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Messerattacke auf Mörlenbacher Kirchweih. Haftbefehl erlassen

Nach der Messerattacke auf einen 23-Jährigen, den Schlägereien und den Angriffen auf Polizeibeamte und Rettungskräfte auf der Mörlenbacher Kirchweih am vergangenen
Wochenende (30.8.2008 – 31.8.2008)
befasst sich eine speziell bei der Bergsträßer Polizeidirektion eingerichtete Ermittlungsgruppe mit der Aufklärung dieser Straftaten.


Was die massiven Angriffe anbelangt – unter anderem waren Ordnungshüter und Rettungskräfte mit Gläsern und Flaschen beworfen und bedroht worden – muss von einem schweren Fall des Landfriedensbruchs ausgegangen werden. Laut Strafgesetzbuch drohen Verurteilten Freiheitsstrafen von sechs Monaten bis zu zehn Jahren.

Um der Beschuldigten habhaft zu werden, stehen weitere Vernehmungen aus.

Noch immer flüchtig ist der 28 Jahre alt Mann aus Mörlenbach, gegen den nach der Messerattacke wegen dringenden Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt wird. Nach dem Beschuldigten wird nunmehr mit einem Haftbefehl gefahndet. Erlassen hatte den der zuständige Fürther Ermittlungsrichter am Mittwoch, dem 3. September 2008, auf Antrag der Darmstädter Staatsanwaltschaft.

Nach wie vor suchen die Heppenheimer Ermittler dringend Zeugen der Vorfälle. Diese mögen sich bitte unter der Rufnummer (06252) 70 60 mit Bergsträßer Polizeidirektion in Verbindung setzen.


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Falschgeld im Supermarkt in Stockstadt

Mit zwei falschen fünfzig Euro Scheinen wollten am Montagmittag, dem 1. September 2008, gegen 12.30 Uhr, zwei Männer aus Stockstadt ihre Ware in einem Einkaufsmarkt im Odenwaldring bezahlen.


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Die aufmerksamen Kassierer ließen sich jedoch nicht täuschen und hielten die neunzehn und zwanzig Jahre alten Männer bis zum Eintreffen der Polizei fest. Im Schuh des 20 Jährigen fanden die Beamten noch zwei weitere falsche Fünfziger.

Woher die Blüten stammen werden die weiteren Ermittlungen der Rüsselsheimer Polizei ergeben. Die beiden jungen Männer werden sich strafrechtlich zu verantworten haben.

Das gab es auch: Falschgeld in Lübeck. Der Tatverdächtige blieb auf freiem Fuß.

Mülltonnen-Brand in Wald-Michelbach-Aschbach

Mit dem im Streifenwagen mitgeführten Feuerlöscher bekämpften Beamte der Wald-Michelbacher Polizeistation in der Nacht zum Montag, dem 1. Spetember 2008, in der Adolf-Koch-Straße in Aschbach den Brand einer Mülltonne und mehrerer daneben stehender gelber Abfallsäcke. Zum Löschen der zahlreichen Brandnester musste schließlich auch noch die Freiwillige Feuerwehr ausrücken.

Die Ursache des Brandes, der um 00.26 Uhr von einer Verkehrsteilnehmerin der Polizei gemeldet worden war, ist unklar. Ein Schaden an Gebäuden war nicht entstanden, auch wurde niemand verletzt.

Die Wald-Michelbacher Ordnungshüter ermitteln und nehmen sachdienliche Hinweise unter der Rufnummer (06207) 94050 entgegen.

Kiosk in Darmstadt aufgebrochen: Kräuterschnaps, Zigaretten und Geld gestohlen

In der Nacht zum Montag, dem 1. September 2008, hat ein bislang noch unbekannter Täter einen Kiosk in der Robert-Schneider-Straße aufgebrochen.

Der Einbrecher stahl Bargeld, Zigaretten und mehrere kleine Flaschen Kräuterschnaps. Die Tat geschah nach Mitternacht und wurde am Montagmorgen entdeckt. Der genaue Schaden ist noch nicht bekannt.

Sachdienliche Hinweise zum Täter bitte an die Polizei in Darmstadt unter der Rufnummer (06151) 969-0

Ausreißer auf Toilette vom Herrngarten-Café in Darmstadt

Ein 14- und ein 13-Jähriger sind am späten Sonntagabend, dem 31. August 2008, in der Toilette des Herrngarten-Cafè von Zeugen entdeckt und der Polizei übergeben worden.

Sie hatten versucht, sich dort bei Betriebsschluss gegen 23.30 Uhr einschließen zu lassen. Beide sind für die Polizei keine Unbekannten.

Da sie darüber hinaus als vermisst galten, wurden die ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Die Polizei ermittelt wegen des versuchten Einbruchs.

Hessen: Polizei-Meisterschaften 2008 im Triathlon

Bei den am Samstag, dem 30. August 2008, in Viernheim ausgetragenen Hessischen Polizeimeisterschaften im Triathlon gab es die erwarteten Favoritensiege.

Ganz oben auf dem Treppchen stand nach 500 Metern Bahnen-Schwimmen im Freibad , knapp 20 Kilometern Radfahren auf flachem Parcour und einem 5000-Meter-Lauf im Stadion Moritz Lange. Seine Zeit: großartige 55 Minuten und eine Sekunde. Die Siege scheint der Bereitschaftspolizist aus dem oberhessischen Licht abonniert zu haben – für ihn war es bei den Hessischen Polizeimeisterschaften, die alle zwei Jahre stattfinden, der vierte in Folge.

Platz 2 ging an Mathias Nickel, seines Zeichens Oberkommissar beim Polizeipräsidium Mittelhessen in Gießen und am Samstag im hessischen Süden exakt 15 Sekunden weniger als eine Stunde schnell. Bronze holte sich Polizeioberkommissar Oliver Ott (Bereitschaftspolizei Lich).

Mit Polizeioberkommissarin Andrea Apel vom Polizeipräsidium Westhessen in Wiesbaden holte sich ebenfalls die Favoritin den Meistertitel.

Die Teilnehmerin an den Europameisterschaften der Ordnungshüter in dieser Disziplin passierte die Ziellinie nach einer Stunde, acht Minuten und 47 Sekunden, gefolgt von Monika Rüther aus dem Team der Bereitschaftspolizei und der Verwaltungsfachhochschule Kassel und Yvonne Bärthel, die aus den Reihen der Mühlheimer Bereitschaftspolizei kommt.

Im Mannschaftswettbewerb siegte bei den Männern die Bereitschaftspolizei Lich mit Moritz Lange, Oliver Ott und Andreas Lagershausen vor den Teams der Polizeipräsidien West- und Südosthessen. Die besten Amazonen der Mannschaftswertung kamen aus
den Reihen der Bereitschaftspolizei und der Verwaltungsfachhochschule Kassel (Monika Rüther, Sina Frese und Monika Sadowski-Jacobi).

Die Plätze 2 und 3 holten sich die Starterinnen des Hessischen Landeskriminalamts Wiesbaden und des die Viernheimer Wettkämpfe im Rahmen des 25. V-Card-Triathlons ausrichtenden Darmstädter Polizeipräsidiums Südhessen (Simone Siebel, Nicole Wysk und Simone Fischer).

Insgesamt waren vor mehreren hundert Zuschauern und zahlreicher lokaler Prominenz um die 200 Starter auf die Strecke gegangen. Moderiert wurde die rundum gelungene Veranstaltung von Winfried Aufenanger aus Kassel, Erster Polizeihauptkommissar im Ruhestand und lange DLV-Trainer der Marathonläufer.

Schlägerei und Messerstecherei auf dem Kerwe-Platz in Mörlenbach

Am Samstag, dem 30. August 2008, gegen 01.00 Uhr, kam es auf dem “Kerwe-Platz” in Mörlenbach zu einer Schlägerei, bei der auch ein Messer im Spiel war und eine Person damit schwer verletzt wurde.

Bei dem Verletzten handelt es sich um einen 23-jährigen aus Lindenfels, er trug schwere Schnittverletzungen am Arm (Sehnendurchtrennung) und Kopf davon; die Verletzungen wurden im Krankhaus versorgt und als nicht lebensbedrohlich eingestuft.

Eine weitere verletzte Person wurde ebenfalls in ein Krankenhaus verbracht, Einzelheiten dazu sind noch nicht bekannt.

Bei dem Tatverdächtigen soll es sich um einen 28-jährigen Mann aus Mörlenbach handeln, der noch flüchtig ist. Die Tragik dieses Vorfalles liegt auch darin, daß dadurch ein Großeinsatz von Polizei, Rettungsdiensten und weiteren Hilfskräften ausgelöst wurde.

Die als erstes am Tatort eingetroffenen Polizeikräfte konnten die noch immer wieder aufflammenden Schlägereien nicht unter Kontrolle bringen. Polizei und Rettungskräfte wurden zum Teil massiv bedroht und mit Gläsern und Flaschen beworfen. Immer wieder wurde versucht, in den abgesperrten Tatortbereich einzudringen und die polizeilichen Maßnahmen zu stören bzw. zu behindern.

Von benachbarten Dienststellen (aus BW) mußten Polizeikräfte nachgeführt werden, um weitere Auseinandersetzungen und Angriffe gegen die Polizei zu verhindern. Erst gegen 03:00 Uhr konnte die Lage auf dem Kerwe-Platz beruhigt werden.

Nachdem auch der Bürgermeister und der Leiter des Ordnungsamtes die Veranstaltung für beendet erklärt hatten, wurde der Kerweplatz durch die Polizei komplett geräumt. Unterstützung erfuhren die eingesetzten Polizeibeamten durch einen ortsansässigen Motorradclub, der sich hiervorbildlich verhielt und mit zur Beruhigung der Lage beitrug.

In die Ermittlungen wurde auch die Kriminalpolizei eingeschaltet, die noch in der Nacht ihre Arbeit aufnahm. Sachdienliche Hinweise zum Tatgeschehen nimmt die Polizei in Heppenheim unter der Rufnummer (06252) 7060 entgegen.

Drogen in Seeheim-Jugenheim

Drogenfahnder des Polizeipräsidiums haben am Donnerstag einen 26 Jahre alten Mann aus Seeheim-Jugenheim vorläufig festgenommen, der dringend verdächtigt wird, mit Rauschgift gehandelt zu haben.

Mit Beschlüssen des Amtsgerichts Darmstadt durchsuchte die Polizei Wohnung und Fahrzeug des Beschuldigten. Dabei fanden sie in einem Rucksack 31,3 Gramm Marihuana und sieben leere Kokainbriefchen.

Der Sechsundzwanzigjährige, der bisher noch ein unbeschriebenes Blatt war, räumte bei seiner Vernehmung ein, Konsument zu sein und gelegentlich für Freunde Drogen mitgebracht zu haben. Allerdings bestritt er einen gewinnbringenden Handel.

Nach erkennungsdienstlicher Behandlung wurde der Beschuldigte wieder auf freien Fuß gesetzt. Er wird sich allerdings strafrechtlich zu verantworten haben.

Messerschleifer in Darmstadt. 170 Euro für Gartenschere und 2 Messer

Eine 88-jährige Frau aus Darmstadt ist am Donnerstagnachmittag (28.8.08) offenbar an zwei betrügerische Scherenschleifer geraten. Die Frau war von dem Pärchen, ein ca. 60-jähriger Mann und eine ca. 30-40 Jahre alte Frau, gegen 13.00 Uhr an ihrem Küchenfenster angesprochen worden, ob wie nicht etwas zum Schleifen habe.

Nachdem die Arbeiten an einer Gartenschere und zwei Messern in dem Fahrzeug der reisenden Scherenschleifer ausgeführt war, verlangte die Frau 170 Euro und begründete den überhöhten Preis mit dem “schwierigen Schliff”. Als die Kundin das Geld übergeben hatte und nun eine Quittung verlangte, machte sich das Pärchen mit seinem schwarzen Kastenwagen und den 170 Euro auf und davon. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts des Betruges.

Wer Hinweise zu dem Paar geben kann, wendet sich bitte an das Polizeipräsidium (Telefon 06151/9690). Die Frau soll ca. 180 cm groß sein und war u.a. mit einem schwarzen Kleid und einer Jacke bekleidet.

Kriminelles Brüderpaar. Einbruchsziele sogar im Navi-Gerät gespeichert

Die bei der Kriminalaußenstelle Bruchsal angesiedelte Ermittlungsgruppe Eigentum hat mit der Festnahme eines 21 und 16 Jahre alten Bruderpaares erneut einen Erfolg in der Bekämpfung der
Eigentumskriminalität erzielen können. Den beiden im nördlichen Landkreis Karlsruhe wohnhaften Brüdern wird vorgeworfen, insgesamt fünf Einbrüche in Geschäfte in Bruchsal, Walldorf und Altlußheim
sowie im hessischen Bensheim und Weiterstadt verübt und dabei Sach- und Diebstahlsschaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro angerichtet zu haben.
Gegen den älteren der beiden Brüder hat der zuständige Richter am Amtsgericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe Haftbefehl erlassen.

Auf die Spur des Bruderpaares kam die Polizei im Rahmen intensiver Ermittlungen nach einem Einbruch in ein Mobilfunkgeschäft Mitte Juli 2008 in Bruchsal. Dabei hatten die damals noch unbekannten Täter mehrere Handys, Navigationsgeräte sowie Mobilfunkzubehör im Wert von rund 6.000 Euro entwendet.

Nachdem sich der Verdacht gegen den bereits einschlägig vorbestraften und wegen Einbruchdiebstahls erst im Mai 2008 aus der Haft entlassenen 21-Jährigen erhärtet hatte, wurde er an seinem Arbeitsplatz im Rhein-Neckar-Kreis festgenommen. Im Rahmen der Vernehmung gab der 21-Jährige zu, gemeinsam mit seinem 16-jährigen Bruder insgesamt drei Einbrüche verübt zu haben, einen weiteren Einbruch habe er alleine begangen.

Im Rahmen der Wohnungsdurchsuchung wurde das gesamte Diebesgut – Flachbildfernseher, Computer, Laptops und Mobiltelefone – sichergestellt. Mit Teilen des Diebesgutes konfrontiert, gaben die beiden einen weiteren Einbruch in ein Reisebüro in Walldorf zu.

Bei der Überprüfung des von den Tätern benutzten Navigationsgerätes gab es für die ermittelnden Beamten eine kleine Überraschung. Darin waren mehrere dutzend weitere Einbruchsobjekte im nördlichen Landkreis Karlsruhe, im Rhein-Neckar-Kreis und in Südhessen akribisch einprogrammiert, die offenbar in der nächsten Zeit aufgesucht werden sollten.

Gegen den 21-Jährigen wurde Haftbefehl erlassen, sein 16-jähriger Bruder wurde nach der Vernehmung wieder auf freien Fuß gesetzt.

Mazedonier: 3mal ausgewiesen. 50mal Ärger mit Polizei. Illegal in Deutschland

Der 39-jährige Mazedonier, der am Donnerstagnachmittag, dem 21. August 2008, nach einem versuchten Wohnhauseinbruch in Bürstadt-Riedrode im Rahmen der Fahndung von der Polizei festgenommen worden war, befindet sich nunmehr in Untersuchungshaft.

Der Bensheimer Ermittlungsrichter erließ am Freitag, dem 22. August 2008, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt einen entsprechenden Haftbefehl gegen den Mann, der bereits 50 Mal polizeilich in Erscheinung getreten war und sich trotz dreimaliger Ausweisung erneut illegal in Deutschland aufgehalten hatte.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Heppenheimer Kriminalpolizei hatte der Mann in Lorsch ein Zimmer angemietet. Dort entdeckten die Beamten zahlreiche Gegenstände, die aus Wohnungseinbrüchen stammen, angefangen von hochwertigen Elektronika, Schmuck und Armbanduhren bis hin zu (man glaubt es kaum) angebrochenen Zahnpastatuben.

Zugerechnet werden dem 39-Jährigen bis jetzt acht im Kreis Bergstraße verübte Tageswohnungseinbrüche mit Schwerpunkt Lorsch und Bensheim.

Der sich beharrlich ausschweigende Beschuldigte hatte scheint seine Hände auch bei einem Einbruch im nordbadischen Hemsbach im Spiel gehabt zu haben.

Die Kripo geht weiter davon aus, dass der Mazedonier einen Komplizen hatte. Die Fahndung nach diesem Mann dauert weiter an.

Tod von Fahranfänger bei Erzhausen auf der A 5

Am Donnerstag, dem 21. August 2008, gegen 16:20 Uhr, ereignete sich auf der A 5 bei Erzhausen ein tragischer Verkehrsunfall, bei dem ein 18 Jahre alter Autofahrer aus Riedstadt sein Leben verlor.

Der sich allein in einem Peugeot befindliche Mann befuhr die Autobahn in Richtung Süden, wobei er in Höhe Erzhausen aus bisher ungeklärter Ursache zunächst nach links und sofort darauf abrupt nach rechts lenkte.

Dabei verlor der Fahrer nach bisherigen Erkenntnissen die Kontrolle über sein Fahrzeug und raste in die am rechten Fahrbahnrand befindliche Böschung. Hier kollidierte der Wagen mit mehreren Bäumen und überschlug sich. Der junge Fahranfänger erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.

Der Verkehr staute sich nur schwach für eine kurze Zeit. Der rechte Fahrstreifen musste gesperrt werden. Gegen 17:10 Uhr war die Unfallstelle komplett geräumt.