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Brandgeruch im Krankenhaus: Großeinsatz für Feuerwehr Hattingen

Hattingen (ots) – Am Mittwoch, 25.1.2012, meldete die Besatzung eines Krankenwagens um 17:44 Uhr ein Brandgeruch im Bereich der Ambulanz des Ev. Krankenhauses Hattingen. Aufgrund des Gefahrenpotentials dieses Gebäudes bzw. der großen Anzahl in im Gebäude befindlichen Personen wurden neben der Hauptwache vier weitere Löschzüge alarmiert.

Die durchgeführten Erkunden ergaben, dass im Bereich des Behandlungstraktes Brandgeruch aus der Lüftung wahrnehmbar ist. Eine Erkundung der Räume in diesem Bereich verlief hinsichtlich einer möglichen Ursache negativ. Im Weiteren wurde die Erkundung auf der Ebene 2 durchgeführt.

Da zu diesem Zeitpunkt die Ursache für den Brandgeruch noch nicht bekannt war, wurde der Operationsbetrieb zunächst eingestellt. Zusammen mit dem Haustechniker kontrollierten die Einsatzkräfte weitere Ebenen auf Brandgeruch.

Weitere Trupps wurden zur Kontrolle im Außenbereich eingesetzt. “Da der Brandgeruch, bedingt durch die Lüftungsanlage vom eigentlichen Entstehungsort im ganzen Gebäude verteilt werden kann, gestaltete sich die Lokalisierung der Ursache als sehr schwierig”, so Feuerwehrsprecher Jens Herkströter. Die Einsatzkräfte setzten die Kontrolle der Stationen fort.

Auch die Technikräume wurden begangen und entsprechend kontrolliert. In einigen Teilen des Gebäudes war weiterhin ein Brandgeruch feststellbar, die Ursache jedoch nicht ausfindig zu machen. Mit einer Wärmebildkamera wurden verschiedene technische Geräte kontrolliert. Auch hier konnten keine Feststellungen gemacht werden.

Da trotz intensiver Kontrollen und Erkundungsmaßnahmen keine Ursache im Gebäude ausfindig gemacht werden konnte, musste es sich um eine von Außen angesaugte Verunreinigung handeln. Daher begannen die Einsatzkräfte die Räumlichkeiten auf der Ebene 2 zu belüften. Zeitgleich wurden Kotrollen auf den anderen Stationen durchgeführt. Hier konnte nach kurzer Zeit schon kein Brandgeruch mehr festgestellt werden.

Noch während dieser Maßnahmen meldeten Einsatzkräfte im Außenbereich die vermutliche Ursache gefunden zu haben. Dort hatte in einem Raucherbereich eine Zigarettenschachtel in einem Aschenbecher geschmort und vermutlich den Brandgeruch verursacht.

Nach einer abschließenden Kontrolle konnte die Einsatzstelle um 19:50 Uhr an den technischen Leiter des Krankenhauses übergeben werden.

Um den Grundschutz während des Einsatzes weiterhin aufrecht zu erhalten, besetzte die freiwillige Einheit aus Welper die Hauptwache.

Insgesamt waren 67 Einsatzkräfte zwei Stunden im Einsatz.


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Unfall auf vereister Fahrbahn in Hattingens Sprockhöveler Straße

Hattingen (ots) – Am Freitag, 20.01.12, gegen 19:50 Uhr, befuhr ein 21jähriger Hattinger mit seinem Pkw die Sprockhöveler Straße in Fahrtrichtung Blankenstein, aus Richtung Holthausen kommend. Auf der vereisten Fahrbahn überholte er zwei Fahrzeuge, kam nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Der Pkw drehte sich
weiter und kam quer vor einem weiteren Baum zum Stillstand.

Eines der überholten Fahrzeuge fuhr leicht auf den Pkw auf. Der 21-Jährige erlitt schwerste Verletzungen im Kopf- und Oberkörperbereich und wurde mit dem Rettungswagen einem Bochumer Krankenhaus zugeführt.

Der Sachschaden betrug ca. 7.100 Euro.
Für die Dauer der Unfallaufnahme blieb die Sprockhöveler Straße
gesperrt.

Malwerkstatt und Schreibwerkstatt mit Claudia Apel und Caroline Haxter in Hattingen: “Winteransichten”

Auch wenn es nicht schneit – der Winter hat bei der vhs künstlerisch Einzug gehalten. Claudia Apel und Caroline Haxter laden zu einem vhs Mal- und Schreibwerkstatt ein. Am 27. und 28. Januar 2012 liegen Pinsel und Stift, Papier und Leinwand bereit.

Welche Farben, Worte, Gerüche und Empfindungen verbinden wir mit dem Winter? Die Teilnehmenden nähern sich dem “kalten” Thema auf ganz unterschiedliche Weise. Es enstehen eigene Texte, winterliche Acrylbilder oder Collagen. Der Wochenendkurs kostet 26,66 Euro.

Anmeldungen nimmt die vhs Hattingen unter (02324) 204 3512 entgegen.

Materialkosten werden nach Verbrauch im Kurs, der im Stadtmuseum stattfindet, abgerechnet.

Fundsachen-Versteigerung: Die bisher größter Fundsache in Hattingen: Ein besitzerloser Audi A4

Zum ersten, zum Zweiten und zum Dritten “der Audi A4 geht an …” Die Stadt versteigert ein Auto und damit ihre bislang größte Fundsache. “Das ist einmalig”, bestätigt Ulrich Jordan vom Fachbereich Ordnung. “Der Besitzer ist verstorben und Erben konnten nicht gefunden werden. So wird das Auto wie eine Fundsache behandelt.”

Die Versteigerung findet am Freitag, dem 20. Januar 2012, ab 14 Uhr, auf dem Gelände der Firma Hörster, Am Schulknapp 17, in 45527 Hattingen statt.

Es handelt sich um einen Audi A4, silber, Erstzulassung 28.08.1997, TÜV bis 12/2012, km-Stand: 176666, 74 kw, Klimatronik, Radio-CD-Kombination, 2 elektrische Fensterheber, Lederlenkrad.

Jedes Jahr werden im Fundbüro ungefähr 230 bis 250 Fundsachen abgegeben, die auf ihren Eigentümer warten. Es handelt sich dabei häufig um Fahrräder, Papiere und Geldbörsen, Schlüssel, Handys, Taschen, sowie in selteneren Fällen um Regenschirme, Kleidung, Geld, Schmuck, Uhren und Tiere.

Die Aufbewahrungsfrist beträgt sechs Monate. Falls sich der Eigentümer innerhalb dieser Frist nicht meldet oder nicht ermittelt werden kann, geht die Fundsache entweder ins Eigentum des Finders oder der Stadt Hattingen über. Die Fundsachen, die ins Eigentum der Stadt Hattingen übergehen, werden öffentlich versteigert. Versteigerungen finden in der Regel im Abstand von drei Jahren statt.

Im “Fundbüro online” können verloren gegangene Gegenstände recherchieren werden. Das Fundverzeichnis, das in verschiedene Kategorien unterteilt ist, ist mit sämtlichen Fundgegenständen im Internet abgebildet und wird ständig aktualisiert. Das virtuelle Fundbüro ist auf hattingen.de unter Rathaus/Verwaltung – Stadtverwaltung – Fachbereich Bürgerservice… zu finden.

Gefangen im Fahrstuhl. Aufzug blieb beim Reschop-Caree stecken. Aber zum Glück gibt es ja die Feuerwehr Hattingen

Hattingen (ots) – Am Samstag, dem 7. Januar 2012, rückte die Hattinger Feuerwehr um 21:18 Uhr zu einem Hilfeleistungseinsatz zum Reschop-Caree aus. Dort war ein Aufzug am Übergang zum Einkaufszentrum mit sechs Personen besetzt stecken geblieben.

Die Einsatzkräfte öffneten die Aufzugstür und geleiteten die Personen ins Freie.

Nach sieben Minuten war der Einsatz wieder beendet.

Sturmtief Andrea über Hattingen. Weitere Einsätze der Feuerwehr

Hattingen (ots) – Nachdem die Einsatzkräfte der Hattinger Feuerwehr bereits in der Nacht und am frühen Morgen dreimal ausrücken mussten, bescherte das Sturmtief “Andrea” den Rettungskräften im Tagesverlauf noch drei weitere Einsätze.

Um 9:26 Uhr rückte ein Fahrzeug zur Straße “Auf dem Kampe” aus. Hier stand die Fahrbahn unter Wasser. Die Feuerwehrmänner öffneten den Gully und reinigten den Laubfangkorb. Anschließend konnte das Wasser wieder abfließen.

Etwas mehr hatten die Einsatzkräfte des Löschzuges Elfringhausen um 13:29 Uhr an der Felderbachstraße. Dort war ein Baum in die Krone
eines anderen Baumes gefallen. Die Rettungskräfte fällten den Baum und zersägten ihn. Aus Sicherheitsgründen wurde die Felderbachstraße für die Dauer der Arbeiten für den Verkehr gesperrt. Die gesamte Einsatzdauer betrug hier 30 Minuten.

Um 15:10 Uhr rückten die Kräfte der Hauptwache zur Isenburg aus. Auf den Zufahrtsweg zur Burg war ein größerer Baum gestürzt. Dieser wurde zersägt und bei Seite geräumt. Die Einsatzdauer betrug hier eine Stunde.

Sturm in der Nacht auf 5. Januar 2011 über Hattingen

Hattingen (ots) – Das Sturmtief der vergangenen Nacht sorgte bislang nur für drei Einsätze im Stadtgebiet. Um kurz nach Mitternacht rückte zuerst der Rüstwagen der Hattinger Feuerwehr zur Wuppertaler Straße aus. Hier lag ein Baum über der Fahrbahn. Teile der Äste lagen auf einem PKW. Die Einsatzkräfte zerkleinerten den Baum mit einer Motorsäge und räumten ihn bei Seite. Der PKW wurde von den Ästen
befreit. Der Fahrzeugführer blieb hier unverletzt.

Noch während dieses Einsatzes rückte das Hilfeleistungslöschfahrzeug zur Blankensteiner Straße aus. Auch hier musste ein über der Fahrbahn liegender Baum zersägt und bei Seite geräumt werden. Um 6:34 Uhr mussten die Einsatzkräfte zum Pilgerweg ausrücken. Hier lag ein umgestürzter Baum auf einer Garage. Da sich diese Einsatzstelle auf Privatgelände befand und von ihr keine unmittelbare Gefahr ausging, konnte die Feuerwehr hier nicht tätig werden.

Umwelteinsatz für die Feuerwehr: 5 km lange Ölspur im Stadtgebiet von Hattingen

Hattingen (ots) – Am Montag, 2.1.12, wurde um 12: 18 Uhr eine Ölspur im Bereich Hüttenstraße, August-Bebel-Straße und Martin-Luther-Straße bis zur dortigen Tankstelle gemeldet.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte wurde eine längere und teilweise 0,5 Meter Verunreinigung festgestellt. Gleichzeitig meldete die Kreisleitstelle einen zweiten Einsatz “Ölspur”.

Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass es sich um ein und dieselbe Einsatzstelle handelt. Die Verunreinigung führte weiter über die L651 bis zur Rauendahlstraße, Munscheidstraße, Rauendahlstraße, L651 bis ins Bochumer Stadtgebiet.

Während die Einsatzkräfte begannen, die Verunreinigung mit einem speziellen Bindmittel abzustreuen, wurde die Feuerwehr Bochum über die Fortführung der Ölspur auf Bochumer Stadtgebiet informiert.

Auf Hattinger Stadtgebiet war die Ölspur ca. 5 km lang und vor allem in Kurvenbereichen bis zu einem Meter breit.

Während des Einsatzes übernahm die ebenfalls alarmierte Polizei die Verkehrssicherung auf der gesamten Länge.

Nachdem mehrere hundert Kilogramm Bindemittel aufgebracht wurden, nahmen Kehrmaschinen der Stadt und Straßen NRW dieses zur fachgerechten Entsorgung wieder auf.

Die Feuerwehr Hattingen war mit fünf Einsatzkräften über zwei Stunden mit diesem Umwelteinsatz beschäftigt.

Wirtschaftsbericht Ruhr 2011: Produktionsstandorte sind zukunftsweisend

“Wenn die Metropole Ruhr wirtschaftlich bestehen und nachhaltig wachsen möchte, dann muss es gelingen, produzierende Wirtschaft und neue Dienstleistungen und Produkte zu verbinden. Denn: Wenn es um unsere wirtschaftliche Entwicklung geht, dann spielen Industrie und produzierendes Gewerbe die entscheidende Rolle.” Zu diesem Ergebnis kommt der jetzt vorgestellte Wirtschaftsbericht Ruhr 2011.

Dieses Resultat nimmt Jürgen Köder, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr, gerne zur Kenntnis. “Zwar haben Schlagwörter wie Dienstleistungsgesellschaft, weiße Industrie oder Gesundheitswirtschaft lange die Diskussionen über Wirtschaftsstandorte und ihre Perspektiven bestimmt. Wir im Ennepe-Ruhr-Kreis haben aber stets unsere Tradition als Produktionsstandort betont und versucht, diese gewinnbringend und zukunftsweisend zu nutzen.”

Bis heute zählt der Kreis zu den am stärksten gewerblich-industriell geprägten Räumen in Nordrhein-Westfalen. So war Mitte 2009 jeder zweite der im Kreis sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gut 80.000 Menschen in der Produktionswirtschaft tätig. 42 Prozent der Bruttowertschöpfung wurde im produzierenden Gewerbe erwirtschaftet. “Schwerpunkte sind unter anderem die Herstellung von Produkten aus Aluminium, Gussstahl oder Silicon, die Sicherheitstechnik, die Zulieferung für die Automobilindustrie oder die Medizinwirtschaft”, macht Köder die breite Palette deutlich. Quantität die auch Qualität birgt: “Mehr als zwei Dutzend Weltmarktführer haben ihre Werkshallen an Ennepe und Ruhr.”

Anders als in anderen Regionen der Metropole Ruhr, in denen das produzierende Gewerbe in den späten neunziger Jahren deutlich an Boden verloren hat, wurde im Kreis nie stark “de-industrialisiert”. Das Fazit des Wirtschaftsberichtes, der eine realistische Chance für ein industrielles Comeback der Metropole Ruhr sieht, wenn die Unternehmen bei ihren Aktivitäten auf den internationalen Märkten gezielt und mit den richtigen Rahmenbedingungen unterstützt werden, ist daher Wasser auf Köders Mühlen. “Damit haben wir im Kreis bereits vor einiger Zeit begonnen. Ein Beispiel ist die von uns mit auf den Weg gebrachte Zusammenarbeit von Wirtschaft, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Hier geht es darum, die jeweils vorhandenen Potenziale gezielt miteinander zu verbinden, Innovationen anzustoßen, neue Märkte zu erschließen, Ressourcen zu schonen, Fördermittel zu akquirieren und Kooperationsprojekte zu fördern. Eine Kultur der offenen Kooperation, mit der kreative Lösungen für die Reg
ion erzielt werden können, wird bei uns also bereits gelebt.”

Der Wirtschaftsbericht Ruhr 2011 ist die erste gemeinsame Analyse der wirtschaftlichen Potentiale der gesamten Region. Unter der Federführung der Wirtschaftsförderung metropoleruhr wurde das Institut für Arbeit und Technik in Gelsenkirchen mit der Studie beauftragt. Die Ergebnisse wurden von den Wirtschafsförderern aller Städte und Kreise aus der Metropole Ruhr bewertet und mit ihrer Unterschrift als Beginn eines gemeinsamen Arbeitsprozesses in der Standort- und Strukturpolitik für die Metropole Ruhr besiegelt.

In den nächsten Jahren werden die Wirtschaftsförderungen diesen Bericht weiter entwickeln, regelmäßig einmal im Jahr veröffentlichen und gemeinsame Projekte zur Bestandsentwicklung in den analysierten Zukunftsfeldern vorantreiben.

Weihnachten in Hattingen: Öffnungszeiten vom Hallenbad Holthausen in den Weihnachtsferien

Abnehmen, Sport treiben, gesünder leben, mehr mit der Familie unternehmen – alles gute Vorsätze, die sich die Menschen meist zum Jahreswechsel auf die Fahnen schreiben. Schon in den Weihnachtsferien gibt es Gelegenheit die Absichten in die Tat umzusetzen.

Das Hallenbad Holthausen hat zwischen und nach den Feiertagen geöffnet, und das öfter als üblich – auch dienstags, mittwochs und donnerstags.

Für zusätzlichen Badespaß sorgt am Mittwoch, dem 4. Januar 2012, ein Kinderspieltag in der Zeit von 10 bis 18 Uhr. Das ganze Schwimmbecken steht für die Kinder zum spielen und toben bereit. Ballgebirge, Schwimmflöße, Matten und Autoschläuche warten darauf, erobert zu werden. Die Kinder dürfen auch eigenes wassertaugliches Spielzeug wie Luftmatratzen mitbringen.

Heiligabend, 1. und 2. Weihnachtstag sowie Silvester und Neujahr ist das Hallenbad im Schulzentrum Holthausen geschlossen, ansonsten gelten in den Weihnachtsferien folgende Öffnungszeiten:

  • Montags: 6.30 bis 18.00 Uhr
  • Dienstags:7.00 bis 18.00 Uhr
  • Mittwochs: 10.00 bis 18.00 Uhr
  • Donnerstags: 7.00 bis 18.00 Uhr
  • Freitags: 6.30 bis 18.00 Uhr
  • Samstags: 6.30 bis 20.00 Uhr
  • Sonntags: 6.30 bis 20.00 Uhr

“Flensburg online”: Weihnachten… das Internet macht die Welt zum globalen Dorf: Schnell ein Klick, um Fotos vom Weihnachtsmarkt 2011 in Flensburg, Deutschlands nördlichster Hafenstadt, zu gucken.

Vogelkunde für Einsteiger bei der VHS Hattingen

Das Beobachten von Vögeln ist weltweit das am stärksten wachsende “Draußen-Hobby” und zählt schon mehr Anhänger als Skifahren oder Golf. So wird das “birdwatching” zum Beispiel in den USA gleichauf gesehen mit Gärtnern.

Die Volkshochschule Hattingen lädt alle Naturfreunde, die die Welt der Vögel erkunden wollen, ein zu einem einem Kurs “Vogelkunde für Einsteiger”.

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“In drei Abendveranstaltungen und drei Exkursionen in die Umgebung soll Einsteigern geholfen werden, auf angenehme und entspannte Art das Hobby Vogelbeobachtung für sich zu entdecken”, so der Programmtext.

Vogelkunde als neues Hobby

Der Kurs beginnt am 23. Januar 2012 mit einer Abendveranstaltung, die einen ersten Überblick über Technik der Vogelbeobachtung und die zu erwartenden Vogelarten geben wird. Viele Fragen werden mit Bildern in Computerpräsentationen beantwortet. Am darauf folgenden Sonntag geht es an den Kemnader See, wo in manchen Jahren, vor allem, wenn viel Wasserpest als Nahrung vorhanden ist, Tausende von nordischen Wasservögeln überwintern: Enten, Gänse, Schwäne, Rallen, Taucher, Möwen in vielen Arten.

Vogelkunde: Vogelgesang und Frühling

Die zweite Abendveranstaltung am Montag, dem 27. Februar 2012 , hat das Thema “Vogelgesang und Frühling”. Warum singen Vögel und welche Möglichkeiten hat man, sie daran zu erkennen und ihre Lautäußerungen zu interpretieren? “Wir lernen die Wintersänger in Ton und Bild kennen und bereiten uns auf die nächste Exkursion vor”, so Kursleiter Thomas Griesohn-Pflieger. Die darauf folgende Exkursion führt mit einer Vogelstimmenwanderung in den Schulenberger Wald, wo sich im Vorfrühling eine noch überschaubare Anzahl von Sängern feststellen können.

“Überschaubar” ist wichtig, denn nur so können Einsteiger einzelne Gesänge bestimmten Vogelarten zuordnen und sie dann auch noch sehen, so der Fachmann. “Jetzt, wo noch kein Laub die Sicht versperrt und kaum Zugvögel zurück sind, ist die beste Zeit erste Schritte in Sachen Gesangskunde zu unternehmen. Am Ende des Vormittages werden Sie etwa zehn Vogelarten am Gesang erkennen können”, wird versprochen.

Der Vogelzug

Die dritte Abendveranstaltung ist dem Vogelzug gewidmet. “Jetzt Ende März lassen sich manchmal schon die ersten Schwalben sehen! Zuerst kommen die Kurzstreckenzieher wieder zu uns. Zilpzalp und Rauchschwalbe, Bachstelze und Singdrossel gehören dazu. Wir lernen etwas über Zugstrategien, über Vogelberingung und die speziellen Anpassungen der Migranten, die Meere, Gebirge und Wüsten überwinden und von denen die meisten leichter als ein Standardbrief sind.” Nach der theoretischen Vorbereitung am Montag, 19.3.2012, geht es am Sonntag wieder raus. Die Ruhraue bei Bochum-Stiepel ist das Ziel. Dort sind Reste der Kulturlandschaft erhalten.

Hecken, Wiesen, Obstgärten, kleine Wälder und natürlich der Fluss bieten noch einigen Vogelarten Raum zum Leben. Viele heimische Vögel haben ihre Reviere schon eingerichtet und viele Zugvögel sind auf ihren Weg nach Sünden zu beobachten. Drosseln, Pieper, Stelzen, Enten, Gänse, Möwen ziehen und andere wie Zilpzalp, Goldammer, Amsel und Mönchsgrasmücke lassen ihre Reviergesänge hören.

Anmelden kann man sich bei Volkshochschule Hattingen, Bredenscheider Str. 19, Telefon 02324 204 3511 bis -13.
Der Kurs hat die Nummer 1420 und kostet 43 Euro.

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Weihnachtliches Kammerkonzert des Suzuki-Ensembles der Musikschule Hattingen

Ein gefühlvolles weihnachtliches Kammerkonzert des Suzuki-Ensembles der Musikschule Hattingen findet im Alten Rathaus am Untermarkt 9 statt.

Am Sonntag, den 18. Dezember 2011, um 15 Uhr, spielen die jungen Musiker für einen guten Zweck. Sie möchten mit Spenden für das Konzert über die Lebenshilfe behinderte Menschen unterstützen.

Die Lebenshilfe Hattingen e.V. kümmert sich seit 30 Jahren um die Belange von Menschen mit Behinderungen und deren Familien, Freunden und Förderern. Sie bietet neben stationären Wohneinrichtungen in Hattingen das ambulant betreute Wohnen für Menschen mit Behinderungen, einen Familien unterstützenden Dienst für Familien mit Kindern und Jugendlichen sowie Beratungsdienste für alle behinderungsspezifischen Fragen.

Besonders bemüht sie sich um ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die bei der Lebenshilfe Hattingen e.V. Aufgaben übernehmen können, die das Leben der Menschen mit Behinderungen besonders bereichern.

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