Vor 200 Jahren – 1812: Johann Friedrich Lohmann gelingt die Herstellung von hochwertigem Tiegelgussstahl.
Anzeigen -
Gedicht aus dem 16. Jahrhundert über unerwiderte Liebe auf Umschlag von Buch von Geoffrey Chaucer
Morgantown (dts Nachrichtenagentur) – Eine US-Wissenschaftlerin hat in der Bibliothek der Universität von West Virginia ein bislang unbekanntes erotisches Gedicht aus dem 16. Jahrhundert entdeckt.
Die Forscherin fand das Werk bei Recherchearbeiten auf der Innenseite des Umschlags eines Buches von Geoffrey Chaucer.
Das Gedicht, das in Latein geschrieben wurde, soll demnach von einer englischen Adligen namens Elizabeth Dacre stammen und an Sir Anthony Cooke gerichtet gewesen sein, den Lehrer von König Edward VI.
Die Dichtung soll zwischen 1550 und 1560 geschrieben worden sein. Nach Ansicht der Entdeckerin habe es zwischen der Schriftstellerin und dem Adressaten aber wahrscheinlich keine Beziehung gegeben. Vielmehr handele das Gedicht von unerwiderter Liebe.
Erinnerung an Gummersbacher Ehrenbürger Bernhard Krawinkel
Als am 24. Dezember 1936 der Ehrenbürger der Städte Gummersbach und Bergneustadt, der Textilunternehmer Bernhard Krawinkel, im Alter von 85 Jahren starb, schien kein Lob groß genug, seine Lebensleistung zu würdigen.
Für den damaligen Journalisten der “Kölnischen Zeitung” und späteren Landrat, Dr. August Dresbach, war Bernhard Krawinkel “der Nestor der oberbergischen Industrie”.
Mit dessen Tod habe “das Oberbergische Land seine stärkste Persönlichkeit aus der älteren Generation verloren.”
Auch wurde seine Unabhängigkeit und Eigenwilligkeit hervorgehoben; er sei “ein Mann mit Ecken und Kanten” gewesen.
Bereits 20 Jahre zuvor hatte ihn die Stadt Gummersbach mit ihrer höchsten Auszeichnung, der Ehrenbürgerschaft, bedacht. Man würdigte damit seine “großen Verdienste um das Wohl und die Entwicklung der Stadtgemeinde Gemeinde Gummersbach und des gesamten oberbergischen Landes”, wie es im Protokoll der Stadtverordnetenversammlung hieß.
Nach Bismarck war Bernhard Krawinkel, der seinen Betrieb und sein Haus in Vollmerhausen hatte, erst der zweite Ehrenbürger der Stadt.
Dem langjährigen Stadtverordneten und preußischen Abgeordneten lag insbesondere der Ausbau der oberbergischen Infrastruktur und des Höheren Schulwesens in Gummersbach am Herzen. Durch geschickte Verhandlungen in Berlin gelang es ihm, den Ausbau der Eisenbahn im Oberbergischen zu beschleunigen und die Errichtung der Real- bzw. Oberrealschule in Gummersbach durch staatliche Zuschüsse zu ermöglichen. Für immer wird sein Name aber besonders mit der Gründung der Aggertalsperren-Genossenschaft und dem Bau der Aggertalsperre in den 1920-iger Jahren verbunden sein. Denn obwohl Krawinkel Zeit seines Lebens dem Denken des Kaiserreichs verhaftet und Monarchist blieb, engagierte er sich auf lokaler Ebene auch noch im hohen Alter politisch und gesellschaftlich in der von ihm abgelehnten Weimarer Republik.
Überschattet wurden seine letzten Lebensjahre vom Verlust seines Vermögens, da der kinderlose Unternehmer für seinen Großneffe gebürgt hatte, dessen Betrieb in Konkurs ging.
Da Bernhard Krawinkel – bis auf sein großes Auto – schon immer einen relativ einfachen Lebensstil pflegte, blieb der Vermögensverlust der Öffentlichkeit verborgen. Die Beisetzung des hoch angesehenen Industriellen und Politikers fand am 28. Dezember 1936 in Anwesenheit von tausenden Trauernden auf der Familiengrabstätte in Bergneustadt statt.
Fahrräder in Bielefeld. Von Hochrädern und Knochenschüttlern
Bielefeld (bi). Am Dienstag, dem 27. Dezember 2011, können Kinder ab acht Jahren im Historischen Museum, Ravensberger Park 2, von 15.00 bis 16.30 Uhr herausfinden, wie es früher war, mit dem Laufrad über Kopfsteinpflaster zu huckeln.
Sie erfahren, wie ein Hochrad bestiegen wurde und warum es dafür sogar Fahrlehrer gab. Anschließend können die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst Fahrversuche mit einem Laufrad und einem Kinderhochrad unternehmen.
Der Teilnahmebeitrag beläuft sich auf 5 Euro.
Telefonische Anmeldung unter 0521 / 51-3635.
• Flensburg online: Siehe vielleicht auch: Fahrräder in Flensburg
Führungen des Miniclubs für Kinder im Deutschen Röntgen-Museum
Die nächsten öffentlichen Führungen von Kindern für Kinder durch den Miniclub des Deutschen Röntgen-Museums finden jeweils jeden ersten Samstag im Monat um 11.45 Uhr statt. Die Führung dauert rund eine Stunde.
Die nächsten Termine sind:
- Samstag, 7. Januar 2012, um 11.45 Uhr
- Samstag, 4. Februar 2012, um 11.45 Uhr
- Samstag, 3. März 2012, um 11.45 Uhr
- Samstag, 5. Mai 2012, um 11.45 Uhr
- Samstag, 3. Juni 2012, um 11. 45 Uhr
- Samstag, 7. Juli 2012, um 11.45 Uhr
Zudem bieten wir ab sofort auch separate Termine nach Absprache für kleinere Kindergruppen an.
Ansprechpartnerin ist die Museumspädagogin des Deutschen Röntgen-Museums Joana Harlander-Kleeblatt, Rufnummer (0 21 91) 16 – 34 07, Email: joana.Kleeblatt@remscheid.de.
Internet: www.roentgenmuseum.de
Geschichte vom Telefon in Bielefeld
Heute hat fast jeder ein Handy und kann immer und überall telefonieren und per SMS schnell Informationen vermitteln. Aber wie war das eigentlich vor 100 Jahren? Wie sahen die ersten Telefone aus? Was ist Telegraphieren und wie funktioniert eigentlich Morsen?
All das können Kinder ab acht Jahren am Mittwoch, dem 21. Dezember 2011, von 15.30 bis 17.00 Uhr, im Historischen Museum, Ravensberger Park 2, herausfinden und sogar selbst ausprobieren – mit alten Morseapparaten, Fernschreibern und Telefonen.
Die Teilnahme kostet 5 Euro. Anmeldung unter 0521 / 51-3635.
“Flensburg online”: Stadtgeschichte: Das erste private Telefon in Flensburg
==> Wie viele Smartphones gibt es in Deutschland?
==> Was zu Weihnachten schenken? Das Smartphone ist das Top-Weihnachtsgeschenk
Drei mysteriöse V-Zeichen in Jerusalem an der Gihon Quelle
Archäologen fanden in Jerusalem an der Gihon Quelle im Bodenfelsen drei mysteriöse „V“ Zeichen, die vor 3000 Jahren dort eingemeißelt wurden.
Weil die Archäologen damit vor einem Rätsel stehen, haben sie diese Zeichen im Facebook veröffentlicht und erhielten bereits 20.000 Vorschläge aus aller Welt.
[Quelle: www.israelheute.com vom 10. Dezember 2011
==> Jerusalem Post: Faced with enigmatic ‘V’s, archeologists turn to Facebook
Gütesiegel! Ein “Q” für das Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
Seit Mitte 2011 sind alle acht Standorte des Industriemuseums des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) als erstes Museum in Nordrhein-Westfalen mit dem Siegel “ServiceQualität Deutschland” ausgezeichnet. Jetzt prangt die edle “Q”-Plakette auch an der Informationstheke des Hattinger LWL-Industriemuseums. Es zeigt dem Gast: Im LWL-Industriemuseum Henrichshütte und im Restaurant “Henrichs” bin ich willkommen.
Ursprünglich kommt diese Servicequalitätsinitiative aus der Schweiz und hat dort geholfen, den Tourismus anzukurbeln.
“Im Zertifizierungsprozess werden die Abläufe im Museum analysiert und kundenfreundliche Verbesserungspotentiale herausgearbeitet”, berichtet LWL-Museumsleiter Robert Laube.
Und “Henrichs”-Wirtin Annette Hupe ergänzt: “Wir haben die Organisation der Museumsbesuche sowie das Zusammenspiel von Museum und Gastronomie ins Zentrum gestellt.”
Das Ganze mündet in Verpflichtungen, die nun auch die Henrichshütte einlösen konnte. “Viele kleine Module wurden umgesetzt”, weiß Laube. Beispiele sind die Ausschilderung in der Stadt, die Wegeführung von den Bushaltestellen, der Service für Radfahrer wie die Errichtung von Fahrradgaragen. %u201EManches fordert Investitionen, Vieles ist aber auch eine Frage der Haltung oder der Betriebsorganisation”, erzählt Gunda Otholt, Veranstaltungsmanagerin der Henrichshütte.
Beispiele dafür sind die Organisation der Erreichbarkeit oder regelmäßige Gästebefragungen. Und “Q” geht in der Henrichshütte weiter: Im nächsten Jahr soll die Aufmerksamkeit den Veranstaltungen und der Schaugießerei gelten.
Exponate aus Wertheim. Grafschaftsmuseum erhält viele Anfragen
Der umfangreiche Bestand der im Grafschaftsmuseum aufbewahrten Sammlungen der Stadt und des Historischen Vereins ist nicht nur von lokalem Interesse, sondern auch anderorts zur Bereicherung von Ausstellungen gefragt.
Davon zeugen die zahlreichen Anfragen zur Ausleihe von Objekten, die das Museum von anderen Institutionen erhält.
So konnte das Grafschaftsmuseum auch im zurückliegenden Jahr mit verschiedenen Leihgaben manche Sammlungslücke anderer Museen schließen.
Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg beispielsweise erhielt für die Ausstellung „Reisebegleiter“ ein Reiseschreibpult des Captains Heinrich Hofmann sowie eine Gesindetruhe aus dem 19. Jahrhundert.
Das Museum im Venanzehaus in Collenberg lieh sich für eine Handarbeitsausstellung Klöppelkissen und Handarbeitszubehör (Occhischiffchen) aus.
Das Schloss Grumbach in Rimpar bekam rund 50 Objekte für die Ausstellung „Und es ward Licht“, die so gut ankamen, dass nun auch das Museum in Karlstadt die Objekte angefordert hat.
Die Weihnachtsausstellung 2010 unter dem Titel „Warten-Schenken-Spielen“ wurde größtenteils vom Museum in Neckargemünd übernommen, wo die Wertheimer Objekte bis 5. Februar zu sehen sind.
Auch das Spessartmuseum in Lohr hat einige Leihgaben zur Apfelweinherstellung erhalten und für die aktuelle Ausstellung „Alles schön sauber“ zwei Nachtstühle aus der Zeit um 1800 und Anfang 20. Jahrhundert.
Das Museum „Schlösschen im Hofgarten“, das vom Grafschaftsmuseum kuratiert wird, hat Ausleihen aus der Sammlung Wolfgang Schuller vermittelt.
Das Liebermann-Gemälde „Kartoffelernte“ wurde in der großen Ausstellung „Liebermann – Wegbereiter der Moderne“ in der Bundeskunsthalle in Bonn gezeigt. Weitere Gemälde von Robert Breyer, Emil Pottner und Heinrich Reifferscheid sind derzeit an das Museum im Kulturspeicher in Würzburg zur Ausstellung „Zimmer, Küche, Bad“ ausgeliehen und dort bis 22. Januar zu sehen.
Ausstellung mit Zeugnissen aus dem Archiv des Mossad über Festnahme des Nazi-Verbrechers Adolf Eichmann
In einer neuen mobilen Ausstellung werden erstmals Zeugnisse der Ergreifung des NS-Verbrechers Adolf Eichmann der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Das Material stammt aus den Archiven des Mossad, des israelischen Auslandsgeheimdienstes. Minister Jossi Peled schlug vor, dass das Material unbedingt ausgestellt werden sollte. So kam es auch, dass die erste Station der wandernden Ausstellung die Knesset sein wird. Dort wird die Vorstellung einer der berühmtesten Festnahmen der Nachkriegszeit ab 15. Dezember einen Monat lang für jederman zugänglich sein.
Die Ausstellung beinhaltet Equipment, das von dem Mossad während der Operation benutzt wurde, bespielsweise die Augenbinde, die Adolf Eichmann während dem Transport zu den geheimen Zwischenstopps auf dem Weg nach Israel trug.
Auch der falsche Ausweis, mit dem Adolf Eichmann die Ausreise aus Argentinien möglich wurde, ohne das Aufsehen der Behörden zu erwecken, ist zu sehen.
Außerdem werden Fotografien, die seine Festnahme und die Ankunft von Adolf Eichmann in Israel chronologisch aufzeichnen, ausgestellt.
Der Mossad hat noch nie zuvor geheimes Material aus seinen Archiven veröffentlicht.
Die Ausstellung wird täglich 24 Stunden bewacht werden.
[Quelle: www.israelheute.com vom 30. November 2011]
“Flensburg online”: Siehe vielleicht auch NDR Kultur Sachbuchpreis 2011 für Bettina Stangneths “Eichmann vor Jerusalem”
==> Massenmord an Juden. Wurde Akte beim BND über Adolf Eichmann “bereinigt”? Was sagt Bettina Stangneth?
==> Prozeß gegen Adolf Eichmann und die Konrad Adenauer Regierung
Stadtarchiv Greven veröffentlicht die 6. Ausgabe der Grevener Geschichtsblätter. Schwerpunkt: Greven im Kaiserreich
Das Stadtarchiv Greven hat die 6. Ausgabe der Grevener Geschichtsblätter veröffentlicht. Schwerpunkt ist die Geschichte Grevens im Kaiserreich. Das Heft basiert auf der Ausstellung “Das größte Dorf im Münsterland… – Greven vor 100 Jahren”, die im Sommer im Rathaus gezeigt wurde.
Neben zahlreichen Abbildungen enthalten ist auch der Eröffnungsvortrag von PD Dr. Sabine Mecking. Die Ausstellung wird auf diese Weise nochmals weitgehend im Printformat präsentiert.
Das Heft mit einem Umfang von 29 Seiten ist zum Preis von 5 Euro an der Rathausinformation und in der Stadtbibliothek erhältlich.
Als Service bietet das Stadtarchiv die neue Ausgabe auch wieder kostenfrei im Internet unter www.greven.net an. “Jährlich steigende Nutzerzahlen im Internet zeigen, dass neben der Printausgabe der Geschichtsblätter den Veröffentlichungen im Internet die Zukunft gehört. Inzwischen warten dort zahlreiche Angebote auf Interessierte”, sagt Stadtarchivar Dr. Stefan Schröder, “und einige downloads haben bereits vierstellige Leserzahlen gefunden.”
Die Bilanz kann sich sehen lassen und ist für das Stadtarchiv ein wichtiger Baustein, um stadtgeschichtliche Themen möglichst vielen Interessierten näher zu bringen.
“Flensburg online”: Im Norden von Deutschland gibt es auch ein Stadtarchiv.
Lohmeyers Sagen der Saar als Gesamtausgabe. Buchvorstellung in Saarbrücken
Am Mittwoch, dem 30. November 20elf, 19 Uhr, stellen Kulturdezernent Erik Schrader und Florian Brunner, Herausgeber und Verleger des Werkes vom Geistkirch Verlag, im Lesecafé der Stadtbibliothek das vergriffene Werk von Karl Lohmeyer „Die Sagen der Saar“ vor. Zudem sprechen Dr. Karin Lauf-Immersberger, Leiterin der Stadtbibliothek, und der Weggefährte Lohmeyers Prof. Dieter Heinz bei der Veranstaltung.
Der Eintritt zu der Buchvorstellung ist kostenlos.
Lohmeyer war Dozent für Kunstgeschichte an der Universität Heidelberg und Leiter des dortigen Museums. Sein Spezialgebiet war die Barockzeit. Er würdigte Friedrich Joachim Stengel als wichtigen Architekten des Barock. Zudem wird gerade wegen Lohmeyer die Ludwigskirche heute als bedeutender Barockbau anerkannt.
Lohmeyer hat seinen Nachlass der Stadt Saarbrücken vermacht, wozu auch seine Villa am Nussberg gehört. Seine schriftliche Hinterlassenschaft, die Rechte und die Tantiemen aus seinen Veröffentlichungen gehen laut Testament an die Landeskundliche Abteilung der Stadtbibliothek Saarbrücken.
Neben seinen vielen kunsthistorischen Veröffentlichungen war Lohmeyer außerdem sehr an Volkskunde interessiert und hat im Saarland Sagen und Legenden gesammelt. 1920 erschien erstmals ein Band mit Sagen des Saarbrücker und Birkenfelder Landes.
Die vierte Auflage seiner ständig erweiterten Sammlung erschien von 1952 bis 1955 in zwei Bänden. Auf dieser Ausgabe beruht das jetzt bei Geistkirch neu aufgelegte Werk “Die Sagen der Saar”. Dieses behandelt trotz seines Titels auch Sagen aus den angrenzenden Gebieten. Zudem enthält die Neuauflage 140 bisher unveröffentlichte Manuskripte. Lohmeyers Sagensammlung ist mit dieser Gesamtausgabe endlich vollendet und komplett.
Internet: www.geistkirch.de
