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Unfall wegen LKW-Reifen auf der Langemarckstraße in Essen-Schonnebeck

Essen (ots) – Bereits am Freitagnachmittag (20. Januar 2012) ereignete sich auf der Langemarckstraße in Schonnebeck ein Verkehrsunfall, der durch einen rollenden Lkw-Reifen verursacht wurde.

Der 57-jähriger Fahrer eines schwarzen Opel war gegen 14:50 Uhr auf der Langemarckstraße in Fahrtrichtung Portendiekstraße unterwegs, als ihm ein LKW-Reifen entgegen kam und gegen sein Fahrzeug prallte.

Gelöst hatte sich der Reifen von einem Lkw, der ihm entgegen kam. Trotz eines lauten Knalls und einer anschließenden Schieflage des Lkw, habe der Fahrer nicht angehalten.

Die Polizei sucht nun nach einem weißen Lkw, der zur besagten Zeit auf der Langemarckstraße in Richtung Ernestinenstraße unterwegs war. Das Verkehrskommissariat 3 hat die Ermittlungen aufgenommen.

Hinweise bitte an die Polizei Essen, Tel.: 0201-829-0, oder an jede andere Polizei-Dienststelle.


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Überfall im Einkaufszentrum Limbecker Platz in Essen wegen iPhone

Essen (ots) – Ein neues weißes iPhone führte Montagvormittag, dem 23.1.2012, im Einkaufszentrum Limbecker Platz zu einem handfesten Raub. Gegen 11.30 Uhr bemerkte eine Angestellte (25) einen arabisch wirkenden jungen Mann, der sich auffällig für die Drahtseilsicherung eines ausgestellten Handys interessierte.

Als er kurz darauf das Handy aus der Verankerung riss, sprach ihn die junge Frau sofort an und forderte ihn auf, das Handy zurück zulegen.

Mit einem Schlag ins Gesicht der Verkäuferin schaffte er sich freie Bahn und rannte zu einer Feuerfluchttür.

Ein aufmerksam gewordener 31-jähriger Kollege eilte der Verkäuferin zur Hilfe und verfolgte den Mann ins Treppenhaus. Noch im Flur konnte er den Räuber einholen und festhalten.

Mit Faustschlägen schlug er auch auf den Mann ein und konnte sich so erneut befreien. Über die oberen Verkaufsflächen entkam er unerkannt.

Der arabisch sprechende Räuber soll etwa 20- 25 Jahre alt und cirka 1,85 Meter groß sein. Er hat dunkle Haare und einen Dreitagebart. Bekleidet war er mit einer dunkelblauen Jacke und einer hellblauen Baseballkappe.

Die Polizei sucht Zeugen des Überfalls oder Personen, die den Täter auf seiner Flucht durch das Einkaufszentrum beobachtet haben.
Sachdienliche Hinweise unter Telefon 0201- 8290 oder an jede andere Polizei-Dienststelle.

Kann Bundespräsident Vertrauen + Respekt zurückgewinnen? Steinmeier: das wird “ein langer Weg”

Essen (ots) – Die Wulff-Affäre bringt nach Darstellung von SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier die Politik generell in Verruf. “Viele wollen doch glauben, es sei übliche Praxis in der Politik, ständig nur auf der Suche nach persönlichen Vorteilen zu
sein”, sagte er der WAZ.Mediengruppe (E-Datum 18.1.2012).

“Der Schaden ist schon da”, fügte er hinzu. Für Bundespräsident Wulff werde es “ein langer Weg”, Vertrauen und Respekt zurückzugewinnen. “Und ich habe Zweifel, ob es gelingt”, so Steinmeier weiter.

Er bleibe dabei, der Fall Wulff sei eine Causa Merkel. Die Kanzlerin aber “tut so, als lebe sie auf einem anderen Stern als ihr Kabinett, die FDP und der Bundespräsident.”

Die Wulff-Affäre spreche “nicht gerade für eine hohe Kompetenz bei politischen Entscheidungen und der Personalauswahl”, kritisierte Steinmeier.

Zu den Koalitionsverhandlungen im Saarland erklärte Steinmeier, “so oder so, ist das kein Signal für den Bund.” Er halte die große Koalition nicht für eine dauerhaft gute Lösung, sagte Steinmeier.

Wie viele Brustimplantate von PIP wurden in NRW eingesetzt?

Essen (ots) – Die gefährlichen Brustimplantate der französischen Firma PIP sind in Nordrhein-Westfalen an 25 medizinischen Einrichtungen eingesetzt worden. Das berichten die Zeitungen der
Essener WAZ-Mediengruppe (Mittwochausgabe vom 11.1.2012) unter Berufung auf das NRW-Gesundheitsministerium. Schwerpunkt ist dabei der Regierungsbezirk Düsseldorf mit neun Kliniken und sechs Arztpraxen.

Im Skandal um die mit Industrie-Silikon gefüllten Gel-Einlagen wird den betroffenen Frauen inzwischen empfohlen, diese vorsorglich operativ entfernen zu lassen.

Ende Januar will das NRW-Gesundheitsministerium einen Überblick über die Zahl der Patientinnen haben.

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Stromausfall wegen Unglück mit Motorschiff und Hochspannungsleitung im Stadthafen Essen: Schiffsunfall auf dem Rhein-Herne-Kanal

Essen (ots) – Am Freitagnachmittag, dem 6.Januar 2012, beschädigte ein 54-jähriger Schiffsführer gegen 17:10 Uhr mit seinem Gütermotorschiff eine Hochspannungsleitung im Essener Stadthafen. Der Niederländer wollte seinen PKW am südlichen Ufer unterhalb der Wache der Wasserschutzpolizei Essen an Land absetzen.

Zu diesem Zweck hatte er seinen Schiffskran ausgefahren und berührte dabei an der Hafenausfahrt eine Hochspannungsleitung. Durch zwei abgerissene Leitungen kam es zu Stromausfällen in Essen, Oberhausen, Mülheim und Gelsenkirchen.

Ein Kabel verfing sich in der Schraube des Frachtschiffs und machte es manövrierunfähig. Die Traverse des Krans fiel auf den Pkw, der hinter dem Steuerhaus des Schiffes stand.

Personen kamen nicht zu Schaden. Bis 19.30 Uhr stellte das RWE die Stromversorgung wieder her.

Der Rhein-Herne-Kanal blieb bis Mitternacht für die Schifffahrt gesperrt. Den Schiffsführer erwartet jetzt eine Strafanzeige wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs.

Linkslastige Polit-Elite will das Volk erziehen. Karl-Josef Laumann läuft Sturm gegen die “rot-grüne Regulierungswut”

Essen (ots) – CDU-Oppositionschef Karl-Josef Laumann läuft Sturm gegen die “Regulierungswut” in NRW. “Rot-Grün will alles regeln und mündige Bürger erziehen”, sagte Laumann den Zeitungen der WAZ-Gruppe
(Dienstagausgaben vom 10.1.2012). Als Beispiele nannte Karl-Josef Laumann das geplante Nichtraucherschutzgesetz, kürzere Ladenöffnungszeiten und Auflagen für Tagesmütter.

Die CDU-Fraktion will ihre Politik verstärkt unter die Überschrift “Mehr Selbstbestimmung des mündigen Bürgers” stellen. “Rot-Grün will alles in Düsseldorf entscheiden. Das ist auch eine Entmündigung der Kommunalpolitik”, bemängelte Karl-Josef Laumann.

Auch der CDU-Politiker hält es für unverzichtbar, dass Nichtraucher vor Tabakrauch geschützt werden. “Aber warum soll es keine getrennten Kneipen für Raucher geben, wenn 25 Prozent der Bürger das wollen?”

Die CDU poche darauf, dass Menschen und Vereine vernünftig selbst entscheiden und nicht bevormundet werden.

Auch beim Ladenschluss kritisiert der CDU-Fraktionschef die “Denke der Regierung Kraft, alles und jedes mit Verboten zu regeln”. Statt dessen wäre es sinnvoll, bei den Ladenöffnungszeiten auf die Kompetenz der Stadträte zu setzen. “Die Grünen sind aber Vorreiter an der Erziehungsfront.”

Dazu zählt Karl-Josef Laumann auch den Vorstoß von Umweltminister Johannes Remmel (Grüne), dass Verbraucher nur einmal pro Woche Fleisch essen sollen. “Das kann schließlich jeder selbst entscheiden.” Auch dass Tagesmütter eine 20-seitige Hygiene-Vorschrift zum Umgang mit Lebensmitteln vorgelegt wurde, hält Laumann für “Regulierungswut”. Keine Tagesmutter wolle den Kindern schaden. Gleichzeitig benötige NRW aber 44.000 neue Plätze, um den Rechtsanspruch für U3-Kinder zu erfüllen.

Karl-Josef Laumann bemängelte, dass Rot-Grün zwar “alles reglementiert, aber die wichtigen Fragen nicht anpackt”. So sei völlig unklar, wie die 44.000 Kita-Plätze bis 2013 entstehen sollen. Auch gebe es kein Konzept für die Bewältigung des doppelten Abiturjahrgangs sowie für die Umsetzung der Energiewende in NRW. Und für die Erreichung der Schuldenbremse müsse sich der Staat auch mal zurückziehen und den Bürger mehr Eigenverantwortung einräumen.

“Wir wollen, dass sich mündige Bürger selbst entfalten können und nicht von Düsseldorf erzogen werden”, so Karl-Josef Laumann.

Randale in der Regional- und S-Bahn. Polizei schritt gegen Punker im Essener Hauptbahnhof ein

Essen (ots) – Beamte der Bundespolizei hinderten am gestrigen Nachmittag (29. Dezember 2011) im Essener Hauptbahnhof drei Punker (19/23/25) an der Weiterfahrt im Regionalexpress. Das Trio aus Niedersachsen befand sich auf dem Weg zu einem Punk-Konzert nach
Oberhausen und benutzte den Regionalexpress von Minden aus ohne Fahrausweis.

Zusätzlich wurden die im Zug befindlichen DB Mitarbeiterinnen und Reisende durch das aggressive Verhalten der Punker eingeschüchtert.

Als verständigte Bundespolizeibeamte das Trio zum Verlassen des Zuges aufforderte, konnte im Sitzbereich der Gruppe erhebliche Verunreinigungen durch ausgelaufene Bierflaschen festgestellt werden.

Noch während der Personalienfeststellung auf dem Bahnsteig kam es zum Widerstand und einer versuchten Gefangenenbefreiung durch den 25-jährigen Rädelsführer der Gruppe. Dieser hatte mehrfach versucht die Feststellung der Personalien seiner 19-jährigen Freundin zu verhindern.

Der zurzeit wohnsitzlose Punker ist bereits wegen Widerstand und Beförderungserschleichungen polizeilich in Erscheinung getreten.

Gegen alle Beteiligten wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Ein Beamter wurde bei den Widerstandshandlungen verletzt.

Bereits am Mittag hielt sich eine Gruppe von 17 Punkern im Essener Hauptbahnhof auf. Ein 24-Jähriger und seine 19-jährige Begleiterin aus dieser Gruppe sprangen in den Gleisbereich und urinierten.

Anschließend begab sich der gesamte aus Richtung Hagen angereiste Personenkreis in die S-Bahn mit Fahrziel Oberhausen. Einsatzkräfte der Bundespolizei ahndeten das verbotswidrige Verhalten der beiden Personen mit einem Verwarngeld von je 25 Euro. Hierbei mussten sie mehrfach beruhigend auf die zunehmend aggressiver werdende Gruppe einwirken, die bereits aus solidarischen Gründen geschlossen die S-Bahn verlassen hatte.

Nachdem sich die Situation beruhigt hatte, wurde den Personen die Weiterfahrt nach Oberhausen gestattet.

Bedauerlicherweise ging wenig später bei der Bundespolizei der Hinweis eines Zeugen ein. Dieser meldete, einzelne Personen aus der Punkergruppe hätten Teile des Wageninnern mit Urin und Kot beschmutzt. Zu diesen Vorkommnissen konnten bisher keine Verursacher festgestellt werden. Die Ermittlungen der Bundespolizei dauern an.

Unfall mit Rollstuhlfahrer in Essen-Holsterhausen. Polizisten retten Mann durch Herzmassage

Essen – Holsterhausen (ots) – Was zunächst nur als “Einsatz Hilfeersuchen” für eine Streifenbesatzung der Inspektion Süd anlief, wurde am gestrigen 2. Weihnachtstag in der Friedbergstraße zu einer größeren Rettungsmaßnahme.

Gegen 17.30 Uhr (26. Dezember 2011) beobachtete ein Anwohner (75), wie sein 75-jähriger Nachbar, mit seinem elektrischen Rollstuhl zur Rückseite seines Wohnhauses fuhr.

Als er kurz darauf einen Knall hörte, schaute er sofort nach dem Rechten. Er sah den gestürzten Rollstuhlfahrer auf dem Boden liegend auf einer abschüssigen Kellerrampe.

Sofort rief er die Polizei zu Hilfe, um dem Fahrer mit seinem schweren Rollstuhl wieder aufhelfen zu lassen.

Glücklicherweise erreichten die Beamten den Einsatzort in Nähe der Hobeisenstraße bereits nach wenigen Minuten.

Zunächst räumte der 22-jährige Kommissar den Rollstuhl zur Seite, bevor er sich um den reglosen Senior kümmern konnte.

Schnell stellte er fest, dass die Vitalfunktionen (Herzschlag+Atmung) nicht mehr wahrnehmbar waren.

Während seine 31-jährige Kollegin sofort über Funk den Rettungsdienst und einen Notarzt anforderte, begann ihr Kollege mit der Herzmassage und der Beatmung des Bewusstlosen. Kurz darauf konnte ihn die Kommissarin unterstützen.

Bis zum Eintreffen der Rettungssanitäter und des Notarztes setzten beide die Wiederbelebungsmaßnahmen durch.

Durch die erfolgreichen Rettungsmaßnahmen konnte der Rollstuhlfahrer lebend auf die Intensivstation eines Krankenhauses eingeliefert werden.

Toter Mann auf Gleisanlage im Bahnhof Essen-Kray-Süd identifiziert

Essen- Kray/ Bochum (ots) – E.-Kray/ Bochum-Wattenscheid: Von einer Streife der Bundespolizei wurde am Freitag, dem 16. Dezember 2011, die Leiche eines unbekannten Mannes im Bereich der Gleisanlagen des Bahnhofs Essen-Kray-Süd gefunden.

Inzwischen konnte die Identität des Verstorbenen geklärt werden. Aufgrund der Veröffentlichungen meldete sich ein Zeuge und machte Angaben zu einem aus Bochum-Wattenscheid vermissten Mann.

Die benachrichtigten Angehörigen konnten den 42-jährigen Bochumer inzwischen identifizieren.

Reale Tariflöhne haben sich in NRW seit 2000 um 5,6% erhöht

Essen (dts Nachrichtenagentur) – Die Tariflöhne in Nordrhein-Westfalen haben sich nach Abzug der Inflationsrate seit 2000 nur um insgesamt 5,6 Prozent erhöht, in 14 der 50 untersuchten Branchen sanken die realen Tariflöhne sogar.

Dies ergibt sich aus der jüngsten Studie des NRW-Arbeitsministeriums, die den Zeitungen der “Westdeutschen Allgemeinen Zeitung” (Samstagausgabe vom 10. Dezember 2011) vorlagen.

Zwischen 1990 und 2000 lag der Anstieg mit real 20,7 Prozent noch viermal höher.

“Die Abwärtsspirale nach unten muss gestoppt werden”, sagte NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD) den WAZ-Zeitungen.

Spitzenreiter beim Anstieg der Reallöhne seit 2000 ist die Metall- und Elektroindustrie mit einem Plus von 20,8 Prozent. Die höchsten Reallohnverluste gab es beim Tischlerhandwerk mit minus 2,3 Prozent, Fleischern mit minus 8,9 Prozent und im öffentlichen Dienst mit einem Minus von 8,7 Prozent. Auch bei Friseuren und Gebäudereinigern sanken die realen Tariflöhne.

“Der Zusammenhalt der Gesellschaft ist bedroht, wenn immer mehr Menschen den Eindruck haben, dass ihre Leistung nicht angemessen entlohnt wird”, klagte Schneider. Besonders deutlich wird der negative Trend, wenn die Löhne der nicht tariflich gebundenen Beschäftigten einbezogen werden. Danach sanken die Bruttomonatsverdienste je Arbeitnehmer – vor Steuern und Sozialabgaben – von 2000 bis 2010 sogar inflationsbereinigt um insgesamt 4,9 Prozent – in Deutschland um 4,0 Prozent.

Die Ursache: Nur noch 63 Prozent der Beschäftigten beziehen tariflich vereinbarte Löhne und Gehälter. “Tariflohnerhöhungen sind nicht automatisch mit Effektivlohnerhöhungen im gleichen Umfang verbunden”, sagte Schneider.

Für bedenklich hält es der Minister, dass “nicht nur im Niedriglohnbereich immer mehr Menschen von der wirtschaftlichen Entwicklung abgekoppelt werden, sondern zunehmend auch in der Mittelschicht”.

Die Abkopplung der Reallöhne von der seit 2000 um 13,9 Prozent höheren Arbeitsproduktivität zeige, “dass in den letzten Jahren ein Spielraum für echte Einkommenssteigerungen vorhanden gewesen wäre”.

Tod von 19-jährigem Mann in Essen-Holsterhausen nach Messerstecherei

Essen (dts Nachrichtenagentur) – In Essen-Holsterhausen ist am Sonntagabend, dem 13. November 2011, ein 19-jähriger Mann nach einer Messerstecherei gestorben.

Wie die örtliche Polizei mitteilte, waren vier junge Männer nach einem Fußballspiel unterwegs, als sie einen Unbekannte trafen und zunächst mit ihm in eine verbale Auseinandersetzung gerieten.

Dann trat der Unbekannte auf einen der Männer ein, stieß ihn zu Boden und flüchtete.

Als zwei der 19-Jährigen ihn verfolgten, zog der Unbekannte ein Messer, stach auf seine Verfolger ein und flüchtete.

Trotz einer Notoperation verstarb ein junger Mann wenig später im Krankenhaus. Der Zustand des anderen Opfers ist derzeit stabil.

Tod in Essen bei “Liebesbeweis” nach Sprung in Rhein-Herne-Kanal

Essen (dts Nachrichtenagentur) – In Essen ist am Sonntag ein junger Mann ums Leben gekommen, als er mit einem Sprung in den Rhein-Herne-Kanal seine Liebe beweisen wollte.

Wie die örtliche Polizei mitteilte, wollte er den Kanal unter Alkoholeinfluss durchschwimmen und ging dabei unter.

Ein Zeuge versuchte den 25-Jährigen zu retten, musste aber seine Bergungsaktion jedoch abbrechen, da er ihn nicht mehr sichten konnte.

Die alarmierten Rettungskräfte suchten den Kanal intensiv ab. Schließlich konnten Taucher den Mann bergen. Noch vor Ort wurde er reanimiert und kam ins Krankenhaus. Dort starb er in der Nacht zu Montag, dem 24. Oktober 2011.

Die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen von einem Unglücksfall aus. Vermutlich hat er das kalte Wasser unter- und seine Kräfte überschätzt.