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Schüsse von Iraner auf Kurden in Celle-Scheuen

Am späten Samstagabend, dem 7. März 2009, kam es in Celle-Scheuen offensichtlich zu einer Gewalttat zwischen zwei Männern, in deren Verlauf auch zwei Schüsse abgegeben wurden.

Gegen 22.55 Uhr teilte ein Zeuge der Polizei Celle mit, dass es in der Straße “Am Stellhorn” bei der dortigen Tankstelle zu Schüssen gefallen seien. Nach Angaben des Zeugen hätte sich anschließend eine Person mit einem Fahrzeug in Richtung Groß Hehlen entfernt.

Die Beamten des Celler Einsatz- und Streifendienstes konnten das beschriebene Auto im Celler Stadtbereich anhalten und kontrollieren. Dessen 20-jähriger Fahrer aus Burgwedel hatte zwei Schußwunden im Bauch. Am Tatort selbst stellte die Beamten einen 28-jährigen iranischen Anwohner eines Asylbewohnerheimes aus Celle-Scheuen mit Gesichtsverletzungen fest.

In unmittelbarer Nähe dieser Person wurde eine scharfe Pistole gefunden, die als Tatwaffe in Betracht kommt. Das Motiv der Gewalttat ist momentan ungeklärt. Beide Männer wurden in ein Celler Krankenhaus gebracht, um dort medizinisch versorgt zu werden. Lebensgefahr für den 20-jährigen Mann besteht nicht.

Da beide Beschuldigte widersprüchliche Angaben zum Tathergang machen, müssen die weitergehenden Ermittlungen zeigen, wie die Tat sich tatsächlich zugetragen hat. Die Polizei Celle bittet um Hinweise aus der Bevölkerungzu möglichen Beobachtungen zum Tatablauf unter der Rufnummer (05141) 277 22 15 oder -2217.


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Überfall auf Tankstelle in Celle. Räuber flüchteten im Schutz der Dunkelheit

Am Freitagabend, dem 27. Februar 2009, kam es im Celler Ortsteil Blumlage zu einem bewaffneten Raubüberfall zum Nachteil der Shell-Tankstelle in der Braunschweiger Heerstraße. Zwei maskierte Täter erbeuteten Bargeld in noch nicht bekannter Höhe und flüchteten unerkannt im Schutz der Dunkelheit.

Gegen 21.25 Uhr betraten zwei maskierte Männer den Verkaufsraum der Tankstelle. Unter Vorhalt eines Messer bedrohten die beiden eine anwesende Angestellte und forderten die Herausgabe des Bargeldes aus der Kasse. Die Frau händigte den beiden Räubern die Kasseneinahmen aus. Nach Übergabe der Beute verließen die beiden Täter die Tankstelle zu Fuß in unbekannte Richtung.

Das Opfer konnte die beiden Räuber wie folgt beschreiben:
1. Täter mit dem Messer
· ca. 18 – 25 Jahre alt
· 175 – 180 cm groß
· normale Figur
· vermutlich Südländer
· bekleidet mit dunkelblauer Trainingsjacke mit weißen Streifen auf den Ärmeln, maskiert mit schwarzer Sturmhaube

2. Täter
· ca. 18 – 25 Jahre alt
· ca. 175 cm groß
· normale Figur
· vermutlich Südländer
· bekleidet mit grauer Kapuzenjacke oder -pullover, Kapuze über den Kopf gezogen, dunkle Maskierung

Im Zusammenhang mit dieser Tat sucht die Polizei Celle Zeugen und bittet Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich mit der Dienststelle in Celle unter der Rufnummer (05141) 277 32 27 oder -2215 in Verbindung zu setzen.

Messerstecherei in Wittinger Straße in Celle Hehelentor

Am Sonnabend, dem 28.02.2009, ca. 03.15 Uhr, kam es in der Wittinger Straße im Celler Ortsteil Hehlentor zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen jungen Männern. Ein 20-jähriger Celler wurde durch zwei Messerstiche in den Hals schwer verletzt.

Gegen 03.10 Uhr befand sich das spätere Opfer in Begleitung eines Freunde in der Wittinger Straße, um dort noch weibliche Bekannte zu treffen. Diese beiden jungen Frauen wurden ihrerseits von zwei anderen jungen Männern begleitet.

Zwischen den jungen Männern kam es zunächst zu einem verbalen Streit, der dann in eine körperliche Auseinandersetzung überging. Im weiteren Verlauf versetzte ein 17-jähriger Celler seinem 20-jährigen Gegenüber zwei Messerstiche in den Hals. Das Opfer hielt ein vorbeifahrendes Taxi an und ließ sich sofort in ein nahegelegenes Krankenhaus bringen.

Anschließend flüchtete der jugendliche Täter mit seinem Freund per Fahrrad. Das 20-jährige Opfer wurde umgehend in die Medizinische Hochschule nach Hannover verbracht und musste sich einer Notoperation unterziehen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt besteht glücklicher Weise keine akute Lebensgefahr für den jungen Mann.

Die Polizeibeamten des Celler Einsatz- und Streifendienstes verbuchten im Rahmen der ersten eingeleiteten Maßnahmen ein schnellen Erfolg. Der 17-jährige Tatverdächtige konnte bereits eine Stunde später in der Wohnung seiner Eltern im Celler Heesegebiet widerstandslos festgenommen werden. Die Ermittlungen dauern an.

Im Zusammenhang mit dieser Straftat sucht die Polizei Celle weitere Zeugen. Personen, die zur Tatzeit im Bereich der Wittinger Straße (Zufahrt zur Kleingartenkolonie Karlslust) verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Celler Polizei unter der Telefon-Nummer (05141) 277 36 62 oder -2215 in Verbindung zu setzen.

Diebstahl von Brennholz in Celle

Gegenwärtig finden an vielen Straßen im Landkreis Celle Baumpflegearbeiten statt. Dabei werden Äste abgesägt oder auch Bäume gefällt. Die Verlockung ist groß, sich widerrechtlich an den am Straßenrand zum Abtransport abgelegten Holzstapeln zu bedienen.

Und dieser Versuchung konnte am Freitag-Nachmittag, dem 27. Februar 2009, ein Pkw-Fahrer an der Bundesstraße 3 in Höhe Becklingen nicht widerstehen. Ein Zeuge beobachtete, wie der Fahrer eines in Richtung Soltau fahrenden Pkw sein Fahrzeug anhielt, mehrere Meterenden Holz in den Kofferraum lud und in Richtung Soltau weiter fuhr.

Der Holzdiebstahl wurde der Polizei mitgeteilt. Gegen den Pkw-Fahrer ist ein Strafverfahren wegen des Diebstahls eingeleitet worden. Bei den Ermittlungen werden die Hinweise des aufmerksamen Zeugen sehr hilfreich sein: Er hatte nämlich auch das Kennzeichen des Pkw abgelesen und notiert.

Puh! Bombe in Celle entschärft. Entwarnung und Aufatmen für 15.000 evakuierte Anwohner

Aufatmen bei rund 15.000 evakuierten Anwohner der Celler Stadtteile Heese, Neuenhäusen und Westercelle. Der Sprengmeister des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Zentralen Polizeidirektion Hannover gab um 00.42 Uhr Entwarnung.

Die 20-Zentner-Bombe aus dem zweiten Weltkrieg, die zwei entsicherte Aufschlagzünder besaß, ist entschärft.

Eile war bei den Maßnahmen der Sprengstoffspezialisten geboten, weil nach Freilegung der amerikanischen Fliegerbombe eine chemische Reaktion im Zünderbereich die Explosion hätte auslösen können.

Die Rettungskräfte von Polizei und Feuerwehr mussten vor der eigentlichen Entschärfung zunächst rund sechs Stunden die Evakuierung von rund 15.000 Anwohnern des betroffenen Gebietes koordinieren und durchsetzen.

Die Polizei Celle lobt ausdrücklich das von Verständnis und Gelassenheit geprägte Verhalten der Bevölkerung, auch wenn es in wenigen Einzelfällen Unmutsäußerungen gab.

Rund 30 Personen widersetzen sich der Evakuierungspflicht und weigerten sich die Wohnungen zu verlassen. Die Polizei Celle setzte mit Unterstützung von Kräften der Bereitschaftspolizeien aus Hannover, Braunschweig und Lüneburg die erforderlichen Maßnahmen durch und war insgesamt mit ca. 400 Beamten im Einsatz, um die Stadt Celle, Rettungsdienste und Feuerwehr zu unterstützen.

Für die Entschärfung der Bombe benötigte der Sprengmeister 35 Minuten. Im Anschluß daran konnten die Anwohner in die Wohnungen und Häuser zurückkehren. Die Versorgungsleitungen wurden wieder geöffnet, der Bahnverkehr wieder aufgenommen.

Bombe in Celle. Wegen Bombenfund Evakuierung von 15.000 Menschen

Am frühen Montag-Nachmittag, dem 23. Februar 2009, auf einem Firmengelände in der Celler Itagstraße eine 20-Zentner-Bombe aus dem 2. Weltkrieg freigelegt. Sie muss umgehend vom Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärft werden.

Umfangreiche Evakuierungsmaßnahmen wurden eingeleitet. Rund 15.000 Anwohner innerhalb eines Sektorgebietes von rund drei Quadratkilometern um die Gefahrenstelle müssen ihre Wohnungen und Häuser verlassen.

An den Evakuierungsmaßnahmen sind sämtliche Celler Hilfsorganisationen, Feuerwehr und Polizei beteiligt. Rundfunkdurchsagen werden zur Zeit immer noch durch Streifenwagenbesatzungen und einen über dem Einsatzgebiet kreisenden Hubschrauber ausgestrahlt.

Das Evakuierungsgebiet reicht von der Bahnhofstraße/Neustadt (B 214) im Norden, über den Mondhagen im Süden sowie die Hannoversche Straße/Heerstraße im Osten und die Fuhrberger Straße im Westen von Celle.

Die Celler Polizei sowie die Stadt Celle haben jeweils Bürgertelefone eingerichtet. Diese sind unter den Rufnummern (05141) 277-3114 oder 12200 zu erreichen.

Ausweichquartiere für die Bevölkerung
Für die Bevölkerung stehen folgende Ausweichquartiere zu Verfügung: Hehlentorschule,
Hermann-Billung-Gymnasium,
Schulzentrum Altenhagen,
Schulzentrum Burgstraße und
Schulzentrum Lönsweg.

Die Dauer der eigentlichen Bombenentschärfung wird mindestens eine Stunde in Anspruch nehmen. Die Anwohner werden in den Ausweichquartieren informiert, wann sie in ihre Wohnungen zurückkehren können.