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Zuschüsse für Jugendgruppen in Braunschweig

Jugendgruppen und –verbände können für Kinder- und Jugendgruppenfreizeiten, internationale Begegnungen, Seminare, Projekte und Veranstaltungen sowie für die Anschaffung von Gegenständen und für Investitionsmaßnahmen Zuschüsse bei der Abteilung Jugendförderung beantragen. Dies teilt die Pressestelle der Stadt Braunschweig mit.

Die Zuschüsse müssen vor Beginn der Maßnahmen, spätestens jedoch bis zum 15. Februar 2010 beantragt werden.

Nähere Informationen können bei der Stadt Braunschweig, Fachbereich Kinder, Jugend und Familie, Abt. Jugendförderung, Eiermarkt 4 – 5, 38100 Braunschweig (E-Mail: wolfgang2.schulz@braunschweig.de) oder unter der Telefonnummer 0531/470-8515 eingeholt werden. Hier können auch die Antragsunterlagen angefordert werden. Internet: www.braunschweig.de


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Ausbildung abgeschlossen: 15 Brandmeister in Braunschweig

Nach erfolgreichem Abschluss ihrer eineinhalbjährigen Ausbildung hat die Berufsfeuerwehr Braunschweig 15 junge Brandmeister übernommen. Weiterhin wurde ein neuer Kollege, der von einer Bundeswehrfeuerwehr kommt, eingestellt.

Die Brandmeisteranwärter hatten Anfang Dezember an der Landesfeuerwehrschule Celle erfolgreich ihre Laufbahnprüfung abgeschlossen. Beim Prüfungslehrgang des mittleren feuerwehrtechnischen Dienstes konnten die Braunschweiger mit ihren Leistungen überzeugen.

Von den über 20 Teilnehmern wurde der Braunschweiger Robin Büttner der Lehrgangsbeste. Fünf weiteren Braunschweigern gelang es, die Prüfung mit der Note 2 abzuschließen.

Im Rahmen einer Feierstunde wurden die 16 jungen Männer (15 Anwärter) am Tag vor Silvester durch den Leiter der Berufsfeuerwehr, Hans-Joachim Gressmann, zu Beamten auf Probe ernannt. Dies war zugleich die letzte Amtshandlung Gressmanns, der, wie berichtet, im Emirat Abu Dhabi den Aufbau einer Berufsfeuerwehr übernimmt.

Nach der Ausbildung, in der u.a. die Rettungssanitäterqualifikation, der LKW-Führerschein und weitere feuerwehrspezifische Qualifikationen erworben wurden, geht das Lernen für die Absolventen weiter. Alle werden innerhalb der nächsten Jahre zu Rettungsassistenten weitergebildet. Einige sind darüber hinaus für die erweiterte Ausbildung zur Flugzeugbrandbekämpfung vorgesehen. Zunächst sind sie aber dem Einsatzdienst zugeteilt und versehen ihren Dienst auf den Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr Braunschweig.

RathausKompass 2010 der Stadt Braunschweig erschienen

Der RathausKompass 2010 der Stadt Braunschweig liegt vor. Mit dieser aktualisierten Broschüre können sich Bürgerinnen und Bürger, vor allem, wenn sie neu in der Stadt sind, innerhalb der Stadtverwaltung schnell zurechtfinden.

Ein umfangreicher Stichwortkatalog sowie ein Verzeichnis der Fachbereiche, Referate und Stabsstellen informieren über Dienstleistungen und Aufgabenbereiche der Stadtverwaltung sowie über Adressen und Öffnungszeiten.

Erhältlich ist der 60-seitige RathausKompass 2010 kostenlos in der Bürgerberatung des Rathauses, Platz der Deutschen Einheit 1, und in vielen Dienststellen mit Publikumsverkehr.

Der städtische Internetauftritt www.braunschweig.de enthält zu den einzelnen Themenbereichen weitergehende Informationen.

Noras Kinder vom Staatstheater Braunschweig gesucht

Für die Inszenierung des Theaterstücks “Nora oder Ein Puppenhaus” von Henrik Ibsen sucht das Staatstheater Braunschweig zwei Jungen und ein Mädchen im Alter zwischen 6 und 8 Jahren, die die Kinder von Nora und Torvald Helmer spielen sollten. Premiere ist am 4. Februar 2010 im Kleinen Haus.

Bewerbungen nimmt die Leiterin der Statisterie Frau Heidi Linke am 11. und 13. Januar 2010 zwischen 16.00 und 18.00 Uhr unter der Telefonnummer 0531-1234-172 entgegen oder die Schauspieldirektorin per e-mail unter: StephanieJunge@staatstheater-braunschweig.de

Spenden gegen die Kinderarmut in Braunschweig

Mit insgesamt rund 230.000 Euro, gespendet von den Braunschweiger Bürgerinnen und Bürgern, hat der Spendenfonds gegen Kinderarmut im zu Ende gehenden Jahr dazu beigetragen, dass bedürftige Schülerinnen und Schüler Braunschweiger Schulen an kostenpflichtigen Exkursionen im Unterricht teilnehmen konnten oder an Ganztagsschulen nicht auf ein warmes Mittagessen verzichten mussten.

„Mein besonderer Dank gilt allen, die in diesem Jahr Geld zur Bekämpfung von Kinderarmut gespendet haben“, kommentiert Sozialdezernent Ulrich Markurth. „Die Bereitschaft zur Unterstützung in dieser Stadt ist groß“, fügt Propst a. D. Armin Kraft, Koordinator der Spendenaktionen gegen Kinderarmut, hinzu, „und sie ist um so größer, je konkreter der Einzelne weiß, wofür genau das Geld verwendet wird. Ich war beeindruckt über die positiven Rückmeldungen der Lehrerinnen und Lehrer“.

Erstmals wurden in diesem Jahr aus dem Spendenfonds kostenpflichtige Schulveranstaltungen wie Museumsbesuche oder Unterrichtsexkursionen in die Region finanziell unterstützt, wenn die Eltern der Schülerinnen und Schüler die Kosten nicht aufbringen konnten.

Rund 180.000 Euro sind dafür insgesamt an die Schulen geflossen. „Allzu oft bleiben sonst Kinder aus armen Familien solchen Bildungsangeboten fern, weil das knappe familiäre Budget für zusätzliche finanzielle Anforderungen nicht reicht“, erläutert der Sozialdezernent.

Darüber hinaus glich der Spendenfonds wie bereits in den Vorjahren Defizite beim Schulessen vor allem in den Ganztagsschulen aus. Rund 50.000 Euro wurden dafür aufgewendet. Schulkinder, deren Eltern das Essen nicht bezahlen könnten, bekämen so eine warme Mahlzeit.

„Das entstehende Defizit bei der Schule wird, solange genug Spenden gesammelt werden können, über den Fonds ausgeglichen“, sagte Markurth. Dabei sei gewährleistet, dass die betroffenen Schülerinnen und Schüler anonym blieben.

„Damit wir weiterhin den eingeschlagenen und mit allen beteiligten Akteuren in dieser Stadt abstimmten Weg der Minderung akuter Kinderarmut gehen können, appellieren wir an die Menschlichkeit unserer Mitbürger, weiterhin zu spenden“, betont Armin Kraft. „Weihnachtsfeiern und Geburtstage sollten dafür ein willkommener Anlass sein.“

Damit er seine Arbeit im bisherigen Umfang fortsetzen kann, fehlen dem Fonds für das nächste Jahr noch 80.000 Euro. Stadtrat Markurth: „Jeder Cent fließt vollständig in die Projekte, nichts geht in Verwaltungs- und Planungskosten. Diese bringen die beteiligten Wohlfahrtverbände, die Fachinstitutionen und die Stadt zusätzlich aus eigenen Mitteln auf.“

Kontoverbindung:
Spendenfonds gegen Kinderarmut, Konto Nr. 199919994 bei der Braunschweigischen Landessparkasse, BLZ 250 500 00.

Hintergrund: Kinderarmut
Kinderarmut ist in allen großen Städten Deutschlands nach wie vor ein bedrückendes Problem. In Braunschweig leben 7.838 Kinder und Jugendliche im Alter bis unter 19 Jahren in Familien, die ganz oder teilweise Hartz IV-Leistungen beziehen. Werden die Kinder aus Familien, die Wohngeld, Sozialhilfe Kindergeldzuschlag oder Leistungen nach dem Asylleistungsgesetz bekommen, hinzugezählt, liegt die Anzahl bedürftiger Kinder und Jugendliche bei 9.500. Das entspricht einem Anteil an allen Kindern und Jugendlichen dieser Stadt von 23,3 Prozent.

Louis Spohr Musikpreis der Stadt Braunschweig für Komponistin Olga Neuwirth

Die österreichische Komponistin Olga Neuwirth (41) erhält 2010 den Louis Spohr Musikpreis der Stadt Braunschweig.
Die Preisverleihung findet am 16. Mai 2010 während eines Sinfoniekonzertes des Braunschweiger Staatsorchesters im Rahmen der Reihe „Festliche Tage Neuer Musik“ in der Braunschweiger Stadthalle statt.

Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird alle drei Jahre vergeben. Ausgezeichnet werden international bekannte und für die Musik der Gegenwart richtungweisende Komponistinnen und Komponisten. Mit dem Preis wird das Gedenken an den Komponisten Louis Spohr gewürdigt, der 1784 in Braunschweig geboren wurde.

„Mit Olga Neuwirth hat die Jury sich für eine wichtige Künstlerin unserer Zeit entschieden. Dies wird dazu beitragen, das Andenken an den Komponisten Louis Spohr zu fördern und auch den Preis noch bekannter zu machen“, sagte Stadtrat Laczny.

In der Begründung der Jury heißt es u. a.: „Olga Neuwirth gilt als eine der herausragenden und markantesten Komponistenpersönlichkeiten ihrer Generation. Ihre Arbeiten sind durchzogen von einem Grundton skeptischer Spannung…Sie ist eine scharfe und kritische Beobachterin ihrer massenmedial kontaminierten Umwelt. Sie sucht die künstlerische Kontroverse, die Auseinandersetzung sowohl mit der Musikgeschichte wie mit der Medien- und Popkultur…“

Neuwirths umfangreiche Werkliste reicht von Orchestermusiken, Solokonzerten mit Orchester, Werken für Kammerensembles in großen und kleinen Besetzungen, mit und ohne Elektronik bzw. Zuspiel und Solomusiken bis zu Hörspielen, Klanginstallationen und improvisatorischen, experimentellen Formen.

Sie schuf darüber hinaus zahlreiche Theater- und Filmmusiken. Ihre Texte für zahlreiche Werke wurden von der Schriftstellerin Elfriede Jelinek geschrieben, mit der Olga Neuwirth seit vielen Jahren eng und freundschaftlich zusammenarbeitet.

Die in Wien lebende Komponistin beschreibt ihre Musik selbst als „Katastrophenmusik“, welche einen grundlegenden Pessimismus zum Ausdruck bringt, in dem dennoch nicht Verzweiflung herrscht, sondern die vorherrschende Empörung Kraft gibt für künstlerische Projekte. Aufgrund dieser Einstellung und der auf Harmonie weitgehend verzichtenden Umsetzung ihrer musikalischen Werke gilt Neuwirth als „enfant terrible“ der klassischen Musikszene Österreichs.

Zur Jury gehörten: Jens Neundorff von Enzberg (Operndirektor am Staatstheater Braunschweig), Matthias Osterwold (Künstlerischer Leiter MaerzMusik – Festival für aktuelle Musik I Berliner Festspiele), Claus Spahn (Musikredakteur Wochenzeitung „Die Zeit“) und Martin Weller (Orchesterdirektor am Staatstheater Braunschweig).

Weitere Informationen zum Preis: Der Namensgeber Louis Spohr gilt als wegweisender Komponist der Periode zwischen Klassik und Romantik und war einer der bedeutendsten Violinvirtuosen seiner Zeit. Im Jahr 1953 hat die Stadt Braunschweig erstmalig den bis 1994 noch mit „Ludwig Spohr Preis“ titulierten Musikpreis vergeben.

Zu den bislang 20 ausgezeichneten Preisträgern zählen u. a. Hans Werner Henze (1976), Olivier Messiaen (1991), Sofia Gubaidulina (1994) und zuletzt im Jahr 2007 Salvatore Sciarrino.

Mit der Vergabe des Preises wird die Verpflichtung zur Nachhaltigkeit der kulturpolitischen Verantwortlichkeit gegenüber den kommenden Generationen unterstrichen. Gleichzeitig erfährt die Musik als Kunstform und Kontinuum eine Würdigung.

Stifter des Preises ist die Stadt Braunschweig, unterstützt von den Partnern Staatstheater Braunschweig, Initiative Louis Spohr, Richard Borek Stiftung, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz und Stiftung Nord/LB-Öffentliche. Alle Partner würdigen mit diesem Preis das Lebenswerk von Louis Spohr und seine herausragende Wirkung für die Musikentwicklung seiner Zeit.

Braunschweig: Tanz und Improvisation für Kinder

Einen kreativen Einstieg in Tanz, B-Boying (Breakdance) und Improvisation für Kinder bietet das Jugendzentrum Mühle (An der Neustadtmühle 3) am Samstag, dem 9. Januar 2010, von 14 bis 17 Uhr.

Geleitet wird das Seminar von dem Physiotherapeuten und Tänzer der Gruppe „Def Style Rockers“, Alexander Klaus. Nähere Informationen und Anmeldung unter der Rufnummer (0531) 4303.

Schußwaffen in Braunschweig

640 in Privatbesitz befindliche Schusswaffen sind in diesem Jahr bislang beim Fachbereich Bürgerservice, Öffentliche Sicherheit zur Vernichtung freiwillig abgegeben worden. Das sind erheblich mehr als in den Vorjahren, in denen von dieser Möglichkeit lediglich zwischen 100 und 250 Mal Gebrauch gemacht wurde.

Lutz Paschen, Leiter des Fachbereichs Bürgerservice, Öffentlichen Sicherheit führt die Steigerung auf mehrere Faktoren zurück: „Die tragischen Ereignisse von Winnenden und die daraus resultierende Verschärfung des Waffenrechts haben dazu ebenso beigetragen wie der im Juli ergangene Aufruf der Stadt Braunschweig, nicht mehr für Sport- oder Jagdzwecke benötigte Waffen freiwillig abzugeben.“

Zudem hat die Stadt die Waffenbesitzer angeschrieben und aufgefordert, die ordnungsgemäße Aufbewahrung ihrer Waffe nachzuweisen.

Nach Vorlage der Waffenbesitzkarte wurden die abgelieferten Waffen, in vielen Fällen nicht mehr verwendete Erbstücke, umgehend aus dem Register ausgetragen und von der Polizei vernichtet. Den Bürgern entstanden dabei keine Kosten.

Die Neuregelung des Waffenrechts ermöglichte es seit Ende Juli, bei Personen, die den Behörden nicht registrierte Waffen zur Vernichtung überließen, auf die Einleitung eines Strafverfahrens wegen unerlaubten Waffenbesitzes zu verzichten. Diese Amnestie wurde 38 Mal in Anspruch genommen. Sie läuft mit Ende des Jahres aus.

Zuständige Waffenbehörde für das Braunschweiger Stadtgebiet ist der Fachbereich Bürgerservice, Öffentliche Sicherheit, Abteilung Ordnungs- und Gewerbeangelegenheiten, Richard-Wagner-Str. 1 – 2, Erdgeschoss. Erlaubnisfreie und registrierte Waffen können dort, möglichst nach Terminvereinbarung, abgegeben werden: montags von 8 bis 18 Uhr, dienstags bis freitags von 9 bis 13 Uhr. Am Silvestertag ist die Abteilung geschlossen. Weitere Infos und Terminvereinbarung unter Tel. 470-5725.

Die Amnestieregelung bezieht sich nicht auf den Transport illegaler Waffen. Daher sollte telefonisch ein Termin zu deren Abholung vereinbart werden – unter der genannten Telefonnummer oder bei der Polizei unter der Sammelnummer 476-0.

Tschüs Hans-Joachim Gressmann

Braunschweigs Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann hat heute den Leiter des Fachbereichs Feuerwehr, Leitenden Branddirektor Hans-Joachim Gressmann, aus den Diensten der Stadt Braunschweig verabschiedet.

Gressmann wird vom Dienst freigestellt, um im nächsten Jahr in Abu Dhabi den Aufbau einer Berufsfeuerwehr zu übernehmen. Sein regulärer Eintritt in den Ruhestand wäre erst im Jahr 2011 vorgesehen gewesen. Bis dahin erhält er nun Sonderurlaub von der Stadt.

„Zum Ende ihrer Laufbahn übernehmen Sie noch einmal eine neue, herausfordernde und sehr spannende Aufgabe“, sagte der Oberbürgermeister in seiner Ansprache. „Dafür wünschen wir Ihnen alles Gute.“ Die hervorragende Arbeit der Braunschweiger Feuerwehr habe sich offensichtlich weit herumgesprochen. Das sei nicht weiter verwunderlich, denn das Renommee von Hans-Joachim Gressmann sei groß, so der OB.

In 27 Dienstjahren bei der Stadt Braunschweig, davon 13 Jahren als Leiter der Feuerwehr, habe Gressmann den Fachbereich stark geprägt. Zu seinen Verdiensten für die Stadt Braunschweig gehöre die Weiterentwicklung der Feuerwehr Braunschweig zu einer modernen zeitgemäßen Feuerwehr, die den Anforderungen der heutigen Zeit gewachsen ist.

Insbesondere der Bau einer dringend notwendigen Feuerwache Süd im Heidberg und die Ausstattung der Ortsfeuerwehren mit wassertragenden Löschfahrzeugen trage zu einer deutlichen Steigerung der Sicherheit der Bevölkerung in den außenliegenden Stadteilen bei.

Unter Gressmanns Federführung wurde zudem die Integrierte Regionalleitstelle Braunschweig/Peine/Wolfenbüttel als die erste Regionalleitstelle Niedersachsens für drei Gebietskörperschaften umgesetzt. Gressmann habe sich auch in der nationalen und internationalen Gremienarbeit eingebracht.

Außerhalb Braunschweigs erwarb sich Gressmann Dank und Anerkennung. Zu seinen Verdiensten im Einsatzdienst gehörte nicht zuletzt die maßgebliche Mitwirkung der Feuerwehr Braunschweig bei der Rettung des Wörlitzer Gartenreiches beim Hochwasser 2002.

„Dafür bin ich als Ehrenvorsitzender der Gesellschaft des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches auch persönlich dankbar“, sagte der OB. In Zeiten, in denen Nachwuchs für die Feuerwehr zum Teil schwer zu finden sei, seien Führungspersonen wie Hans-Joachim Gressmann wichtige Vorbilder.

Gressmann wurde am 27. April 1951 in Hamburg geboren. Nach dem Studium der Physik war er zunächst bei der Feuerwehr Hamburg beschäftigt, bevor er 1982 nach Braunschweig kam. Zunächst stellvertretender Leiter, übernahm er die Leitung der Feuerwehr 1996. Derzeit hat die Feuerwehr Braunschweig 341 Berufsfeuerwehrleute.

Bei der „Technical Rescue and Quick Intervention Section“ der Abu Dhabi Police, einer Feuerwehrspezialeinheit, erwarten ihn etwa 1.500 Feuerwehrleute und das sehr umfangreiche Einsatz- und Tätigkeitsspektrum einer großen arabischen Ölmetropole.

Die Stelle des Leiters in Braunschweig wird ausgeschrieben, bis zur Neubesetzung übernimmt Michael Hanne die kommissarische Leitung.

Neujahrsempfang der Schauspiel-Dramaturgie in Braunschweig

Wünsch Dir was! heißt die Neujahrs-Aktion des Schauspiels am Staatstheater Braunschweig.

Eine Aufforderung an jede und jeden gute Wünsche, Verbesserungsvorschläge, Gesellschaftsentwürfe, Gehaltsvorstellungen, Lieblingsmomente, Parteiprogramme – kurz, ganz persönliche private und politische Utopien an folgende e-mail-Adresse zu schicken: wuenschdirwas@staatstheater-braunschweig.de.

Die Schauspiel-Dramaturgie verspricht, dass sie alles möglich macht. Zumindest machen die Dramaturgen die Wünsche öffentlich, ganz gnadenlos.

Auf jeden Fall bleibt die Schauspiel-Dramaturgie optimistisch auf ihrem Neujahrsempfang am 7.1.2010 um 20:00 Uhr in U 22 und wünscht eine bessere Welt: zum Beispiel mehr Freibier. Mehr Sex. Mehr Geld. Mehr bedingungsloses Grundeinkommen für alle.

Mehr Spaß in Braunschweig, mehr Wahlbeteiligung bei Kommunalwahlen, mehr Blut und Nackte auf Theaterbühnen, billigeres Benzin, niedrigere Steuern, Reichtum für alle, mehr Wachstum, aber weniger CO2, billigere Karten, bessere Kritiker und mehr Applaus.

Was wünschen Sie sich bis 2020? Entwerfen Sie Utopien mit Stephanie Junge, Harald Wolff und Louisa von Spies.

Freizeitweg für Radfahrer und Fußgänger am Ringgleis in Braunschweig

Bei der Umwandlung des früheren Ringgleises in einen Freizeitweg für Radfahrer und Fußgänger ist die Stadt auch in diesem Jahr einen großen Schritt vorangekommen.

So laufen derzeit noch die letzten Arbeiten für den Wegebau des rund 1,4 Kilometer langen Teilstücks der historischen Eisenbahntrasse zwischen Arndtstraße und Harzstieg. In diesem Jahr werden die Arbeiten abgeschlossen. Damit ist der 2001 begonnene Ringgleisweg zwischen Oker und Harzstieg dann 5,7 Kilometer lang.

Das Ringgleis sei immerhin in diesem Jahr vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung als Beispiel für gelungene Quartiersaufwertung ausgezeichnet worden, sagte Stadtbaurat Wolfgang Zwafelink. Der Ringgleisweg belebe ein von Strukturwandel betroffenes Stadtgebiet und schaffe gleichzeitig einen zentrumsnahe attraktiven „Grünen Ring“ als Wegeverbindung und Freizeitanlage für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt.

Als Grünanlage und schnelle Radwegeverbindung habe das Ringgleis auch eine ökologische Funktion. Es entstünden zudem neue Flächen für Aktivitäten, z. B. habe sich im fertigen Abschnitt bereits ein Flohmarkt etabliert.

Insgesamt sind in diesem Jahr 318.000 Euro, davon 277.800 Euro Städtebaufördermittel des Programms Soziale Stadt, in das Ringgleis investiert worden. So entstanden am Werksteig ein Jugendplatz und ein Quartierspark, sowie am Harzstieg ein Kinderspielbereich entstanden. Das Gelände um den Westbahnhof hat eine Beleuchtung erhalten.

Derzeit wird der Werksteigweg von der Stadt und BS|Energy saniert, im Bereich zwischen Triftweg und Werksteig wird eine Beleuchtung eingerichtet, und zwischen Hebbelstraße und Harzstieg entsteht ein Jugendspielangebot mit Streetballfläche.

Diese Arbeiten führen 15 Teilnehmer des Projekts 50+ des Beschäftigungsbetriebes aus. Auch Mitte Dezember beginnen noch Arbeiten: Zwischen Triftweg und Oker wird eine neue Wegedecke aufgebracht.

Im kommenden Jahr ist der weitere Ausbau des Weges auf einer Länge von 600 Metern vom Harzstieg bis zur Marienberger Straße geplant. Wie beim Abschnitt zwischen Arndtstraße und Harzstieg sollen die Arbeiten vom Beschäftigungsbetrieb ausgeführt werden. Städtebaufördermittel erhält die Stadt für diese Bereiche nämlich nicht, weil sie außerhalb des Sanierungsgebietes liegen.

Ein weiterer Spiel- und Aufenthaltsbereich soll an der Kälberwiese entstehen, dazu kommen Pflanzungen am Ringgleis sowie Beleuchtungsanlagen im Bereich von der Celler Straße bis zur Oker. Insgesamt sollen so im kommenden Jahr weitere 227.500 Euro für das Ringgleis investiert werden, wenn Städtebaufördermittel zur Verfügung stehen.

Langfristig soll der Freizeitweg entlang des historischen Ringgleises im Norden in Richtung Nordbahnhof und im Südosten in Richtung Hauptgüterbahnhof weitergeführt werden. Dazu müssen jedoch im großen Umfang Flächen erworben werden.

Da diese Bereiche außerhalb des Fördergebiets liegen und die Stadt Braunschweig die Abschnitte daher ohne Städtebaufördermittel bauen müsste, sind dort vor dem Hintergrund der hohen Steuerausfälle weitere Ausbaumaßnahmen derzeit nicht absehbar.

Streusalz bei Eisregen erlaubt, wenn Splitt und Sand nicht ausreichen

In der kommenden Nacht zum Dienstag ist gemäß Wetterprognose zunächst mit Schneefall, dann mit Eisregen und anschließend wieder mit Schneefall zu rechnen.

Die Temperaturen werden um etwa 1 Grad Celsius unter dem Gefrierpunkt liegen. Somit kann es zu gefährlicher Glättebildung kommen. Deshalb ist am morgigen 22. Dezember Salz als Streumaterial auf Gehwegen im gesamten Stadtgebiet für die Anlieger zugelassen, falls die Verwendung der normalerweise ausschließlich zugelassenen abstumpfenden Streumittel wie Sand oder Splitt nicht ausreichend sein sollte.

Von Schnee zu räumen und bei Winterglätte gestreut zu halten sind die Gehwege von 7 bis 22 Uhr, an Sonn- und Feiertagen in der Zeit von 8 Uhr bis 22 Uhr.

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