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Wie viele Deutsche hören Musik auf dem PC, mit MP3-Player und auf dem Handy?

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Fast jeder Dritte Deutsche hört Musik mit dem PC. Dies ergab eine repräsentative Studie im Auftrag des Branchenverbands Bitkom.

Quer durch alle Altersklassen hören ähnlich viele Musik auf dem MP3-Player oder dem Handy.

Bei jungen Deutschen unter 30 Jahren nutzen sogar 80 Prozent dafür einen MP3-Player und knapp die Hälfte (46 Prozent) ihr Handy oder ihren Computer.

Der Markt für vernetzbare IT-, Telekommunikations- und Unterhaltungselektronik-Geräte entwickelt sich weiter sehr dynamisch.

Das Marktvolumen beträgt im Jahr 2011 16 Milliarden Euro. Dies entspricht einer Steigerung von fast 28 Prozent gegenüber 2010.

Dabei sind Fernseher, Computer und Smartphones nicht die einzigen vernetzbaren Geräte im privaten Haushalt.

Auch Elektrogroßgeräte oder die Heizung werden bald standardmäßig mit einem Netzanschluss ausgestattet sein.


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Notebooks und mobile Effizienz. Acer TravelMate 7750 und 5760

Ahrensburg, 28. Juni 2011 – Die neuen Modelle der Serien Acer TravelMate 7750 und 5760 wurden dafür konzipiert, die Anforderungen von Unternehmen sowie Small- und Home-Office-Nutzern zu erfüllen.

In der Entwicklung wurde daher auf eine sorgfältige Abstimmung aller Details geachtet, um so eine optimale Benutzererfahrung für alltägliche Business-Anwendungen zu ermöglichen – sei es im Einsatz als Desktop-Ersatz oder für unterwegs.

Im Ergebnis setzen die neuen Acer TravelMate Notebooks 7750 und 5760 im ansprechenden und praktischen Design neue Maßstäbe in Sachen Effizienz, Zuverlässigkeit und Multitasking-Leistung.

Die neuen Acer Notebooks sind ab sofort zu einem unverbindlich empfohlenen Endkundenpreis ab 699,- Euro (Acer TravelMate 7750) und ab 559,- Euro (Acer TravelMate 5760) inklusive Mehrwertsteuer im Handel erhältlich.

Mit dem Chipsatz Intel® HM65 Express für intelligente Leistung profitieren die neuen Acer Geräte von den Vorzügen der Intel® Core™ Prozessorfamilie der zweiten Generation.

Die Prozessoren, die über integrierte Lösungen zur Verbesserung der Multimedia-Leistung verfügen, passen sich den individuellen Bedürfnissen des Benutzers an und sind so auch anspruchsvollsten Anwendungen bei gleichzeitiger Senkung des Energieverbrauchs mühelos gewachsen.

Da gerade auch geschäftliche Anwendungen zunehmend auf hohe Leistung angewiesen sind, wurden die neuen Modelle mit einer überragenden Grafik ausgestattet, die für schärfere Bilder, mehr Farbenreichtum und lebensechte Eindrücke bei der Medienwiedergabe in High-Definition Video oder Audio sorgt.

Für optimierte und erheblich verbesserte Multimedia-Leistungen und beschleunigte Grafikanwendungen sind die neuen Acer TravelMate Notebooks 7750 und 5760 wahlweise mit integrierter HD-Grafik oder den dezidierten Grafiklösungen AMD RadeonTM HD 6650M (TravelMate 7750) bzw. NVDIA® GeForce® GT 540M/520M mit NVIDIA OptimusTM-Lösung und simultaner Multi-Monitor Unterstützung (TravelMate 5760) erhältlich.

Und was ist mit dem Schutz der Daten?

Der Schutz persönlicher und geschäftlicher Daten ist eines der wichtigsten Ziele von Acer bei der Entwicklung neuer, professioneller Notebooks. Die Modelle der Serien Acer TravelMate 7750 und 5760 sind daher mit zuverlässigen Sicherheitslösungen ausgestattet.

Pre-Boot Authentication mit BIOS/HDD Kennwort schützt die Notebooks vor unerwünschten Zugriffen.

Die Sicherung mit einem BIOS-Passwort verhindert zudem ein nicht autorisiertes Hochfahren des Systems, während die HDD-Kennung zusätzliche Sicherheit bietet, falls die Festplatte aus dem Computer entfernt werden sollte.

Des Weiteren verfügen die neuen Acer TravelMate Notebooks 7750 und 5760 über die Intel Anti-Theft Technologie sowie Absolute Data Protection (ADP) von Absolute Software.

Die eingebaute Lösung ermöglicht hierbei die Sperrung des Notebooks per Fernzugriff bei Verlust oder Diebstahl.

Während dieser Zeit ist das Notebook nicht betriebsbereit und der Zugriff auf verschlüsselte Daten nicht möglich. Findet das Notebook den Weg zurück zum Besitzer, kann die Sperre jederzeit problemlos wieder aufgehoben werden. Die Anti-Diebstahl-Software ermöglicht darüber hinaus jederzeit die Ortung des Gerätes.

Ein weiteres Sicherheitsmerkmal bietet der Acer Backup/eRecovery Manager zur Sicherung von wertvollen Daten und Medienbibliotheken, der verlorene Dateien im Handumdrehen wieder herstellt.

Mit Wake-on-LAN, das ein Einschalten des Computers über das Netzwerk ermöglicht, stehen ferner komfortable Fernwartungs-Optionen zur Verfügung.

Nahezu jeder Aufgabe gewachsen

Verfügbar mit Bildschirmdiagonalen von 43,94 cm (17,3 Zoll) beim Acer TravelMate 7750 und 39,6 cm (15,6 Zoll) beim Acer TravelMate 5760 jeweils im Seitenverhältnis 16:9, sind die neuen Geräte mit einem entspiegelten High-Brightness-Panel inklusive LED-Hintergrundbeleuchtung ausgestattet.

Die ebenfalls neue Acer FineTouch Tastatur mit vergrößertem Anschlagsabstand sorgt zudem für komfortables Schreiben.

Für ausreichend Speicherplatz ist mit einer großzügig bemessenen Festplatte gesorgt, die über bis zu 750 GB Speicherkapazität verfügt. Das TravelMate 7750 bietet zudem die Möglichkeit, zwei Festplatten zu integrieren.

Das DVD-Super Multi Double Layer-Laufwerk und der integrierte Multi-in-1 Card Reader, der die gängigen Formate unterstützt, vereinfachen den Datenaustausch und bieten dazu erweiterte Speichermöglichkeiten. Auch führt ein DDR3 Arbeitsspeicher von bis zu 8 GB zu einem erheblich größeren Datenfluss für schnelleres Multitasking und geringeren Energieverbrauch.

Als zuverlässige Begleiter für tägliche Aufgaben sind die Acer Notebooks TravelMate 7750 und 5760 mit einer ganzen Reihe an Verbindungsmöglichkeiten ausgestattet: Gigabit Ethernet für ultraschnelle Kabelverbindungen, WiFi® Netzwerkverbindung mit Unterstützung für Acer SignalUp™ mit Nplify™ Wireless-Technologie sowie optionalem Bluetooth® 3.0.

Mit der Acer Video Conference Lösung, welche die HD-Webcam, ein integriertes Mikrofon und die Software Acer Video Conference Manager enthält, bleibt der Benutzer in Verbindung zu seinen Geschäftspartnern und kann zudem schnell und einfach Videokonferenzen starten.

Hohe Verlässlichkeit bei Zuverlässigkeitstests bewiesen

Alle Acer TravelMate-Notebooks haben eine hohe Anzahl von Zuverlässigkeitstests durchlaufen und entsprechen daher selbst strengsten Industriestandards. Zusätzlich bieten sie mit Energy Star® 5.0-Konformität in Verbindung mit einer EPEAT® Silver Qualifikation besonders hohe Energieeffizienz und eine längere Batterie-Lebensdauer.

Alle Acer TravelMate Notebooks werden mit zwei Jahren Garantie inklusive einjähriger internationaler Garantie (International Travellers Warranty – ITW) ausgeliefert, die mit dem Service Acer Advantage auf drei Jahre verlängert und auch auf selbstverschuldete Beschädigungen des Notebooks erweitert werden kann.

Irgendwie ist doch alles egal. Selbst der Datenschutz…?

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Jedem siebten deutschen Internetnutzer ist der Schutz seiner Daten im Web offenbar egal. Das ergab die Studie “Datenschutz im Internet” des Meinungsforschungsinstituts Aris für den Hightech-Verband Bitkom.

Auf der anderen Seite verzichtet jeder Sechste aus Sicherheitsgründen komplett auf Online-Transaktionen.

“Zahlreiche Internet-Nutzer haben eine Schwarz-Weiß-Sicht auf die Datensicherheit im Internet. Eine vernünftige Balance zwischen Chancen und Risiken müssen viele erst noch finden. Dabei sollten Politik, Wirtschaft und Verbraucherschützer helfen”, sagte Bitkom-Präsident Dieter Kempf.

Der hohe Anteil extremer Nutzertypen zeige, wie wichtig Bewusstseinsbildung und Aufklärung bei Internet- und Datensicherheit ist.

Laut der Studie fehlen fast der Hälfte (47 Prozent) der Internet-Nutzer Informationen, was sie selbst für den Schutz ihrer Daten im Internet tun können.

Nur 40 Prozent aller User glauben, ihre persönlichen Daten seien im Web grundsätzlich sicher.

55 Prozent sind hingegen skeptisch. Dazu gehören insbesondere die jugendlichen Surfer sowie User mit hohem formalem Bildungsabschluss.

Fast 40 Prozent aller Internet-Nutzer senden deshalb vertrauliche Informationen und Dokumente per Post statt per Mail.

Gut jeder Vierte (28 Prozent) verzichtet aus Sicherheitsgründen auf Online-Banking, jeder achte (13 Prozent) auf Mitgliedschaften in sozialen Netzwerken.

Die meisten Internet-Nutzer sprechen sich für eine stärkere Vorbeugung und Verfolgung von Straftaten im Web aus.

Vier von fünf wünschen sich im Internet mehr Schutz vom Staat, insbesondere gegen Terror und Straftaten.

Statt DSL oder Kabel? LTE von Vodafone in D’dorf und Krefeld

Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Vodafone-Deutschland will in der zweiten Jahreshälfte erstmals die neue Mobilfunktechnik LTE (“Long-Term-Evolution”) in Städten anbieten.

Start-Orte werden Düsseldorf und die Nachbarstadt Krefeld sein, das Angebot solle mit “nicht über 30 Euro” genau so viel kosten, wie DSL oder Kabel im Monat. Das erklärt Vodafone-Chef Friedrich Joussen in einem Interview der “Rheinischen Post” (Dienstagsausgabe vom 28. Juni 2011).

Ziel sei es, “schnell Tausende Kunden” für LTE statt eines Festnetzanschlusses zu gewinnen, sagte Joussen, schließlich sei die neue Technik deutlich schneller als DSL.

Kunden ,die einen LTE-Vertrag auch für mobiles Surfen nutzen, sollten allerdings etwas mehr zahlen als diejenigen, die LTE nur zu Hause nutzen, berichtet die Zeitung weiter.

Islamisten wollen unsere Demokratie vernichten.Warnung vom Verfassungsschutz: Zentrales Medium für Extremisten ist das Internet. Verteidigen wir unsere Menscherechte?

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Internet hat sich laut Verfassungsschutz zum zentralen Medium für Extremisten entwickelt und wird zunehmend für Attacken auf die Wirtschaft und die Bundesregierung genutzt. Das geht aus dem bislang unveröffentlichten Verfassungsschutzbericht für 2010 hervor, den Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) Anfang Juli präsentieren will.

Dschihadisten nutzten das Internet “zur Bildung ‚virtueller‘ Netzwerke”, heißt es in dem Bericht, wie das Nachrichten-Magazin “Der Spiegel” berichtet.

Als Prototyp einer virtuellen Radikalisierung gilt der Frankfurter Arid U., der Anfang März am Frankfurter Flughafen zwei US-Soldaten erschossen hatte.

Nach Ansicht der Verfassungsschützer stellt der islamistische Terrorismus noch immer die größte Gefahr dar.

“Die hohe Dichte von Anschlagshinweisen zeigt, dass die Gefährdung deutscher Interessen im In- und Ausland auf hohem Niveau fortbesteht.”

Eine “zunehmende Bedeutung” habe das Internet auch für “Angriffe auf Computersysteme von Wirtschaftsunternehmen und Regierungsstellen”.

Das Bundesamt bezichtigt Russland und China, massiv in Deutschland zu spionieren. Angestiegen ist die Zahl der Neonazis (von 5.000 auf 5.600), während es insgesamt durch die Schwäche der rechtsextremen Parteien einen leichten Rückgang der Mitgliedszahlen im rechten Bereich gegeben habe.

Allerdings registrierten die Behörden so viele rechtsextremistische Demonstrationen wie noch nie. Für die gewaltbereite Neonazi-Szene spiele rechtsextremistische Musik “eine herausragende Bedeutung”.

Im linksextremistischen Milieu verzeichnet der Verfassungsschutz einen Anstieg der Zahl gewaltbereiter Aktivisten auf 6.800 Personen. Das Jahr 2010 sei durch ein “hohes Aggressions- und Konfrontationsniveau” gekennzeichnet gewesen.

Abhören von Telefonaten im Internet

Magdeburg (dts Nachrichtenagentur) – Auch Telefonate über das Internet sollen bei Verdacht von Kapitalverbrechen und Terrorismus überwacht werden können.

Das fordert Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU), berichtet die “Mitteldeutsche Zeitung”.

Er wolle eine entsprechende Änderung des Verfassungsschutzgesetzes anstoßen, “die ich für wesentlich halte”, sagte Stahlknecht der Zeitung.

Bisher ist laut Gesetz nur das Abhören von herkömmlichen Telefonaten möglich. “Das ist eine Sicherheitslücke, das werden wir ändern”, so Stahlknecht weiter.

“Flensburg online”: Möglicherweise vielleicht auch interessant in diesem Zusammenhang für Sie: Dresdens Polizei und die Verbindungsdaten von Handys

Politik online. Warum versagen CDU und CSU im Internet?

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Unionsparteien CDU und CSU haben es bislang nicht geschafft, ihre Anhänger im Internet zu mobilisieren. Einziger Trost: Auch die SPD macht es nicht besser.

Die wahre Volkspartei im Internet sind heute die Grünen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Allensbach-Instituts im Auftrag des IT-Dienstleisters Infosys, über die die Tageszeitung “Die Welt” (Samstagausgabe vom 25. Juni 2011) berichtet.

Unter den Bürgern, die sich als “Political Net Activists” im Internet aktiv an politischen Meinungsprozessen beteiligen, fühlen sich demnach 37 Prozent der Partei Bündnis 90/Die Grünen am nächsten.

CDU/CSU kommen nur auf 25 Prozent, knapp vor der SPD mit 24 Prozent.

“Für die Koalitionsparteien ist das eine Herausforderung, ihre Sympathisanten sind im Netz unterrepräsentiert”, sagte Allensbach-Chefin Renate Köcher der “Welt”.

Insgesamt zehn Prozent der Bevölkerung gehören der Studie zufolge zu den “Political Net Activists”, die sich überdurchschnittlich stark
aus den höheren Bildungs- und Einkommensschichten rekrutieren und überwiegend männlich sind – Tendenz stark steigend.

Das politische Engagement im Internet sei aber vor allem eine Generationsfrage.

Mehr als jeder fünfte der unter 30-Jährigen zähle zu den politisch Aktiven, bei den über 60-Jährigen sei es nur jeder fünfzigste.

Wer sich im Internet politisch betätige, mache dies auch überdurchschnittlich bei Demonstrationen oder Unterschriftenaktionen.

Das spiegele sich auch in ihrer Grundeinstellung wieder: Während ein Drittel der Bevölkerung überzeugt sei, dass sich mit politischem Engagement auch etwas bewirken lasse, sei das Verhältnis bei den im Netz politisch Aktiven doppelt so hoch.

Die zunehmende Nutzung des Internets erhöhe somit den Druck auf die Politik, zumal der Wunsch nach mehr Transparenz gerade bei den Internet-Nutzern groß sei.

Deutlich wurde das bereits bei der Veröffentlichung von Geheimdokumenten aus dem Irak-Krieg und vertraulichen Berichten des amerikanischen Außenministeriums durch Wikileaks.

Fast jeder zweite Bürger begrüße die Veröffentlichungen, bei den politisch Aktiven seien es sogar zwei Drittel, schreibt die Zeitung.

Allerdings schrecke die Mehrheit davor zurück, alle politischen Informationen öffentlich zugänglich zu machen, nur gut ein Viertel der Bürger plädiere dafür.

Bei Bürgern unter 30 Jahren sei das Internet inzwischen das wichtigste Medium, wenn es darum geht, gezielt nach Informationen zu suchen.

Im Bevölkerungsdurchschnitt übernehme das Fernsehen bei 63 Prozent der Bürger immer noch die Hauptfunktion des Informationslieferanten, allerdings bereits dicht gefolgt vom Internet.

An dritter und vierter Stelle folgten Zeitungen und Zeitschriften.

Grundsätzlich gelte allerdings, dass Internetnutzer weniger Ritualen folgen und sich beispielsweise täglich die gleiche Nachrichtensendung ansehen, sondern sehr stark interessens- und ereignisgetrieben Informationen abrufen.

Geht es also nicht um die gezielte Informationen und Ereignisse, liegt das Fernsehen noch weit vorn.

Selbst in der internetaffinen jungen Generation informiert sich im Durchschnitt jeder zweite über das aktuelle Geschehen im Fernsehen, nur jeder fünfte im Internet.

Die zeitunabhängige Verfügbarkeit von Information im Internet vermindert aber das Bedürfnis, jederzeit auf allen möglichen Feldern auf dem Laufenden zu sein.

“Das Spektrum der Interessen bei den unter 30-Jährigen hat sich in den vergangenen zehn Jahren verengt”, sagt Allensbach-Chefin Köcher.

In dieser Gruppe habe sich der Anteil derjenigen stetig vermindert, der sich für Politik, Wirtschaft und kulturelle Themen interessiert und über das aktuelle Geschehen informiert sein wolle.

“Es ist heute weitaus schwerer, gerade Jüngere mit Informationen zu erreichen, die außerhalb ihres Interessensspektrums liegen”, heißt es in der Studie.

Wenn Informationsströme kaum noch zu kanalisieren sind, hat das auch Auswirkungen auf die Politik. “Es wird immer schwieriger, Meinungsbildungsprozesse zu beeinflussen”, sagte Köcher der Zeitung.

Mit einem Sitz im Fernsehrat sei das heute jedenfalls weniger denn je zu erreichen. Die Studie zeigt auch, dass der digitale Graben nicht mehr nur zwischen Onlinern und Offlinern verläuft. Vielmehr gebe es einen Teil der Bevölkerung, der immer besser informiert sei.

Und einen anderen Teil, der “mit der Informationsflut nicht mehr klarkommt und sich immer mehr auf Unterhaltung zurückzieht”.

Dieser Graben werde nicht verschwinden, sagt die Allensbach-Chefin.

Wichtig sei daher eine konsequente Medienerziehung, die bereits bei Kindern im zweiten oder dritten Schuljahr beginnen sollte. “Sonst wird es eine immer stärkere Spaltung im Informationsstand und in der Befähigung zur Meinungsbildung geben.”

Böse: Hacker-Angriff auf Spieleentwickler Electronic Arts

New York (dts Nachrichtenagentur) – Die Webseite des US-Spieleentwicklers Electronic Arts ist am Freitag, dem 24. Juni 2011, von Hackern angegriffen worden. Das bestätigte die Firma auf ihrer Internetseite.

Demnach könnten bei dem Cyberangriff Kundendaten wie Geburtsdaten, Telefonnummern und Email-Adressen gestohlen worden sein.

Bislang hat sich keine Gruppe zu dem Hacking-Angriff bekannt.

Der Cyberangriff auf Electronic Arts ist der jüngste in einer Reihe ähnlicher Vorfälle.

In der vergangenen Woche hatten Unbekannte 1,3 Millionen Kundendaten des Entwicklers Sega gestohlen.

Der größte Hackingangriff mit über 100 Millionen gestohlenen Kundendaten traf im April 2011 den Elektronikkonzern Sony.

Electronic Arts äußerte sich nicht weiter zu dem Vorfall.

Cyber-War. Angriff gegen Nato WebSite. Waren es die Islamisten?

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Eine Internetseite der Nato ist von unbekannten Hackern angegriffen worden.

Geheime Informationen habe die betroffene Webseite jedoch nicht enthalten, teilte das Militärbündnis am Donnerstag mit.

Die auf Cyber-Verbrechen spezialisierte Polizei habe die Nato darauf aufmerksam gemacht, dass es im E-Bookshop des Bündnisses Hinweise auf Datenmissbrauch gebe. Der Zugriff auf die Seite sei indes gesperrt worden.

Die betroffenen Nutzer seien zudem über die Situation informiert worden, so das Militärbündnis.

Es ist Krieg. Wie viele Firmen in Europa sind Opfer von Cyber-Angriffen?

München (dts Nachrichtenagentur) – Etwa 84 Prozent aller Unternehmen in Deutschland, Frankreich und Großbritannien sind im letzten Jahr mindestens ein Mal Opfer von Cyber-Security-Verletzungen geworden. Das ist das Ergebnis einer Studie des Ponemon Instituts unter IT-Sicherheitsverantwortlichen.

Rund 49 Prozent der Befragten stellten zwei oder mehr Vorfälle von Sicherheitsverletzungen in den vergangenen 12 Monaten fest und 44 Prozent gaben an, dass genau diese Verletzungen ihr Unternehmen mindestens 250.000 Euro im Hinblick auf Bargeldauslagen, Unterbrechungen im Unternehmensablauf, Umsatzverluste, interne Aufwendungen, zusätzlicher Arbeitskraft oder andere Ausgaben gekostet hätten.

Die Cyber-Angriffe sind eindeutig auf dem Vormarsch.

31 Prozent der Befragten stellten in den letzten 12 Monaten einen signifikanten Anstieg in der Häufigkeit der Übergriffe fest und 76 Prozent bezeichneten sie als schwerwiegender, schwieriger festzustellen und einzudämmen.

Wie viele Schüler nutzen Computer im Unterricht?

Berlin (dts Nachrichtenagentur, 18.11.10) – Der regelmäßige Einsatz von Computer und Internet im Unterricht ist immer noch eine Ausnahme in deutschen Schulen. Das ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom unter 500 Schülerinnen und Schülern von 14 bis 19 Jahren.

Danach kommt der PC bei 43 Prozent aller Schüler im Unterricht entweder gar nicht oder seltener als einmal pro Woche zum Einsatz.

Erst 15 Prozent aller Schüler nutzen den Computer täglich in der Schule, 41 Prozent mindestens einmal pro Woche.

Nach den Ergebnissen der Umfrage wünschen sich 84 Prozent der Schüler, dass elektronische Medien verstärkt im Unterricht eingesetzt werden.

92 Prozent sagen, dass neue Medien Schulstunden interessanter machen und 79 Prozent, dass sie zum besseren Verständnis der Lehrinhalte beitragen.

Gleichzeitig sagen zwei Drittel der Schüler, dass ihre Lehrer besser für die Verwendung neuer Medien im Unterricht geschult werden sollten.

Fast die Hälfte (44 Prozent) meint, dass viele Lehrer einfach keine Lust hätten, Computer und Internet im Unterricht einzusetzen.

Frauen über 40 bei Facebook

London (dts Nachrichtenagentur) – Frauen über 40 haben bis zu viermal so viele Freunde in dem sozialen Netzwerk Facebook als ihre Kinder.

Das zeigt das Ergebnis einer Umfrage auf der Internetseite der britischen Zeitung “The Daily Telegraph”, an der 2.000 Facebook-Nutzer teilnahmen.

Die Umfrage ergab, dass Mütter die Freunde ihrer Kinder und sogar deren Eltern zu ihren Kontakten hinzufügen, um möglichst viele Freunde in ihrer Liste zu sammeln.

“Kinder und Jugendliche neigen eher dazu, in ihrer eigenen Altersgruppe zu bleiben”, so Tammi Williams, die die Umfrage durchführte.

Die größte Gruppe der Facebook-User seien jene, die Gemeinschaftsgefühl in dem sozialen Netzwerk sehen und es genießen, mit zu verfolgen was ihre Freunde erleben und denken.

Weiterhin sei der Umfrage zufolge das Kennenlernen von anderen Kulturen für viele Nutzer interessant, sowie verschiedene kleine Spiele auf der Internetseite von Facebook, bei denen man virtuelle Geschenke an seine Freunde verschicken kann.

Bei Facebook sind weltweit 600 Millionen Menschen registriert.