Impressum/Datenschutz

Museum für Spielkultur. Spielzeugmuseum in Grefrath

Im Niederrheinischen Freilichtmuseum des Kreises Viersen mit Sitz in Grefrath gibt es ab März 2012 ein “Museum für Spielkultur”. Das Konzept hat Anke Asfur vom beauftragten Aachener Büro “Zeitkontext” jetzt im Kulturausschuss vorgestellt. Es gab breite Zustimmung.

Ein Spielzeugmuseum hat das Freilichtmuseum zwar schon seit mehr als 30 Jahren. “Es wirkt unter heutigen Sehgewohnheiten inzwischen wenig einladend”, sagt Kulturdezernent Dr. Andreas Coenen.

Spielzeugmuseum
In diesem Trakt auf dem Gelände des Niederrheinischen Freilichtmuseums befindet sich das Spielzeugmuseum. Bis Frühjahr 2012 wird dort kräftig umgebaut und renoviert [Foto: Axel Küppers / Pressestelle Kreis Viersen]

Das Spielzeugmuseum ist deshalb bereits seit Ende September geschlossen. Statt “Mensch ärgere dich nicht” und Tip-Kick regieren dort jetzt Säge, Hammer und Bohrschrauber.

Neben einer inhaltlichen Neuausrichtung der Präsentation unterzieht das Museumsteam dem Spielzeugmuseum eine umfassende Renovierung. Maler streichen Vitrinen, Decken und Wände hell. Hinzu kommen ein neuer Boden und bessere Lampen.

Anzeige -

“Das Spielzeugmuseum soll für die Besucher interessanter, informativer und freundlicher werden”, sagt Museumsleiterin Anke Wielebski. Die komplette Maßnahme kostet rund 100.000 Euro. Den Löwenanteil mit 60 Prozent davon trägt die Sparkassen-Stiftung “Natur und Kultur”.

• Flensburg online: Möglicherweise in diesem Zusammenhang auch interessant für Sie: Spielwaren in Flensburg


Anzeigen -

Zeitreise mit Nicole Trnka durch die aufregende Geschichte Wolfsburgs

Auf eine Zeitreise durch die Geschichte Wolfsburgs geht Museumspädagogin Nicole Trnka unter dem Titel “Über 70 und kein bisschen leise” am Sonntag, 13. November, um 15 Uhr im Stadtmuseum Schloss Wolfsburg.

Gezeichnet wird bei der öffentlichen Führung ein Stadtporträt von der Grundsteinlegung 1938 bis zum Meistertitel des VfL-Fußballer in der Bundesliga in 2009.

Zeitreise - Frisiersalon [Foto: Pressestelle Stadt Wolfsburg]

Im Mittelpunkt dieser Zeitreise stehen die Aspekte der Entwicklung in Wirtschaft, Stadtaufbau und im Zusammenleben der Menschen, die für viele Städte in der Bundesrepublik zum Modell wurden. Die grüne Stadt, das frühe Wirtschaftswunder und die Erfolgsgeschichte des VW-Käfers, die Integration der verschiedenen im Laufe der Jahrzehnte zugewanderten Bevölkerungsgruppen und der rasante Ausbau der Kultur- und Freizeiteinrichtungen in den 1990er Jahren sind einige Themen.

Musikbox der Milchbar “Pinguin” bei Zeitreise in Wolfsburg

Auch vom Alltag der Wolfsburger und ihren persönlichen Stadt-Geschichten erzählen Ausstellungsobjekte wie ein Cocktailsessel aus den 1950er Jahren, ein selbst gebautes Puppenhaus eines Bewohners vom Rabenberg oder die Musikbox der einst stadtbekannten Milchbar “Pinguin”.

Der Eintritt zu dieser “Zeitreise” ist frei.

Was sagt Bundespräsident Wulff zum 9. November 1989?

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundespräsident Christian Wulff hat an den 9. November 1989 als Schlüsseltag der Wiedervereinigung des geteilten Deutschlands erinnert.

“Der 9. November ist für uns alle Erinnerung und Verpflichtung zugleich: Erinnerung in der jüngeren deutschen Geschichte an die von mutigen Bürgerinnen und Bürgern der DDR aus eigener Kraft zu Fall gebrachte Mauer, die uns Deutschen nach Jahrzehnten der widernatürlichen Teilung das Glück der Einheit und ein Zusammenleben in Freiheit beschert haben”, erklärte Wulff.

Es sei wichtig und ein Anlass zu “größter Freude”, sich dies ins Gedächtnis zu rufen. “Die Deutsche Einheit war möglich, weil wir Deutsche aus unserer Geschichte gelernt haben”, so Wulff weiter.

“Der 9. November ist für uns Deutsche bleibende Verpflichtung, für Einigkeit, Recht und Freiheit und für die Würde jedes einzelnen Menschen einzustehen.”

Heimatbuch 2012 vom Kreis Viersen

Die Lebensmittelversorgung der Viersener im Kriegswinter 1916/17, die Geschichte des Süchtelner Hafengeländes oder die Denkmalpflege in den Kapellen in Brempt und Overhetfeld – dies sind nur drei der Themen aus dem Heimatbuch Kreis Viersen 2012.

Kreisdirektor und Kulturdezernent Dr. Andreas Coenen hat gemeinsam mit Kreis-Archivar Dr. Gerhard Rehm das 360 Seiten starke Werk in der Burg Kempen vorgestellt.

Heimatbuch
Altes Gemäuer, neues Buch: Dr. Andreas Coenen (r.), Kreisdirektor und Kulturdezernent des Kreises Viersen, und Dr. Gerhard Rehm, Kreisarchivar und Redaktionsleiter, präsentieren vor der Kempener Burg das Heimatbuch Kreis Viersen 2012 [Foto: Benedikt Giesbers / Pressestelle Kreis Viersen]

Den 63. Jahrgang – das Kreis Viersener Heimatbuch gibt es seit 1950 – ist ab sofort für 12 Euro erhältlich im Buchhandel, beim Kreisarchiv in der Kempener Burg, im Viersener Kreishaus sowie im Online-Shop unter www.kreis-viersen.de Der Preis ist stabil geblieben.

Heimatbuch: Von der Antike bis in die Gegenwart

“Ein breites Themenspektrum zeichnet unser Heimatbuch auch in diesem Jahr aus”, sagt Kreisarchivar Dr. Rehm. “Zudem nehmen wir die Leser mit auf eine Zeitreise durch die Jahrhunderte.”

HeimatbuchUnd die startet dieses Mal schon in der Antike: Walter Tillmann, Leiter des Textilmuseums “Die Scheune von Alt-Kämpken” in Hinsbeck, spürte Nadel und Faden in der griechischen Mythologie auf. “Von göttlichen Textilern, von Helden und Anderen, der Kunstweberin Arachne, dem Purpurfärber Idmon und von damit Zusammenhängenden” ist sein Artikel überschrieben.

Zudem ist der Textilingenieur Tillmann mit einem aktuellen Beitrag im Heimatbuch vertreten. In “Bienenfleiß am Leinenacker” beschreibt der Viersener die Wirkung der Flachspflanze auf die heimische Honigbiene. Eine Flachsblüte auf dem Umschlag des Heimatbuchs wirbt für diesen Artikel.

Anzeige

Heimatbuch vom Kreis Viersen bei Amazon

Heimatbuch: Banden, Kriegsopfer und ein Arzt

Das zweite Bild auf dem Umschlagtitel vom Heimatbuch 2012, ein historischer Schandbrief aus dem Staatsarchiv Detmold, gehört zum Beitrag von Peter Geuskens. Der Niederländer schreibt über “Die Brüder Hansen. Ein Beitrag zum Landstreicher- und Bandenunwesen im 18. Jahrhundert”. “Banden haben von Venlo bis Kempen Höfe überfallen sowie die Bauern erpresst und bedroht”, sagt Dr. Rehm.

Spürsinn bewies Autorin Vera Meyer-Rogmann. Die Mitarbeiterin des Kreisarchivs stieß in einem Archiv in Koblenz auf die Aufzeichnungen eines Kaldenkirchener Arztes. “Gute alte Zeit? – Aus den Sanitätsberichten des Dr. Eichmann in Kaldenkirchen 1847″ gibt einen Einblick in Krankheiten und Behandlungsmethoden des 19. Jahrhunderts.

Eine aktuelle Diskussion greift Dr. Hans Kaiser mit seinem Beitrag für das Heimatbuch auf: Der ehemalige Kempener Realschullehrer schreibt “‘Mit unseren Jungs haben wir alles verloren…’ Über das Gedenken an die Kempener Opfer des Zweiten Weltkriegs”. Der Historiker schildert grundsätzliche Phänomene anschaulich anhand einzelner Biografien.

24 Autoren schreiben im Heimatbuch 2012

Insgesamt haben 24 Autoren Aufsätze zu Lebensbildern, Geschichte, Kunst, Natur und Aktuellem geschrieben – darunter Kreisarchivar Dr. Gerhard Rehm, Landrat Peter Ottmann, Prof. Dr. Leo Peters, ehemaliger Schul- und Kulturdezernent des Kreises Viersen und langjähriger Herausgeber des Heimatbuches, sowie Anke Wielebski, Leiterin des Niederrheinischen Freilichtmuseums des Kreises Viersen in Grefrath.

Zudem haben einige Kreis Viersener über ihr Fachgebiet geforscht und im Heimatbuch geschrieben. “Es ist immer schön zu sehen, wenn sich Heimatverbundenheit auf diese Weise zeigt”, sagt Dr. Gerhard Rehm, der wie im Vorjahr die redaktionelle Leitung des Heimatbuches inne hatte.

Nazi-Diktatur in Deutschland: Der Kölner Karneval im Nationalsozialismus

Eine Führung der besonderen Art wird im Rahmen der Veranstaltungsreihe 2011 der Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“ am 25. November 2011 angeboten: Der Kölner Karneval im Nationalsozialismus. Ein zentraler Brauch zwischen Anpassung, Gleichschaltung und oppositionellem Verhalten.

Für die Stadt Köln und ihre Einwohner spielt der Karneval traditionell eine gewichtige Rolle. Auch die Nationalsozialisten wussten dies. Sie erkannten die einheitsstiftende Funktion des Karnevals und nutzten ihn zur Ankurbelung der Wirtschaft und des Tourismus.

Braune Bütt. Die Nazis und der Karneval

In den Büttenreden und mit den Mottowagen der Rosenmontagszüge wurden Juden verhöhnt und Andersdenkende ausgegrenzt.

Karneval im Gleichschritt mit den Nazis

Die Sonderausstellung des NS-Dokumentationszentrums zeigt erstmals umfassend auf, inwieweit es den Nationalsozialisten nach und nach unter Anwendung von Gewalt und unter Zugeständnissen gelang, die Karnevalisten in Gleichschritt zu bringen.

Juden und der Karneval

Mit Hilfe von Dokumenten, Bildern und Filmen werden unter anderem die organisatorische Gleichschaltung, das Schicksal jüdischer Karnevalisten und auch das unangepasste Verhalten der Kölner aufgezeigt.

Die Führung findet statt am Freitag, dem 25. November 2011, um 14.30 Uhr, im NS–Dokumentationszentrum der Stadt Köln (EL-DE-Haus), Appellhofplatz 23-25 in 50667 Köln.

Treffpunkt ist um 13.00 Uhr am Siegburger Bahnhof, Gleis 1 oder um 14.15 Uhr vor dem NS-Dokumentationszentrum.

Die Teilnahmegebühr beträgt 9 Euro, für Mitglieder des Fördervereins ermäßigt 8 Euro.
Im Preis inbegriffen sind der Eintrittspreis und die Kosten für die Führung; Fahrtkosten sind von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst zu tragen.

Eine persönliche Anmeldung im Kreisarchiv ist wegen der Begrenzung auf 20 Personen erforderlich (Telefon: 02241/13-2928, Fax: 02241/13-3271 oder per e-Mail unter FVgedenkstaette@rhein-sieg-kreis.de

“Flensburg online”: Erst ein paar Jahrzehnte her, als die Nazis in Deutschland versuchten, die Juden auszurotten.
Hätten Sie sich damals schützend vor oder neben einen Juden gestellt? Oder teilnahmslos zugeschaut, als jüdische Kinder, Frauen und Männer abgeschlachtet wurden?
Und heute? Wie sieht es heute aus? Stehen Sie auf Seiten der Juden und ihrem Staat angesichts der Bedrohung ihrer Existenz durch radikal islamische Nachbarn? ==> Irans Präsident will Israel “ausradieren”. Ab 2014 dürfte Irans Atombombe fertig sein

Kommt Museum für Bayerische Geschichte nach Würzburg?

Die Bewerbung Würzburgs um das Museum für Bayerische
Geschichte ist in der Residenzstadt weiter im Aufwind.
Neben dem Frankenbund haben sich nun auch die beiden berühmten Weingüter Bürger- und Juliusspital mit Unterstützerschreiben hinter die Bewerbung gestellt und auch die Freunde mainfränkischer Kunst tragen die Bewerbung mit.

Michael Rückert Über das Museum für Bayerische Geschichte

“Es ist wirklich beeindruckend, welches Interesse die mögliche Etablierung des Museums bei der Würzburger Bevölkerung geweckt hat. Unsere Stiftung Bürgerspital blickt auf eine fast 700-jährige Geschichte zurück. Gerade weil wir uns der Tradition besonders verpflichtet fühlen, möchten wir die Etablierung des Museums der Bayerischen Geschichte in Würzburg nachhaltig unterstützen, so Dr. Michael Rückert, Leitender Stiftungsdirektor der Stiftung Bürgerspital zum Heiligen Geist, in seinem Brief: „Das Museum wäre nicht nur bei unserer Stiftung sondern auch bei den Menschen unserer Stadt hoch willkommen.”

Gleichzeitig zeigt die positive Resonanz auf die Kampagne „Das gehört ins Museum der Main-Post, wie stark der Museumsgedanke in der Würzburger Bevölkerung verankert ist.

Hans-Werner Loos zeigte den ersten Nachkriegsfilm in Würzburg

Einige möchten ihre Erinnerungen oder besondere Stücke einbringen. Zum Beispiel Hans-Werner Loos aus Frankfurt. Der heute 90-Jährige hat in der Nachkriegszeit als Techniker bei der Einrichtung von Filmtheatern gearbeitet. Loos hat den ersten Nachkriegsfilm in Würzburg gezeigt.

Die Nachkriegszeit ist für Loos mit dem Aufbau von Filmtheatern verknüpft – und mit dem Wiederaufbau Würzburgs. “Die Einweihung eines Kinos war für die Menschen der Stadt ein wichtiges Stück Kultur mehr und ein großer Schritt vorwärts,” erzählt der Zeitzeuge – davon würde er gerne im Museum mehr berichten.

Auch die Bürgerwerkstatt zur Erinnerungskultur nimmt das Thema der Bewerbung um das Museum der Bayerischen Geschichte auf: Unter dem Bewerbungs-Motto „Durch Würzburg auf Bayern schauen erkunden Würzburger in einer Stadtexkursion Zeugnisse gesamtbayerischer Geschichte in Würzburg vom Königreich Bayern bis zur Räterepublik.

Flensburg: Das Hans-Christiansen-Haus

Das Treppenhaus mit Blick zum alten Haupteingang

Deckengemälde mit dem schleswig-holsteinischen Künstler-Himmel

Das Treppenhaus

Ein besonderes Schmuckstück, ist das im Stil des Historismus gestaltete Prunkzimmer, das sogenannte “Pariser Zimmer”

Im “Pariser Zimmer” finden u.a. auch Trauungen statt.

Das Pariser Zimmer wurde von Heinrich Sauermann (Museumsgründer) für die Pariser Weltausstellung (1900)  im Stil der Neorenaissance entworfen.  Für dieses Prunkzimmer erhielt Heinrich Sauermann  drei Goldmedaillen.

Außenansicht vom Hans-Christiansen-Haus

Haupteingang vom Hans-Christiansen-Haus.

An diesem Tag mit Brautschmuck, da im Hans-Christiansen-Haus auch Trauungen stattfinden.

Die Trauungen werden im Pariser Zimmer vollzogen.

Für sein Prunkzimmer wurde Heinrich Sauermann mit drei Goldmedaillen ausgezeichnet.

(Alle Fotos von Udo Fischer, PSC Studio in Flensburg und Glücksburg)

 

Stadtfahne in Münster am Stadtweinhaus erinnert an Westfälischen Frieden im Jahr 1648

Am 24. und 25. Oktober 2011 erinnert am Stadtweinhaus die Stadtfahne an den Abschluss des Westfälischen Friedens im Jahr 1648.

Am Montag ist Jahrestag der Unterzeichnung des Friedensvertrags, tags darauf wurde der Frieden verkündet und der Friedensreiter ausgesandt.

Aus diesem Anlass spielt Manfred Schneider am Dienstag, dem 25. Oktober 2011, um 16 Uhr, auf dem Glockenspiel im Stadthausturm ein Konzert mit Chorälen, Hymnen und klassischen Musikstücken.

Anschließend beginnt um 16.48 Uhr auf dem Platz des Westfälischen Friedens (Rathausinnenhof) das traditionelle Historienspiel mit der Aussendung der Friedensreiter.

Stadtspaziergang in Dresden mit Anne-Simone Rous

Das Frauenstadtarchiv Dresden lädt am Dienstag, dem 25. Oktober 2011, zu einem Stadtspaziergang mit Dr. Anne-Simone Rous ein. Er widmet sich adeligen Frauen. Treff ist 15 Uhr am Eingang des Deutschen Hygiene-Museums, Lingnerplatz 1. Der Eintritt ist kostenfrei. Um eine Spende wird gebeten.

Auf den Spuren von Gräfinnen, Baroninnen und Herzoginnen hören alle Interessierten zwischen dem Blüherpark und der Semperoper spannende Geschichten über Liederkreise, wohltätige Einrichtungen, Witwenhäuser und Mätressen.

Außerdem kommt eine Spionin ins Spiel und nebenbei ist noch zu erfahren, von welcher Frau August der Starke seine Körperkraft hatte.

Während des Spazierganges mit Dr. Anne-Simone Rous spürt man einen Hauch des damaligen kulturellen Lebens der Stadt, zu dem die niederadeligen Frauen wesentlich beigetragen haben.

Die Führung mit Dr. Anne-Simone Rous dauert etwa 1,5 Stunden.
Sie endet am Theaterplatz.

Anzeige -

Diktatur in Deutschland. Das Kino im 3. Reich. Veranstaltungsreihe der VHS Unna

Eine dreiteilige Veranstaltungsreihe über das „Kino im 3. Reich“ startet am Freitag, dem 11. November 2011, um 19.00 Uhr, bei der VHS im zib.

Der Referent, Wolfgang Hoffmann (Dortmund) wird dann Ausschnitte aus Unterhaltungsfilmen mit bekannten UFA-Stars zeigen und erläutern, in welchem Ausmaß diese sich für die NS-Propaganda haben vereinnahmen lassen.

Anmeldungen zur Auftaktveranstaltung (1.022) dieser Reihe nimmt die VHS noch bis zum 26. Oktober 2011 unter den Tel. Nr. Unna.103/713 und Unna.103/714 entgegen.

Abriß vom Lokschuppen in Coburg?

Die Stadt Coburg teilte in einer Pressemeldung mit:
Die Deutsche Bahn (DB) hatte ein Unternehmen damit beauftragt, ab dem 22. September den unter Denkmalschutz stehenden, ehemaligen Lokschuppen in Coburg abzureißen. Nachdem dafür aber keine Genehmigung vorlag, wurden die Abbrucharbeiten auf Anweisung der Denkmalschutzbehörde eingestellt.

Da bis zu diesem Zeitpunkt aber bereits Teile des Gebäudes dem Bagger zum Opfer gefallen sind, wurde nun bei der zuständigen Landesgewerbeanstalt Bayern (LGA) in Nürnberg ein Gutachten in Auftrag gegeben, das überprüfen sollte, inwieweit der Lokschuppen durch die illegalen Arbeiten beschädigt wurde.

Das Gutachten liegt in der Zwischenzeit vor. Im Ergebnis kann davon gesprochen werden, dass das Denkmal erheblich in Mitleidenschaft gezogen wurde und die bereits vor dem Abbruchversuch schlechte Grundsubstanz des Gebäudes weiter gelitten hat.

Wörtlich schreibt der Gutachter: „Die Standsicherheit von Einzelbauteilen, die Standsicherheit der Dachkonstruktion, die Dauerhaftigkeit, Gebrauchstüchtigkeit und Verkehrssicherheit ist in großen Teilbereichen des Lokschuppens nicht mehr gegeben.“

Aus diesem Grund empfiehlt der Gutachter eine weiträumige Absperrung des Geländes, die bereits umgesetzt wurde.

In diesem Zusammenhang weist die Bauverwaltung noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass bei unbefugtem Betreten des Lokschuppens Gefahr für Leib und Leben herrscht. Die Dachkonstruktion ist in der Zwischenzeit so marode, dass weite Teile des Daches einzubrechen drohen.

Bereits im vergangenen Winter sind große Teilbereiche des Daches eingestürzt.

Ob eine Sanierung des Gebäudes im jetzigen Zustand aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten noch sinnvoll ist, lässt der Gutachter offen. Dies bedürfe eines weiteren, genaueren Gutachtens.

Um das weitere Vorgehen mit der DB, als Besitzerin der Immobilie, abzuklären, wurde in der Zwischenzeit Kontakt mit der zuständigen Stelle aufgenommen. Die bisherigen Gespräche gestalten sich derzeit allerdings äußerst schwierig. Bis zu deren Abschluss, ist der Lokschuppen nach wie vor ungeschützt der Witterung ausgesetzt und weiterhin dem Verfall preisgegeben.

Anzeige -

“Flensburg online”: Das war Weltrekord! 200 Märklin-Lokomotiven zogen 48 Tonnen schweren Großraumwagen

Vom Fahrradfahren im Historischen Museum in Bielefeld: Von Hochrädern und Knochenschüttlern

Am Donnerstag, dem 20. Oktober 2011, können Kinder ab acht Jahren im Historischen Museum, Ravensberger Park 2, von 15.30 bis 17.00 Uhr herausfinden, wie es früher war, mit dem Laufrad über Kopfsteinpflaster zu huckeln.

Sie erfahren, wie ein Hochrad bestiegen wurde und warum es dafür sogar Fahrlehrer gab. Anschließend können die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst Fahrversuche mit einem Laufrad und einem Kinderhochrad unternehmen.

Der Teilnahmebeitrag beläuft sich auf 5 Euro.
Telefonische Anmeldung unter 0521 / 51-3635.

“Flensburg online”: Und heute? Die Zeiten ändern sich: Planung von Radtouren mit dem Computer