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Sturz in Schornstein einer Schule in Darmstadt

Darmstadt (dts Nachrichtenagentur)Ein 16-jähriger Junge ist am Sonntagabend in den Schornstein einer Schule in Darmstadt gestürzt und hat sich dabei lebensgefährlich verletzt.

Wie die Polizei mitteilte, waren der 16-Jährige und ein 14-jähriger Junge auf das Dach des Schulgebäudes geklettert und hatten sich am Schornstein der Schule die Hände gewärmt.

Als der Junge dann seine Füße in den Schornstein hielt, verlor er offenbar das Gleichgewicht und stürzte vier Meter in die Tiefe. Aufgrund der Hitze erlitt er schwere Verbrennungen.

Als die Einsatzkräfte am Unfallort ankamen, mussten sie den Verunglückten künstlich beatmen, während sie versuchten, ihn aus dem Schornstein zu befreien. Der 16-Jährige wurde aufgrund seines kritischen Zustands in eine Spezialklinik in Offenbach verlegt.


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Messerstecherei auf Familienfeier in Darmstadt

Darmstadt (dts) - In Darmstadt ist gestern Abend eine Familienfeier mit vier Beteiligten in einer Messerstecherei geendet.

Wie ein Sprecher der Polizei heute mitteilte, hatte ein 23-jähriger Mann mit seiner Freundin und deren Eltern gefeiert. Nach erheblichem Alkoholkonsum kam es dann offenbar zu einem Streit zwischen den beiden Paaren, in dessen Verlauf der 68-jährige Familienvater den Freund seiner Tochter mit einem Messer angriff.

Der junge Mann wehrte sich mit einer Glasflasche und verletzte den 68-Jährigen sowie die Mutter am Kopf. Der 23-Jährige wurde nach den Stichverletzungen ambulant behandelt, der Familienvater blieb mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung im Krankenhaus.

Bundeskongress für immaterielle Lebensvorsorge “vorjurlife”

Wiesbaden/Darmstadt (pts/06.11.2009) - Der für den 27./28. November 2009 geplante Bundeskongresses vorjurlife” in Darmstadt muss kurzfristig verschoben werden.

Es war vorgesehen, dass Experten aus Medizin, Politik, Wissenschaft, Recht und Betreuung die Folgen des am 1. September in Kraft getretenen Dritten Gesetzes zur Änderung des Betreuungsrechts diskutieren und mögliche Lösungsansätze formulieren.

Ziel war es, praktikable, möglichst standardisierte und rechtlich gesicherte Ablaufprozesse zu schaffen und so allen betroffenen Institutionen und Handelnden mehr Rechtssicherheit in der täglichen Praxis zu geben.

Ein so entstandenes Regelwerk könnte zudem Milliarden sparen, die z.B. im Vorsorge- und Palliativbereich dringend benötigt werden.

Angesichts der Komplexität des Themas haben namhafte Repräsentanten aus Politik, Recht, Medizin und Gesundheit sowie mehrere Referenten um eine Verschiebung der Veranstaltung gebeten, um die Möglichkeit zu schaffen, dass Entscheidungsträger der neuen Bundesregierung in den Diskussionsprozess mit einbezogen werden können. Dies ist bei Beibehaltung des vorgesehenen Termins aufgrund der Neuformierung der Bundesregierung nicht möglich.

Ein neuer Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Brand bei HEAG. Feuer in Darmstadt zerstört 17 Busse

Darmstadt (dts) - Bei einem Brand in einem Busdepot des Darmstädter Öffentlichen Personennahverkehrs sind in der vergangenen Nacht 17 Busse zerstört worden.

Wie die Polizei mitteilte, konnte das Feuer erst nach mehreren Stunden unter Kontrolle gebracht werden. Zudem könnten auch angrenzende Gebäude beschädigt worden sein. Die Schäden sollen sich auf mehrere hunderttausend Euro belaufen. Personen wurden bei dem Feuer nicht verletzt.

Ursache des Brandes dürfte nach ersten Erkenntnissen der Polizei ein technischer Defekt im Motorraum eines Busses sein. Das Feuer hatte dann rasch auf die anderen Fahrzeuge übergegriffen. Der öffentliche Nahverkehr in der Stadt soll durch den Vorfall nur unwesentlich beeinträchtigt werden.

Tod auf Festplatz. 10-jähriger Junge stirbt bei Groß-Umstädter Winzerfest

Am Samstag, dem 19. September 2009, wurde gegen 17.40 Uhr ein 10 Jahre alter Junge leblos von einem Mitarbeiter im Zugangsbereich eines Vergnügungsgeschäfts auf dem Festplatz des Groß-Umstädter Winzerfestes aufgefunden.

Sofortige Reanimationsmaßnahmen an dem Kind, das in Begleitung seines Großvaters auf dem Festgelände war, blieben leider ohne Erfolg.

Die Darmstädter Kriminalpolizei hat vor Ort die Ermittlungen aufgenommen, ihr liegen bislang keinerlei Erkenntnisse auf ein Fremdverschulden am Tod des Zehnjährigen vor. Nähere Erkenntnisse zur Todesursache muss gegebenenfalls eine Obduktion in den nächsten Tagen ergeben.

Zeugen, die etwas zu dem Umständen dieses tragischen Falles mitteilen können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium Südhessen in Darmstadt unter der Telefon-Nummer (06151) 969-0 oder dem Polizei-Direktruf 110 in Verbindung zu setzen.

Gestohlener Zigaretten-Automat mit Schubkarre in Bürstadt abtransportiert

Wer kennt diese Schubkarre? (Foto: Polizei Südhessen)
Wer kennt diese Schubkarre? (Foto: Polizei Südhessen)

Unbekannte Kriminelle haben aus einer Gaststätte in der Rathausstraße am Wochenende einen Zigarettenautomaten gestohlen. Jetzt wurde bekannt, dass drei Jugendliche am Montagabend, dem 14. September 2009, um 22 Uhr, In den Acht Morgen vermutlich mit einer gestohlenen Schubkarre den Automaten wegfahren wollten, um ihn an anderer Stelle auszuräumen. Unter den Jugendlichen war auch ein Mädchen.

Die Ermittler der Polizei in Lampertheim fragen: Wer vermisst die Schubkarre auf den Bildern? Wer kann Hinweise zur Sache geben? Die Lampertheimer Polizei ist unter der Rufnummer (06206) 94400 zu erreichen.

Tod nach Zusammenstoß von Radfahrer mit Straßenbahn in Darmstadt

Am Freitag, dem 4. September 2009, gegen 18.26 Uhr, ereignete sich in Darmstadt, Heidelberger Straße in Höhe der ehemaligen amerikanischen Lincoln Siedlung ein Verkehrsunfall zwischen einem Radfahrer und der Straßenbahn.

Laut Zeugenangaben fuhr ein 71jähriger Eberstädter mit seinem Fahrrad von einem asphaltierten Waldweg kommend über den Radweg der Heidelberger Straße auf den Gleisbereich der parallel verlaufenden Straßenbahnlinie.

Hierbei übersah er die sich in Richtung Eberstadt nähernde Straßenbahn, die den Radfahrer trotz Notbremsung erfasste. Der Eberstädter wurde hierbei schwerstverletzt und erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen.

Der Fahrer der Straßenbahn musste mit Schock in einem Darmstädter Krankenhaus behandelt werden. Zur Unfallaufnahme musste die Fahrbahn der Heidelberger Straße bis 20 Uhr voll gesperrt werden. Der Sachschaden an Straßenbahn und Fahrrad beläuft sich auf 4.000 Euro.

Bedrohung mit Messer und Digitalkamera-Diebstahl in Darmstadt

Eine Digitalkamera hat am Donnerstag-Nachmittag, dem 20. August 2009, ein bisher unbekannter Täter einem 33-jährigen Mann gewaltsam abgenommen.

Der Geschädigte war dort gegen 18.00 Uhr in der Kasinostraße unterwegs, als er von einem Unbekannten mit einem Messer bedroht wurde. Der Täter forderte die Herausgabe der Kamera und flüchtete zu Fuß in Richtung Rhönring.

Der junge Täter ist etwa 18 bis 20 Jahre alt, 1,75 Meter groß und schlank. Bei der Tatwaffe soll es sich um ein Springmesser gehandelt haben. Hinweise werden an die Polizei, Telefon (06151) 9690, oder unter dem Polizeidirektruf 110 erbeten.

Dudweiler Kirmes: Sperrung vom Dudo-Platz

Wegen der Dudweiler Kirmes von Freitag, 28. August, bis einschließlich Dienstag, dem 1. September 2009, ist der Dudoplatz in der Zeit von Dienstag, 25. August, 6 Uhr, bis Donnerstag, 3. September, 6 Uhr gesperrt. Bürgerinnen und Bürgern wird empfohlen, die Parkplätze in der Tiefgarage zu nutzen.

Hessenderby KSV Hessen Kassel vs. SV Darmstadt 98. Bilanz der Polizei

Ausschreitungen blieben zum Glück am Samstagnachmittag bei der als sogenanntes “Risikospiel” eingestuften Begegnung der Regionalliga Süd zwischen den hessischen Rivalen vom KSV Hessen Kassel und den “Lilien” vom SV Darmstadt 98 aus.

Ingewahrsamnahmen und Platzverweise der Polizei gab es dennoch. Nach Spielende traf ein Stein den Mannschaftsbus der Darmstädter. Es entstand geringer Sachschaden. Der Täter, ein 30 Jähriger aus Kassel, konnte festgenommen werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der leicht alkoholisierte Tatverdächtige wieder auf freien Fuß gesetzt.

Das Spiel verfolgten rund 6.000 Fußballfans, davon rund 500 aus Darmstadt. Die Begegnung endete nach einer 2:0 Führung der “Löwen” zu Halbzeit mit einem 2:2 Unentschieden.

Für einige Fans gab es schon vor dem Spiel die “rote Karte”
12 Anhänger des heimischen KSV kamen gegen 14 Uhr, also rund eine halbe Stunde vor dem eigentlichen Spielbeginn, in Polizeigewahrsam. Sie hatten wiederholt versucht, an den Polizeikräften vorbei zum Zugang der Südkurve zu kommen, um sich dort mit Darmstädter Fans anzulegen.

Eine weitere Person musste zur Ausnüchterung. Er hatte im Zugangsbereich der Nordkurve einen Stein auf einen Polizeibeamten geworfen. Der Polizist blieb unverletzt, der erheblich alkoholisierte Mann kam zur Ausnüchterung ins Gewahrsam. Ihn erwartet eine Strafanzeige wegen versuchter Körperverletzung.

10 “Fans”, die sich während der ersten Spielhälfte vor dem Stadion herum trieben, erhielten einen Platzverweis für den Bereich des Auestadions. Bei ihnen hatten die Polizisten Feuerwerkskörper gefunden und sichergestellt. Für diese Jungs war das Terrain um das Auestadion anschließend für heute tabu.

Fan-Anreise mit der Bahn und drei Bussen
Rund 220 Fußballanhänger aus Südhessen reisten mit der Bahn an und wurden am Kasseler Hauptbahnhof von der Bundespolizei in Empfang genommen. Mit 3 Gelenkbussen der KVG wurden die Fans zum Auestadion gebracht, eskortiert von Einsatzkräften der Kasseler Polizei.

Dabei kam es zu keinen Zwischenfällen. Außerdem waren aus Darmstadt 3 Reisebusse gekommen. Auch die Abreise der Fanbusse nach dem Spiel erfolgte ohne Probleme. Die Fans, die mit dem Zug zurück nach Darmstadt wollten, mussten sich bis zur nächsten Verbindung im Hauptbahnhof eine knappe Stunde gedulden.

Jubelgesten vor den gegnerischen Fans
Spieleridole sollten Vorbild für Fans sein. Der KSV Hessen ging in der ersten Spielhälfte mit 2:0 in Führung. Nach beiden Toren konnten es sich Spieler der heimischen Elf offenbar nicht verkneifen, die Darmstädter Anhänger im Fanblock der Südkurve durch Gesten zu provozieren.

“Das ist aus unserer Sicht nicht nur unsportlich; es heizt die Stimmung außerdem in einer negativen Form auf, die wir nicht gebrauchen können und die uns als Polizei die Einsatzbewältigung erschwert”, bezieht Polizeioberrat Uwe Papenfuß, der den Gesamteinsatz leitete, eindeutig Stellung.

“Jubeln ja, aber bitte mit den eigenen Fans” wäre da die dringende Bitte der Polizei.

Uwe Papenfuß: Polizeistrategie ist aufgegangen
Nach Einschätzung von Einsatzleiter Papenfuß ist die Polizeitaktik aufgegangen. “Wir haben beispielsweise frühzeitig erkannt, dass sich rund 50 KSV-Fans vor dem Spiel in der Goetheanlage sammelten.

Möglich, dass man sich dort mit Lilien-Fans zu einer Auseinandersetzung treffen wollte. Ein Bus der Darmstädter landete in Baunatal. Ob das die möglichen Gegner gewesen wären, ließ sich für die Polizei nicht mehr klären. Die in Baunatal gestrandeten Darmstadt-Fans kamen noch rechtzeitig zum Spiel im Auestadion an und hatten, zumindest in der zweiten Spielhälfte und am Ende, allen Grund über einen unerwarteten Punktgewinn zu jubeln.

“Mein Dank gilt allen Einsatzkräften, die sehr umsichtig agiert haben und damit auch deeskalierend gewirkt haben”, resümiert Papenfuß. Neben Kräften der nordhessischen Polizei waren auch Einheiten der Hessischen Bereitschaftspolizei am Einsatz beteiligt. Den Bereich der Bahnanlagen sicherten Kräfte der Bundespolizeiinspektion Kassel.

Überfall mit Schußwaffe auf Lebensmittelmarkt in Darmstadt-Eberstadt

Am Dienstag, dem 11.08.2009, gegen 21:55 Uhr, erschien ein maskierter Mann mit einer Faustfeuerwaffe in einem Lebensmittelmarkt in der Heidelberger Landstraße in Darmstadt-Eberstadt.

Unter Drohung mit einer Faustfeuerwaffe wies er die Angestellten an, das Geld der Kasse herauszugeben. Er erbeutete mehrere hundert Euro Bargeld und flüchtete.

Der Mann wird wie folgt beschrieben:
männliche Person, 180-185 cm, schlank,
rötlich blonde Augenbrauen und Wimpern,
trug schwarze Sturmhaube mit Augenschlitzen,
schwarze Handschuhe und einen schwarzer Trainingsanzug, bewaffnet mit schwarzer Pistole.

Als Fluchtmittel könnte ein schwarzer VW Golf II gedient haben, der vom Tatort aus die Heidelberger Landstraße in südliche Richtung davongefahren wurde. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei verlief bisher ohne Ergebnis.

Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (06151) 9693030 beim Polizeipräsidium Südhessen oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Böse Räuber in Darmstadt beraubten eine Rentnerin

Zwei Räuber entrissen einer 89-jährigen Frau am Mittwoch, dem 29. Juli 2009, um 18.15 Uhr, in der Freiligrathstraße von Darmstadt eine gelb-orangefarbene Stofftasche.

Große Beute machten die Täter nicht. Das Portmonee der Spaziergängerin, die an einem Gehstock ging, befand sich nicht in der Tasche. Bisher konnte keine Beschreibung der geflüchteten Räuber erlangt werden.

Zeugen sind aufgerufen, sich unter der Telefonnummer 06151 / 969-0 bei der Ermittlungsgruppe Darmstadt City zu melden.

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