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Ausländer nach Deutschland… Polizei schnappt Schleuserbande in Dresden

Dresden (dts Nachrichtenagentur) – In Dresden hat die Bundespolizei am Sonntag eine Schleuserbande verhaftet. Wie die örtliche Polizei mitteilte, tarnten sich die zwei Männer als Busfahrer einer Reisegruppe und passierten am Mittag die Grenze über die BAB 17 nach Deutschland.

Angesichts der auffälligen Fahrweise kontrollierten Beamten den Reisebus und fanden neben 27 “offiziellen” Reisenden auch zwölf unerlaubt eingereiste Personen, die vermutlich aus Afghanistan oder dem Irak stammen.

Unter den Geschleusten befanden sich auch junge Männer und Familien mit Kindern. Ersten Ermittlungen zufolge seien die Geschleusten mittels Reisebus von Athen nach Deutschland eingeschleust und während der Grenzübertritte in Hohlräumen des Busses eingepfercht worden.

Diese Verstecke waren von außen verschlossen und nicht belüftet. Da der Bus nonstop nach Deutschland fuhr, bestand Lebensgefahr. Seit März 2011 sind wiederholt unerlaubt eingereiste Afghanen am Hauptbahnhof Dresden festgestellt worden.


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Kein Schnee in Dresden aber jede Menge Besucher beim Dresdner Striezelmarkt

„Die Anziehungskraft des Dresdner Striezelmarktes ist in diesem Jahr weiter gestiegen. Das bestätigen die Zahlen der aktuellen Besucherbefragung“, bilanziert Dirk Hilbert, Erster Bürgermeister der Landeshauptstadt Dresden.

„Wir können einen Zuwachs an auswärtigen Besuchern verzeichnen (61 Prozent 2011, 57 Prozent 2010). Mehr als die Hälfte ist extra wegen des Striezelmarktes angereist.“

Zum dritten Mal in Folge führte das Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden im Auftrag des Amtes für Wirtschaftsförderung die Umfrage auf dem Striezelmarkt durch. Von den 746 Befragten würden 98 Prozent ihren Freunden und Bekannten den Dresdner Striezelmarkt weiterempfehlen. Hauptsächlich zum Bummeln (55 Prozent), um etwas zu essen oder zu trinken (38 Prozent) und um die Atmosphäre zu genießen (18 Prozent) kommen die Besucher.

„Erstmals wurden an den ersten drei Adventswochenenden nahezu gleichbleibend hohe Besucherzahlen verzeichnet“, freut sich Birgit Monßen, Amtsleiterin des Amtes für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden. „Bereits am Eröffnungswochenende konnten wir zum ‚Dresdner Pflaumentoffel- und Pfefferkuchenfest’ 110 000 Besucher begrüßen“. Damit werden fast die Besucherzahlen der beiden folgenden Wochenenden erreicht. Zum „Dresdner Stollenfest“ und dem „Tag der Kreuzkirche“ sowie dem „Dresdner Pyramiden- und Schwibbogenfest“ kamen jeweils 120 000 Besucher.

2706 Kilogramm wog der diesjährige Riesenstriezel zum traditionellen „Dresdner Stollenfest“, das am zweiten Adventswochenende stattfand. Der 3,24 Meter lange, 1,77 Meter breite und 80 Zentimeter hohe Weihnachtsstollen wurde in weniger als zwei Stunden an die Besucher verkauft – das ist absolute Rekordzeit. Teile des Erlöses aus dem Verkauf spenden die Bäcker und Konditoren des Schutzverbandes „Dresdner Stollen“ e. V. und des Bäcker-Fachvereins Dresden der Dresdner Kinderhilfe.

Den Programmhöhepunkt bildete am vergangenen Wochenende (17. und 18. Dezember 2011) das „Dresdner Bergmannfest mit der Bergparade“. 180 000 Schaulustige zählte die Polizei entlang der Umzugsstrecke und auf dem Striezelmarkt. „Diese hohe Besucherfrequenz an den Wochenenden unterstreicht die Bedeutung und den Stellenwert des Dresdner Striezelmarktes und zeugt von dessen Beliebtheit“, sagt Birgit Monßen.

„Zudem stößt der Markt nicht nur auf regionales und überregionales Interesse. Auch international wird der Striezelmarkt als einer der bekanntesten und größten deutschen Weihnachtsmärkte wahrgenommen. Darauf weisen Drehanfragen ausländischer Fernsehteams, u. a. aus Japan, Polen, Tschechien und den USA, hin“, stellt Birgit Monßen fest. Die Berichterstattung lockt immer mehr ausländische Touristen nach Dresden, vor allem aus Tschechien, Polen und Russland. „Auf diese Entwicklung haben wir in diesem Jahr mit unserem Striezelmarkt-Flyer reagiert. Dieser ist neben Deutsch und Englisch, auch in den jeweiligen Landessprachen verfügbar“, erläutert Birgit Monßen.

Das Veranstaltungsprogramm umfasst in diesem Jahr 163 Programmpunkte mit über 1 000 Mitwirkenden. „Das Programm wurde sehr gut von den Besuchern angenommen. Bisher konnten wir das Ganze ohne Ausfälle und Probleme durchführen“, zieht Alexander Siebecke, Inhaber der PR- und Eventagentur alexander & partner, ein positives Fazit.

Vor allem die Kindererlebniswelt fand wieder großen Zuspruch. So wurde das Bastelangebot im Pflaumentoffelhaus von etwa 2 900 kleinen Gästen angenommen. Über 5 500 Kinder, Jugendliche und Erwachsene erlebten im Märchenhaus spannende und besinnliche Geschichten.

In der Weihnachtsbäckerei herrschte ebenfalls Hochbetrieb: bis zu 130 Kinder tummelten sich täglich an den Backblechen. In diesem Jahr konnten die Besucher der Kindererlebniswelt erstmals im „Wichtelkino“ Platz nehmen. Über 1 000 große und kleine Filmfreunde können bis zum Marktende gezählt werden. Alle Hände voll zu tun hatte auch der Weihnachtsmann: jeden Tag musste er eines der Türchen des Adventskalenders öffnen, an seinem Telefon gingen über 400 Anrufe ein und 2 400 selbstgemalte und gebastelte Wunschzettel wurden in den Weihnachtsmannbriefkasten eingeworfen.

Die Internetseite www.dresden.de/striezelmarkt gibt es zwar noch nicht fünfsprachig, trotzdem unterstreichen etwa 200 000 Aufrufe seit Anfang Oktober das große Interesse. Die Homepage wurde damit fast 30 000 Mal häufiger als im Vorjahr besucht. „Das ist ein beachtlicher Zuwachs. Ein Zeichen dafür, dass auch unsere Online-Angebote, wie zum Beispiel der interaktive Marktplan, sehr gut angenommen werden“, konstatiert Daniel Heine, Verantwortlicher für Online-Projekte in der Abteilung Marketing des Amtes für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden. Der Striezelmarkt-Trailer auf der Videoplattform YouTube wurde innerhalb von zwei Monaten 13 000 Mal angeschaut.

Auch aus Händlersicht ist der 577. Dresdner Striezelmarkt gut verlaufen. „Wir haben durchweg positive Rückmeldungen von den Händlern bekommen“, sagt Sigrid Förster, Abteilungsleiterin der Abteilung kommunale Märkte im Amt für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden. „Die Händler sind zufrieden, es herrscht eine gute Stimmung.“ Ist der Dresdner Striezelmarkt des letzten Jahres noch als einer der schneereichsten in die Geschichte eingegangen, gab es in diesem Jahr keinen einzigen Schneetag.

Die milden Temperaturen haben zu einer höheren Besucherfrequenz und zu einer längeren Verweildauer geführt. Auch die scheinbar gestiegenen Abverkäufe bei Glühwein, Feuerzangenbowle & Co. dürften für den guten Tenor sorgen. Laut Mathias Thiele, von der zuständigen Firma D.M.T. Dienstleistungen, wurden insgesamt circa 645 000 Tassen gespült, das sind 45 000 mehr als 2010.

Darüber hinaus loben die Händler auch das Programm. Besonders die „Sternstunden“, die 2011 das erste Mal stattfanden, wurden überaus anerkennend beurteilt und sollten im kommenden Jahr unbedingt wiederholt werden. Der Striezelmarkt hatte am 9. Dezember 2011 bis 23 Uhr geöffnet und jeder Händler bot einen Artikel aus seinem Sortiment zu einem reduzierten Preis an. „Das Feedback zeigt uns, dass wir mit dem Freitag genau den richtigen Tag gewählt haben und unser Plan aufgegangen ist. Überwiegend Dresdnerinnen und Dresdner haben die verlängerte Öffnungszeit genutzt und fanden sich an dem Abend mit Freunden und Bekannten in lockerer Atmosphäre zusammen“, resümiert Sigrid Förster.

Auch das Deutsche Rote Kreuz und die Dresdner Polizei ziehen eine positiv Bilanz. Das DRK verzeichnet weniger Hilfeleistungen als noch 2010. „Die etwas geringere Anzahl kommt vermutlich aufgrund der günstigeren Witterungslage ohne Schnee und Eis zustande“, sagt Friedericke Schmidt, DRK Kreisverband Dresden. „Die bislang im Zusammenhang mit den Weihnachtsmärkten angezeigten Straftaten bewegen sich auf dem Niveau des Vorjahres“, teilt Polizeisprecherin Jana Ulbricht mit. Ulbricht lobt zudem die reibungslose und unkomplizierte Zusammenarbeit zwischen Marktleitung, Rettungsdienst und Polizei.

• Flensburg online: Fotos vom Weihnachtsmarkt 2011 in Flensburg

Öffnungszeiten von Abfallannahmestellen, Wertstoffhöfen und Gebrauchtwarenbörsen in Dresden über Weihnachten – Silvester 2011

Für einige von der Landeshauptstadt Dresden beauftragte Einrichtungen der Abfallwirtschaft ändern sich am Jahresende die Öffnungszeiten. Dies betrifft Wertstoffhöfe, Abfallannahmestellen, die Gebrauchtwarenbörse und den Sozialen Möbeldienst:

Wertstoffhöfe
Die Wertstoffhöfe Reick, Hammerweg 23, Johannstadt, Friedrichstadt, Kaditz und Pieschen bleiben am 24. und 31. Dezember 2011 geschlossen.

Nur die Wertstoffhöfe Leuben und Plauen öffnen an diesen beiden Tagen in der Zeit von 8 bis 12 Uhr.

Abfallannahmestellen
Die Wertstoff-Aufbereitung Dresden GmbH für Sperrmüll und Altholz ist am 24. und 31. Dezember 2011 von 7 bis 12 Uhr geöffnet.

Die Annahmestelle in Schönfeld-Weißig bleibt am 24. und 31. Dezember 2011 geschlossen.

Die Grünannahmestelle in Gompitz bleibt am 23. und 30. Dezember 2011 geschlossen.

Die der Firma Löwe Recycling in Leuben schließt vom 24. bis zum 31. Dezember 2011. Die Firma Hippe Recycling GmbH in Loschwitz nimmt Grünabfälle auch am 24. und 31. Dezember 2011 von 8 bis 12.30 Uhr an.

Gebrauchtwarenbörse und Sozialer Möbeldienst
Die Gebrauchtwarenbörse des abfallGUT Dresden e. V. in Pieschen bleibt am 24. und 31. Dezember 2011 geschlossen.

Der Soziale Möbeldienst des Sächsischen Umschulungs- und Fortbildungswerk Dresden e. V. holt vom 27. bis zum 30. Dezember 2011 in der Zeit von 7 bis 15 Uhr Möbel und Haushaltsgroßgeräte ab und gibt diese an sozial Bedürftige aus.

Die genauen Adressen der genannten Einrichtungen erfahren Sie im Abfallkalender, im Internet unter www.dresden.de/entsorgung (Stichpunkt Beauftragte Entsorger und Vertragspartner) und am Abfall-Info-Telefon 4 88 96 33.

Öffnungszeiten für das Eislaufen und Schwimmen in Dresden vor und während der Weihnachtsferien 2011

Weihnachtsmann und Weihnachtsengel kommen am Sonnabend, dem 17. Dezember 2011, von 15 bis 18 Uhr, zu Besuch in die EnergieVerbund Arena.

Von 19.30 bis 22.30 Uhr gibt es anschließend zum letzten Mal in diesem Jahr eine Eisdisco. Das Disco-Twice DJ Team sorgt mit bester Musikauswahl der 80er, 90er, den aktuellen Charts und Wunschmusik für Partystimmung in der Trainingseishalle und auf dem Eis unter freiem Himmel.

Zur Eisdisco am vergangenen Sonnabend, dem 10. Dezember 2011, gab es einen neuen Besucherrekord. Knapp 550 Eisdisco-Fans nutzten die eiskalte Partylocation zum Feiern.

Die erste Eisdisco im neuen Jahr ist am 7. Januar 2012.

Ab dem 19. Dezember 2011 bis zum 2. Januar 2012 gelten verlängerte Öffnungszeiten auf Dresdens größten Eisflächen im Sportpark Ostra.

Auch die Dresdner kommunalen Schwimmhallen laden herzlich alle Ferienkinder und ihre Familien zur sportlichen Betätigung ein.

Glückwunsch! Karl Leo gewinnt Deutschen Zukunftspreis 2011

„Dass sich die Jury für ein Dresdner Projekt entschieden hat, zeigt wie leistungsfähig der Standort ist und wie er von den dicht geknüpften Netzwerken aus Wissenschaft und Wirtschaft vor Ort profitiert”, sagt Dirk Hilbert, Erster Bürgermeister und Beigeordneter für Wirtschaft der Landeshauptstadt Dresden.

„Ich gratuliere Prof. Dr. Karl Leo, Dr. Jan Blochwitz-Nimoth, Dr. Martin Pfeiffer und ihren Mitarbeitern zu diesem Erfolg.”

Die Dresdner Wissenschaftler erhielten die mit 250.000 Euro dotierte Auszeichnung für ihr Projekt »Organische Elektronik – mehr Licht und Energie aus hauchdünnen Molekülschichten«. Dabei geht es unter anderem um die Entwicklung von organischen Leuchtdioden (OLEDs), die dank geringem Stromverbrauch, hoher Leuchtdichte und großer Flexibilität Innovationstreiber in der Bildschirm- oder Beleuchtungstechnik sind.

Der Deutsche Zukunftspreis würdigt insbesondere den Transfer von Ergebnissen der Grundlagenforschung in die industrielle Praxis. So waren die Arbeiten des Instituts für Angewandte Photophysik der TU Dresden und des Fraunhofer-Instituts für Photonische Mikrosysteme IPMS das Fundament, auf dem die Firmen Novaled AG und Heliatek GmbH gegründet werden konnten. Novaled ist Weltmarktführer für OLED- Technologien und -Materialien, Heliatek hält den Effizienz-Weltrekord im Bereich organischer Solarzellen.

Die beiden Firmen sind Teil von Europas größtem Cluster für organische Halbleiter, als das sich die Region Dresden fest etabliert hat. Mehr als 39 Unternehmen und 17 Forschungseinrichtungen mit insgesamt über 850 Mitarbeitern (Stand 2010) forschen und produzieren in diesem Bereich.

Internet: www.deutscher-zukunftspreis.de

Noch 1.500 Tickets fürs Cottbus-Spiel bei Dynamo Dresden erhältlich

Die SG Dynamo Dresden hat für das Spiel am Sonntag, dem
11. Dezember 2011, gegen den FC Energie Cottbus bereits knapp 28.000 Tickets im Vorverkauf abgesetzt. Aufgrund dessen haben sich die Verantwortlichen der SGD gemeinsam mit der Dresdner Polizeidirektion dazu entschieden, die Pufferzonen zum Gästeblock zu verkleinern.

Trotz der Kapazitätsvergrößerung sind für das Ostderby gegen die Lausitzer nur noch 1.500 Tickets im freien Verkauf zu haben.

Exklusiv und nur für Vereinsmitglieder der SGD wird nochmals der Online-Ticket-Shop etix (bis zum Anstoß möglich) geöffnet. Dabei kann jedes Mitglied maximal vier Karten erwerben. Um eine Fantrennung zwischen den beiden Fanlagern nicht zu unterlaufen, kann aus Sicherheitsgründen kein freier Onlineverkauf stattfinden.

Die SG Dynamo Dresden empfiehlt allen Interessenten nachdrücklich, den Kartenvorverkauf für das Cottbus-Spiel zu nutzen, da die Tageskassen aller Voraussicht nach am Spieltag geschlossen bleiben werden.

Die VIP-Räumlichkeiten des „glücksgas stadions“ und der Gästeblock sind bereits ausverkauft. Es werden 1.500 Anhänger des FC Energie Cottbus im Gästebereich des Stadions sein.

Aufwertungskarten und das Stadionmagazin „Dynamo-KREISEL“ sind in allen Kassenbereichen ab 11:15 Uhr erhältlich. Im Kassenbereich Lennéplatz (links neben dem Fanshop) werden außerdem bereits ab um 10 Uhr die restlichen im November erworbenen Halbjahreskarten
ausgegeben. Dazu sind bitte der Personalausweis und die ausgedruckte Bestellbestätigung mitzubringen.

Erhältlich sind die letzten 1.500 Tickets über folgende Wege:
+ Online-Ticket-Shop etix (bis zum Anstoß möglich)
+ in allen bekannten Vorverkaufsstellen
+ im Dynamo-Fanshop am Stadion (Freitag 10 – 19 Uhr / Samstag 10 – 15 Uhr)

Besuch aus Südkorea. Seoul besucht Dresden

Am Dienstag, dem 6. Dezember 2011, ist eine Delegation von Bürgermeistern aus Südkorea, Seoul in Dresden zu Gast. Die Gäste kommen auf Einladung der Friedrich-Naumann-Stiftung nach Deutschland. Neben Dresden werden sie auch München und Berlin besuchen.

Ähnlich wie deutsche haben auch koreanische kommunale Haushalte mit dem Problem der Verschuldung zu kämpfen.

Die Bürgermeister kommen nach Deutschland, um zu erfahren, wie deutsche Kommunen dieser Herausforderung begegnen.

Besonderer Akzent liegt auf dem Thema der Privatisierung von kommunalen Dienstleistungen und Betrieben.

Die Stadt Dresden hat – vor allem mit dem Verkauf der WOBA – erfolgreich ihre Schulden reduzieren können. Es hat sich bis nach Südkorea herum gesprochen, dass Dresden heute eine von zwei schuldenfreien Städten in Deutschland ist.

Die Bürgermeister wollen lernen, wie die Stadt diese Prozedur bewältigt hat und welche Bilanz sie heute zieht. Wo sieht man die Vorteile, wo die Probleme bei Privatisierungen?

Darüber hinaus werden die koreanischen Gäste das weihnachtliche Dresden in einem touristischen Rahmenprogramm kennenlernen.

Altpapier-Sammelsystem und die Blaue Tonne: Wie viele Blaue Tonnen werden in Dresden aufgestellt?

Die Blaue Tonne kommt. Das von der Stadt Dresden neu organisierte Altpapiersammelsystem startet planmäßig ab Januar 2012. Am Montag, dem 5. Dezember 2011, werden die ersten der etwa 15.000 bestellten städtischen Blauen Tonnen ausgeliefert.

Besonderes Erkennungszeichen: gelb-blaue Aufkleber mit der Amtsmarke der Landeshauptstadt.

Infos über die Blaue Tonne

„Wir werden die Bürgerinnen und Bürger mit einem Plakat und einer Infokarte auf die städtische Blaue Tonne aufmerksam machen“, sagt Detlef Thiel, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, zum Start des Projektes.

Blaue Tonne
Wenn ich groß bin, will ich auch mal eine Blaue Tonne werden... oder mal mich doch jetzt schon blau an!

Blaue Tonne und Bestellmöglichkeit

„So haben alle Dresdner die Möglichkeit, sich auf das neue Altpapiersammelsystem einzustellen.“ Wer noch eine städtische Blaue Tonne bestellen möchte, kann dies auf der Internetseite der Stadt unter www.dresden.de/blauetonne tun oder sich beim Abfall-Info-Telefon unter (0351) 4 88 96 33 melden.

Dresden: “Stromspar-Check” ab Januar 2012

Ab Januar 2012 sind in jedem Bürgerbüro der Landeshauptstadt Dresden und in der Bürgerberatung Rathaus Informationen zum Projekt „Stromspar-Check” erhältlich.

Ziel des Projektes ist die Kosteneinsparung für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Zur kostenlosen Teilnahme berechtigt, sind alle Bürgerinnen und Bürger, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld beziehen.

Die Stromsparhelfer erarbeiten hierzu einen persönlichen Stromsparplan mit vielen Hinweisen, wie die Teilnehmer in Zukunft weniger Energie verbrauchen und bares Geld sparen können. Ein wichtiger Teil hierbei sind die Einspargeräte, die die Personen kostenlos erhalten.

Das Projekt „Stromspar-Check” wird vom Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands in Kooperation mit regionalen und lokalen Energieagenturen sowie dem Deutschen Caritasverband mit seiner Bundesarbeitsgemeinschaft „Integration durch Arbeit” durchgeführt und vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Rahmen einer Klimaschutzinitiative gefördert.

Ausstellung mit Werken von Volkmar Kühn und Marita Kühn-Leihbecher im Stadtarchiv Dresden

Unter dem Titel „Skulptur Geschöpftes Collage” zeigt das Stadtarchiv Dresden, Elisabeth-Boer-Straße 1, noch bis 7. Januar 2012 Arbeiten des Künstler-Ehepaares Volkmar Kühn und Marita Kühn-Leihbecher.

Die Künstlerin Marita Kühn-Leihbecher, geboren 1944, erschafft ihre Bilder aus handgeschöpftem Papier. Für ihre Collagen verwendet sie Fragmente von Zeichnungen, Fotos sowie Mörtelstaub. Über ihre Arbeiten schreibt Marita Kühn-Leihbecher: „Das geschöpfte Papier ist für mich ein Transportmittel meiner Gedanken und Ideen, immer mit einem Hauch Unberechenbarkeit versehen.

Es ist voller Gestaltungsmöglichkeiten, wobei bewusst unverwechselbares Einzigartiges entsteht.”

Von Volkmar Kühn, geboren 1942, sind 25 Bronzebüsten ausgestellt, die in den letzten Jahren entstanden. Ausgestreckte Hände charakterisieren die Skulpturen, die erzählen und über die erzählt wird.

Der sächsische Lyriker Wulf Kirsten schrieb zu seinen Skulpturen: „Seine Gestalten sind sowohl Abbilder als auch Gegenbilder des Zeitgeists, dem weder individuell noch en bloc zu entkommen ist (…)

Von dieser Gewissheit ausgehend, wird einerseits ein Spiegel vorgehalten, aus dem aber gleichzeitig eine Vision vermittelt wird, auf die zugelebt werden kann.”

Die Ausstellung kann dienstags und donnerstags von 9 bis 18 Uhr, mittwochs von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr besichtigt werden.
Der Eintritt ist frei.

DFB-Pokal Ausschluß. Dynamo Dresden geht in Revision

Am Mittwochvormittag, dem 30. November 2011, trafen sich die Gremienvorsitzenden der SG Dynamo Dresden zu einer außerordentlichen Sitzung, um nach der Auswertung des schriftlichen Urteils des DFB-Sportgerichts gemeinsam mit Geschäftsführer Volker Oppitz über das weitere Vorgehen des Vereins zu beraten.

Am Ende der etwa zweieinhalbstündigen Besprechung kamen das Präsidiums, der Aufsichts-, Ehren- und Jugendrat sowie die Geschäftsführung zu folgendem Ergebnis: „Die SG Dynamo Dresden geht gegen das Urteil des DFB-Sportgerichts fristgemäß in Berufung.“

Dies erklärte Geschäftsführer Volker Oppitz, der das Urteil bereits am vergangenen Donnerstagabend in Frankfurt am Main mit großer Enttäuschung zur Kenntnis genommen hatte.

„Mehr kann und will ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht sagen, da es sich nach wie vor um ein laufendes Verfahren handelt.“

Präsident Andreas Ritter betonte im Anschluss an die Beratung auf der Geschäftsstelle des Vereins: „Die Vorsitzenden aller Gremien der SG Dynamo Dresden sind geschlossen der Meinung, dass wir gegen dieses Urteil in Revision gehen müssen.

Wir werden uns wehren und dabei alle Rechtsmittel ausschöpfen! Das ist die klare Botschaft aller Gremienvorsitzenden.“

Nach den Vorkommnissen beim DFB-Pokalspiel zwischen Borussia Dortmund und Dynamo Dresden am 25. Oktober 2011 hatte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes gegen Dynamo Dresden einen Ausschluss vom DFB-Pokal für die neue Saison 2012/2013 verhängt.

Damit folgte der Richter bei der mündlichen Verhandlung am 24. November 2011 in Frankfurt dem vorangegangen Strafantrag des DFB Kontrollausschusses.

“Flensburg online” ==> Ausschluß vom DFB-Pokal. Unverständnis + Enttäuschung in Dresden

Neue Seniorenwohnungen in Dresden-Bühlau

Die städtische Cultus gemeinnützige GmbH rüstet Wohnungen in der Senioren-Wohnanlage Bühlau seniorengerecht um. Vor wenigen Wochen ist für das zweite der sieben Häuser der Startschuss für die Sanierung gefallen.

Der offizielle „Erste Hammerschlag“ des Aufsichtsratsvorsitzenden Martin Seidel erfolgt am 1. Dezember 2011. Martin Seidel: „Mit der Fortsetzung der Sanierung, der alle zwei Jahre ein weiteres Haus folgen soll, sind wir für die Zukunft gut gerüstet und bieten den uns anvertrauten Menschen Komfort und Sicherheit bei größtmöglicher Selbstständigkeit.“

Das Gebäude erhält einen Fahrstuhl. Die Grundrisse der einzelnen Wohnungen werden altersgerecht verändert und es wird Platz für ein barrierefreies Bad geschaffen. Moderne Fenster und Heizungen, pflegeleichte Fußböden und freundliche Farben werden zum Wohlbefinden beitragen. Das Haus erhält einen eigenen Waschstützpunkt. Hier können die Bewohnerinnen und Bewohner selbst Wäsche waschen und trocknen.

Etwa 500.000 Euro kostet der Umbau des Gebäudes mit neun Zwei-Zimmerwohnungen. Fünf der neuen Wohnungen sind bereits vergeben. Bis zum Ende der Sanierung im Juni 2012 wohnen die Bewohnerinnen und Bewohnern in Übergangswohnungen.

In der Wohnanlage Bühlau leben 58 ältere, nicht pflegebedürftige Menschen unter Nutzung eines umfangreichen Serviceangebotes. Die Cultus gGmbH der Landeshauptstadt Dresden ist ein sozial ausgerichtetes Dienstleistungsunternehmen, dessen Betreuungsschwerpunkte sich in der Altenpflege, der Begleitung von Senioren und der Begleitung von Menschen mit geistiger Behinderung finden. Sie ist Träger von fünf Altenpflege- und Senioreneinrichtungen, einer Werkstatt und einer Wohnstätte für geistig behinderte Menschen.

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