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Mordversuch? Festnahme nach Tötungsdelikt in HH-Lurups Katzbachstraße

amburg (ots) – Tatzeit: 11.02.2012, 19:50 Uhr
Tatort: Hamburg-Lurup, Katzbachstraße
Beamte des Polizeikommissariates 25 haben einen 31-jährigen Deutschen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes vorläufig festgenommen.

Der 31-Jährige wird verdächtigt, gestern Abend gewaltsam in die Wohnung seiner getrennt von ihm lebenden Ehefrau (30) eingedrungen zu sein und dort den neuen Lebensgefährten der Frau mit einem Messer lebensgefährlich verletzt zu haben.

Der 30-jährige Geschädigte musste in einem Krankenhaus notoperiert werden. Nach Auskunft des behandelnden Arztes ist sein Zustand stabil.

Der Tatverdächtige konnte im Rahmen der Fahndung an seiner Wohnanschrift vorläufig festgenommen werden.

Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen. Der Beschuldigte machte von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Er wurde dem Haftrichter zugeführt.


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Noch Tickets für HSV – SV Werder Bremen

Hamburg (ots) – Für das Bundesliga-Heimspiel des HSV gegen den SV Werder Bremen am 18. Februar 2012 (Anstoß 15.30 Uhr) gibt es noch 5.000 Tickets. Wie immer bekommen Sie diese im Onlineshop auf www.hsv.de, in den HSV Fanshops, im Service Center in der Imtech Arena, in allen HSV-Vorverkaufsstellen oder über die Telefonhotline 01805 – 478 478 (0,14 EUR/Min. aus dem Festnetz; Mobilfunk max. 0,42EUR/Min.).

Der Mitgliedervorverkauf für die beiden Heimspiele gegen Hannover 96 (13. – 15. Februar 2012) und den 1. FSV Mainz 05 (28. April 2012 um 15.30 Uhr) läuft bereits. Mitglieder erhalten bis zu zwei Tickets pro Begegnung.

Paddler saß auf der Unterelbe in Höhe Schulau im Eis fest

Hamburg (ots) – Am Samstagmittag, dem 4.2.2012, um 12:35 Uhr, wurde ein 41-jähriger Mann, der mit einem Kajak auf der Unterelbe unterwegs war, gerettet.

Die Polizei Stade meldete der Hamburger Wasserschutzpolizei, dass ein Paddler auf der Unterelbe in Höhe Schulau fest sitze. Die Wasserschutzpolizei entsandte das Funkstreifenboot “WS 35″ zum Einsatzort und forderte den Polizeihubschrauber “Libelle 2″ zur Unterstützung an.

Noch während der Anfahrt der “WS 35″ sichtete die Besatzung der “Kormoran” den im Eis fest sitzenden Kajaken. Die Besatzung nahm den 41-Jährigen und sein Kajak an Bord und brachte ihn sicher an Land.

Stimmen zum Bundesliga-Spiel HSV vs. Bayern München 1:1

Unterföhring (ots) – Die wichtigsten Stimmen zum Samstagabendspiel des 20. Spieltags der Fußball-Bundesliga zwischen dem Hamburger SV und dem FC Bayern München(1:1) bei Sky.

Thomas Müller (FC Bayern) über das Remis: “Wir müssen immer gewinnen beim FC Bayern. Und vor allem wenn du Meister werden willst, musst du sehr viele Spiele gewinnen. Deswegen ärgert mich das Unentschieden immens, weil es ein Spiel war, wo viel mehr drin war. Eigentlich bist du enttäuscht, verärgert, kannst aber auch das Spiel nicht schlecht reden.”

Jupp Heynckes (Trainer FC Bayern) über die Leistung seines Teams: “Ich kann der Truppe auf keinen Fall einen Vorwurf machen. Besonders in der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt, waren läuferisch sehr stark. Aber die Ansprüche beim FC Bayern sind größer und extremer. Deswegen können wir nicht zufrieden sein. Wir hätten hier heute gewinnen müssen, hätten das erzwingen müssen.”

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• Sky Experte Stefan Effenberg über die Leistung der Bayern: “Um diese Leichtigkeit beim FC Bayern zu sehen, müssen sie führen. Nur wenn der Gegner aufmachen muss, haben sie relativ leichtes Spiel. Und es ist natürlich nicht schön, von neun möglichen Punkten nach der Winterpause nur vier zu holen und dein größter Konkurrent Dortmund holt alle neun Punkte. Jetzt rennen sie hinterher, die Situation ist nicht angenehm. Du bist wieder der Jäger, normalerweise willst du immer von oben grüßen. Das haben sie nicht geschafft. Die Leistung heute war okay, aber eigentlich, dass muss man klar sagen, musst du vom FC Bayern mehr erwarten.

Ivica Olic (FC Bayern) über die Leistung der Bayern: “Besser ein Punkt als nichts. Aber sicher, das reicht nicht. Wir müssen noch viel arbeiten und versuchen, möglichst schnell auf das Niveau zu kommen, auf dem wir waren.”

Arjen Robben (FC Bayern) über das Remis: “Für uns ist das zu wenig. Am Ende fehlt die Schärfe, es fehlt ein Tick, die letzten Prozente – nur dann schießt du ein Tor. Wir müssen uns verbessern, die Chancen besser ausspielen. Es ist noch ein langer Weg. Obwohl wir nur einen Punkt geholt haben, haben wir uns verbessert. Wir sind noch nicht top, aber es kommt. Wir müssen das weiter aufbauen, in jedem Spiel.”

Sky Experte Jan Aage Fjörtoft über das Spiel des FC Bayern: “Das ist wie beim Eishockey, die spielen Powerplay, 30 Meter vor dem Tor, hin und her. Wenn Bayern so weiter spielt, müssen sie keine Angst haben. Sie spielen auswärts, haben da 65 Prozent Ballbesitz, kreieren acht Chancen.”

Sky Experte Markus Merk über die Lage beim FC Bayern: ” Die Bayern haben immer überzeugt durch großes Selbstbewusstsein. Wenn man die Interviews hört, da ist eine Unzufriedenheit da. Wenn man dann Dortmund nimmt, mit dieser Spielfreude, dieser Leidenschaft – wenn man dann die nächsten Wochen anschaut, die Bayern haben ja Mehrfachbelastung, sie haben große Ziele. Es wird insgesamt schwierig. Aber wir haben noch 14 Spieltage und so kennen wir die Bayern eben auch, sie können den Hebel schnell umsetzen.”

David Jarolim (Hamburger SV) über das Spiel: “Leider stimmt das Ergebnis nicht. Wir haben 1:0 geführt. Schade, dass wir das nicht über die Zeit gerettet haben. Bayern hat viel Druck gemacht, aber denke nicht, dass sie viele Chancen hatten. Das Spiel hat uns viel Kraft gekostet. Es war eine gute Mannschaftsleistung. Das war am Limit.”

Thorsten Fink (Trainer Hamburger SV) über die Leistung seines Teams: “Wir wollten defensiv gut stehen und nach vorne Akzente setzen. Das ist uns gelungen. Klar, dass die Bayern mehr Spielanteile hatten. Aber wir hatten die klareren Torchancen. Mir hat sehr gefallen hat, dass die Mannschaft nach dem 1:1 noch nach vorne gespielt hat und das Spiel noch gewinnen wollte.”

Eishockey: ERC Ingolstadt vs. Hamburg Freezers 3:2

Die Hamburg Freezers haben am 41. Spieltag, 29.1.2012, der Deutschen Eishockey Liga ihr Auswärtsspiel beim ERC Ingolstadt vor 3457 Zuschauern in der Saturnarena unglücklich mit 2:3 (0:1, 1:2, 1:0) verloren.

In einem abwechslungsreichen Spiel kamen beide Teams schon in der Anfangsphase zu hochkarätigen Chancen. Die beste Möglichkeit auf Seiten der Gastgeber vergab Hahn, der in der fünften Minute nur den Pfosten traf. Bei den Freezers war es Garrett Festerling, der in der 11. Minute mit einem Penalty an Torhüter Janka scheiterte. Wenige Sekunden später machten es die Ingolstädter besser und erzielten in Überzahl das 1:0 durch Periard (11., PP1). Brett Engelhardt saß auf Seiten der Gäste für zwei Minuten auf der Strafbank.

Im zweiten Spielabschnitt sorgte der Stürmer dann mit seinem 15. Saisontreffer für den 1:1 Ausgleich (23.). Hamburg konnte sich jedoch nur fünf Minuten über den Zwischenstand freuen. In der 28. Minute war es Girard, der in Überzahl zum 2:1für Ingolstadt vollendete (28., PP1). Acht Minuten später erhöhte Motzko auf 3:1 (36.). Dabei blieb es bis zum Schlussabschnitt, unter anderem auch, weil Freezers Keeper John Curry in der 36. Minute einen Penalty von Panther Stürmer Aquino parierte.

In den letzten 20 Minuten kamen die Freezers durch Thomas Dolak auf 2:3 aus Hamburger Sicht heran (49.). Danach erspielten sich die Gäste noch weitere Möglichkeiten, konnte diese jedoch nicht nutzen. Am Ende blieb es beim 3:2 für den ERC Ingolstadt.

Benoît Laporte (Trainer Hamburg Freezers): „Das ist unglaublich. Wir haben im ersten Drittel dreimal die Chance, in Führung zu gehen und vergeben die besten Chancen. Dabei wäre eine Führung in unserer Situation wichtig. Wir müssen endlich mal wieder das erste Tor erzielen. Zwar haben wir heute viel besser gespielt als in den letzten Begegnungen, am Ende aber stehen wir wieder mit leeren Händen da.“

ERC Ingolstadt – Hamburg Freezers 3:2 (1:0, 2:1, 0:1)

Fundunterschlagung ist kein Kavaliersdelikt. Bis zu 3 Jahre Gefängnis oder Geldstrafe

BPOL-HH: Geschäftsmann vergisst Aktentasche im Hamburger
Hauptbahnhof- Bundespolizei ermittelt Beschuldigte nach
Fundunterschlagung-

Hamburg (ots) – Am 27.01.2012, gegen 15.45 Uhr, konnten Bundespolizisten nach intensiven Ermittlungen eine Beschuldigte (55) nach einer Fundunterschlagung im Hamburger Hauptbahnhof ermitteln.

Zuvor erschien ein Geschäftsmann (Alter nicht bekannt) aus Wien im Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof und zeigte den Verlust seiner Aktentasche (Inhalt: I-Pad/Geschäftsunterlagen- materieller Wert rund 900 Euro) an.

Bei dem Kauf einer Fahrkarte hatte der Mann die Aktentasche an einem Fahrkartenautomat abgestellt und vergessen. Bei einer später durchgeführten Nachschau war die Tasche verschwunden.

Bundespolizisten führten eine Videosichtung entsprechender Überwachungskameras durch und konnten eine Reinigungskraft auf dem gesicherten Material feststellen, die die Aktentasche an sich genommen hatte.

Bei einer Durchsuchung einiger Materialräume für Reinigungskräfte im Bahnhof wurde die Aktentasche in einem Schrank von Bundespolizisten aufgefunden und sichergestellt.

Die Beschuldigte wurde dem Bundespolizeirevier zugeführt. Trotz des gesicherten Videomaterials war die Reinigungskraft nicht geständig.

Bundespolizisten leiteten ein Strafverfahren (Unterschlagung) ein; nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen konnte die 55-Jährige das Polizeirevier wieder verlassen.

Die Hamburger Bundespolizei warnt:
Fundunterschlagung ist kein Kavaliersdelikt und kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft werden.

Toter Säugling in Trommelstraße. Sturz der Mutter vom Balkon

Hamburg (ots) – Zeit: 26.01.2012, 16:57 Uhr
Ort: Hamburg-St. Pauli, Trommelstraße
Eine 43-jährige Frau wurde gestern Nachmittag mit schweren Verletzungen auf dem Gehweg der Trommelstraße von Passanten aufgefunden. Polizeibeamte entdeckten wenig später in ihrer Wohnung einen toten acht Monate alten Säugling. Die Mordkommission des Landeskriminalamtes führt die Ermittlungen.

Nach den vorliegenden kriminalpolizeilichen Erkenntnissen stürzte sich die 43-Jährige vermutlich in suizidaler Absicht vom Balkon ihrer Wohnung aus dem vierten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses. Sie
wurde nach der notärztlichen Versorgung mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Lebensgefahr besteht nicht.

Polizeibeamte betraten die Wohnung der 43-Jährigen und entdeckten in einem Zimmer den in einem Kinderbett liegenden leblosen acht Monate alten Säugling. Erste Wiederbelebungsmaßnahmen durch Polizeibeamte wurden von Rettungsassistenten und einer Notärztin fortgeführt, blieben jedoch erfolglos.

Die Kriminalbeamten konnten keine äußeren Verletzungen an dem Säugling feststellen. Die Todesursache war zunächst nicht bekannt. Die 43-Jährige ist die Mutter des Säuglings. In der Wohnung stellten die Kriminalbeamten mehrere geöffnete Medikamentpackungen sicher.

Die Staatsanwaltschaft Hamburg regte eine Sektion des Leichnams an.

Rechtsmediziner des Instituts für Rechtsmedizin führten heute Morgen die Obduktion des Leichnams durch. Es bestehen keine Anzeichen für eine äußerliche Gewalteinwirkung. Es liegen erste Anzeichen für eine mögliche Vergiftung vor. Zur Klärung der genauen Todesursache bedarf es weiterer feingeweblicher und chemisch toxikologischer Untersuchungen, die mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Die Ermittlungen der Mordkommission richten sich gegen die Mutter des Säuglings. Die 43-Jährige ist noch nicht vernehmungsfähig.

“Flensburg online”: Werden Kinder nach ihrem Tod Engel?

Hertha BSC vs. HSV 1:2. Was sagt Michael Skibbe?

Unterföhring (ots) – 19. Spieltag der Fußball-Bundesliga bei Sky.
Michael Skibbe (Trainer Hertha BSC)…
…nach dem 1:2 gegen den Hamburger SV: “Es überwiegt die Enttäuschung, dass wir am Ende nicht noch ein Unentschieden geholt haben. Wir haben die letzten 20, 25 Minuten fast Powerplay gespielt und hatten ein paar tolle Torchancen und hätten eigentlich noch einen Punkt holen müssen. Trotzdem haben wir in der ersten Halbzeit ab der 20 bis zur 45 Minute ganz schwach gespielt, ganz desolat. Darüber wird zu sprechen sein. Da haben wir das Spiel aus der Hand gegeben.”

…über die Gründe für die schwache Leistung: “In der zweiten Halbzeit hat man gesehen, dass von Angst nichts mehr zu spüren war, sondern ganz im Gegenteil. Entweder geht man auf den Platz und gibt alles und fightet dafür, dass man seine Punkte holt. Oder man bleibt besser in der Kabine. Die erste Halbzeit war ein Beispiel dafür, wie man es überhaupt gar nicht machen darf in der Bundesliga. Darüber wird zu sprechen sein. Da erwarte ich kommende Woche gegen Hannover eine deutliche Reaktion.”

Thorsten Fink (Trainer Hamburger SV) nach dem Spiel: “Wichtig war, dass wir Reaktion gezeigt haben, dass wir gewonnen haben nach dem 5:1. Viele wollten schon wieder alles negativ sehen. Ich fand, das war eine ordentliche Leistung, nicht super, aber ordentlich. Nach dem 5:1 zeigt es, dass die Mannschaft wirklich Charakter hat, dass sie Selbstvertrauen hat.”
Über das nächste Spiel gegen den FC Bayern: “Wir sind natürlich absoluter Außenseiter. Aber Gladbach hat es vorgemacht, vielleicht können wir es nachmachen.”

Mladen Petric (Hamburger SV) über seine Zukunft beim HSV: “Ende Februar oder März will der Verein noch einmal mit mir reden. Dann sehen wir weiter.”

Wer schoß eigentich das Tor des Jahres 2011? Raul Gonzalez Blanco (Schalke 04)

Demo “Gegen rechte Gewalt” am 28. Januar 20zwölf in Hamburg. Bilanz der Polizei

Hamburg (ots) – Zeit: 28.01.2012, 13:00 Uhr bis 16:35 Uhr
Ort: Hmb.-St. Georg und Hamburger Innenstadt
Das “Antifaschistische Bündnis” hatte einen Aufzug mit dem Tenor: “Der Tod ist ein Meister aus Deutschland. Rückhaltlose Aufklärung aller Vorgänge um die “NSU”-Morde. Der Neonaziszene entschlossen entgegentreten!” mit erwarteten 800 Teilnehmern angemeldet.

Gegen 13:00 Uhr versammelten sich die ersten Teilnehmer am Hachmannplatz. Um 14:05 Uhr setzte sich der Aufzug, der in der Spitze 1.770 Teilnehmer erreichte, auf den geplanten Marschweg in Bewegung.

Die Teilnehmer passierten dabei die Straßen Kirchenallee, Lange Reihe, Danziger Straße, Steindamm, Steintorplatz, Steintordamm (erste Zwischenkundgebung), Steintorwall, Glockengießerwall, Ballindamm, Jungfernstieg (zweite Zwischenkundgebung), Gänsemarkt, Dammtorstraße und erreichten mit noch etwa 880 Teilnehmern um 16:20 Uhr den vereinbarten Endkundgebungsort am Stephansplatz.

Um 16:35 Uhr erklärte der Versammlungsleiter den Aufzug für beendet. Die Teilnehmer verließen anschließend zügig den Veranstaltungsort.

Der Aufzug verlief insgesamt friedlich und ohne nennenswerte Zwischenfälle.

Parallel fand am Millerntor ein Testspiel des FC St. Pauli gegen den Schweizer Fußballverein Grasshopper Club Zürich (1:1) mit etwa 6.450 Gästen statt.

Die Hamburger Polizei setzte für beide Anlässe insgesamt 1.065 Beamte ein.

Ausgerutscht! Mann fällt auf S-Bahngleise im Bahnhof HH-Altona. Schnellbremsung der einfahrenden S-Bahn

Hamburg (ots) – Nach jetzigem Sachstand der Bundespolizei fiel am 26.01.2012 gegen 19.40 Uhr ein Hamburger (65) auf die S-Bahngleise (Gleis 3) im Bahnhof Altona. Der Triebfahrzeugführer (45) einer einfahrenden S-Bahn wurde von einem am Bahnsteig befindlichen Bahnmitarbeiter per Handzeichen gewarnt und leitete geistesgegenwärtig eine Schnellbremsung ein.

Die S-Bahn kam vor dem im Gleis liegenden Mann zum Stehen. Unbekannte Personen retteten den Verunfallten aus dem Gleisbereich und verbrachten den Verletzten auf den Bahnsteig.

Der Hamburger wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht; nach jetzigem Sachstand der Bundespolizei erlitt der 65-Jährige eine Beinfraktur.

Nach Auswertung der Aufnahmen aus den entsprechenden Bahnsteigkameras kann die Bundespolizei ein Fremdverschulden ausschließen. Der Mann rutschte an der Bahnsteigkante aus und fiel ohne Fremdeinwirkung in den Gleisbereich.

Darf man im Eishockey in Düsseldorf verlieren? Fragen Sie in Hamburg nach… DEG Metro Stars vs. Hamburg Freezers 4:0

Die Hamburg Freezers haben ihre Partie am 40. Spieltag der Deutschen Eishockey Liga bei den DEG Metro Stars verloren. Vor 4457 Zuschauern im ISS Dome unterlagen die Freezers den Düsseldorfern mit 0:4 (0:1, 0:1, 0:2).

In einem ausgeglichenen ersten Drittel, ohne große Chancen auf beiden Seiten, gingen die Düsseldorfer nach einem Fehler in der Freezers Abwehr durch Danner mit 1:0 in Führung (14.).

Im zweiten Abschnitt kamen die Freezers zunächst besser ins Spiel und erarbeiten sich einige gute Einschussmöglichkeiten, trafen allerdings durch Jerome Flaake nur die Latte. Das Tor erzielte wiederum die DEG. Kreutzer schloss einen Konter ab und schob zum 2:0 für die Gastgeber ein (37.). In der 44. Minute erhöhte Kaufmann in Unterzahl dann auf 3:0. Sieben Minuten später war es, Roach, der -dieses Mal in Überzahl- zum 4:0 Endstand erhöhte (51., PP1).

Benoît Laporte (Trainer Hamburg Freezers): „Ich sage nur so viel: Wir müssen endlich wieder Tore erzielen.“

DEG Metro Stars – Hamburg Freezers 4:0 (1:0, 1:0, 2:0)

Trauer beim NDR um Tod vom früheren Intendanten Gerhard Schröder

Hamburg (ots) – Der frühere NDR Intendant Gerhard Schröder ist tot. Der Jurist und Volkswirt, der in den Jahren 1961 bis 1973 an der Spitze des Norddeutschen Rundfunks gestanden hatte, starb in der Nacht zum Montag (23. Januar 2012) im Alter von 90 Jahren in Hamburg.

Nach seiner zwölfjährigen Amtszeit beim NDR war Schröder elf Jahre lang – zwischen 1974 und 1985 – Intendant von Radio Bremen.

NDR Intendant Lutz Marmor: “Der NDR verdankt Gerhard Schröder wichtige Impulse, von denen viele bis heute nachwirken. In seiner Amtszeit startete das dritte Fernsehprogramm, das heutige NDR Fernsehen.

Gerhard Schröder prägte über ein Vierteljahrhundert hinweg die Rundfunklandschaft vor allem im Norden der damaligen Bundesrepublik. Er war ein Verfechter der Rundfunkfreiheit.

Frühzeitig setzte er sich für eine intensive Zusammenarbeit der öffentlich-rechtlichen Rundfunksender in Deutschland ein. Gemeinsam mit seinen Intendanten-Kollegen schuf er die Grundlage für das Auslands-Korrespondentennetz der ARD.

Sein großes diplomatisches Geschick half ihm bei der Durchsetzung seiner zahlreichen Pläne und Ideen.

Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und seinen Kindern. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.”

Gerhard Schröder wurde am 3. März 1921 in Bad Wildungen (Nordhessen) geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaft und Volkswirtschaft in Marburg wurde er 1952 Mitarbeiter des niedersächsischen Kultusministeriums in Hannover. Er war dort Ministerialrat und Leiter der Abteilung Kunst. Von 1955 bis 1961 gehörte Schröder dem NDR Verwaltungsrat an.

Im November 1961 wurde er als Nachfolger von Walter Hilpert zum NDR Intendanten gewählt. In den Jahren 1970 und 1971 war Schröder ARD Vorsitzender. Sein Nachfolger an der Spitze des NDR war Martin Neuffer.

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