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Coburger Rückert-Preis 2010

Der Coburger Rückert-Preis wandert durch die Regionen des Nahen und Mittleren Ostens, aus deren Sprachen Friedrich Rückert (1788 – 1866) übersetzte.

Damit ehrt die Stadt Coburg den großen Dichter und Orientalisten, der sich in Neuses bei Coburg niederließ. Gleichzeitig setzt der Preis ein Zeichen für den Brückenschlag zwischen den Kulturen und Literaturen unserer Zeit.

Der Coburger Rückert-Preis ist mit 7.500 € dotiert und wird in zweijährigem Turnus vergeben. Nachdem der 1. Coburger Rückert-Preis 2008 an einen arabischen Autor verliehen wurde, nämlich den ägyptischen Romancier Alaa al-Aswani, ist der 2. Coburger Rückert-Preis 2010 für persische Literatur vorgesehen.

Die persische Literatur bildete einen besonderen Schwerpunkt in Rückerts dichterischem Schaffen; Rückert übertrug unter anderem die persischen Klassiker Firdausi, Saadi, Rumi und Hafis („Östliche Rosen“).

Preisträger des 2. Coburger Rückertpreises wird Essmâ’il Cho’i. Essmâ’il Cho’i ist einer der großen alten Herren der modernen iranischen Poesie und einer der letzten lebenden Repräsentanten der zweiten Blüte der persischen Lyrik. Vor dem Hintergrund profunden Wissens um die klassische persische Dichtung, die auch Rückert so faszinierte und die er so meisterhaft übertrug, erschafft Cho’i neue Bilderwelten für die ernste äußere und innere Welt seiner – unserer – Gegenwart.

Dabei ist er so vielseitig wie kaum ein anderer Dichter: Politische und melancholische, Liebes- und Naturpoesie sind bei ihm zu finden, oftmals bildersprachlich ineinander verwoben, doch niemals in sich gefangen.
Obwohl Cho’i schon lange im Exil lebt, ist seine Heimat Iran in seinen Gedichten immer präsent, sei es in der Thematik, sei es im impliziten Bezug auf die dichterischen Traditionen.

Gleichwohl weist sein Werk über diese enge Bindung hinaus: In seinem gesamten Werk klingen Reflexionen über die condition humaine mit, die Leser weit über den persischen Kulturkreis hinaus zu faszinieren vermögen. Cho’i eröffnet mit seiner imaginativen Radikalität neue Räume des Bewusstseins, die er reich, aber immer mit glasklarer sprachlicher Präzision ausgestaltet. Cho’is Lyrik ist, in einem Wort, intelligent.

Essmâ’il Cho’i wurde im Jahre 1938 in Maschhad geboren. Er studierte Philosophie in Teheran und London. Nach Abschluss seines Studiums war er eine Zeitlang in Teheran als Hochschullehrer tätig. Da er sich als eines der Gründungsmitglieder des Schiftsteller¬verbandes von Iran aktiv für die Gedanken- und Meinungsfreiheit einsetzte, wurde er als dem Schah-Regime missliebig aus dem Staatsdienst entlassen. Nach der islamischen Revolution sah er sich einem noch repressiveren System gegenüber. Bald musste er in den Untergrund gehen, wo er sich zwei Jahre lang verborgen hielt, bevor er 1983 nach England floh. Er lebt bis heute in London. Dort hat er sich immer wieder als eine der mutigsten Stimmen gegen die islamische Tyrannis geäußert und z. B. seine Solidarität mit Salman Rushdie und Taslima Nassrin bekundet.

Essmâ’il Cho’is Werke sind in deutscher Übersetzung in folgenden Titeln zu finden:
Der Wind wird uns entführen. Moderne persische Dichtung. Ausgewählt, übersetzt und eingeleitet von Kurt Scharf. Mit einem Nachwort von SAID, München (Verlag C. H. Beck) 2005. / Noch immer denke ich an jenen Raben. Lyrik aus Iran, Stuttgart (Radius-Verlag) 1981. / Gesteht’s! die Dichter des Orients sind größer. Persischsprachige Literatur, Berlin (Das Arabische Buch) 1991 / Name blau Farbe der Augen keine. Literatur aus dem fremden Abendland, Berlin (Haus der Kulturen der Welt und Das Arabische Buch) 1992 / Die Außenseite des Elements N° 9, Non Profit Art Movement, Berlin und New York 2000. /liga-report, Nr. 30 – Oktober 2009 Sonderausgabe zu den Ereignissen nach den Wahlen (herausgegeben von der Liga zur Verteidigung der Menschenrechte in Iran), Berlin 2009.

Mit der Vergabe des 2. Coburger Rückert-Preises an den Dichter Essmâ’il Cho’i wird auch die persische Poesie allgemein – und die moderne persische Dichtung im besonderen – ins Blickfeld der literarisch interessierten Öffentlichkeit gerückt.
Es ist noch nicht lange her, dass Poesie in Iran als Synonym für Literatur galt, literarische Prosa folgte mit langem Abstand nicht nur in der Wertschätzung gelehrter Literaturkenner, sondern auch in der Gunst der allgemeinen Leserschaft. Die erzählende Prosa begann sich in größerem Umfang erst in den 1960er Jahren zu etablieren, und erst in den letzten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts begannen Kurzgeschichten und Romane mit der Poesie gleichzuziehen. In Deutschland dagegen spielt die erzählende Prosa schon lange die dominante Rolle. Die Poesie fristet, obgleich in mündlichem Vortrag und auf Leseabenden durchaus populär, auf dem deutschen Buchmarkt ein Schattendasein. Es steht dem Coburger Rückert-Preis im Sinne seines Namengebers gut an, diesem Trend nicht zu folgen, sondern an der Förderung der Poesie aktiv – auch gegen den Strom – mitzuwirken.

Die Jury des 2. Coburger Rückertpreises bildeten die Universitätsdozentin und Expertin für iranische Literatur, PD Dr. Roxane Haag-Higuchi (Bamberg), der Übersetzer und ehemalige Leiter der Sprachabteilung des Goethe-Instituts Teheran, Kurt Scharf (Berlin), der deutsch-iranische Publizist Dr. habil. Navid Kermani (Köln) als externer Berater sowie die Orientalistin Dr. Claudia Ott (Erlangen) als Juryvorsitzende.

Die Shortlist mit den Namen der vier Nominierten Mohammad-Resâ Schafi’i-Kadkani, Essmâ’il Cho’i, Moniru Ravânipur, Schahriar Mandanipur wurde am 31. Januar 2010, dem 144. Todestag des Dichters Friedrich Rückert, im Coburger Ämtergebäude bekannt gegeben. Der 2. Coburger Rückert-Preis wird an Friedrich Rückerts 222. Geburtstag, am 16. Mai 2010 um 16 Uhr mit einem Festakt in der Coburger Ehrenburg verliehen.

Der Coburger Rückert-Preis wird von der Stadt Coburg ausgelobt und ist deshalb im Internet auf den Seiten der Stadt Coburg zuhause. Auf den Seiten des Coburger Rückert-Preises werden die Preisträger, die Juroren und die Zielsetzung des Preises ebenso aktuell wie langfristig dokumentiert.


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Geocaching in Coburg: Schatzsuche per GPS rund um die Veste

Vor zehn Jahren erfand ein Amerikaner das Geocaching. Auch in Coburg sind Touren für diese moderne Art der Schnitzeljagd eingerichtet, am Ende wartet ein Schatz.

Ein moderner Freizeitspaß hat in diesen Tagen Jubiläum: Am 3. Mai 2010 ist es zehn Jahre her, dass der US-Amerikaner Dave Ulmer das Geocaching ins Leben rief.

Seine Idee: Mithilfe von GPS-Daten ist es möglich, jeden Ort auf der Welt recht genau zu bestimmen. Warum also diese technische Möglichkeit nicht spielerisch nutzen?

Heute gibt es weltweit viele Tausend, die diesem Outdoor-Hobby nachgehen. Auch rund um Coburgs Innenstadt sind diverse Geocaching-Touren eingerichtet.

Das erste Cache war ein Eimer
„Ich habe vor, einen Fünf-Gallonen-Plastikeimer mit Deckel an einem versteckten Ort halb zu vergraben. Da hinein tue ich ein paar Sachen“, kündigte Dave Ulmer in einem Internetforum an. Das tat er und veröffentlichte wenig später die GPS-Koordinaten, unter denen dieses Versteck (engl.: cache) zu finden ist. Er beschrieb auch ein paar Regeln für die Finder.

Das Prinzip: nehmen und geben
Diese Vorgaben gelten bis heute als Spielregeln des Geocaching: Die Lage der Verstecke wird mittels geografischer Daten genau beschrieben. Ein Cache besteht aus einem verschließbaren Behälter, in dem sich ein Stift, ein Logbuch sowie mehr oder weniger wertvolle Tauschgegenstände befinden. Der Finder darf sich ins Logbuch eintragen. Außerdem kann er einen Gegenstand behalten, soll aber einen anderen im Austausch zurücklassen. Dann wird der Behälter ins Versteck zurückgelegt.

Touren für junge Geocacher und Familien
Die GPS-Daten, die zu den Verstecken führen, sind auf verschiedenen Internetseiten hinterlegt. Auch unter www.coburg-tourist.de gibt es einen Link „Geocaching“. Dort ist erläutert, wie diese moderne Art der Schnitzeljagd funktioniert. Außerdem sind etliche Touren aufgelistet, die sich insbesondere an jüngere Geocacher und Familien richten.

Zu einigen Touren gibt es besondere Accessoires und Ausrüstungen, die in der Tourist-Info (Herrngasse 4) ab Ende Mai ausgeliehen werden können. Die Kostüme stellt JAKO-O zur Verfügung. Auf der Tour „Mittelalter“ zum Beispiel können die Kinder, verkleidet als Prinzessin oder Ritter, auf der Veste auf Schatzsuche gehen.

Per GPS auf Luthers Spuren
Es geht um Spiel, Spaß und Abenteuer an der frischen Luft: Auf der Geocaching-Tour „Luther“ heften sich die Spieler mit einem GPS-Gerät an die Spuren des Reformators. Zwei davon stehen in der Tourist Info zum Ausleihen zur Verfügung, man kann aber auch sein eigenes Gerät oder Handys und Smart Phones mit entsprechenden Features dazu benutzen.

Um die jeweiligen GPS-Daten in einer Tour zu ermitteln, sind kleine Aufgaben zu lösen. So erfahren zum Beispiel Kinder spielerisch Wissenswertes über die Stadt, ihre Geschichte und Sehenswürdigkeiten und dürfen am Ende einen Schatz heben.

Neben dem üblichen Inhalt befindet sich in den Coburger Cache-Behälter zusätzlich ein Stempel. In einem Geocaching-Prospekt, der ebenfalls bei der Tourist-Info erhältlich ist, können die Stempelabdrucke jeder Tour gesammelt werden. Wer mindestens einen Schatz gehoben hat und einen Stempelabdruck vorweisen kann, erhält einen Einkaufsgutschein.

Porzellan und Tischsitten in Miniatur. Ausstellung im Coburger Puppenmuseum

Zum Internationalen Puppenfestival eröffnet das Coburger Puppenmuseum am 8. Mai 2010, um 14.00 Uhr, die Sonderausstellung „Zu Tisch!“.

Deutsche Porzellankopfpuppen mit deutschem Puppenservice (Foto: Coburger Puppenmuseum)

Bis zum 12. September 2010 stehen Miniaturservices namhafter Firmen aus Meissen, Rauenstein oder Limoges im Mittelpunkt. Sie zeugen nicht nur von der Kunstfertigkeit der Manufakturen sondern auch von Reichtum, Stand und der „guten Kinderstube“ ihrer Besitzer.

So rücken neben der Vielfalt der Geschirre die Tischsitten und guten Manieren ins Blickfeld. Durch das „zivilisierte Speisen“ mit Besteck von Tellern, Platten und aus Terrinen unterschied sich das Bürgertum im 19. Jahrhundert vom einfachen Volk, das oft noch aus einer Schüssel löffelte. Ob großes Service oder Miniaturgeschirr – beide spiegeln einen Aspekt des tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandels im sogenannten „bürgerlichen Zeitalter“, mit dem sich die Ausstellung beschäftigt.

Während des Internationalen Puppenfestivals finden zahlreiche Aktionen statt. Von Montag, 10.05. bis Mittwoch, 12.05. führt Museumsleiterin Christine Spiller interessierte Besucher jeweils um 10.30 Uhr durch die Sonder- und Dauerausstellung (Gebühr: 2,00 € zzgl. Eintritt). Am Himmelfahrtstag ist von 14.00 – 17.00 Uhr eine Porzellanmalerin zu Gast, die zum Mitmachen einlädt.

Am Freitag, den 19.05. zeigt die Firma Anker Steinbaukasten GmbH von 10.00 – 16.00 Uhr, woraus die berühmten Bausteine bestehen. An der Presse kann jeder Besucher seinen eigenen Baustein formen und außerdem noch beim Preisrätsel des Spielwarenladens „Die Holzkiste“ und dem Coburger Puppenmuseum gewinnen. Am selben Tag findet um 19.00 Uhr eine Abendführung durchs Museum mit Ilka Zimmer statt.

Auf große MuseumsTour durch die drei Spezialmuseen für Spielzeug in Neustadt, Sonneberg und Coburg geht es wieder am Samstag, den 15. Mai von 13.00 Uhr bis ca. 19.30 Uhr. Neben einem Tag voller interessanter Einblicke in die Sammlungen, Sonderausstellungen und „lebende Werkstätten“ durch die Museumsleiter erwartet die Besucher am Ende auch ein kleines, streng limitiertes Überraschungsgeschenk der Puppenkünstlerin Christa Mann.

Die Anmeldung für die Museums-Tour ist in allen drei Museen möglich (Preis: 30 € inkl. Eintritte, Führungen, Busfahrt und Kaffeetrinken).

Von Donnerstag, 13.05 bis Samstag, 15.05. gelten verlängerte Öffnungszeiten bis 20.00 Uhr. Nähere Informationen zu allen Veranstaltungen erhalten Sie unter Coburger Puppenmuseum, Tel. 09561/ 89-1480 oder www.coburger-puppenmuseum.de.

Tisch nach englischer Art: Die Hausfrau schöpft die Suppe, der Hausherr tranchiert das Fleisch (Foto: Coburger Puppenmuseum)

Das Programm im Überblick:
Montag, 10.05.10 – Mittwoch, 12.05.10,jeweils um 10.30 Uhr
Führungen durchs Puppenmuseum

Donnerstag, 13.05.10, 14.00 – 17.00 Uhr
Porzellanmalen zum Mitmachen

Freitag, 14.05.10, 10.00 – 16.00 Uhr
Bausteine selber pressen
mit der Firma Anker Steinbaukasten GmbH und dem Gewinnspiel von Puppenmuseum und Holzkiste

Freitag, 14.05.10, 19.00 Uhr
Abendführung durchs Puppenmuseum

Samstag, 15.05.10, 13.00 – ca. 19.30 Uhr
MuseumsTour
geführte Busfahrt zu den drei Spielzeugmuseen in Sonneberg, Neustadt und Coburg
(Preis inkl. Busfahrt, Eintritte, Führungen, Kaffee u. Kuchen, kl. Geschenk: 30,00 €, um Voranmeldung unter Tel. 09561/ 89-1480 wird gebeten)

Verlängerte Öffnungszeiten zum Puppenfestival:
Donnerstag, 13.05.10 – Samstag, 15.05.10
von 10.00 – 20.00 Uhr

Tour Panorama in Coburg – ein landschaftliches Highlight

Pünktlich zum 1. Mai 2010 wird im Schaukasten am Bahnhof zwischen ZOB und Bahnhofsvorplatz in Coburg eine neue Fahrradtour vorgestellt.

Die Tour Panorama führt durch eine landschaftlich reizvolle Umgebung und weist eine abwechslungsreiche, aber nicht zu anspruchsvolle Streckenführung auf. Die Tour ist 36 km lang und überbrückt 290 Höhenmeter.

Die Tour führt von Coburg aus durch zum Teil urige fränkische Ortschaften des Coburger Landes ins Obere Maintal nach Lichtenfels und ist gut geeignet für eine 1.-Mai-Radtour.

Über Ketschendorf, Creidlitz und Niederfüllbach führt der Weg zunächst nach Meschenbach. Hier verlässt die Route das Tal der Itz und zweigt nach Weißenbrunn am Forst ab und verläuft dann über Obersiemau und Buch am Forst durch den Lichtenfelser Forst bis Lichtenfels. Die Lichtenfelser Innenstadt bietet dann verschiedene Einkehrmöglichkeiten.

Von dort aus geht es durch das Untere Tor in Richtung Grundfeld und Reuendorf. Kloster Banz, die Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen und der Staffelberg rücken hier in den Blickpunkt.

Die Tour verläuft dann bei Hausen über den Main und über Stetten und Tiefenroth nach Untersiemau. In Birkach am Forst lohnt ein kleiner Abstecher zum örtlichen Gasthaus. In Untersiemau finden sich mit dem Wasserschloss und dem Oberen Schloss zwei sehenswerte Fotomotive.
Von Untersiemau führt der Weg wieder nach Meschenbach, wo sich der Rundweg der Tour schließt.

Mehr Informationen zu dieser und fünf weiteren Touren finden sich im Internet unter www.coburg-tourist.de. Das Kartenset zu den Touren oder die einzelnen Touren sind in der Touristinfo in der Herrngasse zu erhalten.

Coburger Wirtschaftsgespräch 2010

Die Wirtschaftsförderungen von Stadt und Landkreis Coburg laden am Donnerstag, dem 6. Mai 2010, um 18:00 Uhr, in der Designwerkstatt Coburg, Am Hofbräuhaus 1,96450 Coburg zum 4. Coburger Wirtschaftsgespräch 2010 ein.

Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es, aktuelle Unternehmens- und Zukunftsthemen aufzugreifen und praxisgerecht von Unternehmern für Unternehmer vorzustellen.

Das Thema des diesjährigen Wirtschaftsgesprächs „Lifecycle Management“ basiert auf den Ergebnissen der im Januar durchgeführten Unternehmensbefragung.

Hier wurde der Themenbereich Demografie / Entwicklung der Belegschaft von den rückmeldenden Unternehmern aus der Region als besonders interessant und wichtig erachtet.

Als Referenten konnten Norbert Langer stellvertretender Leiter der Festo Didactic GmbH & Co. KG und Projektleiter „Lifecycle Management“ gewonnen werden.

Die Festo AG, Esslingen, ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Automatisierungstechnik und Weltmarkführer in der industriellen Aus- und Weiterbildung.

Öffnungszeiten der Stadtverwaltung Coburg über Ostern

Ostern steht vor der Tür. Aus diesem Grund bleiben das Bürgerbüro und die Stadtbücherei der Stadtverwaltung am Ostersamstag, dem 3. April 2010, geschlossen.

Am Dienstag, dem 6. April 2010, stehen alle Ämter und Dienststellen wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung.

Stille Tage an Ostern. Was ist verboten? Die Rechtslage an Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag

Die Stillen Tage an Ostern stehen wieder vor der Tür. Das Ordnungsamt Coburg informiert deshalb über die aktuelle Rechtslage am Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag:

Verboten sind:
1. Am Gründonnerstag, 01. April 2010 und am Karsamstag, 03. April 2010, jeweils von Mitternacht zu Mitternacht
• die Veranstaltung öffentlicher Tanzvergnügen,
• alle anderen, der Unterhaltung dienenden öffentlichen Veranstaltungen, sofern bei ihnen nicht der diesem Tage entsprechende ernste Charakter gewahrt ist,
• Öffnung und Betrieb von Spielhallen.

2. Am Karfreitag, 02. April 2010, von Mitternacht zu Mitternacht
• die Veranstaltung sportlicher und turnerischer Wettkämpfe, auch außerhalb der ortsüblichen Zeit des Hauptgottesdienstes,
• die Veranstaltung öffentlicher Tanzvergnügen,
• alle anderen der Unterhaltung dienenden öffentlichen Veranstaltungen, sofern bei ihnen nicht der diesem Tage entsprechende ernste Charakter gewahrt ist,
• musikalische Darbietungen jeder Art in Räumen mit Schankbetrieb,
• Öffnung und Betrieb von Spielhallen und (Spiel-) Sporthallen.

Außerdem sind in Coburg an Stillen Tagen (wie an allen normalen Sonntagen) von 7.00 Uhr bis 11.00 Uhr untersagt:
1. alle vermeidbaren lärmerzeugenden Handlungen in der Nähe von Kirchen und sonstigen zu gottesdienstähnlichen Zwecken dienenden Räumen und Gebäuden, soweit diese Handlungen geeignet sind, den Gottesdienst zu stören.

2. öffentliche Unterhaltungsveranstaltungen; erlaubt sind jedoch Sportveranstaltungen und die herkömmlicherweise in dieser Zeit stattfindenden Veranstaltungen der Kunst, Wissenschaft oder Volksbildung, soweit sie nicht unter Nummer 1 fallen.

3. Treibjagden

Verbrennen von Gartenabfällen in Coburgs bebauten Wohngebieten verboten

Ab sofort dürfen in bebauten Wohngebieten keine Gartenabfälle mehr verbrannt werden. Auf diese neue Rechtslage weist die Stadt Coburg in einer Pressemitteilung vom 14. März 2010 hin. Grillfeuer oder Feuerkörbe fallen nicht unter dieses Verbot.

Alle Gartenabfälle können sauber entsorgt werden im Wertstoffhof Bamberger Straße, auf der Deponie Brandensteinsebene oder durch CEB-Abholung direkt am eigenen Garten (Terminvereinbarung unter Coburg.749-5555).

Der CEB holt außerdem ab 28.3. wieder jeden Montag Grüngut ab in den Stadtteilen Creidlitz, Scheuerfeld, Beiersdorf, Neuses, Bertelsdorf sowie am Heimatring und in der Sonnenleite.

In Gärten, die außerhalb bebauter Wohngebiete liegen, dürfen Gartenabfälle zwar noch verbrannt werden. Dies gilt jedoch nur werktags (Montag bis Samstag) von 8 bis 18 Uhr

Bei allen Feuern müssen Gefahren, Rauchbelästigungen und jedes Übergreifen über die Verbrennungsstelle hinaus konsequent verhindert werden.

Besteht Unsicherheit darüber, ob ein Garten innerhalb oder außerhalb eines bebauten Wohngebiets liegt, erteilt das Ordnungsamt (Tel. Coburg.89-1322) dazu weitere Auskünfte.

Verkaufsoffener Sonntag am 21. März 2010 in Coburg. Eröffnung des Brunnenmarktes

Farbenfroh, frühlingsfrisch und hoffentlich frostfrei wird es am 21. März 2010 in der Coburger Innenstadt.

Mit der Eröffnung des Brunnenmarktes inklusive Automeile und verkaufsoffenem Sonntag startet das Stadtmarketing der Stadt Coburg zusammen mit vielen Innenstadthändlern in die Open-Air-Saison 2010.

Martina Knauf vom Modehaus Martina freut sich auf viele Kunden am verkaufsoffenen Sonntag (Foto: Presseamt Stadt Coburg)

Die Vorbereitungen dazu laufen auf Hochtouren und das Citymanagement hat bereits fleißig Flyer und Plakate im innerstädtischen Handel verteilt. Jeder, der Nachschub benötigt oder noch keine Werbematerialen erhalten hat, kann sich gerne an das Stadtmarketing in der Herrngasse 4, Tel. 09561-89-2338 wenden und sich entsprechend mit Werbung eindecken.

Nach Herzenslust Bummeln und Einkaufen
Am verkaufsoffenen Sonntag öffnen die Geschäfte in der gesamten Innenstadt von 13 bis 18 Uhr. Pünktlich zum Start in den Frühling bietet sich die Gelegenheit, gemütlich am Sonntag mit Familie und Freunden in den Geschäften nach den Mode-Trends 2010 Ausschau zu halten.

Die neuesten Kollektionen hängen in den Regalen, stylische Accessoires wie Sonnenbrillen, Taschen, aber auch Schuhe in allen Formen und Farben sind ein Muss für die kommende Frühlings-Saison.
Alle Autofans kommen außerdem bei einer der größten Autoschauen der Region auf Ihre Kosten und auf ein Neues wird Einkaufen in Coburg zu einem Erlebnis.

Radtour in Coburg über Neuses und Meeder nach Bad Rodach und zur ThermeNatur

Der erste Radtourenvorschlag des Jahres, der am Schaukasten am Bahnhof gezeigt wird, ist die Wellnesstour.

Die Tour führt über Neuses und Meeder nach Bad Rodach und zur ThermeNatur. Die Rückfahrt führt über Gauerstadt und den Callenberger Forst nach Weidach und zurück nach Coburg.

Zum Auftakt der Radsaison in diesem Frühjahr ist bewusst eine Strecke mit relativ geringen Höhenunterschieden gewählt worden. Auf der 38,4 km langen Tour werden nur rund 240 Höhenmeter erreicht.

Die Strecke ist überwiegend auf Asphalt und Schotterwegen geführt und ist für die gesamte Familie geeignet. Die Rückfahrt ab Bad Rodach kann auch mit dem Zug erfolgen.

Verschiedene sehenswerte Zwischenhalte bieten sich an, in Neuses zum Beispiel ein Abstecher zur Gedenkstätte für Friedrich Rückert, in Meeder ins Friedensmuseum und in Bad Rodach schließlich die ThermeNatur.

Und damit die erste Radtour des Jahres auch gut läuft, sollte das Fahrrad zuvor einem Check unterzogen werden. Wer im Winter viel gefahren ist, sollte das Rad vom Salz befreien, die Bremsen- und Schaltzüge überprüfen und alle wichtigen Stellen nachölen.
Aber auch wer den Winter über nicht gefahren ist, sollte das Rad auf einen verkehrssicheren Zustand überprüfen.

Damit nicht nur das Rad gut geölt ist, bietet die Wellnesstour verschiedene Einkehrmöglichkeiten. Ob in Meeder, Großwalbur, Bad Rodach, Gauerstadt oder Weidach – wie der Name schon sagt: Die Wellnesstour hat viel zu bieten.

Mehr Informationen über die Radregion Coburg und weitere Routen gibt es im Internet unter www.coburg-tourist.de. Die Karten zu den Themenrouten sind im TC in der Herrngasse einzeln oder als Set erhältlich.

Mitternachtssport und Shuttle-Bus in Coburg

Am Freitag, dem 19. Februar 2010, findet der Mitternachtssport des Arbeitskreises „Sport und Fun“ statt. Die Angerturnhalle steht Jugendlichen ab 14 Jahren von 21:30 Uhr bis 1 Uhr offen.

Damit nach dem Sport alle sicher nach Hause kommen, bietet der Arbeitskreis einen kostenlosen Bus-Shuttle an. Ab 23:30 Uhr werden die Besucher des Mitternachtssports im 20-Minuten-Takt in die Stadtteile gebracht, in denen sie wohnen.

Fasching und Öffnungszeiten der Stadtverwaltung in Coburg

Die Stadtverwaltung Coburg schließt am Faschingsdienstag, dem 16. Februar 2010, um 12 Uhr ihre Pforten.

Auch das Bürgerbüro hat ab Mittag geschlossen. Das Kongresshaus Rosengarten ist von 8 Uhr bis 13 Uhr geöffnet. Die Stadtbücherei und das Coburger Puppenmuseum bleiben ganztägig zu. Auch telefonisch sind die Mitarbeiter nicht erreichbar.

Ab Aschermittwoch, dem 17. Februar 2010, sind alle Dienststellen wieder wie üblich besetzt.

Am Rosenmontag, dem 15. Februar 2010, herrscht regulärer Dienstbetrieb.