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20. Todestag von Ernst Freudenthal

Aus Anlass des 20. Todestages von Ernst Freudenthal hat Oberbürgermeister Bertram Hilgen das Versöhnungswerk des Gründers der „Ehemaligen Kasselaner in Israel“ gewürdigt. An dessen Grab in Jerusalem legte er im Beisein von Familie und Freunden einen Kranz nieder.

Der gebürtige Kasseler „Erni“ Freudenthal, nach dem auch die Freudenthal-Halle im Stadtteil Wolfsanger benannt ist, emigrierte wegen der beginnenden Verfolgung der Juden in Deutschland 1933 nach Israel. Anfang der 70-er Jahre gründete er dort mit einigen heimatverbundenen Mitstreiterinnen und Mitstreitern den Verein der Ehemaligen Kasselaner in Israel, der über Jahrzehnte hinweg vielfältige Kontakte zur Fuldametropole pflegte.

Ernst Freudenthal
Zusammentreffen am Grab: Die Kinder Zeev und Lea Freudenthal mit Kindern und Enkelkindern sowie den Delegationsmitgliedern Ruth Selbert und Rainer Kuhlmann von der DIG Kassel [Foto: Pressestelle Stadt Kassel]

Der Verein setzte sich – in enger Zusammenarbeit mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Kassel – maßgeblich und international vorbildgebend für die jüdisch-deutsche Annäherung und Aussöhnung ein und bereitete die Städtepartnerschaft des israelischen Ramat Gan mit Kassel vor. Besondere Verdienste erwarb sich Ernst Freudenthal durch vielfältige Aktivitäten im Bereich der Jugendbegegnung sowie des sportlichen, schulischen und kulturellen Austausches.

Im Anschluss an die Kranzniederlegung zeichnete OB Hilgen drei langjährige Weggefährten Erni Freudenthals mit der Goldenen Ehrennadel der Stadt Kassel aus: Eli Rozen, Zaki Maor und Jadah Vaz-Dias haben hunderten jugendliche Sportlerinnen und Sportlern aus Israel und Deutschland Gelegenheit gegeben, das jeweils andere Land und dessen Kultur intensiv kennenzulernen. Aus diesen sportlichen Begegnungen haben sich vielfach dauerhaft-freundschaftliche Beziehungen zwischen Nordhessen und Israel entwickelt.

„Die Stadt Kassel und ihrer Bürgerinnen und Bürger haben Ernst Freudenthal und seinem Wirken sehr viel zu verdanken“, so OB Hilgen abschließend. „Mit Unterstützung seiner Freunde in Kassel und Israel baute er Brücken zwischen Völkern und Menschen. Er förderte die Jugend und den sportlichen Austausch und er behielt dabei – trotz der dunklen Schatten des Holocaust – seine Heimatstadt immer im Herzen.“


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Spektakulärer Unfall mit 100.000 Euro Sachschaden in Kasseler Mombachstraße: “Jaguar” überschlug sich

Kassel (ots) – Ein spektakulärer Unfall ereignete sich am Samstagabend, dem 3. März 2012, gegen 21.40 Uhr, in der Kasseler Mombachstraße. Ein Pkw der Marke Jaguar fuhr, aus Richtung Wolfhager Straße kommend die Mom-bachstraße in Richtung Holländische Straße.

In dem Fahrzeug befanden sich ein 29-jähriger aus Kassel sowie sein 31-jähriger Bruder aus Niestetal. Laut Zeugenaussagen fuhr der Pkw mit sehr hoher Geschwindigkeit. In Höhe einer rampenartigen Abzweigung geriet das Fahrzeug mit dem rechten Vorderrad an den Bordstein und kam ins Schleudern.

Der Fahrzeugführer verlor nun offensichtlich die Gewalt über den Pkw und das Fahrzeug fuhr nach rechts die Rampe hinauf. Hierbei durchbrach der Jaguar ein zweiflügeliges Metalltor und überschlug sich anschließend.


Unvergessen: Jerry Cotton geht in seinem Jaguar E-Type auf Verbrecherjagd

Bei Eintreffen der Polizei hatten sich beide Insassen bereits selbst aus dem Fahrzeug befreit. Beide hatten leichte Verletzungen davongetragen. Da derzeit noch nicht zweifelsfrei feststeht, welche der beiden Männer das Fahrzeug gefahren hat, jedoch beide unter Alko-holeinfluss standen, wurde bei beiden Tatverdächtigen eine Blutentnahme durchgeführt.

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Mama! Kauf mir auch einen Jaguar

Zur Feststellung der Fahrereigenschaft wurde das Fahrzeug sichergestellt sowie die erforderlichen Spurensicherungsmaßnahmen veranlasst. An dem Jaguar entstand Sachschaden in Höhe von 100.000 Euro.

“Flensburg online”: Lang ist es her… 12. Juli 1964. Autounfall von George Harrison in seinem Jaguar E

Meterhohe Flammen: LKW in Flammen auf A44 zwischen Bad Wilhelmshöhe und Zierenberg

Kassel (ots) – Am Freitag, dem 24. Februar 2012, wurde die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Nordhessen gegen 6 Uhr von der Feuerwehrleitstelle Kassel über einen brennenden Lkw auf der A 44 zwischen den Anschlussstellen Bad Wilhelmshöhe und Zierenberg informiert.

Nach Angaben der vor Ort eingesetzten Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal geriet die Sattelzugmaschine des mit Glasscheiben beladenen LKW in Brand.

Die Flammen griffen auch auf einen der Kraftstofftanks über. Dadurch entzündete sich der Treibstoff und verbrannte mit meterhohen Flammen.

Während der Löscharbeiten der Feuerwehren von Kassel und Habichtswald musste der mittlere und rechte Fahrstreifen der Autobahn in Fahrtrichtung Dortmund kurzzeitig gesperrt werden.

Obwohl die Feuerwehr den Brand schnell unter Kontrolle bringen konnte, wurden Zugmaschine und Auflieger vollständig zerstört.

Nach Abschluss der Löscharbeiten konnte die mittlere Spur wieder freigegeben werden. Der auf einer Länge von ca. 2 km entstandene Rückstau löste sich nach wenigen Minuten wieder auf.

Im Rahmen der Bergungsarbeiten wird der Kraftstoff des Lkw durch die Feuerwehr abgepumpt. Während dieser Maßnahmen bleibt der rechte Fahrstreifen weiterhin gesperrt. Mit dem Abschluss der Bergungsarbeiten ist in Kürze zu rechnen. Bei dem offenbar durch einen technischen Defekt ausgelösten Brand wurde niemand verletzt.

Nach ersten Einschätzungen der Beamten der Autobahnpolizei wird die Schadenshöhe mit ca. 100.000 Euro beziffert.

Trauer um Stadtrat a.D. Dr. Rainer Manske in Kassel

„Seine wohltuend-unaufgeregte Art des Umgangs miteinander und seine wissenschaftlich-nüchterne Sicht der Dinge bleiben uns vor Augen.“ Mit diesen Worten haben Oberbürgermeister Bertram Hilgen und Stadtverordnetenvorsteherin Petra Friedrich den früheren Kasseler Kommunalpolitiker Dr. Rainer Manske gewürdigt, der jetzt im Alter von 69 Jahren in Wiesbaden verstorben ist.

Der Diplomchemiker sei insbesondere als Experte für Umwelt und Abfallentsorgung in den städtischen Gremien geschätzt worden, meinten beide.

1989 zog Manske in die Kasseler Stadtverordnetenversammlung ein und erlebte in den folgenden Jahren bis 2006 eine turbulente Zeit mit wechselnden politischen Mehrheiten und einem Auf und Ab für seine Partei, die FDP.

1995 wurde er Stadtrat und gehörte dem Magistrat an. Bei der Kommunalwahl 1997 scheiterten die Liberalen an der damals noch geltenden Fünf-Prozent-Hürde. Mit ihrem Wiedereinzug kehrte Manske 2001 in die Stadtverordnetenversammlung zurück und wurde umweltpolitischer Sprechers seiner Fraktion. Hier brachte er seine Fachkompetenz, u.a. auch mit Initiativen zur Senkung der Feinstaubbelastung, ein.

„Wir werden ihn in guter Erinnerung behalten“, so Friedrich und Hilgen für die Stadt Kassel, die Dr. Rainer Manske zum Dank für seine Tätigkeit 2006 mit der Stadtmedaille ausgezeichnet hat.

Schweigeminute in Kassel zum Gedenken an die Todesopfer der Neonazi-Mordserie

Anlässlich des Staatsaktes in Berlin zum Gedenken an die Todesopfer der Neonazi-Mordserie wird in Kassel zu einer Schweigeminute aufgerufen. 2006 war der Kasseler Halit Yozgat in seinem Internetcafé in Kassel von der sogenannten Zwickauer Zelle erschossen worden.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) rufen gemeinsam dazu auf, am Donnerstag, 23. Februar 2012, um 12 Uhr in den Betrieben und Unternehmen die Arbeit ruhen zu lassen und eine Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt einzulegen.

Ziel sei es „ein Zeichen der Trauer und des Mitgefühls mit den Opfern, ihren Familien und Freunden, ein Zeichen der Verurteilung von Fremdenhass, Rassismus und rechtsextremer Gewalt und ein Zeichen für die Vielfalt und Offenheit Deutschlands zu setzen.”

Zahlreiche Vertreter des öffentlichen Lebens in Kassel haben sich dem Aufruf angeschlossen und rufen dazu auf, diesen in Kassel zu befolgen. Dies sind

Oberbürgermeister Bertram Hilgen,

Stadtverordnetenvorsteherin Petra Friedrich, Kamil Saygi (Vorsitzender des Ausländerbeirates),

  • Uta Mootz (Vorsitzende des Gesamtpersonalrates der Stadt Kassel),
  • Polizeipräsident Eckhard Sauer,
  • LWV-Direktor Dr. Uwe Brückmann,
  • Universitätspräsident Rolf-Dieter Postlep,
  • Regierungspräsident Walter Lübcke,
  • Bischof Martin Hein,
  • Dechant Harald Fischer,
  • Landrat Uwe Schmidt und
  • Kreistagsvorsitzender Andreas Güttler.

Bei der rechtsterroristisch motivierten Mordserie waren zwischen November 2000 und April 2006 mindestens acht türkische und ein griechischer Ladenbesitzer per Kopfschuss aus nächster Nähe getötet worden.

Erst im vergangenen Jahr war das Täter-Trio aufgeflogen – dass eine ganze Mordserie auf sein Konto ging, wurde erst daraufhin bekannt.

Tödlicher Arbeitsunfall am Schwülme-Ufer bei Baumfällarbeiten zwischen Vernawahlshausen und Lippoldsberg

Kassel (ots) – Im Rahmen von Baumpflegearbeiten am Schwülme-Ufer zwischen Vernawahlshausen und Lippoldsberg sollte von Arbeitern einer
Uslarer Fachfirma am Donnerstag-Mittag, dem 16.2.2012, gegen 12:30 Uhr, auch eine etwa 12 Meter hohe Weide gefällt werden.

Wie die am Unfallort eingesetzten Beamten der Polizeistation Hofgeismar mitteilten, war dazu zunächst in etwa 2,20 Meter Höhe ein Stahlseil an dem Baum angebracht und an einem etwa 25 Meter entfernt auf einer Wiese stehenden Traktor befestigt worden.

Auf dem Traktor saß der 45 Jahre alte Firmeninhaber. Sein 25-jähriger Sohn und ein weiterer, 34 Jahre alter, Mitarbeiter befanden sich zu diesem Zeitpunkt im Nahbereich der Weide am Schwülme-Ufer. Der 25-Jährige brachte dann absprachegemäß eine Fällkerbe am Baum an.

Plötzlich und völlig unerwartet begann der Baum sich zu neigen und stürzte zur Seite. Die beiden 25 und 34 Jahre alten Männer, die sich zu diesem Zeitpunkt noch im Nahbereich des Baumes befanden, versuchten sich noch in Sicherheit zu bringen. Der 25-Jährige wurde allerdings von der umstürzenden Weide getroffen und dabei so schwer verletzt, dass er trotz notärztlicher Versorgung noch an der Unfallstelle verstarb.

Sein Vater und der 34 Jahre alte Mitarbeiter blieben zumindest körperlich unverletzt. Am Unfallort war auch der Rettungshubschrauber Christoph 7 im Einsatz. Die weiteren Ermittlungen zu diesem tragischen Unglücksfall hat die Kasseler Kripo übernommen. Das Amt für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik beim Regierungspräsidium Kassel wurde ebenfalls eingeschaltet.

Die Kasseler Polizeimedaillen 2012

Kassel (ots) – Der Verein Bürger und Polizei in Kassel e.V. und das Polizeipräsidium Nordhessen haben heute Abend wieder einmal Menschen ausgezeichnet, die im vergangenen Jahr die Arbeit der Polizei in Kassel und der nordhessischen Region in bemerkenswerter Weise unterstützt haben.

Insgesamt zehn Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Kassel, Baunatal, Calden, Witzenhausen und Bad Arolsen wurden vom Präsidium des Vereins nach Vorschlägen der nordhessischen Polizeidienststellen für die “Kasseler Polizeimedaille” ausgewählt.

Sie konnten am Abend die Ehrung aus den Händen von Polizeipräsident Eckhard Sauer, der auch Präsident des Vereins Bürger und Polizei Kassel ist, entgegen nehmen. Der Polizeichef wurde bei der Medaillenübergabe von Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke, Landrat Uwe Schmidt und dem Kasseler Bürgermeister Jürgen Kaiser, der Oberbürgermeister Bertram Hilgen vertrat, unterstützt.

Die zum dreizehnten Mal stattfindende Auszeichnung mit der vom Verein Bürger und Polizei gestifteten “Kasseler Polizeimedaille” erfolgte im Rahmen der traditionellen Jahresbegrüßung 2012 des Vereins in den Gesellschaftsräumen des Polizeipräsidiums in Kassel.

Rund 170 Vereinsmitglieder und Gäste waren der Einladung ins Polizeihauptquartier am Kulturbahnhof gefolgt.

“Bereits zum dreizehnten Mal zeichnet der Verein Bürger und Polizei Kassel e.V. wieder Mitbürgerinnen und Mitbürger mit der Kasseler Polizeimedaille aus, die der Polizei bei ihrer Aufgabenerfüllung in einer bemerkenswerten Art geholfen haben”, betonte Präsident Sauer.

“Diese Menschen haben durch ihr couragiertes Handeln ein Zeichen gesetzt für ein vertrauensvolles Miteinander von Bürgern und ihrer Polizei”.

Die zehn neuen Träger der Kasseler Polizeimedaille, darunter vier Frauen und sechs Männer, sind in diesem Jahr zwischen 18 und 78 Jahre alt. “Diese Menschen waren aufmerksam und haben hingeschaut, wo andere häufig wegsehen, sie haben entschlossen gehandelt, wo viele andere möglicherweise untätig geblieben wären. Ihr Verhalten war vorbildlich für uns alle”, erklärt Polizeipräsident Eckhard Sauer.

“Dafür möchte der Verein Bürger und Polizei Kassel diese Mitbürger mit der Kasseler Polizeimedaille auszeichnen”, so der nordhessische Polizeichef in seiner Ansprache.

“Unsere Kolleginnen und Kollegen leisten hervorragende Arbeit. Aber es ist auch für uns alle gut zu wissen, dass es immer wieder Menschen gibt, die ihre Polizei in so vorbildli-cher Weise unterstützen, sagte der Polizeichef.

Die Geehrten waren im vergangenen Jahr in polizeilichen Einsatzsituationen im positiven Sinne aktiv. Sie halfen zumeist durch schnelle und präzise Mitteilung ihrer Wahrnehmungen von Straftaten oder durch beherztes aber gleichwohl überlegtes Einschreiten bei beobachtetem Unrecht in bemerkenswerter Art mit, Straftaten zu verhindern, Täter festzunehmen oder wichtige Ermittlungs- und Aufklärungsschritte der Polizei zu ermöglichen.

Zu ganz besonderem Dank verpflichtet sind wir einem polnischen Mitbürger aus Kassel. Herr Robert Majchrowski (40) war am Morgen des 11. Juni 2011 zu Fuß auf der Friedrich-Ebert-Straße in Kassel unterwegs, als er auf eine Festnahmesituation zweier Polizeibeamten aufmerksam wurde. Zwei Männer leisteten bei ihrer Festnahme durch die Polizei erheblichen Widerstand, bei dem auch einer der Beamten durch einen Tritt gegen den Kopf verletzt wurde. Herr Majchrowski erfasste sofort die Situation, kam den Polizisten ohne jegliches Zögern entschlossen und mutig zu Hilfe und unterstützte die Beamten bei der Festnahme. Die beiden Männer standen im dringenden Tatverdacht, zuvor in einer Straßenbahn eine Körperverletzung begangen zu haben.

Oder die Geschichte von Frau Hohmann (78) aus Kassel. Sie ertappteam 7. September in den Mittagsstunden zwei Trickdiebe in der Wohnung ihrer 89 -jährigen Nachbarin. Frau Hohmann hörte, dass die Toilettenspülung ihrer Nachbarin mehrmals hintereinander betätigt wurde. Aus Sorge um die Bewohnerin ging sie umgehend zur Wohnung der Nachbarin und bemerkte sogleich die offenstehende Wohnungstür. Beim Betreten der Räume stand Frau Hohmann einem von zwei mutmaßlichen Trickdiebe gegenüber, der sofort die Flucht ergriff. Sein Komplize, der sich als falscher Wasserwerker ausgegeben hatte, verschwand ebenfalls aus der Wohnung. So konnte Frau Hohmann ihre Nachbarin davor bewahren, Opfer eines Trickdiebstahles zu werden.

Zwei von insgesamt acht Geschehnissen, für deren mutige Akteure es am heutigen Abend die Kasseler Polizeimedaille gab.

“Diese Menschen sind für uns Vorbilder. Sie haben durch ihr Handeln in sehr lobenswerter Weise Zivilcourage und Bürgersinn gezeigt”, betont Polizeipräsident Sauer abschließend.

Kasseler Literaturpreises für grotesken Humor an Ulrich Holbein

Ulrich Holbein, Schriftsteller, Öko-Dandy, Müsli-Mysticus und Knüll-Idylliker, erhält am Samstag, 25. Februar 2012, 18 Uhr, im Kasseler Rathaus den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor. Zugleich wird der junge Hamburger Schriftsteller Tino Hanekamp mit dem Förderpreis Komische Literatur ausgezeichnet.

Die Preise in Höhe von 10.000 beziehungsweise 3.000 Euro werden von der Stiftung Brückner-Kühner und der Stadt Kassel unter Beteiligung der Kasseler Sparkasse vergeben.

Die Feierstunde im Stadtverordnetensitzungssaal des Rathauses ist für alle Interessierten öffentlich. Da es keine Sitzplatzgarantie gibt, wird ein rechtzeitiges Erscheinen empfohlen.

Der Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor würdigt Ulrich Holbein als höchst geistesgegenwärtige Inkarnation des Grotesk-Komischen in Literatur und Leben, so der Stiftungsrat in seiner Begründung. Spielend verwirkliche Holbein eine ebenso grenzenlose wie radikal selbstbezogene Kunst und eröffne seinen Lesern eine neue Verzauberung der Welt.

Prof. Dr. Bazon Brock, Kunsttheoretiker und Künstler, wird dies in seiner Laudatio näher erläutern. Außerdem gibt es ein eigens vom hr-Fernsehen gedrehtes Filmporträt über Ulrich Holbein zu sehen, bevor dieser Kostproben aus seinem Werk vorträgt.

Der Hamburger Autor Tino Hanekamp, Jahrgang 1979, wird für sein furioses Romandebüt „Sowas von da“ mit dem Förderpreis Komische Literatur geehrt. Der Stiftungsrat ist dem Vorschlag des Verlages Kiepenheuer & Witsch gefolgt und zeigte sich insbesondere von seiner treffsicheren Komik beeindruckt, die sich im Wortwitz und in der Zeichnung von Typen und Situationen findet. Polemik, Klischees und Peinlichkeit würden elegant in dieser humoristischen Haltung aufgehoben. Stiftungsratsmitglied Harry Rowohlt wird Lobworte aus seinen Briefen an den Preisträger inklusive einer „Klugscheißerliste“ verlesen.

Die slowakische Komponistin Viera Janárceková hat eigens für die Veranstaltung einige „Tango-Mutanten für Quetschkommode und kleine Bassgeige“ geschrieben, die von Bianca Breitfeld (Violoncello) und Stefanie Schumacher (Akkordeon) zu Gehör gebracht werden.

Im Rahmen der Veranstaltung wird im Rathaus auch eine Ausstellung von Ulrich Holbein eröffnet. Zugleich Selbstporträt und Weltverschönerung zeigt sie emblematische Fotocollagen unter dem Titel „Lieber eine falsche Weltsicht als gar keine Flügel! Seufzer, Statements und Appelle“. Die Ausstellung ist bis zum 23. März 2012 in der Karl-Branner-Halle zu besichtigen.

Tod bei Unfall auf B83 Grebenstein / Burguffeln

Kassel (ots) – Tödlich verletzt wurde eine 68-jährige Kasselerin
am späten Montag-Nachmittag, dem 13. Februar 2012, bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 83. Die 68-jährige befuhr die B 83 von Grebenstein her kommend in Richtung Kassel. An der Unfallstelle sind drei Fahrstreifen vorhanden für die die sogenannte 2 + 1 Regelung gilt.

Die Unfallfahrerin befuhr den linken der beiden, für ihre Richtung geltenden Fahrstreifen um andere Fahrzeuge zu überholen. Vermutlich aufgrund von Schnee und Schneematsch kam sie mit ihrem Fahrzeug ins Schleudern und geriet hierbei frontal in den Gegenverkehr.

Dort stieß sie mit dem Pkw eines 25-jährigen aus Kassel zusammen. Es kam zum Frontalzusammenstoß. Die 68-jährige wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Freiwillige Feuerwehr Grebenstein geborgen werden.

Trotz Einsatz von zwei Rettungswagen sowie des Rettungshubschraubers Christoph 7 verstarb die 68-jährige noch an der Unfallstelle.

Der 25-jährige wurde schwer verletzt ins Krankenhaus verbracht. Seine 27-jährige Beifahrerin aus Kassel erlitt leichtere Verletzungen wurde jedoch vorsichtshalber auch ins Kran-kenhaus gebracht.

Die Bundesstraße 83 musste für gut zwei Stunden komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde durch die Polizei umgeleitet.

Zur exakten Ermittlung des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger
hinzugezogen.

An den beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschadenin Höhe von 32.000 Euro.

Karnevalumzug mit Rathauserstürmung in Kassel

Der diesjährige Karnevalumzug startet am Samstag, dem 18. Februar 2012, um 11.49 Uhr auf dem Parkplatz und führt über Du-Ry-Straße – Steinweg – Oberste Gasse – Landgraf-Philipps – Platz – Untere Königsstraße – Königsplatz – Obere Königsstraße und endet am Rathaus mit dessen Erstürmung.

Aufgrund des Umzuges rechnet die Straßenverkehrsbehörde insbesondere im Bereich der Querung des Steinweges mit Behinderungen und bittet besonders die ortskundigen Verkehrsteilnehmer den Bereich zu umfahren.

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“Die Zauberflöte” für Senioren in Kassel

Die Oper „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart (Partnerlink Amazon) im Staatstheater Kassel steht auf dem Programm des städtischen Referates für Altenhilfe am Sonntag, dem 4. März 2012, 18 Uhr.

Ermäßigte Eintrittskarten für Seniorinnen und Senioren sind ab Freitag, dem 17. Februar 2012, beim Seniorenbeirat im Rathaus, montags und freitags von 9.30 bis 12 Uhr, Zimmer K 301, Telefon 0561 787 – 5100, erhältlich.
Information außerhalb dieser Zeiten unter Telefon 0561 787 – 5024.

Ernäherung im Alter. Infoveranstaltung in Kassel

Eine Informationsveranstaltung mit der Diplom- Oecotrophologin Anja Later zum Thema „Ernährungsbedarf im Alter“ findet im Rahmen des städtischen Seniorenprogramms in Zusammenarbeit mit der Katholischen Familienbildungsstätte am Donnerstag, dem 1. März 2012, 10 Uhr, im Kolpinghaus, Die Freiheit 2, statt.

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In dem Vortrag mit Gespräch wird über die neuesten Erkenntnisse einer gesunden Ernährung mit Hinweisen und Tipps für eine schnelle und abwechselungsreiche Küche im Alltag informiert.
Der Eintritt ist frei.

Information und Anmeldung ab Freitag, dem 17. Februar 2012, unter den Telefonnummern 0561 7004 – 111 oder 0561 787 – 5100.

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