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3 Jahre weiche Appeasement Politik von Obama gegenüber den iranischen Islamisten. Ergebnis: Iran: „Chance nutzen, alle Juden zu töten“

Imam Khomeini schwört die Iraner auf Krieg gegen Israel ein. Die iranische Regierung hat soeben erneut ein Dokument publiziert, das deutlicher als bisher zur Zerstörung Israels aufruft.

Gefordert wird, ein Massaker am jüdischen Volk anzurichten und die Zerstörung aller seiner Vermögenswerte auf der ganzen Welt vorzubereiten.

Die Forderungen erschienen zunächst auf der islamischen Website Alef, die eng mit dem obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei verbunden ist.

Wörtlich heisst es „Wir sollten nicht die Möglichkeit verstreichen lassen, die Juden zu beseitigen“.

Es gäbe die „rechtswissenschaftliche Rechtfertigung“, alle Juden zu töten – und Israel zu zerstören – und die „islamische Regierung des Iran muß dabei das Kommando übernehmen“.

Der Text wurde von islamischen Analytiker und Strategen Alireza Forghani verfasst, der Khamenei nahesteht – und wurde auf die meisten Websites der iranischen Regierung übertragen.

Der Text erschien auch in den Meldungen der Nachrichtenagentur Fars, die von den Revolutionsgarden kontrolliert wird.

Das Papier erklärt, dass der Iran nach islamischen Recht einen Grund hat, einen zerstörerischen Angriff gegen Israel durchzuführen, da Israel Irans Atomanlagen angreifen wolle.

Forghani rechtfertigt Angriffe auf Zivilisten unter Berufung auf die von Ayatollah Khomeini benannte Regel, dass Muslime im Dschihad gegen Feinde, die eine islamische Nation aggressiv angehen würden, Krieg führen sollten.

Forghani will andere arabische Staaten zum Krieg gegen Israel vereinen.
[Quelle: www.israelheute.com 7.2.2012]


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Islamisten in Nigeria töten Christen. Warum wird Sprecher von Boko Haram nicht vor Gericht gestellt?

Frankfurt am Main (7. Februar 2011) – Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) zeigt sich besorgt darüber, dass Abdul Qaqa, der vor einer Woche festgenommene Sprecher der islamischen Terrorgruppe Boko Haram, bisher noch nicht vor Gericht gestellt worden ist.

Die Menschenrechtsorganisation begründet ihre Skepsis mit der heimlichen Freilassung von Kabiro Sokoto, der nach einem Bombenanschlag auf eine katholische Kirche in der Stadt Madalla im Bundesstaat Niger Weihnachten 2011 medienwirksam verhaftet wurde.

Doch während über seine Verhaftung noch triumphiert wurde, hatten korrupte Beamte den Attentäter bereits heimlich freigelassen.

Die IGFM weist daraufhin, dass seit der Einführung der Scharia in zwölf nigerianischen Bundesstaaten bereits ab dem Jahr 2000 über 10.000 Christen Opfer religiös motivierter Gewalt geworden sind, aber kein einziges Verfahren in den islamischen Bundesstaaten gegen die Terroristen angestrengt worden ist.

„Nichtsdestotrotz ist diese Festnahme von Abdul Qaqa ein wichtiger Schritt im Kampf gegen den vorherrschenden Terror sowie die allgegenwärtige Straflosigkeit im Norden Nigerias.

Boko Haram hat nun ein Gesicht und wir hoffen, dass der Sprecher dieser Sekte den nigerianischen Behörden die Geldquellen Boko Harams offenlegen wird“, meint Dr. Emmanuel F. Ogbunwezeh, Sprecher des IGFM-Referats Afrika.

Internet: www.menschenrechte.de

“Flensburg online”: Siehe in diesem Zusammenhang vielleicht auch
Islamische Terror-Attacken auf christliche Kirchen in Nigeria. Was sagt der Papst?
Islamistische “Boko Haram” mit Bomben und Terror gegen Christen in NIgeria

Läßt Diktatur Assad in Syrien jetzt schon Kinder umbringen? 250 Tote in Homs am Wochenende. China und Russland schweigen

Die in Halle erscheinende “Mitteldeutsche Zeitung” (E-Datum 5.2.2012) kommentiert zu den Vorgängen in Syrien:
“Halle (ots) – Seit mehreren Monaten verschärfen sich die Kämpfe zwischen den Sicherheitskräften und den Oppositionellen in Syrien, am Wochenende sollen die Konflikte eskaliert sein.

Sicherheitskräfte sollen in der Protesthochburg Homs in der Nacht zum Sonnabend mehr als 250 Zivilisten, darunter auch Kinder, getötet haben.

Die Armee von Präsident Baschar al-Assad habe in Homs “Wohnviertel bombardiert”, so der Syrische Nationalrat in der libanesischen Hauptstadt Beirut.

Der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London zufolge ging die Armee landesweit gegen Zivilisten vor.

Die arabischen Fernsehsender Al-Arabija und Al-Dschasira zeigten Bilder zahlreicher Leichen.”

Hat der UN-Sicherheitsrat überhaupt einen Sinn? Diktatur al-Assad in Syrien schlachtet sein Volk weiter ab. China + Russland tun nichts

Die in Osnabrück erscheinende “Neue OZ” (E-Datum 5.2.1012) schreibt in einem Kommentar zu UNO und Syrien unter der Überschrift “Zynisch”:

“Was ist der UN-Sicherheitsrat überhaupt wert? Diktatoren wie der syrische Präsident Baschar al-Assad können froh sein, dass dieses Gremium so zahnlos ist.

Während der zunehmend bedrängte Despot in Damaskus sein Volk abschlachten lässt, kann sich der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen nicht einmal auf eine Resolution gegen das grausame Regime in Syrien einigen. Diese Blockade macht wütend.

Für die Großmächte Russland und China zählen vorrangig machtpolitische und wirtschaftliche Interessen, nicht die Menschenrechte. Die Regierung in Moskau fürchtet den Verlust von milliardenschweren Waffenexporten und den Sturz eines Despoten wie zuvor in Libyen. Daher gibt sich ein Diktatorenfreund wie Außenminister Sergej Lawrow so kompromisslos.

Ein zynisches Verhalten, das einen friedlichen Wandel nach den Blutbädern in Syrien erschwert.

Doch wenn der UN-Sicherheitsrat schon wegen der Blockade zweier Länder scheitert, sind andere Lösungen gefragt. Eine verschärfte Isolierung Syriens und die Ausweisung seiner Botschafter könnten den Druck auf Assad erhöhen. Zudem gehört die Veto-Regelung im
Sicherheitsrat abgeschafft. Diese Änderung wird verstärkt gefordert. Noch ist die Chance auf Umsetzung gering. Wenn sie aber käme, hätten China und Russland ein Eigentor geschossen.”

“Flensburg online”: Auch im Fall der Islamisten im Iran, die offen davon sprechen, Israel “auszuradieren”, blockieren China und Russland hilfreiche Maßnahmen, um zu verhindern, daß die Islamisten die Atombombe erhalten. Nützen die Sanktionen gegen den Iran, wenn China, Russland und Indien nicht mitmachen?

Unterdrückung von Bloggern Saeed Malekpour, Vahid Asghari und Hossein Ronaghi Maleki im Iran

Teheran/Frankfurt am Main (2. Februar 2012) – Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, wurde von der Cyber-Einheit der iranischen „Wächter der Islamischen Revolution“ in der vergangenen Woche der Versuch unternommen, von drei inhaftierten regimekritischen Bloggern falsche Geständnisse vor laufenden Fernsehkameras zu erpressen.

Saeed Malekpour, Vahid Asghari und Hossein Ronaghi Maleki wurden von Agenten der Cyber-Einheit verhört und unter Druck gesetzt. Der 25jährige Student Vahid Asghari, der erst vergangene Woche wegen „Betreibens einer blasphemischen Website“ und „regimefeindlicher Aktivitäten“ zum Tode verurteilt wurde, ist am vergangenen Samstag in eine Einzelzelle verlegt worden. Revolutionsgardisten zwangen ihn durch Folter dazu, ein falsches Geständnis abzulegen.

Der 27jährigen Blogger und Menschenrechtsaktivist Hossein Ronaghi Maleki, der im Iran Proxyserver einrichtete, um zahlreichen Iranern unzensierten Internetzugang zu ermöglichen, wurde 2010 wegen „Mitgliedschaft bei ‚Iran Proxy’, „regierungsfeindlicher Propaganda“, „Beleidigung des Revolutionsführers und des Präsidenten“ zu 15 Jahren Haft verurteilt.

Vergangene Woche wurde auch er in eine Einzelzelle verlegt und von Agenten des iranischen Geheimdienstes unter Druck gesetzt. Als Gegenleistung für ein falsches Geständnis wurde ihm ein lang ersehnter Hafturlaub in Aussicht gestellt.

Todesurteil gegen Saeed Malekpour wieder in Kraft

Der in Kanada ansässige Blogger und Webdesigner Saeed Malekpour wurde 2008 verhaftet und nach Angabe der IGFM ebenfalls unter Folter dazu gezwungen zu gestehen, eine pornographische Website zu betreiben. Er hatte ein Programm erstellt, das es Benutzern ermöglichte, Fotos ins Internet zu stellen. Einige Anwender stellten ohne sein Wissen anzügliche Bilder auf die Internetplattform. Im November 2010 wurde er daher wegen „Beleidigung von Heiligkeiten des Islam“ zum Tode verurteilt.

Nachdem Saeeds Anwalt gegen das ungerechtfertigte Urteil Berufung eingelegt hatte, beantragte der Gerichtshof eine Revision des Urteils. Die Abteilung 28 des Teheraner Revolutionsgerichts setzte das Todesurteil aber wieder in Kraft.

Die IGFM kritisiert die verstärkten Angriffe auf die Meinungsfreiheit und die vermehrte Überwachung und Einschränkung der Online-Aktivitäten der iranischen Bürger im Vorfeld der Parlamentswahlen, die im März 2012 stattfinden sollen. Die Praxis, von politischen Gefangenen falsche Geständnisse vor laufenden Kameras zu erzwingen, hat nach Angaben der IGFM im Iran bereits eine traurige Tradition.

==> Lage der Menschenrechte in Iran

“Flensburg online”: Warum gibt es in sozialistischen, kommunistischen und islamistischen Staaten keine Freiheit? Das Gesicht des Sozialismus. Brutale Schläger schlagen Pastor der “Agape Baptist Church” in Vietnam bewusstlos

Genitalverstümmelung an Mädchen in Deutschland. Was sagen TaskForce und der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) dazu?

Hamburg/Berlin, den 02.02.2012: Den Internationalen Tag „Zero Toleranz gegenüber Genitalverstümmelung“ am 06. Februar nehmen die TaskForce und der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) zum Anlass, die Bundesregierung mit Nachdruck an ihren Schutzauftrag gegenüber Kindern zu erinnern – insbesondere dann, wenn Gewalt durch die Eltern/Familie verübt wird.

„Im Hinblick auf die Genitalverstümmelung an Mädchen – eine besonders systematische innerfamiliäre Gewalt und Kindesmisshandlung – fehlt jedoch nach wie vor der politische Wille, die staatliche Schutzpflicht wirksam umzusetzen“, konstatiert Ines Laufer von der TaskForce.

Dabei legt allein die Größenordnung dieses Verbrechens dringenden Handlungsbedarf nahe: Bis zu 50.000 minderjährige Mädchen in Deutschland gelten als akut gefährdet. Besonders in den Hochrisikogruppen (z.B. aus den Herkunftsländern Somalia, Äthiopien, Ägypten, Sierra Leone, Mali, Gambia u.v.m.) werden bis zu 80% der Mädchen tatsächlich der Verstümmelung unterworfen, meist während „Ferienreisen“ in das Heimatland der Eltern.

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Der noch immer häufig geforderte Ansatz der „Information und Aufklärung“ verfehlt sowohl in den Herkunftsländern als auch in Europa sein Ziel, denn er geht von der falschen Annahme aus, Eltern misshandelten ihre Töchter aus Unwissenheit: Untersuchungen belegen, dass den Tätern die Strafbarkeit der Verstümmelungen in Europa bekannt ist und sie gerade deshalb für die Taten ins Ausland ausweichen. Auch sind sie über die schädlichen Folgen der Praxis auf die Opfer informiert, woraus aber keine Bereitschaft resultiert, diese Gewalt aufzugeben.

Zudem gehören die Tätergruppen in Europa weniger einem ungebildeten oder sozial schwachen Milieu an, sondern besitzen mehrheitlich Hochschulabschlüsse und sind berufstätig. (Download Studie: www.taskforcefgm.de/situation/europa/).

„Vor dem Hintergrund dieser Fakten sind Politiker, Staat und Behörden gefordert, ihre Schutzpflicht zu erfüllen und den gefährdeten Mädchen umfassenden Schutz zu gewähren.

Gleichzeitig muss es darum gehen, die Weichen für konsequente Strafverfolgung der Täter zu stellen“, fordert Bernd Carstensen vom Bund Deutscher Kriminalbeamter.

So sollten endlich effektive Maßnahmen diskutiert werden, wie z.B. die Einführung der ärztlichen Meldepflicht (bei erfolgter oder drohender Genitalverstümmelung), kombiniert mit einer Untersuchungspflicht, sowie die Durchsetzung familienrechtlicher Maßnahmen für alle gefährdeten Mädchen, um die Taten in den Herkunftsländern der Eltern effektiv zu unterbinden (in Anlehnung an den Beschluss des BGH aus 2004, XII ZB 166/03).

“Flensburg online”: Könnte Sie auch interessieren: Muslimische Dorfbewohner im Bezirk Kushtia von Bangladesch verprügelten Frau. Warum? Verkündigung der Botschaft von Jesus

Christenverfolgung in Ägypten. 2 Kopten erschossen. Ägypten auf dem Weg zum islamischen Staat?

Kairo / Frankfurt am Main (27. Januar 2012) – Ali Larijani, der Sprecher des iranischen Parlaments, beglückwünschte den neu gewählten Sprecher des ägyptischen Parlaments, den Muslim-Bruder Saad al-Katatny, in einem Brief.

Die Vereidigung des ägyptischen Parlaments sei ein wichtiger Schritt zu einem islamischen Staat. Der Brief ist vergangenen Mittwoch auf der Website des staatlichen iranischen Nachrichtensenders Al-Alam veröffentlicht worden. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, setze sich Larijani darin für eine Verbesserung der Beziehungen beider Länder ein.

Nach Angabe der IGFM verschlechterten sich die Beziehungen zwischen dem sunnitisch geprägten Ägypten und dem schiitisch geprägten Iran nach der islamischen Revolution im Iran 1979 und Ägyptens Friedensvertrag mit Israel.

Seit der ägyptischen Revolution 2011 haben sich die Beziehungen der beiden einflussreichen Regionalmächte aber deutlich verbessert.

Bereits im Mai erklärte Ägyptens damaliger Außenminister Nabil al-Arabi, dass das ägyptische Parlament darüber diskutieren solle, die Beziehungen mit Iran zu verbessern.

Vor allem die koptische Minderheit Ägyptens und säkulare Muslime befürchten die Errichtung eines Gottesstaates nach dem Vorbild des Iran.

Zwei Kopten in Nag Hammadi erschossen

Wie die IGFM berichtet, sind gestern, am 26. Januar, in Bahgourah, einem Vorort der oberägyptischen Stadt von Nag Hammadi, zwei Kopten erschossen wurden, weil sie sich weigerten, „Schutzgeld“ an einen Muslim zu bezahlen.

Zwei Tage zuvor soll Ahmed Saber den koptischen Bauunternehmer Moawad Asaad zur Zahlung einer größeren Summe aufgefordert haben. Als dieser sich weigerte, hielt nach Augenzeugenberichten Saber gestern Nachmittag mit seinem Auto vor dem Haus des Kopten.

Vier mit Sturmgewehren bewaffnete Männer stiegen aus und erschossen Moawad Bahgourah und seinen 26-jährigen Sohn. Beide waren auf der Stelle tot.

Der koptisch-orthodoxe Bischof Kyrillos von Nag Hammadi erklärte, dass der Polizei bereits seit vergangenem November bekannt sei, dass Ahmed Saber regelmäßig Geld von den Angehörigen der koptischen Gemeinde im Ort forderte. Er hätte auch Kinder entführt, um Lösegeld von koptischen Eltern zu erpressen. „Die Vorfälle wurden der Polizei gemeldet. Ich weiß nicht, warum er nicht eingesperrt wurde“, so der Bischof. Zahlreiche Kopten fordern nun mit einem Sitzstreik vor der Polizeistation von Nag Hammadi die Festnahme Ahmed Sabers und seiner Komplizen.

Nag Hammadi war in der Vergangenheit bereits mehrmals Schauplatz von Angriffen auf Kopten. So wurden bei einem Angriff auf eine koptische Kirche am 7. Januar 2010, der Tag des koptischen Weihnachtsfestes, acht Kopten und ein muslimischer Wachmann getötet. Die IGFM macht die ägyptischen Behörden für die erneuten Vorfälle in Nag Hammadi mitverantwortlich und fordert das Innenministerium auf, Sicherheitskräfte zum Schutz der koptischen Gemeinde bereitzustellen und Angriffe auf Minderheiten und ihre Gotteshäuser konsequent strafrechtlich zu verfolgen.

Weitere Informationen zur Menschenrechtslage in Ägypten.

“Flensburg online”: siehe vielleicht auch Warnung vom Februar 2011: Muslim-Bruderschaft in Ägypten demnächst an der Macht?

Drohung aus dem Iran. Öl-Embargo gegen Europa?

Die “Rheinische Post” (E-Datum: 26.1.2012) schreibt zu Irans Öl-Drohung:
“Düsseldorf (ots) – Das iranische Parlament hat nicht viel zu melden im Gottesstaat Iran, aber es hat sich immer wieder als radikales Sprachrohr des Regimes hervorgetan. Nun will die Kammer also ein Öl-Embargo gegen Europa beschließen, als Retourkutsche auf die zu Wochenbeginn erneut verschärften EU-Sanktionen, die den Iran zum Einlenken bei seinem umstrittenen Atomprogramm bewegen sollen.

Es ist eine Drohung, die vor allem eines signalisiert: Die Sanktionen von Amerikanern und Europäern beginnen zu schmerzen, und zwar nicht nur das einfache Volk, sondern allmählich auch die Mächtigen. Deren Optionen schwinden. Mit ihrer Drohung, im Falle neuer Sanktionen die weltwirtschaftlich wichtigen Tanker-Routen durch den Persischen Golf zu unterbrechen, hat die iranische Führung nichts erreicht.

Das Säbelrasseln hat nur die Amerikaner auf den Plan gerufen, die unverhohlen mit militärischer Gewalt gedroht haben. Aber auch die Möglichkeiten des Westens, Druck auszuüben, sind praktisch erschöpft.

Im März wird im Iran gewählt. Erst danach wird man sehen, ob die iranische Führung zu Kompromissen bereit ist. Wenn nicht, ist eine militärische Eskalation zwar nicht unbedingt zwangsläufig; aber das Risiko wird erheblich zunehmen.”

Islamistische “Boko Haram” mit Bomben und Terror gegen Christen in NIgeria

(Open Doors) – Panik, Angst und Trauer, so beschreiben einheimische Mitarbeiter des Hilfswerkes Open Doors in Nigeria die Atmosphäre nach den zahlreichen Anschlägen der radikal-islamischen Terrorgruppe “Boko Haram”.

Ihr Kampf gegen die Regierung, Sicherheitskräfte und insbesondere Christen hinterlässt eine Blutspur, die sich durch den Norden des Landes zieht.

Viele Familien trauern um Angehörige; Verletzte liegen in Krankenhäusern, Häuser und Gebäude liegen in Trümmern.

Mehrere christliche Gemeinden haben ihre Versammlungsstätten verloren.

Unter Christen ist die Stimmung äußerst angespannt: “Wir gehen davon aus, dass der Massenexodus Richtung Süden nun begonnen hat”, erklärte ein Team-Mitglied von Open Doors.

Einige Dienste vorerst eingestellt

Seit Jahren unterstützt Open Doors Christen und Kirchen im islamisch geprägten Norden des westafrikanischen Landes. Aufgrund der Gefahrenlage wurden nun einige Dienste wie Schulungen und Nothilfe-Projekte in betroffenen Städten ausgesetzt. So mussten Ende des vorigen Jahres theologische Seminare gestoppt werden.

10 Bomben in 3 Tagen in 1 Stadt

Unter anderem in Maiduguri. Dort hatten “Boko Haram”-Kämpfer innerhalb von drei Tagen zehn Bomben an verschiedenen Plätzen der Stadt gezündet. Zwei Seminarteilnehmer wurden niedergeschossen, als sie in ihr Haus zurückkehrt waren. Einer von ihnen war Pastor einer örtlichen “Church of Christ in Nigeria” (COCIN).

“Doch trotz der Gefahr haben uns die Teilnehmer gebeten, die Schulungen fortzusetzen. Sie wollen ihre theologische Ausbildung abschließen”, so ein Mitarbeiter. Derzeit untersucht ein einheimisches Team von Open Doors, welche der von den Anschlägen an Weihnachten 2011 Betroffenen noch unversorgt sind und dringend Hilfe benötigen.

Anschlag auf Kirche in Abuja

Nach dem Anschlag auf eine Kirche in Abuja hatten einige bereits Hilfe von der Regierung erhalten. Um den Christen in Nigeria in dieser schweren Zeit auch geistlich beistehen, bittet Open Doors um Gebet. Konkrete Anliegen sind hier zu finden.

Auf dem Weg in islamischen Gottesstaat: Christenfreier Norden

Das vergangene Jahr war ein Jahr des Terrors für die nigerianischen Christen. Auf dem aktuellen Weltverfolgungsindex (WVI) rückte das Land von Platz 23 auf den 13. Rang vor.

Mindestens 300 Christen wurden im Berichtszeitraum zum WVI aufgrund ihres christlichen Bekenntnisses getötet. Die Dunkelziffer könnte zwischen 1.000 und 1.500 liegen. Die Islamistengruppe “Boko Haram” will ganz Nigeria zu einem streng islamischen Gottesstaat machen.

Anfang dieses Jahres hatte die Terrorgruppe, deren Name “moderne Erziehung ist Sünde” bedeutet, im Norden lebende Christen ultimativ aufgefordert, die Region zu verlassen. Muslime aus dem Süden sollten in den Norden zurückkehren.

“Boko Haram” lehnt jeden “westlichen” Lebensstil und das Christentum strikt ab. Die Frage ist nicht ob, sondern wann und wo die Terroristen wieder zuschlagen werden. Denn dass die schon als “Taliban Nigerias” bezeichnete Gruppe ihren Kampf gegen alles in ihren Augen “Unislamische” fortsetzen wird, gilt als sicher.

Bereits nach Ablauf des Ultimatums Anfang Januar kam es zur Tötung von mehr als 50 Christen in Gombe, Adamawa, Maiduguri (Borno) und Tafawa Balewa (Bauchi). In den nördlichen Staaten Kaduna, Niger, Kano und Zamfara wurde der Ausnahmezustand verhängt.

Anschlagsserie fortgesetzt

An diesem Wochenende hatte die radikale Gruppe erneut zugeschlagen und ein Bild hinterlassen, das von Zerstörungswut und Hass gegen die eigenen Landsleute zeugt. In einem Bekennerschreiben bezeichnete der Führer der “Boko Haram” die Anschläge als Vergeltungsmaßnahmen nach den jüngsten Verhaftungen einiger ihrer Mitglieder.

Ihr Kampf richte sich gegen die Regierung, die Sicherheitskräfte und die Christen, weil “sie uns abgeschlachtet haben”. Nach mehreren koordinierten Bombenanschlägen in Kano und Bauchi könnte die Opferzahl auf mehr als 200 Tote ansteigen; viele andere wurden verletzt. Noch immer werden Menschen aus den zerstörten Gebäuden geborgen.

Während die Anschläge an Weihnachten vor allem Christen und Kirchen galten, sprengten Autobomben und Selbstmordattentäter in Kano, der Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates, Polizeistationen und öffentliche Einrichtungen in die Luft. Einige der Angreifer sollen Polizeiuniformen getragen haben.

Die Gruppe ist gut organisiert und soll über ausreichend finanzielle Mittel verfügen, ihren Kampf fortzuführen. Anhänger sollen offenbar bereits kommunale Verwaltungen und Sicherheitskräfte unterwandert und auch Verbindungen zur Al Kaida im nordafrikanischen Maghreb haben.

Was können Christen tun? Die enorme Kraft des Gebetes einsetzen. Gebetsanliegen für die Christen in Nigeria.

  • Beten Sie für die Christen im Norden Nigerias, dass sie stark in ihrem Glauben bleiben.
  • Beten Sie für die Angehörigen der Todesopfer und die vielen Verletzten. Möge Gott ihnen in ihrer Trauer und Bewältigung des Erlebten beistehen und sie trösten.
  • Beten Sie für die Kinder, die bereits so viel Leid mit ansehen mussten.
  • Beten Sie für ein Ende der Gewalt. Mögen die Anhänger der “Boko Haram” ihren blutigen Kampf im Norden des Landes beenden. Beten Sie für einen Sinneswandel der Kämpfer.
  • Beten Sie für die Familien, die bereits auf der Flucht sind. Viele wollen aus der Gefahrenregion fliehen, doch sie haben keine Anlaufstelle und auch nicht die nötigen Mittel für einen Neubeginn.
  • Beten Sie für die Leiter der örtlichen Kirchen. Sie stehen vor der Herausforderung, besonders auf die jungen Menschen positiv einzuwirken. Unter dem andauernden Verfolgungsdruck ist die Gefahr von Vergeltungsschlägen durch christliche Nigerianer groß.
  • Beten Sie auch für unser Team in Nigeria, um Bewahrung und Weisheit. Möglicherweise werden ihre Aktivitäten auch von Anhängern der “Boko Haram” beobachtet.
  • Beten Sie für die Regierung, dass sie fähig ist, die Lage unter Kontrolle zu bringen und den Menschen Schutz zu gewähren. Selbst in Regierungskreisen soll es “Boko Haram”-Anhänger geben, die möglicherweise Zugang zu sensiblen und strategischen Informationen haben.

“Flensburg online”: siehe vielleicht auch Warum sind Kommunisten und Islamisten gegen Christen?

Religionsfreiheit im Islam? Christliche Hausgemeinden im Visier der Islamischen Republik Iran

Stuttgart / Frankfurt am Main (24. Januar 2012) – Unter iranischen Konvertiten wächst die Sorge vor weiteren Verhaftungen und einer noch härteren Verfolgung der iranischen Untergrundgemeinden. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) am 24.1.2012 in einer Pressekonferenz in Stuttgart berichtet, haben Einschüchterungen und Drohungen in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen.

Der iranische Geheimdienstminister, der schiitische Geistliche Heydar Moslehi, hatte bereits Ende November 2011 “neue Anstrengungen” im Kampf gegen Hausgemeinden verkündet.

Flankiert würden die Repressalien gegen Konvertiten, Bahá’í, Menschenrechtler und die iranische Demokratiebewegung mit verbalen Angriffen in staatlichen Meiden gegen vermeintlich schädliche westliche Einflüsse, so die IGFM.

Die systematische Entrechtung der Bürger im Iran durch die islamische Diktatur

Die IGFM betonte, dass das Verbot von Barbie-Puppen und die Schließung von Spielzeugläden nur ein Randphänomen seien. Der Kern des Dramas, das sich am Persischen Golf abspiele, sei die systematische Entrechtung der Bürger Irans durch die islamische Diktatur.

Härteres Vorgehen – überfüllte Gefängnisse

Irans bekannteste Haftanstalt, das Evin-Gefängnis im Norden Teherans, zeigt beispielhaft, mit welcher Härte die Islamische Republik gegen Andersdenkede vorgeht. Evin wurde ursprünglich als kleine Untersuchungshaftanstalt für 320 Gefangene angelegt. Gegenwärtig sollen dort 8.000 Personen zusammengepfercht sein. Trotz winterlicher Kälte sind seit Tagen Heizung und Warmwasser abgestellt.

Abfall vom Islam ein Verbrechen?

In der Islamischen Republik Iran ist „Apostasie“, also der „Abfall“ vom Islam, ein „Verbrechen“, das mit dem Tod bestraft werden kann; ebenso das „Verleiten“ zum Abfall vom Islam, „Kampf gegen Gott“ und „Verderbenstiften auf Erden“.

Während Christen aus traditionell christlichen Minderheiten, wie z.B. Armeniern, Chaldäern oder christlichen Ausländergemeinden ein Existenzrecht „zugestanden“ wird, spricht die Islamische Repbulik Atheisten, ehemaligen Muslimen, die ihren Glauben wechseln, und „Ketzern“ sogar ein Lebensrecht ab.

Ehemalige Muslime, die Christen geworden sind, treffen sich notgedrungen heimlich in Hausgemeinden. Aus diesem Grund ist die Zahl der Konvertiten im Iran unbekannt, sie liegt aber nach Schätzung der IGFM vermutlich bei mehreren Tausend Personen.

Die IGFM weist darauf hin, dass vor allem die Leiter von Konvertitengemeinden systematisch vom iranischen Geheimdienst eingeschüchtert und bedroht werden. International Aufsehen erregte der Fall es iranischen Pastors Youcef Nadarkhani. Entgegen der in der Islamischen Republik gängigen Praxis, war er ganz offiziell wegen „Abfall vom Islam“ und „Verbreitung nichtislamischer Lehren“ zum Tod durch den Strang verurteilt worden.

Das am 22. September 2010 von einem Revolutionsgericht verhängte Todesurteil ist dank internationaler Proteste noch nicht vollstreckt. Im Rahmen des IGFM-Patenschaftsprojektes für politische Gefangene im Iran setzten sich CDU- Generalsekretär Hermann Gröhe und die saarländische Minsterpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer für die Freilassung von Pastor Nadarkhani ein.

Hält der Iran seine Verträge ein?

Die IGFM fordert, dass die internationale Gemeinschaft nicht bloße Verhandlungen über das Nuklearprogramm anstreben solle. Vielmehr müsse die EU und auch Deutschland nachdrücklich auf der Einhaltung bereits bestehnder Vertäge bestehen. Die Menschenrechtsverletzungen der Islamischen Republik an ihren eigenen Bürgern müssten im Fokus bleiben.

Der Iran hat unter anderem den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte ratifiziert und bekennt sich öffentlich dazu. Es handelt sich dabei um einen völkerrechtlich bindenden Vertrag, dem auch Deutschland angehört. Die Islamische Republik Iran bricht diesen Vertrag unter anderem mit der Verfolgung von Konvertiten, Religionslosen, Bahá’í und Sufis, der extremen Benachteiligung von Frauen und dem systematischen Einsatz von Folter.

“Flensburg online”: Was ist eine Hausgemeinde?
Verschlimmernde Christenverfolgung eines der Endzeit-Zeichen. Warum? Christenverfolgungen hat es doch immer gegeben, oder? Ja, aber…

Gucken westliche Politiker weg, wenn Juden als ‘Schweine’ und ‘Affen’ diffamiert werden? Palästinenser Mufti: „Töte einen Juden und Du wirst in den Himmel erhoben!“

In der vergangenen Woche predigte der geistliche Führer der palästinensischen Autonomie, Mufti Muhammad Hussein, dass „das Töten von Juden ein religiöses Ziel des Islam“ sei. Dies erklärte der anerkannte islamische Führer anlässlich des 47-Jahrestages der Fatah und zitierte dieses Gebot aus der islamischen Tradition Hadith (die Überlieferungen über Mohammed).

„Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben. Die Juden werden sich hinter Steinen und Bäumen verstecken. Dann werden die Steine und Bäume zu uns rufen: ‚Oh Moslem, Diener Allahs, da versteckt sich ein Jude hinter mir, komm und töte ihn‘“.

Aufruf zum Juden töten. Wo bleibt die Empörung westlicher Politiker?

Dies predigte der Fatah-Mufti vor der jubelnden Masse. Die Weltöffentlichkeit betrachtet die Fatah und deren Chef Mahmud Abbas gegenüber der radikalen Hamas als pragmatisch und bereit zum Frieden. Nicht umsonst hat Israel hinter den Kulissen mehrmals beschlossen, dass es keinen Sinn macht mit Abbas zu verhandeln.

Nach außen stellt er sich als diplomatischer Palästinenserführer dar, aber in Wahrheit unternimmt er nichts gegen die anti-israelischen Hassreden und Hetze.

Darüber hinaus zeigt Abbas gemäß Quellen aus dem israelischen Regierungsbüro keine Bemühungen, dem Konflikt mit Israel ein Ende zu setzen.

„Abbas profitiert mehr von dem Konflikt als von einem Abkommen“, meinte ein israelischer Regierungsbeamter.

Dass der Mufti Muhammad Hussein die Juden mit Schweinen und Affen vergleicht ist ein Diffamierung, die sich oft wiederholt, im Ausland jedoch ignoriert wird. Hätten geistliche Führer aus dem Christentum oder dem Judentum Moslems mit Schweinen oder Affen verglichen oder zur Vernichtung der Moslems aufgerufen, wäre daraus ein Skandal gewachsen.
Klicken Sie hier, um die Ansprache des Muftis zu sehen.
[Quelle: www.israelheute.com vom 20. Januar 2012]

Siehe vielleicht auch ==> Wie ist das Verhältnis der evangelischen Kirche zu Israel? “Solidarität zu Israel – trotz Kritik”

Christenverfolgung im “arabischen Frühling” (aka islamistischer Herbst). Und Deutschland zahlt noch Entwicklungshilfe-Gelder?

Düsseldorf (ots) – Angesichts zunehmender Christenverfolgung in den Ländern des “arabischen Frühlings” hat sich die Menschenrechtsexpertin der Unionsfraktion, Erika Steinbach, für eine Korrektur der Geldleistungen in die Region ausgesprochen.

“Der Entwicklungsminister hat zwar bereits ein waches Auge, aber wir sollten die Entwicklungshilfe noch stärker an die Einhaltung der Religionsfreiheit und der Menschenrechte insgesamt knüpfen”, sagte die CDU-Politikerin der in Düsseldorf erscheinenden “Rheinischen Post” (Dienstagausgabe vom 17.1.2012).

Wenn am Ende überall der islamische Fundamentalismus obsiege, werde man “vielleicht sagen müssen, dass für Christen die Regime von Mubarak & Co. das kleinere Übel waren, obwohl auch diese die Menschenrechte verachteten”, erläuterte Steinbach.

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