Impressum/Datenschutz

Kommunistische Diktatur und Blogger: Wie dumm will uns China machen?

Ein Jahr nach der Eröffnung der Olympischen Spiele in Peking am 8. August 2008 sind die Hoffnungen auf mehr Pressefreiheit in China zerstoben.

Dieses Fazit zieht Reporter ohne Grenzen (ROG) in einem am Freitag veröffentlichten kurzen Bericht zur aktuellen Lage der Medien- und Meinungsfreiheit in der Volksrepublik.

“Die Öffnung, die von den Organisatoren der Spiele und vom Internationalen Olympischen Komitee so sehr angepriesen wurde, war nichts als eine Illusion. Die Flamme ist endgültig erloschen”, kritisiert ROG.

Kleine Fortschritte hin zu einer Liberalisierung seien längst wieder rückgängig gemacht worden, so die Organisation zur Verteidigung der Pressefreiheit. Allein die ausländischen Journalisten profitierten noch von einer kleinen Erweiterung der Spielräume für die Berichterstattung, zu denen sich Peking als Zugeständnis an die Olympischen Spiele habe bewegen lassen.

Die Repressionen gegen einheimische Journalisten, Blogger, Menschenrechtsaktivisten und kritische Bürger haben dagegen genau wie Online-Zensur wieder zugenommen, heißt es in der ROG-Bilanz. “Dutzende von Dissidenten und Bürger sind immer noch im Gefängnis, weil sie in einer Zeit, als sich die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf Peking richtete, ihre Meinung zu den Spielen frei geäußert haben oder die Regierung kritisierten”, so ROG. Ihr Schicksal entlarve die Versprechen chinesischer Regierungsvertreter als zynische Reden während der Olympischen Spiele. ROG hat eine Petition zur Freilassung dieser “olympischen Häftlinge” gestartet.

Selbst die neuen Freiheiten, die Peking ausländischen Korrespondenten vor den Spielen eingeräumt hatte – das Recht, sich im Land frei zu bewegen und die Interviewpartner frei zu wählen – werden in der Praxis immer wieder eingeschränkt. Sie gelten auch nicht für Tibet, wo Dutzende von ausländischen Journalisten während der Aufstände in der Region im März 2008 sowie im Frühjahr 2009, zum Jahrestag der Unruhen, bei ihrer Arbeit behindert wurden.

Die Lektion, die China aus Peking 2008 zu ziehen scheint, ist offenbar, dass die Aktivitäten der Propaganda-Abteilung verstärkt wurden. Es wurden noch mehr Mittel bereit gestellt, um positive Nachrichten über China im Ausland zu verbreiten. So wurden mehrere Zehnmillionen Euro in ein internationales Programm des staatlichen Fernsehsenders CCTV investiert.

Auch die Internetzensur hat in den vergangenen Monaten wieder angezogen: Mindestens zehn Blogger wurden seit dem 8. August 2008 wegen ihrer Veröffentlichungen im Internet festgenommen. Insgesamt befinden sich derzeit mehr als 50 Blogger in chinesischen Gefängnissen. Während die Ankunft der ausländischen Journalisten zu Beginn der Spiele zunächst zu einer Lockerung der Online-Überwachung führte, wurden bereits in den Monaten nach dem Sportereignis alle vorher frei geschalteten Webseiten wieder gesperrt. So ist der Zugang zum Videoportal “You Tube” seit März 2009 blockiert. Auch die Sperrung uigurisch-sprachiger Webseiten während der Unruhen in der Provinz Xinjiang im Juli ist noch nicht wieder aufgehoben worden.


Anzeigen -

Tote bei Einsturz von Gebäude in China

Peking (dts / 04.08.09) - In der nordchinesischen Stadt Shijiazhuang sind mindestens drei Menschen bei einem Gebäudeeinsturz ums Leben gekommen. Das berichtet die chinesische Nachrichtenagentur “Xinhua”.

Insgesamt soll es über zwölf Verschüttete geben, weshalb von örtlichen Behörden mit weiteren Toten gerechnet wird. Das Gebäude soll nach heftigen Regenfällen weggesackt und zur Seite gekippt sein.

Bei den Verschütteten handelt es sich offenbar hauptsächlich um Arbeiter, die mit Rekonstruktionsarbeiten beschäftigt waren. Die Bergungsarbeiten dauern zur Stunde noch an.

“Flensburg online”: Das war traurig. Die SPD unter Kanzler Schröder und die Menschenrechte in China (und Russland)

Jetzt geht’s los. Lungenpest in China

Peking (dts 03.08.09) - Im Nordwesten Chinas ist am Montag ein dritter Mensch an der Lungenpest gestorben. Das berichtet die chinesische Nachrichtenagentur “Xinhua” unter Berufung auf lokale Behörden.

Die Krankheit war am 30 Juli 2009 in der Provinz Qinghai ausgebrochen. Neun weitere Personen, die meisten davon Familienmitglieder des ersten Toten, sollen an der Seuche erkrankt sein. Es gebe laut Angaben der Behörden jedoch bisher keine neuen Infektionen.

Medizinisches Personal sucht derzeit nach weiteren möglichen Infizierten, der Ort Ziketan wurde unter Quarantäne gestellt. Die Lungenpest ist eine der tödlichsten Infektionskrankheiten, Infizierte können innerhalb von 24 Stunden nach Ansteckung sterben.

Unglück in China. Tote bei Schlammlawine

Peking (dts / 31.07.09) - In der Provinz Sichuan im Südwesten Chinas sind heute zwei Menschen durch eine Schlammlawine ums Leben gekommen. Das berichtet die chinesische Nachrichtenagentur “Xinhua” unter Berufung auf örtliche Behörden.

Der Erdrutsch, der durch heftige Regenfälle verursacht wurde, begrub neun Arbeiter eines Wasserkraftwerks unter sich. Rettungskräfte suchen weiterhin nach den restlichen sieben Verschütteten. In der chinesischen Provinz Sichuan war es in letzter Zeit vermehrt zu Unglücken nach schweren Regenfällen gekommen.

Unwetter in China: 12 Tote

Chengdu/Miyi (dts) - Bei starken Unwettern in der chinesischen Provinz Sichuan sind am Sonntag zwölf Menschen ums Leben gekommen. Das berichtet die chinesische Nachrichtenagentur “Xinhua”.

Durch die plötzlichen und besonders heftigen Regenfälle kam es in der vergangenen Nacht zu sintflutartigen Überschwemmungen in der Bergregion in der Nähe der chinesischen Stadt Miyi.

Bei den Überschwemmungen sind mindestens 36 Menschen verletzt worden, neun weitere Personen werden noch vermisst. Das Ausmaß der entstandenen Schäden ist bisher noch nicht bekannt.

Wirtschaft und Politik. Gespräche zwischen USA und China

Washington (dts) - In Washington startet heute ein zweitägiges Dialogforum, in dem sich die Vereinigten Staaten und China über wirtschaftliche und politische Probleme verständigen wollen.

Laut Berichten des US-Fernsehsenders CNN soll das Treffen den Beginn eines “neuen Dialoges” zwischen den beiden Ländern markieren. Zu den geplanten Themen zählen die Wirtschaftskrise, Handelsfragen, Klimaschutz, Energie und politische Krisengebiete wie Nordkorea und Afghanistan.

Die US-Delegation wird von den Ministern Hillary Clinton (Äußeres) und Timothy Geithner (Finanzen) angeführt. China hat mehrere Delegierte im Ministerrang nach Washington geschickt.

Die Bier-Produktion weltweit im Jahre 2008. China ist das größte Bierland der Erde

Während zwischen 2003 bis 2007 die weltweite Bierproduktion um durchschnittlich 4,8 Prozent stieg, verlangsamte sich das Wachstum 2008 auf “nur” noch 1,6 Prozent. Dies geht aus dem neuesten Barth-Bericht Hopfen 2008/2009 hervor, den die Nürnberger Hopfenhandelsfirma Joh. Barth & Sohn in München vorstellte.

Insgesamt wurden weltweit mehr als 1,8 Milliarden Hektoliter gebraut. Das entspricht in etwa der 17-fachen Produktionsmenge Deutschlands. Allerdings gebe es deutliche Hinweise, dass sich die Weltwirtschaftskrise auch negativ auf den Bierkonsum auswirken werde, so Regine Barth, Geschäftsführende Gesellschafterin von Joh. Barth & Sohn.

Das größte Bierland der Welt sei und bleibe nach wie vor China mit einer Produktion von mehr als 410 Millionen Hektolitern. Mit mehr als 17 Millionen Hektolitern verzeichnete China 2008 auch den größten Zuwachs unter allen Ländern.

Deutschland liegt mit einem Bierausstoß von rund 103 Millionen Hektolitern inzwischen auf Platz 5 der weltweiten Rangliste, hinter China, den USA, Russland und Brasilien.

ANZEIGE -

Die Konzentration in der internationalen Brauwirtschaft habe sich 2008 fortgesetzt. “Die fünf größten Brauereigruppen AB InBev, SAB Miller, Heineken, Carlsberg und China Resource Brewery Ltd. repräsentieren jetzt fast 50 Prozent des Welt-Bier-Marktes.” (Regine Barth)

Es verwundere kaum noch, dass unter den 40 größten Brauereigruppen lediglich drei deutsche Brauereigruppen aufgeführt sind, nämlich Radeberger mit einem Weltmarktanteil von 0,7 Prozent auf Platz 21, Oettinger mit 0,5 Prozent auf Platz 31 und die Bitburger Braugruppe mit 0,4 Prozent auf Platz 36.

Möglicherweise interessant in diesem Zusammenhang Lokales aus dem Norden: Bier in Flensburg

Zerstörung der Kultur der Uiguren durch kommunistisches China

Asgar Cam, seit über 20 Jahren in München im Exil lebender Uigure und Vizepräsident des “Weltkongresses der Uiguren”, brachte gegenüber dem Tagesspiegel seine Sorge um die historische Altstadt von Kashgar zum Ausdruck.

In Kashgar kam es in den letzten Tagen wie in Urumqi in der chinesischen Provinz Xinjiang zu Unruhen zwischen der unterdrückten Minderheit der Uiguren und den Han-Chinesen.

Schon in den Wochen zuvor wurde begonnen, Teile der Altstadt abzureißen – angeblich, um erdbebensichere Neubauten zu errichten. Dem Tagesspiegel (Donnerstagsausgabe vom 9. Juli 2009) sagte Asgar Cam: “Die historischen Lehmbauten sind viel sicherer als die Betonhäuser der Chinesen. Das haben schon frühere Beben gezeigt. In Wirklichkeit geht es darum, das alte Basarviertel mit seinen engen winkligen Gassen abzureißen. Dort ist für die Sicherheitskräfte die Überwachung schwierig. Die chinesischen Pläne sehen breite gerade Straßen mit linear aufgereihten Betonbauten und überall installierten Überwachungskameras vor.”

Sarkastisch heiße es in Kashgar jetzt, so Cam: “Statt 2000 Jahren Geschichte kriegen wir 2000 Kameras. Kashgar ist für uns Uiguren noch immer die eigentliche kulturelle Hauptstadt. Dort sollen jetzt die einzigartigen Zeugnisse unserer Geschichte einfach weggesprengt werden”.

Berichten zufolge wurde bereits am 15. Juni 2009 die aus dem 11. Jahrhundert stammende Xanlig Madrasa – eine historische Koran- und Gelehrtenschule – von Bulldozern zerstört. In dieser Schule lehrte einst Mahmud ibn Hussayn ibn Muhammad al-Kashari, der im Jahr 1072 mit dem “Kompendium der Sprache der Türken” das erste und bis heute grundlegende Lexikon aller Turk-Sprachen veröffentlichte.

Nach Informationen des Tagesspiegels liegt der Unesco eine Online-Petition gegen die Zerstörung der Altstadt von Kashgar vor, mit rund 6.500 Unterschriften. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (Göttingen) hat soeben eine 30-seitige Dokumentation über die drohende Zerstörung der Altstadt online gestellt.

Hat Greenpeace Angst vor China?

Da kann der Westen machen was er will. Solange die kommunistischen Beton-Opas in China keinerlei auch nur ansatzweise ernsten Umweltschutz betreiben, sind alle Maßnahmen, die im Westen getroffen werden, noch nicht einmal Makulatur.

Frage: Warum sieht man keine Aktionen von Greenpeace dort, wo es angebracht wäre? Zuviel Angst vor den harten, repressiven Kommunisten in Peking?

War das Angst der SPD-Schröder Regierung (oder Sympathie mit den Linken in China?)? Oder wie erklärt man die Leisetreterei der SPD-Schröder Regierung bezüglich der Zustände in China und Russland?

Menschen in China und Iran wollen Freiheit statt Gewalt, Unterdrückung und Zensur

Jörg Fleischer kommentiert in der in Hagen erscheinenden “Westfalenpost” (Vorabmeldung 08.07.09) unter der Überschrift “Außer Kontrolle”:

“Unruhen in China – der soziale Kitt bröckelt Von Jörg Fleischer Mit roher Gewalt, Unterdrückung und Zensur hat Chinas Führung schon oft versucht, Unruhen in den Griff zu bekommen. Dabei musste um jeden Preis der Eindruck aufrecht erhalten werden, die Staatsspitze habe die Lage im Griff.

Vor diesem Hintergrund muss die überraschende Absage des chinesischen Präsidenten an den G8-Gipfel gesehen werden. Hu Jintao kehrte angesichts der blutigen Unruhen in der Uiguren-Region Xinjiang überstürzt nach Peking zurück.

Diese Reaktion ist das ungewollte Eingeständnis dafür, dass die Situation außer Kontrolle geraten ist. Wie in so vielen armen Provinzen des Riesenreiches gären die ethnischen Konflikte auch in der Uiguren-Region seit langem.

Die ewig gleiche, rabiate Linie der Behörden lautete: um jeden Preis den Deckel auf einem Topf zu halten, der unter Volldampf steht. Das konnte nicht gut gehen. Die aufstrebende Wirtschaftsmacht China erlebt mehr und mehr die Erosion ihres gesellschaftlichen Zusammenhalts. Der soziale Kitt bröckelt. Und die Machthaber in Peking können es nicht mehr verheimlichen.”

Flensburg online: Noch gar nicht so lange her und bedenkenswert bei der Überlegung, ob man SPD wählen soll: Menschenrechte. Wie erklärt sich die Leisetreterei der SPD-Schröder Regierung?
Freiheit ist nicht umsonst zu haben; sie muß immer wieder erkämpft und verteidigt werden

Kommunisten in China kennen nur Repression

Die in Rostock erscheinende “Ostsee-Zeitung” (Vorabmeldung vom 07.07.09) kommentiert zu den Vorgängen in China:

“Wie sich die blutigen Ereignisse doch gleichen: Im Frühjahr vergangenen Jahres wurden die aufbegehrenden Tibeter mit harter Hand niedergemacht, jetzt erleiden die Uiguren dieses Schicksal.

Chinas Kommunisten kennen nur das Mittel der Repression, wenn Minderheiten mehr wirtschaftliche, religiöse und gesellschaftliche Teilhabe fordern.

Staatspräsident Hu Jintao weilt dieser Tage in Italien anlässlich des G8-Gipfels. Kanzlerin Merkel will ihn am Rande auf die Unruhen in der Provinz Xinjiang ansprechen. Das war’s dann wohl auch. Ansonsten hofieren ihn die versammelten Staatsmänner. Ein Armutszeugnis für Länder, die Demokratie, Humanität und Menschenrechte groß auf ihre Fahnen schreiben.”

Möglicherweise in diesem Zusammenang interessant: China ist “Folterstaat Nummer 1″. Zwanzig Jahre nach dem Massaker auf dem „Platz des Himmlischen Friedens“ in Peking sieht die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) keinen grundsätzlichen Wandel in der Volksrepublik.

Brandanschlag auf Generalkonsulat der Volksrepublik China in München

In der Nacht auf Montag, dem 6. Juli 2009, wurde in München ein Brandanschlag auf das Generalkonsulat der Volksrepublik China, in der Romanstraße verübt.


Größere Kartenansicht

Nach ersten Erkenntnissen warfen unbekannte Täter um etwa 01.50 Uhr Glasflaschen mit Brandbeschleuniger, sog. Molotow-Cocktails, an das Gebäude. Durch die Tat entstand an der Fassade des Konsulats geringfügiger Sachschaden. Eine chinesische Flagge, die an einem Fahnenmast angebracht war, fing Feuer und wurde zerstört.

In diesem Zusammenhang sucht die Polizei nach zwei, vermutlich männlichen Personen, die sich zur fraglichen Zeit im Umkreis aufhielten. Anwohnern war ein Fahrzeug aufgefallen, dass sich über die Hirschgartenallee mit aufheulendem Motor vom Tatort entfernt hatte.
Eine der Personen trug ein blaues T-Shirt und weiße Schuhe.

Zeugenaufruf:
Wer hat Feststellungen gemacht, die zur Aufklärung der Tat führen könnten?
Sachdienliche Hinweise erbittet die Polizei München an das Kommissariat 45, Telefon (089) 2910-0, oder natürlich auch an jede andere Polizeidienststelle.