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Druckfrisch – Neue Bücher mit Denis Scheck am 29. Januar 2012

München (ots) – In der nächsten “Druckfrisch”-Ausgabe am Sonntag, 29. Januar 2012, um 23.35 Uhr im Ersten trifft Denis Scheck den amerikanischen Erfolgsautor T.C. Boyle und den schreibenden Fernsehmanager Alexander Kluge, der rechtzeitig zu seinem 80. Geburtstag den fünften Band seines großen Erzählprojektes vorlegt.

Alexander Kluge: Das fünfte Buch
Eine fast endlos erscheinende Reihe an Preisen ziert Alexander Kluges Leben. Er hat abendfüllende Spielfilme gedreht, Kulturprogramme geprägt und neue Fernsehformate kreiert. Bekannt ist der promovierte Jurist als Regisseur, Filmproduzent, Hochschulprofessor, Kunsttheoretiker, Medienmanager und Philosoph. Am 14. Februar wird er 80 Jahre alt und bringt mit seinem neuen Werk “Das fünfte Buch” ein großes Erzählprojekt zu seinem Abschluss. In vier vorausgegangenen Bänden, der zweibändigen “Chronik der Gefühle” und zwei Geschichtensammlungen, hat er seine über sechs Jahrzehnte hinweg entstandenen Geschichten in großformatigen Bänden versammelt. Neben weiteren Geschichten enthält “Das fünfte Buch” eine große Gruppe “Neuer Lebensläufe”, die auf den Beginn von Kluges Laufbahn als Erzähler zurückführen. Seine Lebensläufe erschienen 1962, vor genau 50 Jahren. Der Lebenslauf ist für Alexander Kluge “das Gefäß aller Erfahrung – für Abgründe der Vernunft, für Brückenköpfe zu offenen Horizonten, für die realistisch-antirealistische Doppelnatur des Menschen und den inneren Partisanen in jedem von uns”.

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T.C. Boyle: Wenn das Schlachten vorbei ist
Er schätzt das apokalyptische Ambiente, seine Geschichten führen geradewegs in die Katastrophe. Ein Happy End gibt es kaum in den mehr als zehn Romanen, zahlreichen Erzählungen und Kurzgeschichten des US-amerikanischen Autors, der trotzdem oder gerade deshalb eine weltweite Fangemeinde hat. Boyles Thema ist der Konflikt zwischen Mensch und Natur oder zwischen Schicksal und Freiheit. Oft geht es um die Zukunft der Menschheit schlechthin. Thomas Coraghessan Boyle gilt als der Punk unter den Autoren in den USA. An die Stelle des früheren Drogenkonsums ist bei Boyle längst die “Sucht nach Schreiben” getreten. Bereits der erste Roman des promovierten Literaturwissenschaftlers, “Wassermusik”, wurde vor genau 30 Jahren ein Welterfolg. In wenigen Tagen erscheint sein neuer Roman, in dem es um zwei Fraktionen von Umweltschützern geht, die sich auf den Channel Islands vor der Südküste Kaliforniens einen erbitterten Kampf liefern.

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Außerdem kommentiert Denis Scheck die Top-Ten-Sachbuch-Bestseller und empfiehlt den Roman “Tine” des dänischen Schriftstellers Herman Bang (1857-1912), der einmal einer der bekanntesten Autoren des literarischen Impressionismus’ war.

Moderation: Denis Scheck; Andreas Ammer
“Druckfrisch” im Internet: DasErste.de/druckfrisch


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Literaturkurs “Litpur” mit Waltraud Weiß in der Doktorsburg

Der Kurs “Litpur”, mit Kursleiterin Waltraud Weiß, trifft sich am Mittwoch, dem 8. Februar 2012, um 11:00 Uhr, in der Doktorsburg. Neue Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer sind herzlich willkommen, um zeitgenössische Literatur zu lesen und zu besprechen.

Weitere Infos bei Petra Küppers, Fachbereich Soziales – Tel. 0214/406-54 25.
Ort: Doktorsburg – Haus der älteren Bürger, Rathenaustr. 63, Leverkusen Wiesdorf.

Poetry-Slam “Dead or Alive?” online im Internet hören

Mainz (ots) – Fünf der erfolgreichsten deutschsprachigen Slam Poetinnen und -Poeten erhalten knallharte Konkurrenz aus dem Jenseits: Das ist die Idee hinter dem Poetry-Slam “Dead or Alive?”, den SWR2 am Samstag, 11. Februar 2012, ab 20 Uhr gemeinsam mit der Tufa Trier und dem Theater Trier im Rahmen einer “SWR2 Kulturnacht” auf die Bühne bringt.

Die Texte von fünf “toten Dichtern” werden von Trierer Schauspielern interpretiert und treten damit gegen fünf äußerst lebendige Poeten der Gegenwart an. Das Publikum entscheidet, ob die toten oder die lebenden Literaten siegreich sind, und wer von den zehn das Rennen gewinnt.

Musik macht die Daisy Becker Band aus der näheren und weiteren Umgebung von Trier.

In Interviews mit Slammern, Schauspielern und Regisseuren werfen die SWR2-Moderatoren Silke Arning und Thomas Koch einen Blick hinter die Kulissen des Genres. Sie diskutieren über Interpretationskonzepte, Regie-Ideen oder Erfolgschancen und berichten über die Geschichte der Poetry-Slam-Bewegung.

2003 begründeten die Slammer Rayl Patzak und Ko Bylanzky in den Münchner Kammerspielen das Poesie-Theater-Format “Poetry! Dead or Alive?”, das heute in vielen namhaften Theatern das Publikum anzieht. Nach diesem Vorbild bietet die “SWR2 Kulturnacht ‘Poetry! Dead or Alive?’” lebendige Literaturgeschichte und Poetry Slam der besonderen Art.

“SWR2 Kulturnacht ‘Poetry! Dead or Alive?’” Mit den Slammern Florian Cieslik, Dalibor, Kirsten Fuchs und anderen sowie den Schauspielern Michael Ophelders, Klaus-Michael Nix, Barbara Ullmann und anderen; Moderation: Bernd Lechler Tuchfabrik e.V., Wechselstraße 4, 54290 Trier Karten zu 10 Euro (ermäßigt: 6 Euro) erhält man bei Ticket regional, Tel.: 0651 / 97 90 777, ticket-regional.de oder an
der Abendkasse.

SWR2 hört man in Trier und Umgebung auf UKW 89,4 und weltweit im Webradio über www.SWR2.de

Chinesisches Kulturjahr. Forum, um menschenrechtliche Mißstände anzuprangern

In einem Kommentar schreibt die “Neue OZ” (E-Datum: 26.1.2012) zum Auftakt chinesisches Kulturjahr unter der Überschrift “Aufruf zum Boykott”:

“Nach wie vor sitzen chinesische Künstler in Haft oder stehen unter Hausarrest. Trotzdem bietet Deutschland dem Land eine Bühne, eröffnet mit Christian Wulff der höchste Repräsentant unseres Landes ein chinesisches Kulturjahr. Dabei wäre doch der Boykott die angemessene Reaktion – oder?

Kultureller Austausch mit Staaten, die es mit den Menschenrechten nicht so genau nehmen, ruft Kritiker auf den Plan – siehe die Aufklärungsschau in Peking, deren Für und Wider heftig diskutiert wurde. Gleichzeitig dürfen Wirtschaftsunternehmen ihre lukrativen Geschäftskontakte pflegen.

Nun setzt sich ein Kulturjahr nicht zum Ziel, dem Regime eine Werbeplattform zu bieten. Vielmehr geht es darum, die reiche Kultur Chinas und ihre Macher hier vorzustellen, einen kulturellen Austausch in Gang zu setzen und am Leben zu halten. So entsteht ein Forum, um die Missstände anzuprangern – um die sich Wirtschaftsunternehmen nicht scheren müssen.”

“Flensburg online”: Beten hilft Christen in China und Iran: Zhang Rongliang und Vahik Abrahamian aus Gefängnis wieder in Freiheit.

In kommunistisch oder durch die islamische Scharia regierten Ländern müssen Christen mit ihrer Anbetung von Gott in die Sicherheit von Privathäusern flüchten. Dort entstehen sog. Hauskirchenbewegungen, in denen die an Jesus als ihren Retter Glaubenden ihren Glauben feiern können. Für China geht man von rund 80 Mio Christen aus, die in solchen Hauskirchen “organisiert” sind.

B.Z.-Kulturpreis 2012. B.Z.-Bären für herausragende künstlerische Leistungen

Berlin (ots) – Berlins Kunst- und Kulturszene feierte am Donnerstagabend, 26. Januar 2012, den B.Z.-Kulturpreis. In der Ullstein-Halle des Berliner Axel-Springer-Hauses verfolgten mehr als 600 Gäste die Preisverleihung, bei der die begehrten B.Z.-Bären für herausragende künstlerische Leistungen vergeben wurden.

“Aus der ganzen Welt strömen Menschen nach Berlin, um ihre Visionen zu verwirklichen und ihre Träume zu leben. Mit dem B.Z.-Kulturpreis feiern wir das kulturelle Schaffen in der Hauptstadt und ehren einzigartige kreative Köpfe, die uns beeindrucken und inspirieren”, so Peter Huth, Chefredakteur der B.Z.

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Bis in den Abend der Preisverleihung dauerte das Online- und SMS-Voting für den Publikumspreis. Zur Wahl standen drei Berliner Bühnen, die das Genre des Volkstheaters neu erfunden haben. Die B.Z.-Leser wählten das “Prime Time Theater” mit 52 Prozent der Stimmen zum Gewinner. Es überzeugte sie mit der bundesweit ersten Theatersoap, für die sogar ein neues Genre erfunden wurde. Die Laudatio auf den Preisträger hielt Kabarettist Dieter Hallervorden, auf Platz zwei und drei des Votings kamen der “Heimathafen” und das “Ballhaus Naunynstraße”.

Autor und Journalist Hellmuth Karasek überreichte Marcel Reich-Ranicki den begehrten B.Z.-Bären für dessen Lebenswerk. In seiner Laudatio würdigte er Deutschlands wohl bekanntesten Literaturkritiker und erklärte, dass er in Berlin die Auszeichnung mehr verdiene als jeder anderen Stadt.

Ausgezeichnet wurde auch die Schauspielerin Senta Berger, die sich seit Jahren für den Deutschen Film engagiert. Sie freute sich insbesondere in Berlin den B.Z.-Kulturpreis zu erhalten, denn in der Hauptstadt habe sie im Alter von 19 Jahren das Handwerk ihres zukünftigen Berufes, der Schauspielerei, erlernt.

Für den Berliner Club “Berghain” nahmen Sven Marquardt und Marcel Dettmann die Auszeichnung entgegen. “Wir verstehen den Preis als Würdigung der Berliner Clubszene”, erklärten sie dem Publikum.

Schriftsteller Wladimir Kaminer erhielt den B.Z.-Bären in der Kategorie “Literatur”.

Der Berliner Erzbischof Rainer Maria Woelki überraschte als Laudator für Preisträger und Entertainer Frank Zander: “Dieser Mann ist ein Vorbild für menschliches und soziales Engagement. Und er hat etwas Besonderes herausgestellt: das Recht auf ein Fest, auf ein Weihnachtsfest”, so Woelki über Zander, der jedes Jahr ein großes Gänsebratenessen für Obdachlose in Berlin organisiert.

Ein künstlerisches Highlight des B.Z.-Kulturpreises war der Auftritt von Flötist Ian Anderson (Jethro Tull) als Ehrung für die Kammerakademie Potsdam, Preisträger in der Kategorie “Klassik”. Das Ensemble hatte im Sommer 2011 mehr als 40.000 Berliner am Wannsee verzaubert.

Auch die Performance-Künstlerin Marina Abramovic, die die Kunstszene Berlins inspiriert und bereichert hat, freute sich über die künstlerische Darbietung des Staatsballetts Berlin, das für sie das Pas-de-deux “Transparente” tanzte.

Ein weiterer B.Z.-Bär ging an Schlagermusiker Roland Kaiser. Zunächst spielte das Mariachi-Ensemble “Sol Latino” ein Medley seiner Erfolgstitel, anschließend griff der Sänger selbst zum Mikrofon und bedankte sich mit einem seiner berühmten Lieder.

Bei der diesjährigen Preisverleihung waren zudem zahlreiche Prominente wie Nadeshda Brennicke, Dieter Hallervorden, Cherno Jobatey, Guido Maria Kretschmer, Christian Lindner, Desirée Nick, Ferdinand von Schirach, Katharina Wagner und Klaus Wowereit zu Gast.

Durch das Programm führte Schauspielerin und Sängerin Meret Becker.

Über den B.Z.-Kulturpreis

Seit 1992 vergibt Berlins größte Zeitung jährlich den
B.Z.-Kulturpreis. Ausgezeichnet werden deutsche und internationale Persönlichkeiten, die mit ihren herausragenden Leistungen zur kulturellen und künstlerischen Vielfalt in der Hauptstadt beigetragen haben.

Preisträger der vergangenen Jahre sind u. a. Georg Baselitz, The BossHoss, Christo und Jeanne-Claude, Paul van Dyk, Sir Norman Foster, Nina Hagen, Udo Jürgens, Anselm Kiefer, Karl Lagerfeld, Daniel Libeskind, Udo Lindenberg, Jonathan Meese, Max Raabe und Nora Tschirner.

Durch den Abend führt Schauspielerin und Sängerin Meret Becker (Partnerlink Amazon). Die Regisseure der Preisverleihung sind Jürgen Nass und Roland Welke vom Friedrichstadtpalast. Die Gesamtleitung verantworten B.Z.-Kulturchef Hans-Werner Marquardt und Klaus Mette-Endter als ausführender Produzent, das Orchester wird von Johannes Roloff dirigiert.

Internet: www.axelspringer.de/bz-kulturpreis2012
Flensburg online”: BZ-Kulturpreis 2007: Udo Jürgens wird für sein Lebenswerk ausgezeichnet
B.Z.-Kulturpreis 2011: B.Z.-Bären für Annette Dasch, Gunter Gabriel, Anselm Kiefer, Dieter Kosslick, Anna Loos und Silly sowie Ferdinand von Schirach

Krimi-Kurzgeschichten von Günther Butkus & Jobst Schlennstedt herausgegeben: “Schöner Morden im Norden”

In Schleswig-Holstein wird ein laues Lüftchen schnell zu einem ausgewachsenen Sturm. So unbeständig das norddeutsche Wetter – so bodenständig und solide seine Einwohner. Oder etwa doch nicht? Der Norddeutsche legt eine ungeheure kriminelle Energie an den Tag: Habgier, Eifersucht, Rache: Das sind alles starke Motive für die unterschiedlichsten Verbrechen.

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Ob am Festland oder auf den idyllischen Inseln Sylt, Helgoland, Fehmarn, Föhr – überall sind die Täter am Werk. Verpackt in 25 spannende Geschichten, ersonnen von Krimipreisträgern und Krimilegenden, von Autoren, die sich im hohen Norden auskennen. Denn dort ist ihre (mörderische) Heimat.

Mit kriminellen Geschichten von:

  • Eva Almstädt
  • Richard Birkefeld
  • Oliver Buslau
  • Anke Clausen
  • Heike Denzau
  • Christiane Franke
  • Kurt Geisler
  • Gunter Gerlach
  • Frank Göhre
  • Marina Heib
  • Silvija Hinzmann
  • Regine Kölpin
  • Michael Koglin
  • Tatjana Kruse
  • Cornelia Kuhnert
  • Bernd Mannhardt
  • Michael Mehrgardt
  • Hannes Nygaard
  • Gisa Pauly
  • Reinhard Pelte
  • Hardy Pundt
  • Jobst Schlennstedt
  • Sabine Trinkaus
  • Kirstin Warschau
  • Wimmer Wilkenloh
Butkus/Schlennstedt (Hg.) "Schöner Morden im Norden" [Cover Ausschnitt]

Die Tatorte sind Ahrensburg, Amrum, Bad Segeberg, Dahme, Fehmarn, Flensburg, Föhr, Friedrichs­koog, Glückstadt, Haithabu, Hallig Hooge, Heide, Helgoland, Husum, Itze­hoe, Kiel, Laboe, Lübeck, Oldenburg/Holstein, St. Margarethen, St. Peter-Ording und Sylt.

Butkus/Schlennstedt (Hg.)
SCHÖNER MORDEN IM NORDEN [Partnerlink Amazon]
Krimi-Anthologien
288 Seiten, PB, Euro 10,95

Plattdeutscher Schreibwettbewerb des NDR zum Thema “Öllern!”

Hamburg (ots) – Der NDR sucht gemeinsam mit Radio Bremen, dem Ohnsorg-Theater und mit Unterstützung der PNE Wind AG im Rahmen des Erzählwettbewerbs “Vertell doch mal!” die besten plattdeutschen Kurzgeschichten zum Thema “Öllern!” (“Eltern”!).

Die ersten Tage als frischgebackene Eltern mit dem Baby, der genervte Blick des Teenies auf die “Alten” oder die rührigen Vogel-Eltern beim Nestbau – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Die Teilnahmebedingungen: Die Geschichte
- muss eine Kurzgeschichte zum Thema “Öllern” sein,
- muss in niederdeutscher Sprache verfasst sein,
- darf nicht mehr als zwei DIN A4 Seiten (normale Maschinenschrift) füllen und
- darf bisher nicht veröffentlicht sein.

Einsendeschluss ist der 29. Februar 2012.

Die Anschriften lauten:
NDR 1 Welle Nord, Stichwort: “Vertell doch mal!”, Postfach
3452,24033 Kiel

NDR 1 Niedersachsen, Stichwort: “Vertell doch mal!”, 30045
Hannover

NDR 90,3, Stichwort: “Vertell doch mal!”, 20140 Hamburg

Radio Bremen, Stichwort: “Vertell doch mal!”, Diepenau 10, 28195
Bremen, vertell@radiobremen.de

NDR 1 Radio MV, Stichwort: “Vertell doch mal!”, Postfach 110144,
19001 Schwerin oder per E-Mail an: vertell@ndr.de

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Bereits zum 24. Mal rufen die vier Landesprogramme des Norddeutschen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Ohnsorg-Theater und Radio Bremen zu “Vertell doch mal!” auf. Alljährlich gehen bis zu 3.000 Einsendungen bei den beteiligten Programmen ein.

Begleitet wird der Wettbewerb in diesem Jahr auch durch besondere Aktionen im Internet (www.ndr.de/sh).

Das Mitmachen lohnt sich – nicht nur wegen der Preise von mehr als 3.000 Euro, gestiftet von der PNE Wind AG – Die Windparkexperten. Eine prominent besetzte Experten-Jury wählt aus allen Einsendungen die 25 schönsten Geschichten aus, die im Juni dieses Jahres als Buch erscheinen sollen.

Am 10. Juni 2012 werden die fünf besten Geschichten in einer Matinee im Hamburger Ohnsorg-Theater prämiert und von Schauspielern des Theaters vorgelesen.

München: Kultureller Ehrenpreis 2011 an Senta Berger

Münchens Oberbürgermeister Christian Ude übergibt am Dienstag, dem 10. Januar 2012, im Rahmen einer geschlossenen Veranstaltung im Saal des Alten Rathauses den Kulturellen Ehrenpreis 2011 an Senta Berger.

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird jährlich von der Landeshauptstadt München an eine Persönlichkeit von internationaler Ausstrahlung für ihre kulturellen beziehungsweise wissenschaftlichen Leistungen verliehen.

Die Jury begründete ihre Entscheidung unter anderem wie folgt:
„Senta Berger hat in über 100 Kinofilmen mitgewirkt. Sie spielte u.a. am Burgtheater in Wien und am Berliner Schillertheater und war viele Jahre lang die ,Buhlschaft’ im ,Jedermann’ bei den Salzburger Festspielen. Ihr Gesicht prägte zahlreiche Rollen im Fernsehen.

Mit ihrer einzigartigen Ausstrahlung wurde sie zu einer filmischen Botschafterin Münchens, denkt man an so besondere Fernsehreihen wie ,Die schnelle Gerdi’ oder ,KirRoyal’.

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Filme mit Senta Berger auf DVD

Seit 2002 begeistert sie ihr Publikum in der ZDF-Krimireihe ‘Unter Verdacht’ und für ihre Rolle als ,Frau Böhm sagt Nein’ erhielt sie zuletzt u.a. den Bayerischen Fernsehpreis, den Grimme-Preis und die Goldene Kamera. Ihre Preise und Auszeichnungen – mehrere Bambis, der Platin-Romy, der Karl-Valentin-Orden – spiegeln die große Vielseitigkeit der Künstlerin Senta Berger wider, die nicht nur brillant schauspielern kann, sondern auch als Chansonsängerin und mit Leseabenden ihr Publikum erfreut.

Aus der gemeinsam mit ihrem Mann Michael Verhoeven 1965 gegründeten Produktionsfirma gingen so bedeutsame Filme wie ,Die weiße Rose’ und ,Das schreckliche Mädchen’ hervor.

Senta Berger ist nicht nur seit Jahrzehnten eine der beliebtesten und vielseitigsten Schauspielerinnen im deutschsprachigen Raum, sondern gehört zu den ganz wenigen, die man ohne Übertreibung einen Weltstar nennen darf.“

Wir werden alle älter… Rentner findet Comic-Zeichnungen von Otto Waalkes auf dem Dachboden

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Ein Hamburger Rentner hat auf seinem Dachboden lange verschollene Comic-Zeichnungen von Komiker Otto Waalkes wiedergefunden. Das berichtet die “Bild”-Zeitung (Donnerstagausgabe vom 29.12.11).

Die Zeichnungen, die in einer Auflage von 150 Stück gedruckt, aber nie veröffentlicht und größtenteils vernichtet wurden, haben es in sich: Es sind Porno-Comics, die Otto Waalkes als junger Mann vor über 30 Jahren zeichnete.

Otto: “Ich war jung und brauchte das Geld

Otto Waalkes sagt zu den Bildern: “Ich war jung und brauchte das Geld. Damals war eben alles anders: Was heute im Kinderkanal laufen könnte, galt damals als Porno. Ich bin richtig gerührt, wenn ich mein Rüssel-Kamasutra wiedersehe.”

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Mama! Kauf mir Otto Waalkes Bücher!

“Schillers sämtliche Werke … leicht gekürzt” in nur 2 Stunden in Lippstadt

Die “Schillerbande”, bestehend aus Kristian Bader, Michael Ehnert, Hilmi Sözer und Jan Christof Scheibe, präsentiert am Mittwoch, dem 18. Januar 2012 um 20 Uhr im Stadttheater Lippstadt eine temporeiche Revue von Schillers Werken.

Schiller wäre heute 252 Jahre alt. Aber wie feiert man jemanden, der bereits die Ü 250-Grenze überschritten hat?

Die Rede ist von Friedrich Schiller, der als halbstarker 18-Jähriger mit seinen “Räubern” den deutschen Theaterskandal heraufbeschwor. Der, der als wilder Schiller in Ermangelung von Kokain faule Äpfel geschnupft hat. Der, der als Kamikaze-Schiller desertierte, um ins Theater zu gehen und dafür im Kerker landete.
Das Schiller-Quartett stellt mit dem Weltenbürger, Atheisten, Freiheitskämpfer und Großmaul Schiller das Theater auf den Kopf.

Die vier Hauptpersonen machen sich auf, Schiller zu finden. Den ganzen und wahren Schiller. Dramen wie “Kabale und Liebe”, “Die Räuber”, “Don Carlos” und “Wilhelm Tell” und andere, sowie umfangreiches Bonusmaterial werden von den oben genannten komödiantischen Spitzenkräften dargeboten, und das in nur zwei Stunden.
Man kann gespannt sein, wie das Quartett der Schillerband das schafft!

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“Für Klassikermuffel ein wahres Freuden- und Lachfest” (Hamburger Abendblatt)
“Absurd, witzig, – komisch – kurz: extrem unterhaltsam.” (Hamburger Morgenpost)
“Eine Schiller-Revue, die es in sich hat. Ein Triumph. Großartig.” (NDR)

Zu dieser Veranstaltung bietet Linda Keil eine Stückeinführung an. Treffpunkt ist um 19.15 Uhr im Großen Haus des Stadttheaters.

Termin: Mittwoch, 18. Januar 2012, 20 Uhr
Ort: Stadttheater Lippstadt
Preis: EUR 17,- / 16,- / 14,-
Kartenverkauf: Kulturinformation Lippstadt im Rathaus, Tel.: (02941) 5 85 11, bei den bekannten auswärtigen Vorverkaufsstellen und – soweit noch vorhanden – an der Abendkasse.

Kulturrucksack NRW und Hamm

Die Stadt Hamm ist Pilotstadt des neuen Programms “Kulturrucksack NRW” der Landesregierung. Hamms Projekt zur kulturellen Bildungsoffensive bei zehn- bis 14-Jährigen wird vom Land mit 43.600 Euro gefördert. “Das Projekt ist ein wichtiger Schritt, jungen Menschen in unserer Stadt den Zugang zur kulturellen Bildung zu ermöglichen”, unterstreicht Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann. Gemeinsam mit den Fachbereichsleitern Ulrich Weißenberg (Kultur) und Theo Hesse (Jugend und Soziales) sollen verstärkt die jugendkulturellen Angebote ausgebaut werden.

Die frohe Kunde der finanziellen Unterstützung als eine von 25 Gemeinden und Städten in Nordrhein-Westfalen überbrachte der Stadt Hamm Ute Schäfer. Die Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, zeigte sich im Rahmen einer Pressekonferenz am Dienstag, 20. Dezember 2011, vom Hammer Konzept überzeugt.

Das neue Landesprogramm “Kulturrucksack NRW” knüpft inhaltlich an die kultur- und jugendpolitischen Ziele der Stadt Hamm als Kultur- und Bildungsstandort an. Zudem unterstützt das neue Förderprogramm die Leitziele der Stadt Hamm im Rahmen des Modells “Familienfreundliche Stadt Hamm”. Mit seinem neuen Konzept möchte Hamm eine verstärkte kulturelle Bildungsoffensive bei zehn- bis 14-jährigen Jugendlichen erzielen. Ein Vorteil Hamms sind dabei die vorhandenen Strukturen im Jugend- und Kulturbereich, die sich beispielsweise auf die verschiedenen städtischen Kultureinrichtungen wie das Gustav-Lübcke-Museum, die Stadtbücherei oder das Kulturbüro beziehen. Dadurch können vor allem die bestehenden Netzwerkpartner an dem kulturellen und gesellschaftlichen Leben in der Stadt Hamm intensiv teilzunehmen und selbst eigenschöpferisch tätig werden. “Wir verstehen Jugendkultur seit langem als eine Querschnittsaufgabe”, betont Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann. Ein sichtbarer Beleg sei laut Hunsteger-Petermann das erst vor wenigen Monaten neu eröffnete und eigenständige Jugendkulturzentrum “KUBUS”.

Nach den Vorstellungen der Kultur- und Jugendverwaltung sollen in den nächsten Monaten die jugendbezogenen Angebote in allen Kultursparten (von der bildenden Kunst, der klassischen Musik oder der Popularmusik über das Theater bis hin zu Literatur, Film und neuen Medien) ausgebaut und in innovativen Projekten weiter entwickelt werden. Die verstärkte kulturelle Bildung der Jugendlichen sieht zudem vor, Programminhalte zur schöpferischen Eigentätigkeit der Jugendlichen altersmäßig aufzuteilen – demnach werden einzelne Konzepte für die Gruppe der Zehn- bis Zwölfjährigen und der 13- bis 14-Jährigen erarbeitet.

Darüber hinaus soll das neue Angebot möglichst allen Jugendlichen die Chance geben, städtische Kultureinrichtungen kennenzulernen und sich für kulturelle Programme begeistern zu können. “Wir möchten ganz bewusst mögliche Schwellenängste gegenüber etablierten ‘Erwachsenen-Einrichtungen’ abbauen”, erklärt Weißenberg. Das Land ermöglicht der Stadt Hamm den Ausbau dieser Programmideen durch die finanzielle Unterstützung in Höhe von 43.600 Euro, was rund 4,40 Euro pro Jugendlichem zwischen zehn und 14 Jahren entspricht.

“Flensburg online” ==> siehe in diesem Zusammenhang vielleicht auch Kulturrucksack und Bielfeld und Kulturrucksack und Mönchengladbach

Kulturrucksack NRW: Bielefeld macht mit

Beigeordneter Dr. Udo Witthaus und Kulturamtsleiterin Brigitte Brand freuen sich, dass die Stadt Bielefeld die unabhängige Jury des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport mit ihrem Konzept für die „Kulturwandertage in Bielefeld“ überzeugen konnte.

Sie ist damit eine der 25 Pilotkommunen, die ab 2012 bis zunächst 2015 eine Förderung durch das Programm Kulturrucksack NRW erhält.

Die Förderung beträgt jährlich für die Stadt Bielefeld insgesamt rund 71.300 Euro, die vorrangig jungen Menschen im Alter von zehn bis 14 Jahren zugute kommen soll. Das sind in Bielefeld 16.216 Kinder und Jugendliche.

Gemeinsam mit dem Bildungsbüro und unter Einbindung städtischer und freier Kulturakteure hat das Kulturamt das Konzept „Kulturwandertage in Bielefeld“ erarbeitet. Es sieht vor, dass die beteiligten Kulturakteure ab 2012 in einem begrenzten Projektzeitraum von etwa zwei Wochen (vermutlich kurz vor oder nach den Sommerferien) den Zehn- bis Vierzehnjährigen spezielle Kulturrucksackaktivitäten anbieten. Dafür werden den Schulen entsprechende Flyer oder Plakate zur Verfügung gestellt. Die beteiligten Klassen stellen sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften ihr persönliches „Kulturwanderprogramm“ zusammen. Dadurch soll eine möglichst große Beteiligung und die Einbindung auch von den Kindern gewährleistet werden, die bedingt durch ihr Lebensumfeld bislang wenig Zugang zu kulturellen Angeboten haben. Kulturelle Bildung ist gerade für diese Kinder ein wichtiger Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe und Chancengerechtigkeit.

Anbieter sind städtische und freie Kultureinrichtungen, Künstlerinnen und Künstler sowie freie Träger der kulturellen Kinder- und Jugendarbeit. Die große Bandbreite künstlerischer Angebote und Veranstaltungsorte soll den Kindern und Jugendlichen und auch ihren Lehrkräften einen Eindruck von den vielfältigen kulturellen Möglichkeiten ihrer Stadt vermitteln. Dr. Udo Witthaus und Brigitte Brand begrüßen, dass dadurch neue Ideen für eigene und schulische kulturelle Aktivitäten entstehen können.

“Flensburg online”: Kulturrucksack und Mönchengladbach auch?

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