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SS-Massaker im französischen Oradour-sur-Glane

Frankfurt/Oder. Bei den Ermittlungen gegen sieben mutmaßliche Beteiligte am SS-Massaker im französischen Oradour-sur-Glane soll ein Beschuldigter aus Märkisch-Oderland erneut befragt werden. Das berichtet die Märkische Oderzeitung in ihrer Donnerstag-Ausgabe vom 9.2.2012.

Ein ärztliches Gutachten hat den 86-Jährigen als vernehmungsfähig eingestuft. Dieses war angeordnet worden, nachdem der ehemalige SS-Soldat bei einer Hausdurchsuchung dement gewirkt hatte. Die Staatsanwaltschaft Dortmund ermittelt wegen des Verdachts der Beihilfe zum Mord.


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Vortrag von Thomas Jehle „Die Winterspiele von 1936“ in München

Thomas Jehle hält am Montag, 13. Februar 2012, um 18.30 Uhr, im Vortragssaal des Bayerischen Hauptstaatsarchivs, Schönfeldstraße 5, den Vortrag „Die Winterspiele von 1936. Garmisch-Partenkirchen als Bühne der außenpolitischen Inszenierung“.

Veranstalter ist der Historische Verein von Oberbayern, dessen Sammlungen vom Stadtarchiv München betreut werden.
Gäste sind willkommen.

Geschichte vom Hindenburgplatz in Münster

Die historische Entwicklung des Hindenburgplatzes zeichnet eine Ausstellung des Stadtmuseums nach, die ab September zu sehen sein wird. Ein Team aus namhaften Archäologen, Historikern, Kunsthistorikern und Naturwissenschaftlern erforscht zurzeit die wechselvolle Bau- und Nutzungsgeschichte des 350 Jahre alten Platzes und wird die Ergebnisse zugleich wissenschaftlich publizieren.

Die Beteiligten verstehen ihre Arbeit auch als Beitrag zur aktuell wieder auflebenden Diskussion um die mögliche Umgestaltung des Hindenburgplatzes (v.r.): Landeskonservator i.R. Prof. Dr. Eberhard Grunsky, Museumsleiterin Dr. Barbara Rommé, Historiker Stefan Winkler und Museumswissenschaftler Dr. Bernd Thier.

Als Menschen Nummern wurden… Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus in Mannheim

„Mannheimer Schicksale im Konzentrationslager Dachau“. Unter diesem Motto stand die diesjährige Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus. An der Gedenkveranstaltung beteiligten sich auch Mannheimer Schülerinnen und Schüler. Nach dem Vorbild des Projekts „Namen statt Nummern“ der Gedenkstätte Dachau verfassten sie Biografien von Häftlingen aus Mannheim.

Bürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb nannte erschreckende Zahlen: Von 1933 bis 1945 waren in Dachau 200.000 Menschen inhaftiert. 569 der Häftlinge stammten aus Mannheim. 43.000 Menschen, darunter mindestens 72 aus Mannheim, sind noch während der Haft verstorben. Die Häftlinge hatten keinen Namen.

„Das KZ legt das Wesentliche des Macht- und Organisationsapparats des Nationalsozialismus frei“, so Freundlieb, „das KZ war ein Ort der Dehumanisierung, ein Ort der Macht. Menschen wurden ausgesondert, kategorisiert und mit Nummern versehen.“ Das verbinde Auschwitz und Dachau. Besorgt über die jüngsten rechtsextremistischen Gewalttaten in Deutschland appellierte sie: „Wir müssen verhindern, dass Menschen wieder zu Nummern werden.“

Die Schriftstellerin Beate Schäfer schilderte in ihrem Vortrag „… vielleicht kann man uns ja doch noch brauchen …“ die Geschichte ihres in Mannheim geborenen Großvaters Walter Samstag. Er wurde der Zuhälterei bezichtigt, freigesprochen, dennoch in Schutzhaft genommen und nach Dachau gebracht, wo er als „Asozialer“ gefangen gehalten wurde. 1942 erhielt seine Familie die Mitteilung, er sei in Dachau verstorben. Tatsächlich wurde Walter Samstag nach Linz gebracht und dort vergast.

Schüler der Friedrich-List-Schule widmeten sich der Lebensgeschichte des Sozialdemokraten Hans Heilig und den Biografien von Joseph Bleh und Hermann Bullinger, die ihre Jugend in Erziehungsheimen verbracht hatten und in die Kleinkriminalität gerutscht waren.

An Samuel Billigheimer, Erich Baer und den SPD-Politiker Fritz Cahn-Garnier – sie alle waren jüdischen Glaubens – erinnerten Schüler des Karl-Friedrich-Gymnasiums. Schüler des Ludwig-Frank-Gymnasiums befassten sich mit den Biografien der in Warschau geborenen polnischen Zwangsarbeiter Wladislaw Kostrzenski, Marian Krainski und Lech Brydak. Sie wurden nach Dachau und anschließend in das KZ Sandhofen verschleppt.

Die Geschichte des katholischen Geistlichen Franz Weinmann, des Zeugen Jehovas Karl Brod und Adolf Davids, der dem jüdischen Glauben angehörte, erzählten Schüler des Ursulinen-Gymnasiums.

Jüdischen Glaubens war auch Benno Furchheimer, seine Biografie verfassten Schüler der Wilhelm-Wundt-Realschule. Mitwirkende aus dem Jugendzentrum in Selbstverwaltung „Friedrich Dürr“ zeichneten das Schicksal des Gewerkschafters und KPD-Mitglieds nach.

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz befreit. 1996 hat der damalige Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus erklärt. Die UNO proklamierte den Tag zum Weltgedenktag für die Opfer der Shoa.

“Flensburg online”: Sachen gibt’s… Geld von der UNESCO für Verherrlichung des Völkermordes an Juden im Jugendmagazin “Zayzafuna”?
==> Israel braucht sichere Grenzen. Keine Leugnung vom Holocaust

SED-Unrecht im Sozialismus in der DDR. Kinder wollen von Eltern wissen: Warst du dabei?

Stuttgart (ots) – Der Chef der Stasi-Unterlagenbehörde, Roland Jahn, erkennt in der Aufarbeitung des SED-Unrechts einen Hauch des Aufklärungsbegehrens von 1968 in Westdeutschland. Den Stuttgarter
Nachrichten (Samstag 28. Januar 2012) sagte Jahn: “Die Jungen wollen von ihren Eltern konkret wissen: Warst Du dabei? Warst Du angepasst? Oder in der Opposition? Sie fordern einen Umgang mit der Vergangenheit heraus. Manche sagen, es sei ein Hauch von 68 dabei, weil auch die Jugend 1968 ihre Eltern oder Lehrer, die Teil des NS-Systems waren, herausfordern und sie nach ihrer Rolle befragen wollten.”

Auf die Frage, ob die Auseinandersetzung ähnlich konfrontativ wie 1968 in Westdeutschland verlaufen könnte, sagte Jahn: “Das Naziunrecht ist etwas Einmaliges. Die 68er Bewegung war so konfrontativ, weil die NS-Zeit angesichts der Brutalität des Unrechts der Nazis sehr heftige Gegenreaktionen provozierte. Wir liegen mit der SED-Aufarbeitung im Vergleich der Epochen quasi im Jahr 1967.”

Zweiundzwanzig Jahre nach Akteneinsicht und Aufarbeitung von Staatssicherheit gebe es heute, im Gegensatz zu damals, aber durchaus ein Klima der Aufklärung, so der 58-jährige frühere DDR-Oppositionelle, der von der DDR ausgebürgert worden war. Wenn es gelänge, nun noch stärker die persönliche Verantwortung zu benennen und jene herauszufordern, die mitgemacht und die Unterdrückung der Menschen angeleitet haben, könne es auch zum Dialog mit den Verantwortlichen kommen.

Jahn: “Meine Aufgabe ist es, Vorsorge zu betreiben, damit es nicht zu einer neuen Art 68 kommt – weder in den Familien noch in der Gesellschaft.” Die Bundesbehörde für die Unterlagen der DDR-Staatssicherheit sieht der frühere Journalist als “Dienstleister der Gesellschaft. Für mich ist wichtig, vom Bürger zu erfahren, was er braucht und wie wir Aufarbeitung organisieren müssen, damit die Vergangenheit auch für die jungen Generationen sinnlich erfahrbar wird und zur Lebenshilfe wird.”

Gefragt, ob die DDR-Sozialisation möglicherweise auch den Rechtsextremismus bis hin zur Thüringer Neonazizelle NSU befördert habe, warnte Jahn vor zu kurzen Rückschlüssen: “Wir werden die Wahrheit über die NSU nicht herausfinden, wenn wir da verallgemeinern. Aber bei den jungen Glatzen, die ich damals als Journalist getroffen hatte, hat das Verhalten der Eltern in der DDR schon befördert, dass sie rechtsradikale Sprüche klopften. Sie haben mir mehrfach gesagt: “Wir stehen konsequent zu unserer radikalen Meinung. Wir sind nicht wie unsere Eltern, die sich angepasst und untergeordnet haben.”

Diese Rechten fühlten sich wie die Aufrechten und waren stolz darauf, Widerspruch anzumelden. Doch darauf kann man nicht stolz sein. Der Widerspruchsgeist von Neonazis steht gegen alles, wofür die Demokratie steht: Menschenrechte, Toleranz und Respekt.”

Islamische Republik Iran (“Land der Arier”) will Israel “ausradieren” und leugnet den Holocaust. Derweil in Deutschland: Online-Datenbank erinnert an Opfer des Nationalsozialismus

Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online Angebote: Zahlreiche Einrichtungen erinnern an die Menschen, die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft ermordet wurden oder umgekommen sind; Initiativen bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende zum Beispiel durch Jugendbegegnungen.

Anlässlich des heutigen (27. Januar 2012) Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus hat die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb mehr als 200 Erinnerungsorte in einer Datenbank zusammengetragen.

Die Datenbank ist ab sofort freigeschaltet und auf www.bpb.de/erinnerungsorte abrufbar. Alle in die Datenbank aufgenommenen Orte werden anhand eines Kurztextes vorgestellt. Darüber hinaus erleichtern Hinweise zum pädagogischen Angebot, zu Ansprechpartnern, Anfahrt und Öffnungszeiten den Zugang zu den Erinnerungsorten.

Mit der Datenbank möchte die Bundeszentrale dazu anregen, im Rahmen der Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit Erinnerungsorte in die historisch-politische Bildungsarbeit einzubeziehen.

Das Online-Portal erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es zielt jedoch darauf ab, einen möglichst umfassenden Überblick über die verschiedensten Orte und Einrichtungen zusammenzutragen. Daher werden Hinweise und Vorschläge zu Erinnerungsorten, Initiativen oder
Online-Angeboten gerne unter erinnerungskultur@bpb.bund.de entgegengenommen.

Neben den großen und bekannteren Gedenkstätten, sollen vor allem auch mittlere und kleinere Orte einbezogen werden, da sie die Bedeutung der lokalen Erinnerungskultur und des oftmals ehrenamtlichen Engagements der Mitarbeiter deutlich machen. Nur durch zivilgesellschaftliches Engagement der Bürger kann die Erinnerungskultur lebendig bleiben.

Derzeit arbeitet die bpb an einer Applikation (App) für Mobiltelefone, so dass bald auch unterwegs Erinnerungsorte in der Umgebung gesucht und angezeigt werden können.

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Der göttliche Schutz für Israel. Gott hätte es nicht deutlicher sagen können. Betrachtet Angela Merkel Israel aus dem biblischen Blickwinkel?

Gedenkstunde (Gastredner: Marcel Reich-Ranicki) für die Opfer des Nationalsozialismus live aus dem Bundestag im Fernsehn gucken

München (ots) – Am Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz gedenkt der Bundestag der Opfer des Nationalsozialismus. Das Erste überträgt die Feierstunde live aus dem Bundestag am 27. Januar 2012 von 9.00 bis 10.00 Uhr. Es kommentiert Rainald Becker.

Gastredner ist der Literaturkritiker Prof. Dr. Marcel Reich-Ranicki, für das Parlament spricht der Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung durch Musikstücke von Frédéric Chopin (Nocturne in cis-moll) und Mieczyslaw Weinberg (Sonate für Violine und Klavier Nr. 3, op. 37, Allegro moderato).

An der Gedenkstunde nehmen Bundespräsident Christian Wulff, Bundesratspräsident Horst Seehofer und Bundeskanzlerin Angela Merkel teil, ebenso der Präsident des Bundesverfassungsgerichts Andreas Voßkuhle sowie Vertreter der Opferverbände und Bundestagsabgeordnete.

“Flensburg online”: Vor wenigen Jahrzehnten die Nazis, heute wollen die Islamisten aus dem Iran die Juden und Israel “ausradieren”. Islamisch-iranische Atombombe auf Tel Aviv oder Jerusalem wäre der zweite Holocaust.
Ist die UNESCO Israel-feindlich? Geld von der UNESCO für Verherrlichung des Völkermordes an Juden im Jugendmagazin “Zayzafuna”?

Adolf Hitler immer noch Ehrenbürger von Ribnitz-Damgarten (Mecklenburg-Vorpommern)?

Die “Ostsee-Zeitung” (E-Datum 25.1.2012) berichtet:
“Rostock (ots) – Ribnitz-Damgarten. Adolf Hitler und NSDAP-Gauleiter Friedrich Hildebrandt sind noch immer Ehrenbürger von Ribnitz. 1933 wurden die Nazigrößen von Ribnitzer Stadtverordneten einstimmig ernannt – aber offenbar ist ihnen diese Würde nie aberkannt worden.

In Beständen des Stadtarchivs konnte “kein Aberkennungsbeschluss gefunden werden”, sagte Stadtarchivarin Jana Behnke auf OZ-Anfrage. Die Ehrenbürgerschaft der Nazis war weder zu DDR-Zeiten noch nach der Wende in Ribnitz-Damgarten Thema.

Dass Hitler, Hildebrandt und auch Paul von Hindenburg die Ehrenbürgerwürde verliehen wurde, ist im 2011 erschienenen Buch “Die Städte Mecklenburgs im Dritten Reich” nachzulesen. Autoren sind Dr. Michael Buddrus vom Institut für Zeitgeschichte München-Berlin und Sigrid Fritzlar, wissenschaftliche Archivarin am Landeshauptarchiv Schwerin.

Wie Buddrus mitteilte, stütze man sich auf Angaben im iederdeutschen Beobachter vom 26. Mai 1933. Interessant: Während in den meisten Städten Mecklenburgs entweder nur Hildebrandt oder nur Hitler die Ehrenbürgerwürde verliehen wurde, bedachte man in Ribnitz beide damit. Ribnitz-Damgartens Stadtvertreter wollen die NS-Ehrenbürgerschaften rasch löschen.

In Mecklenburg-Vorpommern wurden in den 90er Jahren Hildebrandt und Hitler in Rostock und Waren von der Liste getilgt. Zuletzt strich die Stadt Bad Doberan 2007 Hitlers Ehrenbürgerschaft.”

Konzert in München zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus

Am Donnerstag, dem 26. Januar 2012, 19.30 Uhr, veranstaltet das NSDokumentationszentrum München in der Allerheiligen-Hofkirche ein Gedenkkonzert an die Opfer des Nationalsozialismus mit Werken von Komponisten, die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgungspolitik wurden.

Das Orchester Jakobsplatz München bringt am Vorabend des Gedenktages zum 67. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz Kompositionen von Pavel Haas, Paul Hindemith, Erwin Schulhoff und Dmitri Schostakowitsch zur Aufführung.

Haas wurde 1944 in Auschwitz ermordet, Hindemith musste emigrieren und Schulhoff starb 1942 im Konzentrationslager Würzburg.

Sie stehen stellvertretend für viele andere Musiker und Musikerinnen, die im Dritten Reich diskriminiert und ausgegrenzt wurden.

Den Abschluss des Konzerts bildet die Kammersymphonie op. 110a von Schostakowitsch. Sie ist den Opfern von Faschismus und Krieg gewidmet. Die Gedenkveranstaltung wird mit einem Grußwort von Stadtrat Marian Offman (CSU) in Vertretung des Oberbürgermeisters und einem Kurzvortrag von Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers zum Gedenktag eröffnet.

Eine Anmeldung zum Konzert ist erforderlich und noch bis Donnerstag unter info@ns-dokumentationszentrum-muenchen.de möglich.
Der Eintritt ist frei.

Kranzniederlegung

Zum offiziellen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am Freitag, 27. Januar 2012, legt die Landeshauptstadt München am Denkmal am Platz der Opfer des Nationalsozialismus einen Kranz mit Stadtschleife nieder. Die städtischen Gebäude sind am Freitag beflaggt.

Erstausgaben der berühmten Märchen-Sammlung im Brüder Grimm-Museum in Kassel

In einem Kommentar schreibt die in Osnabrück erscheinende “Neue OZ” (E-Datum 23. Januar 2012) zum Grimm-Museum unter der Überschrift “Kein Genuss ohne Reue”:

“Die Türen mögen wieder offen sein, doch die kostbarsten Exponate liegen hinter Panzerglas: Das Kasseler Brüder-Grimm-Museum präsentiert mit den Erstausgaben der berühmten Märchensammlung seine Kronjuwelen, aber so, dass sie auch sicher aufgehoben sind.

Gerade kleine Besucher würden sicher gern in den kostbaren Büchern blättern. Doch als Exponate von unwiederbringlichem Wert verdienen die Bücher allen Schutz. Ein unausweichlicher Konflikt? Ja, und zwar in jedem Museum.

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In einer Zeit der auf allen Gebieten erwarteten Zugänglichkeit geraten die Schatzhäuser der Kultur in Nöte. Um nicht als verschlossen zu gelten, dürfen sie bei der Präsentation von Kostbarkeiten nicht geizen. Zugleich haben sie ihre Bestände so zu verwahren, dass sie künftigen Generationen noch in gleicher Qualität zur Verfügung stehen können. Wie die Natur verlangt die Kultur Rücksicht. Nur wohldosierter Umgang verhindert den Raubbau. Denn auch bei Museumsexponaten gibt es keinen Genuss ohne Reue.”

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Internet: Brüder Grimm Museum in Kassel

Vortrag von Maximilian Strnad über Verfolgung und Deportation jüdischer Münchner

Maximilian Strnad hält am Mittwoch, dem 25. Januar 2012, um 18.30 Uhr im Vortragssaal des Bayerischen Hauptstaatsarchivs, Schönfeldstraße 5, den Vortrag „Zwischenstation ,Judensiedlung’.

Verfolgung und Deportation der jüdischen Münchner“. Veranstalter ist der Historische Verein von Oberbayern, dessen Sammlungen vom Stadtarchiv München betreut werden. Gäste sind willkommen.

“Flensburg online”: Hätten Sie sich damals solidarisch und schützend auf die Seite der Juden gestellt…? Wie sieht es heute aus? Derzeit wollen Islamisten die Juden töten und Israel “ausradieren”: Gucken westliche Politiker weg, wenn Juden als ‘Schweine’ und ‘Affen’ diffamiert werden? Palästinenser Mufti: „Töte einen Juden und Du wirst in den Himmel erhoben!“

Siehe vielleicht auch Verhältnis der evangelischen Kirche zu Israel

Im Zeichen der Wittelsbacher. Großausstellung in Mannheim 2013

Im Jahr 2013 feiern 30 Städte in Süddeutschland das “Wittelsbacherjahr“. Im Mittelpunkt steht eine große Doppelausstellung im Mannheimer Barockschloss und in den Reiss Engelhorn-Museen.

Im Jahr 2013 feiern 30 Städte in Süddeutschland das ‘Wittelsbacherjahr’. Im Mittelpunkt steht eine große Doppelausstellung im Mannheimer Barockschloss und in den Reiss Engelhorn-Museen.

Unter dem Titel “Die Wittelsbacher am Rhein” wird daran erinnert, dass die mächtige Adelsdynastie vor 800 Jahren das pfälzische Kurfürstentum gewann.

Mit vielen Begleitausstellungen, Konzerten, Sonderführungen und weiteren Veranstaltungen soll die Geschichte in der Region im Südwesten Deutschlands erlebbar gemacht werden.

Fast 600 Jahre lang, von 1214 bis 1803, regierten die Wittelsbacher den Landstrich an Rhein und Neckar und besaßen damit neben Bayern ein weiteres bedeutendes Fürstentum im Heiligen Römischen Reich.

Hier regierten sie als Kurfürsten und wählten als solche den römisch-deutschen König. Im Begriff der ‘Kurpfalz’ hat sich diese Tradition erhalten.

Anlässlich der Urlaubsmesse CMT in Stuttgart wurde nun eine Hochglanzbroschüre aufgelegt, die die 2. Ausstellung der Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen “Die Wittelsbacher am Rhein” und die am Wittelsbacherjahr beteiligten Städte vorstellt.

Im Mannheimer Zeughaus wird ab Herbst 2013 der erste Teil der kulturgeschichtlichen Schau präsentiert, der sich dem mittelalterlichen Zeitabschnitt von 1214 bis 1503 widmet.

Im Barockschloss Mannheim der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg ist parallel dazu der neuzeitliche Abschnitt von 1504 bis 1803 zu sehen.

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Weitere Ausstellungsteile

  • im Kurpfälzischen Museum Heidelberg,
  • im Historischen Museum der Pfalz in Speyer,
  • in der Villa Ludwigshöhe bei Edenkoben und
  • im Schloss Erbach im Odenwald

widmen sich einzelnen Facetten der wittelsbachischen Geschichte am Rhein.

Hinzu kommen Sonderveranstaltungen in historisch geprägten Orten wie Weinsberg, Weinheim, Mosbach, Auerbach, Neustadt an der Weinstraße oder Zweibrücken.

“Es handelt sich beim Wittelsbacherjahr um eines der größten deutschen Kooperationsprojekte im Kulturbereich. Neben den 30 südwestdeutschen Wittelsbacherorten beteiligen sich weitere Partner wie z.B. die Burgenstraße, der deutschlandweite Städtebund ‘Fahrtziel Kultur’ und auch die Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg an der Organisation des Festprogramms”, berichtet Projektleiter Dr. Alexander Schubert von den Reiss-Engelhorn-Museen. “Wir wollen 2013 mit der Ausstellung und dem großen Rahmenprogramm zeigen, wie stark die Region an Rhein und Neckar von den Wittelsbachern geprägt wurde. Das fängt bei den bedeutenden Bauwerken wie den Fürstenschlössern und Burganlagen an und reicht bis hin zu kulinarischen Spezialitäten der Region”.

Die Broschüre “Die Wittelsbacher am Rhein” ist kostenlos erhältlich bei den Reiss-Engelhorn-Museen – Marketing – Museum Weltkulturen D5, 68159 Mannheim oder per Mail an reiss-engelhorn-museen@mannheim.de

Internet: www.wittelsbacher2013.de

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