Herne (ots) – Am heutigen 3. Januar 2012 kam es bei einem Altmetall verarbeitenden Betrieb an der Hafenstraße in Wanne-Eickel zu einem schweren Arbeitsunfall. Kurz nach 8 Uhr war dort ein 48-jähriger Gelsenkirchener damit befasst, einen Eisenbahnwagon mittels Schneidbrenners zu zerlegen.
Nachdem die Seitenwände bereits beseitigt worden waren, fing der 48-Jährige an, eine stählerne Stirnwand zu lösen. Plötzlich kippte diese, offenbar unterstützt durch starke Windböen, auf den Wagon und begrub dort den Gelsenkirchener.
Sofort eilten ihm seine Arbeitskollegen zu Hilfe. Es gelang ihnen die Wand mit einem Gabelstapler anzuheben und den Verunglückten darunter hervorzuziehen. Bei Eintreffen der Rettungskräfte und der Polizei war der 48-Jährige ansprechbar. Er wurde mit schweren Verletzungen einem Bochumer Krankenhaus zugeführt, wo er stationär verblieb.
