Impressum/Datenschutz

Ausbildungsbetrieb 2011 (Kategorie 100 – 499 Beschäftigte): Siegerbetrieb: VR Bank Flensburg-Schleswig eG, Schleswig

VR Bank Flensburg-Schleswig eG, Schleswig – insbesondere wegen des von Auszubildenden im Herbst 2011 gedrehten Azubifilms. Auch die begleitende Musik („future“) wurde durch einen Azubi selbst komponiert.

Urkunde: Trixie Heimtierbedarf GmbH & Co. KG, Tarp
Urkunde: Wiedemann GmbH, Husum

Ehrung durch die IHK Flensburg ==> Die Ausbildungsbetriebe 2011


Anzeigen -

Ausbildungsbetrieb 2011 (Kategorie 50 – 99 Beschäftigte): Siegerbetrieb: Aktiv Bus Flensburg GmbH, Flensburg

Aktiv Bus Flensburg GmbH, Flensburg – älteren sowie leistungsschwächeren Bewerbern mit „krausem“ Lebenslauf werden Chancen gegeben und erfolgreich zur Abschlussprüfung geführt, hohe individuelle Förderung.

Urkunde: Hotel Stadt Hamburg, Westerland
Urkunde: Johannes Topf Baubeschlag GmbH, Husum

Ehrung durch die IHK Flensburg ==> Die Ausbildungsbetriebe 2011

Siehe vielleicht auch: Bus in Flensburg

Ausbildungsbetrieb 2011 (Kategorie: 10 – 49 Beschäftigte): Siegerbetrieb: Gasthof Leesch, Reinsbüttel

Siegerbetrieb: Gasthof Leesch, Reinsbüttel – wegen der sehr erfolgreichen Teilnahme der Auszubildenden an Berufswettkämpfen auf Landesebene; es wurden mehrere Gold- und Silbermedaillen erreicht.

Urkunde: Ostseefjord Schlei GmbH, Schleswig
Urkunde: Die Steuerberater DanRevision, Handewitt

Ehrung durch die IHK Flensburg ==> Die Ausbildungsbetriebe 2011

Die Ausbildungsbetriebe 2011. Ehrung durch die IHK Flensburg

Die IHK Flensburg hat am Freitag, dem 23. März 2012, die Ausbildungsbetriebe des Jahres 2011 gekürt. In fünf Kategorien, gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten, honoriert die IHK mit diesem Titel seit 2009 einmal im Jahr Unternehmen in der Region, die junge Menschen vorbildlich ausbilden und damit aktiv den Folgen des demografischen Wandels entgegenwirken.

„Unternehmen müssen sich heute zunehmend gut aufstellen, um Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden“, sagte Uwe Möser, Präsident der IHK Flensburg, zu Beginn der Veranstaltung.

Wirtschaftlicher Erfolg hänge dabei nicht zuletzt davon ab, dass Betriebe bei potenziellen Bewerbern ein gutes Image genössen. „Mit dem Wettbewerb bieten wir allen Betrieben, die für Qualität in der Ausbildung stehen, die Möglichkeit, ihr ganz persönliches Engagement einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.“

Der Sieger unter den pro Kategorie drei nominierten Betrieben erhält deshalb neben einer Urkunde das zum Wettbewerb gehörende offizielle Siegel, mit dem er uneingeschränkt werben darf.

Möser bedankte sich für die vielen kreativen Bewerbungsbeiträge, die von Mappen über Fotos bis hin zu Filmen, Werkstücken und Collagen reichten. In seiner Ansprache betonte er die überaus hohe Ausbildungsbereitschaft der Mitgliedsunternehmen.

Die Zahl der Ausbildungsplätze sei seit 2003 um rund 20 Prozent gestiegen. Für diesen positiven Trend dankte der Präsident den Unternehmen.

Gleichzeitig wies er darauf hin, wie wichtig gute Qualität in der Ausbildung sei, um vor dem Hintergrund sinkender Bewerberzahlen als Unternehmen für Bewerber attraktiv zu bleiben. Diesen Aspekt herauszustellen sei auch das Ziel der Qualitätsinitiative für anspruchsvolle Ausbildungen in den gastgewerblichen Berufen, die IHK und DEHOGA Schleswig-Holstein im vergangenen Herbst ins Leben gerufen hatten.

Teilnehmende Betriebe verpflichten sich, weitreichende Qualitätsstandards in der Ausbildung umzusetzen. Allein im IHK-Bezirk Flensburg beteiligen sich bereits 15 Unternehmen, 19 weitere Kooperationen stehen kurz vor dem Abschluss.

„Wir wollen mit dem Programm die Ausbildungsqualität flächendeckend verbessern, für Berufseinsteiger noch attraktiver werden und dadurch letztlich dauerhaft hochwertigen Service für die Gäste in unserem Land sicherstellen“, sagte Möser.

Auch der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Klaus Markmann würdigte die Preisträger: „Mit Ihrem Engagement übernehmen Sie auch gesellschaftliche Verantwortung. Das zeichnet einen guten Ausbildungsbetrieb aus.“

Wichtig sei, die Rahmenbedingungen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Nur dann könnten Unternehmen die Herausforderungen des demografischen Wandels meistern. Dazu müssten Elternhäusern, Schulen und Betriebe künftig noch enger kooperieren.

Kategorie: 1 – 9 Beschäftigte:
Siegerbetrieb: Landgasthof Achtruper Stuben, Achtrup

Kategorie: 10 – 49 Beschäftigte:
Siegerbetrieb: Gasthof Leesch, Reinsbüttel

Kategorie 50 – 99 Beschäftigte:
Siegerbetrieb: Aktiv Bus Flensburg GmbH, Flensburg

Kategorie 100 – 499 Beschäftigte:
Siegerbetrieb: VR Bank Flensburg-Schleswig eG, Schleswig

Kategorie mehr als 500 Beschäftigte:
Siegerbetrieb: Nord-Ostsee Sparkasse, Schleswig

Aktionstag Weiterbildung in der IHK Flensburg am 16.3.2012. Gastredner: Sven Donat

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wird es zunehmend wichtiger, sich beruflich weiterzubilden. Rund 250 Teilnehmer haben im letzten Jahr erfolgreich an einer Prüfung in der Aufstiegsfortbildung teilgenommen. Zur Ehrung der Absolventinnen und Absolventen lädt die IHK Flensburg ein zum Aktionstag Weiterbildung am Freitag, 16. März 2011, 18 Uhr, in der IHK Flensburg, Heinrichstraße 28 – 34, 24937 Flensburg.

Als Gastredner spricht Sven Donat, Leiter der Unternehmenskommunikation der IHK-Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein, über das Thema „Social Media als Zukunftskanal für Führungskräfte“.

Spricht IHK Flensburg kein Denglisch (“JobSearching”) mehr…? Erste Sylter Lehrstellenrallye: Berufsparkour auf der Insel

Uns freut es ja, daß in Deutschland Deutsch und nicht Denglisch gesprochen wird (Jobs für 400 Engländer in Flensburg…? JobSearching is on). Well, here we go: Mit ihren Lehrstellenrallyes in Flensburg und Schleswig bringt die Industrie- und Handelskammer jährlich Schüler und Unternehmen zusammen. In diesem Jahr findet erstmals auch eine Rallye auf Sylt statt. Organisatoren sind die IHK Flensburg und der Verein Sylter Unternehmer e.V.

Insgesamt 23 Betriebe öffnen am Samstag, dem 17. März 2012, in der Zeit von 10 bis 14 Uhr ihre Türen. An diesem Tag können die Jugendlichen verschiedene technische, kaufmännische, gastronomische und handwerkliche Berufe kennen lernen, sich informieren und, wenn sie wollen, auch in den Unternehmen mit anpacken. Auszubildende, Meister und Gesellen beantworten Fragen und stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Bereits im Vorfeld haben die Organisatoren einen Flyer mit einer Übersicht der teilnehmenden Betriebe und Veranstaltungsinformationen erstellt und an die Schulen verteilt. So können die Teilnehmer die für sie interessanten Ausbildungsbetriebe auswählen und ihre Rallyeroute planen. Teilweise steht ein kostenloser Busshuttle (Haltestelle Berufsschule Westerland) zur Verfügung.

Zusätzlich beantworten Fachberater der IHK Flensburg, der Agentur für Arbeit und der Kreishandwerkerschaft Nordfriesland-Nord während der gesamten Rallye Fragen rund um das Thema Ausbildung. Experten aus der Wirtschaft bieten einen kostenlosen Bewerbungsmappencheck an. Am Beratungsstand der IHK erhalten die angehenden Auszubildenden Teilnahmebestätigungen, mit denen sie bei ihren Bewerbungen „punkten“ können. Die genannten Angebote finden in der Berufsschule Sylt, St. Nicolai-Straße 5, 25980 Westerland statt.

Als Highlight wird auf der Abschlussveranstaltung ab 14.30 Uhr eine Lehrstellenkönigin/ein Lehrstellenkönig gekrönt. Der Verein Sylter Unternehmer e.V. verlost den Hauptpreis, ein iPad 2 im Wert von etwa 500 Euro. Daneben warten weitere tolle Preise auf die Teilnehmer. Wer auf der Abschlussveranstaltung anwesend ist, mindestens vier Betriebe besucht und dies mit einem Stempelabdruck auf dem Laufzettel nachweist, kann am Gewinnspiel teilnehmen.

„Mit der ersten Lehrstellenrallye auf Sylt ist uns in enger Kooperation mit dem Verein der Sylter Unternehmer ein weiterer Meilenstein in Richtung frühzeitiger und praxisnaher Berufsorientierung gelungen“, erklärt Stefan Sievers, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Nordfriesland. „Wir freuen uns über die positive Resonanz aus dem Kreise unserer Mitglieder.

Bereits im ersten Jahr 23 teilnehmende Betriebe sind ein hervorragendes Ergebnis. Dies zeigt, dass sich die Sylter Wirtschaft aktiv um den Nachwuchs bemüht. Jetzt hoffen wir natürlich auf möglichst viele interessierte Schüler, die sich an der Lehrstellenrallye beteiligen und unser Angebot nutzen“, fügt Susanne Hubert, Projektleiterin und Vorstandsmitglied des Vereins Sylter Unternehmer e.V., hinzu.

Internet: www.sylter-unternehmer.de
“Flensburg online”: Schbiek Denglisch. Oder die deutsche Sprache pflegen?

IHK-Sprechtage: Unternehmensnachfolge

Wie ermittle ich den Wert meines Unternehmens, welche steuerlichen Rahmenbedingungen sind zu beachten und wie mache ich die richtigen Verträge, um zukünftige Haftungen auszuschließen? Dies sind nur einige Fragen, die für eine geordnete Nachfolgeregelung in Unternehmen wichtig sind.

Antworten liefern die individuellen Beratungstermine der IHK Flensburg. Sie richten sich speziell an Unternehmer, die ihre Nachfolge vorbereiten. Gesprächspartner sind jeweils ein Unternehmens- beziehungsweise Steuerberater und ein Rechtsanwalt für dieses Fachgebiet. Die etwa einstündigen Einzelgespräche sind kostenlos, individuell und diskret.

Die Sprechtage finden immer am ersten Donnerstag eines Monats zwischen 17 und 19 Uhr statt. Der nächste Beratungstermin ist am Donnerstag, dem 1. März 2012, IHK Flensburg, Heinrichstraße 28 – 34, 24937 Flensburg.

Interessenten werden gebeten, sich vorab anzumelden, da pro Termin immer nur zwei Unternehmer berücksichtigt werden können.

Ansprechpartner für inhaltliche Informationen zu dieser Veranstaltung: IHK Flensburg, Holger Jensen, Tel. (0461) 806-377
E-Mail: jensen@flensburg.ihk.de

GEMA in der Faschingszeit. Infos von der IHK

Gerade in der Faschingszeit besteht bei Veranstaltern immer wieder Unsicherheit zu den urheberrechtlichen Bestimmungen beim öffentlichen Abspielen von Musik und den Gebührenpflichten gegenüber der GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte).

Über die Einzelheiten der GEMA-Zahlungspflicht informiert ein Infoblatt der IHK. Das Infoblatt „GEMA (R18)“ steht auf der Homepage der IHK Saarland (www.saarland.ihk.de) unter der Kennzahl 43 zum Download bereit.

Weitere Informationen finden sich auch auf der Homepage der GEMA (www.gema.de).

IHK Flensburg ehrt frisch gebackene Bankkaufleute

Acht junge Nachwuchskräfte haben sich am Dienstag, dem 24. Januar 2012, in der IHK Geschäftsstelle Dithmarschen nach verkürzter Ausbildungszeit erfolgreich der vorzeitigen Abschlussprüfung zum Bankkaufmann und Bankkauffrau gestellt.

Direkt im Anschluss erhielten sie ihre Zeugnisse. Alle hatten die Prüfung mit guten bis sehr guten Ergebnissen bestanden.

Freisprechung der Bankkaufleute. Von links: Svenja Saparautzki (UniCredit Bank AG), Thies Rasmus Popp (Sparkasse Westholstein), Kathrin Sabsch (Sparkasse Westholstein), Anja Bardelle (Sparkasse Westholstein), Jasmin Jahn (Sparkasse Hennstedt - Wesselburen), Kristin Nissen (Sparkasse Westholstein), Janes - Aycke Groth (Dithmarscher Volks- und Raiffeisenbank eG) und Anne - Cathrin Scheibner (Sparkasse Westholstein) [Foto: Dieter Henke / IHK Flensburg]

Franz Helmut Pohlmann, Bürgervorsteher der Stadt Heide, lobte die Leistung der Absolventinnen und Absolventen und forderte diese auf, in ihrem Beruf nicht nur das Branchenrating, sondern vor allem das Wohl der Unternehmen und Menschen im Blick zu haben.

IHK-Geschäftsstellenleiterin Telsche Ott gratulierte den acht jungen Männern und Frauen zu ihrer „hoch spezialisierten und qualifizierten Ausbildung.“

Auch Dieter Henke, Vorsitzender der Verbindungsstelle zwischen der IHK und den Kreditinstituten des Berufsbildungszentrums (BBZ), würdigte die erfreulichen Prüfungsresultate.

Die Kreditinstitute der Region kommen nach wie vor in großer Zahl ihrer Ausbildungsverpflichtung nach und sorgen somit kontinuierlich für qualifizierten Nachwuchs, der die wirtschaftliche Entwicklung der Region Dithmarschen voranbringt.

IHK-Beratungstag Unternehmensfinanzierung in Heide

Selbstständig machen – aber wie? Existenzgründer und bestehende Unternehmen stehen immer wieder vor der Frage, wie sie Investitionen finanzieren sollen. Hilfe erhalten sie durch eine Vielzahl von Förderprogrammen, die das Land Schleswig-Holstein, die Bundesrepublik und die Europäische Union gewähren.

Vor allem für Existenzgründer wird eine Vielzahl von Förderkrediten von der KfW-Mittelstandsbank angeboten. Diese Programme sind grundsätzlich über die Hausbank zu beantragen. Dadurch ergeben sich bisweilen Probleme, da einige Banken Zurückhaltung bei der Kreditvergabe üben. Sie scheuen vielfach das Risiko eines gescheiterten Gründungsvorhabens.

Die IHK Flensburg bietet deshalb in Zusammenarbeit mit der Investitionsbank Schleswig-Holstein am Dienstag, 7. Februar 2012, 10.00 bis 16.00 Uhr, in der IHK Flensburg, Geschäftsstelle Dithmarschen Rungholtstraße 5 d, 25746 Heide, einen Beratungstag zur Unternehmensfinanzierung an.

Gemeinsam diskutieren die Experten mit den Interessierten Gründungskonzepte und -vorhaben in Einzelgesprächen und zeigen individuelle Lösungsansätze auf.

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, da Einzeltermine vergeben werden.

Neuer Geschäftsführer der IHK Magdeburg, Geschäftsstelle Wernigerode: Ralf Grimpe

Seit dem 1. Januar 2012 ist Ralf Grimpe neuer Geschäftsführer der Geschäftsstelle Wernigerode der IHK Magdeburg. Er tritt die Nachfolge von Falko Sommer an, der zum Ende vergangenen Jahres in den Ruhestand getreten ist.

Der 49-jährige Grimpe war von 2005 bis 2011 Geschäftsführer des Industrieverbandes Haus- und Versorgungstechnik Sachsen-Anhalt e.V. Davor sammelte er als Vorstand der BBJ Consult AG Berlin Erfahrungen auch auf internationaler Ebene. Die BBJ konzentriert sich auf Dienstleistungen zur Umsetzung europäischer Projekte und Förderprogramme, insbesondere in den Bereichen Arbeitsmarkt und Beschäftigung, berufliche Aus- und Weiterbildung, Jugend-, Sozial- und Gesundheitspolitik, Struktur- und Regionalentwicklung. Grimpe war im Auftrag der EU als Experte in Russland, Slowenien, Polen, Rumänien und Afghanistan tätig.

Jetzt freut sich Ralf Grimpe auf seine neue Tätigkeit im Harz: „Nachdem ich seit einiger Zeit im Harz zu Hause bin möchte ich nun meine umfangreichen beruflichen Erfahrungen nutzen, um die Interessen der Wirtschaft im Harz zu vertreten. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit dem erfahrenen und engagierten Mitarbeiterteam der IHK-Geschäftsstelle Wernigerode.“

Zu den Schwerpunkten seiner Arbeit in diesem Jahr zählt der Diplomingenieur-Pädagoge die Fortsetzung der guten Zusammenarbeit mit dem Regionalausschuss Harz der IHK und die konsequente Vertretung der Interessen der Wirtschaft gegenüber Politik und Verwaltung in der Harzregion.

Winterreifen-Pflicht für Busse und LKW

Mit Blick auf die anstehende Frostperiode mit Glatteis, Schnee- und Reifglätte weist die IHK Saarland darauf hin, dass Busse und LKW auch der Winterreifenpflicht unterliegen.

Nach der Neuregelung der Straßenverkehrsordnung müssen bei winterlichen Verhältnissen Reifen mit M+S-Kennzeichnung aufgezogen werden.

Eine Sonderregelung gibt es für Kraftfahrzeuge der Klassen M 2, M 3, N 2 und N 3. Diese für die Personen- bzw. Güterbeförderung ausgelegten Fahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von über 3,5 Tonnen müssen nur auf den Antriebsachsen M+S-Reifen aufziehen.

Die Reifen auf den übrigen Achsen sind aufgrund höherer Naturkautschukanteile bereits für den Ganzjahreseinsatz geeignet.

„Dies bedeutet im Umkehrschluss“, so Hermann Götzinger, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer und Leiter des Geschäftsbereichs Innovation, Umwelt und Verkehr, „dass alle anderen Fahrzeuge bis zu 3,5 Tonnen, auch bei einer LKW-Zulassung, M+S-Reifen aufziehen müssen.“

Wer sich nicht an die Winterreifenpflicht halte, begehe eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld geahndet werden könne.

In europäischen Nachbarländern gelten andere Regeln. In Belgien besteht eine generelle Winterreifenpflicht zwischen dem 1. Oktober und dem 30. April.

In Frankreich und Luxemburg besteht keine generelle Winterreifenpflicht. Allerdings können im französischen Gebirge Winterreifen durch Verkehrsschilder angeordnet werden.