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Jahrbuch Hochsauerlandkreis (HSK) 2012

So vielfältig sich Geschichte, Kultur und gesellschaftliches Leben im Hochsauerlandkreis präsentieren, so inhaltsreich stellt sich auch der 28. Band des Jahrbuchs Hochsauerlandkreis dar.

Der neue Band weckt die Lust aufs Lesen nicht nur für Heimatinteressierte, sondern auch für Leserinnen und Leser, die sich mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen befassen, die das Sauerland betreffen.

Das Jahrbuch Hochsauerlandkreis 2012 berichtet u. a. über „Henker und Hinrichtungen in Brilon“, „50 Jahre Anwerbeabkommen zwischen Deutschland und der Türkei“, „Die Geschichte zweier Eisenbahn-Nebenstrecken im Sauerland“, „40 Jahre Partnerschaft mit West Lothian“ und „Die Museumslandschaft Hochsauerlandkreis“.

Schlaglichter setzen in diesem Band ebenfalls Personen und Persönlichkeiten: Beispielsweise der Maler Udo Wollmeiner, der Medebacher Astronom und Kartograf Caspar Vopelius, der Kunstmaler Josef Kohlschein der Jüngere und Rosa Buchthal aus Marsberg als erste Dortmunder Stadträtin in der Weimarer Republik.

Mit der ganz jungen Geschichte beschäftigen sich die Beiträge zum Kreisdirektoren-Stabwechsel, zum sechsten Wirtschaftspreisträger und zur Verleihung des August-Macke-Preises.

Abgerundet wird der Band mit Zahlen, Daten und Fakten aus dem Kreisarchiv sowie zahlreichen Illustrationen und Bildern.

Erhältlich ist das Jahrbuch, das im Briloner Verlag Podszun erschienen ist, im Buchhandel, ISBN 978-3-86133-625-9, für 9,90 Euro.

“Flensburg online”: siehe vielleicht auch Heimatbuch 2012 vom Kreis Viersen und Kreisjahrbuch 2012 für den Kreis Kassel


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Warten auf das Christkind: Städtische Galerie in Neuwied zeigt Adventskalender und Standkaufläden

Der Adventskalender ist Mittelpunkt der Weihnachtsausstellung in der Städtischen Galerie Mennonitenkirche in Neuwied. Sie zeigt die Geschichte des Kalenders auf und präsentiert über 150 Exemplare aus der Sammlung des Berliner Museums und dem Nachlass der Künstlerin Marianne Schneegans.

Adventskalender
Weihnachtskalender Christkind [Foto: Ute Franz-Scarciglia / Museum Europäischer Kulturen - Staatliche Museen zu Berlin]

Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Auswahl von Standkaufläden.

Gedruckte Adventskalender, wie wir sie heute kennen, gibt es erst seit etwa 100 Jahren. Die Ausstellung, entstanden in Kooperation mit dem Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin, beginnt mit dem ersten gedruckten Weihnachtskalender „Im Lande des Christkinds“.

Adventskalender
Waldweihnacht Schneegans [Foto: Ute Franz-Scarciglia (Museum Europäischer Kulturen - Staatliche Museen zu Berlin)]

1903 wurde er von dem Pfarrerssohn Gerhard Lang konzipiert und von Richard Ernst Kepler gezeichnet.

Heute werden vorwiegend mit Schokolade gefüllte Kalender produziert, die auch als Werbeträger an Bedeutung gewinnen.

Beispiele gefüllter und zur Werbung genutzter Kalender bilden in der Ausstellung den Abschluss der Reise durch die Geschichte der Adventskalender.

Zusätzlich zu den Kalendern des Museums Europäischer Kulturen werden Adventskalender der Künstlerin Marianne Schneegans (1904 – 1997) gezeigt. Schneegans, die in Bad Kreuznach aufwuchs, schuf seit den frühen 1930er Jahren neben Kinderbüchern und Postkarten zahlreiche Adventskalender. Sie lebte und arbeitete bis 1959 in Maulbronn, später in Meisenheim am Glan.

Wenn alle Türen am Adventskalender geöffnet sind, kommt der Heilige Abend und für die Kinder die Zeit der Bescherung.

Ein besonders beliebtes Weihnachtsgeschenk war und ist der Standkaufladen. Diese großen Kaufläden, hinter denen die Kinder stehen oder sitzen können, gehören zu den Spielsachen, die von Mädchen und Jungen gleichermaßen beliebt sind.

Die Kinder können aktiv sein: Waren abwiegen, in kleine Tüten verpacken und in den Einkaufskorb legen.

Mit der Auswahl einiger Standkaufläden, besonders aus der Zeit des Wirtschaftswunders, wird die Ausstellung abgerundet.

Die Städtische Galerie Mennonitenkirche (Schlossstraße 2, 56564 Neuwied, 02631/20687, info@galerie-neuwied.de, www.neuwied.de) ist geöffnet: Dienstag 14 bis 17 Uhr
Mittwoch 12 bis 17 Uhr
Donnerstag bis Samstag 14 bis 17 Uhr
Sonntag/Feiertag 11 bis 17 Uhr.

Adventskalender
Adventskalender Stille Nacht, Heilige Nacht [Foto: Ute Franz-Scarciglia (Museum Europäischer Kulturen - Staatliche Museen zu Berlin)]

==> Ausstellung in Neuwied: Puppenstuben

==> Und wenn die Kinder spielen, gucken wir Erwachsene fern… Weihnachten im Fernsehen

Die Amis lieben Schloß Neuschwanstein

Die Amis lieben Schloß Neuschwanstein. Das ist natürlich gelogen. Auch Japaner lieben Schloß Neuschwanstein. Und jede Menge anderer auch. Ich darf gestehen: Auch ich war vor einigen Jahren mal dort und habe besichtigt – in Begleitung eines Amerikaners, der mich in München besuchte und unbedingt Schloß Neuschwanstein gucken wollte.

Wenn sich Ihnen die Gelegenheit eines Besuches bietet, kann man nur empfehlen. Vorher Eintrittskarte kaufen (www.neuschwanstein.de)

Neuschwanstein
Schloß Neuschwanstein als 300 Teile Puzzle

Heute war ich bei Rite Aid einkaufen. Und dort stand ein 300 Teile Puzzle mit Schloß Neuschwanstein im Regal.

Siehe vielleicht auch hier: Burgen + Schlösser bei “Flensburg online”

Alexander Koch neuer Präsident vom Deutschen Historischen Museum

Staatsminister Bernd Neumann erklärte am 23. November 2011: “Das Deutsche Historische Museum und das Haus der Geschichte in Bonn gehören zu den wichtigsten Geschichtsmuseen in Deutschland.

Auch international werden sie nicht selten zum Vorbild genommen, zum Bespiel bei der Planung neuer Nationalmuseen. Diese ausgezeichnete Reputationgilt es zu festigen und weiter auszubauen.”

Der Kulturstaatsminister betonte weiter: “Das DHM muss jedes Jahr wieder aufs Neue zeigen, dass kulturelle Bildung auch bei einem komplexen Thema wie der nationalen Geschichte lebendig, vielseitig und erfolgreich sein kann. Gerade für diesen Anspruch, eine breite Publikumswirkung mit höchsten wissenschaftlichen Standards zu verbinden, steht Alexander Koch als ideale Besetzung.

Er ist ein renommierter Wissenschaftler, der es zudem versteht, Geschichte für ein breites Publikum spannend zu präsentieren. Mit seinen herausragenden Großausstellungen hat er als Direktor des historischen Museums der Pfalz viele hunderttausend Besucher begeistert.

Ich bin überzeugt, dass Alexander Koch das DHM mit innovativen Ideen bereichern und neue Impulse setzen wird.”

Die Veranstaltung fand im “Pei-Bau” des DHM mit rund 400 geladenen Gästen aus Kultur und Politik statt. Das 1987 von dem damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl initiierte Deutsche Historische Museum gehört zu den meist besuchten Museen Berlins. Es wird mit rund 19,2 Millionen Euro jährlich vollständig aus dem Etat des Kulturstaatsministers finanziert.

Die im Juni 2006 eröffnete Ständige Ausstellung im Zeughaus zeigt auf 8.000 Quadratmeter Geschichte vom 1. Jahrhundert vor Christus bis heute.

Seit der Eröffnung der neuen Ausstellungshalle (Pei-Bau) im Mai 2003 kamen rund 5,7 Millionen Besucher aus aller Welt.

Internet: www.dhm.de

Mama, was ist ein Sinclair ZX 81? – Apple, Atari, Commodore – Computerlegenden im Alvar-Aalto Kulturhaus Wolfsburg

Computer bestimmen heute unseren Alltag. Aber was heute selbstverständlich erscheint, nahm erst vor etwas mehr als 30 Jahren seinen Anfang: Computer als Werkzeug und Spielzeug für jedermann.

In den Kreativwerkstätten des Alvar-Aalto Kulturhauses Wolfsburg können Sie am Samstag, dem 26. November 2011 eine Zeitreise in die Anfänge der Heimcomputerära machen.

Sascha Kriegel ist Medienproduzent im Planetarium Wolfsburg. Auf dem Foto sieht man ihn mit einem kleinen Teil seiner Computersammlung. Diese werden auch im AAK ausgestellt. [Foto: Privat / Pressestelle Planetarium Wolfsburg]

Beginnend mit dem Apple II von 1977 stehen alle wichtigen Heimcomputer wie der Sinclair ZX 81, Atari 800 XL, C64 und viele andere zum Anfassen und Ausprobieren bereit.

Ob man nun einfach mal ein paar Zeilen der Programmiersprache BASIC tippen will, die sofort ausgeführt werden, oder eine Runde „Frogger“ auf dem Atari spielen: Die Computer warten auf Sie.

Neben der Ausstellung der Geräte gibt es auch etwas zu gewinnen: Wir ermitteln den besten Atari-Spieler Wolfsburgs bei einem Highscore-Wettbewerb. Welches Spiel gespielt wird, verraten wir erst am Tag der Veranstaltung, damit alle die gleichen Chancen haben und nicht jemand heimlich übt.

Die technische Ausstattung kommt größtenteils vom ABBUC e.V. (www.abbuc.de), dessen Mitglieder viel über die Geräte und die 80er im Allgemeinen erzählen können.

Zu jeder vollen Stunde wird es eine Führung an der „Zeitleiste“ geben, an der die Meilensteine vorgeführt werden.

Die Angebote in den Kreativwerkstätten im Alvar-Aalto-Kulturhaus sind kostenfrei, so auch diese Veranstaltung.

Museum für Spielkultur. Spielzeugmuseum in Grefrath

Im Niederrheinischen Freilichtmuseum des Kreises Viersen mit Sitz in Grefrath gibt es ab März 2012 ein “Museum für Spielkultur”. Das Konzept hat Anke Asfur vom beauftragten Aachener Büro “Zeitkontext” jetzt im Kulturausschuss vorgestellt. Es gab breite Zustimmung.

Ein Spielzeugmuseum hat das Freilichtmuseum zwar schon seit mehr als 30 Jahren. “Es wirkt unter heutigen Sehgewohnheiten inzwischen wenig einladend”, sagt Kulturdezernent Dr. Andreas Coenen.

Spielzeugmuseum
In diesem Trakt auf dem Gelände des Niederrheinischen Freilichtmuseums befindet sich das Spielzeugmuseum. Bis Frühjahr 2012 wird dort kräftig umgebaut und renoviert [Foto: Axel Küppers / Pressestelle Kreis Viersen]

Das Spielzeugmuseum ist deshalb bereits seit Ende September geschlossen. Statt “Mensch ärgere dich nicht” und Tip-Kick regieren dort jetzt Säge, Hammer und Bohrschrauber.

Neben einer inhaltlichen Neuausrichtung der Präsentation unterzieht das Museumsteam dem Spielzeugmuseum eine umfassende Renovierung. Maler streichen Vitrinen, Decken und Wände hell. Hinzu kommen ein neuer Boden und bessere Lampen.

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“Das Spielzeugmuseum soll für die Besucher interessanter, informativer und freundlicher werden”, sagt Museumsleiterin Anke Wielebski. Die komplette Maßnahme kostet rund 100.000 Euro. Den Löwenanteil mit 60 Prozent davon trägt die Sparkassen-Stiftung “Natur und Kultur”.

• Flensburg online: Möglicherweise in diesem Zusammenhang auch interessant für Sie: Spielwaren in Flensburg

Zeitreise mit Nicole Trnka durch die aufregende Geschichte Wolfsburgs

Auf eine Zeitreise durch die Geschichte Wolfsburgs geht Museumspädagogin Nicole Trnka unter dem Titel “Über 70 und kein bisschen leise” am Sonntag, 13. November, um 15 Uhr im Stadtmuseum Schloss Wolfsburg.

Gezeichnet wird bei der öffentlichen Führung ein Stadtporträt von der Grundsteinlegung 1938 bis zum Meistertitel des VfL-Fußballer in der Bundesliga in 2009.

Zeitreise - Frisiersalon [Foto: Pressestelle Stadt Wolfsburg]

Im Mittelpunkt dieser Zeitreise stehen die Aspekte der Entwicklung in Wirtschaft, Stadtaufbau und im Zusammenleben der Menschen, die für viele Städte in der Bundesrepublik zum Modell wurden. Die grüne Stadt, das frühe Wirtschaftswunder und die Erfolgsgeschichte des VW-Käfers, die Integration der verschiedenen im Laufe der Jahrzehnte zugewanderten Bevölkerungsgruppen und der rasante Ausbau der Kultur- und Freizeiteinrichtungen in den 1990er Jahren sind einige Themen.

Musikbox der Milchbar “Pinguin” bei Zeitreise in Wolfsburg

Auch vom Alltag der Wolfsburger und ihren persönlichen Stadt-Geschichten erzählen Ausstellungsobjekte wie ein Cocktailsessel aus den 1950er Jahren, ein selbst gebautes Puppenhaus eines Bewohners vom Rabenberg oder die Musikbox der einst stadtbekannten Milchbar “Pinguin”.

Der Eintritt zu dieser “Zeitreise” ist frei.

Was sagt Bundespräsident Wulff zum 9. November 1989?

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundespräsident Christian Wulff hat an den 9. November 1989 als Schlüsseltag der Wiedervereinigung des geteilten Deutschlands erinnert.

“Der 9. November ist für uns alle Erinnerung und Verpflichtung zugleich: Erinnerung in der jüngeren deutschen Geschichte an die von mutigen Bürgerinnen und Bürgern der DDR aus eigener Kraft zu Fall gebrachte Mauer, die uns Deutschen nach Jahrzehnten der widernatürlichen Teilung das Glück der Einheit und ein Zusammenleben in Freiheit beschert haben”, erklärte Wulff.

Es sei wichtig und ein Anlass zu “größter Freude”, sich dies ins Gedächtnis zu rufen. “Die Deutsche Einheit war möglich, weil wir Deutsche aus unserer Geschichte gelernt haben”, so Wulff weiter.

“Der 9. November ist für uns Deutsche bleibende Verpflichtung, für Einigkeit, Recht und Freiheit und für die Würde jedes einzelnen Menschen einzustehen.”

Heimatbuch 2012 vom Kreis Viersen

Die Lebensmittelversorgung der Viersener im Kriegswinter 1916/17, die Geschichte des Süchtelner Hafengeländes oder die Denkmalpflege in den Kapellen in Brempt und Overhetfeld – dies sind nur drei der Themen aus dem Heimatbuch Kreis Viersen 2012.

Kreisdirektor und Kulturdezernent Dr. Andreas Coenen hat gemeinsam mit Kreis-Archivar Dr. Gerhard Rehm das 360 Seiten starke Werk in der Burg Kempen vorgestellt.

Heimatbuch
Altes Gemäuer, neues Buch: Dr. Andreas Coenen (r.), Kreisdirektor und Kulturdezernent des Kreises Viersen, und Dr. Gerhard Rehm, Kreisarchivar und Redaktionsleiter, präsentieren vor der Kempener Burg das Heimatbuch Kreis Viersen 2012 [Foto: Benedikt Giesbers / Pressestelle Kreis Viersen]

Den 63. Jahrgang – das Kreis Viersener Heimatbuch gibt es seit 1950 – ist ab sofort für 12 Euro erhältlich im Buchhandel, beim Kreisarchiv in der Kempener Burg, im Viersener Kreishaus sowie im Online-Shop unter www.kreis-viersen.de Der Preis ist stabil geblieben.

Heimatbuch: Von der Antike bis in die Gegenwart

“Ein breites Themenspektrum zeichnet unser Heimatbuch auch in diesem Jahr aus”, sagt Kreisarchivar Dr. Rehm. “Zudem nehmen wir die Leser mit auf eine Zeitreise durch die Jahrhunderte.”

HeimatbuchUnd die startet dieses Mal schon in der Antike: Walter Tillmann, Leiter des Textilmuseums “Die Scheune von Alt-Kämpken” in Hinsbeck, spürte Nadel und Faden in der griechischen Mythologie auf. “Von göttlichen Textilern, von Helden und Anderen, der Kunstweberin Arachne, dem Purpurfärber Idmon und von damit Zusammenhängenden” ist sein Artikel überschrieben.

Zudem ist der Textilingenieur Tillmann mit einem aktuellen Beitrag im Heimatbuch vertreten. In “Bienenfleiß am Leinenacker” beschreibt der Viersener die Wirkung der Flachspflanze auf die heimische Honigbiene. Eine Flachsblüte auf dem Umschlag des Heimatbuchs wirbt für diesen Artikel.

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Heimatbuch: Banden, Kriegsopfer und ein Arzt

Das zweite Bild auf dem Umschlagtitel vom Heimatbuch 2012, ein historischer Schandbrief aus dem Staatsarchiv Detmold, gehört zum Beitrag von Peter Geuskens. Der Niederländer schreibt über “Die Brüder Hansen. Ein Beitrag zum Landstreicher- und Bandenunwesen im 18. Jahrhundert”. “Banden haben von Venlo bis Kempen Höfe überfallen sowie die Bauern erpresst und bedroht”, sagt Dr. Rehm.

Spürsinn bewies Autorin Vera Meyer-Rogmann. Die Mitarbeiterin des Kreisarchivs stieß in einem Archiv in Koblenz auf die Aufzeichnungen eines Kaldenkirchener Arztes. “Gute alte Zeit? – Aus den Sanitätsberichten des Dr. Eichmann in Kaldenkirchen 1847″ gibt einen Einblick in Krankheiten und Behandlungsmethoden des 19. Jahrhunderts.

Eine aktuelle Diskussion greift Dr. Hans Kaiser mit seinem Beitrag für das Heimatbuch auf: Der ehemalige Kempener Realschullehrer schreibt “‘Mit unseren Jungs haben wir alles verloren…’ Über das Gedenken an die Kempener Opfer des Zweiten Weltkriegs”. Der Historiker schildert grundsätzliche Phänomene anschaulich anhand einzelner Biografien.

24 Autoren schreiben im Heimatbuch 2012

Insgesamt haben 24 Autoren Aufsätze zu Lebensbildern, Geschichte, Kunst, Natur und Aktuellem geschrieben – darunter Kreisarchivar Dr. Gerhard Rehm, Landrat Peter Ottmann, Prof. Dr. Leo Peters, ehemaliger Schul- und Kulturdezernent des Kreises Viersen und langjähriger Herausgeber des Heimatbuches, sowie Anke Wielebski, Leiterin des Niederrheinischen Freilichtmuseums des Kreises Viersen in Grefrath.

Zudem haben einige Kreis Viersener über ihr Fachgebiet geforscht und im Heimatbuch geschrieben. “Es ist immer schön zu sehen, wenn sich Heimatverbundenheit auf diese Weise zeigt”, sagt Dr. Gerhard Rehm, der wie im Vorjahr die redaktionelle Leitung des Heimatbuches inne hatte.

Nazi-Diktatur in Deutschland: Der Kölner Karneval im Nationalsozialismus

Eine Führung der besonderen Art wird im Rahmen der Veranstaltungsreihe 2011 der Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“ am 25. November 2011 angeboten: Der Kölner Karneval im Nationalsozialismus. Ein zentraler Brauch zwischen Anpassung, Gleichschaltung und oppositionellem Verhalten.

Für die Stadt Köln und ihre Einwohner spielt der Karneval traditionell eine gewichtige Rolle. Auch die Nationalsozialisten wussten dies. Sie erkannten die einheitsstiftende Funktion des Karnevals und nutzten ihn zur Ankurbelung der Wirtschaft und des Tourismus.

Braune Bütt. Die Nazis und der Karneval

In den Büttenreden und mit den Mottowagen der Rosenmontagszüge wurden Juden verhöhnt und Andersdenkende ausgegrenzt.

Karneval im Gleichschritt mit den Nazis

Die Sonderausstellung des NS-Dokumentationszentrums zeigt erstmals umfassend auf, inwieweit es den Nationalsozialisten nach und nach unter Anwendung von Gewalt und unter Zugeständnissen gelang, die Karnevalisten in Gleichschritt zu bringen.

Juden und der Karneval

Mit Hilfe von Dokumenten, Bildern und Filmen werden unter anderem die organisatorische Gleichschaltung, das Schicksal jüdischer Karnevalisten und auch das unangepasste Verhalten der Kölner aufgezeigt.

Die Führung findet statt am Freitag, dem 25. November 2011, um 14.30 Uhr, im NS–Dokumentationszentrum der Stadt Köln (EL-DE-Haus), Appellhofplatz 23-25 in 50667 Köln.

Treffpunkt ist um 13.00 Uhr am Siegburger Bahnhof, Gleis 1 oder um 14.15 Uhr vor dem NS-Dokumentationszentrum.

Die Teilnahmegebühr beträgt 9 Euro, für Mitglieder des Fördervereins ermäßigt 8 Euro.
Im Preis inbegriffen sind der Eintrittspreis und die Kosten für die Führung; Fahrtkosten sind von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst zu tragen.

Eine persönliche Anmeldung im Kreisarchiv ist wegen der Begrenzung auf 20 Personen erforderlich (Telefon: 02241/13-2928, Fax: 02241/13-3271 oder per e-Mail unter FVgedenkstaette@rhein-sieg-kreis.de

“Flensburg online”: Erst ein paar Jahrzehnte her, als die Nazis in Deutschland versuchten, die Juden auszurotten.
Hätten Sie sich damals schützend vor oder neben einen Juden gestellt? Oder teilnahmslos zugeschaut, als jüdische Kinder, Frauen und Männer abgeschlachtet wurden?
Und heute? Wie sieht es heute aus? Stehen Sie auf Seiten der Juden und ihrem Staat angesichts der Bedrohung ihrer Existenz durch radikal islamische Nachbarn? ==> Irans Präsident will Israel “ausradieren”. Ab 2014 dürfte Irans Atombombe fertig sein

Kommt Museum für Bayerische Geschichte nach Würzburg?

Die Bewerbung Würzburgs um das Museum für Bayerische
Geschichte ist in der Residenzstadt weiter im Aufwind.
Neben dem Frankenbund haben sich nun auch die beiden berühmten Weingüter Bürger- und Juliusspital mit Unterstützerschreiben hinter die Bewerbung gestellt und auch die Freunde mainfränkischer Kunst tragen die Bewerbung mit.

Michael Rückert Über das Museum für Bayerische Geschichte

“Es ist wirklich beeindruckend, welches Interesse die mögliche Etablierung des Museums bei der Würzburger Bevölkerung geweckt hat. Unsere Stiftung Bürgerspital blickt auf eine fast 700-jährige Geschichte zurück. Gerade weil wir uns der Tradition besonders verpflichtet fühlen, möchten wir die Etablierung des Museums der Bayerischen Geschichte in Würzburg nachhaltig unterstützen, so Dr. Michael Rückert, Leitender Stiftungsdirektor der Stiftung Bürgerspital zum Heiligen Geist, in seinem Brief: „Das Museum wäre nicht nur bei unserer Stiftung sondern auch bei den Menschen unserer Stadt hoch willkommen.”

Gleichzeitig zeigt die positive Resonanz auf die Kampagne „Das gehört ins Museum der Main-Post, wie stark der Museumsgedanke in der Würzburger Bevölkerung verankert ist.

Hans-Werner Loos zeigte den ersten Nachkriegsfilm in Würzburg

Einige möchten ihre Erinnerungen oder besondere Stücke einbringen. Zum Beispiel Hans-Werner Loos aus Frankfurt. Der heute 90-Jährige hat in der Nachkriegszeit als Techniker bei der Einrichtung von Filmtheatern gearbeitet. Loos hat den ersten Nachkriegsfilm in Würzburg gezeigt.

Die Nachkriegszeit ist für Loos mit dem Aufbau von Filmtheatern verknüpft – und mit dem Wiederaufbau Würzburgs. “Die Einweihung eines Kinos war für die Menschen der Stadt ein wichtiges Stück Kultur mehr und ein großer Schritt vorwärts,” erzählt der Zeitzeuge – davon würde er gerne im Museum mehr berichten.

Auch die Bürgerwerkstatt zur Erinnerungskultur nimmt das Thema der Bewerbung um das Museum der Bayerischen Geschichte auf: Unter dem Bewerbungs-Motto „Durch Würzburg auf Bayern schauen erkunden Würzburger in einer Stadtexkursion Zeugnisse gesamtbayerischer Geschichte in Würzburg vom Königreich Bayern bis zur Räterepublik.

Flensburg: Das Hans-Christiansen-Haus

Das Treppenhaus mit Blick zum alten Haupteingang

Deckengemälde mit dem schleswig-holsteinischen Künstler-Himmel

Das Treppenhaus

Ein besonderes Schmuckstück, ist das im Stil des Historismus gestaltete Prunkzimmer, das sogenannte “Pariser Zimmer”

Im “Pariser Zimmer” finden u.a. auch Trauungen statt.

Das Pariser Zimmer wurde von Heinrich Sauermann (Museumsgründer) für die Pariser Weltausstellung (1900)  im Stil der Neorenaissance entworfen.  Für dieses Prunkzimmer erhielt Heinrich Sauermann  drei Goldmedaillen.

Außenansicht vom Hans-Christiansen-Haus

Haupteingang vom Hans-Christiansen-Haus.

An diesem Tag mit Brautschmuck, da im Hans-Christiansen-Haus auch Trauungen stattfinden.

Die Trauungen werden im Pariser Zimmer vollzogen.

Für sein Prunkzimmer wurde Heinrich Sauermann mit drei Goldmedaillen ausgezeichnet.

(Alle Fotos von Udo Fischer, PSC Studio in Flensburg und Glücksburg)

 

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