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Dresden: Fußball: Dynamo Dresden: Vertragsverlängerung Ronny Nikol

Die SG Dynamo Dresden hat am Freitag, dem 22. Mai 2009, Ronny Nikol über den 30. Juni 2009 hinaus vertraglich gebunden.

Der 34-jährige Defensivallrounder, der bereits seit 2007 in den Diensten derSchwarz-Gelben steht, erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2010.

Ruud Kaiser, Cheftrainer SG Dynamo Dresden:„Ronny war in der abgelaufenen Saison eine wichtige Stütze der Mannschaft. Wir freuen uns, ihn auch weiterhin dabei zu haben.“


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Diskussion in Dresden: Entwicklung der Innenstadt

Am Montag, dem 25. Mai 2009, um 18 Uhr, findet im Lichthof des Neuen Rathauses, Dr. Külz-Ring 19 eine Podiumsdiskussion zum Thema „Planungsleitbild Innenstadt – Reflexionen und Erwartungen“ statt.

Baubürgermeister Jörn Marx diskutiert mit zahlreichen Gästen aus Wirtschaft, Kultur und Politik über Fragen, die die Innenstadtentwicklung in Dresden betreffen. Die formulierten Leitideen, Ziele und Qualitätsvorstellungen sollen so überprüft und das Konzept der Innenstadtentwicklung optimiert werden.

Bei einem Planungsleitbild handelt es sich um ein raumbezogenes Strategiekonzept, das versucht das Machbare mit dem Wünschenswerten zu vereinbaren. Durch die Identifizierung von Nutzungsschwerpunkten und der Zuweisung von Prioritäten bildet es einen Handlungsrahmen für alle weiteren Fachplanungen sowie die Stadt insgesamt. Das Planungsleitbild 2008 wurde in einem zweijährigen Diskussionsprozess mit Fachleuten aus verschiedenen Bereichen der Stadtverwaltung und Politik erarbeitet und im Juli 2008 schließlich vom Stadtrat beschlossen.

An der Diskussion beteiligt sind unter anderem Andreas Wurff, Amtsleiter des Stadtplanungsamtes, Prof. Dr. Jürg Sulzer von der Technischen Universität Dresden und die Künstlerin Claudia Reichardt.

Geld aus Konjunkturpaket II fließt in Dresden

Die Landeshauptstadt Dresden hat die ersten Bewilligungen aus dem Konjunkturprogramm II vom Freistaat Sachsen erhalten. Folgende durch die Landeshauptstadt beantragte Neubau- und Sanierungsmaßnahmen für Kindertagesstätten wurden bewilligt:
Bezeichnung der Investitionsmaßnahme Straße/Hausnummer Gesamtkosten der Maßnahme in Euro

Kita Gesamtsanierung und Erweiterung
Saalhausener Straße 44 1.900.000
Kita Neubau Am Lehmberg/Felix-Dahn-Weg 2.000.000
Kita Neubau Gottfried-Keller-Straße 2.200.000
Kita Gesamtsanierung Zöllnerstraße 2 1.800.000
Kita Umbau – Neuplätze Niederwaldstraße 2 1.000.000
Kita Neubau Rathener Straße 87 1.780.000
Kita Umbau – Neuplätze Louisenstraße 41 1.000.000
Kita Gesamtsanierung Rietschelstraße 17 800.000
Kita Umbau – Neuplätze Händelallee 23 820.000
Kita Sanierung Gret-Palucca-Straße 3 800.000
Kita Sanierung Gret-Palucca-Straße 5 500.000
Kita Umbau – Neuplätze Kirchgasse 3 (Weixdorf-Lausa) 500.000
Kita Neubau Hospitalstraße 18 1.250.000
Kita Umbau – Neuplätze Hechtstraße159 350.000
Kita Gesamtsanierung Annenstraße 11 1.300.000
Kita Neubau Gebauerstraße 4 1.200.000
Kita Umbau – Neuplätze Jessener Straße 42 800.000

Insgesamt stehen der Landeshauptstadt für die Investitionsmaßnahmen bei Kindertagesstätten 20 Millionen Euro zur Verfügung.

Für die Feuerwehrmaßnahmen liegen Zuweisungen in Höhe von 1,3 Millionen Euro vor. Für die Bildungsinfrastrukturmaßnahmen Bereich Schulen sowie für sonstige Infrastrukturmaßnahmen, wie z. B. Lärmschutzmaßnahmen Straßen, Spielplätze und Grünanlagen sowie Sportanlagen wird mit Ausreichung der Bewilligungen in den nächsten Tagen gerechnet.

FC Erzgebirge Aue vs. SG Dynamo Dresden am 23. Mai 2009

Die Profimannschaft der SG Dynamo Dresden bestreitet am Samstag, dem 23. Mai 2009, ihr letztes Saisonspiel beim FC Erzgebirge Aue.

Die aus Aue für die Dynamo-Fans vorgesehenen insgesamt 1.900 Tickets wurden bereits während der Mitgliederverkaufsphase abgesetzt, seit dem gestrigen Dienstag hat auch der FC Erzgebirge Aue den Kartenverkauf für das Sachsenderby beendet.

Dynamos Hauptgeschäftsführer Stefan Bohne hat im Rahmen eines gestrigen Besuchs beim Deutschen Fußball Bund (DFB) in Frankfurt/Main nochmals eine Bestätigung dafür erhalten, dass der DFB sowohl die konstruktiven Entwicklungen in der Fanarbeit sowie das positive Verhalten der Dynamo-Anhänger in der Rückrunde der aktuellen Spielzeit registriert und honoriert.

Gleichzeitig wurde jedoch ebenso verdeutlicht, dass dieser positive Trend unbedingt auch und besonders im Spiel gegen den FC Erzgebirge Aue und dann in der neuen Spielzeit fortgesetzt werden muss. Die Vereinsführung und die Verantwortlichen der SG Dynamo Dresden appellieren daher an alle Fans, die das Spiel am kommenden Samstag in Aue besuchen, ihre Mannschaft wie auch bisher lautstark und fair zu unterstützen, in jedem Fall jedoch gemeinsam für ein friedliches Fußballfest im und rund um das Stadion zu sorgen.

Im Rahmen der gemeinsamen Sicherheitskonzeption weist die SG Dynamo alle Fans darauf hin, dass eine Anreise zum Spiel nach Aue ohne gültige Eintrittskarte zwecklos ist. Sämtliche Tageskassen in Aue bleiben geschlossen. Die Polizeikräfte werden sowohl am Bahnhof als auch an allen Zufahrtsstraßen zum Stadion entsprechende Ticket-Vorkontrollen durchführen und dabei insbesondere den Besitz sowie die Echtheit der Eintrittskarte kontrollieren.

In und um das Stadion werden zudem Sprengstoffmittelsuchhunde sowie zahlreiche Ordnungs- und Polizeikräfte eingesetzt. Alle Dynamo-Fans erhalten ausschließlich über den Zugang Lößnitztal Zutritt zum Stadion, alle Besucher, die mit dem eigenen PKW anreisen, müssen ebenfalls über diese Zufahrt Richtung Stadion gelangen (BAB 72, Abfahrt Stollberg-West – Richtung Lößnitz – B169)

Stefan Bohne, Hauptgeschäftsführer SG Dynamo Dresden: „Wir werden alles in unserer Macht stehende dazu beitragen, das Spiel in Aue zu einem Fußballfest werden zu lassen. Wir appellieren an alle Fans, sich im und um das Stadion friedlich zu verhalten und den Anweisungen von Polizei und Ordnungskräften Folge zu leisten. Jeder der anderes im Sinn hat, muss sich vorher bewusst sein, dass er damit ausschließlich Dynamo und dem Image des Vereins schaden würde und drastische Strafen gegen uns billigend in Kauf nimmt. Wir sind uns sicher, dass dies nicht im Sinne der Fans sein kann.“

Vertragsverlängerung für Benjamin Kirsten bei SG Dynamo Dresden

Die SG Dynamo Dresden hat am Mittwochnachmittag, dem 20. Mai 2009, Benjamin Kirsten über den 30. Juni 2009 hinaus vertraglich gebunden.

Der 21-jährige Torhüter, der seit Beginn der Saison in den Diensten der Schwarz-Gelben steht, erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2011, der sowohl für die dritte Liga als auch für zweite Bundesliga Gültigkeit besitzt.

Vortrag zu Margarete Teschemacher im Stadtarchiv Dresden

Am Montag, dem 25. Mai 2009, 18 Uhr hält Wolfgang Pieschel, ehemals Dramaturg der Sächsischen Staatsoper, einen Vortrag zu einer unvergessenen Persönlichkeit des Dresdner Musiklebens: Margarete Teschemacher (1903-1959).

Fünfzig Jahre nach dem Tod der Sopranistin und Kammersängerin wollen das Frauenstadtarchiv Dresden, das Stadtarchiv Dresden sowie das Historische Archiv der Sächsischen Staatsoper Dresden an sie erinnern. Die Veranstaltung findet im Stadtarchiv auf der Elisabeth-Boer-Straße 1 statt. Der Eintritt ist frei.

1935 wurde Margarete Teschemacher von Karl Böhm an die Sächsische Staatsoper Dresden verpflichtet. Besonders gefeiert wurde sie hier als Mozart-, Wagner-, und Strauss-Sängerin. Durch ihre Engagements an verschiedenen deutschen Opernhäusern und ihre internationale Gastspieltätigkeit sicherte sie sich einen festen Platz im Kreis berühmter Persönlichkeiten des Musiklebens.

Grundstücksmarktbericht 2008 für Dresden

Der Gutachterausschuss zur Ermittlung von Grundstückswerten in der Landeshauptstadt Dresden veröffentlicht den neuen Grundstücksmarktbericht.

Die detaillierte Analyse des Dresdner Immobilienmarktes 2008 bietet in Verbindung mit der aktuellen Bodenrichtwertkarte eine umfassende Informationsquelle für alle am Dresdner Markt Interessierten.

Da Notare nach dem Baugesetzbuch verpflichtet sind, dem Gutachterausschuss alle abgeschlossenen Kaufverträge über Immobilien zur Kenntnis zugeben, spiegelt der Marktbericht realitätsnah standortübliche Werte wider. Der Bericht beinhaltet neben Umsatzangaben vor allem die Preisentwicklung der Grundstücke. Er gibt einen Überblick wie viel Eigenheime, Bauplätze, Mehrfamilienhäuser oder Eigentumswohnungen im Jahr 2008 kosteten. Für diverse Objektarten, wie z. B. Wohnungseigentum, sind Spannbreiten und Mittelwerte der im Jahre 2008 gezahlten Kaufpreise aufgeführt. Bewertungssachverständigen bietet der Bericht Angaben zu Dresden typischen Koeffizienten und Informationen zur Bodenpreisentwicklung.

In der Landeshauptstadt Dresden wechselten im Jahr 2008 für insgesamt 1,1 Milliarden Euro (- 18 Prozent ge­genüber Vorjahr) rund 5400 Immobilien (- 12 Prozent) den Eigentümer. Der geringere Geldumsatz im Be­richtsjahr resultiert nicht auf einem Preisrückgang, sondern vor allem aus weniger Vertragsabschlüssen in der Innenstadt. Die Preise sind seit mehreren Jahren, besonders in guten Lagen, stabil. Eigentumswechsel in Form von Zwangsversteigerungen betrafen sechs Prozent der Verträge des Berichtsjahres.
Geringere Umsätze wirkten sich nicht signifikant auf das allgemeine Preisniveau im individuellen Wohnungsbau aus.

Einfamilienhausbauplätze in guter und mittle­rer Lage wechselten zu 135 Euro/Quadratmeter den Eigentümer. Eigenheime mit Baujahren ab 2007 wurden wie folgt gehandelt: freistehendes Einfamilienhaus 250 000 Euro, Doppelhaushälfte 230 000 Euro, Reihenmittelhaus 210 000 Euro.

Rund 40 Prozent der Eigentumswechsel von Geschosswohnungsbauten betrafen denkmalgeschützte Objekte bzw. Häuser in förmlich festgelegten Sanierungsgebieten. Mehrfamilienhäuser der Bauperiode 1880 bis 1945 in mittlerer und guter Lage mit einer Restnutzungsdauer von weniger als 25 Jahren fanden im Mittel zu 470.Euro/Quadratmeter Wohnfläche neue Eigentümer. Im Jahr 2008 umfasst der Markt des Sondereigentums (Wohnungs- und Teileigentum) 59 Prozent der gehandelten Immobilien. Mehr als die Hälfte dieses Teilmarktes sind Weiterverkäufe.

Dem rückläufigen Umsatz beim Kauf von Sondereigentum (- 5 Prozent) im Berichtsjahr stehen gestiegene Preise, vor allem im Erstverkauf sanierter Wohnungen in sehr guten und guten Wohnlagen sowie geringere Durchschnittspreise bei Weiterverkäufen gegenüber.
Die durchschnittlichen Quadratmeterpreise unvermieteter Wohnungen in Geschossbauten mittlerer und guter Wohnlagen erreichten im Weiterverkauf rund die Hälfte des Durchschnittspreises von erstverkauften Neubauten bzw. sanierten Wohnungen.

Während erstverkaufte sanierte Wohnungen der Baujahre 1880 bis 1945 im Mit­tel um 2360.Euro/Quadratmeter² gehandelt wurden, wechselten in Plattenbauweise erstellte Wohnungen (Sondereigen­tum) für 1120 Euro/m² den Eigentümer.
Für vier Gemarkungen sind die Spannweiten und Mittelwerte der im Jahr 2008 im Erstverkauf gezahlten Kaufpreise pro Wohnfläche, getrennt nach den Objektarten, aufgeführt.

Neubau / sanierte Umwandlung (Werte in Euro pro Quadratmeter)
Altstadt II/Plauen
1700 bis 2350, Durchschnitt: 2080 / 1800 bis 3500, Durchschnitt: 2220
Neustadt
1970 bis 2290, Durchschnitt: 2150 / 1520 bis 3290, Durchschnitt 2190
Striesen
1620 bis 2600, Durchschnitt: 2180 / 1620 bis 2900, Durchschnitt: 2340

Auch auf Grund der Verunsicherung durch die Finanz- und Wirtschaftskrise ist das Umsatzgeschehen im ersten Quartal 2009 auf dem Dresdner Immobilienmarkt stark zurückgegangen. Verlässliche Aussagen sind bei den momentanen wirtschaftlichen Verhältnissen allerdings schwer zu treffen. Der Gutachterausschuss erwartet eine Belebung des Marktes ab dem dritten Quartal 2009, weitere Differenzierungen bezüglich Lage und Ausstattung beim individuellen Wohnungsbau sowie einen verstärkten Fokus auf innerstädtisches Wohnen. Die Auswirkungen auf den gewerblichen und geschäftlichen Teilbereich bleiben abzuwarten. Um die Chancen die der Dresdner Immobilienmarkt bietet zu nutzen, bedarf es momentan unter anderem einer gesicherten Liquidität, Marktkenntnissen und Zeit. Niedrige Zinssätze bieten Anreiz zur Schaffung von Wertanlagen, vor allem bei selbst genutztem Wohneigentum.

Umfangreichere Aussagen zu Kaufpreisen Dresdner Immobilien sind im Marktbericht nach zu lesen. Der Grundstücksmarktbericht 1. Januar 2009 liegt als PDF-Dokument vor und kann für 40 Euro auf CD-ROM oder per E-Mail über das Städtische Vermessungsamt, Postfach 12 00 20, 01001 Dresden, Telefax (03 51) 4 88 39 64 bestellt werden. Weiter Informationen sind im Internet unter www.dresden.de/online-shop abrufbar.

Die Abholung der CD-ROM ist im Zimmer 0048 auf der Hamburger Straße 19 zu den Sprechzeiten möglich. Dort sind ebenfalls die aktuelle Bodenrichtwertkarte mit Stand 1. Januar 2009, die Besonderen Bodenrichtwertkarten von neun förmlich festgelegten Sanierungsgebieten sowie vom Entwicklungsgebiet Nickern erhältlich.
Eine Einsichtnahme in die aktuelle Bodenrichtwertkarte sowie in die Anfangswertkarten von Sanierungsgebieten ist unter www.dresden.de/bodenrichtwerte möglich. Im Themenstadtplan sind außerdem alle vom Gutachterausschuss seit seinem Bestehen ermittelten Bodenrichtwerte verfügbar.

Freibad Wostra in Dresden mit Beachsoccer und Beachvolleyball

Die Gäste des Freibades Wostra dürfen sich künftig über mehr Strandfeeling in ihrem Freibad freuen. Diese Woche beginnen die Arbeiten zur Errichtung von einem Beachvolleyballfeld und einem Beachsoccerfeld. Und für die kleinen Besucher werden zu dem bereits vorhandenen Kindersandspielplatz (vorrangig für 0-6 Jährige) neue Spielelemente eingebracht, die für Kinder ab 7 Jahre geeignet sind und abwechslungsreiche Bewegungsabläufe garantieren.

So sollen unter anderem eine multifunktionale Kletternetz-Anlage mit Balancierstegen, Kletternetzen und Hangelseilen in unterschiedlichen Höhen für Spaß und Abwechslung sorgen. Geplante Übergabe der beiden Spielanlagen ist zum Ferienstart Ende Juni.

Besucherzahlen der Freibäder in der 20. Kalenderwoche
Am letzten Sonntag (17. Mai 2009) besuchten bei schönem Wetter knapp 2000 Gäste die Dresdner Freibäder. In der gesamten Woche vom 11. bis 17. Mai waren über 5.700 Badegäste in den elf Freibädern. Fast 16.000 Badegäste begrüßte der Sportstätten- und Bäderbetrieb seit Beginn der Freibadsaison 2009.

Ferienpass 2009 in Dresden. Mehr als 1.200 Veranstaltungen

Am 25. Mai 2009, fünf Wochen vor Beginn der Sommerferien, startet der Ferienpass-Verkauf in Dresden. Mit acht Euro ist der Preis für die städtische Broschüre der alte, das Programm aber ist neu und steht in diesem Jahr unter dem Motto „Wasser erleben“.

Mädchen und Jungen von 6 bis 14 Jahren können bereits jetzt in das Angebot von mehr als 1200 Veranstaltungen abtauchen und ihre Favoriten für die freien Tage vom 27. Juni bis zum 9. August auswählen. Sie können der Einladung zum Baden folgen oder mehr über den städtischen Wasserkreislauf erfahren, auch Sportarten auf der Elbe ausprobieren oder Tiere an Bächen und Teichen beobachten.

Über 110 Veranstalter arbeiteten mit dem Dresdner Jugendamt zusammen, um den Kindern Anregungen für eine abwechslungsreiche Ferien-gestaltung in und um Dresden zu geben.
Die Broschüre „Ferienpass 2009“ liegt ab nächste Woche in den zehn Bürgerbüros, im Ortsamt Alt-stadt, in den Verwaltungsstellen Weixdorf und Langebrück sowie in den Kassen der Rathäuser Dr.-Külz-Ring 19 und Junghansstraße 2 bereit (siehe Übersicht).

Ein Freiexemplar erhalten Kinder aus einkommensschwachen Familien, wenn sie den Dresden-Pass im für ihren Wohnsitz zuständigen Bürgerbüro vorlegen. Über Aushänge in der Dresdner Tafel und im Sozialkaufhaus der QAD mbH sind zusätzlich Termine zum Erhalt von Freiexemplaren zu erfahren. Auskünfte zum Verkauf und zu weiteren Fragen gibt es beim Ferienpass-Team des Dresdner Jugendamtes unter Telefon 4 88 46 65 oder E-Mail.

Wer vorab einen Überblick über sämtliche Ferienpass-Veranstaltungen gewinnen möchte, kann sich im Internet unter www.dresden.de/ferienpass informieren. Das datenbankgestützte System erlaubt die Recherche nach verschiedenen Kriterien in Kombi-nation, so etwa nach Datum, Alter, Interesse, Stadtteil, Veranstalter oder Stichwort.
Mit der Ferienpass-Broschüre wird nicht nur der Besuch der Veranstaltungen möglich, sondern es sind damit zahlreiche weitere Vorteile verbunden.

So berechtigt der Ausweis, der aus der hinteren Umschlagseite ausgeschnitten werden kann, während der Ferien zur kostenlosen Fahrt mit den öf-fentlichen Nahverkehrsmitteln in der Tarifzone Dresden (außer Bergbahnen). Er gestattet freien bzw. ermäßigten Eintritt in 21 Dresdner Museen und den Zoo-Besuch zum halben Preis. Insgesamt 14 Gutscheine können eingelöst werden, darunter für das rabattierte SuperSommerFerienTicket des Verkehrsverbundes Oberelbe.

Das Ferien-Auftaktfest findet am Sonntag, 28. Juni 2009, von 14 bis 18 Uhr, auf dem Gelände der Filmnächte am Elbufer statt. Das Jugendamt lädt gemeinsam mit dem Partner Filmnächte und ande-ren am Ferienpass beteiligten Vereinen und Einrichtungen zu einem großen Familienfest ein. Alle Kinder sind mit ihren Freunden, Geschwistern, Eltern und Großeltern herzlich willkommen. Der Ein-tritt ist frei. Traditionell empfängt auch Oberbürgermeisterin Helma Orosz die Ferienkinder im Rat-haus. Am 22. Juli 2009, von 10 bis 12 Uhr, sind der Besuch in ihrem Arbeitszimmer und danach ein Blick vom Rathausturm geplant.

Der „Ferienpass 2009“ entstand in Zusammenarbeit von Jugendamt und Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Er wurde in einer Auflage von 10 000 Exemplaren gedruckt. Die Titelbildgestaltung übernahmen elf Mädchen der Jugend & KunstSchule Dresden unter Leitung von Annemarie Schubert. Während der Ferien sind die Ferienpass-Nutzer aufgefordert, unter ferienpass@dresden.de ihre Meinung zu den besuchten Veranstaltungen mitzuteilen und Vorschläge für 2010 zu machen.

Hier wird der Ferienpass ab 25. Mai 2009 verkauft:
in den Bürgerbüros
Gorbitz, Harthaer Straße 3, Mo–Fr 8–20 Uhr, Sa 8–13 Uhr
Prohlis, Prohliser Allee 10, Mo–Fr 8–20 Uhr, Sa 8–13 Uhr
Neustadt, Hoyerswerdaer Straße 3, Mo–Fr 9–18 Uhr
Pieschen, Bürgerstraße 63, Mo–Fr 9–18 Uhr
Klotzsche, Kieler Straße 52, Mo–Fr 9–18 Uhr
Blasewitz, Naumannstraße 5, Mo–Fr 9–18 Uhr
Leuben, Hertzstraße 23, Mo–Fr 9–18 Uhr
Plauen, Nöthnitzer Straße 2, Mo–Fr 9–18 Uhr (wegen Bauarbeiten erst ab 8. Juni 2009)
Cotta, Lübecker Straße 121, Mo–Fr 9–18 Uhr
Schönfeld-Weißig, Bautzner Landstraße 291, Mo–Fr 9–18 Uhr

im Ortsamt
Altstadt, Theaterstraße 11–15, Mo/Fr 9–12 Uhr, Di/Do 8–12 und 13–18 Uhr

in den Verwaltungsstellen
Weixdorf, Weixdorfer Rathausplatz 2, Di/Do 8–12 und 14–18 Uhr, Fr 8–12 Uhr
Langebrück, Weißiger Str. 5, Mo/Fr 9–12 Uhr, Di/Do 9–12 und 13–18 Uhr

in den Kassen der Rathäuser
Dr.-Külz-Ring 19, Mo/Fr 9–12 Uhr, Di/Do 9–12 und 14–18 Uhr
Junghansstraße 2, Mo/Fr 8.30–12 Uhr, Di/Do 8.30–12 und 14–18 Uhr

Ausstellung von Emilia Hadjistamov im Dresdner Stadtarchiv: Keramikarbeiten

Von Dienstag, 19. Mai bis Mittwoch, dem 10. Juni 2009, ist die Ausstellung „Emilia Hadjistamov – Eine Schweizer Künstlerin in Dresden“ im Stadtarchiv auf der Elisabeth-Boer-Straße 1 zu sehen.

Die Keramikarbeiten der in Bulgarien geborenen Künstlerin spielen mit dem Wahrnehmungsvermögen der Besucher und sorgen für großes Staunen: Handelt es sich um Malereien oder Reliefs? Sind die Arbeiten aus Metall oder ist dies eine optische Täuschung?

Bei genauerem Hinschauen und unter der fachkundigen Führung von Emilia Hadjistamov löst sich das Rätsel um die Kunstobjekte.
Phänomene wie die Lichtstrahlung oder der Reiz von Kosmos, Sonne, Mond und Planeten faszinierten die Künstlerin seit ihrer Kindheit und prägen ihre Arbeit bis heute maßgebend.

Emilia Hadjistamov studierte Porzellan- und Glasdesign an der Akademie der Bildenden Künste in Sofia, Bulgarien. Seit 1991 lebt sie mit ihrer Familie in Basel in ihrer Wahlheimat, der Schweiz. Dabei bewegen sich ihre Arbeiten zwischen traditionsreichem Kulturerbe und Innovation.

Gleichzeitig ist im Foyer des Stadtarchivs die Ausstellung „Dresdner Firmenbriefbögen – Architektur Dresdner Firmen aus den Jahren 1888 bis 1945“ von Jens Genschmar zu sehen. Der Geschäftsführer des Dresdner Fußballmuseums präsentiert hier aus seiner Sammlung achtzig Briefbögen und Ansichten von Dresdner Firmengebäuden.
Geöffnet sind die Ausstellungen jeweils Montag und Mittwoch von 9 bis 16 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr und Freitag von 9 bis 12 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Trimm-Dich-Parcours in Dresdens Sportpark Ostra

Sven Mania, Kommissarischer Betriebsleiter des Sportstätten- und Bäderbetriebes und Siegram Kaßberg vom Landschaftsarchitektur-Büro Kaßberg-Götze-König präsentierten am Dienstag, dem 19. Mai 2009, die Projektentwürfe für den geplanten Eingangsbereich des Sportparks Ostra.

Neben Streetball-Plätzen oder Spielgeräten entsteht in diesem Jahr auch ein Trimm-Dich-Parcours.

Im Rahmen eines deutschlandweiten Wettbewerbes der Molkerei Alois Müller konnte Dresden einen Trimm-Dich-Parcours gewinnen, der nach modernsten sportwissenschaftlichen Erkenntnissen in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Olympischen Sportbund entwickelt wurde.

Gefordert waren konzeptionelle Ideen zur Integration des Trimm-Dich-Parcours in bereits vorhandene Bewegungskonzepte und die langfristige Betreuung durch Kooperationspartner wie zum Beispiel durch Sportvereine. Die Einweihung ist für den Herbst dieses Jahres zur „Langen Nacht des Sportes“ am 12. September vorgesehen.

Der Sportpark Ostra soll künftig noch stärker zum sportlichen Zentrum der Landeshauptstadt Dresden entwickelt werden. Das Landschaftsarchitektur-Büro Kaßberg-Götze-König hat hierfür eine Studie erstellt, welche die zukünftige Planung und Anordnung der Sportflächen im Sportpark enthält und insbesondere auch die Einbindung des unorganisierten Freizeitsports in das Sportzentrum im Ostragehege berücksichtigt.

Eine wesentliche Rolle spielt dabei der Eingangsbereich zum Sportpark, der unterschiedliche Bewegungsräume enthält und als Maßnahme des Konjunkturpaketes 2010 umgesetzt wird.

Der gesamte Eingangsbereich umfasst 20 000 Quadratmetern, davon sind 1700 Quadratmeter für den Parcours.
Circa 930 000 Euro sind für die Umgestaltung des Bereiches, wo früher die alte Eissporthalle stand, eingeplant. 744 000 Euro davon sind Fördermittel und 186 000 Euro Eigenmittel der Stadt.

Ardine Nelson fotografiert Kleingärten in Dresden: „Green Spaces: Small Garden Communities of Dresden Germany“

Die Künstlerin Ardine Nelson aus Dresdens Partnerstadt Columbus/Ohio zeigt vom 22. Mai bis 27. Juni 2009 im Kunsthaus Raskolnikow e. V. eine Auswahl ihrer Arbeiten rund um Dresdner Kleingärten.

„Green Spaces: Small Garden Communities of Dresden Germany“, so der Titel der Ausstellung, zeigt Fotografien von Kleingärten in Dresden, die zwischen 2004 und 2009 aufgenommen wurden. Die Bilder repräsentieren einen Arbeitsprozess, der die formalen visuellen Qualitäten der deutschen Schrebergärten in das Blickfeld rückt.
Nicht nur die Gärten wurden fotografiert, Ardine Nelson hat auch Gespräche mit den Gartenbesitzern geführt und Portraitfotos von ihnen aufgenommen. Die Ausstellung beinhaltet 25 Portraits und mehr als 75 Gartenbilder.

Die Ausstellung wird eröffnet am 22. Mai 2009, 20.00 Uhr im Kunsthaus Raskolnikow e. V., Böhmische Straße 34. Der Eintritt ist frei.