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Schüsse in Flensburg

“Ich habe mal eine Frage wir sind ein (…) Air-Soft Team aus Flensburg und benötigen ein Trainings Gelände wo wir spielen können.”

“Flensburg online” gehört zwar quasi die halbe Innenstadt (bei uns stapeln sich die Immobilien in fast schon unverantwortlicher Weise – “Wir hatten doch beim morgendlichen Briefing ausgemacht, dass heute mal nicht gelogen wird”, ruft es aus der Tiefe des alkoholgeschwängerten Redaktionsraumes), aber da können wir ja nicht erlauben, daß dort geschossen wird.


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Wahlhelfer bei Flensburg online

“Ich hatte mich als Wahlhelfer zur Verfügung gestellt. Da bei mir ein bösartiger Tumor festgestellt wurde muß ich…”

Wir wünschen dem Verfasser des eMail-Irrläufers Alles Gute für die weitere Gesundheit. Aber können leider mit keiner Wahl dienen: “Flensburg online” veranstaltet keine Wahl und setzt auch keine Wahlhelfer ein. (schon schlimm genug, daß wir hier ständig Punktestände nachgucken, Ersatzführerscheine ausstellen und Rathausgänge erledigen sollen)

Aus der Tiefe des alkoholgeschwängerten Redaktionsraumes ruft es verhalten, ob nicht mal Basis-Demokratische Verhältnisse vielleicht eingeführt… nix da!

Der Stadtverbund Flensburg, “Flensburg online” und eMail-Irrläufer

Diese Woche hätten wir 4 Hotelzimmer vermieten, die eine oder andere amtliche Bescheinigung ausstellen können, nachgucken, wie viele Punkte im KBA sich für zwei Zeitgenossen so angesammelt haben und eine Zug-Reise von Hamburg nach Spanien planen und buchen können. Alles eMail-Irrläufer an “Flensburg online”.

Auch nicht schlecht ein Angebot an “AWO Stadtverbund Flensburg”, das “Flensburg online” erreichte:
“als langjährige und erfahrene Beraterin für Teams sowie einzelner Mitarbeiter/innen in sozialen Arbeitsfeldern möchte ich Sie im beigefügten Anhang auf meine Dienstleistungen aufmerksam machen.”

Abernix da. Alles eMail-Irrläufer. “Flensburg online” macht ja viel, aber dann halt doch nicht alles. Oder sollen wir vielleicht doch…?

Familienbuch Flensburg

“ich habe am dd.dd.dddd in Flensburg geheiratet und wurde im September 2006 in Solingen geschieden. Ich möchte hiermit eine Abschrift aus dem Familienbuch beantragen, da ich
meinen Geburtsnamen wieder an meinen Ehenamen anhängen möchte” schreibt uns eine Dame

Familienbuch? Macht “Flensburg online” sowas? Hat “Flensburg online” sowas? Eher weniger bis hin zu gar nicht.

100 Jahre zu spät. Keine “Flensburg online”-Buchhandlung

Heute bestellte Frau K. bei “Flensburg online” Bücher:
“Folgende Bücher möchte ich bei Ihnen bestellen und abholen: “Sieben Wege zum inneren Reichtum” Verlag Urachhaus, geb. 15,50 Euro, “Die Walküre” Reclam jun. Stuttgart”

Das muß aber 100 Jahre her sein, daß wir mal eine Buchhandlung hatten. Und die war auch nicht in Flensburg, sondern in München.

Was wir derzeit haben: Das Stichwort Buchhandlungen in Flensburg in unserem Web-Angebot. Was wir auch noch haben: Dieses ? [Fragezeichen] ob der Buchbestellung bei uns.

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Briefe verschwinden

Briefe verschwinden, die nie geschrieben wurden…

“Sehr geehrte Frau/Herr Juergensen,
ich habe eine bitte [sic] an Sie, und zwar habe ich von Ihnen eine [sic] Brief erhalten[, sic] in dem es darum ging, ob mein Vater weiterhin Kindergeld beanspruchen will oder nicht. Der Berief [sic] ist aber verschwunden[, sic] und ich weiß nicht[, sic] wie ich Ihnen das zuschicken soll. Ist es möglich[, sic] das [sic] Sie mir per e-mail den Berief [sic] senden können oder wird das anders geregelt?”

Aha. Nun mache ich ja viel. Träume aus dem Fenster. Besteige Berge. Huldige dem Extreme-WalMarting. Bereite mich gerade auf eine Exkursion vor (Eine Nacht im Grizzlybär-GebietTatsache übrigens!) vor.

Aber ich kann mich nicht entsinnen, obiger Dame bezüglich des Kindergeldes von ihrem Vater geschrieben zu haben. Aber man weiß ja nie… Moment, ich frag mal meinen Psychiater Dr. Hofmüller-Bruhns (Sie kennen ihn aus dem Zusammenhang mit geilen Bi-Mädchen in Flensburg und anderswo)… ne, Dr. Hofmüller-Bruhns winkt ab. Derzeit keine Persönlichkeitsspaltung bei mir (abgesehen davon, daß ich einen Telefonbuch-Verlag eröffnen will).

Das Flensburg online Telefonbuch

“Sehr geehrte Damen und Herren,
habe im Neuen Telefonbuch festgestellt, dass ich nicht mehr geführt werde. Möchte mich hiermit für eine Eintragung ins Telefonbuch anmelden. Meine Kundennummer lautet xxxnnnnnn / Auftragsnummer nnnnnnnnnn. Ich bitte um Bestätigung meiner E-Mail.”

Schön. Leider aber bei “Flensburg online” völlig falsch. Was Telefonbücher bei uns angelangt gab es nur mal vor 14 Jahren einen Zwischenfall. Da schlug sich der Rote Erwin mit demselben heftig dreimal gegen den Kopf, ging dann zu den Medien und wollte sich als Opfer einer UFO-Entführung vermarkten. Klappte nicht. Aber immerhin belegte er den 14. Platz bei den Norddeutschen Bikini-Mann Meisterschaften und war mit einem entsprechenden Foto in der Zeitung.

Das Foto von ihm im Bikini hängte er in der Redaktion auf. Karl-Erwin (der wirkte damals bei uns als Kurierfahrer) sah den Roten Erwin im knappen Bikini, erschrak und bekam einen arg schlimmen Psychoschaden (immerhin wurde er nicht blind – wie ein Briefträger). Seitdem schlägt er sich mit seinem Telefonbuch auf den Kopf. Arbeitet aber nicht mehr als Kurierfahrer, sondern hat eine Bier-Schänke im Naturpark Schwansen eröffnet. Die Telefonnummer von ihm wissen wir nicht. Wir haben leider kein Telefonbuch.

Chaos der Vorgänger

“ich wollte mal nachfragen ob meine erste mail die anmeldung bei ihnen angekommen ist. Ich habe etwas zum drucken bekommen was bei mir überhaubt nicht funktioniert. Ausserdem war alles auf englisch. Meine Bitte an Sie mir die vertrags unterlagen zu zu senden per post oder mail. Bine hier neu zugezogen am dd.dd.dddd was die vorgänger hier hatten weis ich nicht.”

Hilfe. Wir werden verückt. Da schickt uns eine Frau obige eMail. Drucken? Englisch? Vorgänger? Und dann das Deutsch mit all den Rechtschreibfehlern. Mama! Will denn niemand mehr richtig was lernen? Gehen alle verrückt? Aber ich mag nicht mitgehen. Mama, tu doch was!

Meint die uns? Und wenn ja, warum? Und noch viel wichtiger: Was sollen wir dazu sagen.

Ach was, wir gucken jetzt einfach aus dem Fenster. Dann klärt sich das alles von alleine.

Das Flensburg online Formular für Kindergeldzuschuß

Was? Aus Dätgen erreichte uns vorhin diese eMail-Anfrage: “Senden Sie mir bitte einen Antrag auf Kindergeldzuschuß zu”.

Nix da! Meine Kinder haben mir bereits die Haare vom Kopf gefressen und dann auch noch meine Aktienfonds-Pakete in Flat-Rate-SMS-Verträge verpulvert. Meinen Goldschatz für iPhones angebrochen. Die in den Blumenkästen auf meinem Balkon versteckten 70.000 Euro Barmittel gefunden und eine wilde Party damit auf einer rauschenden Förde-Dampferfahrt für ihre Freunde finanziert. Das war Scheiße, aber zugegeben, das abschließende Feuerwerk für Süd-Dänemark und das nördliche Schleswig-Holstein war schon Klasse. Gerüchte besagen, man habe es sogar vom Weltraum aus in der Internationalen Raumstation sehen können.

Als ich dann beruhigend dachte: Na ja, du hast ja wenigstens noch deine 120.000 Aktien der Telekom… da hörte ich von Manfred Krug, daß es ihm leid täte (“Ich entschuldige mich aus tiefstem Herzen bei allen Mitmenschen, die eine von mir empfohlene Aktie gekauft haben und enttäuscht worden sind” – Manfred Krug im Stern).

Kurzum, von hier aus gibt es keinen Zuschüsse für irgendwelche Kinder. Und der Manfred Krug würde auch nix bekommen.

Leerer Getränkebecher

Probleme, die die Welt nicht braucht:

“Haben Sie sich auch schon mal über den leeren Getränkebecher in Ihrer Hand geärgert?”

Ne, noch nie in diesem Leben. Deshalb können wir mit der uns zugeschickten eMail über eine pfiffige Erfindung, die uns die Hände frei machen soll, nicht groß begeistern.

“Und endlich sind die Hände frei zum Klatschen oder um genüsslich in einen Burger zu beissen – echt geil das Ding! Egal ob im Stadion oder beim Rock-Konzert.”

Hände frei zum Klatschen? Wir finden immer alles sowohl im Stadtion wie auch beim Rock-Konzert so schlecht, daß wir nie Beifall zollen.

Hände frei zum Hamburger essen? Guter Mann, wir sind Regionalmeister im freihändig Burger essen. Und finden in jedem Fastfood-Tempel begeisterte Zuschauer, wenn wir dort unsere Birnen in die doppelstöckigen Burger stecken, um sie freihändig aufzumampfen.

Bei “geil” fällt uns ein, daß wir ab und an mal zur Selbstbefriedigung unsere Hände brauchen könnten. KÖNNTEN. Wenn da nicht immer wild-entschlossene Feger uns überreden würden, sie mit in unser Bett zu nehmen. Falls die uns nicht schon vorher zu sich abgeschleppt haben. Und da dürfen wir uns nie selber befriedigen, sondern müssen immer normalen Geschlechtsverkehr absolvieren. “Hat es dir denn auch gefallen?”, fragen die Damen dann. Na ja, lügen können wir ja schlecht, brummeln also so ein unverständliches “Hjöd brlde” vor uns hin, drehen uns um und trinken Wasser direkt aus der Flasche.

Also, Probleme mit leeren Pappbechern haben wir eigentlich nicht.

Anzeige wegen Nichtraucherschutz

Eine Frau schrieb uns gerade:

“an wen muss ich mich wenden, wenn ich einen Gastwirt anzeigen möchte, der sich über den Nichtraucherschutz hinweg setzt?”

Wie sagt der Volksmund? “Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant”

Also wirklich. Wenn mich das Rauchen anderer Leute stört… dann geh ich da nicht hin.
Wenn ich schon so süchtig bin, daß ich selbst einen kleinen Nikton-Kick aus dem Passiv-Rauchen ziehen kann, dann gehe ich nur dorthin, wo andere schön qualmen, damit ich auch was abbekomme.
Aber anzeigen…? Ne, das muß nicht sein.

Haben wir in unserer Gesellschaft nicht wirkliche Probleme, die die Aufmerksamkeit der Polizei und Justiz voll und ganz haben sollten…?!

Flensburg online goes Schweiz

Was ist das da in unserem Posteingang?
“gerne stellen wir Ihnen unsere Dienstleistungen im Bereich Firmengründungen, Verwaltungen u.v.m. in der Schweiz vor.”

Schweiz?

“Schauen Sie in die Detailausführungen in der Anlage und überzeugen Sie sich von unseren Dienstleistungen. Eine Kooperation ist erwünscht.”

Kooperation? Mit der Schweiz?

“Auf eine persönliche Beratung legen wir großen Wert und stehen Ihnen nach Absprache, auch ausserhalb der Bürozeiten gerne zur Verfügung.”

Wir wollen nicht beraten werden. Das bißchen Beratung, die wir brauchen, würfeln wir.