten nicht zugelassene Zusatzstoffe oder waren wegen zu hoher Keimzahlen nicht zum Verzehr geeignet.

“Durch Belehrungen, Sicherstellungen, Ordnungsverfügungen und Nachkontrollen versuchen wir die Mängel einzudämmen, und in vielen Fällen gelingt uns das auch”, erklärt Dr. Albert Groeneveld, der Leiter des Fachbereichs Tiere und Lebensmittel.

Zusätzlich verhängt die Behörde aber auch Verwarn- oder Bußgelder und erstattet in Einzelfällen Strafanzeige.

Die amtliche Lebensmittelüberwachung kontrolliert gewerbliche Betriebe, die Lebensmittel herstellen oder verkaufen. Im Kreis Borken sind das zum einen einzelne, größere Lebensmittelproduzenten, zum anderen aber auch zahlreiche Gastronomiebetriebe.

Der Verbraucherschutz hat jedoch auch ein Auge auf die Produktion und den Verkauf anderer Artikel des täglichen Bedarfs, wie Kosmetika und Tabakerzeugnisse.

In den Betrieben führen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs Tiere und Lebensmittel unangemeldete Kontrollen durch. Ihr Ziel ist es, die allgemeine Hygiene bei der Herstellung und beim Umgang mit Produkten sicherzustellen, um die Gesundheit der Verbraucher zu schützen.

Der Kreis überprüft aber auch die korrekte Kennzeichnung der Waren, um die Konsumenten vor Täuschungen zu schützen, und nimmt in regelmäßigen Abständen Proben.

Wie oft ein Betrieb Besuch von den Kontrolleuren bekommt, hängt von der individuellen Risikobewertung ab. So müssen Kioske nur alle zwei Jahre mit einer Kontrolle rechnen, während Metzgereien zwei Mal jährlich überwacht werden.

“Verbraucherinnen und Verbraucher können Beschwerden einreichen, wenn sie verdorbene bzw. minderwertige Lebensmittel gekauft haben oder die Produktionsbedingungen in einem Betrieb für mangelhaft halten”, erklärt Dr. Albert Groeneveld.

Bürgerinnen und Bürger können sich im Internet unter www.kreis-borken.de/presselinks informieren. Das gilt auch für Gewerbetreibende.

Zusätzlich führen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des zuständigen Fachbereichs nach Terminvereinbarung unter Telefon (02861) 82-1021 Beratungen durch.

Besuch im Schlachthof in Schöppingen: Landrat Dr. Kai Zwicker besuchte Firma Tummel

Landrat Dr. Kai Zwicker hat die Firma Tummel in Schöppingen besucht. Vor Ort machte er sich ein Bild von den Abläufen im größten Schlachthof im Westmünsterland. Das teilt der Kreis Borken mit.

Rund 1,3 Millionen Schweine werden bei der Firma Tummel jedes Jahr geschlachtet. Für die Kontrolle der angelieferten Tiere und des Fleisches ist der Kreis Borken zuständig. Dafür beschäftigt er in Schöppingen rund 40 Tierärzte und amtliche Fachassistenten.

Ralf und Josef Tummel (v.r.) führten Landrat Dr. Kai Zwicker (3.v.r.) durch den Schlachthof. Aus dem Fachbereich Tiere und Lebensmittel waren (v.l.) Dr. Berthold Bölling, Dr. Harri Schmitt und Dr. Albert Groeneveld dabei [Foto: Pressestelle Kreis Borken]

“Die Firma Tummel hat eine große wirtschaftliche Bedeutung für die Region”, betonte Dr. Zwicker.

“Es ist wichtig, dass die landwirtschaftlichen Betriebe in unserer Region einen leistungsfähigen Schlachthof in der Nähe vorfinden.”

Die Geschäftsführer Josef und Ralf Tummel führten den Landrat durch den Betrieb. Aus dem Fachbereich Tiere und Lebensmittel der Kreisverwaltung begleiteten ihn Fachbereichsleiter Dr. Albert Groeneveld, Abteilungsleiter Dr. Harri Schmitt und Dr. Berthold Bölling, der die Nebenstelle auf dem Schlachthof leitet.

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Vertretungsreserve für die Grundschulen im Kreis Borken

13 Lehrerinnen nehmen mit Beginn des neuen Schulhalbjahres ihre Tätigkeit in der Vertretungsreserve für die Grundschulen im Kreis Borken auf.

Erhard Marder, Hubert Punsmann und Rudolf Pongs (hinten von links) begrüßten die Lehrerinnen im Kreishaus [Foto: Pressestelle Kreis Borken]

Schulamtsdirektor Erhard Marder, der Leiter des Fachbereichs Schule, Kultur und Sport, Hubert Punsmann, und der zuständige Abteilungsleiter Rudolf Pongs begrüßten die Pädagoginnen im Kreishaus.

Zwei Jahre lang werden sie an den 67 öffentlichen Grundschulen im Kreis aushelfen, wenn ein Kollege oder eine Kollegin ausfällt. Danach wechseln sie – wie ihre Vorgänger – fest an eine Schule im Kreisgebiet.

Hubert Punsmann wünschte den Lehrkräften alles Gute für den Start. “Wir freuen uns, dass Sie sich für den Kreis Borken entschieden haben. Sie helfen uns, Unterrichtsausfall zu vermeiden.”

Die Lehrerinnen und Lehrer der Vertretungsreserve, der jetzt insgesamt 25 Pädagoginnen und Pädagogen angehören, springen vor allem für erkrankte Kolleginnen und Kollegen ein.

Die Mehrheit der Neueinsteigerinnen und -einsteiger hat in den vergangenen beiden Jahren bereits Berufserfahrung gesammelt.

“Während der Zeit in der Vertretungsreserve werden sicherlich zahlreiche neue Eindrücke hinzukommen”, ist Schulamtsdirektor Erhard Marder überzeugt.

Dioxin-Grenzwert in Futtermittel und Schweinefleisch im Kreis Borken nicht überschritten

Am Samstag, dem 8. Januar 2011, konnte der Kreis Borken die am 4. Januar gesperrten schweinehaltenden Betriebe im Kreisgebiet endgültig wieder freigeben.

Nachdem bereits am Freitag, dem 7. Januar 2011, ein erster Hof freigegeben worden war, folgte heute die Aufhebung der Sperrung der 37 weiteren Betriebe.

Diese insgesamt also 38 Betriebe waren von einem Futtermittelhersteller aus dem Kreis Borken beliefert worden, der wiederum für seine Produktion Fettsäuren aus Schleswig-Holstein bezogen hatte.

Grund für die Freigabe: In den zwischenzeitlich vorgenommenen Untersuchungen wurde keine über dem Grenzwert liegende Belastung im Futtermittel und im Fleisch geschlachteter Schweine festgestellt.

Bestehen bleibt noch die am Freitag (07.01.2011) ausgesprochene Sperrung eines schweinehaltenden Betriebes im Kreis Borken, der Futtermittel, das möglicherweise belastet sein könnte, von einem Hersteller aus Niedersachsen bezogen hat. Aus diesem Betrieb dürfen bis auf weiteres keine Tiere verbracht werden, da die Analyseergebnisse der Futtermittel noch nicht vorliegen.

Essstörungen: Seminar für Angehörige von Betroffenen im Kreis Borken

Essstörungen wie etwa Magersucht oder Ess-Brech-Sucht belasten nicht nur die Betroffenen, sondern deren gesamtes persönliches Umfeld.

Die Angehörigen sind allerdings oft ratlos, wissen nicht, wie sie helfen können. Wege aus solchen Lebenskrisen werden in einem Seminar erarbeitet, das die Fachstelle für Suchtvorbeugung des Kreises Borken am Freitag/Samstag, dem 28./29. Januar 2011, gemeinsam mit der Familienbildungsstätte am Ostwall in Bocholt anbietet. Angesprochen sind Angehörige von Menschen mit Essstörungen.

Bereits seit über zehn Jahren lädt der Kreis Borken zu ähnlichen Seminaren ein. “Der Leidensdruck der Betroffenen ist oft groß”, betont Christel Sondermann von der Fachstelle für Suchtvorbeugung. Deshalb seien die Angehörigen meistens sehr dankbar, sich einmal mit Menschen austauschen zu können, die in einer ähnlichen Situation stecken.

“Hinter einer Essstörung steht die Suche nach der eigenen Identität, das Erleben von Abhängigkeit und der Wunsch nach Selbstbestimmung”, erklärt Christel Sondermann. “Diese ständigen inneren Konflikte bedingen Auseinandersetzungen in der Familie, innerhalb der Partnerschaft und im Freundeskreis.” Angehörige erlebten in diesen Problemsituationen oft Gefühle der Ohnmacht und Ratlosigkeit.

Das Seminar soll die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anregen, einen neuen Zugang zur eigenen Balance zu entdecken. “So können sie ihrer oder ihrem Angehörigen bei der Überwindung der Essstörung besser helfen”, ist Christel Sondermann überzeugt.

Die Diplom-Sozialarbeiterin und Fachtherapeutin für Menschen mit Essstörungen wird das Seminar zusammen mit Barbara Bittler-Hassenstein aus Rhede leiten. Sie ist Diplom-Bewegungstherapeutin und Heilpraktikerin (Psychotherapie).

Am Freitag, dem 28. Januar 2011, dauert die Veranstaltung von 16 bis 21 Uhr, am Samstag, dem 29. Januar 2011, von 9 bis 14 Uhr.

Tagungsort ist die Familienbildungsstätte am Ostwall, Ostwall 39 in Bocholt. Wer möchte, kann sich nach der Veranstaltung einer Selbsthilfegruppe anschließen.

Die Teilnahme am Seminar kostet 40 Euro – Getränke und einen kleinen Imbiss inklusive. Interessierte können sich bis zum 21. Januar 2011 bei der Familienbildungsstätte am Ostwall in Bocholt anmelden, Tel. 02871/23948-0. Weitere Informationen gibt es bei der Fachstelle für Suchtvorbeugung des Kreises Borken, Tel.: 02861 / 82-1088.

Jahresabschluß: Kontaktbörse für Ehrenamtliche im Kreis Borken

Zu ihrem traditionellen Jahresabschluss trafen sich jetzt die Mitglieder der “Kontaktbörse für Ehrenamtliche im Kreis Borken” im Borkener Kreishaus. Dort hieß sie deren Sprecher Hans Thesing aus Vreden willkommen. In Vertretung von Hausherr Landrat Dr. Kai Zwicker begrüßte Reinhard Groschke, Leiter des Fachbereichs Soziales der Kreisverwaltung, die zahlreichen Gäste.

Im Blickpunkt des vergangenen Jahres stand vor allem die Fahrradcodierungsaktion in vielen Orten des Kreisgebietes. Meinolf Müller von der Kreispolizeibehörde dankte ausdrücklich dafür, werde so doch der “Fietsenklau” im Kreis Borken deutlich erschwert.

Die Fahrräder erhalten im Rahmen der Aktion eine Code-Nummer, aus der sich stets die Eigentümeradresse ermitteln lässt. Großes Lob erhielt die Kontaktbörse hierfür auch von der Provinzial-Versicherung in Münster.

Deren Vertreter Christian Hoth stellte ausdrücklich den verdienstvollen Einsatz der ehrenamtlich Tätigen heraus und sicherte weiterhin seine Unterstützung zu.

Mit einem Vortrag von Markus Terschluse von der Kreisverwaltung zum Thema “Versicherungsschutz” endete die Veranstaltung.

Kontaktbörse im Internet: www.kfe-borken.de

Untersuchung des Trinkwassers aus Südlohner Hausbrunnen

Der Kreis Borken lässt jetzt die Trinkwasserqualität der Südlohner Hausbrunnen kontrollieren. Dazu besteht in regelmäßigen zeitlichen Abständen eine gesetzliche Verpflichtung, wie Dr. Gerhard Ettlinger vom Fachbereich Gesundheit der Kreisverwaltung in diesem Zusammenhang mitteilt.

Der Amtsarzt baut aber mehr auf die freiwillige Mitwirkung und das Verständnis der betroffenen Haushalte, wenn er betont: “Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel”.

Die Untersuchung diene dem Gesundheitsschutz, denn es werde geprüft, ob Bakterien-Verunreinigungen vorliegen, der Nitratgehalt zu hoch oder das Wasser zu sauer (pH-Wert) ist. Die Tests beginnen am 11. Januar 2011.

Für die Brunnenbetreiber, die dem Kreis einen Dauerauftrag für die Untersuchung erteilt haben, übernimmt diese Aufgabe kostengünstig das ACB Umweltlabor in Münster. Dieses Labor zieht vor Ort Proben und analysiert sie dann.

Andere Brunnenbetreiber sind verpflichtet, selbst die Untersuchungen durch ein anerkanntes Institut zu veranlassen.

Bei vorangegangenen Untersuchungsaktionen gab es vereinzelt Brunnenbetreiber, die sich weigerten, ihr Trinkwasser untersuchen zu lassen. In diesen Fällen ist der Fachbereich Gesundheit rechtlich verpflichtet, im Rahmen eines gebührenpflichtigen Ortstermins die Trinkwasserprobe durch eigene Mitarbeiter zu entnehmen.

Fragen zur Trinkwasseruntersuchung beantwortet der Fachbereich Gesundheit in Borken unter den Servicenummern 02861/82-1153 und 82-1155.

Öffnungszeiten vom Landeskundlichen Institut Westmünsterland in Vreden

Das Landeskundliche Institut Westmünsterland in Vreden ändert zum Jahreswechsel seine Öffnungszeiten.

Ab dem 1. Januar 2011 ist es montags und mittwochs jeweils von 9 bis 12 und von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Bisher stand das Institut Besucherinnen und Besuchern montags und donnerstags offen.

Damit passt sich das Landeskundliche Institut Westmünsterland an die neuen Öffnungszeiten des Vredener Stadtarchivs an. Ziel ist, dass Schülerinnen und Schüler, die in Vreden am Donnerstag häufig Nachmittagsunterricht haben, das Archiv und auch die Angebote des Instituts besser nutzen können. Jetzt haben sie montags und mittwochs die Gelegenheit, sowohl im Archiv als auch im Institut zu arbeiten.

Das Landeskundliche Institut engagiert sich in der Erforschung von Geschichte, Sprache, Volkskunde und kultureller Entwicklung in der deutsch-niederländischen Grenzregion zwischen Isselburg und Gronau. Unter anderem steht im Institut eine umfangreiche Bibliothek zur Verfügung.

Besucherinnen und Besucher werden gebeten, sich vorher anzumelden, unter Tel.: 02564/391820 oder per Mail an: westmuensterland-institut@kreis-borken.de.

Ehrung: Tierarzt Dr. Stefan Bauer aus Laer ist seit 25 Jahren beim Kreis Borken tätig

Seit 25 Jahren ist Dr. Stefan Bauer aus Laer beim Kreis Borken als nebenamtlicher Tierarzt tätig. Im Rahmen einer Feierstunde ehrten Landrat Dr. Kai Zwicker und der Vorsitzende des Personalrates der Kreisverwaltung, Jörg Honsel, jetzt den Dienstjubilar.

Stefan Bauer ging nach dem Abitur zunächst “zur christlichen Seefahrt” und wurde Schiffsoffizier, zuletzt Kapitän der Handelsmarine.

Danach studierte er Veterinärmedizin an der Freien Universität Berlin.

Nach Tätigkeiten in einer Praxis und einer Tierklinik kam er 1985 zum Kreis Borken. Dort ist er als Veterinär seither in der Schlachttier- und Fleischuntersuchung in der Untersuchungsstelle Schöppingen eingesetzt.

Märchenstunde im Hamaland-Museum: Hasen-Suche mitten im Advent

“Bilder machen Bilderbücher”, lautet der Titel der Ausstellung, die noch bis zum 30. Januar 2011 im kreiseigenen Hamaland-Museum in Vreden zu sehen ist.

Die Illustratorinnen Constanza Droop, Annett Rudolph und Ruth Scholte van Mast zeigen ihre Original-Zeichnungen für die bekannten Bilderbücher mit dem Hasen Felix, dem Raben Socke und den Kindern im Zoo und auf dem Bauernhof.

Damit ein Besuch der Ausstellung noch spannender wird, hat die Museumsmannschaft dort eine Anzahl von Felix-Plüschfiguren versteckt. Am Samstag und Sonntag, 11. und 12. Dezember 2010, gilt es herauszufinden, wie viele Hasen es wohl sind.

Auf die Gewinnerkinder warten attraktive Preise rund um den reiselustigen Gesellen.

Doch nicht nur Bilderbücher sind derzeit in einer Sonderausstellung zu sehen. Passend zur Jahreszeit sind im Erdgeschoss der Dauerausstellung auch Krippen zu bewundern. Einige besonders schöne Exemplare sind aus Papier hergestellt.

Für solche Krippen, die vor allem im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert in Mode waren, gibt es im Museum auch Mal- und Bastelvorlagen. “Da kann man dann gleich ausprobieren, wie eine solche Krippe hergestellt wird”, erklärt Museumsleiterin Dr. Annette Menke.

Für eine besonders heimelige Atmosphäre werden am Samstag, dem 11. Dezember 2010, Mitglieder des Vredener Heimatvereins sorgen. Von 14.30 bis 16 Uhr lesen sie im Vortragsraum des Museums Märchen zur Winterzeit vor.

Das Foyer des Hamaland-Museums ist, wie in jedem Jahr um diese Zeit, weihnachtlich geschmückt. Dieses Mal waren es Frauen von der kfd Vreden, die für die Dekoration gesorgt haben.

Parallel verkaufen sie selbst gefertigte Handarbeiten. Der Erlös ist für Schwester Almuth Göcke bestimmt, die ein Schulprojekt in Tansania betreut.

Das Hamaland-Museum/Kreismuseum Borken am Butenwall 4 in Vreden ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene zwei Euro, Schüler und Studenten zahlen einen Euro, Familien vier Euro. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.hamaland-museum.de, per Mail an hamaland-museum@kreis-borken.de sowie telefonisch unter 02564/39180.

Lieder und Legenden rund um die Weihnachtszeit. „La Ziriola” gastiert im Rittersaal von Schloß Raesfeld

Lieder und Legenden aus dem mittelalterlichen Europa präsentiert das Vokalensemble “La Ziriola” am Sonntag, dem 12. Dezember 2010, im Rittersaal von Schloss Raesfeld. Im Mittelpunkt stehen dabei ab 17 Uhr weihnachtliche Themen. “Der Zauber der Rauhnächte” lautet der Titel des Programms.

“La Ziriola” – so heißt auf Ladinisch die Nachtigall. Unter diesem Namen haben sich Susanne Ansorg, Kay Krause, Peter Rabanser und Robert Weinkauf zusammengefunden. Bestimmend bei ihren Auftritten ist der Gesang, den sie auf alten Instrumenten, wie Fidel, Laute und Tamburello, begleiten.

Für das Weihnachtskonzert des Kulturkreises Schloss Raesfeld mit dem Vokalensemble “La Ziriola” gibt es noch Restkarten – auch an der Abendkasse. Sie kosten für Nichtmitglieder des Kulturkreises 17 Euro, Schüler und Studenten zahlen zehn Euro.

Karten können bei der Geschäftsstelle des Kulturkreises Schloss Raesfeld im Borkener Kreishaus vorbestellt werden: telefonisch unter 02861 / 82 13 50, per Fax unter 02861/ 82 13 65 sowie per E-Mail an die Adresse kulturkreis@kreis-borken.de.

In der Geschäftsstelle gibt es auch weitere Informationen zum festlichen Diner, das das Restaurant im Schloss im Anschluss an das Konzert anbietet.