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Stadtarchiv Dresden (das zweitgrößte Kommunalarchiv Deutschlands). Jahresbericht 2008

Acht Jahrhunderte Stadtgeschichte, in 19 Kilometern Akten, Urkunden, Büchern, Plänen und neuen Medien, werden im Stadtarchiv Dresden, dem zweitgrößten Kommunalarchiv Deutschlands aufbewahrt.

Die Spanne der Überlieferungen reicht vom ältesten Dokument, einer Urkunde aus dem Jahre 1260 bis hin zu den Akten und Datenträgern der Gegenwart.

Im Jahr 2008 wurden 295 Meter Archiv- und 11 Meter Sammlungsgut, einschließlich Nachlässe, in das Stadtarchiv Dresden übernommen. Mit den Beständen wurden zusätzlich insgesamt 60.430 Karten, Pläne, 15.970 Fotos, Dias, Negative, Klischees, Glasplatten, 380 Plakate, 221 Tonträger, 54 Filme und Videobänder, 340 Mikroformen, 36 verschiedene Objekte und 77 Digitale Medien übernommen.

Besonders hervorzuheben sind die wertvollen Übernahmen der Stiftung Frauenkirche und der Gesellschaft zur Förderung des Wiederaufbaus der Frauenkirche.


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Fördermittel für Stadtarchiv in Würzburg

Dea Bayerische Landesstiftung hat das Stadtarchiv Würzburg in sein Förderprogramm aufgenommen. In einem mehrjährigen Projekt sollen die Würzburger Ratsprotokolle der 15. Jahrhunderts für die wissenschaftliche Forschung und die interessierte Öffentlichkeit publiziert und damit allgemein zugänglich gemacht werden.

Die im Jahre 1432 einsetzenden Aufzeichnungen aus den Ratssitzungen gehören zu den frühest überlieferten Quellen dieser Gattung im deutschen Sprachraum, sie können schon allein deswegen besondere Bedeutung beanspruchen.

In diesen Texten legt der Rat Rechenschaft ab über seine Verhandlungen, Vorhaben und Beschlüsse. Die Themen sind außerordentlich vielseitig. So finden sich hier u.a. Gerichtsstreitigkeiten, Fragen der Marktordnung, Besitzübergaben, Wahlen von Bürgermeistern, Räten und anderen Amtspersonen, Verbote des Brett- und Kugelspiels, Indienstnahme von Kundschaftern zur Überwachung der Feinde und Klagen Würzburger Krämer wegen fremder Kaufleute.

Sämtliche Bereiche einer Stadtgeschichte werden behandelt. Ausgestattet wird die Publikation mit Erläuterungen zu Personen und Sachen. Nicht nur der Fachwelt, sondern vor allem Würzburgs geschichtsinteressierten Bürgern wird so der Zugang zu ihrer schriftlichen Überlieferung, die einen wesentlichen Teil des historischen Gedächtnisses der Stadt darstellt, erleichtert.

Prof. Dr. Fuchs (rechts) und Archivleiter Dr. Wagner mit den ersten drei Bänden der spätmittelalterlichen Stadtratsprotokolle (Foto: Ingrid Rack)
Prof. Dr. Fuchs (rechts) und Archivleiter Dr. Wagner mit den ersten drei Bänden der spätmittelalterlichen Stadtratsprotokolle (Foto: Ingrid Rack)

Fachlich betreut wird das Projekt von Prof. Dr. Franz Fuchs vom Lehrstuhl für mittelalterliche Geschichte der Universität Würzburg und Archivdirektor Dr. Ulrich Wagner.

Archäologie aus der Luft im Museum Weltkulturen: Unterirdisches Mannheim

Archäologie aus ungewohnter Perspektive präsentiert Dr. Klaus Wirth am Donnerstag, dem 26. Februar 2009, um 19.30 Uhr, im Museum Weltkulturen D5.

In seinem Vortrag beschäftigt sich der Leiter der Archäologischen Denkmalpflege an den rem mit dem spannenden Thema Luftbildarchäologie. Er zeigt zahlreiche Luftaufnahmen von Mannheim und Umgebung und erklärt, welche Schlüsse man daraus ziehen kann.

Seit 2008 betreibt der Referent selbst Luftbildarchäologie. Sein Ziel ist die systematische Erfassung altbekannter und neuer Bodendenkmäler. Ihr Erhalt ist durch intensive Landwirtschaft sowie Wohn- und Gewerbebau gefährdet. Rund 150 Luftbilder, die in den frühen 1990er Jahren im Auftrag des ehemaligen Landesdenkmalamtes gemacht wurden, zeigen neben Siedlungen u.a. auch Gräberfelder, Römerstraßen sowie Altläufe von Rhein und Neckar.

Wie Ausgrabungen an einem Gräberfeld in Ilvesheim deutlich machten, wurden die in den alten Luftbildern dokumentierten Befunde mittlerweile weitgehend zerstört. Den Luftbildern kommt damit eine besondere Bedeutung zu. Sie stellen den einzigen bildlichen Nachweis für die frühere Existenz der Gräber dar.

Dr. Klaus Wirth lädt die Zuhörer an diesem Abend zu einem virtuellen Rundflug über die Rhein-Neckar-Region ein und präsentiert archäologische Fundstellen, wie sie bisher wohl nur wenige gesehen haben. Der Vortrag findet im Anna-Reiß-Saal statt. Der Eintritt ist frei.

Reiseprogramm 2009 des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Die Gruppenreisen, die der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge alljährlich vorbereitet, heben sich deutlich vom reinen touristischen Angebot ab. Nicht Sonne, Spaß und Strand sind deren Ziel, sondern die Begegnung mit der Vergangenheit:

Der Volksbund führt die Reisenden an die Kriegsgräberstätten der beiden Weltkriege. Per Bus, Bahn, Schiff oder Flug besichtigen die jährlich etwa 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer Orte und Erinnerungsstätten in rund 15 Ländern.

“Diese Reisen sind ein Beitrag dazu, die Erinnerung an die dunklen Kapitel unser Geschichte wach zu halten”, erklärt Landrat Gerd Wiesmann als Kreisvorsitzender des Volksbundes.

Zwar bilden die Angehörigen von Gefallenen noch immer die größte Gruppe unter den Reisenden, doch die Zahl derjenigen, die keinen persönlichen Bezug zu einem Kriegsgrab haben, wächst seit Jahren.

Deshalb hat der Volksbund ein vielfältiges Reiseprogramm entwickelt, das den veränderten Interessen und Ansprüchen Rechnung trägt.
Nach wie vor aber gibt es die traditionellen Angehörigenreisen, 2009 zum Beispiel zur Einweihung des deutschen Soldatenfriedhofes in Kursk / Russland.

Neben den osteuropäischen Staaten nehmen Frankreich, Südeuropa und Ägypten seit Jahren einen festen Platz unter den Reisezielen ein.
Alle Reisen werden von Reiseveranstaltern durchgeführt, die sich auf bestimmte Regionen spezialisiert haben.

Stets ist ein Begleiter des Volksbundes mit dabei. Auf das Erlebnis der Gruppengemeinschaft und die Begegnung mit den Menschen der bereisten Regionen wird ebenso viel Wert gelegt wie auf angemessenen Komfort. Die Mitgliedschaft im Volksbund ist keine Bedingung.

Der aktuelle Reiseprospekt für 2009 ist kostenlos beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge erhältlich, Telefon (0561) 700 91 67, E-Mail.

Internet: www.volksbund.de

Spurensuche. Kasseler Museumsnacht September 2009

Unter dem Motto “Spurensuche” lädt das Kulturamt am Samstag, dem 5. September 2009, zwischen 17 Uhr und 1 Uhr, zur Kasseler Museumsnacht ein.

Neben einer spannenden Entdeckungstour steht auch ein vielseitiges Programm mit Ausstellungen, Führungen, Lesungen, Aktionen und Performances auf der Tagesordnung.

Kunstprojekte im Stadtraum, illuminierte Fassaden und Musik im Freien unterstreichen die wunderbare Spätsommer-Atmosphäre und machen diese Nacht zu einem besonderen Erlebnis. Für Kinder beginnt die “Spurensuche” bereits am Nachmittag mit Rundgängen und Mitmachaktionen.

Das komplette Programm der Museumsnacht gibt es ab Mitte August auf www.museumsnacht.de und natürlich auch im Programmheft.

Mit seinen kunst- und kulturhistorischen Schätzen gehört Kassel zu den bedeutenden Museumsstandorten Deutschlands und ist mit hochkarätigen Ausstellungen und Kulturveranstal-tungen ganzjährig eine Reise wert.

Marcel Reich-Ranicki: Mein Leben jetzt als Fernsehfilm vom WDR

“Marcel Reich-Ranicki: Mein Leben”- es ist eine der bewegendsten Überlebensgeschichten des Holocaust – und eine der großen Liebesgeschichten des 20. Jahrhunderts: Marcel Reich-Ranickis Autobiografie “Mein Leben” wurde bislang über 1,2 Millionen mal verkauft. Jetzt wurde der Bestseller verfilmt.

Regisseur Dror Zahavi inszenierte den WDR-Fernsehfilm “Marcel Reich-Ranicki: Mein Leben”, der am 15. April 2009 um 20.15 Uhr im Ersten zu sehen sein wird. Matthias Schweighöfer spielt die Hauptrolle, Katharina Schüttler seine Ehefrau “Tosia”. Das Drehbuch schrieb Michael Gutmann.

In Rückblenden erzählt der Film die frühe Lebensgeschichte Marcel Reich-Ranickis, von seiner Kindheit in seiner polnischen Geburtsstadt und in Berlin, seiner Deportation nach Polen, seiner Umsiedlung ins Warschauer Getto, wo er in größter Not auch die Liebe seines Lebens findet.

Der Hochzeitstag mit Tosia fällt zusammen mit dem Beginn der Räumung des Gettos. Im Februar 1943 gelingt dem jungen Paar die Flucht aus dem Getto in den Warschauer Untergrund. In den 50er Jahren entschließen sich beide zu einem ungewöhnlichen Schritt: sie gehen in die Bundesrepublik Deutschland. Marcel Reich-Ranicki wird der deutsche “Kritiker-Papst”.

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27. Februar 1945: Bomben auf Mainz

Nazi-Deutschland hat Wind gesät. Und Sturm geerntet. Im Jahr 2009 jährt sich zum 64. Mal das größte Bombardement, das Mainz im Zweiten Weltkrieg erlitten hat.

Weit über tausend Mainzerinnen und Mainzer ließen am 27. Februar 1945 ihr Leben. Mehr als 80 Prozent der Innenstadt wurde zerstört. Den Menschen, die während dieses Luftangriffs zu Tode kamen und dem ungeheuren Leid, das der Zweite Weltkrieg verursachte, will die Stadt als Mahnung zur Bewahrung des Friedens am Jahrestag des Bombardements gedenken.

Gedenkstunde in St. Stephan zu Mainz
Die Gedenkstunde am Freitag, dem 27. Februar 2009, in St. Stephan zu Mainz beginnt um 11.00 Uhr. Neben Oberbürgermeister Jens Beutel werden auch der Bischof von Mainz, Karl Kardinal Lehmann, der Propst der Evangelischen Kirche Rheinhessen, Dr. Klaus-Volker Schütz sowie der Vorstandsvorsitzende der SCHOTT AG, Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer sprechen.

Oberbürgermeister Jens Beutel: „Wir würden uns freuen, wenn viele Mainzerinnen und Mainzer gemeinsam mit uns in St. Stephan die Erinnerung an die Opfer des Krieges wach halten.“ Kardinal Lehmann dankt der Schott AG für die großzügige Unterstützung: “Mit seiner über 1000-jährigen Geschichte ist St. Stephan ein großes Monument der Glaubensgeschichte in Mainz. Die Spende ist nicht nur ein Zeichen der Wertschätzung von St. Stephan und der Mainzer Kirche, sondern sie bringt vor allem auch Anerkennung für die Menschen zum Ausdruck, die in St. Stephan Gebet, Besinnung und Nähe zu Gott suchen.”

Propst Dr. Klaus Volker Schütz: „Die Spuren jener Nacht sind bis heute in Mainz zu sehen und zeigen uns, welche Folgen Gewalt und Krieg haben. Die Erinnerung und das Gedenken daran darf gerade nach nunmehr knapp 65 Jahren Frieden und Stabilität in unserem Land und unserer Stadt nie aufhören. So schmerzlich diese Erinnerung auch sein mag, mahnt sie doch dazu, alles dafür zu tun, das sich Solches nie wieder ereignen möge, weder in Mainz noch irgendwo sonst auf der Welt.”

Die Gedenkveranstaltung, die in den vergangenen Jahren stets in der Ruine von St. Christoph begangen wurde, findet in diesem Jahr aus besonderem Grund in St. Stephan statt. Auch St. Stephan war von den Bombenangriffen im Krieg stark betroffen, der Turm brannte aus und die Glocken wurden zerstört.

Nur die Beatrix-Glocke rief ab 1950 die Gläubigen zum Gebet. Seit dem 27. September 2008 sind drei neue Glocken für St. Stephan den Heiligen Maria Magdalena, Stephanus und Willigis geweiht. Zu danken ist dies dem Mainzer Technologiekonzern SCHOTT AG und seinen Verantwortlichen, an der Spitze dem Vorsitzenden des Vorstandes Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, die den Guss der neuen Glocken und die notwendigen Sanierungsarbeiten im Glockenturm aus Verbundenheit zu Mainz großzügig ermöglichten.

Am Tag des Gedenkens der Zerstörung von Mainz werden die neuen Glocken von St. Stephan erstmals geläutet und zusammen mit den Glocken der Kirchen von Mainz weithin hörbar zu Frieden und Versöhnung aufrufen. Die musikalische Begleitung der Gedenkfeier gestalten die Kirchenchöre St. Alban, St. Stephan sowie der Kantorei St. Alban unter der Leitung von Heinz Lamby sowie das Werksorchester der Firma SCHOTT unter der Leitung von Karlheinz Lang. Im Anschluss an die Veranstaltung kann die Ausstellung zu den neuen Glocken von St. Stephan in der Kirche besichtigt werden.

Am Samstag, dem 28. Februar 2009, ab 10 Uhr, findet eine öffentliche Führung in die Glockenstube statt. Eine Anmeldung über das Pfarrbüro von St. Stephan ist erforderlich (Telefon Mainz.231640). Hinweis: Die Turmbegehung geschieht auf eigene Verantwortung.

Puppenstuben, Zeitgeist und Wohnkultur. Die 50er Jahren. Vortrag von Dr. Wolfgang und Gisela Bickel in Neuwied

Puppenstuben, Einrichtungsbücher und Ratgeber für den „guten Ton in allen Lebenslagen“ geben Einblicke in den Zusammenhang von Zeitgeist und Wohnkultur. Vor allem die Puppenstuben aus den 50er-Jahren öffnen den Blick für das Spannungsfeld zwischen dem Wunsch nach gutbürgerlichem Dasein und der Sehnsucht nach neuen Lebensformen.

Dr. Wolfgang und Gisela Bickel gehen bei Ihrem Vortrag „Die 50er-Jahre“ im Rahmen der Ausstellungen „Als die Welt noch klein war – Puppenstuben und Kaufläden vom Biedermeier bis heute“ in der städtischen Galerie Mennonitenkirche am Beispiel der Puppenstuben auf dieses Spannungsfeld ein.

Kaufladen aus den 50er Jahren (Foto: Stadt Neuwied)
Kaufladen aus den 50er Jahren (Foto: Stadt Neuwied)

Der Vortrag findet am Donnerstag, dem 26. Februar 2009, um 19 Uhr in der Galerie statt. Wegen der geringen Platzkapazitäten bittet das Galerie-Team um Voranmeldung unter der Telefon-Nummer (02631) 206 87 oder per Mail.

Die Ausstellung in der Galerie Mennonitenkirche, Schlossstraße 2, Neuwied, ist noch bis zum 1. März zu sehen. Öffnungszeiten: Dienstag von 14 bis 17 Uhr, Mittwoch 12 bis 17 Uhr, Donnerstag bis Samstag 14 bis 17 Uhr, Sonntag/Feiertag 11 bis 17 Uhr, für Gruppen nach Vereinbarung.

Nach Ausfall der Klimaanlage: Kunsthalle St. Annen in Lübeck ab 14. Februar wieder offen

Nachdem es in der Kunsthalle St. Annen zu einem Ausfall der Klimaanlage gekommen war, können die notwendigen Reparaturarbeiten innerhalb dieser Woche abgeschlossen werden. Das Museum wird ab Sonnabend, dem 14. Februar 2009, zu den üblichen Öffnungszeiten, dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr, wieder für das Publikum geöffnet.

Am Familiensonntag, dem 15. Februar 2009, dreht sich alles um die Supraporten. Ab 11 Uhr können Kinder allein oder in Begleitung der Eltern der spannenden Frage „Was sind denn nun Supraporten“ im St. Annen-Museum auf den Grund gehen.

Museumspädagogin Reinhild Behrje wird die Bildtapeten über der Tür, die zur Zeit im Rahmen einer Ausstellung im Museum zu sehen sind, erklären. Anschließend können die Kinder – allein oder mit ihren Eltern – mit Farben, Stempeln und anderen Materialien selbst Türbilder gestalten und das Ergebnis mit nach Hause nehmen.

Der „Familiensonntag“ kostet für einen Erwachsenen und beliebig viele Kinder 7 Euro. Zwei Erwachsene plus Kinder zahlen 10 Euro. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

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Stadtarchiv Dresden: Handschriften von Hans und Lea Grundig

Neun aus Privatbesitz stammende Briefe des Künstlerehepaars Hans und Lea Grundig wurden kürzlich dem Stadtarchiv Dresden übergeben.

Die Handschriften von Hans Grundig, ehemaliger Rektor der Hochschule für Bildende Künste Dresden, richten sich hauptsächlich an seinen damaligen Schüler Hans Mroczinski.

Hans Grundig versuchte während eines längerfristigen Kuraufenthalts im Harz in den Jahren 1948/49 auf die damals brisanten Sorgen und Probleme seiner Studentenschaft einzugehen.

Er beeinflusste mit sowohl künstlerischen als auch organisatorischen Ratschlägen entscheidend die Entwicklung der Hochschule für Bildende Künste Dresden.

Zwei weitere Briefe aus den Jahren 1956/57 enthalten Hinweise zu den damals noch entstehenden Werken „Radebeuler Landschaften“ und Illustrationen zum Buch „Reinecke Fuchs“ von Hans Grundig und Hans Mroczinski.

Die Briefe stehen für wissenschaftliche Zwecke im Stadtarchiv Dresden zur Verfügung.

Zerstörung, Tote und Verletzte: Erinnerungsstelle in Dresden

Die Nazis waren ausgezogen, ihre unmenschliche Diktatur über Europa und dann die ganze Welt auszubreiten. Haß, Verachtung der Nächstenliebe und Unmenschlichkeit sollten die neuen Werte werden. Wer Wind sät, wird Sturm ernten… der von Nazi-Deutschland ausgegangene Krieg kehrte nach Deutschland zurück.

Der Zerstörung Dresdens im Februar 1945 sowie der vielen Toten und Verletzten wird Frau Oberbürgermeisterin Helma Orosz am Vormittag des 14. Februar gemeinsam mit den Dresdnerinnen und Dresdnern ein besonderes Zeichen setzen.

Beginnend mit gleichzeitig stattfindenden Friedensgebeten um 10:30 Uhr in der Frauenkirche, der Kathedrale und der Kreuzkirche sowie der Schabbatfeier um 10 Uhr in der Jüdischen Gemeinde gehen alle Besucherinnen und Besucher 11:15 Uhr gemeinsam vom Neumarkt zum Altmarkt.

Hier auf diesem Platz, an dem die Bombenopfer eingeäschert wurden, übergibt Frau Orosz, begleitet vom Blechbläserensemble Ludwig Güttler, eine neu gestaltete Erinnerungsstelle an die Öffentlichkeit. Alle Dresdnerinnen und Dresdner sind herzlich eingeladen, in Würde und Besinnung an diesem friedlichen Akt des Gedenkens teilzunehmen.

Die Inschrift wird direkt in den Sandsteinsockel des Einganges zur Tiefgarage auf dem Altmarkt eingearbeitet. Sie lautet: „Dies ist ein Ort der Mahnung, des Erinnern und des Gedenkens. Hier wurden die Leichname tausender Opfer der Luftangriffe des 13. und 14. Februar 1945 verbrannt. Damals kehrte der Schrecken des Krieges, von Deutschland aus in alle Welt getragen, auch in unsere Stadt zurück.“

Damit beauftragt wurde der Steinbildhauer Volker Beier aus Leukersdorf bei Chemnitz. Allerdings hindert im Moment das Winterwetter daran, dass der Stein behauen werden kann.

Bei Minustemperaturen ist dieser gefroren und kann nicht geformt werden. Deshalb wird eine Folie die Gedenkinschrift vor Ort wiedergeben bis wärmere Temperaturen eine Umsetzung ermöglichen.

In der Nähe befindet sich die von Einhart Grotegut geschaffene Markierung im Boden des Altmarktes und wird als Fenster in die Vergangenheit eingeordnet.

St. Petri Jubiläum in Flensburg: Programm der Festwoche

Am Sonntag, dem 8. März 2009, um 11 Uhr, Festgottesdienst „100 Jahre St. Petri“
Anlässlich der 100 jährigen Kirchweih findet ein festlicher Gottesdienst mit Pröpstin Carmen Rahlf statt. Im Anschluss wird der Kirchenmarkt St. Petri eröffnet: bis 16 Uhr werden rund um die Kirche Aktionen und Informationen sowie Speisen und Getränke angeboten.

Dienstag, der 10. März 2009, um 19 Uhr, St. Petri – Gründung und erste Jahrzehnte
Anlässlich der Festwoche „100 Jahre St. Petri“ findet in der Kirche ein Vortrag von und mit dem Stadthistoriker Dr. Dieter Pust statt. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, der 12. März 2009, um 19 Uhr, Geschichte der Flensburger Neustadt und Geschichten aus der Neustadt
Anlässlich der Festwoche „100 Jahre St. Petri“ laden Renate Delfs und Thomas Raake zu einem spannenden Abend in die Kirche ein. Eintritt 3 Euro.

Samstag, der 14. März 2009, um 19.30 Uhr Festkonzert 100 Jahre St. Petri
Zum Abschluss der Festwoche findet in der St. Petri Kirche ein Festkonzert mit Werken von J.S. Bach statt. Das Bachensemble der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel spielt unter der Leitung von Bernhard Emmer. Der Eintritt ist frei.

Jubiläen kommen und gehen… Gottes Wort an uns bleibt bestehen. Sie finden ein tägliches Bibelwort bei “Flensburg online” für Ihre Erbauung, Stärkung, Anregung, Orientierung und manchmal einfach nur zum Trost. Nutzen Sie die Chance. Was morgen sein wird, weiß kein Mensch. Wäre für Ihre geistige Existenz mehr als schlecht, wenn Sie unvorbereitet und ohne Jesus als Ihren Erlöser in die Ewigkeit eintreten müßten.