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Auto und Anhänger in Braunschweig (Steinbergstraße) von Randalierer demoliert

Auf einem Grundstück in Geitelde versuchten sich in der Nacht zwei Randalierer vor der Polizei zu verstecken. Vergeblich.

Zivilfahnder spürten die 17 und 19 Jahre alten Männer aus Salzgitter auf und brachten sie in das Polizeigewahrsam. Ein aufmerksamer Zeuge hatte die beiden Jugendlichen zuvor auf der Steinbergstraße beobachtet, als sie mit Fußtritten einen Peugeot und einen Anhänger demolierten.

Durch den Lärm auf der Straße war der Anwohner aus dem Schlaf gerissen worden. Der Schaden dürfte insgesamt etwa 4.000 Euro ausmachen. Damit nicht genug, verstreuten die beiden auch noch den Inhalt mehrerer Müllsäcke auf der Fahrbahn. Die Jugendlichen standen deutlich unter Alkoholeinfluss.


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Live-Album von Rosenfels: Alles live

Rosenfels live (Pressefoto C. Mischke)
Rosenfels live (Pressefoto C. Mischke)

Nachdem die Band live auf Tournee deutschlandweit mit dem Album „ALLES“ im Gepäck tausende von Fans mit neuen deutschsprachigen Songs und einem Mix aus bekannten „Klassikern“ des Bandrepertoires begeisterte und Gründungsmitglied Michael Röhl aus persönlichen Gründen die Band verlassen hat, arbeiten Sven Brandes (vox) und Christian Stappmanns (keyboard) nun auf Hochtouren an spannenden neuen Projekten sowie an einem neuen Studioalbum.

Um den Fans die Wartezeit zu verkürzen veröffentlichen ROSENFELS das Live-Album „ALLES – live“. Die Doppel-CD mit 24 Songs ist ab 17. September 2009 im Handel erhältlich.

Der Käufer des Silberlings „ALLES – live“ holt sich das besondere Flair eines ROSENFELS-Konzerts ins heimische Wohnzimmer: den Zuhörer erwartet die einzigartige Mischung aus Emotionen, Melancholie, Ehrlichkeit und Intensität – Musik, die aus dem Bauch herauskommt, zutiefst betroffen macht und zugleich ein positives Lebensgefühl vermittelt.

Die BILD schrieb: „Sanfte Töne ganz groß! Zwei Rock-Poeten rollen die Szene auf. Machen Gänsehäute, lassen Tränen rollen, verführen ihre Fans – Kurz: gehen mit ihren Songs allen ans Herz. Ihr Name: Rosenfels.“

Auf dem frischen Werk vereinen sich die neuen deutschprachigen Songs des aktuellen Albums „ALLES“ sowie die beliebtesten Songs der bisherigen Studioalben.
Mitgeschnitten wurde das Material in der Moritzbastei in Leipzig, dem Abschiedkonzert von Michael Röhl.

Internet: www.rosenfels.de

Parcours für “Disc-Golf” mit Frisbee-Scheiben im Braunschweiger Westpark

Die Verwaltung will die Attraktivität des Westparks als Naherholungsgebiet und Freizeitfläche für alle Generationen weiter erhöhen. Sie schlägt deshalb vor, dort einen Parcours für mit Wurfscheiben gespieltes “Disc-Golf” einzurichten. Das Konzept wird in der nächsten Sitzung dem Stadtbezirksrat 221 – Weststadt am Mittwoch, dem 16. September 2009, zur Beschlussfassung vorgestellt (ab 19 Uhr im Gemeinschaftshaus Weststadt, Ludwig-Winter-Straße 4).

“Disc-Golf richtet sich an alle Altersgruppen mit und ohne Vorkenntnisse”, sagt Stadtbaurat Wolfgang Zwafelink. “Diese Sportart kann mit Frisbee-Scheiben beim spontanen Familienausflug gespielt, als Schulsportangebot genutzt oder mit professionellem Anspruch im Rahmen eines Turniers oder von Meisterschaften ausgeübt werden.”

In Braunschweig existiert bereits eine aktive Disc-Golf-Szene, die zum Training und für Turniere die benötigten Wurfkörbe provisorisch in Parkanlagen aufstellt. Auch bundesweit ist eine steigende Nachfrage nach dieser Sportart zu verzeichnen. “Vor diesem Hintergrund und zur Verbesserung vorhandener Sport- und Freizeitangebote ist der naturnahe, landschaftlich gestaltete Westpark das ideale Terrain für eine fest installierte Disc-Golf-Anlage”, so Zwafelink. Der im Wesentlichen aus metallenen Körben und Informationstafeln an den Startpunkten bestehende Parcours, für den 26.000 Euro veranschlagt sind, soll noch in diesem Herbst realisiert werden.

Ziel beim Disc-Golf ist es, einen vorgegebenen Parcours zu absolvieren. Es gilt, mit der Wurfscheibe analog zu den Regeln des traditionellen Golfspiels mit einer möglichst geringen Zahl von Würfen in bereitgestellte Körbe zu treffen.

In der Freizeit kann mit herkömmlichen Frisbee-Scheiben gespielt werden. Ein Set mit Wurfscheiben für rund 25 Euro stellt die einzige Ausstattungsvoraussetzung für den Spieler dar, der an Turnieren teilnehmen möchte. Am Ende jeder Wurfbahn landet die Scheibe in einem stabilen MetallkettenKorb, dessen Ketten am oberen Ring den Flug der Scheibe bremsen, die dann in einem runden Auffangkorb landet. Die Längen der Bahnen eines Parcours variieren zwischen 50 und 150 Metern.

“Für den Westpark ist ein Parcours mit 18 Bahnen in Planung”, erläutert der Stadtbaurat. Die strukturreiche Vegetation mit Baumgruppen und Gebüschen, die vorhandenen Gräben und Teiche sowie der Wechsel von weiten, freien Wiesen mit kleinteiligen Gehölzgruppen biete im Westpark hervorragende Voraussetzungen für einen interessanten und abwechslungsreichen Kurs, der sich auch für die Austragung von Meisterschaften eigne.

Dabei sei die Rücksichtnahme auf alle übrigen Parknutzer oberstes Gebot. Die Wurfrichtungen würden abseits der Wege liegen. Zudem sei das Abknicken oder Beschädigen von Ästen oder anderen Pflanzen bei Spielern tabu – nicht zuletzt, da es im Wettkampf zum Vorteil für nachfolgende Spieler und damit zur Verzerrung von Spielergebnissen führen könne. Zwafelink: “In den zwei bis zweieinhalb Stunden, die für den Durchlauf eines Parcours benötigt werden, finden Profis und Amateure beim Disc-Golf in jedem Fall eine Menge Spaß und Erholung in der Natur und schulen ihre Konzentration und Beweglichkeit.”

Über den Disc-Golf-Parcours hinaus soll im Westpark die Wegesanierung fortgesetzt werden, und zwar im westlichen Teil. In Angriff genommen werden soll eine wichtige Nord-Süd-Achse zwischen Raffteichbad beziehungsweise dem Wegeanschluss zum “Westpark-Nord” und der “Bebauung Weststadt”. Der zu sanierende Abschnitt beginnt südlich der Kleingartenvereine “Am Timmerlaher Busch” und “Kröppelberg” und endet an der Weststadt im Bereich Möhnestraße. Kosten dieser Maßnahme: 22.000 Euro. Schließlich soll das Kunstwerk Bilderrahmen saniert werden und einen neuen Anstrich erhalten. Kosten: 2.000 Euro.

Filmreihe “Cinema Italia” im Roten Saal des Schlosses Braunschweig

Eine Filmreihe im Roten Saal (Schlossplatz 1) unter dem Titel “Cinema Italia” gibt mit fünf aktuellen und preisgekrönten Filmen einen Einblick in das Filmschaffen Italiens. Veranstalter sind das Istituto Italiano di Cultura Wolfsburg und der Fachbereich Kultur der Stadt Braunschweig.

Die Filmabende im Rahmen der Nationenreihe “Braunschweig-Italien 2009. Auf den Spuren Ottos IV. durch Italien” beginnen am Donnerstag, 17. September, um 20 Uhr mit dem Streifen “Pranzo di Ferragosto – Das Festmahl im August” (Italien 2008, 75 Minuten, Original mit deutschen Untertiteln).

Gianni Di Gregorio, zugleich Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller, legte mit diesem 2008 beim Filmfestival in Venedig ausgezeichneten autobiografisch inspirierten Debütfilm eine Liebeserklärung an das Alter, das Leben und die italienische Küche vor: Mitten im August – es ist heiß in Rom und die Stadt ist wie ausgestorben, denn der beliebte Feiertag “Ferragosto”, die gängige italienische Bezeichnung für Mariä Himmelfahrt, steht an. Giovanni kann von einer Fahrt ans Meer nur träumen. Finanziell abgebrannt muss er zu Hause bleiben – und sich neben seiner Mutter plötzlich gleich um vier weitere alte Damen kümmern! Alle äußerst eigensinnig und alles andere als pflegeleicht…

Am Samstag, 19. September, folgt um 20 Uhr “Mio fratello è figlio unico – Mein Bruder ist ein Einzelkind” (Italien/Frankreich 2007, Regie: Daniele Luchetti, 100 Minuten, Original mit deutschen Untertiteln).

Zwei ungleiche Brüder, ein charismatischer Beau und ein geborener Rebell, balgen sich mit konträren politischen Posen um eine Frau. Das leidenschaftliche Auf und Ab dieser Hassliebe zweier Brüder, angesiedelt in der unter Mussolini angelegten Kleinstadt Latina, umspannt zwei bewegte Jahrzehnte italienischer Geschichte, die 1960er und 70er Jahre, und spiegelt ein Stück italienischer Zeitgeschichte wider, ohne ein politischer Film zu sein. Der Film, der mit fünf Donatellos, den “italienischen Oscars”, ausgezeichnet wurde, eroberte die Herzen des Publikums im Sturm: Über eine Million Zuschauer in Italien. Darsteller Elio Germano wurde auf der Berlinale 2008 als bester europäischer Nachwuchsschauspieler ausgezeichnet.

Eintritt: jeweils 5 Euro, ermäßigt 4 Euro. Kartenreservierung unter Telefon (0531) 470-4861.

Am Donnerstag, 24. September, gibt es ab 15.30 Uhr mit “Rosso come il cielo – Rot wie der Himmel” Kinderkino (Eintritt 1 Euro). Den Abschluss der Reihe bilden am Donnerstag, 24. September, jeweils ab 20 Uhr “Il vento fa il suo giro – Der Wind zieht seinen Weg” und am Samstag, dem 26. September 2009, “Gomorrha”.

Traditionspflege für Braunschweiger Musiker und Literaten

Der Fachbereich Kultur stellt sich neu auf. Grund dafür ist, dass die Braunschweiger Stadtverwaltung die Traditionspflege bedeutender Braunschweiger Literaten und Musiker, insbesondere Louis Spohr, stärken will.

Dazu wurde bereits im Juni eine eigene Abteilung “Literatur und Musik” eingerichtet, die die Aktivitäten stärker bündeln, die oft ehrenamtliche Arbeit Dritter intensiver unterstützen und neue Projekte ins Leben rufen und federführend begleiten solle.

Dies teilte am 11. September 2009 Braunschweigs Kulturdezernent Wolfgang Laczny mit. “Die Verantwortung dafür, dass unsere Braunschweiger Künstler noch bekannter werden, liegt damit stärker in einer Hand. So können unsere Bemühungen verbessert und intensiviert werden”, sagte der Kulturdezernent. “Die große Musik- und Literaturgeschichte Braunschweigs wird neu im Fachbereich verankert.”

“Insbesondere können wir mit dieser Organisationsveränderung den intensiven Bemühungen der Louis-Spohr-Initiative nach einem Louis-Spohr-Musikzentrum Rechnung tragen”, sagte Laczny. “Wir unterstützen die bisher ehrenamtlich tätige Initiative, der mit Hilfe der Richard Borek Stiftung, der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz und der Stiftung Nord/LB-Öffentliche gelungen ist, den alle drei Jahre verliehenen gleichnamigen Musikpreis mit regelmäßig jährlich stattfindenden Veranstaltungen wieder in das Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken”.

Das Zentrum soll als koordinierende Anlaufstelle und kreative Institution für musikalische Ideen und Aktivitäten dienen, wobei vorrangig, aber nicht nur, das musikalische Vermächtnis Spohrs erhalten und gefördert werden soll. Zudem soll natürlich auch die Positionierung Braunschweigs im Kreis der Spohr-Städte gefördert werden.

Weiterhin ist es ein großes Anliegen, ganz im Sinne Spohrs, der ja auch Pädagoge und Förderer des musikalischen Nachwuchses war, die sogenannte ernste Musik jüngeren Menschen näher zu bringen und verständlich zu machen. Diese Vermittlung von unterschiedlichen Musikthemen insbesondere an Jugendliche und Multiplikatoren, aber auch alle anderen interessierten Zielgruppen wird durch Vorträge, kleine Symposien etc. geschehen.

Es ist geplant, dazu eine regelmäßige Vortragsreihe im Roten Saal im Schloss zu etablieren. Den Auftakt dazu wird eine Einführung zu dem Spohr-Preisträger oder zu der Spohr-Preisträgerin 2010 im Vorfeld der Preisvergabe machen.

“In Kürze werden wir ein weiteres Projekt vorstellen, das wir gemeinsam mit unseren regionalen Partnern und der finanziellen Unterstützung der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz ins Leben gerufen haben und das einmal mehr dokumentiert, dass wir der Tradition einer Musikstadt verbunden sind, diese bewahren und auf dieser Basis neue Ideen entwickeln”, betonte Laczny.

Der Fachbereich Kultur unter der Leitung von Dr. Anja Hesse hat deshalb bereits zum 1. Juni 2009 Veränderungen in seiner Organisationsstruktur vorgenommen. “Kultur und Kulturarbeit ist einem ständigen Wandel unterworfen. Wir wollen stärker noch als bisher zielgruppenorientiert arbeiten und uns in der Musiklandschaft mit einer besseren Vernetzung von Informationen zu Musikangeboten für die Region und der Einrichtung eines Musikforums positionieren”, erläutert Dr. Hesse.

Die Leitung der neuen Abteilung “Literatur und Musik”, zu der neben dem Raabe-Haus-Literaturzentrum auch die Erinnerungs-, Stadtteil- und Soziokultur gehören, übernimmt die bisherige Leiterin des Kulturinstituts, Dr. Annette Boldt-Stülzebach. Die Leitung für das Kulturinstitut wurde Bianca Winter übertragen, bisherige Leiterin der Kulturverwaltung.

Das Kulturinstitut wird die konzeptionelle Entwicklung und Durchführung kultureller Projekte mit Schwerpunkt Bildende Kunst fortführen, wie der Lichtparcours 2010, der gerade geplant wird, sowie spartenübergreifende kulturelle Veranstaltungen mit überregionaler Bedeutung wie die Kulturnacht.

Die Aufgabenbereiche Zuwendungen, Staatstheaterangelegenheiten und die Veranstaltungsplanung und -koordination des Roten Saals sind weiterhin Aufgaben des Kulturinstituts. Die bisherige Kulturverwaltung des Fachbereichs mit abteilungsübergreifender Steuerungsunterstützung ist zukünftig ebenfalls Bestandteil des Kulturinstituts.

Zusätzliche Personal- und Sachkosten sind mit der Maßnahme nicht verbunden. Die Abteilungen Stadtbibliothek, Städtisches Museum und Stadtarchiv des städtischen Fachbereichs Kultur bleiben von den Veränderungen unberührt.

Hose in der Mittagspause runtergelassen. Polizei schnappt Exhibitionisten in Braunschweig

Weil zwei Zeuginnen umgehend die nahegelegene Polizeidienststelle informierten, konnten die Beamten am Heidbergsee einen 43-jährigen Mann festnehmen, der sich den Frauen als Exhibitionist gezeigt hatte.

Die Frauen waren in der Mittagspause am See spazieren gegangen und hatten den Beschuldigten mit heruntergelassener Hose auf einer Bank am Weg entdeckt.

Der Mann war den Frauen in den letzten Wochen bereits mehrmals in gleicher Weise begegnet. Der 43-Jährige wurde erkennungsdienstlich behandelt, als Beschuldigter vernommen und anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt.

32 Kilogramm Marihuana. Festnahme von Drogendealer in Meine/Gifhorn

Am Donnerstag, dem 20. August 2009, gegen 18.00 Uhr, fiel Beamten der Autobahnpolizei Braunschweig auf der Autobahn 2 in der Nähe der Anschlussstelle Braunschweig-Hafen ein Ford Transit mit polnischen Kennzeichen wegen einer auffälligen Fahrweise auf.

Das Fahrzeug fuhr von der Autobahn 2 auf die Autobahn 391 und von dort aus auf die Bundesstraße 4. Aufgrund hohen Verkehrsaufkommens konnte der Ford Transit erst in der Ortschaft Meine angehalten und kontrolliert werden.

Fahrer des Klein-Lkw war ein 31jähriger Pole aus dem Raum Stettin. Der Ford Transit war mit Baumaterialien, unter anderem mit 8 Dämmstoffrollen, beladen. Die Beamten stellten an den Dämmstoffrollen Manipulationen an der Verpackung fest. Da der Verdacht bestand, dass sich in den Dämmstoffrollen “verbotene Gegenstände” befinden, wurden die Rollen eingehend überprüft.

In jeder Dämmstoffrolle konnten 4 Kilogramm Marihuana (insgesamt 32 Kilogramm Marihuana im Straßenverkaufswert von ca. 240.000 Euro) gefunden werden. Der 31-Jährige wurde daraufhin vorläufig festgenommen. Noch am gleichen Tage wurden die Ermittlungen durch Drogenfahnder der Polizei Gifhorn fortgesetzt.

Im Rahmen der Vernehmung gab der Pole an, dass er von dem Marihuana in dem Ford Transit nichts gewusst habe. Am Freitag, dem 21. August 2009, wurde der Pole auf Antrag der Staatsanwaltschaft
Hildesheim dem Haftrichter beim Amtsgericht Gifhorn vorgeführt. Gegen den Polen wurde ein Untersuchungshaftbefehl erlassen; danach wurde er in die Justizvollzugsanstalt Braunschweig eingeliefert. Die Staatsanwaltschaft Hildesheim hat in vorliegender Sache bereits Anklage beim Landgericht Hildesheim erhoben.

Vortrag in Braunschweig über Johann Anton Leisewitz – der Dichter des “Julius von Tarent”

Zum Thema “Johann Anton Leisewitz – der Dichter des ,Julius von Tarent’”.spricht Prof. Dr. h.c. Gerd Biegel am Sonntag, dem 6. September 2009, ab 15 Uhr, im Raabe-Haus, Leonhardstraße 29a. Veranstalter dieses Vortrages ist die Internationale Raabe-Gesellschaft e.V. Der Eintritt ist frei. Kontakt: Tel. 0531/470-4841.

Johann Anton Leisewitz (1752 – 1806) war seit 1778 Landschaftssekretär in Braunschweig. Zuvor hatte er in Göttingen Jura studiert. Aus dieser Zeit stammen erste dichterische Versuche, die 1775 im “Göttinger Musenalmanach” veröffentlicht wurden. Leisewitz war Mitglied in der Literaturvereinigung des Göttinger Hainbundes.

Aus seinem persönlichen Interesse an Geschichte und Literatur ergaben sich zahlreiche persönliche Kontakte zu den führenden Vertretern des literarischen Deutschlands. In Braunschweig hatte er enge Verbindungen zum Literatenkreis um Lessing, Ebert, Jerusalem und Eschenburg. Besonderes Aufsehen in der literarischen Welt erregte Leisewitz jedoch mit seinem 1776 uraufgeführten Trauerspiel “Julius von Tarent”, für das er den zweiten Preis im Dramenwettbewerb eines Hamburger Theaters gewann.

Kandidaten aus Braunschweig auf den Landeslisten in Niedersachsen für die Bundestagswahl 2009

Auf den Landeslisten der zwölf für die Bundestagswahl am 27. September in Niedersachsen zugelassenen Parteien bewerben sich insgesamt 249 Personen um ein Mandat, davon kommen zwölf Bewerberinnen und Bewerber aus Braunschweig:

Landesliste 1, Sozialdemokratische Partei Deutschlands – SPD: Listenplatz 17: Dr. Carola Reimann;
Listenplatz 36: Andreas Georg Thies.

Landesliste 2, Christlich Demokratische Union Deutschlands in Niedersachsen – CDU: Listenplatz 20: Carsten Müller.

Landesliste 3, Freie Demokratische Partei – FDP:
Listenplatz 7: Florian Bernschneider.

Landesliste 5, DIE LINKE. Niedersachsen – DIE LINKE: Listenplatz 25: Thomas Röver.

Landesliste 8, Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands – MLPD: Listenplatz 4: Paul Deutsch.

Landesliste 11, Piratenpartei Deutschland – PIRATEN: Listenplatz 3: Fabio Reinhardt; Listenplatz 5: Jens-Wolfhard Schicke; Listenplatz 7: Arvid Stüwe; Listenplatz 8: Björn Willenberg; Listenplatz 9: Axel Martin; Listenplatz 10: Tobias Heine.

Flohmarkt in Braunschweig bei Kindertagesstätte Riddagshausen

Die städtische Kindertagesstätte Riddagshausen und die Klosterkirche Riddagshausen veranstalten am Freitag, dem 4. September 2009, von 15 bis 18 Uhr einen Flohmarkt rund um den Kindergarten in der Johanniterstraße 5.

Neben dem Verkauf von Kindersachen und Trödel stehen Kaffee und Kuchen, Spiel und Spaß und ein großes Glücksrad auf dem Programm.

Wer sich mit einem Stand beteiligen möchte, erhält unter Telefon Braunschweig.372110 weitere Informationen.

Mann belästigt 7-jähriges Mädchen in Braunschweig-Stöckheim. Wird die Polizei den Sex-Unhold schnappen?

Die Polizei sucht einen Mann, der im Verdacht steht, am vergangenen Mittwoch im Bereich des Stöckheimer Zoos ein sieben Jahre altes Mädchen sexual belästigt zu haben.

Das Kind hatte am Nachmittag des 26. August 2009 zwischen 17.00 und 18.00 Uhr mit Altersgenossen auf der Helene-Engelbrecht-Straße gespielt, als es von einem Mann, der mit einem Fahrrad gekommen sei, dort angesprochen und in ein Gebüsch gezogen worden war.

Beschreibung des Verdächtigen:
Etwa 48 Jahre alt, 1,75 Meter groß, dickliche Gestalt, runder Kopf, mittelbraune, kurze Haare, leicht sonnengebräunte Haut. Der Mann sprach deutsch mit tiefer Stimme. Bekleidet war er mit einem weiß-blau-längsgestreiften T-Shirt, beigefarbener, knielanger Hose, robuste Schuhe. Er trug eine silberfarbene Armbanduhr und führte ein dunkles Herrenfahrrad mit sich.

Sachdienliche Hinweise bitte an Kriminaldauerdienst, Tel. 0531/476 2516.

Probenräume für Bands in Braunschweig

15 Probenräume für Braunschweiger Musikbands richtet die Stadt derzeit auf einer Gesamtfläche von 400 Quadratmetern im Keller des städtischen Beschäftigungsbetriebes in der Naumburgstraße 23 ein.

Die Räume mit einer Größe von 16 bis 31 Quadratmetern stehen kurz vor der Fertigstellung und können von jungen Braunschweiger Musikerinnen und Musikern im Alter zwischen 13 und 27 Jahren über das städtische Tonstudio Löwenhertz (www.loewenhertz.com) gemietet werden.

253.000 Euro investiert die Stadt in dieses Projekt. Das Tonstudio lädt am Freitag, dem 4. September 2009, um 16 Uhr, zur Besichtigung der neuen Musikübungsräume in den Keller des Hauses Naumburgstraße 23 ein.