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Asbest und Mesothelioma bzw. Mesotheliom

Dass das irgendwas mit Krebs zu tun hat, wussten wir. Aber machen wir uns erstmal schnell noch ein bißchen schlauer.. Wikipedia sagt uns: “Das Mesotheliom ist eine Karzinose, welche vor allem in der Pleura (Pleuramesotheliom), dem Herzbeutel und dem Peritoneum sowie an der Tunica vaginalis testis vorkommt, allerdings kann es auch an anderen Stellen auftreten.”

Und Mesothelioma bzw. Mesotheliom tritt besonders bei Menschen auf, die viel mit Asbest gearbeitet haben (Asbestose).

Meist ist das Mesotheliom bösartig.

Internet: Mesotheliome und ihre Beziehung zur Asbestexposition
Siehe vielleicht auch Biopsychische und biophysische Krebsentstehung im Lichte der Orgonomie von Dr. W. Hoppe


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Uran im Trinkwasser in Region Allstedt. Nicht mehr für Säuglingsnahrung benutzen

Halle (ots) – Der Trinkwasser-Zweckverband Südharz hat Familien mit Kleinkindern in der Region Allstedt (Mansfeld-Südharz) untersagt, Leitungswasser für die Kindernahrung zu verwenden, berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Freitagausgabe vom 10.2.2012).

Das Wasser aus den Brunnen in Allstedt, Emseloh und Winkel enthält mehr Uran als erlaubt. Seit November sind pro Liter nur noch zehn Mikrogramm des giftigen Schwermetalls zulässig, in dem Trinkwasser waren im Durchschnitt zwölf bis 13 Mikrogramm nachgewiesen worden.

Die Familien werden von dem Trinkwasser-Verband nun ebenso wie eine Kindertagesstätte in Allstedt mit unbelastetem Ersatzwasser versorgt.

“Flensburg online”: Wasser trinken verbessert die Vitalität der Haut

Angst vor Altersdemenz

Baierbrunn (ots) – Alzheimer und andere Demenzkrankheiten sind für die Deutschen ein Thema, das sie im Hinblick auf das eigene Leben sehr beschäftigt. Laut einer, kurz vor den ersten Medienberichten zu Rudi Assauer durchgeführten repräsentativen Umfrage der Apotheken Umschau”, hat jeder Zweite (52,7 Prozent) in Deutschland große Angst davor, an Demenz zu erkranken und seine Denkfähigkeit zu verlieren.

Dabei ist die Furcht vor einem möglichen geistigen Verfall bei Frauen (57,3 Prozent) deutlich weiter verbreitet als bei Männern (47,8 Prozent).

Am wenigsten ängstigt die Vorstellung, Denk- und Erinnerungsvermögen zu verlieren, mit einem Anteil von 36,9 Prozent Männer zwischen 30 und 39 Jahren.

Besonders treibt sie dagegen Frauen ab 70 um. Von ihnen erklären 62,0 Prozent, große Angst vor einem Verlust der geistigen Fähigkeiten zu haben.

Vor diesem Hintergrund verwundert wenig, dass in der Altersgruppe der ab 70-jährigen Frauen mit 43,7 Prozent auch der Anteil derjenigen besonders hoch ist, die erklären, ihr Gehirn regelmäßig und gezielt durch Konzentrationsübungen zu “trainieren”.

Laut Studie ist diese Art der mentalen Vorsorge aber auch sonst ziemlich verbreitet. In der Gesamtheit der Befragten aller Altersgruppen versucht immerhin jeder Dritte (33,4 Prozent) auf diese Weise die Denkfähigkeit zu stärken.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins “Apotheken Umschau”, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1961 Personen ab 14 Jahren, darunter 1006 Frauen und 955 Männer.

==> Apotheke in Flensburg
==> Senioren in Flensburg
==> Werde ich dement? Angst vor dem Pflegeheim? Was sagte Pastor Wolfgang Wegert in seiner Predigt vom 22. Januar 2012?

Wie viele Alkoholtote gab es 2010 in Deutschland?

Hamburg (ots) – Über 15.000 Menschen erlagen 2010 alkoholbedingten Todesursachen. Damit starben über viermal mehr Menschen an Erkrankungen durch Alkohol als an Verkehrsunfällen, so das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung des Portals Bestattungen.de.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Alkoholtoten in Deutschland um 3,5 Prozent gestiegen. Auch die Anzahl junger Alkoholtoter wächst.

Die Bestattungen.de-Experten haben die Todesfallstatistiken des Statistischen Bundesamtes ausgewertet. 2010 starben 15.031 Menschen durch alkoholbedingte Todesursachen. Die Zahl der Verkehrstoten betrug hingegen rund 3.650 und damit ein Viertel im Vergleich zur Anzahl der alkoholbedingten Todesfälle.

“Die Dunkelziffer der Alkoholtoten dürfte deutlich höher sein, da Alkohol viele schwerwiegende Erkrankungen auslösen und verstärken kann”, sagt Bestattungen.de-Geschäftsführer Fabian Schaaf.

Woran sterben Alkoholiker?

Häufigste alkoholbedingte Todesursache ist die alkoholische Leberzirrhose, 2010 verstarben daran 8.291 Menschen, gefolgt vom alkoholbedingten Abhängigkeitssyndrom mit 4.056 Todesfällen.

“Alkohol ist eine tückische Droge. Alkoholische Getränke sind frei verfügbar und gehören oft zum guten Ton. Flatrate-Trinken und das sogenannte Koma-Saufen sind für manche ein regelrechter Freizeitsport. Wer nicht mittrinkt, riskiert sogar soziale Ausgrenzung”, so Schaaf.

Gerade bei jungen Menschen steigen die Todesfälle durch Alkohol. Nach wie vor erliegen zwar überwiegend Menschen zwischen 50 und 65 Jahren alkoholbedingten Todesursachen, doch in der Gruppe der Menschen unter 30 Jahren erhöhte sich die Zahl der Alkoholtoten von 2009 zu 2010 um 12,7 Prozent.


• Flensburg online: Alkoholiker und Suchtberatung in Flensburg


“Je jünger das Einstiegsalter, desto größer ist die Gefahr, an Alkoholsucht zu erkranken”, sagt Ina Rath vom Suchthilfeverband Blaues Kreuz e.V. in Wuppertal.

Experten warnen vor der wachsenden Gefahr durch Alkohol. “Wir verzeichnen einen deutlichen Anstieg des Anteils junger Menschen in unseren Suchtberatungsstellen. Solange Erwachsene als Vorbilder die Risiken des Alkohols nicht deutlich vermitteln, wächst für Jugendliche die Gefahr ernster gesundheitlicher Schäden durch übermäßigen Alkoholkonsum”, warnt Rath.

“Flensburg online”: Wie kam eigentlich Rock-Musiker Alice Cooper von einer Alkoholsucht los? Mit Hilfe von Gott
Und wenn man tot ist: Den Leichnam verbrennen oder beerdigen lassen?
Was geschieht eigentlich mit uns beim Sterben?

Lokales: Beerdigungsinstitute in Flensburg

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Erkältung und Karneval. Wie kann man sich schützen?

Langenfeld (ots) – Jecken, aufgepasst! Zu Karneval steigt das Erkältungsrisiko, denn Menschenmassen bieten ideale Voraussetzungen für die Weitergabe von Viren. Neben der Übertragung von Hand zu Hand oder durch das traditionelle “Bützen” – Küsschen zur Begrüßung – lauern die Erreger auch noch lange Zeit an Biergläsern oder Türklinken. Doch deswegen auf das närrische Treiben verzichten? Wohl kaum.

Karneval und die Tröpfcheninfektion

“Ein erhöhtes Risiko besteht bei großen Menschenansammlungen immer, da Viren häufig als Tröpfcheninfektion über unsere Atemluft übertragen werden”, erklärt Dr. Michael Gesche, Allgemeinarzt und Ernährungsmediziner. “Ein intaktes Immunsystem bietet den besten Schutz vor einer Infektion, und dafür kann man selbst viel tun.”

Positiv unterstützt laut dem Experten neben ausreichend Schlaf, Bewegung und einer gesunden Ernährung eine Immun-Nahrung aus Vitaminen & Co. die körpereigenen Abwehrkräfte. Des Weiteren lässt sich die Ansteckungsgefahr durch ein paar einfache Verhaltensregeln stark eingrenzen.

Gesund durch den Karneval kommen

Wer gesund durch die fünfte Jahreszeit kommen möchte, sollte daher folgende Tipps beachten:

  • 1. Warm anziehen: Ein knappes Karnevalskostüm, gepaart mit entsprechendem Alkoholkonsum, kann schnell zur Auskühlung des Körpers und damit zu einer geringeren Durchblutung der Schleimhäute in Nase und Hals führen. Die Folge: Viren haben leichteres Spiel, da sie nicht mehr ausreichend abgewehrt werden können.
  • 2. Draußen feiern: Sofern das Wetter mitspielt, sollte so viel Zeit wie möglich draußen verbracht werden. In überfüllten Räumen werden die Viren über die Atemluft wesentlich schneller übertragen. Und eine entsprechend schlechte Belüftung in Kneipen und Bars steuert ihren Teil zum Erkältungsrisiko bei.
  • 3. Hände waschen: Wann immer es möglich ist, Hände waschen! Die Erreger lauern geduldig überall und überleben stundenlang. Dank Schmierinfektion durch vermehrtes Anfassen von Türgriffen, Gläsern oder Flaschen steigt in den jecken Tagen das Infektionsrisiko stark an.
  • 4. Immunsystem unterstützen: Wenig Schlaf, Alkoholkonsum und ungesundes Essen, wie während der Karnevalstage weit verbreitet, können die körpereigenen Abwehrkräfte schwächen. Daher sollte man auf eine ausreichende Versorgung mit entsprechenden Mikronährstoffen achten, wie sie z. B. in Orthomol Immun® enthalten sind.

Internet: www.orthomol.de
“Flensburg online”: Fasching und die Nordlichter? Karneval in Flensburg

Schmale Figur und das OP-Risiko

Baierbrunn (ots) – Schlanke Menschen haben schlechtere Chancen, eine schwere Operation zu überstehen, als Normal- oder leicht Übergewichtige, berichtet die “Apotheken Umschau”. Das Gesundheitsmagazin beruft sich auf Forscher aus Virginia (USA), die Daten von fast 190.000 Patienten auswerteten. Demnach sinkt die 30-Tage-Überlebensrate unterhalb eines Body-Mass-Indexes (BMI) von 23,1 um bis zu 40 Prozent. Vorsorglich weisen die Forscher aber darauf hin, dass sehr Dicke bei manchen Operationen stärker gefährdet
sind.

Informationen zum individuell richtigen Körpergewicht finden Sie
unter www.apotheken-umschau.de/Uebergewicht/Hat-jeder-Mensch-e
in-Idealgewicht-102989.html

Das Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau” 2/2012 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

“Flensburg online”: Apotheken im Norden -
Apotheken in Glücksburg
Apotheken in Eckernförde
Apotheken in Flensburg
Apotheken in Husum

Wie viele Jugendliche sind Nichtraucher und treiben Sport in Deutschland?

Baierbrunn (ots) – Angeblich essen sie nur Junkfood, hängen mit Vorliebe vor dem Computer ab und saufen sich ins Koma. Jugendliche gelten als nicht sehr gesundheitsbewusst. Zumindest was Zigarettenkonsum und Bewegung angeht, muss dieses Bild revidiert
werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage von
“BABY und Familie”.

Mehr als drei Viertel (77 Prozent) der befragten Teenager bezeichnen sich als Nichtraucher.

Fast genauso viele (72 Prozent) sind mindestens 60 Minuten pro Woche sportlich aktiv.

In punkto Essen werden die Heranwachsenden ihrem Image als Gesundheitsmuffel allerdings eher gerecht. Während von den Befragten aller Altersgruppen 69 Prozent besonderen Wert auf gesunde Ernährung legen, liegen hierbei die 14- bis 19-Jährigen mit einem Anteil von 53Prozent deutlich unter dem Durchschnitt.

Auch die Kennwerte ihrer Gesundheit interessieren die Jüngeren erwartungsgemäß noch wenig.
Fast keiner der befragten Teenager weiß seinen aktuellen Blutdruck- (8 Prozent), geschweige denn seinen Cholesterinwert (3 Prozent). Wie
hoch letzterer ist, ist – zum Vergleich – in der Altersgruppe 70 plus jedem Zweiten (53 Prozent) bekannt.

Auch zu viel Druck in Schule, Beruf und Privatleben scheint für die meisten Jugendlichen noch kein Problem, gegen das sie gezielt angehen, so ein weiteres Ergebnis der Studie.

Nur etwas mehr als ein Drittel (37 Prozent) gibt an, sich im Hinblick auf den langfristigen Gesundheitserhalt bewusst zu entspannen und für Stressabbau zu sorgen.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins “BABY
und Familie”, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei
2008 Personen ab 14 Jahren, darunter 147 Teenager im Alter von 14 bis
19 Jahren.

Vortrag von Dr. Bertold Rawert in Herten zum Thema Blutarmut

Die Ursachen und Symptome einer Blutarmut sind vielfältig, häufig ist sie ein Zeichen für eine schwere Erkrankung. Im Rahmen des VHS-Gesundheitsforums referiert Dr. Bertold Rawert, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie am Gertrudis-Hospital Westerholt, am Dienstag, dem 14. Februar 2012, ab 19 Uhr im Glashaus über dieses komplexe Thema.

Unter Blutarmut, in der Fachsprache Anämie genannt, versteht man den Mangel an roten Blutkörperchen und somit an Hämoglobin. Hämoglobin transportiert den Sauerstoff im Blutkreislauf.

Eine Unterversorgung führt so zu einer schlechteren Sauerstoffversorgung der inneren Organe und Mehrbeanspruchung des Herz-Kreislauf-Systems.

Die Ursachen reichen von Knochenmarkserkrankungen über Blutbildungsstörungen im Rahmen von Tumorerkrankungen oder schweren Entzündungen bis hin zum vorzeitigen Zerfall der roten Blutkörperchen oder Blutverlust durch innere Blutungen. Eine gewissenhafte Ursachenabklärung ist deshalb dringend geboten. Typische Erkrankungen und ihre Therapie werden in einem informativen Vortrag vorgestellt.

Info: Volkshochschule Herten, Resser Weg 1, 45699 Herten, Telefon (0 23 66) 30 35 18.

Doping im Radsport. Der Fall Alberto Contador

In der in Regensburg erscheinenden “Mittelbayerische Zeitung” (E-Datum 7.2.2012)schreibt Birgit Pinzer in einem Kommentar zu Doping und Alberto Contador:

“Regensburg (ots) – Glückwunsch dem Radsport. Mit dem Urteil hat der Internationale Sportgerichtshof der Branche einen großen Gefallen getan. Sie erlangt wieder ein Stückchen mehr Glaubwürdigkeit.

Allerdings darf man nicht vergessen, dass die “Union Cycliste Internationale”, wie sich der Radsport-Weltverband originär nennt, zunächst wenig für die Aufklärung getan hat, sondern erst zum Jagen getragen werden musste.

Nicht die UCI war es, die den Dopingfall Alberto Contador publik machte. Im Gegenteil: Der Weltverband soll den Spanier zur Verschwiegenheit gedrängt haben. Man wolle eine interne Lösung finden, hieß es damals.

Erst als die Testergebnisse an die Presse durchsickerten und Redakteure des öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders ARD den Radsport-Präsidenten Pat McQuaid mit diesen konfrontierten, wurde der Fall öffentlich und damit justitiabel.

Nun darf man nicht den Fehler machen, die Spitze des Weltverbandes mit der Radsportbewegung gleichzusetzen. Bei den neu gegründeten Teams scheint mittlerweile eine Allianz der Vernunft zu herrschen.

Viele Mannschaften positionieren sich eindeutig gegen Doping und verlangen ein striktes Vorgehen gegen Doper. Pat McQuaid tut sich damit nach wie vor schwer. Im nächsten Jahr stehen in der “Union Cycliste Internationale” Neuwahlen an, darunter auch die Wahl des Präsidenten. Vielleicht gelingt dem Radsport dann ein weiterer Etappensieg.”

Fussball: Sind Kopfbälle gefährlich für das Gehirn?

Baierbrunn (ots) – Freizeitfußballer sollten den Ball besser nicht zu oft mit dem Kopf spielen. Langfristige Folgen können Schäden sein, wie sie bei einem Schädel-Hirn-Trauma auftreten. Das berichtet die “Apotheken Umschau” unter Berufung auf Radiologen vom New Yorker Einstein College of Medicine (USA).

Bei mehr als 1.500 Kopfstößen pro Jahr seien entsprechende Hirnverletzungen zu erwarten. Für Fußballer mit professioneller Technik geben die Mediziner aber Entwarnung.

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==> Fussball in Flensburg

Genitalverstümmelung an Mädchen in Deutschland. Was sagen TaskForce und der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) dazu?

Hamburg/Berlin, den 02.02.2012: Den Internationalen Tag „Zero Toleranz gegenüber Genitalverstümmelung“ am 06. Februar nehmen die TaskForce und der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) zum Anlass, die Bundesregierung mit Nachdruck an ihren Schutzauftrag gegenüber Kindern zu erinnern – insbesondere dann, wenn Gewalt durch die Eltern/Familie verübt wird.

„Im Hinblick auf die Genitalverstümmelung an Mädchen – eine besonders systematische innerfamiliäre Gewalt und Kindesmisshandlung – fehlt jedoch nach wie vor der politische Wille, die staatliche Schutzpflicht wirksam umzusetzen“, konstatiert Ines Laufer von der TaskForce.

Dabei legt allein die Größenordnung dieses Verbrechens dringenden Handlungsbedarf nahe: Bis zu 50.000 minderjährige Mädchen in Deutschland gelten als akut gefährdet. Besonders in den Hochrisikogruppen (z.B. aus den Herkunftsländern Somalia, Äthiopien, Ägypten, Sierra Leone, Mali, Gambia u.v.m.) werden bis zu 80% der Mädchen tatsächlich der Verstümmelung unterworfen, meist während „Ferienreisen“ in das Heimatland der Eltern.

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Der noch immer häufig geforderte Ansatz der „Information und Aufklärung“ verfehlt sowohl in den Herkunftsländern als auch in Europa sein Ziel, denn er geht von der falschen Annahme aus, Eltern misshandelten ihre Töchter aus Unwissenheit: Untersuchungen belegen, dass den Tätern die Strafbarkeit der Verstümmelungen in Europa bekannt ist und sie gerade deshalb für die Taten ins Ausland ausweichen. Auch sind sie über die schädlichen Folgen der Praxis auf die Opfer informiert, woraus aber keine Bereitschaft resultiert, diese Gewalt aufzugeben.

Zudem gehören die Tätergruppen in Europa weniger einem ungebildeten oder sozial schwachen Milieu an, sondern besitzen mehrheitlich Hochschulabschlüsse und sind berufstätig. (Download Studie: www.taskforcefgm.de/situation/europa/).

„Vor dem Hintergrund dieser Fakten sind Politiker, Staat und Behörden gefordert, ihre Schutzpflicht zu erfüllen und den gefährdeten Mädchen umfassenden Schutz zu gewähren.

Gleichzeitig muss es darum gehen, die Weichen für konsequente Strafverfolgung der Täter zu stellen“, fordert Bernd Carstensen vom Bund Deutscher Kriminalbeamter.

So sollten endlich effektive Maßnahmen diskutiert werden, wie z.B. die Einführung der ärztlichen Meldepflicht (bei erfolgter oder drohender Genitalverstümmelung), kombiniert mit einer Untersuchungspflicht, sowie die Durchsetzung familienrechtlicher Maßnahmen für alle gefährdeten Mädchen, um die Taten in den Herkunftsländern der Eltern effektiv zu unterbinden (in Anlehnung an den Beschluss des BGH aus 2004, XII ZB 166/03).

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Arzneimittel in der Hausapotheke. Beschriftungen dienen der Arzneimittelsicherheit

Baierbrunn (ots) – Arzneimittel werden in der Regel nur für eine bestimmte Anwendung verschrieben. Sie sollten entweder nach Vorschrift vollkommen aufgebraucht oder nach Ende der Therapie entsorgt werden. Was in der Hausapotheke aufbewahrt wird, etwa einfache Schmerzmittel, Nasentropfen oder eine Wundsalbe soll mit kurzen Angaben zum Verwendungszweck, zum Anbruch-Datum und eventuell mit der Angabe, welches Familienmitglied es benutzt hat, versehen werden, rät die “Apotheken Umschau”.

Um sie eindeutig zuordnen und die Gebrauchsinformationen auch später noch nachlesen zu können, sollen sie immer in der Originalverpackung mit Beipackzettel verwahrt werden.

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Da etwa ein Nasenspray nur von einer Person angewendet werden soll, notiert man dessen Namen auf der Verpackung. Das Anbruchdatum ist besonders für viele flüssige Zubereitungen wichtig, weil ab dann die Verwendungsdauer begrenzt ist. Eigene Beschriftungen dienen so der Arzneisicherheit.

Das Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau” 1/2012 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

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