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Berufsleben in Coburg: Kurs zum Wiedereinstieg für Frauen

Bereits zum dritten Mal wird der Kurs „Neuer Start für Frauen“ am 12. Oktober 2011 starten und für ca. drei Monate die Teilnehmerinnen mit kompetenter Unterstützung, umfangreichen Informationen und Entscheidungshilfen zur beruflichen und persönlichen Neuorientierung begleiten.

Einige wenige Restplätze für den Kurs sind noch frei. „Der Kurs hat sich in den Vorjahren bewährt. Dies zeigen uns die Auswertun-gen, die wir vorgenommen haben.

Beim ersten Kurs sind 14 der 17 Teilnehmerinnen wieder ins Berufsleben zurückgekehrt und waren dankbar für die kompetente Unterstützung“, so Dr. Friederike Kurse, die den Kurs seit Beginn leitet und von erfahrenen Fachdozenten/innen unterstützt wird.

Der Kurs „Neuer Start für Frauen“ ermöglicht, sich mit der eigenen, gegenwärtigen Situation auseinander zu setzen, sich seiner Fähigkeiten und Stärken bewusst zu werden und die Frage zu beantworten: Was sind meine Ziele, wo möchte ich hin?

Die Teilnehmerinnen des letzten Kurses bestätigten, dass sie Mut gesammelt haben, etwas Neues zu wagen und sich selbstbewusster fühlen.

Interessierte können sich noch bis 30. September 2011 beim AWO – Mehr Generationen Haus Coburg, Oberer Bürglaß 3 (Tel. 09561/94415) über die genauen Inhalte informieren und sich dort anmelden.

Der Kurs findet vom 12.10.2011 – 08.02.2012, jeweils Montag bis Donnerstag von 08.00 – 12.00 Uhr statt.

Ein dreiwöchiges Berufspraktikum ist ein wichtiger Bestandteil der Fortbildung. Familienfreundlich werden die Ferien ausgespart.

Die Teilnahmegebühr für den gesamten Kurs beträgt 95 Euro.
Frauen, die bei der Agentur für Arbeit oder bei den JobCentern Stadt und Landkreis gemeldet sind, erhalten den Kurs bezuschusst.


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Fundsachen August 2011 im Fundbüro Coburg

Im August wurden im Fundbüro u.a. abgegeben:
- mehrere Handys sowie Handyzubehör,
- mehrere Schlüssel und Schlüsselbunde,
- Schirme,
- diverse Mützen,
- mehrere Taschen und Rucksäcke,
- diverse Brillen,
- Uhren und Schmuckstücke,
- Geldbörsen mit und ohne Inhalt,
- lose Bargeldbeträge,
- mehrere Fahrräder.

Die Eigentümer können diese Gegenstände im Servicebüro/Fundbüro, Rosengasse 1, Coburg (geöffnet Montag – Donnerstag 8.00 – 16.00 Uhr
Freitag 8.00 – 12.00 Uhr) abholen.

Chronische Schmerzen. Treffen der Selbsthilfegruppe in Coburg

Das Treffen der Selbsthilfegruppe für Menschen mit chronischen Schmerzen, findet am Dienstag, dem 6. September 2011, um 19.00 Uhr, in den Selbsthilferäumen (1. Stock), in der Neustadter Str. 3, in Coburg statt.

In der Selbsthilfegruppe haben die Betroffenen die Möglichkeit aus der sozialen Isolation herauszukommen und sich auszutauschen.

Nähere Informationen zur Gruppe erhalten sie bei der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen Telefon (09561) 891576 oder eMail: selbsthilfe@coburg.de

Die Nacht durchgemacht? Müde Puppenfüße, tränende Glasaugen, Kopfschmerzen… Puppendoktor Packert hat Sprechstunde

Müde Puppenfüße, tränende Glasaugen, Kopfschmerzen und andere Wehwehchen nach einer langen Museumsnacht verarztet am Sonntag, dem 11. September 2011, Puppendoktor Thomas Packert in seiner Sprechstunde von 13.00 – 15.00 Uhr.

Natürlich hat er auch für alle anderen Krankheitsfälle ein offenes Ohr und einen ärztlichen Rat.

Puppendoktor
Fußmassage oder sogar ein Salbenverband? Puppendoktor Packert kümmert sich um müde Füße [Foto: Pressestelle Stadt Coburg]

Mit der Ferienzeit endet am kommenden Wochenende auch die Sommerausstellung im Coburger Puppenmuseum.

Zum letzten Mal können Sie am Sonntag zwischen 10.00 und 16.00 Uhr die wertvollen Pariser Modepuppen und die originalen Roben aus dem 19. Jahrhundert betrachten.

Erst einmal freut sich das Museumsteam jedoch auf die Museumsnacht am 10. September, denn der Freundeskreis Coburger Puppenmuseum lädt ein zur „Teatime bei Madame Tussauds“.

Zahlreiche Berühmtheiten können die Besucher an diesem Abend treffen und vielleicht sogar die Hand schütteln.

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Barbie zu Gast im Coburger Puppenmuseum

Am Sonntag, dem 4. September 2011, um 14.00 Uhr, ist Barbie erneut im Coburger Puppenmuseum zu Gast. Sie freut sich auf ihre zahlreichen Freunde mit denen sie einen interessanten und lustigen Nachmittag verbringen möchte.

Zur letzten Führung kamen viele Mädchen passend in pink- oder rosafarbener Kleidung [Foto: Pressestelle Coburger Puppenmuseum]

„Barbie“ unternimmt mit ihren kleinen und großen Freunden einen Rundgang durchs Puppenmuseum und plaudert dabei über ihre Familie.

Da gibt es zum Beispiel Geschichten von Ur-Uroma Lily zu erzählen, die um 1860 in Paris gelebt hat. Von ihr hat Barbie wohl ihre Vorliebe für Mode und schicke Wohnungen geerbt.

Natürlich stellt euch Barbie auch ihre Mutter Lili vor, die 1958 von Neustadt nach Amerika ausgewandert ist.

Auch zu manch anderen Puppen im Museum hat „Barbie“ alias Sabina Mai ein kesses Kommentar auf Lager.

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Im Anschluss malt und spielt Barbie mit den Kindern, die sich sogar selbst als Barbie stylen lassen können – natürlich in ihren Lieblingsfarben rosa und pink!

Karten gibt es an der Museumskasse (Kinder 3 Euro; Erwachsene 6 Euro).
Internet: www.coburger-puppenmuseum.de

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Frühkindliche Bildungsförderung in Coburg: Modellprojekt “Haus der kleinen Forscher”

Bildungsinitiative der Stadt Coburg mit Berliner Stiftung wird ab September 2011 vom Landkreis Coburg fortgeführt

Workshops für Erzieherinnen, eine kostenlose Bereitstellung von Lehrmaterialien oder die jährliche Durchführung von Events wie den Tag der kleinen Forscher:

Seit Mai 2008 schreibt das Bündnisbüro „Coburg – Die Familienstadt“ in der frühkindlichen Bildungsförderung Erfolgsgeschichten.

In Zusammenarbeit mit der in Berlin ansässigen Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich das Bündnisbüro seit nun mehr als drei Jahren für eine nachhaltige Einbindung naturwissenschaftlich-technischer Angebote in die Coburger Kindertagesstätten und Grundschulen.

Viele Coburger Partner wie das Staatliche Schulamt, die Hochschule Coburg, die Fachakademie für Sozialpädagogik oder Round Table 151 Coburg unterstützen seitdem das Projekt.

Eine einzigartige Zusammenarbeit, die schnell Früchte trägt, denn dadurch werden Modellprojekte wie das „Haus der kleinen Forscher in der Grundschule“ in Kooperation mit der Hochschule Coburg möglich.

Als „Leuchttürme mit bundesweiter Strahlkraft“ bezeichnet ein beeindruckter Dr. Peter Rösner, Geschäftsführer der Stiftung Haus der kleinen Forscher, die Coburger Modellprojekte.

„Mit dem Haus der kleinen Forscher hat sich Coburg bundesweit einen Namen gemacht“ bestätigt auch Coburgs Zweiter Bürgermeister Norbert Tessmer.

Die Zusammenarbeit mit der Stiftung übernimmt nun ab 1. September 2011 der Landkreis Coburg.

Bianca Haischberger, Leiterin des Bündnisbüros der Stadt Coburg: „In drei Jahren intensiver und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den Coburger Kindergärten, Grundschulen, Ämtern und Unternehmen konnten wir im Bereich Frühbildung auch im Bundesmaßstab viel bewegen.

Meilensteine waren die Initiierung unserer Modellprojekte „Haus der kleinen Forscher in der Grundschule“ und das „Haus der kleinen Forscher in der Erzieherinnenausbildung“ mit Susanne Reich, die Auszeichnung von drei Coburger Kindergärten als Häuser der kleinen Forscher oder auch unsere Veranstaltung zum Thema „Sonne, Mond und Sterne – wir reisen ins All“ und „Wir stecken voller Energie“.

Bei allen Förderern und Unterstützern möchte ich mich dafür sehr herzlich bedanken. Dem Amt für Jugend und Familie des Landkreises Coburg, das ab September die Koordinierung der Angebote Kitas übernimmt und dem Amt für Schulen, Kultur und Bildung der Stadt Coburg für die Koordinierung der Grundschulen, wünsche ich dafür viel Erfolg.“

Haus der kleinen Forscher in der Kita:
Landkreis Coburg
Amt für Jugend und Familie
Lauterer Str. 60 – 96450 Coburg
Tel. 09561/514-0

Haus der kleinen Forscher in der Grundschule
Stadt Coburg
Amt für Schulen, Kultur und Bildung
Nicole Röthig
Steingasse 18, 96450 Coburg
Tel. 09561/89-1405
Nicole.Roethig@coburg.de

Der Coburger Klößmarkt

Schlemmen auf dem historischen Coburger Marktplatz beim Klößmarkt.

Schlemmen in Coburg auf dem historischen Marktplatz [Foto: Stadtmarketing Coburg]

Von Freitag, dem 26. August 2011, bis Sonntag, dem 28. August 2011, ist wieder Zeit für den Klößmarkt in Coburg.

Dann lockt das traditionelle Marktfest rund um den beliebten „Coburger Rutscher“ und vielerlei anderen Köstlichkeiten zahlreiche Gäste und Fans aus nah und fern auf den historischen Coburger Marktplatz.

Die Coburger Gastronomen halten wieder eine reichhaltige Auswahl an schmackhaften Coburger Spezialitäten, traditionell oder modern interpretiert bereit. Es darf also ausgiebig geschlemmt werden.

Zu den Gaumenfreuden kommt zudem ein buntes Musikprogramm aus Folklore, Jazz, Oldies und Blues.

Zu dem gemütlichen Wochenende mit Freunden und Familie im Herzen der Stadt lädt das Stadtmarketing Coburg zusammen mit seinen Partnern und den teilnehmenden Gastronomen alle Bürger und Gäste ein.

Im Mittelpunkt steht dabei wie immer der Coburg Kloß und alles was aus seinem Ursprungsgemüse, der Kartoffel, typisch für die Region ist.

Drei Tage lang ist insbesondere die kulinarische Spezialität der „Coburger Rutscher“ im Zentrum des Geschehens, schließlich ist er einzigartig und jedes Mal wieder gut.

Traditionell isst man zum Rutscher verschiedene Sorten von Braten, insbesondere Sauer- und Schweinebraten sowie Rouladen, aber auch Gänsebrust mit entsprechenden Soßen.

Moderne Variationen orientieren sich an Pizza und Gnocchi – da lohnt es sich einfach mal zu probieren, schließlich hat man drei Tage lang Zeit.

Musikalisch wird man dabei bestens unterhalten. Zum Auftakt am Freitag heizen nach der Eröffnung um 18 Uhr die weithin bekannten Silhouettes mit Musik aus den 60ern bis 80ern ein.

Am Samstag eröffnet die Stadtkapelle Coburg ab 11 Uhr das Geschehen, ab 14 Uhr gibt es „Volksmusik zum Anfassen“ mit den Gaudi Buam, Tonis Bluesband begleitet von 19 bis 23.30 Uhr durch den Abend.

Am Sonntag, dem 28. August 2011, laden traditionell die Sonneberger Jazzoptimisten zu einem Jazz-Frühshoppen um 11 Uhr auf den Marktplatz ein, ab 15 Uhr unterhält die Blaskapelle Uetzing.

Marktende wird am Sonntag um 18 Uhr sein.

Damit auch bei den kleinsten Gästen keine Langeweile aufkommt, bringen zwei Schminkprofis Farbe und die passenden Motive ins Gesicht – am Samstag von 13 bis 17 Uhr und am Sonntag von 12 bis 14.30 Uhr.

Übrigens: der Eintritt zum Klößmarkt ist an allen Tagen frei! Da kann man eigentlich nur noch guten Appetit und gute Unterhaltung wünschen.

Puppen, Teddies und Stofftiere… seid ihr fit für die Urlaubsreise? Auf zur Sprechstunde von Puppendoktor Thomas Packert

Am kommenden Sonntag, dem 14. August 2011, von 13.00 – 15.00 Uhr, findet die nächste Sprechstunde des Puppendoktors im Coburger Puppenmuseum statt.

Alle Kinder, die mit ihren Puppen, Teddies und Stofftieren in den Urlaub fahren, können diese vor der Reise noch impfen lassen.

„Auch Puppen und Plüschtiere können in seltenen Fällen Gelbsucht und Malaria bekommen oder von Zecken gebissen werden“, erklärt Thomas Packert und bietet deshalb die kostenlose Schutzimpfung an – so etwas gibt es nur im Spielzeugland.

Puppe Lilly und Teddy Max sind reisefertig und haben sich auch schon vom Puppendoktor impfen lassen [Foto: Pressestelle Coburger Puppenmuseum]

Natürlich steht der Puppendoktor auch für alle anderen Krankheitsfälle in seiner Sprechstunde zur Verfügung.

Ausstellung Mode – Puppen

Im Anschluss lohnt ein Blick in die Sonderausstellung „Mode – Puppen“. Große Mode aus dem 19. und 20. Jahrhundert wird dort den Kleidern der kleinen Puppendamen gegenüber gestellt und gezeigt, wie sehr die Puppenwelt den realen Alltag spiegelt.

Eine modische Zeitreise durchs 19. und 20. Jahrhundert bietet die Sonderausstellung 'Mode – Puppen' im Coburger Puppenmuseum [Foto: Pressestelle Coburger Puppenmuseum]

Kinder können Reifrock und Korsage sowie Weste und Jackett anprobieren oder Kreationen für Anziehpüppchen entwerfen.

Internet: www.coburger-puppenmuseum.de

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Prima Idee! Ehrenamtlicher Seniorenbesuchsdienst der Stadt Coburg

Es gibt Situationen, die es Menschen erschweren, von sich aus mit anderen Kontakt aufzunehmen.

Verlust eines Angehörigen, Krankheit, Behinderung, Alter können solche Ursachen sein.

Die Besuche des Ehrenamtlichen Seniorenbesuchsdienstes der Stadt Coburg tragen dazu bei, Rückzug, Vereinsamung und Isolierung abzuwenden.

Die Besuche ermöglichen Beziehungen und erweitern den Lebenskreis der Menschen. Sie fördern das Gefühl von Zugehörigkeit und eine Integration ins Gemeinwesen.

Wenn Sie noch freie Zeit haben und dieses kostbare Gut sinnvoll einsetzen wollen, wenn Ihnen mitmenschliche Kontakte wichtig sind und Sie Freude daran haben, Ihre Persönlichkeit als freiwilliger Besucher oder freiwillige Besucherin einzubringen, dann informieren Sie sich bei der Kontaktstelle Ehrenamt der Stadt Coburg aus dem Haus „Sozial Aktiv“, Telefon (09561) 89-2575, Email Antje.Hennig@coburg.de, über diese wertvolle Art des Engagements.

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Jugendleiter in Coburg für Fußballverein (U9-Mannschaft) gesucht

Ein familiär geführter Fußballverein aus Coburg sucht zur Unterstützung seiner U9-Mannschaft baldmöglichst einen Jugendleiter.

Die kleinen Fußballer zwischen 8 und 9 Jahren trainieren einmal wöchentlich und haben am Wochenende ein Spiel zu bestreiten.

Wer hat Interesse, Spaß am Sport und der Jugendarbeit?
Wer möchte im Rahmen eines Vereines, der nicht leistungsorientiert geführt wird, mitmachen und die Mannschaft mit seiner Persönlichkeit unterstützen?

Wem liegen die Gemeinschaft und das Engagement für Kinder am Herzen?

Nähere Informationen zu diesem Engagement erteilt die Kontaktstelle Ehrenamt der Stadt Coburg, Telefon (09561) 89-2575, Email Antje.Hennig@coburg.de.

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Weitere Angebote für ehrenamtliches Engagement gibt es in der Freiwilligenbörse der Stadt Coburg unter www.coburg.de

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Nikola Brunnerová machte ein Praktikum bei der Stabsstelle Umwelt in Coburg. Oder: Mit dem Elektroauto vom Erzgebirge nach Coburg?

Nikola Brunnerová ist 24 Jahre alt und stammt aus Tschechien.

Sie studiert an der Schlesischen Universität in Opava Politikwissenschaft. Während ihres viermonatigen Praktikums bei der Stabsstelle Umwelt der Stadt Coburg hat sie einige außergewöhnliche Erfahrungen gesammelt und vieles dazu gelernt.

Warum haben Sie sich bei der Stabsstelle Umwelt für ein Praktikum beworben?
Ich interessiere mich sehr für Umweltfragen und habe auch schon meine Bachelorarbeit zum Thema Umweltschutz geschrieben.

Nach meinem Auslandsjahr an der Hochschule Coburg wollte ich noch länger in Coburg bleiben, hauptsächlich wegen der Sprache und der multikulturellen Atmosphäre.

In meiner Diplomarbeit geht es um die Umweltpolitik im deutsch-tschechischen Grenzgebiet. Daher habe ich mich bei der Stabsstelle Umwelt beworben.

Nikola Brunnerová betrachtet Bakterien unter dem Mikroskop. Während ihres Praktikums hat sie auch im Klärwerk gearbeitet [Foto: privat / über Pressestelle Stadt Coburg]

Während Ihres Praktikums haben Sie verschiedene Abteilungen, Ämter und Verbände der Stadt kennengelernt, die sich mit dem Thema Umweltschutz befassen. Was hat Ihnen am besten gefallen?
Das Klärwerk hat mir am besten gefallen. Ich habe viel über den Gewässerschutz erfahren und war bei Führungen dabei. Die Menschen vor Ort waren einfach super.

Die Mitarbeiter haben mir alle Arbeitsbereiche gezeigt. Ich durfte im Labor arbeiten, Bakterien unter dem Mikroskop betrachten und Wasserproben im Aquaria entnehmen.

Ich glaube, ich habe hier in Coburg jeden Kanal gesehen.

Das Krematorium war auch sehr beeindruckend. Dort war ich wegen der Emissionen, die bei der Verbrennung entstehen.

Ansonsten war ich noch auf der Bauschuttdeponie, im Müllheizkraftwerk, bei der Wertstoffsortieranlage, der Kanalabteilung, der Umladestation, beim Grünflächenamt und beim Zweckverband.

Es war sehr interessant, weil ich die Sachen wirklich anfassen und mitmachen konnte.

Wie unterscheiden sich Tschechien und Deutschland im Klimaschutz?
Tschechien hat viele andere Probleme, sowohl soziale als auch wirtschaftliche. Das sind keine guten Voraussetzungen für den Umweltschutz.

Die Kommunen haben nicht so viele Möglichkeiten, Veranstaltungen durchzuführen. In den letzten zehn Jahren sind im Erzgebirge viele Windparks entstanden.

Die Menschen probieren viel aus, aber Deutschland ist uns um einige Jahre voraus. Durch die Euroregionen und Partnerschaften können wir aber von den Erfahrungen anderer lernen. Darin sehe ich eine große Chance.

Was denken Sie über das Integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt Coburg?
Ich halte das Klimaschutzkonzept für sehr gut. Aber die Stabsstelle braucht auch Geld für die Umsetzung. Das fängt schon bei kleinen Dingen an, wie zum Beispiel Flyern, um die Bevölkerung zu informieren.
Das Projekt zu erneuerbaren Energien finde ich am wichtigsten.

Sie haben verschiedene Aktionen der Stabsstelle Umwelt begleitet. Haben Sie das Gefühl, die Coburger sorgen sich um ihre Umwelt?
Ich war total begeistert vom Einsatz der Stabsstelle Umwelt. In meiner Heimatstadt gibt es nicht so viele Veranstaltungen.

Bei der Automeile war ich dabei, bei Sitzungen des Runden Tisches Energie und beim Aktionstag zum Thema Mobilität.

Der Großteil der Coburger scheint mir, ist allerdings noch ein wenig zurückhaltend. Vielleicht könnte man mit mehr Aktionen die Bevölkerung stärker für den Umweltschutz interessieren.

Achten Sie privat auch auf den Umweltschutz?
Ich bin da nicht so radikal, eher im mittleren Bereich. Ich trenne meinen Müll und fahre viel mit dem Fahrrad. Man kann auch mit kleinen Schritten etwas erreichen.

Warum nicht mehr mit dem Fahrrad fahren und Wasser in Glasflaschen kaufen? Durch das Praktikum achte ich noch mehr auf den Umweltschutz.

Im Müllheizkraftwerk habe ich an einer Kinderführung teilgenommen.

Alle Kinder wussten, welcher Müll in welche Tonne gehört. Ich finde es toll, dass schon die Kinder dazu erzogen werden, umweltfreundlich zu leben.

Inwiefern war das Praktikum relevant für Ihr Studium?
Meine Diplomarbeit bezieht sich zwar auf das sächsisch-tschechische Grenzgebiet, die Regeln und Gesetze des Bundesumweltministeriums gelten aber für ganz Deutschland.

Ich habe viele Gesetzestexte gelesen und die Kollegen haben mir geholfen, wenn ich etwas nicht verstanden habe. Ich habe viele Informationen zum Umweltschutz erhalten, war bei vielen Sitzungen und Veranstaltungen dabei und habe erfahren, wie die Menschen mit den Regelungen umgehen. Einiges habe ich schon in meine Diplomarbeit übernommen.

Was werden Sie an Coburg vermissen?
Ich werde die Sprache vermissen und die Kollegen von der Stabsstelle Umwelt. Ich möchte mich an dieser Stelle für das schöne Praktikum und die Unterstützung herzlich bedanken.

Die gute Arbeitsatmosphäre wird mir fehlen und die Menschen, die wirklich aktiv geworden sind und sich für den Klimaschutz engagieren.

Was wünschen Sie der Stabsstelle Umwelt für die Zukunft?
Ich wünsche ihr mehr Geld für Projekte und mehr Menschen, die sich aktiv für den Umweltschutz einsetzen.

Werden Sie nach Coburg zurückkehren?
Natürlich werde ich zurückkommen.

Mit einem Elektroauto?
(lacht) Ja, vielleicht auch mit einem Elektroauto.

Praxiserfahrung bei SenoCura in Coburg – Aktion Lucia – Gemeinsam gegen Brustkrebs

Täglich sterben bundesweit über 50 Frauen an Brustkrebs. Deshalb versuchen im Brustkrebsmonat Oktober zahlreiche Vereine, Verbände und Organisationen mit verschiedensten Aktionen auf die Aktualität des Themas aufmerksam zu machen.

So organisiert das Brustkrebsnetzwerk Lucia in Coburg jedes Jahr unterschiedliche Veranstaltungen zu dem Thema. Seit diesem Jahr hat sich das Netzwerk durch den Beitritt zum Bayreuther Verein SenoCura erweitert.

Der Auftakt für die diesjährigen Veranstaltungen der Aktion Lucia wird am 8. Oktober ein Informationsnachmittag sein, bei dem das Thema Brustkrebs und Bewegung im Vordergrund stehen soll.

Dieser Tag hat zum einen das Ziel, die Öffentlichkeit auf das Thema Brustkrebs aufmerksam zu machen, die Wichtigkeit von Bewegung zur Gesunderhaltung und Gesundheitsförderung zu unterstreichen und durch Informationen Licht ins Dunkel zu bringen.

Zum anderen sollen Gelder generiert werden, um sowohl erkrankten als auch nicht erkrankten Frauen Unterstützung in Form von Genesung fördernden und präventiven Maßnahmen zu ermöglichen.

Solche Maßnahmen können beispielsweise in bestimmten Fällen Mammografien, Fahrtkostenübernahmen, Haushaltshilfen o.ä. sein.
Für die Konzipierung des Projektes konnte das Coburger Netzwerk die Hochschule Coburg gewinnen.

Bei Professorin Dr. Pamela Heise fanden die Schirmherrin Sabine Braunersreuther und Susanne Müller, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Coburg, für das Projekt offene Ohren.

Projektgruppe der Studierenden der Hochschule Coburg, Prof. Dr. Nöfer, Prof. Dr. Heise und Vertreter von der Coburger Aktion Lucia bei der Übergabe des Handbuches [Foto: Pressestelle Stadt Coburg]

Für die Ausarbeitung war bei den Studierenden eine Menge Planungsarbeit notwendig. Das Ergebnis bei der Übergabe des Handbuches konnte sich durchaus sehen lassen.

„Wir sind froh über diese Zusammenarbeit mit der Hochschule und dass wir eine Gruppe von Studierenden des Studienganges Integrative Gesundheitsförderung gewinnen konnten, die uns mit dem Projektmanagement einen Großteil der Arbeit abnehmen“, freute sich Dr. Hermann Zoche, Chefarzt des Klinikums Coburg, der mit hinter dem Netzwerk SenoCura in Coburg – Aktion Lucia steht, bei der Abschlusspräsentation in der Hochschule.

Die Studierenden selbst konnten in ihrer Projektarbeit gleich das Erlernte am realistischen Beispiel anwenden.

Denn ein Hauptbestandteil des Studienganges Integrative Gesundheitsförderung befasst sich mit der Prävention von Krankheiten, der Verlängerung des Lebens und der Organisation gesundheitsfördernder Projekte.

Zu den häufigsten Krankheiten zählen chronische Beschwerden wie z.B. Herzkreislauferkrankungen oder psychische Erkrankungen. Aber auch Krebserkrankungen benötigen besondere Beachtung.

Frauen betrifft vor allem Brustkrebs, welcher durch gezielte Vorsorgeuntersuchungen, wie die Mammografie, frühzeitig diagnostiziert und behandelt werden kann.

Die hohen Kosten der Mammografie werden von Krankenkassen jedoch nur bei begründetem Verdacht oder ab dem 50. Lebensjahr übernommen. Daher wird bei vielen, vor allem jungen Frauen, der Brustkrebs nicht rechtzeitig erkannt.

Aus diesem Grund hat sich das Brustkrebsnetzwerk Lucia zur Aufgabe gemacht, Frauen zu unterstützen und ihnen unter anderem Vorsorgeuntersuchungen zu ermöglichen, aber auch während einer Erkrankung zur Seite zu stehen.

„Da dies auch im Sinne unseres Studienganges steht, haben wir uns dazu entschlossen, die „Aktion Lucia“ zu unterstützen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, ein Event zu organisieren, bei dem der Informationsaustausch und die Sensibilisierung der Gesellschaft für das Thema Brustkrebs im Vordergrund stehen und Spenden generiert werden können“, erzählt Sarah Thalacker stolz bei der Übergabe des Handbuchs an die Verantwortlichen des Netzwerkes.

In dieser von den Studierenden verfassten Anleitung stehen alle Informationen, um das Projekt ausführen zu können.

Dazu gehören die Ablaufplanung, Sponsoreninformationen, Stellplätze und weitere Anweisungen zu Aufgaben, die noch erledigt werden müssen. Auch weiterhin stehen sowohl Christina Vogt als auch Constanze Runow bei Fragen und Problemen den Verantwortlichen per E-Mail Rede und Antwort.

So kann der erfolgreichen Durchführung am 8. Oktober 2011 nichts mehr im Wege stehen.

Viele Einzelhändler unterstützen die Aktion und sind mit Angeboten dabei. Außerdem können sich Interessierte am Schlossplatz informieren und bewegen.

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