Celle (ots) – Dienstag-Abend, dem 21.2.2012, gegen 23.10 Uhr, wurde bei der Feuerwehr ein Brand eines Wohnhauses in der Hannoverschen Straße gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte am Brandort, standen Räume im Erdgeschoss in Flammen.
Durch das Feuer wurden vier Person leicht und eine Person lebensgefährlich verletzt.
Das Feuer brach in dem 1896 erbauten Haus offensichtlich im Erdgeschoss aus und breitete sich über das erste Obergeschoss aus – die zweite Etage wurde durch Rauchgase beschädigt und verschmutzt.
Fünf Personen die sich bei Ausbruch des Brandes im Haus aufhielten, wurde von der Feuerwehr gerettet, ins Freie geleitet und an Rettungskräfte übergeben.
Zwei Frauen im Alter von 73 und 57 Jahren und zwei Männer im Alter von 62 und 64 Jahren erlitten leichte Verletzungen durch Rauchgase und verbrachten zumindest die Nacht zur Beobachtung in Celler Krankenhäusern.
Eine weitere männliche Person erlitt schwere Rauchgasvergiftungen und wurde in der Nacht intensiv medizinisch behandelt.
Mittwoch-Morgen, 22.2.2012, wurde der Mann, dessen Identität noch nicht bekannt ist, in eine Klinik nach Halle geflogen. Nach Angaben der Mediziner besteht zum jetzigen Zeitpunkt Lebensgefahr.
Acht weitere Personen die sich in dem Gebäude aufhielten, konnten sich selbständig retten und wurden in Obdachlosenunterkünften
untergebracht.
Augenblicklich wird der Brandort von Ermittlern auf eine mögliche Brandursache hin untersucht – zur Zeit gehen die Beamten von einem technischen Defekt aus.
Durch den Brand entstand ein Schaden von etwa 100.000 Euro.
