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Im Zeichen der Wittelsbacher. Großausstellung in Mannheim 2013

Im Jahr 2013 feiern 30 Städte in Süddeutschland das “Wittelsbacherjahr“. Im Mittelpunkt steht eine große Doppelausstellung im Mannheimer Barockschloss und in den Reiss Engelhorn-Museen.

Im Jahr 2013 feiern 30 Städte in Süddeutschland das ‘Wittelsbacherjahr’. Im Mittelpunkt steht eine große Doppelausstellung im Mannheimer Barockschloss und in den Reiss Engelhorn-Museen.

Unter dem Titel “Die Wittelsbacher am Rhein” wird daran erinnert, dass die mächtige Adelsdynastie vor 800 Jahren das pfälzische Kurfürstentum gewann.

Mit vielen Begleitausstellungen, Konzerten, Sonderführungen und weiteren Veranstaltungen soll die Geschichte in der Region im Südwesten Deutschlands erlebbar gemacht werden.

Fast 600 Jahre lang, von 1214 bis 1803, regierten die Wittelsbacher den Landstrich an Rhein und Neckar und besaßen damit neben Bayern ein weiteres bedeutendes Fürstentum im Heiligen Römischen Reich.

Hier regierten sie als Kurfürsten und wählten als solche den römisch-deutschen König. Im Begriff der ‘Kurpfalz’ hat sich diese Tradition erhalten.

Anlässlich der Urlaubsmesse CMT in Stuttgart wurde nun eine Hochglanzbroschüre aufgelegt, die die 2. Ausstellung der Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen “Die Wittelsbacher am Rhein” und die am Wittelsbacherjahr beteiligten Städte vorstellt.

Im Mannheimer Zeughaus wird ab Herbst 2013 der erste Teil der kulturgeschichtlichen Schau präsentiert, der sich dem mittelalterlichen Zeitabschnitt von 1214 bis 1503 widmet.

Im Barockschloss Mannheim der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg ist parallel dazu der neuzeitliche Abschnitt von 1504 bis 1803 zu sehen.

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Weitere Ausstellungsteile

  • im Kurpfälzischen Museum Heidelberg,
  • im Historischen Museum der Pfalz in Speyer,
  • in der Villa Ludwigshöhe bei Edenkoben und
  • im Schloss Erbach im Odenwald

widmen sich einzelnen Facetten der wittelsbachischen Geschichte am Rhein.

Hinzu kommen Sonderveranstaltungen in historisch geprägten Orten wie Weinsberg, Weinheim, Mosbach, Auerbach, Neustadt an der Weinstraße oder Zweibrücken.

“Es handelt sich beim Wittelsbacherjahr um eines der größten deutschen Kooperationsprojekte im Kulturbereich. Neben den 30 südwestdeutschen Wittelsbacherorten beteiligen sich weitere Partner wie z.B. die Burgenstraße, der deutschlandweite Städtebund ‘Fahrtziel Kultur’ und auch die Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg an der Organisation des Festprogramms”, berichtet Projektleiter Dr. Alexander Schubert von den Reiss-Engelhorn-Museen. “Wir wollen 2013 mit der Ausstellung und dem großen Rahmenprogramm zeigen, wie stark die Region an Rhein und Neckar von den Wittelsbachern geprägt wurde. Das fängt bei den bedeutenden Bauwerken wie den Fürstenschlössern und Burganlagen an und reicht bis hin zu kulinarischen Spezialitäten der Region”.

Die Broschüre “Die Wittelsbacher am Rhein” ist kostenlos erhältlich bei den Reiss-Engelhorn-Museen – Marketing – Museum Weltkulturen D5, 68159 Mannheim oder per Mail an reiss-engelhorn-museen@mannheim.de

Internet: www.wittelsbacher2013.de


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Gedenkveranstaltung 2012 für die Opfer des Nationalsozialismus in Mannheim

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz befreit. 1996 hat der damalige Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar zum offiziellen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus erklärt. Die UNO hat den Tag zum Weltgedenktag für die Opfer der Shoa proklamiert.

Seit 1999 findet auch in Mannheim eine regelmäßige Gedenkveranstaltung statt, die gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern Mannheimer Schulen vorbereitet wird.

Gedenkveranstaltung am Freitag, 27. Januar 2012, 15 Uhr, im Stadthaus N 1, Ratssaal.

In diesem Jahr wurde „Mannheimer Schicksale im Konzentrationslager Dachau“ als Thema der Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus ausgewählt.

Programm der Gedenkveranstaltung:

Begrüßung und Ansprache: Bürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb, Dezernat für Bildung, Jugend, Gesundheit und Sport
Vortrag: Schriftstellerin Beate Schäfer (M.A.), Kiel: „… vielleicht kann man uns ja doch noch brauchen …“ Die Geschichte meines Großvaters Walter Samstag

Präsentationen: von Schülerinnen und Schülern der Friedrich-List-Schule, des Karl-Friedrich-Gymnasiums, des Ludwig-Frank-Gymnasiums, des Ursulinen-Gymnasiums, der Wilhelm-Wundt-Realschule und des Jugendzentrums in Selbstverwaltung „Friedrich Dürr“

Musik: Thilo Rattai, Akkordeon

Das deutsche Filmerbe wird digitalisiert. Was sagt Wolfgang Börnsen (Bönstrup) dazu?

Berlin (ots) – Am Donnerstag, dem 19. Januar 2012, berät der Deutsche Bundestag den Antrag von Bündnis 90/Die Grünen “Umfassende Initiative zur Digitalisierung des Filmerbes starten”. Dazu erklären der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Wolfgang Börnsen (Bönstrup) und der zuständige Berichterstatter Johannes Selle:

“Die CDU/CSU-Fraktion begrüßt, dass die Bundesregierung alles dafür tut, das deutsche Filmerbe zu erhalten, da es ein bedeutendes kulturelles Erbe ist. die Digitalisierung des filmischen Gedächtnisses der Nation ist eine Herkulesaufgabe.

Die Bundesregierung hat wesentliche Ziele bereits erreicht: Sie führt die institutionelle Förderung des Kinematheksverbunds verlässlich fort: Die Stiftung Deutsche Kinemathek, das Bundesarchiv-Filmarchiv und das Deutsche Filminstitut widmen sich dem Erhalt und der Vermittlung des filmischen Erbes.

Im Bundeshaushalt 2012 sind dem Bundesarchiv weitere 350.000 Euro für die technischen Voraussetzungen und zusätzliches Personal bewilligt worden. In der für dieses Jahr angekündigten Novelle des Bundesarchivgesetzes ist eine Pflichtregistrierung deutscher Kinofilme vorgesehen.

Unabhängig davon besteht seit 2004 eine Pflichthinterlegung für mit öffentlichen Mitteln geförderte Kinofilme. Mit ihr werden fast 90 Prozent aller jährlich in Deutschland produzierten Filme erfasst. Die CDU/CSU-Fraktion hält es für anerkennenswert, dass nun auch die Filmförderanstalt als Repräsentantin der Filmbranche die grundsätzliche Bereitschaft zeigt, sich an der Bewahrung des Filmerbes zu beteiligen.

Wir danken privaten Organisationen wie der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung und anderen für ihren Einsatz für das filmische Erbe.

Die Digitalisierung des Filmbestands ist kein Allheilmittel. Denn noch gibt es keinen digitalen technischen Standard, der voraussichtlich länger als zehn Jahre haltbar wäre. Daher bleibt die analoge Sicherung auf Zelluloid weiter geboten.”

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Ausrottung der Juden durch dämonisch geführte Nazis. 20. Januar 1942: Konferenz in Villa Marlier am Großen Wannsee

Berlin (ots) – Morgen vor 70 Jahren fand die Wannsee-Konferenz statt. Dazu erklärt der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Börnsen (Bönstrup):

“Am 20. Januar 1942 trafen sich in der Villa Marlier am Großen Wannsee unter anderem Staatssekretäre verschiedener Ministerien sowie Vertreter der NSDAP und des Sicherheitsdienstes, um die von der nationalsozialistischen Führung beabsichtigte Deportation und Ermordung der Juden Europas zu planen.

Es folgte die systematische Ermordung von Juden in den vom Deutschen Reich besetzten Gebieten in Europa in dafür eingerichteten Konzentrationslagern.

Das Gedenken an die Opfer der NS-Diktatur sowie die Aufklärung besonders der jungen Generation über die nationalsozialistischen Verbrechen gehören zu den wichtigsten Aufgaben der Erinnerungspolitik des Bundes.

Indem wir an das Schreckensregime der Nationalsozialisten erinnern, kommen wir nicht nur einer moralischen Verpflichtung nach. Wir tragen damit auch dazu bei, dass das Vertrauen in die Demokratie gestärkt wird und Diktaturen weltweit in Verruf geraten.

Der Bund fördert deshalb zahlreiche Einrichtungen zum Gedenken an die Opfer des NS-Regimes in ganz Deutschland. Dazu gehören u.a.

  • die Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora,
  • die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten,
  • die Gedenkstätte Bergen-Belsen,
  • die Gedenkstätte Neuengamme, die Gedenkstätte Dachau und Flossenbürg,
  • die Stiftung Topographie des Terrors,
  • die Gedenkstätte Deutscher Widerstand,
  • die Gedenkstätte Plötzensee und nicht zuletzt
  • das Haus der Wannsee-Konferenz,

das über die während des Zweiten Weltkrieges von den Nationalsozialisten durchgeführte Deportation und Ermordung der europäischen Juden informiert.

Die anhaltend hohen Besucherzahlen machen deutlich, wie groß das Interesse an der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus und wie erfolgreich die Aufklärungsarbeit der Gedenkstätten ist. Allein das Haus der Wannsee-Konferenz erreicht jährlich über 100.000 Besucher – mit steigender Tendenz. Das gilt auch für das Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Seit der Eröffnung 2005 haben bis 2010 über acht Millionen Menschen das Holocaust-Mahnmal besucht.

Für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen wurde inzwischen ebenfalls ein Denkmal gebaut. Ein Denkmal für die vom NS-Regime ermordeten Sinti und Roma ist im Aufbau und sollte baldmöglichst abgeschlossen werden. Schließlich hat die CDU/CSU-Bundestagsfraktion gemeinsam mit unserem Koalitionspartner sowie der SPD und den Grünen im vergangenen Jahr einen Antrag verabschiedet, der die Bundesregierung auffordert, auch einen Gedenkort für die bis zu 300.000 Opfer der NS-”Euthanasie”-Morde zu schaffen. Bei den Ausgaben für die Aufarbeitung der NS-Diktatur wird nicht gekürzt.

Die erfolgreiche Arbeit der Gedenkstätten in Deutschland ist nicht zuletzt das Verdienst der engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der von ihnen angebotenen pädagogischen Programme. Die Union dankt ihnen für ihren großen persönlichen Einsatz.”

“Flensburg online”: Hätten Sie sich damals schützend und solidarisch auf Seiten der verfolgten Juden gestellt? Wenn heute die Islamische Republik Iran öffentlich sagt, daß sie den Judenstaat Israel “ausradieren” will… stehen Sie heute schützend und solidarisch auf Seiten der Juden?

Die Grabsteine vom jüdischen Friedhof in Würzburg aus der Zeit vor dem Schwarzen Tod (1147 – 1346)

*Es ist ein großer Tag heute, für die Geschichte der Jüdischen Gemeinde in Würzburg, aber auch für die Geschichte der Stadt. Denn ab heute kann die Wissenschaft und die Öffentlichkeit endlich teilhaben an dem, was der sensationelle Fund der Grabsteine vom mittelalterlichen Friedhof in Würzburg uns zu sagen hat“, mit diesen Worten würdigte Oberbürgermeister Georg Rosenthal bereits bei der feierlichenBuchpräsentation im Shalom Europa zusammen mit Bayerns Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch das dreibändige Werk *Die Grabsteine vom jüdischen Friedhof in Würzburg aus der Zeit vor dem
Schwarzen Tod (1147-1346)“.

Aufarbeitung eines Sensationsfundes: Professor Dr. Dr. Karlheinz Müller überreicht Oberbürgermeister Georg Rosenthal ein Exemplar des dreibändigen Werkes 'Die Grabsteine vom jüdischen Friedhof in Würzburg aus der Zeit vor dem Schwarzen Tod (1147-1346)* [Foto: Georg Wagenbrenner / Pressestelle Stadt Würzburg]

Professor Dr. Dr. Karlheinz Müller, einer der vier Herausgeber des Werks, hat seit dem sensationellen Fund der insgesamt 1445 mittelalterlichen Grabsteine im Jahr 1987 in der Pleich die Rettung, Bergung und schließlich umfassende Dokumentation der weltweit einmaligen Überreste dieser Epoche begleitet. Dies war logistisch und finanziell eine Mammutaufgabe, die der inzwischen emeritierte Theologe der Universität Würzburg wie er sich selbst bescheiden ausdrückt *mit vielen Förderern und Unterstützern nebenbei bewältigte“.

Rosenthal überreichte er nun im Amtszimmer die drei Bände, die belegen, dass Juden schon im 12. Jahrhundert ein Teil der Stadt waren. Mehr noch: Im Mittelalter zählte Würzburg zu den wichtigsten Standorten jüdischer Gelehrsamkeit. Dies ist laut Rosenthal eine der zentralen Ergebnisse der Auswertung der Steine. Prof. Müllers persönlicher Verdienst um dieses wichtige Werk zur Stadtgeschichte wurde bereits in der Jahresschlusssitzung 2011 des Würzburger Stadtrats mit der Verleihung der Behr-Medaille unterstrichen.

800 Jahre alte Geschichte neu erleben

Alle Würzburger haben nun die Möglichkeit über 800 Jahre alte Geschichte neu zu erleben. Was wäre hierfür besser geeignet als die Vortragsreihe *Steine! Nichts als Steine?“ der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Würzburg und Unterfranken?
Prof. Müller wird zwischen dem 1. Februar und dem 28. März jeweils von 18.30 bis 19.15 Uhr im David-Schuster-Saal des *Neuen Jüdischen Gemeindezentrums Shalom Europa“ bei neun Veranstaltungen zu verschiedensten Aspekten der Studie tiefer in die Materie einsteigen, als dies bislang im Rummel um die Veröffentlichung möglich war.

Die internationale Beachtung der Neuerscheinung spiegelt sich auch im Verkauf. Bis Ende Januar gibt es das 2456 Seiten starke Werk von Karlheinz Müller, Prof. Simon Schwarzfuchs (Tel Aviv, Paris), Dr. Avraham (Rami) Reiner (Beer Schäva)und Edna Engel (Jerusalem) zum Subskriptionspreis von 198 €, danach kostet es 240 €. Schon jetzt sind über 100 Exemplare der kleinen Startauflage verkauft. Auch aus den Vereinigten Staaten gingen zahlreiche Bestellungen beim Wissenschaftlichen Kommissionsverlag Stegaurach ein. Auch die Universitätsbibliothek und die Stadtbücherei Würzburg haben sich Ausgaben gesichert; die drei Bände sind somit für jeden Würzburger komfortabel zugänglich beziehungsweise ausleihbar.

Angesichts der zehn Kilo schweren Ausgabe, sollte man aber vor der Lektüre einen freundlichen Hinweis des Herausgebers unbedingt beachten: *Lassen Sie sich das Werk besser nicht auf den Fuß fallen!“

“Flensburg online”: Stichwort Juden. Wie ist das Verhältnis der evangelischen Kirche zu Israel? “Solidarität zu Israel – trotz Kritik”. Statement vom Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider, vom 17. Januar 2012

Wie viele Besucher hat das Jüdische Museum Berlin?

Im zehnten Jahr seines Bestehens hat das Jüdische Museum Berlin inzwischen seinen festen Platz unter den meistbesuchten Museen in Berlin: Knapp 2000 Besucher kommen täglich in den Libeskindbau an der Lindenstraße.

Seit der Eröffnung im September 2001 haben insgesamt knapp 7,5 Millionen Menschen das Museum besucht.

Jüdische Museum Berlin
Luftaufnahme Jüdisches Museum Berlin, Altbau und Libeskind-Bau [Foto: Günter Schneider / Jüdisches Museum Berlin]

Im Jahr 2011 nutzen 722.000 Besucher die Angebote des Jüdischen Museums Berlin. Im Vergleich zum Rekordjahr 2010 mit 762.000 Besuchern verzeichnet das Museum allerdings einen leichten Rückgang von fünf Prozent. Trotzdem gibt es Spitzenzahlen zu vermelden: Zu den 102 Veranstaltungen in der Jubiläumswoche im Oktober zog es knapp 25.000 Besucher ins Museum. Allein der Tag der offenen Tür war mit 6.736 gezählten Besuchern der besucherstärkste Tag des vergangenen Jahres.

Sehr gut war wie in den Vorjahren der Besuch in den Sommermonaten Juli (81.000) und August (79.000). Der Juli war damit der besucherstärkste seit Eröffnung des Museums. Rückgänge waren im Vergleich zu 2010 im ersten Halbjahr zu verzeichnen, dabei besonders in den Monaten Februar, März und Mai.

Das Jüdische Museum Berlin: Schulklassen zu Besuch

Nach wie vor sind die Besucher überdurchschnittlich jung für ein historisches Museum: Über 30 Prozent der Besucher ist unter 30 Jahren, die meisten Besucher unter 18 Jahren kommen mit ihrer Schulklasse ins Haus.

Damit auch Jugendliche außerhalb von Berlin die Inhalte des Museums kennen lernen können, besucht das Museum seit Juni 2007 mit der mobilen Ausstellung »on.tour« Schulen in allen Bundesländern. An dem Programm haben bis Ende 2011 rund 40.000 Jugendliche deutschlandweit teilgenommen.

Eine Besonderheit der Besucher im Jüdischen Museum ist der hohe Anteil an Erstbesuchern (86 Prozent in 2011). 87 Prozent der Besucher sind Touristen, von ihnen reisen zwei Drittel aus dem Ausland an. 94 Prozent bewerteten den Museumsbesuch nach wie vor mit »gut« bis »sehr gut«.

Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9 – 14
10969 Berlin
Telefon (030) 25993 300
Fax: +49 (0)30 25993 409
Internet: www.jmberlin.de

Öffnungszeiten Jüdische Museum Berlin:
Täglich 10 bis 20 Uhr; montags 10 bis 22 Uhr
Geschlossen an Rosch ha-Schana (17./18.9.2012), Jom Kippur (26.9.2012) und Heiligabend.

Eintrittspreise Jüdische Museum Berlin:
Eintritt Dauerausstellung: 5 Euro, erm. 2,50 Euro
Eintritt aktuelle Sonderausstellung »Heimatkunde«: 4 Euro, erm. 2 Euro

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Die Alte Kirche St.Salvator auf der nordfriesischen Insel Pellworm

Kirche von Pellworm
(Foto: Monika Warc)

Die im 11. Jahrhundert erbaute Kirche liegt im Westteil der Nordseeinsel.

Die alte Turmruine  hinter der Kirche ist das heutige Wahrzeichen der Insel Pellworm.

http://www.alte-kirche.de/

Liebe und Lust im alten Schleswig

Eine ungewöhnliche Erlebnisführung zum Thema “Lust und Liebe” aus den Augen der Geistlichkeit findet am Sonntag, dem 15. Januar 2012, um 11 Uhr, im Graukloster zu Schleswig mit der Agentour Zeitensprung statt.

Was hat ein Kloster mit den Freuden der Lust zu tun? Dieser durchaus berechtigten Frage wird auf einer neuen Erlebnisreise der Agentour Zeitensprung nachgegangen.

Auch und vor allem der weibliche Körper ist wahrscheinlich seit Beginn der Menschheit immer wieder Ziel für begehrliche Männerblicke gewesen. Eine Tatsache, die besonders Kirchenmännern nicht nur des Mittelalters nur zu bekannt war. Und obwohl diese sich ja der Keuschheit verpflichtet hatten, schrieben und diskutierten sie am meisten über körperliche Liebe.

So stammen die zahlreichsten Informationen zu diesen Themen ausgerechnet aus ihren Schriften, da die Priester als Beichtväter eine Fülle von intimen Details erfuhren. Sie wandelten das, was sie unter dem Siegel der Verschwiegenheit aufnahmen in sexuelle Verhaltensregeln und Ermahnungen um.

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Bei dieser spezielle Erlebnisführung werden viele Gegenstände, Repliken und Requisiten, Tränke, Gewürze und Kräuter zum Riechen, Schmecken, Fühlen, Anfassen und Selber ausprobieren dargeboten.

Anmeldung unbedingt erforderlich unter:
Jens Nielsen/Agentour Zeitensprung/0431-338928

Woher kommt Syphilis? Brachte Seefahrer Christoph Kolumbus die Geschlechtskrankheit nach Europa

Atlanta (dts Nachrichtenagentur) – Der Seefahrer Christoph Kolumbus soll bei seiner Rückkehr von der ersten Reise in die Neue Welt die Geschlechtskrankheit Syphilis nach Europa gebracht haben. Das wollen zumindest Wissenschaftler der Emory University in Atlanta herausgefunden haben.

Schiffsbesatzung von Christoph Kolumbus mit Syphilis infiziert?

Die Mediziner wollen demnach an Skeletten nachgewiesen haben, dass die Christoph Kolumbus` Crew den Syphilis-Erreger Treponema pallidum oder zumindest eine Vorform in sich trug. Die Bakterien seien damals noch nicht durch sexuellen Kontakt übertragen worden, sondern hätten sich erst in Europa angepasst um zu überleben, so die Forscher.

Die erste nachgewiesene Syphilis-Epidemie in Europa ereignete sich 1495 in Neapel.

Sensationeller Fund in Jerusalem aus der Zeit des Zweiten Tempels

Bei den Ausgrabungen entlang der Klagemauer wurden in der letzten Zeit einige Erdschichten abgetragen, um an die darunter eventuell verborgen liegenden „Schätze“ zu gelangen.

Jedoch wurde dieser Erdboden nicht einfach auf die Müllhalde gekippt, sondern besonders gründlich gesiebt, damit keine wichtigen antiken Artifakte durch die Finger rutschen.

Dabei stieß man auf ein kleines Objekt aus gebranntem Ton, fast in der Größe eines Knopfes, das eine Inschrift enthält. Sie ist in Aramäisch und bedeutet soviel wie „Heilig dem Herrn“.

Die Archäologen Eli Shukrun von der Altertumsbehörde und Dr. Ronny Reich von der Universität Haifa sind der Meinung, dass es sich bei diesem Objekt um einen Stempel handelt, mit dem gewisse Produkte oder Gegenstände gekennzeichnet wurden, die rituell rein waren und deshalb auch im Tempel genutzt werden konnten.

Die Inschrift sieht einer Angabe in der Mischna (mündlich überlieferte Torah), im Traktat Shekalim 5,1-5 ähnlich, wo diese als „der Stempel“ erwähnt wird.

„Unseres Wissens nach ist dies das erste Mal, dass solch ein Objekt bei einer Ausgrabung gefunden wurde und ist ein direkter Beweis für die Aktivitäten auf dem Tempelberg zur Zeit des Zweiten Tempels“, so die Forscher.
Mehr dazu in der nächsten Ausgabe von israel heute.
[Quelle: www.israelheute.com vom 27. Dezember 2011]

Stadtgeschichte Dresden. Historische Rodelbahn im Leutewitzer Volkspark

Im Januar und Februar 2012 wird im Leutewitzer Volkspark die historische Rodelbahn freigelegt. Dabei muss vor allem, bis auf wenige Exemplare, der alte Ahornbestand weichen, der sich im Lauf der Jahre soweit ausgebreitet hatte, dass die alte Rodelbahn nicht mehr erkennbar war.

Nach dem Prinzip der Bestandsverjüngung in der Forstwirtschaft bleiben aber jüngere Exemplare stehen, die sich dann zu kräftigen Anhornbäumen entwickeln können. Weitere Arbeiten im Park, auch Neupflanzungen, sind im Frühjahr und Herbst 2012 geplant.

Seit zwei Jahren ist die Entwicklung des Leutewitzer Volksparks ein gemeinsames Projekt des Freundeskreises Cotta e. V., des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft der Landeshauptstadt Dresden und der Hochschule für Technik und Wirtschaft. Die 100-Jahrfeier im September 2011 war nicht nur ein gelungenes Volksfest, sondern hat auch Impulse für die weiteren Arbeiten im Park gebracht. Im Frühjahr 2011 wurde ein Gesamtkonzept unter Beachtung der denkmalschutzrechtlichen Belange erarbeitet, das nun Schritt für Schritt über mehrere Jahre verwirklicht wird.

Stadtgeschichte. Witten im Jahr 1837

Vor 175 Jahren – 1837: 1837 wird das erste Postamt in Witten in der Ruhrstraße errichtet. Ab dem 1. Mai 1937 fährt dreimal wöchentlich fährt eine dreispännige Personenfahrpost von Witten über Bommern mit einer Fahrtdauer von etwa 4 Stunden nach Elberfeld.

==> Witten im Jahr 1812

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