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Tod von Erntehelfer in Friedrichskoop

Kreis Dithmarschen (ots) – Die Kriminalpolizeiaußenstelle
Brunsbüttel teilt mit: “Am Himmelfahrtstag geriet ein Erntehelfer (52) aus einem osteuropäischen EU-Mitgliedsland während seiner Freizeit auf einem Feld in Friedrichskoog unter ein Pflanzgeschirr. An den zu dem Zeitpunkt stattfinden Pflanzarbeiten war er nicht mitbeteiligt.

Trotz Reanimationsmaßnahmen von zwei Notärzten verstarb der Erntehelfer noch an der Unfallstelle.

Die Kriminalpolizei Brunsbüttel hat die Ermittlungen aufgenommen.”


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In der eigenen Wohnung nicht mehr sicher. 77-jähriger Mann in Brunsbüttels Virchowstraße von 3 Jugendlichen überfallen und übel geschlagen

Kreis Dithmarschen (ots) – Am Freitag, dem 24. Februar 2012, zwischen 22.30 Uhr und 22.45 Uhr, wurde ein 77 Jahre alter Rentner aus Brunsbüttel Opfer eines Raubes. Er lebt allein in seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Virchowstraße.

Zur Tatzeit klingelten drei männliche Personen, etwa im Alter zwischen 15 und 17 Jahren, an seiner Wohnungstür. Der Rentner öffnete die Tür und wurde unvermittelt von einem Jugendlichen angegriffen und auf den Körper und ins Gesicht geschlagen.

Ein zweiter Jugendlicher betrat die Wohnung des Mannes, durchsuchte sie und nahm letztlich eine Schachtel Zigaretten an sich.

Die dritte Person blieb vor der Wohnungstür stehen – stand offensichtlich Schmiere.

Dem Opfer gelang es zu flüchten, und er rief laut um Hilfe. Das veranlasste die Täter, die Flucht zu ergreifen und sich über die Virchowstraße zu entfernen.

Die Angreifer fügten dem 77-Jährige Prellungen am Körper und Hämatome im Gesicht zu. Der Mann wurde für mehrere Tage ins Krankenhaus eingeliefert.

Beschreibung der Täter (alle von normaler Statur):
Erste Person (Schläger): Er ist unter dem Namen “Pascal” bekannt.
Zweite Person (er durchsuchte die Wohnung): zirka 15 Jahre alt; cirka 165 Zentimeter groß; hat eine helle Jugendstimme; hat hellblonde Haare, die ihm bis auf die Schultern reichen.
Dritte Person (er stand Schmiere): Er ist unter dem Namen “Ole” bekannt und ist Brillenträger.

In Sachen “Pascal” und “Ole” hat die Kripo Brunsbüttel die Ermittlungen übernommen.

Weitere Hinweise – insbesondere zu dem Jugendlichen mit den langen blonden Haaren – an die Kripo Brunsbüttel, Telefon 04852/6024-0.

Arbeitsunfall im Ölhafen Brunsbüttel: Sturz von Bunkerwart

Brunsbüttel (ots) – Am 21.02.2012, gegen 01.00 Uhr ereignete sich auf dem im Ölhafen Brunsbüttel liegenden Tankmotorschiff “EBBA II”, Heimathafen Cuxhaven, Länge 50 Meter, BRZ 499, ein Arbeitsunfall.

Nach Beendigung des Lade- bzw. Löschvorganges wollte der Bunkerwart der Fa. Shell das Erdungskabel an Bord des Schiffes lösen und auf die Pieranlage legen.

Hierbei stolperte er an Deck des Tankers über eine Stahlkante und stürzte. Der Mann verdrehte sich bei dem Sturz das Knie, er wurde in das Westküstenklinikum Brunsbüttel eingeliefert.

Nach ersten Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Brunsbüttel kann ein Fremdverschulden ausgeschlossen werden.

Lotse fiel in die Elbe

Brunsbüttel (ots) – Am 20.02.2012, gegen 06.42 Uhr stürzte ein Elblotse auf der Nord-Ost-Reede von Brunsbüttel beim Übersteigen vom Lotsenversetzboot auf das MS “CECILIA”, Flagge Antigua & Barbuda, Länge 116 Meter, 4723 BRZ, in die Elbe.

Der Mann konnte von der Besatzung des Lotsenversetzers aus dem Wasser geborgen und in den Alten Schleusenvorhafen verbracht werden.

Auf dem Weg dorthin kollabierte der Lotse aufgrund der Unterkühlung, konnte aber durch den alarmierten Notarzt im Schleusenvorhafen reanimiert werden.

Die Bergung des Verletzten von Bord des Lotsenversetzbootes erfolgte durch die Feuerwehr Brunsbüttel mittels Drehleiter.

Der Elblotse befindet sich derzeit auf der Intensivstation des West- küstenklinikums Brunsbüttel. Sein Zustand ist kritisch.

Das MS “CECILIA” befindet sich mit Dünger beladen auf der Reise von Bützfleth nach Dünkirchen. Für die Unfallermittlungen der Wasserschutzpolizei Brunsbüttel musste das Schiff auf der
Nord-Ost-Reede vor Anker gehen. Die wasserschutzpolizeilichen Ermittlungen an Bord des Frachters sind zwischenzeitlich abgeschlossen, so dass der Bulker seine Reise Richtung Zielhafen fortsetzen konnte.

Die derzeit durchgeführten Ermittlungen ergaben keine Hinweise für ein Fremdverschulden.

Warum der Lotse die für das Übersteigen vorbereitete Versetzbühne nicht nutzte, sondern den direkten Weg über die ausgebrachte Lotsenleiter wählte, ist zur Zeit noch nicht geklärt. Offensichtlich hatte der Verunglückte auch keine Arbeitssicherheitsweste getragen.

Feuer in St. Michaelisdonn: Brand von Lagerschuppen

Dithmarschen (ots) – In der Nacht zu Freitag, dem 27. Januar 2012, gegen 4 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei in die Bahnhofstraße zu einem Schadenfeuer gerufen. Dort brannte ein leer stehender Lagerschuppen bereits in voller Ausdehnung.

Das Objekt brannte bis auf die Grundmauern nieder. Der Sachschaden beträgt zirka 50.000 Euro. Die Kripo hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Hinweise an die Kripo Brunsbüttel, Telefon 04852/6024-0.

Schiff MS “OSA” läuft auf Nord-Ostsee-Kanal (Höhe Kilometer 10,5) in die Böschung

Brunsbüttel (ots) – Am 24.01.2012, gegen 12.50 Uhr lief das ostwärts in Ballast fahrende MS “OSA”, Flagge Polen, auf dem Nord-Ostsee-Kanal in Höhe Kilometer 10,5 in die Böschung. Nach ersten Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Brunsbüttel wird ein Steuerfehler als Unfallursache angenommen.

Das Schiff kam mit Schlepperhilfe wieder frei und durfte seine Fahrt zuächst bis Kiel fortsetzen. Dort werden Sachverständige des Germanischen Lloyd und der BG Verkehr, Abteilung Schiffssicherheit, den Frachter auf Beschädigungen untersuchen. Die Ermittlungen zum Schiffsunfall werden von den Beamten der Wasserschutzpolizei in Kiel durchgeführt. Bei der Böschungsanfahrung wurde niemand verletzt, wassergefährdende Stoffe traten nicht aus.

“Flensburg online”: Siehe vielleicht auch Gütermotor-Schiff rammte Schleusentor auf dem Main-Donau-Kanal der Schleuse Eckersmühlen

Diebstahl von Reitsätteln in Kronprinzenkoog

Kreis Dithmarschen (ots) – Unbekannte hebelten zwischen dem 15. Mai (Sonntag, 15 Uhr) und dem 22. Mai 2011 (Sonntag, 17.30 Uhr) die Tür von einem in der Straße Schafstedt stehenden Schuppen auf.

Daraus entwendeten die Einbrecher
- zwei Fahrräder (Damenmountainbike: Marke Rixe, Typ Toulouse; Mountainbike: Sharptail)

- einen Makita-Bohrmaschinensatz im Koffer (279 Euro),
- eine Flex (Black & Decker; 50 Euro)
und
- zwei Reitsättel (Westernsattel: 1.500 Euro; Springsattel: 599 Euro).

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei-Zentralstation Marne, Telefon (04851) 9507-0, oder an die Kripo Brunsbüttel, Telefon (04852) 6024-0.

Freilaufende Rindviecher (Tiere) auf B5 bei Brunsbüttel

Kreis Dithmarschen (ots) – Am Dienstag, dem 17. Mai 2011, 6.40 Uhr, wurde die Polizei darüber informiert, dass mehrere Rinder auf der Bundesstraße 5 im Bereich der Brückenüberführung Bauernweg frei herumliefen.

Nachdem eine Polizeistreife die Olof-Palme-Allee verlassen hatte, kam den Beamten schon ein Rind entgegen. Zeitgleich meldete die Rettungsleitstelle Elmshorn, dass der Besitzer, ein Landwirt aus dem Großraum Brunsbüttel, bereits zwei Rinder eingefangen hätte. Ein drittes würde noch fehlen.

Und das war das, das die Polizeistreife gerade zu Gesicht bekommen hatte. In dem Polizeibericht heißt es dazu: “Wir nahmen die Verfolgung des Rindes auf, das die Bundesstraße verließ und sich über die Olof-Palme-Allee in Richtung Brunsbüttel davon machte. Die Verfolgung bei typisch norddeutschem Wetter mit dunkelgrauem Himmel, einer steifen Briese und waagerechtem Regen über mehrere Wiesen, Felder, Parkanlagen und Vorgärten endete letztlich eine dreiviertel Stunde später auf einer Weide in der Eddelaker Straße Ecke Am Freizeitbad.”

Eingesetzte Kräfte: drei Mann und eine Frau aus der Landwirtschaft, zwei Funkstreifenwagen mit drei Mann. Einsatzende um 7.30 Uhr.

Was die Rinder zu ihrem Ausbruch von der angestammten Weide veranlasste, ist hier nicht bekannt.
Polizeisprecher Hermann Schwichtenberg: “Sie verweigerten bisher die Aussage.”

Diebstahl von Bagger vom Bauhof der Stadt Brunsbüttel

Kreis Dithmarschen (ots) – Unbekannte entwendeten zwischen dem 6. Mai (8 Uhr) und dem 14. Mai 2011 (13.30 Uhr) vom Bauhof der Stadt Brunsbüttel einen dort abgestellten Anhänger der Marke Kroeger mit hochklappbaren Rampen und dem amtlichen Kennzeichen HEI – M 389, einen Bagger (orange/grau) der Marke Kubota (Typ KX41.28C,
Seriennummer: 56457) mit drei Löffeln (25/40/100 Zenitmeter) sowie
eine Rüttelplatte (Wacker).

Sachdienliche Hinweise an die Polizei-Zentralstation Brunsbüttel, Telefon
(04852) 6024-0.

Demo in Brunsbüttel am Ostermontag, dem 25. April 20elf

Kreis Dithmarschen (ots) – Die Anti-Atom-Demonstration am
Ostermontag vor dem KKW Brunsbüttel an der schleswig-holsteinischen
Unterelbe, zu der die IG Metall auch als Gesamtverantwortliche für
mehrere weitere Organisatoren eingeladen hatte, verlief störungsfrei.

Das gilt sowohl für die Aktionen an den so genannten Mahnmalsorten (Störsperrwerk, Wilster, Wacken, Burg, St. Michaelisdonn, Brunsbüttel
[Schiffsdemo auf der Elbe] und Vaale) als auch für die sich anschließenden “Sternmärsche” und die Abschlusskundgebung mit Ansprachen und Kulturprogramm vor dem KKW-Gelände.

Die seitens der Polizei geschätzten 4.000 Versammlungsteilnehmer (15 Uhr) vom Kinder- bis ins hohe Rentneralter machten es der Polizei leicht, die taktischen Ziele umzusetzen: Gewährleistung des Versammlungsrechts, möglichst geringe Verkehrsbeeinträchtigung, Schutz der Versammlung.

Die Teilnehmer aus allen Teilen des Landes kamen zum größten Teil mit Bussen, auf Motorrädern und auf Fahrrädern. Auf der Elbe selbst beteiligten sich 20 Yachten an einer Protestfahrt. Selbst per Paddelboot steuerten Demonstranten von der Störmündung aus Brunsbüttel an.

Fazit: “Wenn alle Demonstrationen so friedlich verlaufen würden, könnten Versammlungsteilnehmer, Veranstalter, Polizei und Bevölkerung immer zufrieden sein”, betont Polizeisprecher Hermann Schwichtenberg.

Leck im Kühlsystem beim (stillgelegtem) Atomkraftwerk Brunsbüttel

Brunsbüttel/Kiel (dts Nachrichtenagentur) – In dem stillgelegten Atomkraftwerk Brunsbüttel ist ein Leck im Kühlsystem des Antriebs einer Kühlpumpe entdeckt wurden. Das teilten Betreiber Vattenfall und das für die Atomaufsicht zuständige schleswig-holsteinische Justizministerium in Brunsbüttel und Kiel am Mittwoch, dem 6. April 2011, mit.

Dadurch soll die Motorluftkühlung einer Kühlwasserpumpe im Notsystem nicht mehr funktioniert haben.

Es stand jedoch eine zweite Pumpe zur Verfügung, die die Umluft des Elektroantriebs der eigentlichen Kühlwasserpumpe kühlen konnte.

Während des Starts der Kühlwasserpumpe soll Wasser aus dem Gehäuse des Umluftkühlers ausgetreten sein.

Der betroffene Wasserkreislauf soll jedoch in keiner Verbindung zu der Reaktorkühlung stehen.

Eingestuft wurde Zwischenfall unterhalb der siebenstufigen Störfallskala der internationalen Atomenergiebehörde IAEA.

Menschenkette zwischen Krümmel und Brunsbüttel

Brunsbüttel (dts Nachrichtenagentur) - Mehr als 100.000 Menschen haben heute eine 120 Kilometer lange Menschenkette zwischen den beiden Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel in Schleswig-Holstein gebildet.

Zwei Tage vor dem 24. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl bildeten die Aktivisten mit ihrem Protest gegen die Atomkraft eine der größten Anti-Atomkraft-Demonstrationen seit zwei Dekaden in der Bundesrepublik Deutschland.

Mehr als 200 Busse und drei Sonderzüge brachten die Menschen nach Schleswig-Holstein. Über hundert Beamte wurden abgestellt, um die friedliche Demonstration zu kontrollieren.

Ausgangspunkt des Protestes war die Pannenserie im Sommer 2007 in beiden Atomkraftwerken. Neue Kraft bekam die Anti-Atomkraftbewegung auch durch die Pläne von Union und FDP das letzte Atomkraftwerk erst 2050 abzuschalten.