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	<title>Flensburg online &#187; Dorin Popa</title>
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	<description>Woraus besteht die Welt? Lokale Nachrichten, Fußball, Celebrities, Fernsehen, Politik und die Suche nach Gott</description>
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		<title>Küchenunfälle (1)</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 15:04:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dorin Popa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dorin Popa]]></category>
		<category><![CDATA[Essen und Trinken]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Umgang mit Messern ist, äh, nicht ganz ungefährlich. Ich schneide Äpfel in der fahrenden U-Bahn, repariere technische Geräte gern mit scharfer Klinge und werde von Frauen oft hinzugezogen, wenn es darum geht, einen Fisch auszunehmen oder Geflügel zu entbeinen. Nun habe ich mich aber zum ersten Mal tatsächlich mit dem Messer verletzt, und das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--noadsense--><a href="http://www.flensburg-online.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/dscn3910.jpg"><span style="Arial;"></span><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-26323" src="http://www.flensburg-online.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/dscn3910-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mein Umgang mit Messern ist, äh, nicht ganz ungefährlich. Ich schneide Äpfel in der fahrenden U-Bahn, repariere technische Geräte gern mit scharfer Klinge und werde von Frauen oft hinzugezogen, wenn es darum geht, einen Fisch auszunehmen oder Geflügel zu entbeinen. Nun habe ich mich aber zum ersten Mal tatsächlich mit dem Messer verletzt, und das auf eine Weise, mit der ich nimmer gerechnet hätte. Da mein Manufaktum-gestählter Brot-Zerteiler gerade im Spülbecken lag, griff ich zu einem uralten No-name-Messerchen, um mein Korianderbrot aufzuschneiden. Und kurz vor vollendetem Schnitt brach es einfach entzwei und schnitt mich – nicht etwa mit der Schneide, sondern mit der Bruchkante.</p>
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		<title>Millionäre und der Blubb</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Oct 2008 08:51:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dorin Popa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dorin Popa]]></category>
		<category><![CDATA[Essen und Trinken]]></category>

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		<description><![CDATA[Kulinarisch kann man sich darüber streiten, denn nicht immer schmeckt das Glatte, Schöne besser als das Rumplige, schief Gewachsene. Ich ziehe immer noch eine faltige Ochsenherz-Tomate jeder stromlinienförmigen Holland-Tomate vor, und auf 24 Karat im Essen kann ich gern verzichten. Auf einer Schmuckpräsentation von Bulgari kam ich einmal in den Genuß von Risotto mit Blattgold, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--noadsense--><a href="http://www.flensburg-online.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/gold-cigar1.jpg"><img src="http://www.flensburg-online.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/gold-cigar1.jpg" alt="" width="100" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-20492" /></a>Kulinarisch kann man sich darüber streiten, denn nicht immer schmeckt das Glatte, Schöne besser als das Rumplige, schief Gewachsene. Ich ziehe immer noch eine faltige Ochsenherz-Tomate jeder stromlinienförmigen Holland-Tomate vor, und auf 24 Karat im Essen kann ich gern verzichten. Auf einer Schmuckpräsentation von Bulgari kam ich einmal in den Genuß von Risotto mit Blattgold, sah nett aus, schmeckte aber kaum nachhaltig. Und war nicht weiter schlimm. Deshalb verstehe ich es auch nicht so ganz, wieso sich alle Welt darüber aufregt, daß es auf der <a href="http://www.millionairefair.com/">Millionaire Fair</a> dieser Tage <a href="http://www.delafee.com/">güldene Lutscher</a> und in Blattgold gewickelte Zigarren gibt. Wo sonst, wenn nicht auf so einem Protzmarkt? Dekadent ist das nicht. Mich regt es weit mehr auf, wenn reiche Bengel trotz ihrer finanziellen Potenz ihrem Luxuskörper Fast Food von McDonald&#8217;s zumuten, wo sie sich doch wirklich besseres leisten könnten. Am Gold können sie von mir aus gerne ersticken.<br />
(Bild: deLafée/Promo)</p>
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		<title>MTV Designerama – die Show abseits der Bühne</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Sep 2008 08:09:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dorin Popa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Dorin Popa]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>

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		<description><![CDATA[Foto: MTV Roter Teppich, illustre Gäste, Stars auf der Bühne – ich liebe Galas, Preisverleihungen und Red-Carpet-Events wie etwa heute nacht die Verleihung der Emmy Prime Time Awards, der wichtigste US-Fernsehpreis (ab 2 Uhr nachts auf Pro Sieben). Ob mittendrin oder nur live am Bildschirm, es ist wie Karneval, Weihnachten und Silvester auf einmal. Spannung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--noadsense--><div class="img alignleft size-thumbnail wp-image-17436" style="width:150px;">
	<a href="http://www.flensburg-online.de/blog/wp-content/uploads/2008/09/ivanahelsinki.jpg"><img src="http://www.flensburg-online.de/blog/wp-content/uploads/2008/09/ivanahelsinki-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
	<div>Foto: MTV</div>
</div>Roter Teppich, illustre Gäste, Stars auf der Bühne – ich liebe Galas, Preisverleihungen und Red-Carpet-Events wie etwa heute nacht die Verleihung der Emmy Prime Time Awards, der wichtigste US-Fernsehpreis (ab 2 Uhr nachts auf Pro Sieben). Ob mittendrin oder nur live am Bildschirm, es ist wie Karneval, Weihnachten und Silvester auf einmal. Spannung, Spaß und der Sex Appeal des Erfolgs. Wer kommt mit wem, wer hat einen bad-hair-day – oder auch nur einen schlechten Haar-Stylisten? Wen werden Letterman, Colbert &amp; Co heute nacht veralbern? Und vielleicht begleite ich auch <a title="Emmy Live-Blog 2007" href="http://nice-bastard.blogspot.com/2007/09/emmy-liveblog-2007.html" target="_top">wie letztes Jahr</a> den Emmy mit einem Live-Blog? </p>
<p>Aber schöner, als vor dem Fernseher zu sitzen, ist es natürlich mittendrin zu sein.<br />
Etwa in zwei Wochen beim <a title="MTV Designerama" href="http://www.mtv.de/music/article/19594559" target="_blank">MTV Designerama</a> in Berlin. Nicht nur, weil mir das Verhältnis von acht Stunden Party für eine Stunde Sendezeit gefällt. Oder ein Auftritt von Deichkind aus nächster Nähe noch mal so gut ist. Sondern weil manchmal die interessantesten Details gar nicht über den Sender gehen. Die wirklichen Trends. Die heißesten Accessoires. Die Schuhe. Schuhe werden gemeinhin unterschätzt. Dabei könnte man mit einer Bildergalerie all der Schuhe, die während der Emmy-Verleihung getragen werden, viel über deren Träger erfahren. Doch die Kameras halten immer auf die Köpfe. Und selbst bei einer Modeveranstaltung wie dem Designerama gibt es zwar Pressebilder der zu erwartenden Mode – doch die Beine werden gekappt, dabei wüßte ich wirklich gern, was die junge Dame hier zu ihrem traumhaften Rock von IVANAhelsinki trägt: Ankle Boots, Pumps, Sneakers? Nein, Sneakers auf gar keinen Fall. Denn Sneakers sind seit 2006 out. Um das mitzubekommen, mußte ich aber auch erst einmal zum Designerama nach Berlin fahren. Denn während in München alle Szenegänger, Hot Chicks und Entertainmentmuschis noch in Turnschuhen herumliefen, trug  bei den hunderten von MTV-Gästen in Berlin keine einzige Frau Sneakers. Im Fernsehen war davon natürlich nichts zu sehen. Weshalb ich heuer wieder unbedingt zur Modenschau nach Berlin muß. Damit ich weiß, was die deutsche Frau 2009 tragen wird.</p>
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		<title>Senfo Spirito</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Sep 2008 08:56:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dorin Popa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dorin Popa]]></category>
		<category><![CDATA[Essen und Trinken]]></category>

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		<description><![CDATA[Nichts gegen das Traumduo Benedetto &#38; Sarko, aber die Begegnung Frankreichs mit der römisch-katholischen Kirche hat schon weit Verführerisches hervorgebracht, nämlich die Moutarde Violette de Brive au mout de raisin. Seine modisch topaktuelle Farbe verdankt der Senf dem beigefügten Traubenmost. Angeblich sollte so verhindert werden, daß sich Kardinäle ihre purpurne Tracht bekleckern. Fakt ist dagegen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--noadsense--><a href="http://www.flensburg-online.de/blog/wp-content/uploads/2008/09/moutarde-violette.jpg"><img src="http://www.flensburg-online.de/blog/wp-content/uploads/2008/09/moutarde-violette-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-16550" /></a>Nichts gegen das Traumduo Benedetto &amp; Sarko, aber die Begegnung Frankreichs mit der römisch-katholischen Kirche hat schon weit Verführerisches hervorgebracht, nämlich die Moutarde Violette de Brive au mout de raisin. Seine modisch topaktuelle Farbe verdankt der Senf dem beigefügten Traubenmost. Angeblich sollte so verhindert werden, daß sich Kardinäle ihre purpurne Tracht bekleckern. Fakt ist dagegen, daß er verboten gut schmeckt, ob zu Würstchen, kaltem Braten oder Avokado.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>FdH bei Apple</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 19:22:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dorin Popa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dorin Popa]]></category>
		<category><![CDATA[Essen und Trinken]]></category>

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		<description><![CDATA[Cleanes Weiß, runde Ecken, Steve Jobs hat bei Apple schon immer sehr aufs Optische geachtet, und so gab es heute bei der Präsentation der neuen iPod-, iTouch- und iTunes-Generation im Münchner Showroom auch nicht einfach nur Brezn und Hörnchen, sondern kunstvoll halbierte wie drapierte Brezn und Hörnchen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--noadsense--><a href="http://www.flensburg-online.de/blog/wp-content/uploads/2008/09/dscn2523.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-16203 alignleft" src="http://www.flensburg-online.de/blog/wp-content/uploads/2008/09/dscn2523-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Cleanes Weiß, runde Ecken, Steve Jobs hat bei Apple schon immer sehr aufs Optische geachtet, und so gab es heute bei der Präsentation der neuen iPod-, iTouch- und iTunes-Generation im Münchner Showroom auch nicht einfach nur Brezn und Hörnchen, sondern kunstvoll halbierte wie drapierte Brezn und Hörnchen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Tag für Tag erfolgreicher</title>
		<link>http://www.flensburg-online.de/blog/2008-09/tag-fur-tag-erfolgreicher.html</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 00:54:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dorin Popa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Dorin Popa]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Karriere ist ein steter Prozeß. Eine Beförderung kommt selten über Nacht. Der Job verwandelt sich nicht schlagartig, bloß weil wir gerade den neuesten Ratgeber verschlingen oder eine To-do-Liste abarbeiten. Deshalb sind Blogs die perfekten Coaches. Denn sie begleiten uns kontinuierlich mit neuen Anregungen durch unser Berufsleben. Für die gerade erschienene Oktober-Nummer des „Maxim“ habe ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--noadsense--><a href="http://www.flensburg-online.de/blog/wp-content/uploads/2008/09/dscn2473.jpg"><img class="size-medium wp-image-15331 alignleft" src="http://www.flensburg-online.de/blog/wp-content/uploads/2008/09/dscn2473.jpg" alt="Maxim Anna Kournikova" width="150" height="200" /></a>Karriere ist ein steter Prozeß. Eine Beförderung kommt selten über Nacht. Der Job verwandelt sich nicht schlagartig, bloß weil wir gerade den neuesten Ratgeber verschlingen oder eine To-do-Liste abarbeiten. Deshalb sind Blogs die perfekten Coaches. Denn sie begleiten uns kontinuierlich mit neuen Anregungen durch unser Berufsleben.</p>
<p>Für die gerade erschienene Oktober-Nummer des <a href="http://www.maximonline.de/">„Maxim“</a> habe <a href="http://nice-bastard.blogspot.com/">ich</a> mich nach den interessantesten deutschsprachigen Job- und Karriereblogs umgesehen. Vier davon haben es auf Seite 126 ins Heft und auf die <a href="http://www.maximonline.de/index.php/Common/Article/group/88641/start/0">Maxim-Homepage</a> geschafft: Die <a href="http://karrierebibel.de/">Karrierebibel</a>, die <a href="http://www.jurablogs.com/">JuraBlogs</a>, der <a href="http://www.entscheiderblog.de/">Entscheiderblog</a> und – kein Blog, aber dennoch hilfreich – das <a href="http://www.management-radio.de/">Management-Radio</a>. Sechs weitere will ich hier vorstellen:</p>
<p><strong>Glück statt Geld<br />
</strong>Andere schielen auf Effektivität, für Wolff Horbach ist aber schlicht der <a href="http://www.faktor-g.de">„Faktor G“</a>: das Glück die entscheidende Größe für Erfolg und Zufriedenheit.</p>
<p><strong>Wehret den Zeitdieben<br />
</strong>Die Profis des Schweizer Blogwerks füllen ein halbes Dutzend Webseiten, die sich etwa mit der Medienbranche, Frauenthemen oder Testberichten beschäftigen. Aus der Not, diese Arbeit konzentriert zu erledigen, entstand der Job-Blog <a href="http://www.imgriff.com">„imgriff“</a>. Dort verraten vier Autoren, welche Tools und Links ihnen beim Selbstmanagement helfen. Die besten Tips werden zu Serien zusammengefasst und dann als E-Book angeboten.</p>
<p><strong>Mentaltraining</strong><br />
Organisation ist nicht alles. Norbert Haag hilft mit nachhaltigen Fragen vor allem Selbständigen, ihre Motivation zu finden. Hört sich, auch im Titel: <a href="http://www.innovation-neu-denken.de">„In(Ex)novation – Neues Denken“</a>, anstrengend an, liest sich aber flott.</p>
<p><strong>Meinungsstark<br />
</strong>Seit über zehn Jahren liefert <a href="http://www.mwonlineblog.blogspot.com">„Managementwissen Online“</a> Buchbesprechungen und Branchennews. Inzwischen bloggt Chefredakteur Olaf Thönneßen auch, blickt dabei hinter die nackten Nachrichten und stellt Zusammenhänge her.</p>
<p><strong>Der Vertriebsstammtisch<br />
</strong>Jeder hat etwas zu verkaufen und sei es nur sich selbst und seine Leistung. Deshalb sind die Tips und Tricks der fünf Vertriebsprofis von <a href="http://blog.no-big-deal.de">„No big deal“</a> eine amüsante wie anregende Lektüre. Der Praxisbezug hat seinen Preis: Da wartet man schon mal eine Woche oder länger auf einen neuen Beitrag.</p>
<p><strong>Einblick in die Personalabteilung</strong><br />
Mäuschen spielen bei den Torwächtern der Human Resources: Im <a href="http://www.personaler-online.de/blog">„Personaler Blog“</a> veröffentlichen mehrere Dozenten, Psychologen, Unternehmensberater und die Personalreferentin von Rolls Royce – mal mehrmals die Woche, dann wieder mit längeren Pausen – Ratschläge für ihresgleichen, und wir dürfen mitlesen.</p>
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		<title>Abendmahl</title>
		<link>http://www.flensburg-online.de/blog/2008-08/abendmahl.html</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 17:19:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dorin Popa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dorin Popa]]></category>
		<category><![CDATA[Essen und Trinken]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe nie so recht begriffen, warum Hunger der beste Koch sein soll? Weil man dann am kreativsten improvisiert? Oder weil man für alles dankbar ist – nur im Grunde gar nicht als bester Koch, sondern als dankbarster Gast? Gekocht habe ich heute angesichts leerer Küchenschränke und Kühlfächer gar nicht. Aber Apfel mit Leberwurst kombiniert. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--noadsense-->Ich habe nie so recht begriffen, warum Hunger der beste Koch sein soll? Weil man dann am kreativsten improvisiert? Oder weil man für alles dankbar ist – nur im Grunde gar nicht als bester Koch, sondern als dankbarster Gast?</p>
<div id="attachment_13767" class="wp-caption alignleft" style="width: 470px"><a href="http://www.flensburg-online.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/dscn1848.jpg"><img class="size-medium wp-image-13767" src="http://www.flensburg-online.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/dscn1848-460x345.jpg" alt="Apfel mit Leberwurst" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Apfel mit Leberwurst</p></div>
<p>Gekocht habe ich heute angesichts leerer Küchenschränke und Kühlfächer gar nicht. Aber Apfel mit Leberwurst kombiniert. Und bin ob dieser einfachen wie leckeren Kombination schlichtwegs begeistert.</p>
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		<title>Gut geplörrt Löwe</title>
		<link>http://www.flensburg-online.de/blog/2008-04/gut-geplorrt-lowe.html</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 12:33:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dorin Popa]]></category>
		<category><![CDATA[Essen und Trinken]]></category>
		<category><![CDATA[Stehrumchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Schöfferhofer Grapefruit. Würg. Mehr muß man nicht sagen. Wäre aber langweilig. Und könnte das Mißverständnis wecken, ich hätte etwas gegen Mischgetränke. Keineswegs. Schließlich gibt es bei uns in Bayern eine Tradition sommerlicher Schaumgeburten wie Radler (Helles/Limo) oder Russ (Weißbier/Limo) – die aber grundsätzlich nicht flaschenfertig, sondern frisch vom Zapfhahn gemischt sein sollten. Überraschend gut war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/file-736559.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/file-736557.jpg" border="0" alt="" /></a><a href="http://www.schoefferhofer-grapefruit.de/start.html?deeplink=home">Schöfferhofer Grapefruit.</a> Würg. Mehr muß man nicht sagen. Wäre aber langweilig. Und könnte das Mißverständnis wecken, ich hätte etwas gegen Mischgetränke. Keineswegs. Schließlich gibt es bei uns in Bayern eine Tradition sommerlicher Schaumgeburten wie Radler (Helles/Limo) oder Russ (Weißbier/Limo) – die aber grundsätzlich nicht flaschenfertig, sondern frisch vom Zapfhahn gemischt sein sollten. Überraschend gut war auch Tuborg-Cola, ein Geschmackserlebnis, das ich auf einen Frankfurter Buchmessenabend mit Nane zurückdatiere, wenn mich mein Gedächntnis nicht täuscht. Und das meiner Erfahrung nach auch nur mit Tuborg wirklich gut schmeckt. Andererseits sind Nachmittage im Biergarten oder nächtliche Saufeskapaden mit Nane Momente, die so ziemlich alles munden lassen. </p>
<p><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/MGM-737581.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/MGM-737300.jpg" border="0" alt="" /></a>Was bei Stehrumchen nicht unbedingt der Fall ist. Stehrumchen pflegte mein ehemaliger Redaktionsleiter Moritz Müller-Wirth all jene gesellschaftlichen Empfänge zu nennen, die er sich gern ersparte, wenn sie nicht gerade seiner Karriere förderlich waren, und unter anderem mich stattdessen hinschickte. Sozusagen die Sättigungsbeilage im Medienalltag, das Schlaraffenland unterbezahlter Freelancer: Häppchen, Alkohol und notdürftig bedeckte Entertainmentmuschis – nur eben jeden Abend die gleichen Schmankerl, Drinks und willigen Mädels. Nun sind meine Tage als allgegenwärtiger Gesellschaftskolumnist lange passé, weshalb ich gestern nach monatelanger Stehrumchenabstinenz eher zufällig auf die Geburtstagsparty von MGM Deutschland geriet und mich doch gleich heimisch fühlte: Das Büffet. Die Bar. Die Blondinen und Brünetten. Nur eins war neu: Schöfferhofer Grapefruit. Aber man muß ja nicht jeden neumodischen Unsinn goutieren.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Digestive Halbwertszeit</title>
		<link>http://www.flensburg-online.de/blog/2008-03/digestive-halbwertszeit.html</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 11:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dorin Popa]]></category>
		<category><![CDATA[Essen und Trinken]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern habe ich binnen zwölf Stunden mehr gegessen als in den zehn Tagen zuvor insgesamt, aber das ist auch nicht verwunderlich, wenn man Geburtstag hat. Alle Mahlzeiten waren aushäusig, wie es bei einer Magical Mystery Birthday-Tour vorkommt, und schlußendlich ist es mir nicht so toll bekommen. Nicht daß mir davon übel geworden wäre, gekotzt habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/Gedeckter-Tisch-779118.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/Gedeckter-Tisch-779116.jpg" border="0" alt="" /></a>Gestern habe ich binnen zwölf Stunden mehr gegessen als in den zehn Tagen zuvor insgesamt, aber das ist auch nicht verwunderlich, wenn man Geburtstag hat. Alle Mahlzeiten waren aushäusig, wie es bei einer Magical Mystery Birthday-Tour vorkommt, und schlußendlich ist es mir nicht so toll bekommen. Nicht daß mir davon übel geworden wäre, gekotzt habe ich das letzte Mal Mitte der achtziger Jahre, wie ich erst letzte Woche einer Medizinstudentin versichern konnte. Medizinstudentinnen fragen solche Dinge. Und mein Lebensstil ist seit den achtziger Jahren nicht unbedingt besser geworden ist, andererseits mein einziger Filmriß auch in den achtziger Jahren vorkam, aber darum soll es hier und heute nicht gehen. Jedenfalls zog es mich nach diversen Marmeladensemmeln, Cappuccios, Popcorn, Schokomuffins, einem Shrimpscocktail, Lammbraten, wiederaufgetauten Kirschstreuselkuchen, Schokoladenhasen namens Kristina (fragt <a href="http://schelling48.blogspot.com/">f.k.</a> wieso), Englischem Kuchen, Misosuppe, Sushi und diversen anderen japanischen Delikatessen aufs Klo. Und immer wenn ich dort sitze und auf Durchfluß programmiert bin, rätsle ich über die Ursache: Das Frühstück? Das Mittagessen? Das Dinner? Das Häppchen zwischendurch? Wie lange, dauert es, bis uns etwas Unverdauliches oder Infiziertes wieder verläßt? <span style="font-style:italic;">„Wenige Stunden“</span>, eine präzisere Angabe fand ich auf die Schnelle beim Googeln nicht.</p>
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		<title>Prinz Sandmann</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Mar 2008 11:14:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dornröschen und Schneewittchen gibt&#8217;s nur im Märchen. Denn im richtigen, also meinem Leben leiden Frauen eher an Schlaflosigkeit. Und das liegt nicht daran, daß ich nachts im Schlaf wie ein Walroß schnaube, schnaufe und für Unruhe sorge, denn ausnahmsweise soll hier nicht von Damen die Rede sein, die bei mir schlafen. Sondern von Mädels, denen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/Wurzelgraeber-701181.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/Wurzelgraeber-701176.jpg" border="0" alt="" /></a>Dornröschen und Schneewittchen gibt&#8217;s nur im Märchen. Denn im richtigen, also meinem Leben leiden Frauen eher an Schlaflosigkeit. Und das liegt nicht daran, daß ich nachts im Schlaf wie ein Walroß schnaube, schnaufe und für Unruhe sorge, denn ausnahmsweise soll hier nicht von Damen die Rede sein, die bei mir schlafen. Sondern von Mädels, denen ihr Leben den Schlaf raubt und die nachts keine Ruhe finden, weil die Prüfung in Veterinärmedizin bevorsteht, sie mit ihrem Gemälde nicht so richtig weiterkommen oder ihr Liebesleben völlig verquer liegt. Die schlaflose Mehrheit eben. Die mit blassem Gesicht, finsteren Augenringen und unübersehbarer Verzweiflung meinen Weg kreuzt. Und meistens endet es damit, daß ich sie um etwas Geduld bitte, schnell aus meinem Stammcafé in meine Wohnung hochrenne und mit meinem Wundermittel zurückkehre. Mal mit ein paar Kräuterblättern in einem Briefumschlag, bei Examenskandidatinnen auch gern mit der ganzen Großpackung Zitronenverbene (Verveine). Und alle fanden so wieder zu ihrem Schlaf.</p>
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		<title>Biersünden</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Mar 2008 18:22:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So schön entspannt es in Lech am Arlberg war, kam ich doch nicht an der einen oder anderen Sünde vorbei. Erst genehmigte ich mir in der Schneggarei ein Pils im Reagenzglas, und dann nahm ich noch zwei übrig gebliebene Flaschen Zipfer Urtyp aus der Ferienwohnung mit heim ins Land des Reinheitsgebots.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/Pfiff-764757.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/Pfiff-764753.jpg" border="0" alt="" /></a>So schön entspannt es in <a href="http://www.lech-zuers.at/">Lech</a> am Arlberg war, kam ich doch nicht an der einen oder anderen Sünde vorbei. Erst genehmigte ich mir in der <a href="http://www.schneggarei.com/">Schneggarei</a> ein Pils im Reagenzglas, und dann nahm ich noch zwei übrig gebliebene Flaschen <a href="http://www.zipfer.at/index.php?id=4">Zipfer Urtyp</a> aus der Ferienwohnung mit heim ins Land des Reinheitsgebots.</p>
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		<title>Mercurochrom, Tantum Verde und meine Gesundheit</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 10:34:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht daß ich ein Tablettenjunkie wäre, aber ich bin gerne gut vorbereitet. Deshalb habe ich im Ausland stets eine Reiseapotheke dabei, mit der man eine ganze Busladung Touristen wochenlang versorgen könnte, und wenn während eines Pressetrips auf Borneo die Kollegen ihre Insektenstiche zählen, bin ich stets derjenige, der von der Malariaprophylaxe über die langärmeligen, mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht daß ich ein <a href="http://nice-bastard.blogspot.com/2008/02/immer-wenn-er-pillen-nahm.html">Tablettenjunkie</a> wäre, aber ich bin gerne gut vorbereitet. Deshalb habe ich im Ausland stets eine Reiseapotheke dabei, mit der man eine ganze Busladung Touristen wochenlang versorgen könnte, und wenn während eines Pressetrips auf Borneo die Kollegen ihre Insektenstiche zählen, bin ich stets derjenige, der von der Malariaprophylaxe über die langärmeligen, mit Moskitokiller imprägnierten Leinenhemden bis hin zum großflächig aufgetragenen Hautschutz alle Vorkehrungen getroffen hat. Kurzum: Ich werde ungern krank. Das erfordert aber gelegentlich auch die Nachversorgung vor Ort. Und da erstaunt es mich immer wieder, wie von Land zu Land Unterschiedliches gilt. Während man in Frankreich statt dem brennend blöden Jod das weit angenehmere Mercurochrom quasi nachgeworfen bekommt, verlangte ein deutscher Apotheker von mir dafür tatsächlich ein Rezept! In Mexiko wird einem dagegen so ziemlich alles in der Apotheke rezeptfrei angeboten, meist auch noch weit preiswerter als in Europa, nur beim Viagra haben wohl die Lustreisenden aus den nahen USA die Preise unwiderbringlich verdorben. Hier in Lech, wo ich derzeit ein paar Kinder hüte, habe ich mit Freuden entdeckt, daß das von mir bei Halsentzündungen geschätzte Tantum Verde anders als in München rezeptfrei ist. Nicht daß ich Halsschmerzen hätte, aber man sorgt gerne vor.</p>
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		<title>Tu Felix Austria</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Mar 2008 15:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Oder vielmehr tu felix Dorin, denn ich bin nicht nur glücklicher Betreuer zweier 3-Jähriger, während deren Eltern die Skipisten des Arlbergs unsicher machen, sondern werde darüberhinaus für meine Manny-Tätigkeit (männliche Nanny!) mit geriebenem Kren (= Meerettich, Ihr Nordlichter) und famosem Kübelspeck vom Dorfmetzger belohnt. Könnte ich es mir aussuchen, wäre das mein Lebenstraum. Mit den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/file-775450.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/file-775446.jpg" border="0" alt="" /></a><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/Kren-745153.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/Kren-745150.jpg" border="0" alt="" /></a>Oder vielmehr tu felix Dorin, denn ich bin nicht nur glücklicher Betreuer zweier 3-Jähriger, während deren Eltern die Skipisten des Arlbergs unsicher machen, sondern werde darüberhinaus für meine Manny-Tätigkeit (männliche Nanny!) mit geriebenem Kren (= Meerettich, Ihr Nordlichter) und famosem Kübelspeck vom Dorfmetzger belohnt. Könnte ich es mir aussuchen, wäre das mein Lebenstraum. Mit den Kiddies gegen halb sieben in der Früh aufwachen, auf sie bis zum frühen Nachmittag aufpassen, rodeln, im Schnee spielen, nachmittags, wenn die Eltern retour sind, diretamente zum Après-Ski wechseln und kulinarisch verwöhnt werden. <strike>(Bilder sobald ich kapiert habe, wie ich sie am fremden Computer im Internetcafé hochladen kann&#8230;)</strike></p>
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		<title>Tisch und Bett teilen? (Dating-Regeln, Kapitel 1)</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 10:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Grunde kann nur Jack Valenti oder sonst ein Hollywood-Lobbyist die Regel erfunden haben, ein Date ins Kino einzuladen. Coco kam klischeesicher zu spät, dann saßen wir zwei Stunden mehr oder weniger schweigend im Dunklen, da tat es auch nicht so weh, daß sie mich keine 24 Stunden später per SMS abservierte. Essen gehen bringt&#8217;s [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Grunde kann nur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jack_Valenti">Jack Valenti</a> oder sonst ein Hollywood-Lobbyist die Regel erfunden haben, ein Date ins Kino einzuladen. Coco kam klischeesicher zu spät, dann saßen wir zwei Stunden mehr oder weniger schweigend im Dunklen, da tat es auch nicht so weh, daß sie mich keine 24 Stunden später per SMS abservierte. Essen gehen bringt&#8217;s da schon mehr. Mit Olja essen zu gehen, war wie Kindergeburtstag. Ich kenne keine andere Frau, die sich so sehr über schöne Restaurants, gutes Essen und eigenwillige Kreationen freuen konnte und dabei natürlich herzhaft zugriff, ohne ihre Kleidergröße 34 je in Gefahr zu bringen. Im Bett war sie genauso begeisterungsfähig, und nicht nur in diesem Fall fand ich das Vorurteil bestätigt, daß die Sinnenfreude, die jemand bei Tisch entwickelt, sich zwischen den Laken fortsetzt. </p>
<p>Schwieriger wird es bei mangelndem Geschmackssinn: Sind Frauen, die ihren Cappuccino überall gleich genießen und bein Frühstücksbüffet nur auf den Preis und nicht auf die dargereichte Billigqualität achten, wirklich schlechter oder ist da nur der Snob in mir unangenehm berührt? Noch aufschlußreicher ist es natürlich, gemeinsam zu kochen. Als Mann kann man da so schön viril sein und furchtlos Fische ausnehmen, Fleisch entsehnen oder auch nur Knoblauch und Zwiebeln zuschneiden. Gemeinsam ausloten, wie harmonisch man zwischen Herd und Tisch operiert, und vielleicht schon beim gemeinsamen Einkaufen einander näher kennenlernen. Funktioniert aber nur spontan so richtig, wie mit Karo, als die Theatervorstellung ausverkauft war, ihre Wohnung praktischerweise in derselben Straße lag und wir statt Multikultitheater Pasta genossen.</p>
<p>Die Entfremdung kam ein paar Tage später, obwohl mir erste Indizien schon beim gemeinsamen Gemüseeinkauf aufgefallen waren. Überhaupt sind Einkaufstrips und Ausstellungsbesuche hervorragende Beziehungstestläufe. Bleibt man zusammen und streift gemeinsam umher, tauscht man sich aus, oder schwärmen beide allein für sich aus? Karo brauchte Farben und Papier – Schreibwaren. Und der Besuch einer Schreibwarenabteilung ist für mich so schön wie der Besuch eines Dessousgeschäftes. Schließlich gehöre ich noch zu der prädigitalen Generation, verdanke ein paar Buntstiften in Kindesjahren die Überführung als Ladendieb und war sicherlich viele Jahre ein Schreibwarenfetischist. Wäre es nicht schön, sich mit Karo über die irrwitzigen Bezeichnungen für unterschiedliche Farbtöne wie Cölinblau, Kasslerbraun oder Lampenschwarz auszutauschen und die unterschiedlichsten Papiersorten anzufassen? War es nicht. Sie ließ mich stehen, verfiel in eine solitäre Jagdphase und seitdem haben wir uns auch nicht wiedergesehen.</p>
<p>Dabei muß das nicht endgültig sein. Bei meinem ersten Ausstellungsbesuch mit Katja in der Schiele-Präsentation der Hypo-Kunsthalle ließ sie mich flugs stehen, um allein von Bild zu Bild zu stromern, eingefleischter Single, der sie war. Ich ließ mich aber einfach nicht abschütteln und wir blieben mehrere Jahre zusammen.</p>
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		<title>Eiserne Klassenunterschiede</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Feb 2008 09:43:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nityam war Vegetarierin, und so ernährte ich mich monatelang fleischlos. Katja war Restaurantkritikerin, und so aßen wir manchmal zweimal täglich in irgendwelchen Feinschmeckerrestaurants und daheim verwandelte ich mich in einen mal marinierenden, dann wieder backenden, stets gern experimentierenden, eben passionierten Hobbykoch. So als Single ist nun eher Schmalhans Küchenmeister, irgendwie koche ich durchaus noch, dazu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/ferro-sanol-eisentabletten-710687.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/ferro-sanol-eisentabletten-710680.jpg" border="0" alt="" /></a>Nityam war Vegetarierin, und so ernährte ich mich monatelang fleischlos. Katja war Restaurantkritikerin, und so aßen wir manchmal zweimal täglich in irgendwelchen Feinschmeckerrestaurants und daheim verwandelte ich mich in einen mal marinierenden, dann wieder backenden, stets gern experimentierenden, eben passionierten Hobbykoch. So als Single ist nun eher Schmalhans Küchenmeister, irgendwie koche ich durchaus noch, dazu dieser Tage mehr, aber mehr oder weniger stets nur dieselben einfachen Gerichte und äußert selten nur Fleisch. Natürlich esse ich gerne Fleisch, ich behaupte sogar immer gern, es gäbe gar keine rumänischen Vegetarier, höchstens traditionell vor Weihnachten und Ostern Fastende. Aber ich bereite mir selten zu Hause Fleisch zu, und nur gelegentlich Linsen, und da ich seit einem Jahr berufsbedingt kaum mehr essen gehe, leide ich mal wieder an chronischem Eisenmangel.<br />Meine Hausärztin verschreibt mir dagegen Eisentabletten, mit einem feinen Unterschied. Als Kassenpatient Eisentabletten-ratiopharm 50 mg, unverbindliche Preisempfehlung 2 Euro 99. Als Privatpatient ferro sanol, unverbindliche Preisempfehlung 6 Euro 69. Und bei einem Blick auf die Beipackzettel erschließt sich mir als Laien nicht, warum ich für Eisen(II)-glycin-sulfat-Komplex mehr als das Doppelte zahlen soll als für Eisen(II)-sulfat 1 H2O. Auch wenn ich die höheren Kosten als Privatpatient erstattet bekomme, während ich als Kassenpatient die knapp drei Euro selber tragen muß.</p>
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		<title>Maghrebinische Versuchung</title>
		<link>http://www.flensburg-online.de/blog/2008-02/maghrebinische-versuchung.html</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 07:39:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Wenn ich die Wahl zwischen Schokolade und Oliven habe, nehme ich die Oliven“. Coco, die als Kleinkind mit ihren Eltern durch Afrika gereist und dort aufgewachsen ist]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-style:italic;">„Wenn ich die Wahl zwischen Schokolade und Oliven habe, nehme ich die Oliven“.</span> Coco, die als Kleinkind mit ihren Eltern durch Afrika gereist und dort aufgewachsen ist</p>
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		<title>Dessert oder Vorspiel?</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Feb 2008 10:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern bin ich bekocht worden, doch die eigentliche Überraschung gab es zur Zigarette danach: Original Egon-Schiele-Würfel der Wiener Konditorei Aida. Ich hatte früher schon mal Mozartkugeln gekostet, na ja, und die Bachwürfel kenne ich vom Hörensagen, aber Schiele-Würfel waren mir neu und auf den ersten Blick unpassend. Schließlich sind Schieles Akte meist rechte Hungerhaken, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/Egon-Schiele-Wuerfel-775600.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/Egon-Schiele-Wuerfel-775597.jpg" border="0" alt="" /></a>Gestern bin ich bekocht worden, doch die eigentliche Überraschung gab es zur Zigarette danach: Original Egon-Schiele-Würfel der Wiener Konditorei Aida. Ich hatte früher schon mal Mozartkugeln gekostet, na ja, und die Bachwürfel kenne ich vom Hörensagen, aber Schiele-Würfel waren mir neu und auf den ersten Blick unpassend. Schließlich sind Schieles Akte meist rechte Hungerhaken, die man nicht gerade mit Kalorienbomben in Verbindung bringt. Aber nach dem ersten Biß war die unwiderlegbare Verbindung da, sie schmecken so süß wie ein Kuß und laden förmlich zum Knabbern ein.</p>
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		<title>Natur und ihre Grenzen</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 23:15:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Für die Haare muß es doch Chemie sein“, meinte K. neulich, wenn natürlich auch gute Chemie von Paul Mitchell, und ich war froh, daß sie zwar wie ich auf diese wunderbare Naturkosmetik stand, von der jeder Tiegel genug kostete, um eine Woche von dem Geld Lebensmittel kaufen zu können, aber ebenso wußte, daß Natur nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/Mundwasser-722758.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/Mundwasser-722745.jpg" border="0" alt="" /></a>„Für die Haare muß es doch Chemie sein“, meinte K. neulich, wenn natürlich auch gute Chemie von Paul Mitchell, und ich war froh, daß sie zwar wie ich auf diese wunderbare Naturkosmetik stand, von der jeder Tiegel genug kostete, um eine Woche von dem Geld Lebensmittel kaufen zu können, aber ebenso wußte, daß Natur nicht immer genug ist. Nicht nur bei Haaren. In meinem Bad wimmelt es vor Dr. Hauschka, Origins, Aveda &#038; Co. Aber die Zahnpasta ist brutalste SignalColgateOdolDentagard, Markentreue ist mir da fern, Hauptsache bunt, ätherisch, frisch. Und als Mundwasser hatte ich bislang Meridol. Doch in einer spontanen Geste griff ich heute in meinem Bioladen zu einem Naturmix aus Eibischblättern, Salbei, Rathania, Ringelblumen, Tormentill, Roßkastanienrinde, Neemblättern und Myrrhe. Bäh! Mit diesem Geschmack soll ich jetzt die nächsten Nächte einschlafen? Dann doch lieber K. im Munde. Jetzt, wo Valentinstag ist.</p>
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		<title>Menschen statt Preise</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Feb 2008 21:25:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Essen und Trinken]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei mir im Kiez gibt es drei Tengelmänner, und jeder ist eine Welt für sich. Der gleich um die Ecke wird von ein paar jungen Balkanesen (Serben, Kroaten???) geschmissen, und man fühlt sich gleich wie im Tante-Emma-Laden, halt unter Menschen. Da stört es mich auch nicht, daß die Gänge klaustrophobisch eng sind und an der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei mir im Kiez gibt es drei Tengelmänner, und jeder ist eine Welt für sich. Der gleich um die Ecke wird von ein paar jungen Balkanesen (Serben, Kroaten???) geschmissen, und man fühlt sich gleich wie im Tante-Emma-Laden, halt unter Menschen. Da stört es mich auch nicht, daß die Gänge klaustrophobisch eng sind und an der Kasse schnell eine Schlange entsteht, ist eben quasi Familie. Dann gibt&#8217;s einen an der nächsten Bus- und Straßenbahnhaltestelle, nicht viel größer, aber der klassische Supermarkt-Albtraum: Wesentlich schlechter sortiert, und an der Kasse fast ausschließlich auswechselbare,  aber dafür um so kontinuierlicher schlecht gelaunte Kassenkräfte. Daher nur mein Notnagel, wenn ich so spät nach Hause komme, daß ich&#8217;s zu meinem Lieblingstengel nicht mehr schaffe. Und noch mal ein paar hundert Meter weiter der Obertengelmann, groß, größer, richtig groß. Den ich nur alle paar Monate mal betrete. Und heute wohl zum letzten Mal. Seltsame Gelüste trieben mich hinein. Mit Erstaunen sah ich, daß es Tiefkühlpizzen schon ab 69 Cent gibt (schmeckt wohl auch so), lungerte am Wurstregal herum, ich hatte wirklich seltsame Gelüste, und griff dann zu einer Portion Zaziki, im Aktionsangebot für 89 Cent. An der Kasse kassierten sie 99 Cent, und ich wies sie freundlich darauf hin, daß es im Kühlregal falsch ausgezeichnet ist. Kein Drama, keine besserwisserischen Dialoge, die zehn Cent waren mir in dem Augenblick auch wurscht, aber ich möchte es einmal erleben, daß die Kassenkraft bei einem Filialisten in so einem Fall von sich aus, ganz freiwillig den falschen Betrag storniert und die zu viel kassierten zehn Cent wieder herausrückt. Machen sie aber nicht. Nie.</p>
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		<title>Zimtlauge</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 10:52:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dorin Popa]]></category>

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		<description><![CDATA[Kein Wunder, daß sich in WGs das ungespülte Geschirr stapelt, wenn man so etwas wie Pril Winter-Apfel benutzt, eine „winterliche Duftkombination von fruchtigem Apfel und aromatischem Zimt“. Als Spülmittel? Nein, wirklich nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kein Wunder, daß sich in WGs das ungespülte Geschirr stapelt, wenn man so etwas wie Pril Winter-Apfel benutzt, eine <span style="font-style:italic;">„winterliche Duftkombination von fruchtigem Apfel und aromatischem Zimt“</span>. Als Spülmittel? Nein, wirklich nicht.</p>
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		<title>Filmsnack</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Feb 2008 10:35:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dorin Popa]]></category>
		<category><![CDATA[Essen und Trinken]]></category>

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		<description><![CDATA[Morgens um elf fängt der Filmmarathon an und setzt sich dann alle zweieinhalb Stunden fort: Pressevorführungen, von denen der Filmkritiker drei, vier am Tage schaffen kann, die Kinoware der kommenden Monate, erst als Originalfassung, dann im nächsten Durchlauf synchronisiert. Dazu gibt&#8217;s, vom einladenden Filmverleih gesponsert, Wasser, Cola, Kaffee und &#8211; je nach Finanzkraft respektive PR-Politik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/krapfen-763310.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/krapfen-763307.jpg" border="0" alt="" /></a>Morgens um elf fängt der Filmmarathon an und setzt sich dann alle zweieinhalb Stunden fort: Pressevorführungen, von denen der Filmkritiker drei, vier am Tage schaffen kann, die Kinoware der kommenden Monate, erst als Originalfassung, dann im nächsten Durchlauf synchronisiert. Dazu gibt&#8217;s, vom einladenden Filmverleih gesponsert, Wasser, Cola, Kaffee und &#8211; je nach Finanzkraft respektive PR-Politik des Gastgebers vielleicht auch Popcorn oder Studentenfutter. Im Sommer gern ein Eis, <br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/red-731639.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/red-731634.jpg" border="0" alt="" /></a>wenn wir uns schon bei strahlendem Sonnenschein in die Kathedrale der Finsternis bewegen. Ab 16 Uhr darf&#8217;s auch gern ein Bier sein, nur bei Disney nicht – es sei denn, der Journalist zahlt es selbst. Pressevorführungen nach Feierabend, das heißt um 18 oder 20.30 Uhr, sind dagegen ein verläßliches Indiz für die Qualität des Films, und das dabei gereichte Sortiment an Häppchen und Alkohol ist reziprok proportional zur Güte des Films. Wenn es dann – wie gestern abend – Krapfen, Butterbrezen, Salzstangen, Gebäck und Gorbatschow-Red Bull gibt, kann man einen wirklich <a href="http://youtube.com/watch?v=onX8C05G-kA">miesen Film</a> erwarten. Und so war es denn auch. Oder um einen Klassiker zu zitieren: Ich habe unter meinem Niveau gelacht.</p>
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		<title>Zu alt?</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Feb 2008 09:19:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dorin Popa]]></category>
		<category><![CDATA[Essen und Trinken]]></category>

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		<description><![CDATA[Was bitteschön kann an Reis, Maispulver oder roten Linsen schlecht werden? Verkümmert das Korn, löst sich die darin enthaltene Stärke auf, kippt das Eiweiß um? Jedenfalls steht auf den Packungen ein Haltbarkeitsdatum, und als ich neulich meine Küche aufräumte, habe ich mehrere ungeöffnete Packungen entsorgt, die laut Aufdruck schon jahrelang verfallen waren. Obwohl sie so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/Butter-700187.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/Butter-700182.jpg" border="0" alt="" /></a>Was bitteschön kann an Reis, Maispulver oder roten Linsen schlecht werden? Verkümmert das Korn, löst sich die darin enthaltene Stärke auf, kippt das Eiweiß um? Jedenfalls steht auf den Packungen ein Haltbarkeitsdatum, und als ich neulich meine Küche aufräumte, habe ich mehrere ungeöffnete Packungen entsorgt, die laut Aufdruck schon jahrelang verfallen waren. Obwohl sie so von außen betrachtet noch recht unbedenklich aussahen. Von Senf und Currysaucen ganz zu schweigen, die offenbar in meinem Kühlschrank auch weit über ihre natürliche Lebenszeit hinaus überwintert haben. </p>
<p>Dabei bin ich, was Lebensmittel betrifft, wirklich kein großer Einkäufer und Sammler. Aber ich schaffe es immer, unverhältnismäßig große Reste entsorgen zu müssen, und je frischer, desto heftiger. Meine Bioäpfel verwandeln sich in meiner Küche schnellstens in faulige, schimmelnde Monsterbälle. Wurstaufschnitt, der kurioserweise ohne Haltbarkeitsfrist verkauft wird, braucht bei mir im Kühlschrank keine drei Tage, um sich bedenklich zu verfärben. Und meine Marmelade treibt grundsätzlich Schimmel aus, bevor das Glas halbleer ist. </p>
<p>Die meisten löffeln dann nur den blaugrünen Staub weg, aber seitdem ich irgendwann in den siebziger oder achtziger Jahren einmal unwissentlich in ein angeschimmeltes Toastbrot gebissen habe, und dieses Geschmackserlebnis gönne ich nicht einmal meinem größten Feind, seitdem ich jedenfalls den Unterschied zwischen leckerem Schimmelkäse und so gar nicht leckerem Kühlschrankschimmel kennengelernt habe, beschränke ich mich nicht mit chirurgischen Eingriffen, sondern atomisiere das ganze Teil. Das gilt selbst für Küchenkräuter, bei denen nur die Topferde schimmelt.</p>
<p>Gestern ist nun meine Butter abgelaufen. Und da es sich nicht um ein totpasteurisiertes Stück Fett handelt, sondern um lecker gesalzene Rohmilchbutter, nehme ich den Countdown auch außerordentlich ernst. Andererseits ist heute Sonntag, die frische Rohmilchbutter wird bei meinem Käsehändler immer erst dienstags aus Frankreich geliefert, und meine Maître Fromagier hat mir glaubhaft versichert, daß sie die nicht verkauften, abgelaufenen Butterstücke selbst einfriert und dann nach und nach vernascht. Man würde es schon riechen und schmecken, wenn sie kippt. Dann will ich mal meinen Sinnen vertrauen. Wenn&#8217;s schief geht, schreibt mir die Redaktion sicherlich einen netten Nachruf.</p>
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		<title>Tod vor Stalingrad</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Feb 2008 09:52:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dorin Popa]]></category>
		<category><![CDATA[Essen und Trinken]]></category>

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		<description><![CDATA[Selbst von jungen Studentinnen kann man noch eine Menge lernen. Etwa den „Tod vor Stalingrad“. Dafür füllt man den Espressokocher mit Wodka statt mit Wasser und brüht so seinen Kaffee.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/Espressokocher-720032.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/Espressokocher-720027.jpg" border="0" alt="" /></a>Selbst von jungen Studentinnen kann man noch eine Menge lernen. Etwa den „Tod vor Stalingrad“. Dafür füllt man den Espressokocher mit Wodka statt mit Wasser und brüht so seinen Kaffee.</p>
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		<title>Overdatet</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jan 2008 22:39:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jeden Tag ein anderes Date. Wohlwollend betrachtet geht es mir verdammt gut. Wenn auch im Ergebnis eine etwas unklare Gemengelage entsteht. Frauen, auf die ich stehe. Frauen, die etwas von mir wollen. Konstellationen, bei denen noch unklar ist, wer was vom anderen will. Und das stets anfallende Treibgut an enttäuschten, beendeten oder auch nur unerwiderten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/Salzstangen-773966.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/Salzstangen-773963.jpg" border="0" alt="" /></a>Jeden Tag ein anderes Date. Wohlwollend betrachtet geht es mir verdammt gut. Wenn auch im Ergebnis eine etwas unklare Gemengelage entsteht. Frauen, auf die ich stehe. Frauen, die etwas von mir wollen. Konstellationen, bei denen noch unklar ist, wer was vom anderen will. Und das stets anfallende Treibgut an enttäuschten, beendeten oder auch nur unerwiderten Gefühlen. Aber heute war so ein Tag, an dem alles auf einmal da war, ja sogar an einem Tisch saß. Gleichzeitig. Oder um einen Bartresen versammelt war. Und es endete wie so etwas immer bei mir endet. Mit ein paar Salzstangen und nicht viel mehr.</p>
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		<title>Zweitausendsiebenig</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2008 22:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dorin Popa]]></category>
		<category><![CDATA[Essen und Trinken]]></category>

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		<description><![CDATA[Morgen ist Ultimo. Bereits ein ganzer Monat des nun wirklich nicht mehr ganz so frischen Jahres vorbei, ein Zwölftel von 2008 passé, aber ich bin immer noch nicht so recht in die Gänge gekommen. Fühle mich zweitausendsiebenig. Habe noch nicht einmal den Presseausweis fürs Neue Jahr, von einem gültigen Reisepaß ganz zu schweigen. Kann es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/Adventskalender-704506.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/Adventskalender-704502.jpg" border="0" alt="" /></a>Morgen ist Ultimo. Bereits ein ganzer Monat des nun wirklich nicht mehr ganz so frischen Jahres vorbei, ein Zwölftel von 2008 passé, aber ich bin immer noch nicht so recht in die Gänge gekommen. Fühle mich zweitausendsiebenig. Habe noch nicht einmal den Presseausweis fürs Neue Jahr, von einem gültigen Reisepaß ganz zu schweigen. Kann es nicht fassen, daß Mittwoch auch schon der Fasching bereits vorbei sein soll, während ich mich noch am Jahreswechseltrübsal labe und die Post von Oktober bis Dezember 2007 abarbeite, weil ich damals als <a href="http://barer80.blogspot.com/">Interims-Buchhändler</a> irgendwie zu nichts anderem gekommen bin. Inmitten all der Rechnungen, Mahnungen, Kündigungen, Pressemappen, Einladungen und Weihnachtskarten auch noch ein Adventskalender, gerade erst frisch ausgepackt: <span style="font-style:italic;">„Ich sagte, der 24. wird bei uns ein bißchen knapp. Können wir den Termin noch was schieben?“</span>, steht drauf. Und ich habe meine Motti für dieses Jahr gefunden: Termine schieben und Schokolade fressen. Soll glücklich machen.</p>
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		<title>Mamas Care-Paket to go</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jan 2008 17:49:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dorin Popa]]></category>
		<category><![CDATA[Essen und Trinken]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach 35, 40 Jahren will ich mich nicht so festlegen, aber als ich klein war, bin ich sicherlich auf mindestens fünf Mahlzeiten am Tag gekommen. Denn auch wenn meine Mutter für die Hauptmahlzeiten zuständig war, zwei davon warm, denn an das in Deutschland sprichwörtliche Abendbrot haben wir uns niemals angepaßt, trotz der kulinarischen Vollversorgung ließ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/kiftele-719009.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/kiftele-718190.jpg" border="0" alt="" /></a>Nach 35, 40 Jahren will ich mich nicht so festlegen, aber als ich klein war, bin ich sicherlich auf mindestens fünf Mahlzeiten am Tag gekommen. Denn auch wenn meine Mutter für die Hauptmahlzeiten zuständig war, zwei davon warm, denn an das in Deutschland sprichwörtliche Abendbrot haben wir uns niemals angepaßt, trotz der kulinarischen Vollversorgung ließ es sich mein Vater nicht nehmen, mir auch noch die eine oder oder andere leckere Schweinerei zuzubereiten. Als Kind fand ich das toll und bin trotz erster, recht rundlicher <a href="http://nice-bastard.blogspot.com/2007/08/privatissime-1.html">Anfänge</a> nicht gerade aufgequollen. Inzwischen gehe ich stramm auf den 47. Geburtstag zu, mein Vater ist ein Vierteljahrhundert tot, ich versorge mich längst selbst, aber wenn ich wie jeden Dienstag meine Mutter besuche, erwarten mich die Leckereien nicht nur auf dem Tisch. Nach der Schweinsfußsülze und den gebratenen Nierchen gab&#8217;s heute auch noch ein Dutzend Frikadellen to go. Denn wann immer ich sie besuche, komme ich nicht ohne ein Care-Paket nach Hause. Mütter sind so. Selbst mit 86.</p>
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		<title>Falsches Brot</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 16:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dorin Popa]]></category>
		<category><![CDATA[Essen und Trinken]]></category>

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		<description><![CDATA[Morgens fühle ich mich immer öfter bereits ziemlich alt. Und Schuld daran hat die Marmelade. Denn mein Frühstück ist, zumindest daheim, ein langweiliges Ritual. Ein Ei, je nach Größe fünf bis sechs Minuten gekocht. Dazu drei Scheiben Korianderbrot. Eine mit gesalzener Rohmilchbutter zum Ei. Eine mit Leberwurst. Und eine mit Marmelade. Nun habe ich beim [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/brot-730855.JPG"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://www.flensburg-online.de/blog/uploaded_images/brot-730850.JPG" border="0" alt="" /></a>Morgens fühle ich mich immer öfter bereits ziemlich alt. Und Schuld daran hat die Marmelade. Denn mein Frühstück ist, zumindest daheim, ein langweiliges Ritual. Ein Ei, je nach Größe fünf bis sechs Minuten gekocht. Dazu drei Scheiben Korianderbrot. Eine mit gesalzener Rohmilchbutter zum Ei. Eine mit Leberwurst. Und eine mit Marmelade. Nun habe ich beim Marmeladenbrot letztes Jahr die Butter durch Frischkäse ersetzt, aber immer öfter sitze ich am Tisch, gieße mir den Tee ein, klopfe mein Ei auf und stelle mit Erschrecken fest, daß ich die Marmelade eben nicht auf die Brotscheibe mit dem Frischkäse aufgetragen habe, sondern auf das Butterbrot. Und muß mir bereits frühmorgens existentielle Fragen stellen: Schmeckt mir zu meinem Ei auch ein Käsebrot? Muß ich mir jetzt ein neues Butterbrot streichen? Wieso fühle ich mich an einem Montagvormittag bereits so alt?</p>
]]></content:encoded>
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