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Schluß mit “Fans”-Radau. Ausschluß von Dynamo Dresden beim DFB-Pokal?

Nach den Vorkommnissen beim DFB-Pokalspiel zwischen Borussia Dortmund und Dynamo Dresden am 25. Oktober 2011 fordert der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für die Saison 2012/2013 einen Ausschluss der SG Dynamo Dresden vom DFB-Pokal.

So wurde im Strafantrag des Kontrollausschusses formuliert, den dieser beim DFB-Sportgericht eingereicht hat. Die Verantwortlichen der SG Dynamo Dresden haben nach den Vorkommnissen beim Pokalspiel in Dortmund ein hartes Urteil durch das DFB-Sportgericht erwartet.

Warum wenden sich die Fans nicht von den Krawallmachern ab?

Durch das nicht tolerierbare Auftreten einer Gruppe von SGD-Fans und der Solidarisierung anderer Dynamo-Anhänger mit den Krawallmachern durch ihr Nichthandeln oder durch die Verharmlosung der Ereignisse im Nachgang der Vorfälle, wurde dem Verein ein massiver öffentlicher Schaden zugefügt.

Den Vertretern der SG Dynamo Dresden ist bewusst, dass der DFB auch aufgrund der undifferenzierten Berichterstattung in einigen Medien und der gleichzeitigen Zunahme von Gewaltausbrüchen sowie dem Einsatz von Pyrotechnik bei Fußballspielen – von den Profi- bis hin zu den Amateurligen – unter einem enormen Druck stand. Es ist deshalb zu vermuten, dass nun durch diesen extrem harten Strafantrag ein Exempel statuiert werden soll.

Die SG Dynamo Dresden wird diese Strafe jedoch nicht akzeptieren und dem Strafantrag des DFB-Kontrollausschusses widersprechen. Der Verein hat sich bereits mit Rechtsanwalt Christoph Schickhardt in Verbindung gesetzt und wird sich auch juristisch mit aller Konsequenz gegen diesen Strafantrag wehren.

Die Verantwortlichen der SG Dynamo Dresden sind von dem Strafantrag des DFB-Kontrollausschusses zutiefst enttäuscht und fühlen sich zudem von den Verantwortlichen des Deutschen Fußball-Bundes im Stich gelassen.

Trotz der in zahlreichen Medien unverhältnismäßigen und überzogen ausgefallenen öffentlichen Darstellung hatten die Vertreter des Vereins eine differenzierte Bewertung durch den DFB erwartet.

Außerdem wurden die durch die SGD bereits selbst auferlegten Sanktionen und Maßnahmen nicht im nötigen Maße berücksichtigt. So hatte der Verein bereits im Juli gegenüber der eigenen Fanszene einen klaren und unmissverständlichen Maßnahmenkatalog definiert, welcher bei eintretenden Verfehlungen durch die Dresdner Fanszene von Seiten des Vereins konsequent umgesetzt wird.

Dabei wurde bereits zu diesem Zeitpunkt auch der Verzicht auf Auswärtskartenkontingente festgelegt. Diese Maßnahme hat die SG Dynamo Dresden nun konsequent umgesetzt. Ebenso wurden die durch den Verein aufgeworfenen Fragen von Seiten des DFB bisher nicht beantwortet.

Was hat Dynamo Dresden falsch gemacht?

So wollte der Verein unter anderem wissen, was die Verantwortlichen der SG Dynamo Dresden in Bezug auf das Spiel gegen Borussia Dortmund aus Sicht des DFB konkret falsch gemacht haben, welche Maßnahmen der Verein ergreifen soll, um Vorkommnisse zukünftig verhindern zu können, und welche Unterstützung der DFB dabei leisten kann.

Die Verantwortungsträger der SG Dynamo Dresden fordern hiermit eine differenzierte Aufarbeitung, wie und unter welchen Umständen es beim Pokalspiel in Dortmund zu den negativen Vorfällen kommen konnte.

Es ist aus Sicht der SGD kein Zufall, dass es ein differentes Verhalten der Dresdner Anhänger bei Heim- und Auswärtsspielen gibt. Die vom DFB-Kontrollausschuss angesprochenen zurückliegenden Vorfälle aus den Jahren 2009 bis 2011 resultieren nahezu ausschließlich aus negativen Ereignissen bei Auswärtsspielen. Insbesondere fielen dabei die Ausschreitungen im Zusammenhang mit dem Relegationsrückspiel beim VfL Osnabrück ins Gewicht. Bereits zu diesem Spiel haben die Verantwortungsträger des Vereins in intensiver Zusammenarbeit mit dem DFB eklatante Sicherheits- und Organisationsmängel aufgezeigt.

Im Ergebnis wurden beide Vereine durch das DFB-Sportgericht mit der gleichen Strafzahlung in Höhe von 24.000 Euro belegt.

Auch im Falle des Auswärtsspieles bei Borussia Dortmund gab es aus Sicht der SGD immense Sicherheitslücken sowohl beim Veranstalter als auch bei den Einsatzkräften der Polizei.

Insbesondere das komplette Fehlen einer Fantrennung, fehlende Pufferblöcke, unzureichende Einlasskontrollen, der Ausschank von Alkohol und das zum Teil unkoordinierte und provokante Auftreten der Ordnungs- und Polizeikräfte haben ebenso zur Zuspitzung der Situation geführt.

Wie bei jedem Auswärtsspiel erfolgte auch hier in enger Zusammenarbeit der Verantwortlichen der SG Dynamo Dresden mit den Dortmunder Kollegen und der Polizei eine detaillierte und umfangreiche Spielvorbereitung, wie sie in Dresden seit Jahren Standard ist. Umso bedauerlicher ist die unzureichende Umsetzung der von der Vertretern der SGD formulierten Hinweise, da diese bereits im Vorfeld explizit darauf hingewiesen hatten, welche großen Probleme durch Nichtbeachtung der ausgesprochenen Empfehlungen entstehen können.

Bedauerlicherweise kam es nun zu den beschriebenen Vorfällen. Und Dynamo Dresden hat jetzt die Konsequenzen in unverhältnissmäßiger Höhe zu tragen.

Deshalb erachten die Verantwortlichen von Dynamo Dresden dieses extrem harte Strafmaß, welches dem Verein mehrere Millionen Euro kosten könnte, als nicht verhältnismäßig. Außerdem wird durch dieses Strafmaß der Eindruck erweckt, dass die SG Dynamo Dresden alleiniger Schuldiger sei.

Auch in anderen Stadien Deutschlands kam es in den vergangenen Tagen zu erheblichen Ausschreitungen. In der jüngsten DFB-Pokalrunde wurden bei nahezu allen Spielen pyrotechnische Erzeugnisse gezündet.

Diese Ereignisse wurden allerdings medial vollkommen unterschiedlich dargestellt und bewertet. So war im TV-Programm des ZDF in Bezug auf das Spiel des 1. FC Köln in Hoffenheim zum Beispiel von „Begleiterscheinungen des Karnevals“ die Rede. Darüber hinaus wurde im Zusammenhang mit ähnlichen Vorfällen bei anderen Spielen von einer „tollen Atmosphäre“ oder beim Spiel in Heidenheim von einer „Bereicherung der Ostalb durch Zündelfreunde“ gesprochen.

Außerdem kam es rund um das Spiel von Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Kaiserslautern zu massiven Gewaltexzessen mit zwei schwerverletzten Personen.

Beim Derby FC Bayern München gegen den 1. FC Nürnberg am vergangenen Bundesliga-Spieltag wurden laut Medienangaben sogar 80 Personen festgenommen.

Den Verantwortlichen der SG Dynamo Dresden ist das unentschuldbare und durch nichts zu akzeptierende Verhalten eines Teils der Dresdner Anhänger bewusst. Dies wurde wiederholt betont. Aber gerade die anderen Beispiele zeigen, dass es sich um ein gesamtgesellschaftliches Problem handelt, das nicht allein die SG Dynamo Dresden betrifft.

Aus diesem Grund werden sich die Verantwortlichen der SG Dynamo Dresden zeitnah mit allen beteiligten Institutionen, führenden Forschern auf dem Gebiet der Soziologie, Psychologie und des Fanverhaltens sowie Verantwortlichen und Fanvertretern diverser Vereine zusammenfinden, um gemeinsame Lösungsansätze zu finden.

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Kapselverletzung! Dennis Eilhoff (Dynamo Dresden) verletzt

Dennis Eilhoff fällt mit einer Kapselverletzung im linken Mittelfingergelenk für mehrere Wochen aus. Dies ergab der Befund einer MRTUntersuchung, die am Donnerstag, dem 27. Oktober 2011, in Dresden durchgeführt wurde.

Das verletzte Fingergelenk von Dennis Eilhoff muss bis zur vollständigen Heilung voraussichtlich sechs Wochen ruhiggestellt werden.

„Ich habe mich relativ früh in der Saison im Heimspiel gegen Hansa Rostock an meinem linken Mittelfinger verletzt. Nach und nach sind die Probleme immer größer geworden, sodass ich mich zuletzt aufgrund der Schmerzen nur noch durch die Trainingseinheiten gequält habe. Ich hoffe, auf einen optimalen Heilungsverlauf, um möglichst schnell wieder ins Mannschaftstraining einsteigen zu können“, erklärte Dennis Eilhoff am Freitag, dem 28. Oktober 2011.

Für Dynamo Dresden zahlt es sich in dieser Situation aus, gleich drei Top-Torhüter im Kader zu haben: Für Dennis Eilhoff kehrt Aufstiegstorhüter Benjamin Kirsten am Samstag zum Spiel gegen den Karlsruher SC in den Zweitliga-Kader zurück und wird als Ersatztorhüter auf der Reservebank Platz nehmen.

Der 24-Jährige stieg erst vor 14 Tagen wieder ins Mannschaftstraining ein, präsentierte sich laut Cheftrainer Ralf Loose seit seiner Rückkehr in einer ansteigenden Form und machte „mit starken Trainingsleistungen“ auf sich aufmerksam.

Benny Kirsten plagte sich mehrere Monate mit einer hartnäckigen Schambeinentzündung herum, die von Spezialisten in Köln und Leverkusen erfolgreich behandelt werden konnte, sodass er jetzt ohne körperliche Einschränkungen als Ersatzmann für Wolfgang Hesl bereit steht.

Dennis Eilhoff wechselte im Sommer von Zweiliga-Absteiger DSC Arminia Bielefeld zur SGD. Der 29-Jährige bestritt in der laufenden Saison bisher zehn Pflichtspiele für die SG Dynamo Dresden, bis er seinen Stammplatz am 10. Spieltag an Wolfgang Hesl verlor.

Dennis Eilhoff bestritt in seiner Karriere 36 Erstliga-Spiele für die Arminia und kam bisher zu 122 Zweitliga-Einsätzen für Bielefeld, Koblenz und Dresden.

In der Saison 2009/10 stellte er einen neuen Zweitliga-Rekord im Arminia-Trikot auf, als er achtmal in Folge die „Null“ festhielt.

Dynamo Dresden vs. Karlsruher SC 5:1

Dresden (dts Nachrichtenagentur) – In der zweiten Fußball-Bundesliga hat sich Dynamo Dresden mit 5:1 vom Karlsruher SC getrennt.

Dresden begann stark, drängte den KSC zu Beginn in die eigene Hälfte, Tore sprangen dabei aber nicht heraus. Doch just als die Gäste besser ins Spiel zu kommen schienen, schlug Dynamo zweimal eiskalt zu (Dedic, 29., Subasic, 31.).

Wenig später konterten die Gäste (Aquaro, 38.). Doch ein Treffer von Koch stellte die alten Führungsabstand wieder her (39.).

In der zweiten Hälfte präsentierten sich die Gäste zunächst offensiver.

Doch bei einem Freistoß war der KSC weit ausgerückt und bekam postwendend die Quittung: Ein Treffer von Trojan lässt die Dresdner 4:1 führen.

Das schien den Karlsruhern den Rest gegeben zu haben. Sie vermittelten von nun an nicht mehr den Eindruck, als glaubten sie an eine Wende.

Kurz vor Schluss baut Fort die Führung dann weiter aus (68.).

In der zweiten Partie des Nachmittags trennte sich der SC Paderborn 07 mit 1:0 von Erzgebirge Aue.

“Flensburg online”: Das war auch schön… Bayern München vs. FC Nürnberg 4:0

Geldstrafe vom DFB für Eintracht Frankfurt und Dynamo Dresden

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Zweitligisten Eintracht Frankfurt und Dynamo Dresden sind vom DFB-Sportgericht zu einer Geldstrafe von jeweils 20.000 Euro verurteilt worden. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Donnerstag, dem 27. Oktober 2011, mit.

Die Eintracht wurde wegen Vorfällen beim Heimspiel gegen Hansa Rostock am 16. September und beim Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden am 26. September verurteilt.

Frankfurter Anhänger hatten während der Partie gegen Dresden ein Banner mit der Aufschrift “Bomben auf Dresden” hoch gehalten.

Die Dresdner wurden für Vorkommnisse während des Auswärtsspiels beim MSV Duisburg am 26. August und während der Partie in Ingolstadt am 16. September verurteilt.

Darüber hinaus gab es beim Dresdner Zweitliga-Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt am 26. September kurzzeitig rassistische Gesänge im Dresdner Zuschauerblock.

Beide Vereine haben den Urteilen bereits zugestimmt.

Ausschreitungen von Dynamo Dresden “Fans” beim Pokalspiel gegen Borussia Dortmund

Dortmund (dts Nachrichtenagentur) – Im Rahmen des DFB-Pokalspiels zwischen Borussia Dortmund und Dynamo Dresden ist es am Dienstag, dem 25. Oktober 2011, zu Ausschreitungen der Gäste-Anhänger gekommen.

Nach Angaben der örtlichen Polizei mussten 15 Dresdner in Gewahrsam genommen werden. Insgesamt wurden 15 Personen durch Pyrotechnik, Pfefferspray und Flaschenwürfe verletzt.

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke zeigte sich besorgt über die randalierenden Gäste-Fans. “Wenn ich höre, dass die Polizei vorher mit Mühe ein Stürmen des Stadions verhindern konnte, ist das einfach eine Katastrophe.” Das Spiel konnte erst mit 15-minütiger Verspätung angepfiffen werden.

Auch während der Partie fielen zahlreiche der 13.000 Dresdner unter den 75.000 Zuschauern im Dortmunder Stadion negativ auf.

Dreimal musste Schiedsrichter Gagelmann die Begegnung unterbrechen.

Dresdner Anhänger warfen Feuerzeuge auf Dortmunder Spieler, zündeten Böller und versuchten nach dem Abpfiff den Platz zu stürmen.

Stadtspaziergang in Dresden mit Anne-Simone Rous

Das Frauenstadtarchiv Dresden lädt am Dienstag, dem 25. Oktober 2011, zu einem Stadtspaziergang mit Dr. Anne-Simone Rous ein. Er widmet sich adeligen Frauen. Treff ist 15 Uhr am Eingang des Deutschen Hygiene-Museums, Lingnerplatz 1. Der Eintritt ist kostenfrei. Um eine Spende wird gebeten.

Auf den Spuren von Gräfinnen, Baroninnen und Herzoginnen hören alle Interessierten zwischen dem Blüherpark und der Semperoper spannende Geschichten über Liederkreise, wohltätige Einrichtungen, Witwenhäuser und Mätressen.

Außerdem kommt eine Spionin ins Spiel und nebenbei ist noch zu erfahren, von welcher Frau August der Starke seine Körperkraft hatte.

Während des Spazierganges mit Dr. Anne-Simone Rous spürt man einen Hauch des damaligen kulturellen Lebens der Stadt, zu dem die niederadeligen Frauen wesentlich beigetragen haben.

Die Führung mit Dr. Anne-Simone Rous dauert etwa 1,5 Stunden.
Sie endet am Theaterplatz.

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Technologie in Deutschland: Hightech-Standort Sachsen

Dresden (dts Nachrichtenagentur) – Sachsen hat als Technologiestandort seit der Wiedervereinigung hohes Ansehen erlangt. Das ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Bundesverbands Bitkom.

So hält fast jeder zweite Bundesbürger (44 Prozent) den Freistaat Sachsen für einen wichtigen Hightech-Standort in Deutschland.

Unter Westdeutschen ist die Anerkennung Sachsens als bedeutender Hightech-Standort mit 42 Prozent fast so hoch wie im Bundesdurchschnitt, unter Ostdeutschen liegt sie bei 57 Prozent.

Noch höher wird bundesweit die Innovationskraft der Region und ihrer Menschen eingeschätzt: 48 Prozent der Deutschen halten die Sachsen für “erfinderisch und innovativ”.

Auch die Wirtschaftspolitik des Landes seit der Wiedervereinigung sehen 48 Prozent der Bundesbürger als erfolgreich an.

Kritische Stimmen zu diesen Punkten machen jeweils weniger als 30 Prozent aus.

Die IT- und Telekommunikationsbranche in Sachsen zählt rund 1.500 Unternehmen und 48.000 Beschäftigte.

Dynamo Dresden: “Love Dynamo – Hate Racism”. And what if I don’t schbiek Denglisch?

Die Dynamo Dresden U23 von Cheftrainer Thomas Köhler versammelte sich am vergangenen Samstagmorgen zum Fototermin im „glücksgas stadion“ und präsentierte die offizielle Spielkleidung der laufenden Oberliga-Saison mit dem neu aufgedruckten Schriftzug „LOVE DYNAMO – HATE RACISM“.

Mannschaftsfoto der U23 von Dynamo Dresden, Oberliga-Saison 2011/2012 [Foto: Pressestelle Dynamo Dresden]
Mannschaftsfoto der U23 von Dynamo Dresden, Oberliga-Saison 2011/2012 [Foto: Pressestelle Dynamo Dresden]

Die SG Dynamo Dresden setzt damit in Zusammenarbeit mit der Faninitiative 1953international, die sich schon seit Jahren gegen Rassismus und Ausgrenzung im Fußball einsetzt, ein weiteres unmissverständliches Zeichen gegen Rassismus, Fremdenhass und Diskriminierung im Dresdner Fußball.

„Solange wie wir keinen Hauptsponsor für unsere U23 gefunden haben, wird der Schriftzug ´LOVE DYNAMO – HATE RACISM` auf der Brust der Mannschaft bleiben“, erklärte Dynamo Dresden Geschäftsführer Volker Oppitz und fügte hinzu:

„Wir haben uns in der Vergangenheit bereits mehrfach klar positioniert und werden dies auch weiterhin mit Nachdruck tun. Dieses generelle Engagement gegen Rassismus, Gewalt und Diskriminierung möchten wir nun mit dem Statement ´LOVE DYNAMO – HATE RACISM` auf den Trikots unserer U23 abermals untermauern.

Wir werden uns als Verein auch in Zukunft für einen respektvollen, vorurteilsfreien und friedlichen Umgang aller Menschen in unserer Gesellschaft einsetzen!“

Und auch U23-Cheftrainer Thomas Köhler von Dynamo Dresden unterstützt dieses Engagement: „Mir gefällt der Schriftzug und das Statement auf den Trikots meiner Mannschaft. Ich persönlich halte es darüber hinaus für wichtig, dass wir als Verein unmissverständlich und offensiv unsere Position zur Geltung bringen. Denn wir haben eine Vorbildfunktion unseren Anhängern gegenüber.

Wenn wir als Sportler und multikulturelle Gemeinschaft für Respekt, Toleranz und Offenheit einstehen, werden wir so hoffentlich auch die wenigen unserer Anhänger erreichen, die unsere Haltung so noch nicht verinnerlicht haben.“

Das offizielle Trikot der Dynamo Dresden U23 mit dem Schriftzug „LOVE DYNAMO – HATE RACISM“ ist ab Dienstag, dem 18. OKtober 2011, im Dynamo-Fanshop im „glücksgas stadion“ in den Größen S bis XL zum Preis von 59,95 Euro erhältlich.
Der Fanshop hat immer von Montag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr und am Samstag von 10 bis 15 Uhr geöffnet. An Zweitliga-Heimspieltagen hat der Fanshop generell ab 10 Uhr bis mindestens eine Stunde nach Abpfiff geöffnet.

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Bundesfreiwilligendienst für Dresden

Die Landeshauptstadt Dresden unterstützt die Initiative „Bundesfreiwilligendienst – für meine Stadt”, die der Deutsche Städtetag ins Leben gerufen hat.

„Wir möchten erreichen, dass sich im Rahmen des neuen Bundesfreiwilligendienstes zahlreiche Bürgerinnen und Bürger für ein freiwilliges Engagement in unseren städtischen Einsatzstellen interessieren.

Die Landeshauptstadt Dresden hat den Freiwilligen viel zu bieten und ich hoffe, dass der Freiwilligendienst bei unseren Bürgerinnen und Bürgern auf große Resonanz stößt”, so der Erste Bürgermeister Dirk Hilbert.

Geht es ohne Bundesfreiwilligendienst?

Ob im Kulturbereich, in der Bildung, im Sport, in der Jugendarbeit, der Behindertenhilfe, der Altenhilfe und der Pflege, im Krankenhaus, bei der Integration sowie im Zivil- und Katastrophenschutz – der Bundesfreiwilligendienst eröffnet Frauen und Männern aller Altersgruppen vielfältige Einsatzmöglichkeiten.

Jüngere Freiwillige erwerben und vertiefen ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen, ältere Freiwillige bringen ihre eigene Lebens- und Berufserfahrung ein.

„Dabei stehen nicht in erster Linie die Belange der Stadt im Vordergrund, sondern vor allem die der neuen Freiwilligen, für die ein Einsatz in städtischen Stellen große Chancen eröffnet”, sagt Dirk Hilbert.

„Ich freue mich über alle Dresdnerinnen und Dresdner, die sich außerhalb von Schule und Beruf für ein Engagement zugunsten der Allgemeinheit entscheiden.”

Der Bundesfreiwilligendienst richtet sich an Frauen und Männer, die Interesse an einer attraktiven und gemeinnützigen Tätigkeit haben.

Freiwillige werden vor Ort von einer Fachkraft betreut. Die Einsatzzeit beträgt in der Regel zwölf, mindestens sechs und höchstens 24 Monate.

Die Freiwilligen erhalten für ihren Dienst ein Taschengeld. Vor allem gewinnen sie aber Einblicke in städtische Einrich-tungen und erwerben so wertvolle Kompetenzen für die weitere berufliche oder universitäre Ausbildung, die mit einem qualifizierten Zeugnis belegt werden können.

Interessante Einsatzmöglichkeiten bietet das Stadtarchiv der Landeshauptstadt Dresden, wie die Betreuung von Schüler- und Studentengruppen bei archivpädagogischer Arbeit und bei der Stadtgeschichtsvermittlung, bei konservatorischen Arbeiten am und mit Archivgut und bei Veranstaltungen in den Räumen des Archivs zur Vermittlung des Bundesfreiwilligendienstes.

In kommunalen Förderschulen können sich Freiwillige bei der Pflege und Betreuung von Kindern und Jugendlichen soziale Kompetenz aneignen, ebenso im Kinder- und Jugendnotdienst des Jugendamtes.

In der Jugend&Kunstschule Dresden und dem Theaterhaus „Rudi” sind handwerkliche und technische Fertigkeiten gefragt.

Die Cultus gemeinnützige GmbH der Landeshauptstadt Dresden bietet mehrere Stellen in ihren Altenpflege- und Behinderteneinrichtungen an. Aber auch bei der Pflege von öffentlichen Grünanlagen und Spielplätzen oder bei Pflegemaßnahmen im Denkmalschutz sind Freiwillige willkommen.

Infos über den Bundesfreiwilligendienst im Angebot von dresden.de: www.dresden.de/bfd

Ausstellung “Terra Antiqua” von Sigrid Noack bis zum 28. Oktober 20elf im Stadtarchiv Dresden

Unter dem Titel „Terra Antiqua” zeigt das Stadtarchiv Dresden, Elisabeth-Boer-Straße 1, Tafelbilder und Arbeiten auf Papier und Papyrus von Sigrid Noack.

Die Arbeiten sind Teil einer Werkgruppe, die zwischen 1998 und 2011 nach Aufenthalten in mediterranen Ländern entstand.

Die noch sichtbaren Zeugnisse in Kunst und Architektur der griechischen und römischen Antike waren für die Künstlerin inspirierend und gleichzeitig Auslöser für ihre Bildinhalte.

Durch Anschauung angeregt, entstanden Arbeiten, die diese Ebene verlassen. Historisch Belegtes, Erleben, Stimmungen verbinden Menschheitsgeschichte und Gegenwart.

Vita Sigrid Noack

Sigrid Noack wurde 1947 in Guben geboren. Nach Beendigung einer Buchhändlerlehre in Leipzig studierte sie von 1967 bis 1972 Wandmalerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden.

Ihre künstlerische Ausbildung erhielt Sigrid Noack insbesondere bei Herbert Kunze und Gerhard Kettner.

Seit 1972 ist sie in Guben und Dresden als freischaffende Künstlerin tätig.

Zwischen 1977 und 1979 war sie Meisterschülerin der Akademie der Künste zu Berlin, zuerst bei Lea Grundig, später bei Jürgen von Woyski.

Der Eintritt ist frei.
Die Ausstellung von Sigrid Noack kann dienstags und donnerstags von 9 bis 18 Uhr, mittwochs von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr besichtigt werden.

Internet: www.dresden.de/stadtarchiv

Grünabfälle im Herbst. Wohin mit den Pflanzenabfällen in Dresden?

Jeder sieht es und spürt es: Es ist Herbst. Das ist für Gartenbesitzer die Jahreszeit, wo sie die Gärten winterfest machen und Laub sowie andere pflanzliche Abfälle entsorgen. Doch wohin mit den Reststoffen der Grünabfälle?

Grünabfälle (Pflanzenabfälle) sollten möglichst auf den Kompost oder in die Hausbiotonne entsorgt werden. Die Abfälle können auch zum Wertstoffhof gebracht oder in den gesondert bereitgestellten Sammelbehältern.

Nähere Informationen zu den Grünabfällen sind dem aktuellen Abfallkalender der Landeshauptstadt sowie dem Informationsblatt „Wohin mit Pflanzenabfällen und Grünschnitt” (siehe Anliegen “Grünschnitt” unten) zu entnehmen.

Laut „Verordnung der Sächsischen Staatsregierung über die Entsorgung von pflanzlichen Abfällen” ist dem Kompostieren dieser Reststoffe der Vorrang zu geben. Ist diese Möglichkeit im privaten Bereich nicht gegeben, so sind Gehölzschnitt, Grünabfälle und Laub dem öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger zu überlassen.

Die Abfallwirtschaftssatzung der Landeshauptstadt bestimmt, Pflanzenabfälle bei den dafür vorgesehen Annahmestellen abzugeben.

Die Landeshauptstadt Dresden schließt sich so der Empfehlung des Bundesumweltamtes an, das Verbrennen von Pflanzenabfällen generell zu vermeiden.

„Ausnahmen sind lediglich in einem engen Rahmen auf schriftlichen Antrag möglich.”, erklärt Margit Reichert, zuständige Sachgebietsleiterin im Umweltamt.

Für Kleingärten ist das Verbrennen von kompostierbaren Abfällen, Gehölzen und Laub ganzjährig untersagt. Das ist in der Kleingarten-Rahmenordnung der Landeshauptstadt Dresden verankert.

Weitere Informationen stehen online unter www.dresden.de/abfall, Rubrik Abfallberatung, zur Verfügung. Dort ist auch eine Auflistung der Annahmestellen im Stadtgebiet zu finden.

Die Annahmegebühren für Grünabfälle betragen 2,50 Euro/Kubikmeter beziehungsweise für Kleinmengen jeweils 0,50 Euro/0,2 Kubikmeter.

Dresdner Kammerchor gibt Konzert in Dresdens Partnerstadt Hangzhou

Auf seiner Konzertreise nach Asien gibt der Dresdner Kammerchor unter Leitung von Prof. Hans-Christoph Rademann am Montag, dem 17. Oktober 2011, ein Konzert in Dresdens Partnerstadt Hangzhou.

Mit einem Programm aus weltlicher und geistlicher Musik von Schütz über Mendelssohn-Bartholdy bis Reger möchte der Dresdner Kammerchor seiner Rolle als Botschafter Dresdner und sächsischer Musikschätze von Weltgeltung gerecht werden.

Aber auch chinesische Volkslieder haben die Dresdner Sängerinnen und Sänger mit im Gepäck.

Die Stadtregierung Hangzhou hat speziell für dieses Konzert einen Saal im Hangzhou Grand Theatre bestellt, dessen Bühnentechnik durch die Dresdner SBS Bühnentechnik GmbH eingebaut wurde.

Internet: www.dresdner-kammerchor.de

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