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Wie sicher sind Passwörter? Oder: Wie schlau und vorsichtig sind die PC-Benutzer?

Berlin (dts Nachrichtenagentur, 3.6.10) – Die Deutschen gehen recht freizügig mit ihren Passwörtern um.

Einer Forsa-Umfrage für den Branchenverband Bitkom zufolge geben 37 Prozent der Befragten private Passwörter etwa für ihren PC oder Internet-Seiten an andere weiter.

Auch am Arbeitsplatz vertraut jeder Dritte berufliche Passwörter anderen Personen an.

Passwörter sollten “nur in Ausnahmesituationen weitergegeben werden”, mahnte Bitkom-Präsidiumsmitglied Dieter Kempf.

“Grundsätzlich empfehlen wir größtmögliche Zurückhaltung.”

Bei 27 Prozent der Befragten kennt der Lebenspartner ein oder mehrere Passwörter.

Neun Prozent vertrauen engen Verwandten, drei Prozent der Befragten ihren Freunden und Bekannten.

Dabei sind Ostdeutsche etwas misstrauischer als Westdeutsche: 22 Prozent (Westdeutsche: 28 Prozent) geben ihre Passwörter an den Partner weiter, nur sechs Prozent an Verwandte (Westdeutsche: zehn Prozent).

75 Prozent der Ostdeutschen vertrauen niemandem ihr Passwort an, bei den Westdeutschen sind es nur 60 Prozent.


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Finger (und Augen) weg von der Pornografie

London (dts Nachrichtenagentur) – Gut ein Viertel der britischen Männer zwischen 18 und 24 Jahren ist offenbar besorgt über die Menge an Pornos, die sie sich im Internet anschauen. Dies ergab eine Online-Umfrage der Portman Clinic in London.

Acht von zehn Männern gaben dabei an, schon einmal einen Internet-Porno geschaut zu haben, während dieser Wert bei den Frauen nur bei knapp einem Drittel lag.

Der durchschnittliche Mann verbrachte dabei pro Woche gut zwei Stunden mit dem Anschauen pornographischer Filme.

Vier Prozent der befragten Männer gaben sogar an, mehr als zehn Stunden pro Woche auf Porno-Seiten zu surfen.

Bei mehr als zehn Wochenstunden gehen Ärzte in der Regel von einem Suchtverhalten aus.

Die Studie zeigt zudem, dass das Schauen von übermäßig vielen Pornos nicht glücklich macht. Vielmehr traten bei diesen Personen verhältnismäßig oft Probleme in den Beziehungen auf.

“Flensburg online”: Ach, so ein bißchen gucken, das schadet doch nicht – flüstert der Teufel einem ein. Gar nicht erst anfangen! Oder mit einem klaren Nein! sich zukünftig dagegen wehren.
Keine Kraft, sich der Porno-Sucht zu erwehren? Bitten Sie Jesus um Hilfe und Kraft! Wann und wo? Morgens zum Beispiel in einem Morgengebet.

Wie viele Deutsche kaufen Möbel und Wohnung-Einrichtung online im Internet?

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Über acht Millionen Deutsche kaufen Möbel und Einrichtungsgegenstände inzwischen lieber online als im Möbelhaus.

Das entspricht jedem siebten Internetnutzer, wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Aris im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom ergeben hat.

Dabei ist der Einkauf von Möbeln und Einrichtungsgegenständen über das Internet nicht auf junge Erwachsene beschränkt.

Es dominieren die 30- bis 49-Jährigen. Jeder fünfte in dieser Altersgruppe hat bereits online Möbel bestellt, aber auch jeder siebte über 50.

Bei den unter 30-Jährigen sind es lediglich elf Prozent.

Männer bestellen Möbel etwas häufiger (17 Prozent) online als Frauen (14 Prozent).

• Flensburg online: siehe vielleicht auch Möbel in Flensburg aus unserem Branchenbuch “Flensburg von A-Z”

Datenschutz und Daten-Deal zwischen Facebook und Amazon

Palo Alto/ Seattle (dts Nachrichtenagentur) – Eine Vereinbarung des sozialen Netzwerkes Facebook mit dem Internetversandhaus Amazon gefährdet nach Meinung der Zeitschrift “Computerbild” den Datenschutz.

Der Shopping-Riese Amazon kenne den Geschmack vieler Facebook-Mitglieder, obwohl diese noch nie bei Amazon eingekauft haben, so die Zeitschrift. Laut Facebook betreffe das nur US-Nutzer.

Wie “Computerbild” nun einem Test herausgefunden haben will, sind jedoch auch deutsche Facebook-Nutzer betroffen.

Facebook-Userin vor Monitor [Foto: dts Nachrichtenagentur]

Amazon habe einen Daten-Deal mit dem weltgrößten sozialen Netzwerk geschlossen. Seitdem erscheint auf der US-Seite von Amazon die Schaltfläche “Connect with Facebook”, also “mit Facebook verknüpfen”.

Angepriesen werde es wahrheitsgetreu mit besseren Empfehlungen für den Kunden, aber auch mit Geschenkvorschlägen für Facebook-Freunde – passend zu deren im Netzwerk angegebenen Interessen.

Klickt ein Nutzer auf die “Connect”-Schaltfläche, öffnet sich sein Facebook-Konto, so “Computerbild”. Nach einem weiteren Klick leite ein Mini-Programm (App) nicht nur die eigenen Profildaten, sondern auch die aller Facebook-Freunde an Amazon weiter – allerdings, ohne die Freunde darüber zu informieren.

Zu den Daten gehören Name, Geburtsdatum, Wohnort und Fotos sowie Informationen zu Hobbys, Lieblingsfilmen und -büchern.

Außerdem alle Pinnwand-Einträge sowie Facebook-Aktivitäten, an denen Nutzer über den “Gefällt mir”-Button Interesse bekundet haben.

Viele Facebook-Nutzer wissen nicht, dass eine Weitergabe ihrer Daten ohne ihre Einwilligung möglich ist – auch wenn sie die Ansicht ihrer Profildaten auf Freunde beschränkt und ein hohes Datenschutz-Niveau festgelegt haben.

Aber weder Facebook noch Amazon informieren ihre Kunden darüber, beklagt die Zeitschrift.

Sind die Daten erst einmal bei Amazon, lassen sie sich offenbar nicht mehr zurückholen.

Facebook betont, dass es sich bislang nur um die Profile US-amerikanischer Nutzer handelt. Die sei nicht richtig, denn jeder, der bei Amazon.com einkaufe, könne den Datentausch mit Facebook auslösen.

Der Hamburger Datenschutzbeauftragte, Johannes Caspar sagte zu dem Sachverhalt: “Das Zusammenführen der Daten beider Konzerne birgt erhebliche Risiken.”

Fernsehen nicht mehr das wichtigste Medium für Jugendliche. Lieber Internet

London (dts Nachrichtenagentur) – Laut einer Studie vermissen junge Menschen ihr Mobiltelefon und das Internet mehr, als das Fernsehen.

Wie eine englische Studie zeigt, wird das Fernsehen von den 16- bis 24-Jährigen erstmals nicht als wichtigstes Medium genannt.

Rund 28 Prozent der Befragten gaben an, ihr Mobiltelefon nicht entbehren zu können.

Weitere 26 Prozent sagten das im Hinblick auf das Internet.

Nur 23 Prozent könnten nicht ohne Fernsehen leben.

Gleichzeitig stieg die Online-Aktivität unter den Jugendlichen im letzten Jahr.

So nutzt etwa ein Fünftel der fünf- bis 15-Jährigen ein Smartphone.

Die Ergebnisse der Studie belegen nach Expertenansicht die wachsende Bedeutung des Internets im täglichen Leben.

Manchester United, Justin Bieber und die Bibel bei Facebook

Stuttgart, 18. April 2011. Justin Bieber und Manchester United hatten das Nachsehen: „The Bible“ war Anfang April 2011 die Seite mit den meisten Aktivitäten im sozialen Netzwerk Facebook.

Mit 905.125 Aktionen wies „The Bible“ in einer Woche rund 33.000 Beiträge oder Klicks mehr auf als die Seite des Teenie-Idols und 273.000 mehr als die Seite des europäischen Spitzenklubs. Dies teilte die Deutsche Bibelgesellschaft (DBG) in Stuttgart mit.

„Absolut unglaublich“ fand der Gründer der Facebook-Seite Mark Brown die Nachricht vom Top-Platz. Der Australier dankt allen, die dabei geholfen haben und hofft auf weitere Fans für die Verbreitung der Bibel.

Brown ist ehemaliger Generalsekretär der Bibelgesellschaft Neuseelands und verantwortet die Netzwerk-Seite gemeinsam mit dem Weltverband der Bibelgesellschaften (United Bible Societies, UBS).

Zur UBS zählen 146 nationale Bibelgesellschaf­ten, darunter auch die Deutsche Bibelgesellschaft.

„The Bible“ hat inzwischen rund 6,7 Millionen Fans beim sozialen Netzwerk Facebook.

„Der Erfolg von ,The Bible‘ zeigt, wie wichtig das Engagement für die Bibel in den sozialen Netzwerken des Internets ist“, betont DBG-Generalsekretär Pfarrer Klaus Sturm.

Die vielen Aktivitäten zeigten die hohe Identifikation der Nutzerinnen und Nutzer mit diesem Angebot.

Für die Bibelgesellschaften sei es unverzichtbar, die Heilige Schrift in allen Medien zugänglich zu machen.

Die DBG ist mit einer eigenen Fan-Seite und einer Seite für die Basisbibel in Facebook aktiv.

„Der wachsende Zuspruch ermutigt uns“, sagt Generalsekre­tär Sturm. Vor kurzem begrüßte man beim BasisBibel-Angebot den 2.000. Fan.

Die BasisBibel ist die Übersetzung der Bibelgesellschaft für eine neue Generation, für die die Aufnahme von Inhalten in den digitalen Medien bestimmend geworden ist.

Die Übersetzung setzt auf eine kurze, prägnante Sprache und weiterführende Angebote im Internet.

Internet: www.facebook.com/TheBible
www.facebook.com/basisbibel.de

• Flensburg online: Tägliche Bibelworte bei “Flensburg online”
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Schnelles Internet (bis 100 Megabit) kommt nach Barlo

Mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde können Barloer zukünftig im Internet surfen. Möglich wird dies durch eine neue Breitbandanbindung.

Am Dienstag, dem 19. April 2011, wurde hierzu in Barlo der sogenannte Point of Presence (PoP) vom Kran gelassen. Vertreter von Initiatoren sowie Investoren trafen sich vor Ort zu einer kleinen Feierstunde.

Der PoP, ein 22 Tonnen schweres Bauwerk aus rotem Backstein, ist für das schnelle Internet in Barlo Ausgangspunkt und Grundvoraussetzung zugleich.

Das von der BORnet GmbH kommende Lichtwellensignal wird von hier aus auf die Haushalte aufgeschlüsselt.

Vertreter von Pro Barlo sowie Vertreter der Investoren (BEW, BORnet, und das niederländische Unternehmen Reggefiber) trafen sich mit Landrat Dr. Kai Zwicker und Bürgermeister Peter Nebelo am Dienstagmittag am Raiffeisengelände, wo der PoP in Zukunft steht.

Landrat Zwicker ließ das Bauwerk letztendlich in einem symbolischen Akt mit dem Kran vom Haken. “Damit ist der Startschuss zur Realisierung des Glasfasernetzes in Barlo gefallen”, so Bürgermeister Nebelo.

PoP (Point of Presence) wurde am 19. April 2011 im Rahmen einer kleinen Feierrunde platziert [Foto: Pressestelle Stadt Bocholt]

Schon seit längerer Zeit steht fest, dass die herkömmlichen Leitungsnetze auf Kupferkabelbasis der Lichtwellenleitertechnik, im Volksmund auch Glasfasertechnik genannt, weichen müssen.

Der Bund beschloss im Rahmen der Breitbandstrategie, dass bis Ende 2014 für 75 Prozent der Haushalte Übertragungsraten von 50 Megabit pro Sekunde zur Verfügung stehen sollen.

Im September 2009 beschloss der Kreistag, Mittel aus dem Konjunkturpaket II für ein interkommunales Leerrohrkonzept zu Verfügung zu stellen. 3,2 Mio. Euro wurden veranschlagt.

Die Wirtschaftsförderung Bocholt bemühte sich, den Ortsteil Barlo in dieses Netz zu integrieren. Mit Erfolg: Die Leerrohrverlegung von Stenern nach Barlo wurde 2010 abgeschlossen.

53 Prozent der Barloer Haushalte hatten sich im Vorfeld für den Anschluss ans Glasfasernetz entschieden. Eine Anschlussquote von 40 Prozent wurde vorausgesetzt.

“Für Barlo ist der PoP ein weiterer PoI, ein Point of Interest, wie z. B. das Schloss Diepenbrock oder der TOP (TouristischerOrientierungsPunkt) auf dem Marktplatz”, so Nebelo.

“Barlo hat mit dem PoP also einen weiteren wichtigen Punkt dazu gewonnen.”

Internet für 34.000 Schulen optimiert. DSL-16000 muß es schon sein

Bonn (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutsche Telekom erweitert die Bandbreite von kostenlosen Internetanschlüssen an 34.000 allgemein- und berufsbildenden Schulen.

Wie der Konzern mitteilte, werden die Schulen mindestens DSL-16000 erhalten. Durch den schnelleren Breitbandanschluss sollen Audio- oder Videodateien sowie Grafikanimationen leichter in den Unterricht integriert werden können.

Zudem stattet die Telekom die Schulen mit Lizenzen für Kinderschutzsoftware aus.

“Um neue Kommunikations- und Informationstechnologien zu entwickeln, brauchen wir gut ausgebildeten Nachwuchs. Deshalb fördern wir die Schulen und unterstützen sie auf ihrem Weg zu zukunftsorientierten Lernformen,” erläuterte Niek Jan van Damme, Vorstand der Telekom, das Engagement.

Meinungsfreiheit und das Internet. Wie ist das mit der Verlinkung?

Karlsruhe (dts Nachrichtenagentur) – Links auf andere Internetseiten sind auch dann vom Grundrecht auf Meinungsfreiheit geschützt, wenn sich auf den verlinkten Seiten rechtswidrige Angebote befinden. Das hat der Bundesgerichtshof in einem Grundsatzurteil entschieden, das seit Dienstag, dem 19. April 2011, vorliegt.

Auch wenn in einem Artikel ein Link zu einem rechtswidrigen Angebot führe, werde dies vom Recht auf freie Berichterstattung gedeckt, so die Richter.

Mehrere große Unternehmen der Musikindustrie hatten den Internetdienst “heise online” verklagt, weil dieser 2005 mehrere Berichte über illegale Programme zum Knacken des Kopierschutzes bei CDs und DVDs veröffentlicht hatte.

Der Bericht setzte sich zwar kritisch mit den Programmen auseinander, enthielt aber gleichzeitig einen Link, mit dem der Internetnutzer zu der Software geleitet wurde.

Statistik: Wie viele Deutsche waren im 1. Quartal 2011 online?

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Drei Viertel der deutschen Erwachsenen haben im ersten Quartal 2011 das Internet zu Hause, am Arbeitsplatz oder anderswo genutzt. Das zeigt eine Studie der Forschungsgruppe Wahlen.

Die Verweildauer lag bei 30 Prozent der Internetnutzer bei zehn Stunden und mehr, rund 48 Prozent waren zwischen drei und zehn Stunden online.

Dabei nutzten Männer aller Altersgruppen zum Teil sehr viel häufiger das Internet als Frauen.

Mehr als die Hälfte (55 Prozent) aller Onliner nutzten das Internet, um sich über Politiknachrichten zu informieren.

Hinsichtlich der Altersstruktur nutzten 98 Prozent der 18- bis 24-Jährigen, 96 Prozent der 25- bis 29-Jährigen sowie der 30- bis 39-Jährigen und 92 Prozent der 40- bis 49-Jährigen das Internet.

Bei den 50- bis 59-Jährigen lag der Anteil bei 82 Prozent und bei den über 60-Jährigen bei 42 Prozent.

Der Anteil der Internet-Nutzer bei den Parteianhängern der CDU/CSU (68 Prozent) und der SPD (72 Prozent) lag im ersten Quartal 2011 unter dem Durchschnitt aller Deutschen.

Überdurchschnittlich hoch fiel der Anteil hingegen bei den Anhängern der FDP (86 Prozent) und den Anhängern der Grünen (89 Prozent) aus.

Cyber-Kriminalität: BKA warnt vor Erpressung durch Schadsoftware

Rostock (ots) – Bereits am 14. April 2011 erschien ein 49-jähriger Mann in der Bundespolizeiinspektion Rostock und teilte mit, dass er auf seinem Laptop eine ominöse Erpressermeldung erhalten hat und der PC nicht mehr funktioniert.

Sorgen Sie dafür, daß Sie stets die aktuellen Updates von Betriebssoftware und Virenschutz installieren [Foto: Hemera Archiv]

Hierbei handelt es sich um einen aggressiven Computervirus und der Geschädigte mit seinem Laptop ist kein Einzelfall.

Die Schadsoftware lädt sich automatisch beim Surfen im Internet herunter und installiert sich dann selbstständig auf dem infizierten Computer.

Nach der Installation öffnet sich ein bildschirmfüllendes Pop-Up-Fenster. Der darin erscheinende Text behauptet, dass der Computer an strafbaren Handlungen, insbesondere im Zusammenhang mit der Verteilung kinderpornografischen Materials sowie dem Versand von E-Mails mit terroristischem Hintergrund beteiligt gewesen sein soll.

Aufgrund dieser Umstände sei der Computer gesperrt worden. Zur Entsperrung soll der Benutzer des Computers nunmehr binnen 24 Stunden eine “Strafe” in Höhe von 100 Euro mittels des digitalen Bezahldienstes “uKash” entrichten.

Sollte der geforderte Betrag nicht entrichtet werden, würde die Festplatte des Computers gelöscht werden.

Das Pop-Up enthält zur weiteren Untermauerung der Authentizität der Meldung Angaben über den betroffenen Computer, dessen Betriebssystem sowie der verwendeten IP-Adresse und dessen Provider.

Besonders dreist: Um den Eindruck einer polizeilichen Handlung zu erwecken beziehungsweise zur Bekräftigung der Drohung nutzen die Täter rechtswidrig die Logos des Bundeskriminalamtes und der Bundespolizei sowie von verschiedenen bekannten Antiviren-Herstellern.

Hierzu erklären die Bundespolizei und das Bundeskriminalamt: Weder das Bundeskriminalamt noch die Bundespolizei sind Urheber einer solchen Meldung. In dem vorliegenden Fall handelt es sich um einen Betrugsversuch.

Die Polizeien in Deutschland nutzen in keinem Fall Pop-Up-Fenster, in denen zur Zahlung bestimmter Beträge aufgefordert wird.

Das Bundeskriminalamt und die Bundespolizei raten: Internetuser, die eine derartige Pop-Up-Meldung auf ihrem Computer erhalten, sollten den geforderten Betrag auf keinen Fall bezahlen.

Der Rechner ist bereits mit der Schadsoftware infiziert, die wesentliche Teile des Betriebssystems verändert hat, um das Pop-Up zu generieren.

Ein normaler Zugriff auf das Betriebssystem ist auch nach der rechtswidrig geforderten Zahlung nicht möglich.

Die Sicherheitsbehörden arbeiten derzeit gemeinsam intensiv an einer Empfehlung, wie durch die Benutzer eine Bereinigung des infizierten Rechners erfolgen kann.

Bei weiteren Fragen hilft Ihnen das BSI-Service-Center, dass unter 01805 274100 oder mail@bsi-fuer-buerger.de erreichbar ist.

Generell gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht – Halten Sie deshalb den Update-Status ihres Betriebssystems und Ihrer genutzten Anti-Viren-Software immer auf dem aktuellen Stand. Dies erhöht die Chancen, dass es erst gar nicht zu einer Infektion mit der Schadsoftware kommt.

Wie nutzt man Facebook, Twitter, Xing & Co. richtig?

Facebook, Twitter, Studivz, Xing, youtube & Co.: Soziale Netzwerke sind derzeit im Internet auf dem Vormarsch.

Welche Chancen bieten diese neuen Kommunikationskanäle für Unternehmen und Institutionen, welche Gefahren bergen sie? In Bocholt finden zu diesem Thema im Europa-Haus im Juli und September zwei Workshops zum Thema Social Media statt.

Im Vorfeld lädt die Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft der Stadt Bocholt (EWIBO) bereits am Dienstag, dem 24. Mai 2011, zu einer kostenlosen Info-Auftaktveranstaltung im Rahmen einer Mittagspause ein. Beginn ist um 12 Uhr im Europa-Haus Bocholt, Adenauerallee 59.

Die Teilnahme ist kostenfrei, Getränke und Fingerfood werden gereicht. Anmeldungen nimmt ab sofort Ulrike Bußhoff unter Tel. 02871/217 65 650 oder E-Mail info@europa-haus-bocholt.de entgegen.

Der Einsatz Sozialer Netzwerke will gut geplant sein. Die Chancen sind mitunter groß. Wer sich allerdings zu unbedarft den Sozialen Netzwerken ausliefert, kann seinem Unternehmen mehr schaden als nutzen.

Die Veranstaltungsreihe bietet Unternehmen und Institutionen die Möglichkeit, sich intensiv mit dem Thema Social Media auseinanderzusetzen.

Die Themenreihe ist in drei Blöcke gegliedert. In der Auftaktveranstaltung am 24. Mai 2011 im Rahmen einer “Mittagspause plus” werden grundlegende Fragen beantwortet, etwa:
Was ist Social Media?
Wie funktioniert es, welche Chancen und Gefahren bringen Netzwerke mit sich?

Referent ist Christoph Müller-Girod, tätig als Social Media Coach, Keynote Speaker, Multimedia Producer und New Publisher.

Im Fokus seiner Arbeit stehen Kommunikationskonzepte, Aufbau von Communities und Vermarktung von Institutionen in Sozialen Netzwerken.

Wer tiefer in die Materie einsteigen will und den Einsatz von Sozialen Netzwerken in seinem Unternehmen plant, kann an zwei Workshops ebenfalls im Europa-Haus teilnehmen.

Workshop I am 12. Juli 2011 steht unter dem Titel “Social Media – Einsatz in Ihrem Unternehmen”. Workshop II findet am 20. September statt zum Thema “Social Media – Leitfaden für Arbeitnehmer”.

Die Buchung der Workshops ist ebenfalls ab sofort möglich.

Hintergrund:
Die Veranstaltungsreihe “Mittagspause plus” ist ein Angebot der Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft der Stadt Bocholt (EWIBO) und richtet sich an Unternehmen aus der Region.

Im Europa-Haus Bocholt werden während des Mittagessens thematische Schwerpunktvorträge zu unternehmensrelevanten Thematiken gehalten. Die “Mittagspause plus” wird unterstützt durch die Volksbank Bocholt.

Die EWIBO selbst ist eine Tochtergesellschaft der Stadt Bocholt. Nähere Infos unter www.ewibo.de. Infos zum Tagungsort unter www.europa-haus-bocholt.de.