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Archäologie: Gebäude bei Klagemauer in Jerusalem von 800 v.Chr. entdeckt

Überreste eines Gebäudes aus der Zeit des ersten jüdischen Tempels wurden in der Nähe der Klagemauer in Jerusalem entdeckt. Während der Ausgrabungen wurde auf dem Boden des Hauses weiterhin ein privates Siegel eines jüdischen Mannes gefunden. Es hat einen Durchmesser von etwa zwei Zentimetern, der Name des Besitzers ist eingraviert und man kann die Inschrift הו בן למתניהו gut erkennen, was bedeutet … gehört Matanjahu Ben Ho.

Siegel wurden, wie heutzutage, zum Unterzeichnen von Briefen und Dokumenten benutzt. Der Name Matanjahu bedeutet Gabe an (oder von) Gott, er hat die gleiche Bedeutung wie der Name des israelischen Premierministers Netanjahu.

Beide Namen kommen im ersten Buch der Chronik vor, sie werden dort unter den Leuten aufgelistet, die von König David für den Dienst an der Stiftshütte vorgesehen waren.

Eli Schukron, der Direktor der Ausgrabungen an der Klagemauer sagte zu diesem Fund: “Die Namen Matanjahu und Netanjahu sind typisch für die Periode gegen Ende des ersten Tempels im Königreich Jehuda, etwa 800 bis 580 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Dieses Siegel zu finden, ist wie einen Gruß von einem Mann Namens Matanjahu zu bekommen, der hier vor über 2.700 Jahren gelebt hat! Es ist wirklich sehr aufregend.”
[Quelle: www.israelheute.com vom 2. Mai 2012]

Interessant in diesem Zusammenhang: Gershon Salomon und der Bau vom dritten Tempel in Jerusalem


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Ausstellung “Wiege der europäischen Königshäuser”

Eröffnung der neuen Ausstellung “Wiege der europäischen Königshäuser” am Dienstag, dem 1. Mai 2012, 10 bis 18 Uhr
Kosten: es gelten die regulären Eintrittspreise
Stiftung Schloss Glücksburg
Schloss
24960 Glücksburg (Ostsee)
Telefon: 046314423311
Internet: www.schloss-gluecksburg.de

Führung über den jüdischen Friedhof in Siegburg

Wie schriftliche Zeugnisse beweisen, existierte in Siegburg unter dem Schutz der Abtei bereits Ende des 12. Jahrhunderts eine jüdische Gemeinde. Zum Ende des 17. Jahrhunderts siedelte sie sich in der Holzgasse an, wo sich unter anderem die Synagoge und das Ritualbad (Mikwe) befanden.

Vor allem der alte jüdische Friedhof an der Heinrichstraße stellt mit seinen fast 350 Grabstellen ein noch heute sichtbares Zeichen für die Existenz einer jüdischen Gemeinde in Siegburg dar.

Obwohl der Friedhof vermutlich schon im Mittelalter an dieser Stelle bestand, wird der älteste Grabstein auf das Jahr 1696 datiert, die Belegungszeit erstreckt sich bis ins 20. Jahrhundert.

Bei dem Rundgang sollen sowohl die Geschichte der jüdischen Gemeinde als auch einzelne Grabstätten sowie jüdische Bestattungsriten im Allgemeinen vorgestellt werden.

Die männlichen Teilnehmer werden gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen.

Die Führung über den Jüdischen Friedhof Siegburg findet am Mittwoch, 18.04.2012, von 17 Uhr bis 18 Uhr statt; Treffpunkt ist vor dem Friedhofstor an der Heinrichstraße. Der Eintritt ist kostenfrei.

Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“
c/o Archiv des Rhein-Sieg-Kreises
Kaiser-Wilhelm-Platz 1 (Kreishaus)
53721 Siegburg
Tel.: 02241 / 13-2928
E-Mail: gedenkstaette@rhein-sieg-kreis.de
Internet: www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/rosbach/besucherinformationen.html.

Öffnungszeiten:
Jeden Mittwoch von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr sowie jeden 3. Sonntag im Monat von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Eintritt: 2,00 € (Gruppen ab 5 Personen: 1,00 €). Führungen sind nach Vereinbarung auch außerhalb der genannten Zeiten möglich.

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Ein Projekt des Jüdischen Museums Westfalen: Die jüdische Heimat in Westfalen

Die Geschichte der Vernichtung des Judentums in der NS-Zeit ist wohl das schwärzeste Kapitel der deutschen Geschichte. Über den Prozess der Verfolgung und Vernichtung der Juden in Deutschland ist bereits viel erarbeitet worden, doch wenige Arbeiten beschäftigten sich bisher mit dem Thema der Heimatverbundenheit von Juden. Dabei sind Heimat und Heimatverständnis ein grundlegender Bestandteil der jüdischen Kultur und Religion, so die weitverbreitete Vermutung.

Mit ebendiesem Aspekt beschäftigt sich ein Team des Jüdischen Museums Westfalen seit geraumer Zeit im Rahmen eines Forschungs- und Ausstellungsprojekt, mit einem regionalgeschichtlichen Schwerpunkt aber unter Eingliederung von deutschland- und europaweiten Gebieten.

Da sich die Recherche unter anderem auf Themen aus Recht, Kultur und Gesellschaft bezieht, kommen viele verschiedene Fragestellungen hervor. Aus diesen übergeordneten Themenbereichen ergeben sich folgende zu erforschende Komplexe: Heimatrecht – Heimatliebe – Heimatvertrieben – Heimweh.

Zunächst einmal stell sich die grundlegende Frage, unter welchem historischen Kontext es zu der Vermutung kam, dass Juden eine besondere Verbindung zu ihrer Heimat besitzen.

In diesem Zusammenhang wird ebenfalls untersucht, welche Bedingungen und Stationen für die Sesshaftigkeit von Juden in der Region entscheidend waren. Darüber hinaus werden die verschiedenen jüdischen Integrationswege ergründet und ihr Entstehungsprozesse nachvollzogen.

Nun soll im Rahmen dieses Forschungs- und Ausstellungsprojektes im Jüdischen Museum Westfalen eine Tagung mit dem Titel “Heimat – Exil – Diaspora – Jüdische Zugehörigkeitserfahrungen und -reflexionen” stattfinden. Auf dieser Tagung werden unter anderem Prof. Dr. Reinhard Rürup, Prof. Dr. Arno Herzig und Frau J. Monika Walther einen Vortrag halten.

Bei Prof. Dr. R. Rürup handelt es sich einen deutschen Historiker, der sich nach seiner Habilitation 1970 in seiner akademischen Laufbahn mit vielen unterschiedlichen Epochen der deutschen Geschichte auseinandergesetzt hat. Sein Vortrag wird sich mit dem Thema: “Landjudentum in den Modernisierungsprozessen des 19. Jahrhunderts” beschäftigen.

Prof. Dr. Herzig ist ebenfalls ein deutscher Historiker, der sich auf die Epoche der Frühen Neuzeit spezialisiert hat. Viele seiner Publikationen beschäftigen sich mit der deutsch-jüdischen Geschichte. Sein Vortrag wird die Jüdische Sichtweisen auf die Akkulturation – Am Beispiel Westfalen” erläutern.

Frau M. Walther ist eine deutsch-jüdische Schriftstellerin, die in Publizistik promovierte und zur Zeit als Dozentin für Medienpädagogik an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf lehrt. Ihre bisherigen Veröffentlichungen drehen sich um sehr verschiedene Themen. Ihr Beitrag auf der Tagung wird eine Lesung sein, aus ihrem Werk: “Wir werden wie die Träumenden sein – Eine Landsuche in Deutschland”.

Die Tagung wird am 27. und 28. März 2012 im Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten stattfinden. Interessenten können sich vorab anmelden und sich auf der offiziellen Website des Museums (www.jmw.de) nähere Informationen zu der Veranstaltung einholen.

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Mama! Ich spiele nicht, ich lern’ für Geschichte… Lost Chronicles – Der Fall des Caesar

Dass Geschichte nicht langweilig sein muss, beweist das neue Wimmelbild-Adventure Lost Chronicles – Der Fall des Caesar des Ulmer Spielelabels PurpleHills. Die Handlung setzt genau nach der Ermordung des römischen Diktators Cäsar ein.

In Rom herrscht nach dem Attentat, in das viele Senatsmitglieder verwickelt sind, helle Aufruhr. Der Spieler muss nun tatkräftig dabei mithelfen, dass das Römische Reich nicht im Chaos versinkt.

Bei seiner Mission trifft der Spieler auf viele historische Persönlichkeiten und bereist neben Rom auch Süditalien, die Insel Kreta und Griechenland.

Lost Chronicles
Im Jahr 44 v. Chr. ist die Macht von Cäsar auf ihrem absoluten Höhepunkt. Doch als er sich selbst zum Diktator auf Lebenszeit ernennt, hat er plötzlich viele Senatsmitglieder gegen sich. Diese schließen einen geheimen Pakt, um den größenwahnsinnigen Diktator zu stürzen. Unter der Führung von Marcus Brutus und Cassius ermorden die Verschwörer Cäsar im Senat und bringen damit das gesamte Römische Reich an den Rand des Zusammenbruchs.

Der Spieler kann in Lost Chronicles – Der Fall des Caesar nun ein gutes Stück dazu beitragen, dass in Rom wieder Ruhe und Ordnung einkehrt. Dazu muss er schwierige und weniger schwierige Aufgaben lösen und eine große Anzahl an versteckten Objekten finden. Immer wieder trifft er dabei auf historische Persönlichkeiten, mit denen er sich direkt unterhalten kann. Da die Handlung aufeinander aufbaut, dürfen auch Aufgaben, die zu einem früheren Zeitpunkt gestellt worden sind, nicht in Vergessenheit geraten.

Der Fall des römischen Diktators Cäsar wird in diesem Wimmelbild-Abenteuer auf sehr abwechslungsreiche Weise erzählt. Der Spieler befindet sich sofort nach Spielbeginn im Zentrum des Geschehens und kann sich ein sehr reales Bild vom Leben im alten Rom und der Ermordung Cäsars machen. Selbst Geschichtsmuffel dürften von der spannenden Umsetzung einer historischen Begebenheit in ihren Bann gezogen werden…

Features:
Geschichte hautnah miterleben
Zahlreiche versteckte Objekte finden
Mit historischen Persönlichkeiten kommunizieren
Rom, Süditalien, Kreta und Griechenland bereisen

Systemvoraussetzungen:
Windows XP/Vista/7
Verfügbarkeit und Preis:
Lost Chronicles – Der Fall des Caesar ist ab sofort für 9,99 Euro im Handel erhältlich.
USK/PEGI: 6/ 7

Buchpräsentation: Henryk M. Broder: Vergesst Auschwitz!

In seinem provokanten Essay entlarvt Henryk M. Broder den Gestus des andauernden Gedenkens deutscher Politiker und öffentlicher Personen als »Erinnerungswahn«. Er sieht ihn als das politisch korrekte Deckmäntelchen eines neuen »sekundären« Antisemitismus, der sich geschickt als Antizionismus tarnt. Dieser soll Entlastung bringen.

Israel ist ein »daily reminder« daran, was die Nazis in Europa verbrochen haben. Das werden die Deutschen den Juden nie verzeihen. Damit das anders wird, fordert Broder, die verfluchte Erinnerung endlich ruhen zu lassen.
In Zusammenarbeit mit der Literaturhandlung.

Wann: Montag, 30. April 2012, um 19.30 Uhr
Wo: Großer Saal 2.OG
Eintritt: 9 Euro, erm. 7 Euro
Kartenreservierung bei der Literaturhandlung unter Tel. 030 – 8824 250

Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Lindenstrasse 9-14, 10969 Berlin
Internet: www.jmberlin.de
Facebook: www.facebook.com/jmberlin

Sozialistische Diktatur in Deutschland und die Arbeit von Roland Jahn für die STASI-Unterlagen-Behörde

Halle (ots) – Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Arnold Vaatz, hat die Arbeit des Leiters der Stasi-Unterlagen-Behörde, Roland Jahn, anlässlich seines ersten Amtsjubiläums gewürdigt.

“Er macht seine Sache hervorragend”, sagte Vaatz der in Halle erscheinenden “Mitteldeutschen Zeitung” (Online-Ausgabe; E-Datum 13.3.12). “Die Behörde geht jetzt wesentlich besser auf die Öffentlichkeit zu. Sie ist für die Menschen da – und nicht umgekehrt.”

Zudem könne man “mit Jahn offen reden”. Die Geschäftsführerin der Stiftung Aufarbeitung, Anna Kaminsky, äußerte sich ebenfalls positiv. “Jahn stellt Dinge infrage”, erklärte sie der “Mitteldeutschen Zeitung”. “Etwas Besseres kann uns gar nicht passieren.”

Die Stasi-Unterlagen-Behörde und die Stiftung Aufarbeitung kooperieren. Jahn hatte das Amt heute vor einem Jahr angetreten. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf dem Ziel, DDR-Geschichte für die nachfolgenden Generationen verstehbar zu machen und die Akteneinsicht zu beschleunigen.

Zugleich hat der 58-Jährige viel Kritik auf sich gezogen. Grund sind seine Bemühungen, die jetzt noch 44 ehemaligen Stasi-Mitarbeiter in der Behörde in andere Bundesbehörden oder Ministerien zu versetzen.

1 Schekel = 1,1 Millionen Dollar

Bei einer Auktion in New York wurde ein Silberschekel aus dem Jahr 66 n. Chr., der damals als Protest-Schekel gegen Rom im Umlauf war, für 1,1 Millionen Dollar versteigert.

Der Schekel hat die Prägung: „Jerusalem, die Heilige, geprägt in Israel, im Jahr 1“.
[Quelle: www.israelheute.com vom 12. März 2012]

Diktatur in Deutschland. Wer arbeitete mit der STASI zusammen?

Halle (ots) – Immer mehr junge Menschen wollen mit Hilfe der Stasi-Unterlagen-Behörde klären, ob tote Familienangehörige in die Aktivitäten des DDR-Geheimdienstes verstrickt oder von ihnen betroffen waren. Das teilte Behördenleiter Roland Jahn der in Halle erscheinenden “Mitteldeutschen Zeitung” (Montag-Ausgabe vom 12.3.2012) mit.

“Die zunehmende Zahl von Anträgen auf Akteneinsicht von Verstorbenen zeigt, dass die nächste Generation wissen will, wie ihre Eltern und Großeltern gelebt haben”, sagte er dem Blatt.

In den ersten zwei Monaten 2011 wurden 640 solcher Anträge bei der Behörde gestellt. Sie mussten häufig abgewiesen werden, weil die gesetzliche Grundlage für eine Akteneinsicht fehlte. Im Januar und Februar 2012 hat sich die Zahl dieser Anträge auf 1.135 nahezu verdoppelt. Die Erfolgsaussichten sind nun größer, da die Akteneinsicht mit der zu Jahresbeginn in Kraft getretenen Novelle des
Stasi-Unterlagen-Gesetzes erleichtert wurde.

Nach dem alten Gesetz konnten nahe Angehörige lediglich in Ausnahmefällen beziehungsweise bei rechtlichen Auseinandersetzungen Auskunft verlangen. Jetzt kann ihnen Einsicht auch dann gewährt werden, wenn es ganz allgemein darum geht, die Einflussnahme der Staatssicherheit auf ein Familienschicksal zu ergründen.

Auch sonst ist der Andrang auf die Behörde so stark wie lange nicht mehr. Das ergibt sich aus den neuesten Zahlen, die der “Mitteldeutschen Zeitung” vorliegen. Demnach gingen in den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres 2012 knapp 24.000 Anträge auf persönliche Akteneinsicht ein. Hochgerechnet auf das Jahr wären dies 144.000. So viele waren es das letzte Mal 1998 und 1999. 2011 stellten rund 80.000 Menschen Anträge auf Akteneinsicht.

Jahn erklärte dazu: “Das Bedürfnis der Menschen, in die Akten zu schauen, ist ungebrochen. Es geht ihnen dabei um Aufklärung über das, was war. Es genau zu wissen, das ist ein Gewinn für sie.”

Infolge der Novellierung des Stasi-Unterlagen-Gesetzes ist schließlich die Zahl der Stasi-Überprüfungen im öffentlichen Dienst etwas gewachsen. Es waren im Januar 41 und im Februar 27; im Dezember, also vor der Gesetzesänderung, waren es 15. Der Kreis derer, die überprüft werden dürfen, ist in der Novelle noch einmal ausgeweitet worden.

Jetzt können alle Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes ab der Gehaltsstufe A 9 ohne Anlass überprüft werden, vorher ausschließlich Behördenleiter.

“Titanic – Beweise aus der Tiefe” auf HISTORY im Fernsehen gucken

München (ots) – Erstmals hat HISTORY das gesamte Trümmerareal der Titanic in rund 3.800 Meter Tiefe in einer aufwändigen Expedition untersucht und erfasst. Anhand der gesammelten Daten rekonstruierten Experten wie bei einem Flugzeugabsturz die Details des Untergangs und erschufen ein 3D-Modell des Wracks.

HISTORY zeigt die neuen erstaunlichen Erkenntnisse zum 100. Jahrestag der Katastrophe am 15. April 2012, um 20.30 Uhr, in der deutschen Erstausstrahlung von “Titanic – Beweise aus der Tiefe”.

Wie ging die angeblich unsinkbare Titanic wirklich unter? Gab es grundlegende Schwachstellen und wenn ja, wer war verantwortlich dafür?

2010 untersuchten namhafte Wissenschaftler, Ingenieure, Archäologen und weitere Experten in der umfangreichsten Expedition aller Zeiten erstmals das gesamte 15 Quadratmeilen umfassende Trümmerareal auf dem Meeresboden. Speziell dafür entwickelte Kameras erfassten Bilder mit einem noch nie da gewesenen Detailreichtum und immenser Schärfe.

Diese Daten lieferten die Grundlage für eine Karte des Gebiets. Aus diesen Informationen entstand Schritt für Schritt das Wrack der Titanic als 3D-Modell.

Ermittler, die sonst anhand gefundener Überreste die Ursache von Flugzeugabstürzen analysieren, konnten so den genauen Ablauf des Untergangs rekonstruieren.

Ihre neuen Erkenntnisse zeigt HISTORY am 15. April 2012, um 20.30 Uhr, in der deutschen TV-Premiere “Titanic – Beweise aus der Tiefe”, die 2011 in HD in den USA produziert wurde.

HISTORY begleitete exklusiv die Expedition, die unter Federführung von RMS Titanic Inc., verantwortlich für die Verwaltung der Wrackstelle, durchgeführt wurde. Zahlreiche namhafte Institute und Organisationen wurden dabei eingebunden.

Eine Abteilung des Woods Hole Oceanographic Institution, einer der Weltmarktführer von bildgebenden Verfahren unter Wasser, entwickelte spezielle 3D- und 2D-Kameras für diese Mission, die gestochen scharfe Bilder des Wracks lieferten. Das Waitt Institut for Discovery stellte Roboter, sogenannte AUVs (autonomous underwater vehicles) zur Verfügung, die das Areal mit hochauflösenden Sonarmessungen erfassten.

Auf Grundlage dieser Aufnahmen schickte das Expeditionsteam ferngesteuerte Roboter, die mit Kameras ausgestattet waren, zu auffälligen Trümmern.

Spezialisten erstellten aus all diesen Informationen eine Karte, die nicht nur erstmals das gesamte Areal erfasste, sondern auch wesentlich präziser als frühere ist. So entdeckten die Wissenschaftler Details, die bisher unbekannt waren.

Nach der Erfassung des Areals und der Erstellung der Karte folgte ein weiterer spektakulärer Schritt: In einem virtuellen Hangar setzten Experten unterschiedliche Techniken ein, die sonst zur Analyse von Flugzeugabstürzen verwendet werden.

Bekannt sind die Bilder von Ermittlern, die nach Abstürzen alle gefundenen Teile des Wracks und die Informationen zu ihrer ursprünglichen Lage in einem Raum sammeln und daraus Informationen über die genaue Absturzursache gewinnen.

In dem virtuellen Hangar geschah genau dies mit den per Sonar und Film erfassten Wrackstücken am Meeresgrund. Stück für Stück setzten die Experten die Titanic in einer virtuellen 3D-Konstruktion wieder zusammen.

Die Dokumentation “Titanic – Beweise aus der Tiefe” gibt dem Zuschauer das Gefühl, direkt vor Ort beim Wrack zu sein und lüftet mit Hilfe neuester Computertechnik die letzten Geheimnisse über den Untergang des Luxusliners.

“Schuhtick” im Historischen Museum in Bielefeld

Am Samstag, dem 17. März 2012, dreht sich im Historischen Museum, Ravensberger Park 2, alles um Flip-Flops, Pumps und Sneakers. In der Zeit von 15 bis 17 Uhr kann der Wandel der Damen-Schuhmode bestaunt werden.

Schließlich werden eigene „Deko-High Heels“ für zu Hause designt. Die Veranstaltung richtet sich an Mädchen ab zwölf Jahren und kostet acht Euro. Anmeldung unter der Rufnummer (0521) 51-3635.

Ausstellung im Stadtmuseum Bonn: Erinnerungsstücke zu Jopi Heesters

Das Stadtmuseum Bonn ist um eine Attraktion reicher: In einer Vitrine im Foyer des Hauses werden bis zum 22. April 2012 Memorabilia zu Johannes Heesters aus der Sammlung von Curt Delander gezeigt. Dazu zählen Fotos und ein roter Schal.

Curt Delanders Sammlung umfasst neben den zahlreichen Erinnerungsstücken an Zarah Leander auch viele Objekte aus dem ehemaligen Besitz anderer bekannter Unterhaltungskünstler der Vergangenheit wie Willy Millowitsch, Trude Herr und Marika Röck.

Viele Stücke hat Delander von den Künstlern erhalten. Seine Sammlung hat er auch über Auktionen vermehrt und sie vor einigen Jahren dem Stadtmuseum Bonn vermacht.