Wake up. You must wake up, my love.
Wake up, my precious one. The dream is over.
Ich bin so müde. Und schau doch, all die Kratzer, all die schlimmen Schmerzen.
All die bösen Gedanken, die mir auf den Schultern sitzen und mich nicht losfliegen lassen wollen.
My dearest one, wake up. It’s only a dream. One of the bad kind.
Gshh, wake up, my love. Get out of this dream.
Ich weiß. Aber laß mich noch ein wenig schlafen.
Laß mich noch ein wenig weiter hier eingeschlossen sein
in dem, was sie mir als mein Leben andrehen.
Es waren die Riesen-Tage. Ein süßer, sanfte Wind streichelte meine Haut
und wollte ein wenig spielen.
Und so breitete ich die Arme aus und als Adler segelte ich in die Himmel.
Weit, weit raus. Und ganz, ganz hoch.
Aber dann sackte ich runter. Unaufhaltsam. Kilometer um Kilometer immer tiefer.
Rein ins dicke Eis. Und ich schmolz immer tiefer rein in die Eisschichten.
Als endlich das Absacken zu Ende war, waren über mir Kilometer kristallklares Eis,
durch das ich die weiten blauben Himmel sehen konnte,
durch die ich immer so gern und leicht gesegelt war,
aber die jetzt unerreichbar waren für mich hier unten eingeschlossen in dem Eis.
Wake up. You must wake up, my love.
Wake up, my precious one. The dream is over.
Noch einmal umdrehen, dann mach ich die Augen auf, versprochen.
Und dann hol ich die zwei, drei Zauber, die ich immer noch habe, raus
und wir laufen wieder frei und rein über die ungemachten Wolken
weit oben im blauen Himmel.


