Nach dem erfolgreichen Remake des Open Air Kinos im vergangenen Jahr erfolgt in diesem Jahr, wie von vielen Kinofreunden gewünscht, die Fortsetzung in Verdoppelung.
Vier herausragende Filme hat die Veranstaltergemeinschaft von Kultur im Bahnhof e.V., DPvB Veranstaltungstechnik und Brückenkopf-Park gGbmH, Kulturbüro Jülich für das diesjährige Open Air Kinoprogramm ausgewählt.
Neben der leichten Sommerkomödie gibt es den großen Historienfilm, einen verstörenden Psycho-Thriller und das obligatorische Romantic-Movie zum Sonnenuntergang. Zwar werden die Jülicher Filmfreunde erneut auf das gleichmäßige Rattern des Malteserkreuzgetriebe des Projektors verzichten müssen, ebenso auf die geliebte Pause beim Rollenwechsel, dafür gibt es ungetrübten Filmgenuss in digitaler Bild- und Tontechnik.
Die Päpstin
Am Freitag, dem 8. Juli 2011, startet die erneut von der Sparkasse Düren präsentierte Open-Air-Kino-Reihe mit: “Die Päpstin”.
Johanna (Johanna Wokalek) wächst im Europa des neunten Jahrhunderts auf und hat es nicht immer leicht – ihr Vater, ein fanatischer Dorfpriester, verbietet ihr sogar Lesen und Schreiben zu lernen – was Johanna jedoch trotzdem tut.
Und ihre Bemühungen tragen schon bald die ersten Früchte, denn aufgrund ihres Talents erhält sie die Genehmigung, die Domschule zu besuchen. Dort soll der Ritter Gerold (David Wenham) ein Auge auf sie werfen, doch Johanna verliebt sich sofort in ihn.
Der Zufall will es so, dass sie eines Tages als Mann verkleidet ins Kloster geht.
Vincent will meer
Fünf Tage später folgt der große Überraschungserfolg des letzen Sommers. Am Mittwoch, dem 13. Juli 2011, heißt es: “Vincent will meer”. Vincent (Florian David Fitz), der am Tourette-Syndrom leidet, lebt bei seiner alkoholkranken Mutter.
Als diese stirbt, wird er von seinem Vater in ein Therapiezentrum abgeschoben. Für seinen Vater (Heino Ferch) steht fest, dass die Alkoholsucht der Mutter Schuld an seiner Erkrankung ist.
Vincent fühlt sich jedoch gar nicht wohl in der Klinik und so flüchtet er kurzerhand zusammen mit der magersüchtigen Marie (Karoline Herfurth) im Auto einer der Ärztinnen – mehr oder weniger unbeabsichtigt ist auch Vincents Zimmergenosse Alexander mit dabei, der an einer Zwangsneurose leidet.
Ihr Ziel: Italien. Dort will Vincent seiner Mutter den letzten Wunsch erfüllen und ihre Asche im Meer verstreuen. Vincents Vater macht sich zusammen mit einer Ärztin auf die Suche nach den Dreien.
Black Swan
Am Freitag, dem 29. Juli 2011, wird die Reihe mit dem Oscar-Prämierten Thriller “Black Swan” fortgesetzt. “Zweifellos insgesamt ein nicht unbedeutender filmischer Wurf. Ein Ballettfilm, ein Ausstattungsfilm, ein Psycho-Thriller, ein Musikfilm, ein Film mit einer überragenden Hauptdarstellerin. Spektakulär…
Ein Film, der einen wie ein Zug überrollt, mit schier unendlicher Kraft… Ein Bilderrausch voller Schönheit und Schrecken. …begeisternd…”. So beschreiben die Kritiker das Werk in dem Natalie Portman brilliert.
Die junge, aufstrebende Ballerina Nina (Natalie Portman) bekommt die Doppelrolle ihres Lebens: In “Schwanensee” soll sie sowohl den unschuldigen weißen als auch den dämonischen schwarzen Schwan verkörpern. Während sie die perfekte Besetzung für den weißen Schwan ist, muss sie für den Gegenpart der Figur lernen loszulassen und die dunkle Seite in sich hervorbringen.
Eat Pray Love
Am Mittwoch, dem 3. August 2011, schließt das feminine Feel Good Movie “Eat Pray Love” die diesjährige Freiluft Kinosaison ab. E*ine blendend aufgelegte Julia Roberts sorgt dafür, dass diese autobiografische Romanverfilmung neben vielen Oberflächenreizen auch mit echten Emotionen aufwartet. *Liz Gilbert (Julia Roberts) hatte alles, wovon eine Frau heutzutage träumt oder zumindest träumen sollte – einen Mann, ein Haus, eine erfolgreiche Karriere.
Trotzdem fühlte sich Liz – wie viele andere Frauen auch – irgendwie verloren und ziellos. Als ihre Ehe geschieden wird, steht Liz plötzlich an einem Scheideweg: Sie beschließt, alles zu riskieren und ihr altes, wohlgeordnetes Leben hinter sich zu lassen, indem sie zu einer Reise rund um die Welt aufbricht, die zu einer Suche nach sich selbst wird.
Alle Filme starten gegen 21:00 Uhr.
Der Eintritt beträgt 7,- / 6,- Euro ermäßigt.
Infos und Ticketreservierung: www.kuba-juelich.de
