Tod durch Selbstverbrennung. Peking (dts Nachrichtenagentur) – In China ist eine tibetische Nonne gestorben, nachdem sie sich selbst angezündet hat.
Wie die Organisation “Free Tibet” mitteilte, habe die 20-Jährige Religionsfreiheit in Tibet und die Rückkehr des Dalai Lama gefordert. Es war bereits die neunte Selbstverbrennung in der Provinz Sichuan seit März.
Zuvor hatten sich bereits acht Mönche selbst angezündet, einige von ihnen starben.
“Die Unruhen in Tibet weiten sich aus und eskalieren”, sagte eine Sprecherin von “Free Tibet”.
Selbstverbrennung als Protest gegen Diktatur in China
Proteste wie die Selbstverbrennung richten sich gegen Peking, das Tibet als Teil Chinas betrachtet und dem Dalai Lama, dem geistlichen Führer der Tibeter, vorwirft, die Region abspalten zu wollen.
Weitere Menschen seien laut “Free Tibet” bereit für das Ziel der Tibeter ihr Leben zu lassen. Sie wollten “die weltweite Aufmerksamkeit auf die anhaltenden und brutalen Menschenrechtsverletzungen ziehen, unter denen die Tibeter unter chinesischer Besatzung leiden”, erklärte die Organisation angesichts der aktuellen Selbstverbrennung.
Bei einer Demonstration in Sichuan am Wochenende seien zudem zwei Tibeter durch Schüsse von Sicherheitskräften verletzt worden.
